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Sauna (fm:Dreier, 2127 Wörter)
Autor: Veröffentlicht: Sep 17 2007 Gesehen/Gelesen: 19652/14919 [76%] Bewertung Geschichte: 8.30 (66 Stimmen)
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© autor
Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die 
schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. 
Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Die Kälte der letzten Wochen hat mir zugesetzt, leichte Anzeichen von
Schnupfen und die Suche nach ruhiger, entspannender Atmosphäre bringen 
mich auf die Idee, endlich wieder einmal eine Sauna zu besuchen. 

Nicht weit entfernt gibt es eine sehr familiäre kleine Sauna, in der
einander die meisten Gäste kennen. Auch ich bin dort nicht unbekannt 
und als ich am späteren Nachmittag eintreffe, werde ich freundlich vom 
Personal begrüßt. 

Beim Betreten des Saunabereichs strömt mir sogleich dieser typische
Geruch nach Eukalyptus und Fichtenholz entgegen, die klassischen 
Aufgussdüfte. Die Wände sind von dunkelblauen Fließen bedeckt, die 
römische Muster zeigen. Abgesehen von den Saunakammern, die mit weicher 
indirekter Beleuchtung ausgestattet sind, sind die sanitären 
Feuchträume hell beleuchtet und wirken so leicht steril, vermitteln 
dadurch aber auch positive Hygiene. 

Die Sauna ist, wie zumeist, schwach besucht und so kann jeder ungestört
seinen Gedanken nachhängen und entspannen. Ich schüttle einigen Gästen, 
die ich von anderen Tagen kenne die Hand und nach etwas Smalltalk, gehe 
ich duschen und ziehe dann ich mich in die Dampfkammer zurück. 

Angenehm umströmt mich der warme Dampf, legt sich dann wie ein Mantel um
mich und bildet kleine Tropfen auf meiner Haut, die sich langsam 
vergrößern, um dann kleine Straßen erzeugend, hinab rinnen. Immer wenn 
so ein Tropfen meinen Rücken entlang rinnt, fröstelt es mich kurz, und 
lässt mich tief die Wärme einatmen. Entspannt schließe ich die Augen 
und sitze im Kreuzsitz da, als die Türe aufgeht und ein mir unbekanntes 
Pärchen eintritt. 

Wir grüßen einander, sie stellen sich als Elisabeth und Christian vor
und sie setzt sich mir seitlich gedreht gegenüber, ihr Begleiter nimmt 
neben ihr Platz. Ich schätze beide auf Anfang bis Mitte 30, schlanke 
aber nicht dünne Menschen, sympathischer Gesamteindruck. Ich stütze 
meine Ellbogen auf die Knie meiner gekreuzten Beine und lege mein 
Gesicht in meine Hände. Völlig ruhig und entspannt sitze ich da und 
döse vor mich hin. In einer Dampfkammer ist es völlig normal, dass 
Personen aufstöhnen oder tief einatmen, daher denke ich mir anfangs 
nichts, doch als ein kurzer Laut dabei zu hören ist, blicke ich 
vorsichtig durch meine Finger. 

Elisabeth hat ihren Kopf in den Nacken geworfen und ein Bein zwischen
die Füße Christians gestellt. Seine Hand liegt zwischen ihren Beinen 
und bewegt sich deutlich. Der Dampf versperrt mir genauere Sicht und so 
lehne ich meinen Kopf an die Wand, schließe jedoch die Augen, obwohl 
die beiden kaum oder nur schemenhaft erkennen könnten, ob ich sie 
geöffnet oder geschlossen habe. 

Erst als ich Christian aufstöhnen höre, öffne ich sie etwas und kann
erkennen, dass Elisabeth ihren Fuß zwischen seinen breit gespreizten 
Beinen bewegt. Noch etwas ist unübersehbar. Seine dicke Erektion. 
Scheinbar spielt sie ein besonderes Spiel mit ihm, denn sie sieht zu 
ihm, er hat den Kopf in den Nacken geworfen und ich kann erkennen, dass 
sie ihre Ferse auf seine Hoden drückt. Mit jeder Bewegung ihrer Zehen 
an seinem Schaft und Berührung der Eichel dreht sie so ihre Ferse 
gezielt, verursacht ihm kleine Schmerzimpulse und schürt gleichzeitig 
sein Verlangen und seine Lust. 

Ich fühle, dass auch mein Schoß Reaktion zu zeigen droht, Peinlichkeit
macht sich breit, ich schließe die Augen und versuche an Sachen zu 
denken, die es mir unmöglich machen, Lust zu verspüren. Doch, wie 
zumeist, wenn man(n) nicht soll oder will, ist Hopfen und Malz verloren 
und so spüre ich, dass die Dimensionen in meinem Schoß deutlich 
zunehmen und in wenigen Sekunden klar sichtbar sein werden. Also setzte 
ich mich um, zum Verlassen der Kammer ist es leider zu spät. Etwas nach 
vorne gebeugt, die Beine eng aneinandergepresst, sitze ich da und 
kämpfe gegen meine aufkeimende Leidenschaft an. 

Plötzlich steht Christian auf und verlässt die Kammer, Elisabeth bleibt
sitzen. Beim Öffnen der Türe verflüchtigt sich der Dampf schlagartig 
und ich kann sie zum ersten Mal richtig erkennen. Sie trägt die blonden 
Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, ihre Augen strahlen Fröhlichkeit 
und Sympathie aus, sie ist schlank, doch nicht dünn, Weiblichkeit 
dominiert ihre Kurven. Als ich sie anblicke, lächelt sie mich gewinnend 
an und zieht mich damit augenblicklich in ihren Bann. 

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