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Das Arschloch (fm:Das Erste Mal, 18408 Wörter)

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Veröffentlicht: Jan 29 2025 Gesehen / Gelesen: 7277 / 5910 [81%] Bewertung Geschichte: 9.19 (27 Stimmen)
Eine Geschichte über erste Male weitab von Romantik und Blümchen: Was geschieht, wenn ein etwas schräges Mädchen an den Falschen gerät? Morbide Lust ...

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© katalina Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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runzelte und versuchte einen Zusammenhang herzustellen, zwischen dem, was gerade das Thema gewesen war, und dem Geständnis, das ich ihm so unvermittelt wie aus dem Nichts machte.

Verlegen blickte er auf einen imaginären Punkt hinter mir und wusste nicht, was er darauf erwidern sollte. An seiner Reaktion wurde mir klar, wie fehl am Platz meine Äußerung war und wie wenig ich den Alkohol in mir unter Kontrolle hatte. Und so ergriff ich die Flucht, weg von dem Bekannten, vor dem ich mich so bloß gestellt hatte. Ungeduldig drängte ich mich durch die Studenten um mich herum, über die Tanzfläche raus in den viel größeren Vorraum. Dort befanden sich genauso viele Feiernde wie im Barraum, die sich an Bartischen und auf einigen Langbänken, wie damals in den Turnsälen zu Schulzeiten, verteilt hatten. Denn dort konnte man besser miteinander quatschen, aufgrund der geringeren Lautstärke der Musikanlage.

Und da stieß ich wieder auf ihn, diesem großen Typ mit dem Lausbubengrinsen und den Sommersprossen, auf den ich mich an diesem Abend eingeschossen hatte, denn er gefiel mir ausnehmend gut. Aber auch ihm hatte ich schon erzählt, was ich besser für mich behalten hätte sollen. Und leider hatte er genauso reagiert wie mein Bekannter eben.

Trotzdem konnte ich nicht anders und steuerte auf ihn zu. Er sah einfach zu gut aus, mit seinen gepflegten, kurzen und oben zu einem lässigen Pony geschnittenen dunkelblonden Haaren, den süßen, braunen Augen und wie er da stand, in seinem adretten und schicken hellblau-beigem Hemd.

An diesem Tag hatte ich eine eng geschnittene helle Jeans an, mein Lieblingsteil, das meinen Hintern perfekt zur Geltung brachte und ein knappes, eng anliegendes moosgrünes Shirt, mit ein paar Aussparungen an den Schultern und einen tiefen runden Ausschnitt. Meine ordentliche Oberweite wurde so betont und mein Dekolleté erlaubte den einen oder anderen Einblick, soweit es der BH zuließ, der meine Brüste zusätzlich perfekt in Form brachte und sie hübsch zusammenpackte.

Wenn ich mich nach vorne beugte und meinen Schwarm mit meinen weiblichen Vorzügen lockte, warf ich meine dunklen Haare nach hinten, damit sie auch nichts verdeckten und spielte kokett mit meinen Haarsträhnen. Motiviert diesen jungen Mann zu umgarnen, setzte ich mein bezauberndstes Lächeln auf, himmelte ihn mit meinem rehbraunen Augen regelrecht an, beugte mich etwas nach vorne, ließ ihn mehr als mein Dekolleté allein erahnen und flirtete ihn unverhohlen an.

Dabei fand ich mich extrem sexy und anziehend. Es musste mir doch gelingen, diesen Typen um den Finger zu wickeln! Im Stimmungshoch des Alkohols kam ich mir vor wie eine Venusfliegenfalle, doch dieser Käfer hier wollte partout nicht in meine Fangblätter krabbeln.

Ganz vertieft in meine Bemühungen den Lausbubentypen zu bezirzen, bemerkte ich ein störendes Tippen an meiner Schulter. Meine Freundin, bei der ich übernachten wollte, meinte, dass sie jetzt schlafen gehen würde. Aber ich war so versessen auf den Flirt mit diesem gutaussehenden Typen, dass ich nur abwinkte und meinte, dass ich später nachkommen würde. Sie nickte achselzuckend und verzog sich.

Jetzt einfach zu gehen, erschien mir als unmöglich, ich war aufgedreht und viel zu verbissen darin, den Typen an meinen Haken zu kriegen. Entschlossen zog ich alle Register, lachte, als er Scherze machte, bestätigte ihn wo ich konnte und versuchte meine körperlichen Reize so gut wie möglich zu positionieren.

Der Schönling quatschte zwar mit mir, aber selbst durch mein alkoholisches High wurde mir immer klarer, dass es nicht so gut mit ihm lief, wie ich es gerne gehabt hätte. Und in meiner Verzweiflung fing ich ausgerechnet wieder mit dem Thema an, das ich mittlerweile schon vor der halben Heimbar ausgebreitet hatte.

Als ich sah, wie sich sein Gesichtsausdruck veränderte, wie ihm das Thema Unbehagen bereitete, biss ich mir auf die Lippen. Das war genau das falsche Vorgehen gewesen! Doch jetzt, wo ich einmal damit angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Unaufhaltsam ritt ich mich vor meinem Schwarm immer weiter in das Thema hinein, während er immer wortkarger wurde.

Vergeblich wartete ich auf eine Antwort und irgendeine verbale Reaktion von ihm auf meine Ausführungen, da sprach mich jemand von der Seite her an. Häh? Was wollte der denn jetzt? Bei meinem Pegel musste ich mich doch völlig darauf konzentrieren, was ich zu dem adretten jungen Mann sagte und wie ich noch die Kurve kriegen konnte.

Außerdem hatte ich gar nicht mitbekommen, dass da noch jemand aufgetaucht war. Der Unbekannte hatte sich wohl auf die andere Seite neben mich gestellt und hörte dem Gespräch mit meinen vergeblichen Baggerversuchen einfach zu. Irritiert erwiderte ich kurz und höflich seinen Gruß, bekam den Neuling aber gar nicht richtig mit. Meine ganze Aufmerksamkeit richtete ich auf den Schönling und hatte außerdem schon mit einem leichten Tunnelblick zu kämpfen. Meine ganze Konzentration war vonnöten, um eine sinnvolle und möglichst erfolgreiche Konversation mit meinem Schwarm aufrechtzuerhalten.

Doch der neu dazugekommene Kerl quatschte ständig irgendwas dazwischen und wollte sich auf Gewalt in das Gespräch mit meinem Angebeteten einklinken. Ich aber hörte ihm gar nicht zu, wollte ihn ignorieren, fixierte lieber die spitzbübischen braunen Augen vor mir. Doch als ich mich tatsächlich einmal von dem aufdringlichen Kerl neben mir ablenken ließ und meine Augen von dem Objekt meiner Begierde abzog, nutzte mein Schönling seine Chance und verschwand einfach.

Seufzend musste ich mir eingestehen, dass ich es wohl aufgeben musste, bei dem schnieken Lausbuben-Typ zu landen. Nachdem sich mein heutiger Liebling in Luft aufgelöst hatte, atmete ich einmal tief durch und sammelte mich. Zumindest hatte ich nun zum ersten Mal die Ressourcen frei, mich in Ruhe umzudrehen zu diesem Störenfried, der mich immer von der Seite angesprochen hatte, obwohl ich ihn gar nicht kannte.

Erst jetzt nahm ich ihn so richtig wahr. Er war das komplette Gegenteil von meinem jungenhaften Lausbubentypen. Braune, lange Haare, ein Henriquatre Bart, also einmal um den Mund herum als Verbindung eines Oberlippen- mit einem Kinnbart, eine Charakternase, sehr männlich kantige Gesichtszüge und blaugraue Augen, die ihn hart und durchdringend wirken ließen. Erstsemester wie ich war er bestimmt keiner mehr, er schien ein paar Jahre älter zu sein. Bekleidet war er mit einer Jeans und trug kein adrettes Hemd, sondern ein abgeranztes T-Shirt irgendeiner Metalband und drehte sich gerade eine Zigarette.

Jetzt, wo er meine Aufmerksamkeit hatte, nutzte er das direkt aus und zog mich als einziger in ein Gespräch, das genau das zum Thema hatte, was ich heute anscheinend jedem beichten musste. Doch im Gegensatz zu allen anderen wirkte er ganz und gar nicht konsterniert, sondern fragte explizit zu dem Thema nach.

Lässig und etwas provokativ wandte er sich mir zu: "Und warum bist du noch Jungfrau?"

Ja, warum war ich mit meinen 19 Jahren immer noch Jungfrau? Dachte er von mir, ich wäre prüde, konservativ, anständig oder gar streng religiös? Wäre es vielleicht besser, wenn er das von mir dachte? Denn tatsächlich reizte mich Sexualität, sehr sogar.

Aber ich hatte ein Problem, das irgendwie nicht in mein soziales Umfeld passte. Obwohl mich das Thema Sexualität und Männer in seiner ganzen Breite unheimlich anzog und beschäftigte, hatte ich kein Interesse an einer Beziehung und das machte es für mich schwieriger, in Ruhe und einer gewissen Sicherheit erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln.

Wenn, dann passierten solche sexuellen Erkundungs-Kontakte spontan und schnell zwischendurch irgendwo, wo sie nicht geplant waren und ich einfach der Situation und den Trieben folgte, wie sie sich ergaben.

Mir lagen diese klassischen ersten Teeniebeziehungen damals einfach fern. Wie sollte ich mich auf einen Mann festlegen, wenn ich noch gar nicht wusste, welche da draußen herumschwirrten und was ich eigentlich wollte? Wirklich verliebt hatte ich mich bisher noch nicht und ohne Liebe konnte ich mir keine Beziehung vorstellen. Aber erste starke sexuelle Triebe hatte ich natürlich trotzdem. Da war ich einfach anders gestrickt als die anderen Mädchen, die ich kannte und die sich auf einen Mann festlegen und sich in eine Beziehung binden lassen wollten.

Vielleicht sehnte sich deshalb ein Teil von mir nach einem kleinen Bereich normaler Sexualität, so wie andere sie entdeckten. Ich wollte mir ein bisschen Normalität abzwingen, und mir selbst beweisen, dass ich wenigstens in diesem Punkt auch der Norm entsprechen konnte.

Und so unterwarf ich mich in all meiner natürlichen Freizügigkeit der selbstgewählten Kasteiung, was diesen konkreten körperlichen Vorgang anging.

Doch warum konzentrierte sich gerade dieser, so abgeklärt wirkende Kerl auf meine Jungfernschaft? Wieso reagierte er anders als die anderen?

Ich wünschte, ich wäre nüchtern genug gewesen, um seine Fragen zu reflektieren und dahinter zu schauen. Aber ich hatte schon zu viel getrunken, mein Pegel war zu hoch und so war ich nicht in der Lage das Gespräch wachsam zu führen. In vino veritas, auch wenn ich Bier getrunken hatte, plapperte ich einfach unbedarft die Wahrheit: "Ich habe schon ein bisschen sexuell ausprobiert, aber diese eine Sache wollte ich in einer Beziehung machen und für die hat es bisher noch nicht gelangt."

Dieser etwas einschüchternde Typ hörte äußerst interessiert zu, was ich dazu geäußert hatte, und stellte mir direkt die nächste Frage: "Wenn du in einer Beziehung wärst, wie viel Zeit müsste vergehen, bis du dich entjungfern lässt?" Etwas verlegen kicherte ich über seine bohrende Neugierde, aber ich war einfach zu berauscht, als dass Skepsis oder Alarmglocken bei mir anspringen konnten. Und so antwortete ich ihm wieder mit meiner vom Alkohol gelösten Zunge offen und ehrlich: "Ich weiß es nicht genau, so etwa 3 bis 4 Monate, vielleicht?"

Wieso verfing ich mich jetzt ausgerechnet mit diesem sonderbaren Kerl in einem intimen Gespräch über das Thema, das ich versucht hatte, mir den ganzen Abend vergeblich zu verkneifen? War es das, was ich gesucht hatte? Mich mit einem Mann über meine Jungfernschaft auszutauschen? Nein, das war kein Austausch, er fragte mich gezielt aus, so viel bekam ich noch mit, konnte das Gespräch aber irgendwie nicht wieder umlenken.

"Würdest du deinem Freund bis dahin einen blasen?", drang er weiter ungeniert auf mich ein. Selbst durch die Enthemmung des Alkohols, merkte ich, dass die Fragen in eine Richtung gingen, die mir mit diesem unheimlichen und so hartnäckigen Kerl langsam etwas zu viel wurden. Hatte er irgendein perverses Interesse an meiner Jungfräulichkeit?

Zunehmend fühlte ich mich in eine von ihm beabsichtigte Ecke gedrängt, konnte in meinem Zustand aber nicht erkennen, worauf dieser penetrante Kerl hinaus wollte. Nicht nur, dass er mir verbal immer mehr auf den Pelz rückte, rutschte er auch körperlich immer näher an mich heran. Mir wurde unbehaglich zumute.

Obwohl ich ihn überhaupt nicht kannte, war er jetzt so nah, dass ich seinen Atem an mir spüren konnte und er den scheinbar zufälligen Körperkontakt, aneinanderstehend, immer mehr intensivierte. Er scherte sich überhaupt nicht um meine Intimsphäre. Aber der Alkohol machte mich träge und so ließ ich es einfach zu.

Mich verstohlen hilfesuchend nach Freunden oder Bekannten umsehend, bemerkte ich, dass es mittlerweile schon sehr spät sein musste. Die Location wirkte schon ziemlich leer, viele waren längst gegangen.

Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Und wo war meine Freundin?! Doch da fiel mir ein, sie war ja auch nicht mehr da und hatte sich längst verabschiedet.

Von den wenigen noch Verbliebenen kannte ich niemanden und wusste nicht, was ich mit dem eindringlichen Typen vor mir machen sollte.

Er hörte einfach nicht auf damit, mich in eine Art Verhör zu nehmen. In meinem Rausch konnte ich mich nicht verbal wehren und das Gespräch lenken, keine sichere Distanz zwischen uns bringen, die Kontrolle wahren. Ich spürte förmlich, wie mir das langsam zu viel wurde, aber der Alkohol mir jede Kraft nahm, mich zurückzuziehen.

Ihm musste gefallen, was für ein leichtes Spiel er mit mir hatte, denn er ließ nicht locker, bot mir keine Chance, wenigstens zu versuchen, ihm irgendwie auszuweichen. Er bestand auf die nachgefragten Informationen und ich ahnte, dass mich eine ehrliche Antwort in eine noch ungünstigere Position bringen würde.

Doch wieder konnte ich mein offenherziges Reagieren nicht verhindern. Anstatt meine Antwort bezüglich dem Blasen zu durchdenken oder vorsichtiger zu gestalten, sprudelte es einfach aus mir heraus: "Ja klar, warum nicht?" Irgendetwas veränderte sich im Blick meines neuen Gegenübers, ich konnte es aber nicht zuordnen, ich konnte nicht mehr aufmerksam genug sein.

Noch mehr Leute verließen die Studentenheimbar und ich fühlte mich zunehmend unsicherer. Und dann nahm er mich einfach an der Hand: "Komm, mein Freund hat was zum Rauchen." Spätestens jetzt bemerkte ich, wie meine Alarmglocken grell schrillten. Das entwickelte sich nicht gut! Ich sollte auf mich aufpassen und mich entfernen. Einfach ablehnen.

Aber ich schaffte es nicht, wusste nicht mal, ob ich alleine das Zimmer meiner Freundin finden würde, wo ich übernachten wollte. Die Gänge in diesem großen Komplex waren so lang, eine Zimmertür nach der anderen. Und dann fiel mir entgeistert ein: Ich hatte mir ihre Zimmernummer nicht gemerkt!

Fuck, so würde ich nie das richtige Zimmer finden, was sollte ich jetzt machen? Wo sollte ich hin? Ich war nicht klar genug im Kopf, um mir über Alternativen Gedanken zu machen, fühlte mich einfach nur allein gelassen und verloren.

Und dieser Kerl bot mir Gesellschaft an und ich kannte ja sonst keinen. Beklommen wusste ich, dass es keine gute Idee sein würde, einfach mit ihm mitzugehen, aber ich wollte in meinem desorientierten Zustand nicht alleine sein. Resignierend nickte ich und folgte ihm.

Und dann saß ich da, irgendwo in diesem großen Studentenheim. Besagter Freund, in dessen Zimmer wir uns nun aufhielten, war ganz schwarz angezogen und schien ein ziemlicher Eigenbrötler zu sein. Ohne viel Aufhebens drehte er uns einen Joint, der die Runde machen sollte. Die beiden jungen Männer machten einen kräftigen Zug von dem Kraut und dann war ich an der Reihe. Zögernd spürte ich, wie sich mein Körper versteifte, wie warnende Stimmen in mir laut wurden, förmlich schrien, dass das die schlechteste Idee überhaupt sein würde...

Aber dieser Abend war irgendwie speziell, irgendetwas ritt mich wieder und ich schüttelte alle Vorbehalte von mir ab, nahm die Tüte in die Hand und saugte inhalierend an ihr. Es war nicht mein erster Joint. Aber es war mein erstes Mal Kiffen in Verbindung mit Alkohol.

Und ich hatte keine Ahnung, was das mit mir machen würde.

Es dauerte nicht lange und dann schlugen das Gras und der Alkohol zusammen wie mit einer gigantischen Keule zu.

Mit einem Mal wurde ich unendlich erschöpft, sodass ich kaum noch denken konnte. Nur noch das Bedürfnis habend zu schlafen, konnte ich kaum noch die Augen offen halten. Scheinbar fürsorglich nahm mich der Typ, der mich so distanzlos ausgefragt hatte, an der Hand und bot mir ein Bett zum Übernachten an. Und ich war so müde, so dankbar, dass sich jemand um mich kümmerte. Passiv und benebelt ließ ich mich von ihm die vielen Gänge entlang auf sein Zimmer ziehen.

Viel von seiner Unterkunft bekam ich nicht mit, es gab Schränke, ein Waschbecken und einen Schreibtischstuhl. Die übliche Ausstattung eben. Aber da war auch ein Bett, das Einzige, das für mich zählte. Endlich schlafen und diesem übermächtigen Bedürfnis nachgehen. Einfach nur ein sicherer Ort, an dem ich meine Ruhe haben und wegdösen konnte. Mehr hatte in meinen Gedanken keinen Platz.

Die Keule aus Cannabis und Alkohol hatte so stark nach mir geschlagen, dass ich längst keine Alarmglocken mehr wahrnahm.

Völlig breit und gedankenlos zog ich wie automatisiert meine Schuhe, meine Socken und meine Jeans aus, ließ sie einfach am Boden liegen und krabbelte schlaftrunken in sein Bett, ohne weiter auf meinen eigenartigen Gastgeber zu achten. Dass ich nur einen String an hatte, mein Shirt eher kurz war und er meinen knackigen und rund geschwungenen Arsch sehen konnte, war mir längst nicht mehr bewusst. Ich wollte nur noch schlafen.

Endlich lag ich, endlich konnte ich dieser Müdigkeit nachgeben. Nur noch einfach wegdösen.

Aber etwas hielt mich noch davon ab, ich spürte etwas. Was war denn jetzt schon wieder, ich wollte doch nur noch meine Ruhe?

Sein Körper drückte sich an mich, es war mir unangenehm, er war so nah. Mühsam versuchte ich weiter weg zu rutschen, aber bald stieß ich an die Wand und konnte nicht weiter ausweichen. Der unheimliche Typ presste sich eng an mich. War er nackt? Ich bekam es nicht mehr richtig mit.

Meine Müdigkeit war stärker und so ertrug ich seinen Körper an mir. In aller naiver Unschuldigkeit versuchte ich sein ungebührliches Aufrücken zu rechtfertigen. Soweit ich es überhaupt noch konnte, dachte ich: Okay, der Typ muss ja auch Platz in seinem Bett haben. Und nur damit ich endlich schlafen konnte, bemühte ich mich, seinen aufdringlichen Körper an mir zu ignorieren.

Kaum hatte ich mich daran gewöhnt, als ich seine Hände an Orten spürte, wo sie eigentlich nichts zu suchen hatten. Musste er seine Hand dort haben? Meine Gedanken liefen nur noch im Zeitlupentempo ab.

Bevor ich auch nur überlegen konnte, was ich dagegen unternehmen sollte, wanderte seine Hand bereits weiter, rutschte unter mein Shirt und nestelte an meinem BH herum. Dumpf durch den Nebel, der in mir waberte, wurde mir klar, dass das jetzt aber nicht mehr okay sein konnte und wollte mich ihm entziehen.

Eingekeilt zwischen ihm und der Wand, war ich meiner Bewegungsfreiheit fast gänzlich beraubt und in meinem mich lähmenden Rausch, schon allein damit völlig überfordert. Ich spürte, dass ich etwas tun musste, dass ich dem einen Riegel vorschieben musste, aber gleichzeitig war ich so unendlich müde und schwach. Alles erschien mir so anstrengend, ich wollte doch nur meine Ruhe haben und schlafen.

Immer zudringlicher wurde sein Gegrabsche, ungehemmt fasste er mit seinen Händen an meine vollen und weichen Brüste, knetete und bearbeitete sie. Meine Wahrnehmung wurde aber durch die zunehmende Wirkung von Alkohol und Cannabis immer eingeschränkter. So kamen nur noch eingeschränkt Empfindungsreize bei mir an und nur mit Mühe konnte ich noch Gedanken und Überlegungen generieren, dass er das nicht machen durfte.

Wie durch einen dumpfen Schleier versuchte ich, seine Hände wieder auf neutrales Gebiet zu schieben. Aber in meinem geschwächten Zustand war das hoffnungslos, ich brachte weder genug Kraft auf, um mich gegen seine respektlosen Hände, die sich von mir nicht beirren ließen, behaupten zu können, noch genug Zielstrebigkeit, um ihm auf andere Art und Weise seine Grenzen aufzuzeigen.

Ich war einfach zu breit und konnte mich nicht mehr wehren, weder körperlich noch mental. Für mich zählte nur noch der Schlaf und solange ich das konnte, war mir alles egal. So versuchte ich ihn zu ignorieren, in der Hoffnung, dass ich dann endlich wegdriften konnte. Zunehmend weggetretener, nahm ich seine ungewollten Zugriffe auf mich sowieso nur noch am Rande wahr.

Und dann sagte er etwas zu mir. Dass es Worte waren, die ich eigentlich verstehen sollte, konnte ich hören, aber ich konnte diese Laute in meinem Kopf nicht mehr zu einem sinnvollen Satz zusammenfügen und antwortete mit schwerer Zunge nur: "Ja, ja ...", damit er mich nicht weiter voll laberte und ich endlich abschalten konnte. Dumpf fühlte ich, dass er sich etwas von mir weg bewegte und ich dachte nun endlich meine Ruhe zu haben.

Aber da hatte ich mich sehr getäuscht.

Wenige Momente später spürte ich, gefühlt von weit weg, wie er mir meinen String an meinen Schenkeln entlang runterzog, aber es war so, als hätte das nichts mehr mit mir zu tun und dass es mich nur unnötig aufhalten würde auf dem Weg ins Land der Träume. Und so nahm ich kaum noch wahr, was mit mir geschehen sollte und welche Pläne er mit mir hatte und gerade in gezielten Bewegungen vorbereitete. Ein vager Gedanke kam mir auf, irgendetwas sollte ich tun, irgendetwas sollte ich abwehren, aber ich bekam nicht mehr in den Kopf was.

Der Typ machte sich an meinem Körper zu schaffen, veränderte wohl meine Position. Mit kaum noch vorhandenem Willen tolerierte ich es und versuchte endlich wegzudämmern. Dann registrierte ich gerade noch so, dass er meine Schenkel auseinanderdrückte, aber ich konnte nicht mehr zuordnen, wozu er das tat. Würde er mich jetzt endlich in Ruhe lassen, wenn ich so lag wie er wollte? Zu einer Ahnung, was er jetzt im Begriff war zu tun, war ich schon längst nicht mehr in der Lage. Wollte ihn ignorieren, wollte nur noch schlafen.

Und dann konnte ich ihn nicht mehr ignorieren, denn auf einmal war alles nur noch heftiger Schmerz!

Die unbarmherzige Qual dieser Empfindung trieb mich aus meiner Lethargie, zerriss kreischend die Ruhe, die ich suchte und erschrocken versuchte ich zu verstehen, was gerade passierte. Verwirrt wollte ich mich umdrehen und nachschauen, war aber irgendwie eingekeilt und fixiert von diesem Typen, dem ich völlig hilflos ausgeliefert war. Der Schmerz hörte nicht auf und ich begann verzweifelt zu wimmern, begann mit letzter Kraft darum zu betteln, dass es aufhörte.

Dass er aufhörte? Endlich bahnte sich der viel zu verzögerte Gedanke in meinem Kopf, dass ER das war! Er fügte mir diese Folter zu, er musste damit aufhören! Und so flehte ich ihn schließlich an, soweit ich mich noch artikulieren konnte. Verzweifelt und in dem grellen Schmerz gefangen, wiederholte ich mein bittendes Gebrabbel weiter und endlich änderte sich etwas an und in meinem Körper und diese schrecklichen Schmerzen ließen nach.

Wieder sagte er etwas zu mir, aufgeschreckt versuchte ich zu verstehen, doch wieder bekam ich seine Worte nicht zu einem sinnvollen Satz zusammen, den mein Hirn verarbeiten konnte. Irgendwas wollte er, aber was, war für mich nicht mehr fassbar.

Nachdem der gröbste Schmerz verklungen war, wollte ich nur noch diesem einen Drang nachgeben und endlich weg sein und murmelte: "Ja, ja, ... Hauptsache ich kann schlafen."

Daraufhin spürte ich ihn wieder an meinem Körper und träge wollte ich ihn wegschieben, wollte doch einfach nur schlafen. Aber ich war viel zu schwach und zu verpeilt, um ihn in seiner Zudringlichkeit zu stoppen oder auch nur annähernd von mir wegzubekommen.

Skrupellos nutzte er das aus und konnte mit mir machen was er wollte. Wenn ich überhaupt noch Gegenwehr aufbringen konnte, schien sie nichts zu bewirken.

Ab diesem Zeitpunkt gab ich es auf und konzentrierte mich nur noch darauf, endlich wegdämmern zu können, obwohl er sich mich wieder zurecht legte, sich an mir bediente, wie es ihm gefiel.

Und dann tat es wieder weh, aber es war so viel weniger im Vergleich zu dem ersten großen Schmerz und verlor sich im Nachklang dessen, sodass es mir egal war. Mich zu wehren war in meiner halb weggetretenen Verfassung viel zu anstrengend, ich wollte ihn lieber machen lassen und dafür schlafen können.

Also machte er .... und ich wechselte endlich ins Land der Träume und war weg.

*

Am darauffolgenden Vormittag weckte mich mein dröhnender Schädel. Die Kopfschmerzen schienen meinen ganzen Kopf zusammen zu drücken und waren das erste, was ich wahrnahm. Dann spürte ich meinen Unterleib wie sonst nie, er fühlte sich beansprucht und sogar leicht schmerzhaft an.

Stückchenweise kamen kleine Informationsportionen an und ich merkte, dass ich in einem Bett lag. So weit so gut, doch irgendwas fühlte sich fremdartig an und ich spürte einen anderen Körper an mir, Haut an Haut, wir mussten beide nackt sein.

Schlagartig wurde ich wacher und versuchte mich zu orientieren, die Augen mühsam aufzubekommen... Mir dämmerte, dass ich nicht in meinem eigenen Studentenzimmer war, und der Körper neben mir fühlte sich nicht wie der meiner Freundin an.

Dann riss ich die Augen auf und ahnte, dass in dieser Nacht etwas fürchterlich schief gelaufen sein musste. Ich musste hier weg!

Gestresst versuchte ich herauszufinden, wo ich meine Kleidung ausmachen könnte und hechtete dann aus dem Bett, um mich anzuziehen und mich möglichst schnell in Luft aufzulösen.

Dann wurde der Typ im Bett wach, den ich versucht hatte zu verdrängen, sah mir erst gelassen zu, wie ich mich hastig anzog und setzte dann ein arrogant süffisantes Grinsen auf: "Blas mir doch noch einen, bevor du gehst!" In mir stieg unbändige Wut auf, auf mich selbst, dass ich mich in diese Situation gebracht hatte und natürlich auch auf diesen unheilvollen Kerl. "Ganz sicher nicht, du Arschloch!", spuckte ich ihm mit Gift und Galle entgegen. Die Tür zuschlagend, verschwand ich aus seinem Zimmer, verließ eiligen Schrittes das Gebäude und fuhr zurück zu meiner eigenen Unterkunft.

In der Bahn rutschte ich unruhig auf meinem Sitz hin und her, weil ich keine Position fand, in der sich mein Unterleib etwas angenehmer anfühlte. Mit meinem Brummschädel und einer Laune, die im tiefsten Keller rangierte, versuchte ich die massiven Gedächtnislücken der vergangenen Stunden wieder zu füllen.

Zunehmend wurde mir klar, dass etwas geschehen war in dieser Nacht, das unwiderruflich war. Noch wollte ich es mir nicht eingestehen, aber ich hatte ein ganz schlechtes Gefühl und drehte mich mit meinen Erinnerungsfetzen und mir selbst ständig im Kreis.

Noch bevor ich mir eingestehen konnte, was tatsächlich passiert war, versuchte ich es mir schön zu reden, dass es gar nicht so weit gekommen war und ich mir das nur in meinem Rausch eingebildet hätte. Nur zu gerne wollte ich es dabei belassen.

Wieder in meinem Studentenheim angekommen, musste ich erstmal dringend. Und während ich auf der Toilette saß und mir den weißen unschuldigen String ansah, der zwischen meinen Knien hing, brannte sich die Wahrheit rücksichtslos in meine Augen. Da waren zwei Blutstropfen. Und ich war noch weit von meiner Periode entfernt. Fuck!

Jetzt konnte ich es nicht mehr vor mir leugnen. Immer deutlicher kam mir in den Kopf, was geschehen war und immer eindeutiger konnte ich nun die Empfindungen, die ich noch in Erinnerung hatte, zuordnen. Und erst jetzt verstand ich so richtig, was es mit dem großen Schmerz und dem kleinen danach auf sich hatte.

Dieses absolute Arschloch hatte mich, als ich halb weggetreten war, erst in meinen jungfräulichen Arsch gefickt und dann in meine jungfräuliche Möse! Fassungslos schüttelte ich den Kopf, aber diese Erkenntnis ließ sich nicht mehr abschütteln.

Es war Fakt und ich musste mich dem stellen.

Und dann fing ich an zu hadern. Damit, warum es mir so wichtig gewesen war, Jungfrau zu bleiben.

In diesem Zusammenhang tauchten Erinnerungen auf.

*

Da war dieser Bursche, der mich immer wieder reizte und an dem Abend, an dem meine Eltern weg waren, lud ich ihn zu mir nach Hause ein. Er war zärtlich, dabei aber auch nicht zurückhaltend und zum ersten Mal trieb mich nicht nur Neugierde an, meine Sexualität zu entdecken, sondern er weckte auch Lust in mir. Wir kuschelten auf dem Bett, redeten und dabei fing seine Hand immer mehr zu wandern an, glitt an den vorhandenen Rundungen meines Körpers entlang und schaffte es schließlich unter mein T-Shirt direkt an meine Haut.

Er machte es aber nicht so unbeholfen grabschend, wie ich es bei anderen schon erlebt hatte, nein, er gab mir das Gefühl, die Situation voll im Griff zu haben. Seine Finger fühlten sich so warm und aufregend an und wanderten weiter. Langsam und trotzdem unaufhaltsam schob er sich höher unter mein Oberteil, schlang seine Arme erst ganz harmlos irreführend nach hinten zu meinem Rücken, nur um dort meinen BH zu lösen und ihn aus dem Weg zu schieben.

Nachdem sie freigelegt waren, begann er meine vollen Brüste zu liebkosen, verspielt und nicht plump, wie die Knutsch-Aufrisse in der Disco, die ich nutzte, um Erfahrungen zu sammeln. Ihm ging es nicht nur darum, sich selbst an einem Mädchen auszuprobieren, er wollte mich gezielt erregen. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, auf einen jungen Mann getroffen zu sein, der wusste, was er tat. Und der es einfühlsam, geduldig aber durchaus zielstrebig tat.

Und zum ersten Mal spürte ich nicht nur Interesse am sexuellen Erkunden an sich, sondern spürte Erregung, wie ich in seinen Händen dahin schmolz und mehr davon wollte, auch da, wo es in meinem Schoß so hitzig wurde.

Das Einzige, das mich damals davon abhielt, mehr zuzulassen, war meine Erdbeerwoche. Hätte ich sie damals nicht gehabt und hätte er genug Eier in der Hose gehabt, um sich zu nehmen, was er wollte, hätte ich mich von ihm pflücken lassen. Mein Vorhaben, Jungfrau zu bleiben, wurde von dieser, mir bis dahin noch unbekannten, Lust stark ins Schwanken gebracht

Das erschreckte mich aber auch und ich merkte, dass ich mich bemühen musste, die Kontrolle zu bewahren.

Ich wagte es damals nicht noch einmal, ihn einzuladen....

Und so behielt ich aufgrund einer Periode zum falschen oder richtigen Zeitpunkt, je nachdem wie man es sehen wollte, mein Vorhaben bei: Außerhalb einer echten Beziehung, die es für mich nicht zu geben schien, nur ein bisschen sexuelles Rumprobieren, solange ich dabei Jungfrau blieb.

*

Doch bei dieser einen Herausforderung blieb es nicht. Es sollten noch viele Situationen folgen, bei denen ich so knapp wie möglich an die Grenzen gehen, aber dennoch die Lage beherrschen wollte.

So wie diese einsame abendliche Zugfahrt von zu Hause zu meinem Studienort, bei der ich mit einem Bahnbegleiter ins Gespräch kam. Er war so erfrischend freundlich, wir verstanden uns auf Anhieb und flirteten, dass sich die Balken bogen. Und dann kam unaufhaltsam der Ort, an dem er seine Fahrt beendete und ich umsteigen sollte. Aber wir konnten uns nicht voneinander trennen und er bot mir an, bei ihm an diesem Ort zu bleiben und mit ihm in einem Dienstzimmer zu übernachten.

Das war völlig verrückt! Wissend, dass man das nicht machen darf, tat ich es trotzdem. Aus dem Zug ausgestiegen und auf dem Weg in eine Wirtschaft für ein gemeinsames Abendessen, kamen wir an einem kleinen Gebäude mit der Aufschrift "Peepshow" vorbei.

So etwas hatte ich noch nie gesehen und es zog mich an. Sexualität und alles was dazu gehörte fand ich schon immer spannend, wusste aber, dass ich mich nie alleine dorthin getraut hätte. Aber jetzt war ich doch nicht alleine? Was würde ich damit heraufbeschwören? Es war mir egal, ich fühlte eine Art von Thrill und überredete meinen Bahnbegleiter mit mir hineinzugehen.

Da waren einzelne Kabinen in einem Rondell aufgefädelt und wir betraten eine davon gemeinsam. Es war dunkel und mein Herz schlug mir bis zum Hals. Angespannt wusste ich, dass ich mich in eine unmögliche Situation brachte, war aber einfach viel zu neugierig und abenteuerlustig.

Nachdem mein Bahnbegleiter Geld eingeworfen hatte, hob sich ein Rolladen und durch ein Fenster sahen wir eine kurvige, hübsche Frau, die sich in einem runden Käfig aus Spiegeln sexy bewegte und tanzte und ihre körperlichen Vorzüge dabei hervorhob und bloß legte.

So stand ich da, den Schaffner direkt hinter mir fühlend, erregt von dieser pikanten Situation und wartete förmlich darauf, dass die Hände meines Begleiters zu wandern anfingen. Es hätte mir gefallen, die frivole, außergewöhnliche Situation kickte mich.

Aber er tat es nicht und hielt sich zurück. Danach mussten wir wohl beide ziemlich durchatmen, verließen das Etablissement und genossen noch einen sättigenden und feuchtfröhlichen Abend.

Bis das gemeinsame Übernachten im Dienstzimmer anstand.

Ich war flirty, ich war heiß und gleichzeitig so unerfahren... ich machte ihn an, streichelte seinen Körper, rieb meinen triebhaften Schoß, meinen prallen Hintern und meine runden, weichen Möpse an ihm. Willig ließ ich ihn auch meinen Körper erkunden... Aber all das war für ihn nur Mittel zum Zweck. Als er mehr wollte, also direkt das Eine ansteuerte, bremste ich ihn aus, sagte das Wort, von dem er nichts wissen wollte.

Als er hörte, dass ich Jungfrau war und es auch bleiben wollte, war ihm die Enttäuschung anzumerken, er diskutierte erst mit mir, was das sollte, ihn unter diesen Bedingungen so anzuturnen. Frustriert drehte er sich dann von mir weg, wollte schlafen.

Aber nicht mit mir, ich war immer noch erregt von dieser heiklen Situation und konnte es nicht lassen, mit ihm zu spielen, über seinen nackten Körper zu streicheln, mich aufreizend anzuschmiegen und machte ihn erneut heiß, bis er sich wieder darauf einließ, wohl denkend, dass ich es mir anders überlegt hätte.

Kaum war er wieder auf mein begehrliches Bezirzen eingestiegen, wollte er wieder nur das Eine und ich ließ ihn eiskalt auflaufen. Wütend begann er zu schimpfen und ich hielt dem stand, wissend, dass ich letztendlich tun konnte, was ich wollte.

*

Selbst die beiden Soldaten, die ich für mich und meine Freundin aus Jux und Tollerei an einer Supermarktkasse aufgerissen hatte und die wir dann gleich einfach mit in unser Studentenheim nahmen, wären eine bessere Option als dieses Arschloch von letzter Nacht gewesen. Der eine von den beiden, den ich mir gewählt hatte und mit dem ich die Nacht verbrachte, konnte aufgrund meines draufgängerischen Tuns nicht glauben, dass ich noch Jungfrau war.

Es hielt ihn immerhin nicht davon ab, weiter meinen Körper zu erforschen, da er dachte, er sei der Glückliche, der mich entjungfern sollte. Und so machte er forsch mit seinem Vorhaben weiter, im Glauben, gleich seinen Schwengel in das eine Loch versenken zu können.

Ich musste mich tatsächlich behaupten, ihn deutlich bremsen und ihm nachdrücklich klar machen, dass er ganz sicher nicht der Auserwählte sein würde.

Das Ganze endete in einer hitzigen Diskussion, in der er meinte, mich mit Druck umstimmen zu können. Doch mir machte das Spaß, dieses verbale Rangeln um Kontrolle. Gelassen spielte ich mit, mit dem sicheren Gefühl, dass mir ohnehin keiner was konnte.

*

Ja, ich war tatsächlich etwas überheblich geworden, hatte die Situationen, die ich herausforderte und die jungen Männer immer im Griff, konnte es mir sogar leisten, sie trotzdem noch weiter zu locken und zu reizen.

Ich war stark, mental stark und eloquent und mochte diesen Tanz auf Messers Schneide, den ich immer zu gewinnen schien.

Mich von diesem Schaffner und dem Millitär-Typen und einigen anderen unterbuttern und umstimmen zu lassen, wäre trotzdem ein so viel besseres erstes Mal gewesen, als das, was nur einige Stunden zurücklag.

Und ich ärgerte mich. Wofür hatte ich diese und noch viel schönere Gelegenheiten für ein erstes Mal ausgeschlagen, mich zurückgehalten, mich gehemmt und Kontrolle ausgeübt, um die jungen Männer, die ich aufgegeilt hatte, in Schach zu halten?

Dafür, dass ich jetzt wie ein dummes, naives Mädchen, halb weggetreten, um meine Jungfernschaft abgezockt worden war? Eine Entjungferung von der ich nichts hatte außer Schmerz und dumpfen Erinnerungsfetzen?

*

Und das war noch nicht mal alles. Verhütung war für mich ja nie ein Thema gewesen, bevor ich mich auf diesen verhängnisvollen Kerl der letzten Nacht eingelassen hatte. Mit einem Gummi hatte sich das Arschloch bestimmt nicht aufgehalten. Was ich also noch von dieser entwürdigenden und sinnlosen Entjungferung hatte, waren einige Wochen voller Angst, auch noch schwanger zu sein oder mir etwas eingefangen zu haben.

Wochenlang spuckte ich immer noch Gift und Galle, hasste diesen Typen, aber mehr noch mich selbst, weil ich so dumm war, meine Entjungferung so wichtig zu machen, dass ich mir schöne sexuelle Erlebnisse versaut hatte und den Schatz, den ich so gehütet hatte, mir von einem Arschloch hatte nehmen lassen unter beschisstensten Bedingungen.

So quälte ich mich die nächste Zeit weiter damit, konnte dann aber immerhin feststellen, nicht schwanger und gesund zu sein, was mir die Situation schon sehr erleichterte.

Irgendwann war ich dann wieder soweit, in das Studentenheim zurückzukehren, in dem alles passiert war. Mir vornehmend alles abzuschütteln, was passiert war, verlebte ich einen netten Nachmittag mit meinen Freunden in einem Gemeinschaftsraum dort, denn ich wollte ja auch wieder mehr Kontakt mit ihnen haben. Abends machte ich mich dann langsam auf den Heimweg. Das Wohnheim hatte eine große Eingangs-Lobby, wo man chillen und sich an einem Kaffeeautomaten bedienen und quasi jeden, der kam oder wieder rausging, beobachten konnte.

Gut gelaunt bog ich vom Lift abwärts gefahren um die Ecke, um zum Ausgang des Gebäudes zu gelangen, an genau dieser Lobby vorbei. Ganz in Gedanken, was ich den restlichen Tag noch planen sollte, schaute ich nur geradeaus und nicht nach links in die Lounge Ecke.

Und dann hörte ich sie, seine arrogant herablassende Stimme: "Hey Puppe!" Reflexartig konnte ich nicht anders als hinzuschauen und dann sah ich das Arschloch. Wie er breitbeinig auf der Couch saß, lässig eine Zigarette rauchte, einen auf cool machte und mich süffisant grinsend von oben bis unten abcheckte.

Dieser Idiot! Zorn stieg in mir hoch und blockierte mich dermaßen, dass ich es nicht mal schaffte, ihm das Wort ins Gesicht zu schleudern, das ich mit ihm verband. Meine Wut schnürte mir den Hals zu und ich musste mich von ihm abwenden, auch wenn ich ihm liebend gern meinen Hass verbal entgegengeschleudert hätte. Er hatte mich so überrascht, dass ich nicht imstande war, angemessen zu reagieren und so blieb mir nichts anderes übrig als schnaubend an ihm vorbeizugehen und mich zum Ausgang des Studentenheims zu flüchten, raus in die frische Luft, weg von ihm.

Aber das hörte nicht auf. Ich weiß nicht, wie er es schaffte, ob er seine Freizeit nur noch in der Lobby verbrachte. Jedes Mal, wenn ich in diesem Studentenheim ein- und ausging, was immer öfter der Fall war, da ich dort immer mehr Freunde fand, saß das Arschloch in der Lobby, machte einen auf Macho und ließ mich kein einziges Mal unkommentiert passieren. Nach allem was passiert war, musste ich mir Bemerkungen wie "Kommst mich mal wieder besuchen?", "Hast es wieder nötig?", "Kannst wohl auch nicht von mir wegbleiben, was?" anhören und in mir verarbeitet bekommen.

Aber so leicht ließ ich mich davon auch nicht unterbuttern und gewöhnte mich daran. Der Knoten in meinem Hals wurde weicher und ich war in der Lage, verbal zu retournieren, was ich von ihm hielt: "Ganz bestimmt nicht, du Arschloch", "Fick dich doch selber" oder. "Du interessiert mich genauso wenig wie der Dreck, der du bist." Das wurde ein abartiges Ritual zwischen uns und variierte mit der Zeit dahingehend, dass er sich immer öfter mal herabließ was einigermaßen Nettes abzulassen: "Hey, die Lederjacke steht dir gut, siehst geil darin aus." Fast war ich dankbar dafür, dass er mich nicht nur mit herablassenden Kommentaren begrüßte.

Dann fing es an, dass er in meinem Freundeskreis in seinem Studentenheim auftauchte. Er wurde zwar von meinen Freunden und Bekannten skeptisch beäugt, aber da er wohl schon im Vorfeld Kontakt zu Einzelnen gesucht hatte, wurde er akzeptiert. Um die lockere Stimmung im Schutz meines Freundeskreises nicht zu stören, tolerierte ich ihn, hielt mich erst aber sehr bedeckt.

Irgendwann gewöhnte ich mich an seine nun auffallend zurückhaltende Gegenwart und es ergab sich sogar die eine oder andere kurze und harmlose Plauderei mit ihm und den anderen um uns. So erfuhr ich, dass er Alex hieß. Wir gaben uns in Gegenwart der anderen beide Mühe und waren tatsächlich in der Lage, ein lockeres, oberflächliches Gespräch zu führen, ohne uns gegenseitig blöd anzumachen.

Bis zu diesem einen Abend, als sich die anderen nach und nach verzogen, ich aber so ins Quatschen vertieft war, dass ich das nicht bemerkte und am Ende alleine mit Alex im Gemeinschaftsraum war. Als die anderen weg waren und ich nicht mehr gezwungen war, mich mit ihm über Belangloses zu unterhalten, brach sich meine Wut dann doch wieder Bahn.

Meine Antworten in unserem Gespräch wurden immer spitzer und schärfer und ich begann mich in Rage zu reden, denn der Zorn darüber, dass er so ein Arschloch war, schwelte immer noch in mir.

Die Stimmung kippte, aber es war mir egal und schließlich brach es aus mir heraus: "Weißt du eigentlich, was für ein Arschloch du bist? Wie scheiße das war, was du mit mir gemacht hast? Was glaubst du, wer du bist? Du bist einfach nur unter aller Sau!" Fauchend mutierte ich zur Furie und es tat gut, all diese Gefühle, die ich nun ständig mit mir herumtragen musste, am Verursacher auslassen zu können.

Dabei spürte ich, wie ich ihn in Bedrängnis brachte, wie er sich plötzlich in einer Situation befand, in die er nicht kommen wollte. Und genau das wollte ich, ich hatte wieder Kontrolle und es fühlte sich so gut an.

Und dann tat er etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Es ging so schnell, dass ich im ersten Moment gar nicht erfassen konnte, was da passierte. Anstandslos griff er in seine Hosentasche und Sekundenbruchteile später hatte ich plötzlich eine scharfe Messerklinge am Hals.

Augenblicklich verstummte ich, schluckte heftig, brauchte erst einmal Zeit, um die Situation zu realisieren und konnte kaum glauben, dass er das wirklich gerade tat. Da stand ich an den Tisch gelehnt, wie tiefgefroren in der kalten Umarmung seines Griffs, mit der Waffe an meiner Kehle und mir wurde bewusst, dass ich mir nie gedacht hätte, jemals in so eine Situation zu kommen.

Aber es war sonderbar, es machte mir dann doch nicht so viel aus, wie es hätte müssen. Aus irgendeinem Grund wusste ich, dass er mir nichts tun würde. Es war nur eine leere Drohgebärde und ich hatte weiter die Kontrolle. Wie einen wilden Hengst hatte ich ihn so in die Ecke getrieben, dass er sich gezwungen sah, auszuschlagen.

Und so stand ich da, von ihm in Regungslosigkeit und Schweigen gezwungen, die kalte Klinge an meiner Kehle und mit einer Ruhe, die irgendwie überhaupt nicht zu der Situation passte.

Ich lächelte sogar, denn es gefiel mir, dass ich in der Lage war, ihn, der so auf obercool machte, aus der Reserve zu locken. Obwohl er mir ein Messer an den Hals legte und mich bedrohte, fühlte ich mich nicht mehr wie das Opfer. Ich hatte das Gefühl, dass ich wieder im Spiel war.

Und noch etwas spürte ich in diesem Moment. Doch ich bemerkte es nur unterschwellig, erst später wurde es mir bewusst. Ich fühlte mich erregt, es war diese sonderbare Mischung aus einer prekären Situation, Nervenkitzel und einem Mann, der mich herausforderte.

Zwei völlig gegenteilige Empfindungen und Bedürfnisse traten auf, eine Art Unterwürfigkeit unter der Klinge, unter die er mich zwang und gleichzeitig ein Machtgefühl darüber, dass er mir selbst mit einem Messer an meinem Hals nichts würde tun können. Und beides, gerade in diesem Kontrast und in den gegenteiligen Aspekten, berauschte und erregte mich auf eine perverse Art und Weise.

Als er sah, dass sich auch durch mein erzwungenes Schweigen nichts an seiner Situation änderte, schnappte er die Klinge wieder in sein Schweizer Messer ein und steckte es in seine Tasche zurück. Uns beiden fehlten die Worte und wir trennten uns, um zu verdauen was gerade passiert war.

*

So vergingen die Tage, bis ich mich von dem Studentenheim meiner besten Freunde mal wieder auf den Weg in mein eigenes machte. Dieses Mal war Alex jedoch nicht in der Lobby zu sehen.

Mit der Bahn musste ich durch die halbe Stadt fahren und hing meinen Gedanken nach. Ein Kribbeln in meinen Nacken riss mich aus meinen Tagträumen und ich sah mich irritiert um. Da ich nichts Auffälliges entdecken konnte, kümmerte ich mich nicht weiter darum und packte meine Tasche.

Es gab zwei Stationen, die ich benutzen konnte, um an mein Ziel zu gelangen, denn meine Unterkunft lag genau zwischen den Haltestellen. Meistens stieg ich jedoch am späteren Ausstieg aus, da dort mehr Geschäfte waren, an denen ich auf dem Weg zu meinem studentischen Zuhause vorbei bummeln konnte.

Mein eigenes Studentenheim war das totale Gegenteil von dem Studentenheim, in dem Alex und meine Freunde lebten. Es war nigelnagelneu, sah eher aus wie ein Komplex mit Mietwohnungen und bestand aus verschiedenen Aufgängen. Alle WGs waren gleich und mit fünf Zimmern, einer ordentlichen Küche mit Esstisch und zwei kleinen Bädern ausgestattet.

Der gesamte Gebäudekomplex war L-förmig angelegt und der Eingang zu meinem Trakt befand sich genau in dem Knick des "L"s, sodass ich vor dem Betreten in einem Durchgang stand, von dem man in den Innenhof mit den Balkonen des Studentenheims schauen konnte. Und gerade als ich die Eingangstür zu meinem Wohngebäude aufschließen wollte, hörte ich das mir schon so bekannte: "Hey Puppe!"

Irritiert sah ich auf und wenige Meter von mir entfernt stand Alex auf dem niedrigsten Balkon, direkt neben meinem Eingang. Er war in Jeans gekleidet, trug Boots und wieder eines seiner Metal Shirts. Wie die Band hieß konnte ich nicht entziffern aber unter dem Schriftzug war eine breitbeinig kniende, nackte Frau zu sehen, die sich scheinbar ein Kreuz rektal einführte. Eigentlich fand ich solche Provokationen durchaus witzig, in unserem Kontext war mir das jedoch fast ein bisschen zu viel.

Alex aber lächelte mich entwaffnend und freundlich an, hing lässig am Geländer und tat so, als wäre er genauso überrascht wie ich, obwohl er mir etwas außer Atem erschien. Damals wusste ich noch nicht, dass er mir gefolgt war, sich, schon an der ersten Haltestelle aussteigend, bemüht hatte, vor mir anzukommen und nur so tat, als wäre unser Aufeinandertreffen rein zufällig.

Ich weiß nicht warum, vielleicht war seine strahlende Freundlichkeit einfach zu ungewohnt, aber in meiner Überrumpelung lächelte ich einfach automatisch zurück. Gleich biss ich mir auf die Lippen, als mir klar wurde, dass ich das Arschloch ganz bestimmt nicht so nett anlächeln wollte. Aber es war zu spät. Alex nahm den Faden direkt auf und stellte mich seinen Freunden vor, die er gerade besuchte und verwickelte mich in eine Plauderei.

Wir schafften es erneut, ein paar lockere, nette Worte zu wechseln, bis mir das zu schräg wurde, ausgerechnet mit ihm, der mir letztens noch ein Messer an die Kehle gehalten hatte. Als mir das deutlich bewusst wurde, verabschiedete ich mich unumwunden und verzog mich in meine WG. Zudem war ich doch sehr irritiert durch sein Auftauchen auf meinem Territorium, denn damit, dass er hier Freunde hatte, hatte ich nicht gerechnet.

Die Überrumpelung mühsam abschüttelnd, nutzte ich die verbleibende Zeit ein wenig um Studienkram zu erledigen. Abends hüpfte ich dann unter die Dusche, um mich frisch zu machen, denn vor Ort war ein Heimfest angesagt und ich traf mich dort mit einer Freundin. Gemeinsam gingen wir in den Party-Keller des Gebäudes und mischten uns unters Volk. Auch Alex konnte ich im Getümmel des Studentenheimfestes ausmachen, was mich jetzt nicht verwunderte, aber da sich unsere Freundeskreise nicht kannten blieben wir getrennt.

An diesem Abend hatte ich allerdings nicht sonderlich Energie um Party zu machen und verabschiedete mich bald, um mal wieder früher schlafen zu gehen. Zurück in meiner Studenten-WG, kümmerte ich mich in Ruhe um meine Abendtoilette, machte mich bettfertig und schlüpfte in mein Nachthemdchen, unter dem ich wie gewöhnlich sonst nichts trug. Etwas müde kroch ich unter meine kuschelige Decke, schloss die Augen und war bereit einzudösen.

Gerade als ich begann leicht wegzudämmern, klingelte es Sturm. Vor Schreck schoss ich senkrecht in die Höhe.

Wer würde denn um Mitternacht so einen Radau machen? In meiner WG befanden sich nur langweilige, stockkonservative und penible Streberinnen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Klingelattacke etwas mit ihnen zu tun hatte. Da niemand sonst Anstalten machte, die Tür zu öffnen, übernahm ich das.

Schnell schlüpfte ich in einen Slip, da mein Nachthemdchen nicht sehr lang war und hetzte zur Tür, um diesem nervtötenden Lärm ein Ende zu bereiten. Ich hatte keine Lust, mich auch noch mit diesen aufgescheuchten und hysterischen WG-Hühnern auseinanderzusetzen, die scheinbar immer nur darauf warteten, mich als schwarzes Schaf für irgendetwas, das ihnen nicht passte, wieder beschuldigen zu können.

Genervt und angespannt, öffnete ich die Wohnungstür und sah erstmal nichts. Doch sobald ich den Blick senkte, erblickte ich jemanden am Boden vor der Tür liegen, stockbetrunken, grölend und lallend. Es war Alex, und er machte eine lautstarke Szene, dass er nicht bei seinen Freunden unterkommen und einfach sonst nirgends hinkönne.

Woher wusste er eigentlich, welche WG meine war? Mir darüber den Kopf zu zerbrechen, blieb mir allerdings keine Zeit. Auf meinen Einwand, dass ich das mit seinen Freunden für ihn klären könnte, fing er nur an, noch lauter und zusammenhangsloser zu grölen.

Am liebsten hätte ich ihm den Mund zugehalten, damit er endlich still wäre. Denn ich konnte mir schon vorstellen, wie die WG-Kolleginnen, zu denen ich so gar nicht passte, wieder ein Theater machen würden, wenn dieser Typ, der für sie augenscheinlich zu mir gehörte, mitten in der Nacht alle akustisch terrorisierte.

Das einzige, was für mich in diesem Moment zählte, war, ihn schnellstmöglich zum Schweigen bringen. Unter diesem Druck fiel mir in diesem Moment nur ein, ihn in mein WG-Zimmer zu bringen, unter der Prämisse, dass er dann hoffentlich leiser sein würde.

Und dann stand ich da, alleine nachts mit dem Arschloch in meinem Zimmer, nur mit einem Nachthemdchen bekleidet und mir wurde bewusst, dass ich den Wolf in mein Lammställchen gelassen hatte.

Meine Sorge, dass er vor Trunkenheit direkt eskalieren würde, war zumindest unbegründet. Kaum war er in meinem Zimmer, erschien er mir gar nicht mehr so betrunken wie vorher und auch sein Geräuschpegel war plötzlich ganz moderat. In dem Moment wunderte ich mich weniger darüber, als dass ich einfach froh war, dass ich nicht auch noch einen Besoffenen beruhigen musste.

Was sollte ich nun tun? Eigentlich wollte ich ja gerade schlafen und mein WG-Zimmer war nicht gerade groß. Es gab nur ein Bett, Schränke und einen Schreibtisch mit Stuhl. So blieb mir nur, mich in mein Bett zu verkriechen und die Decke schützend über mich zu ziehen.

Alex nahm sich den Schreibtischstuhl, um es sich darauf gemütlich zu machen und schob ihn ein Stückchen näher an das Bett zu mir. Nah genug, dass es mir schon etwas zusetzte, aber weit genug weg, dass ich es dulden konnte. Scheinbar sehr zufrieden mit der Situation begann er ein lockeres Gespräch mit mir, das ich ihm in dem Zustand gar nicht zugetraut hätte.

Und so begannen wir zu reden, was mich tatsächlich etwas von meiner Beklommenheit ablenkte. Wir erzählten einander, wo wir herkamen, was wir vor dem Studium gemacht hatten, was wir überhaupt studierten, berichteten über unsere Familien und alles, was uns sonst noch zu unseren Leben einfiel. Es half mir, mich ein wenig an ihn zu gewöhnen und machte ihn tatsächlich etwas menschlicher für mich.

Bis spät in die Nacht waren wir in unseren Austausch vertieft, ich immer müder wurde und auch Alex es auf dem Stuhl immer unbequemer zu werden schien. Fast hätte ich ihm angeboten, einfach nebeneinander im Bett zu schlafen. Aber dann fiel mir wieder ein, was passiert war, als ich schon einmal mit ihm in einem Bett lag und nur schlafen wollte.

Mit einem Mal wurde mir wieder bewusst, wie obskur die Situation gerade war.

Was sollte ich tun? Ihn jetzt doch wieder rauswerfen? Würde er dann lamentieren und eine Szene machen?

Wollte ich denn, dass er ging?

Allein dass ich mir diese Frage stellen musste, war schon erschreckend. Um mich nicht mit diesem Schrecken auseinandersetzen zu müssen, wischte ich diese Überlegung lieber beiseite.

Aber immer noch wusste ich einfach nicht, was ich tun sollte, mit ihm, mit mir und mit dieser ganzen Situation. Erneut fühlte ich mich wie das Lamm, das den Wolf eingelassen hatte.

Was hatte ich mir dabei gedacht, mich in so eine Lage zu bringen? Und das auch noch völlig nüchtern. Ging ich so selbstverständlich davon aus, bei klarem Kopf jeden Mann in jeder Lage im Griff zu haben?

Als er mir das Messer an die Kehle gelegt hatte, fühlte ich mich souveräner, weil ich wusste, dass er das, was er andeutete, nicht tun würde. Es fühlte sich so ähnlich an wie bei dem Spruch "Bellende Hunde beißen nicht". Aber jetzt bellte er nicht. Er war freundlich, er war interessiert und ich musste mir eingestehen, dass wir mittlerweile angefangen hatten zu flirten.

Es machte mir Angst, weil ich diese Seite an ihm nicht kannte und nicht einschätzen konnte. Aber noch mehr, weil ich nicht einschätzen konnte, wie ich darauf reagieren würde.

Über einen aggressiven Wolf hatte ich die Kontrolle, ich konnte ihn, jetzt wo ich nicht weggetreten war, bekämpfen, abwehren und ihm Grenzen aufzeigen. Doch jetzt war der Wolf so friedlich, so nahbar und interessant. Wie sollte ich einen Wolf abwehren, der in mir das Bedürfnis weckte, mich ihm anzunähern?

Mein Gedankenkreisen wurde mir langsam zu viel und die zunehmende Schläfrigkeit unterband es schließlich ganz.

Es war schon spät in der Nacht oder besser gesagt früh am Tag und wir mussten einfach schlafen. Wieder war es die Müdigkeit, die meine Grenzen verschob. Und so wischte ich matt alle Vorbehalte beiseite, machte es mir einfach und tat das, was ich noch bis vor kurzem nicht für möglich gehalten hatte.

Tief durchatmend schlug ich die Bettdecke auf, rutschte nach hinten und bot Alex den Platz an meiner Seite zum Schlafen an. Und der Wolf zog sich bis auf seine Shorts aus und stieg zu mir ins Bett.

Ich weiß nicht, wie ich unter diesen Umständen schlafen konnte, aber die Müdigkeit war einfach zu stark und so schlief ich mit dem Arschloch unter meiner Bettdecke ein.

*

Als ich am nächsten Morgen langsam wieder ins Bewusstsein dämmerte, erfüllte mich ein wunderbares Gefühl. Es war so kuschelig, fühlte sich wohlig und sicher an. Noch halb verträumt spürte ich, wie schön es war, Haut an Haut zu spüren, mit einem männlichen Geruch in meiner Nase und ließ mich von den Pheromonen bezaubern.

Bis ich schlaftrunken die Augen aufmachte und sah, dass das Arschloch in meinem Bett war und ich mich in seine Arme gekuschelt hatte. Wie das Lamm, das sich an den Wolf schmiegte, bevor er es riss.

Geschockt wollte ich zurückfahren, aber hinter mir war direkt die Wand und da war kein Fluchtweg frei, den er nicht bemerken würde. Mir war es wichtig, ihn nicht zu wecken, denn dann hatte ich noch Zeit zu überlegen, was ich tun sollte.

Fieberhaft prüfte ich gedanklich meine Optionen. Dabei fiel mir zum ersten Mal so richtig sein Tattoo auf und lenkte mich ab. Ein oldschool gestochener Drache schlängelte sich in vielen Windungen von seinem Oberarm über seine Schulter bis hin zur Brust und es schien, dass das Maul des Fabelwesens in die Brustwarze seines Trägers beißen wollte.

Es gefiel mir und ich erwischte mich bei dem Gedanken, den Drachen berühren zu wollen. Meine Augen folgten interessiert den einzelnen Linien und ich war so fasziniert, dass ich mein Vorhaben zu flüchten vergaß und nicht bemerkte, wie Alex seine Augen geöffnet hatte.

Als ich bemerkte, dass er mich beobachtete, war es schon zu spät. Wie gefangen sah ich in seine, mich aufmerksam betrachtenden, blaugrauen und kalten Augen und nahm dennoch eine Wärme darin wahr, von der ich nicht erwartet hätte, sie darin jemals erkennen zu können.

Mit rotem Kopf wurde mir bewusst, dass er mich erwischt hatte, wahrgenommen hatte, wie ich ihn hingerissen angesehen hatte und das nahm mir jede Möglichkeit, jetzt einen auf empört zu machen, mich zu distanzieren und so zu tun als läge ich nur in seinen Armen, weil es unbeabsichtigt im Schlaf passiert war.

Fuck! Was sollte ich jetzt tun? Ich musste den Wolf doch auf Distanz halten! Wenn ich ihn zu nah an mich heran ließ, was würde dann passieren? Nein, so weit durfte ich es erst gar nicht kommen lassen. Er war das Arschloch und ich musste stark bleiben und ihn abwehren. Entschlossen wandte ich meinen Blick von seinen, mich so anziehenden stählernen Augen wieder ab.

Und dann tat er das Schlimmste, was er tun konnte.

Er erhob seine Hand und berührte ganz sachte meine Wange, was kleine Stromstöße in mich sand und ungläubig nahm ich wahr, was für intensive Empfindungen das in mir auslöste. Gleichzeitig fing er meinen Blick einfach so wieder ein, sodass ich mich wie hypnotisiert fühlte und unfähig war, ihn abzuwehren, mich zu entziehen. Verloren im Bann seiner durchdringenden Augen.

Seine Hand umfing zärtlich meine ganze Backe, blieb darauf liegen und strahlte Wärme ab, viel zu tief in meinen Körper. Auch, wenn ich mich nicht rühren konnte, schrie alles in mir auf. Das war so falsch! Er war das Monster, das Arschloch und abgrundtief verabscheuungswürdig. Er war der Allerletzte, den ich an mich ran lassen durfte!

Ich war eine starke, selbstbewusste Frau, und hatte selbst in meinen jungen Jahren schon mit so vielen Männern gespielt, sie gereizt und provoziert und doch immer beherrscht.

Und ausgerechnet dieser Mann, in dessen Armen ich gerade lag, der Arschloch genug war, mich in meinen schwächsten, wehrlosesten und unzurechnungsfähigsten Stunden einfach nur abartig auszunutzen ... Der Mann, der diese, mir mittlerweile selbst hirnrissig erscheinende, Idee mit der Jungfräulichkeit ohne Skrupel und auf so kranke Weise ad absurdum geführt hatte ... Der Mann, der mich vorgeführt hatte, mir einfach nahm, was ich so verkrampft zu hüten versucht hatte ... Der Mann, der keine Reue zu spüren schien ...

Ausgerechnet dieser Mann, dieser Wolf, wurde meine Nemesis. Kehrte alles um, stellte meine Welt auf den Kopf. Schien die ausgleichende Rache für meine leichtfertigen Spielereien und meine Selbstüberschätzung mit den jungen Männern zu werden. Machte mich wehrlos, obwohl ich immer so stark war.

Erst hatte er mir die Kontrolle mit Gewalt genommen und als ich dachte, ich hätte sie wieder erlangt, nahm er mir die Kontrolle erneut, dieses Mal mit seiner Zuneigung.

Ganz zärtlich glitt er mit seiner Hand der kurvigen Silhouette meines Körpers entlang. Verzweifelt über seine Macht über mich wollte ich mich wehren, wollte seine Hand wegschieben, durfte das dem Arschloch nicht erlauben.

Doch ich konnte es nicht.

Gefesselt von diesen faszinierenden harten, blaugrauen Augen und der weichen Art, mit der er nun mit mir umging, konnte ich meinen Blick nicht von ihm lösen. Selbst dann nicht, als er begann, meinen Slip wie in Zeitlupe von meinen Hüften zu streifen. Und noch bevor ich etwas dagegen tun konnte, verriet mich mein Körper, und mein Becken hob sich wie von Geisterhand, um ihm seinen Frevel zu erleichtern.

Konsterniert über meine eigene unterstützende Bewegung, wo sich doch alles in mir wehren wollte, konnte ich einfach nicht glauben, was da gerade geschah.

Langsam und vorsichtig streifte er den Slip ganz von meinen Beinen und ließ ihn von der Bettkante fallen. Er bewegte sich behutsam, so als wollte er das kleine Lämmchen nicht erschrecken.

Als er schließlich meine Schenkel auseinanderdrückte und mich weiter unerbittlich in diesem, sich tief in mich bohrenden Blickkontakt hielt, verschwand die Wärme aus seinen Augen und ein listiges Funkeln trat an ihre Stelle.

Das war der Blick eines Wolfes, der sich seiner Beute sicher war. Und das machte mir Angst, aber ich war wie schockgefroren, konnte nicht reagieren, konnte nur ungläubig zusehen, wie ich zuließ, dass er sich Zugang verschaffte zu Orten, an die ich ihn nie wieder lassen durfte.

Er rutschte tiefer, bewegte sich langsam, kraftvoll und geschmeidig wie ein Raubtier, wie der Wolf der er war, schob mein Nachthemdchen etwas hoch, fasste gezielt nach meinen Beinen und zog meine Schenkel unerbittlich auseinander, während ich ungläubig da lag und zusehen musste, was er mit mir machte.

Das konnte doch nicht wahr sein? Dieses Mal war ich wach und völlig nüchtern, er wandte keine Gewalt an und trotzdem fühlte ich mich in seiner Gegenwart ähnlich wehrlos, wie in unserer ersten Nacht.

Erst als sein Gesicht direkt über meiner Scham war, löste er den Blickkontakt und noch bevor ich die Chance erkannte, mich nun aus dem Bann zu befreien und mich schreiend und tretend ihm zu entziehen, berührte seine Zungenspitze meine Schamlippen, pflügte gezielt durch sie hindurch und verteilte seinen Speichel auf meiner Klit.

Erschrocken keuchte ich auf, presste meinen Atem stoßweise hervor, nicht glauben könnend, welche, sich wie elektrisch anfühlenden, atemberaubenden und lustvollen Empfindungen er in mir freisetzte.

Wieder schrie alles in mir, sich loszureißen, es nicht zuzulassen!

Aber das, was ich jetzt in meinem Schoß spürte, fühlte sich so unfassbar gut an, dass ich nicht davon los kam. Seine Zunge spielte weiter, schlängelte sich neugierig durch die Falten meiner Labien, ritt gekonnt auf den Erhebungen meiner Möse entlang, speichelte großzügig alles ein, glitt auf diesem Feuchtigkeitsfilm verspielt und unheimlich anschmiegsam entlang und stupste dann neckisch an meine Klit.

Es schien, als würde ihm gefallen, was er da sah, fühlte und schmeckte und ich hörte, wie er den Geruch meines Geschlechts tief durch seine Nase in sich aufnahm und dabei unaufhörlich an mir weiterleckte.

Hilflos musste ich mitanhören, wie sich ein lustvolles Ächzen über meine Lippen wand und sah bestürzt zu, wie der Wolf sich an meinem Fleisch labte, das ich ihm wehrlos zur Verfügung stellte.

Sich seiner Sache immer sicherer werdend schlang er seine Arme fest um meine Schenkel, packte mich mutiger, drückte meine zitternden Beine noch weiter auseinander und schob sich mein Becken zurecht, wie er es brauchte. Geschickt tauchte dabei seine Zunge immer wieder tief zwischen meine Schamlippen und stieß damit bohrend in mein Loch, das er so würdelos als zweites entweiht hatte.

Währenddessen sah er zu mir, diabolisch grinsend, mit einem wölfischen Funkeln in seinen Augen und amüsierte sich über meinen gebannten Blick, wissend, dass ich ihn nicht mehr aufhalten können würde.

Mittlerweile waren die Stimmen in mir, die Widerstand forderten, stiller geworden und etwas anderes wurde in mir laut. Das Prickeln der Lust übertönte nun alles in mir, war stärker als jede Angst, Auflehnung und jeder Stolz. Diese Leidenschaft und dieses damit einhergehende, sich durch den ganzen Körper ziehende, erregende und mich völlig beeindruckende Empfinden war mächtiger als alles andere.

Und ausgerechnet er, das Arschloch, der Wolf, beschwor immer mehr davon in mir herauf.

Seine Zunge tanzte geschmeidig und immer kraftvoller und dabei so gezielt über meine pulsierend kribbelnde Möse, die ihm längst die Aufgabe des Befeuchtens abgenommen hatte, und nun selbst immer mehr Lustsäfte produzierte, die mich bereit machen sollten.

Der unnachgiebige Griff an meine Schenkel, an denen Alex mich gepackt hatte und nicht mehr ausließ, machte mich nun heiß und das noch verbliebene restliche Entsetzen musste nun dafür herhalten, dass meine unbändig entfachte Lust sich sogar an ihm erregte und sich an den widersprüchlichen Gefühlen in mir aufgeilte.

Langsam und zielstrebig brachte er mich an einen Punkt, an dem ich noch nie war. Ich spielte gerne und oft an mir herum, mochte die wohlig schönen Gefühle, die das auslöste. Aber jedes Mal kam es, dass es sich irgendwann sonderbar und komisch anfühlte, sodass ich das Gefühl hatte, ich müsste aufhören, weil es mir zu viel wurde. Und das tat ich dann auch jedes Mal, stoppte das Streicheln und Stimulieren meiner Klit, weil sich etwas in mir nicht weiter traute und ich zu überfordert war mit den sich anbahnenden Empfindungen.

Unruhig wandt ich mich in seinem unbeirrt fixierenden Griff, winselte, weil ich mit diesen starken Reizen nicht mehr umgehen konnte. Aber der Wolf zwischen meinen Beinen hörte nicht einfach auf und es war ihm egal, ob es mir zu viel wurde.

Unaufhaltsam spürte ich das Trillern und das Stochern und Schmatzen seiner Zunge in meiner Nässe, wie sie durch die Anatomie meiner Vulva tobte und diese sonderbaren und intensiven Empfindungen, die mir immer zu viel waren, aufbauschte und auf die Spitze trieb bis ich dachte ich könnte es nicht mehr aushalten.

Unumkehrbar brachte er mich über den Punkt hinaus, an dem ich mich bei der Selbstbefriedigung immer gestoppt hatte. Keuchend vor Lust wollte ich mich der mir nun völlig unbekannten Extase aufbäumend entziehen. Doch der Wolf ließ seine Beute nicht mehr entkommen, hielt mich fest umklammert und machte unerbittlich weiter.

So hielt ich es tatsächlich nicht mehr aus, es war so viel, es war so überwältigend, dass es aus mir raus musste. Nichts konnte mich mehr halten und ich konnte nichts mehr halten.

Zuckend stöhnte ich aus Leibeskräften den ersten Orgasmus meines Lebens aus mir heraus, während dieser fühlbar von einem letzten Schwall meines Lustsekretes begleitet wurde.

In meinem Kopf taumelte alles, nachdem ich dem Druck der Lust nachgegeben hatte und ich war trunken von der Euphorie, der Seligkeit und der zufriedenen Wärme, die mich überschwemmten.

Das hatte ich noch nie in dieser Intensität gespürt und war völlig hin und weg. All das hatte ER in mir ausgelöst? Warum kickte mich ausgerechnet der schlimmste Mensch in meinem Leben, das Arschloch, in solch unglaublich geile und schöne Sphären?

Als Alex zu mir hoch sah und mein seliges Lächeln sah, wie ich ihn fast schon dankbar ansah, wusste er, dass er gewonnen hatte und nahm noch einmal meine Schamlippen in den Mund, schloss seine Zähne um sie und hielt sie fest, nicht ohne mich dabei triumphierend anzuschauen. Der Wolf hatte meine größte Schwachstelle, meine nasse Fotze, in seinen Fängen.

Diesen Moment und meine Niederlage schien er lange zu genießen und auszukosten und ich war immer noch so high und erschöpft von dem Höhepunkt, dass ich mich dabei auch noch gut fühlte, ihm und seinen Zähnen so ausgeliefert zu sein.

Schließlich ließ er mich frei und mein Fötzchen aus seinen Mund gleiten. Grinsend merkte er noch an: "Wer anderen in die Möse beißt, ist böse meist!" Und ich konnte nicht anders als mit ihm in befreites Gelächter auszubrechen.

Und dann einfach so, gab er mir die Kontrolle zurück und fragte mich: "Ist es okay, wenn ich mir die Shorts ausziehe, damit wir da auf gleicher Ebene nackt sind?"

Auch oder gerade weil er mich besiegt hatte, meine Abwehr und meinen Widerstand einfach ausgeschaltet hatte, kam ich mir nun gefasster vor. Ich hatte verloren und musste nicht mehr gegen die Anziehung kämpfen, um ihn dennoch von mir fernzuhalten. Es blieb mir nur noch, mir einzugestehen, dass er mich tatsächlich schwach gemacht hatte.

Das Angebot, sich nackt vor mir zu machen, sich zu entblößen, sich angreifbarer zu machen, sollte wieder ein bisschen mehr Ausgeglichenheit bringen. So glücklich, wie ich mich durch ihn gerade fühlte, konnte ich das einfach nicht ausschlagen, war zu neugierig, was auch immer das nach sich ziehen würde.

Nachdem ich zustimmend genickt hatte, streifte er sich die Shorts von den Hüften, hatte ja sonst nichts an, zeigte sich mir nackt und verletzlich und setzte sich dann mit einigem Abstand zu mir auf das Bett und lehnte sich an die Wand.

Aufmerksam hatte ich sein Tun beobachtet und betrachtete mir seinen nackten Körper und sein leicht aufgepumptes Glied, das zwischen seinen Beinen baumelte. Und nun saß er da, am anderen Ende des Bettes und sah mich an, mit diesen wachen blaugrauen Augen und ich versuchte in ihnen zu lesen. Da war Offenheit, da war Neugier, eine Spur Verletzlichkeit und ganz viel lockere Souveränität.

Gewinnend lächelte er mich an und dann begannen wir ganz locker, uns über unsere Sexualität zu unterhalten. Die Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, was uns gefiel, was wir spannend daran fanden und vieles mehr.

Mit der Zeit entstand durch das Reden über intime Details eine Nähe zwischen uns, die zunehmend weniger mit der körperlichen Distanz zwischen uns zusammenpasste. Erstaunt registrierte ich, dass das, was vorhin geschehen war, mein erster Orgasmus, etwas mit mir gemacht hatte. Denn etwas in mir drängte danach diese immer weniger zu passen scheinende körperliche Distanz auszugleichen.

Der Impuls war so stark, dass ich näher zu ihm hinrutschte. Er musste mich verhext haben oder mich angefixt oder ich stand immer noch unter den Nachwirkungen des Oxytocin-Rauschs meines Höhepunktes, ich konnte mir einfach nicht erklären, warum ich das tat, warum ich mich auf den Wolf zu bewegte.

Mehr noch, das alleine reichte mir nicht mehr und so kroch ich langsam noch näher zu ihm hin. Bei ihm angekommen, legte ich meinen Kopf vertrauensvoll auf seine Oberschenkel, direkt vor seinen nackten Schoß.

Sein Redefluss stockte nun doch etwas und ich freute mich, ihn etwas aus dem Konzept bringen zu können. Mit einer Geste deutete ich ihm an, einfach fortzufahren. Während er versuchte, seinen roten Faden wieder aufzunehmen, lag ich mit meinem Kopf direkt vor seinem Schwanz, ohne ihn zu berühren, sah interessiert zu ihm hoch und hörte ihm zu: "Ich finde es megascharf,... wenn mich eine Frau bläst... und dann schluckt... Das kickt mich total... Hast du... das schon mal gemacht?"

Meine neue Lage und Aussicht auskostend ließ ich mir ein bisschen Zeit und antwortete dann, während mein Mund nur wenige Zentimeter von seiner halbsteifen Rute entfernt war und mein warmer Atem auf ihn blies: "Zwei Mal hatte ich bisher einen Schwanz in meinem Mund, aber aus anderen Gründen nicht bis zum Ende." Nach einer kleinen Pause, die er abwarten musste, fügte ich bezüglich dem Schlucken noch ein Zitat von Pippi Langstrumpf hinzu: "Das habe ich noch nie vorher versucht, deswegen bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe." Dabei mussten wir beide beherzt lachen und ich atmete stoßweise noch mehr Luft auf sein Glied.

Es gab noch einen weiteren Grund, warum ich danach noch grinsen musste, denn ich sah ihm an, dass ihn meine Antwort auf die eine und auf die andere Art und Weise nicht kalt ließ. Gespannt sah ich in seinen Augen, wie es in ihm arbeitete, wie nun er mit sich haderte und mit Genugtuung erkannte ich, dass er es nicht wagte, die Initiative zu ergreifen und mich zu der naheliegenden Aktion an seinem besten Teil zu drängen.

Nun hatte ich, das Lamm, den Wolf an seinen Eiern, ganz ohne dass ich ihn berührte. Und der Wolf lieferte sich mir aus, überließ es dem Lamm, was mit ihm passierte. Das veränderte etwas in mir. Jetzt fühlte ich mich nicht mehr wie ein Lämmchen, wie ein Opfer. Es war, als würden wir für diesen Moment die Rollen tauschen und in mir erwachte ein Raubtier, das spielen wollte, das quälen wollte und das sah, dass die Gelegenheit für Rache da war. Rache an dem Arschloch, das sich von mir einfach genommen hatte, als ich wehrlos und halb weggetreten war. Rache an dem Arschloch, das mich zum Opfer gemacht hatte.

Und so quälte ich ihn weiter: "Eigentlich bin ich ein ganz offener Typ und ich probiere gerne was aus, und wenn es etwas Verdorbenes hat, dann kickt mich das auch." Lasziv und lüstern sah ich zu ihm auf, schaute erst in seine Augen, die nun etwas Bittendes in sich trugen, und dann sinnlich auf seinen halb aufgepumpten Schwanz direkt vor meiner Nase. Auch wenn ich nicht sprach, hauchte ich nun bewusst warme Luft auf das leicht zu pulsieren scheinende Gerät vor mir, machte aber keine Anstalten mich zu bewegen.

Neugierig betrachtete ich den Penis vor mir, wie er immer größer wurde und mir näherkam, so nah, dass ich nur die Zunge hätte rausstrecken müssen, um ihn zu berühren. Doch ich lag regungslos auf Alex Oberschenkeln, atmete weiter bewusst auf seinen Riemen und unterhielt mich mit ihm über geile Themen, weil es mir genau so gerade gefiel.

Ihm ansehend, wie sehr er sich bemühte, Haltung zu wahren, wie sehr er versuchte, nichts zu tun, was mich vertrieb, gab mir immer mehr Oberwasser, ich schwamm förmlich auf einer Welle der Macht. Er versuchte, nichts falsch zu machen und das nutzte ich schamlos aus. Scheinbar war es ihm wichtig, ich war ihm wichtig und mir wurde zunehmend bewusst, dass er mehr von mir wollte als nur noch eine schnelle Nummer.

Es verdeutlichte sich immer mehr, er musste tatsächlich Interesse an mir haben, wollte mich nicht vergrämen und das machte ihn schwach. Mir gab es die Gelegenheit, das Machtgefälle und die Situation zwischen uns umzudrehen und nun seinerseits seine schwachen Momente auszunutzen.

Verwegen verwickelte ich ihn weiter in ein anheizendes Gespräch: "Eigentlich bin ich noch ziemlich unerfahren, was das Blasen angeht und bräuchte dringend mehr Erfahrung ...", dabei betrachtete ich mir sein einsames Glied, das mir nun so hilfebedürftig erschien, lächelte und hauchte warm darauf, saugte dann sinnlich meine untere Lippe ein.

Seine Antwort oder besser gesagt seine Stimmlage klang eher wie ein Winseln, als er versuchte, mit etwas kläglich wirkendem Blick hin zu seinem besten, jetzt so bedürftigen Teil, dessen Präsenz in das Gespräch einzubringen: "Tu dir keinen Zwang an."

Wie darauf reagierend, bewegte ich mich etwas in seinem Schoß, als würde ich mich seinem Riemen annähern und als ein hoffnungsvolles Glänzen in seine klaren blaugrauen Augen trat, tat ich dann so als würde ich es doch nur meinem Kopf etwas bequemer machen wollen.

Genussvoll nahm ich sein leidendes Durchatmen wahr. Um noch einen draufzusetzen, fragte ich ihn nach seinen Seminaren, die er zurzeit auf der Uni hatte. Der Themenwechsel weg von dem, auf das er so heiß war, zeigte sich in purer Verzweiflung auf seinem Gesicht und ich badete förmlich darin.

Mit einer gewissen Art von Sadismus wollte ich ihn in seinem eigenen Saft schmoren lassen. Seinem Mienenspiel nach wägte er gerade seine Möglichkeiten ab, entschied sich dann aber nachzugeben und nannte mir stockend und mühsam ein paar seiner Seminare.

Wie weit konnte und wie weit sollte ich dieses Spiel treiben? Wie weit war ich bereit zu gehen? Und wohin sollte das führen? Ich wollte ihn quälen, leiden lassen für das, was er in unserer ersten verhängnisvollen Nacht mit mir gemacht hatte. Aber ich konnte ihn nicht ewig nur mit lustvollen Augen und heißem Atem bei der Stange halten. Wäre es besser, es jetzt sein zu lassen, alles abzubrechen und ihn mit Schimpf und Schande und auslachend zur Tür hinaus zu jagen?

Doch es war mir noch nicht genug. Ich wollte das Spiel weiter treiben, denn je höher ich ihn aufsteigen ließ, desto tiefer konnte ich ihn dann fallen lassen.

Und da war noch etwas, das mich davon abhielt, jetzt aufzuhören. Es war Neugier. Meine bisherigen sexuellen Erfahrungen passierten relativ spontan, bei irgendwelchen unerwarteten Aufrissen. Da war keine Zeit, in Ruhe ausprobieren, alles genussvoll zu zelebrieren und in meinem Tempo stattfinden zu lassen, sondern da musste ich auf die Schnelle performen.

Jetzt war das anders. Ich hatte Zeit und einen Mann, der duldsam alles aushielt, was ich mit ihm machte, weil er es sich anscheinend nicht mit mir verderben wollte.

So entschied ich mich, seine Leidensfähigkeit auszureizen und mich darauf zu konzentrieren, ganz egoistisch zu tun worauf ich gerade Lust hatte, es zu tun, wie ich wollte und in meinem Tempo. Ich wollte die Situation nutzen, um auszutesten und auszuprobieren, für mich, nicht für ihn.

Nachdem ich mich entschieden hatte, blies ich nun ganz offensichtlich mal kalte, mal hauchte ich heiße Luft auf seinen Riemen, der sich langsam immer mehr erhob. Alex strahlend blaugrauen Augen offenbarten den inneren Kampf, den er mit seiner Lust versus seiner Zurückhaltung ausfocht.

Berauscht von dem Machtgefühl, das er mir gewährte, zog ich seinen Blick mit einem lüsternen Gesichtsausdruck auf mich und leckte mir langsam und anzüglich über meine Lippen, machte sie feucht und bereit. Ohne Eile ließ ich diesen Eindruck auf ihn wirken, ließ ihm Zeit, die Sinnlichkeit und das Versprechen darin wahrzunehmen.

Seine Mimik genau beobachtend, versuchte ich den Zeitpunkt abzuwarten, an dem ich das Gefühl hatte, er würde die Spannung nicht mehr aushalten. Und während ich ihn neckisch ansah, streckte ich dann ganz langsam meine Zunge aus dem Mund, machte sie lang und breit und fuhr mit einem einzigen großen Schleck über den steifen Schwanz vor mir. Das ergriffene Keuchen, das über seine Lippen drang, klang wie Musik in meinen Ohren.

Langsam zog ich meine Zunge zurück und sah ihn von unten her an, verspielt, verheißend und hielt still, rührte mich keinen Millimeter mehr. Ließ ihn im Ungewissen was und ob überhaupt etwas als nächstes passierte. Kostete die Spannung aus, die für ihn so offensichtlich unerträglich war und der er sich doch nicht zu entziehen wagte.

Er schien die Luft anzuhalten, doch ich atmete, ich atmete bewusst auf die Stelle, die ich gerade abgeleckt hatte und die ihm so, mit dem kühlenden Atem darauf, besonders bewusst nachhallen würde.

Noch einmal streckte ich meine Zunge aus, in die Luft, ohne ihn zu berühren, ließ ihn zappeln, nicht wissen, was ich vorhatte. Sein Schwanz zuckte vor Erwartung, schien sich mir wie von selbst entgegen richten zu wollen.

Er war nun so prall, dass sich die Vorhaut leicht über der Eichel öffnete. Nach einer ihm unendlich erscheinen müssenden Zeit, bewegte ich meine Zungenspitze dorthin und fuhr mit zwei, drei nass gespeichelten Zungenstübern zwischen die Vorhaut und berührte seine Eichel.

Sein schnellerer Atem verriet mir, was ich bewirkt hatte und ich zog meine Zunge zufrieden wieder zurück und lächelte ihn süffisant an. Der Blick, den er aus seinen faszinierenden Augen erwiderte, war undefinierbar zwischen Mordlust und bittendem Flehen angesiedelt.

Nach einer gewissen Zeit bewegte ich meine Hand, ebenfalls langsam, sodass er den Grund dafür nicht so schnell vorhersehen konnte. Etwas irreführend ausholend legte ich sie dann auf seinen nackten Oberschenkel, ließ sie dort ein wenig verweilen, rutschte dann hauchzart über seinen Innenschenkel knapp an seinen Eiern vorbei. Auf der anderen Seite wieder hoch, streichelte ich zärtlich über seine Lenden und ebenfalls wieder knapp, ohne ihn zu berühren, um seinen Schwanz herum. Ein paar Mal umkreiste ich ihn so, die Berührungen sanft und leicht wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.

Wir beide folgten meinen Fingern wie gebannt und schließlich näherte sich meine Hand seiner Mitte, die immer mehr abstand und dann, nachdem ich sie in Zeitlupe Millimeter für Millimeter durch die Luft gleiten ließ, landeten meine Fingerspitzen auf seinem Schwanz und ließen sich dort genauso leicht und regungslos nieder wie ein kleiner leichter Falter. Neugierig sah ich wieder zu ihm hoch und labte mich zufrieden an der Qual, die sich in seinen Augen widerspiegelte.

Ihm ein bisschen Zeit gebend, sich der Ungewissheit des nächsten Schrittes bewusst zu werden, sofern er denn noch folgen würde, musste er wieder etwas warten, bevor ich meine Finger auf seinem Schwanz trippeln ließ, als wären sie die Beine einer filigranen Tänzerin.

Und diese kleine, aus meinen Fingern bestehende Ballerina, lief und hüpfte auf seinem Schwanz wie es ihr beliebte. Ihr war es egal, ob es ihm Lust bereitete oder nicht, es ging ihr einfach nur darum, ob sie Spaß daran hatte und wie sich der samtene, federnde und immer festere Untergrund unter ihr anfühlte.

Hin und wieder gesellte sich auch meine gelenkige Zunge dazu und züngelte schlangengleich und tastend den Schwanz entlang, um ihn interessiert zu fühlen und zu schmecken. Immer nur kurz, immer nur eine kleine Verheißung, ein vages Versprechen auf das, was noch sein könnte.

Dazwischen legte ich gezielte Pausen ein, bei denen er nicht wusste, ob es das Ende war und oder wie lange er auf den nächsten Schritt warten musste. Und ich wusste selbst nicht, was ich vorhatte.

War nun der Zeitpunkt, an dem ich ihn, nachdem ich ihn heiß gemacht hatte, nun eiskalt abblitzen lassen und ihn dieses Mal, meinerseits süffisant und herablassend, auf Nimmerwiedersehen aus dem Zimmer scheuchen sollte? Er würde es verdienen und es wäre lediglich ausgleichende Gerechtigkeit für das, was er getan hatte.

Aber ich konnte es nicht tun. Denn mir war ein Fehler unterlaufen.

Das gefährliche Spiel zwischen uns beiden hatte nicht nur seine Lust angestachelt, sondern auch meine. Und jetzt wo sie einmal geweckt war, wusste ich kaum mit ihr umzugehen und sie zu beherrschen. Würde ich das denn je können? Unaufhaltsam breitete sich mein Verlangen nach mehr aus und jetzt, mit diesem neuen Hunger in mir, konnte ich nicht mehr aufhören.

Irritiert bemerkte ich, dass es mir nicht mehr gelang, die Pausen zwischen meinen Berührungen seiner intimsten Stellen zu strecken und nahm etwas konsterniert wahr, dass ich selbst zu ungeduldig dafür wurde.

Die Nässe zwischen meinen Beinen wurde mir bewusst, nicht wissend, ob sie noch von meinem ersten Orgasmus rührte oder ob sich neue Feuchtigkeit gebildet hatte.

Mit einer mir noch unbekannten Gier spürte ich zunehmend meine Lust auf den Schwanz, mit dem ich so hinhaltend spielte.

Bisher leckte ich nur hin und wieder über seine Rute, ohne viel meinen Kopf zu bewegen, und tastete zurückhaltend mit meinen Finger nach seiner Latte oder ließ meine Hand bewegungslos auf ihm ruhen.

Aber das wurde mir nun zunehmend zu wenig, ich wollte mehr, ich wollte weiter gehen, wo auch immer mich das hinbringen würde. Meine Neugier wurde immer größer, genauso wie der Schwanz vor mir und ich hielt es langsam selbst nicht mehr aus, ihn weiterhin hinzuhalten.

Und dann verselbständigte sich mein Körper plötzlich, ohne dass ich es bewusst beabsichtigt hätte. Staunend über mich selbst nahm ich wahr, wie ich mich aufrichtete, mich mit der einen Hand abstützte und meine andere Hand nach seinem Schwanz ausstreckte, den Schaft beherzt ergriff und mit meinen Fingern mit leichtem Druck umschloss.

Erst hielt ich ihn einfach nur, ließ ihn meine warmen Finger spüren und fühlte nach der zunehmenden Härte, die mich erregte. Dann fing ich ganz langsam an, meine Hand an seinem Stamm auf und ab zu schieben und ihn langsam anzuwichsen.

Fasziniert betrachtete ich das pralle Stück Fleisch in meiner Hand, das sich so brutal Zutritt in mich verschafft hatte und nun in meiner Hand war, unter meiner Kontrolle.

Alex ignorierte ich zunehmend und nahm nur noch dieses bedeutungsvolle Rohr wahr, das mir so ambivalent erschien, und dann, ohne noch einmal nach der Reaktion in den Augen seines Trägers zu schauen, völlig vertieft in die Verbindung zu diesem Phallus, zielte ich mit meinem Mund auf seinen nun fast voll erigierten Stab und stülpte meine Lippen über ihn, die ich kurz vorher mit meiner Zunge befeuchtet hatte.

Der Lohn für meinen Schritt nach vorne war ein überraschtes und erregtes Ächzen von Alex und ich registrierte, wie sehr er sich diesen Moment herbeigesehnt hatte und wie hilflos er ihm gleichzeitig ausgeliefert war.

Neugierig fühlte ich nach dem Kolben in meinem Mund, wissend, dass ich nicht auf die Schnelle die perfekte Blas-Nummer bringen musste. Gelassen nahm ich mir Zeit, mich an das Gerät und seine Ausmaße in meinem Mund zu gewöhnen.

Gewissenhaft speichelte ich es ein, ertastete es mit meiner Zunge und fühlte nach seiner Oberfläche und den kleinen Adern darin. Sinnlich saugte ich an seiner Spitze, spielte mit meiner Zunge an seiner Vorhaut herum, schob mich mit der Zungenspitze darunter und bewegte die Vorhaut mit saugenden Bewegungen auf und ab.

Alex Atem ging schneller und am Rande nahm ich wahr, dass er seine Fäuste in die Bettdecke krallte. Das gefiel mir außerordentlich gut und motiviert setzte ich meine oralen Erkundungen fort, probierte mich einfach spielerisch an seinem Schwanz aus.

Noch einmal war eine Stimme in mir hörbar, dass jetzt die perfekte Gelegenheit war, mich zu revanchieren. Das Arschloch hatte mir so großen Schmerz bereitet und nun war sein empfindlichstes Teil in meiner Hand und in meinem Mund. Ich brauchte nur zuzubeißen oder ihn zumindest äußerst schmerzhaft meine Zähne spüren zu lassen. Um ihm zu zeigen, wie das ist, wenn man mit Gewalt solche empfindlichen Stellen einfach traktiert und um ihm zu zeigen, dass ich ihm gegenüber auch so unter aller Sau sein konnte, nur um der Macht willen.

Aber ich war nicht so. Ich konnte das nicht. Und noch weniger konnte ich das, nachdem er mich in den Himmel geleckt hatte.

Außerdem war es zu verlockend, seinen Schwanz weiter zu lutschen, Erfahrungen zu sammeln und sich auszuprobieren. Und was für mich neu war: Lust dabei zu spüren, jemand anderem Lust zu bereiten, der mich, wenn auch auf morbide Weise, faszinierte und mich alles andere als kalt ließ.

Und so verflog dieser letzte Gedanke an Rache und ich konzentrierte mich wieder darauf, was ich gerade tat, wissend, dass ich mich immer wieder für die Lust entscheiden würde und nie für körperliche Gewalt.

Beflissen saugte ich nun wieder nur an der obersten Spitze seines Schwanzes, sie intensiv küssend, und erweiterte den Bereich Millimeter für Millimeter, der immer tiefer in meinen nassen, feuchten Mund gezogen wurde.

Meine feuchten Lippen arbeiteten sich immer weiter über seinen eingespeichelten prallen Pilzkopf, bis sie über seine Eichelrand hinausglitten und sich weiter Richtung Schaft fortbewegten und diesen massierten. Schließlich hatte ich den ganzen Stamm, soweit ich ihn in meine Mundhöhle aufnehmen konnte, in mir und streichelte und betrillerte ihn mit meiner Zunge.

Innerlich lächelnd nahm ich Alex wahr, wie er immer schneller keuchte und ich versuchte meinen oralen Saugtakt seinem Atem anzugleichen. Den Stamm immer noch eng von meinen Fingern umschlossen, steigerte ich die Frequenz, mit der ich massierend seinen Stab auf und ab wichste, da wo mein feuchter Mund ihn gerade, mit angeglichenem Takt, nicht umfasste. Es schien ihm gut zu gefallen und das erfüllte mich sonderbarerweise mit Freude und einer ganz ungewohnten Art von Stolz.

Und dann spürte ich, wie sich etwas veränderte, sein Glied fühlte sich anders an in meinem Mund, ich hatte jedoch noch nicht die Erfahrung, es zuzuordnen. So machte ich einfach weiter, mittlerweile nicht nur für mich, sondern auch für ihn und blies und lutschte Alex weiter neugierig seinen Schwanz bis mir sein Stöhnen anzeigte, dass es soweit war und sogar ich in meiner Unerfahrenheit bemerkte, was nun kurz bevorstand.

Meine Lippen hielt ich weiter eng um seinen Schwanz verschlossen und dann spürte ich es zum ersten Mal. Wie es plötzlich heiß wurde in meinem Mund und Flüssigkeit dazu kam, die da vorher noch nicht war. Wie sie in Wellen floss und meine Mundhöhle überflutete. Das Sperma fühlte sich schmierig und cremig an und zum ersten Mal schmeckte ich es, diesen ganz eigenen Geschmack, nicht so lecker wie Vanillecreme, aber auch nicht so, dass ich verstehen konnte, warum Frauen dagegen so eine Abneigung haben sollten.

Für mich war es einfach interessant und ich wusste, dass ich auch in Zukunft kein Problem damit haben würde, das frische Ejakulat eines Mannes in mich aufzunehmen. Dabei fielen mir seine Worte ein, dass es für ihn etwas Besonderes sein würde, wenn ich seinen etwas klebrigen Samen in meinem Mund schlucken würde. Und natürlich würde ich ihn schlucken, was denn auch sonst, wenn er schon in meinem Mund war?

Also sah ich zu ihm auf, in seine nun satt wirkenden blaugrauen Augen, nachdem ich die ganze Zeit nur auf seinen Schwanz fokussiert war und sah, wie er mich beobachtete, er förmlich versuchte, in mich hineinzuschauen, völlig versteift auf sein Sperma in mir. Gelassen beobachtete ich ihn ebenfalls, seine aufmerksame Mimik, während sich sein Sperma mit meinem Speichel vermischte.

Nachdem ich diesen Augenblick genug ausgekostet hatte, öffnete ich meinen Mund, zeigte ihm, was ich von ihm in mir hatte und dann schluckte ich die ganze Ladung Sperma, die Alex mir in den Mund gespritzt hatte, bedeutungsvoll und offensichtlich hinunter.

Sein Gesicht war neugierig angespannt gewesen und jetzt wandelte es sich in dankbar zugewandtes Lächeln. Und ich lächelte auch, denn es gefiel mir, dass es mir so leicht fiel und mir selbst Freude bereitete, ihm dieses besondere Geschenk zu machen.

Nach diesem innigen Moment konnte er nicht anders, streckte seine Arme nach mir aus, suchte Nähe und zog mich hoch an seine Brust. Seinem Zug folgte ich gerne, schmiegte mich an ihn und war überrascht, wie nahe und geborgen ich mich bei Alex fühlen konnte.

*

Nach diesem für uns beide tiefgehenden Erlebnis trafen wir uns immer wieder. Redeten, flirteten und tasteten uns sexuell immer wieder näher aneinander heran, lernten uns und unsere Körper immer besser kennen.

Während er mir weiter diese wunderbaren und für mich so neuen Orgasmen mit seiner Zunge schenkte, und mich immer stärker damit anfixte, sodass ich immer mehr davon wollte, verlustierte ich mich im Gegenzug immer öfter mit meinem Mund und meiner Zunge an ihm und seinem besten Teil und baute meine oralen Fähigkeiten und Erfahrungen weiter aus.

Bei diesen Zusammentreffen kam aber manchmal auch die Wut in mir wieder hoch, denn ich hatte nicht vergessen, wer er war und was er getan hatte. Dann brach mein Zorn über uns herein, darüber, dass ich all diese ersten Erfahrungen, die ich nun über längere Zeit mit demselben Mann sammeln konnte, ausgerechnet mit dem Arschloch erlebte, der meine Sexualität und meine Jungfernschaft so unwürdig befleckt hatte und etwas eigentlich so Unverzeihliches gemacht hatte.

Und ich war zornig auf mich selbst, dass ich unter diesen Umständen gezwungen war, ihm doch irgendwie zu verzeihen, weil ich von Alex und dem Wolf, der er war, nicht lassen konnte.

In diesen Momenten ließ ich all diesen Groll und meine Wut an ihm aus, trieb ihn verbal in eine Ecke, aus der er sich nicht mehr entziehen konnte und bedrängte ihn mit einer solchen emotionalen Gewalt, dass er sich wehren musste.

In solchen Momenten schnappte der Wolf nach mir. Er fasste mir grob an den Hals, drückte bedrohlich zu, nutzte seine körperliche Überlegenheit, drängte mich physisch zurück und hielt mich in seinem schmerzhaften Griff, wollte Angst erzeugen, wollte sich wieder stark fühlen.

Solange ich in der Lage war, das in einen sexuellen Kontext zu setzen, generierte allerdings auch ich Stärke daraus. Denn das Innerste in mir, meine Mitte, meine nasse Fotze konnte sich daran aufgeilen, an dieser rohen Kraft, dieser Überlegenheit, die er meinte, mir zeigen zu müssen und deshalb tolerierte ich diese Ausbrüche.

Später würde ich erkennen, dass ich dem besser frühzeitig ein Ende hätte bereiten müssen, solange ich es noch konnte, denn auch wenn ich Alex, den Menschen, und das Alphatier in ihm, den dominanten Wolf, mehr als zu schätzen lernte - das Arschloch in ihm war und blieb nicht ohne und würde sich nicht einfach in Luft auflösen.

*

Trotz dieser Spannungen war irgendwann so viel Nähe und Vertrauen da, dass es unaufhaltsam auf das Eine zuging.

Zunehmend spürte ich, dass er das, was er mir genommen hatte, wieder zurückgeben musste. Das Arschloch hatte beide Löcher entjungfert, als ich weggetreten war und nichts davon hatte. Und perfiderweise musste es auch genau er sein, der mir mein erstes Mal wieder zurück gab.

Natürlich haderte ich mit mir, denn mir war bewusst, wie morbide diese Verbindung war, nachdem was geschehen war. Aber irgendetwas in mir stand auf sowas, wusste, dass es genau so auch zu mir passte. Schließlich war ich mir dessen so sicher, dass ich ihm mitteilte, dass er mich ficken durfte.

Wir verabreden uns dafür in seinem Zimmer, in dem Studentenheim, wo auch mein erstes unheilvolles Mal mit ihm geschehen war. Ein wenig fühlte ich mich schon wie das Lamm, das freiwillig auf die Schlachtbank zuschritt. Aber das war etwas, dem ich mich stellen musste, dem ich mich stellen wollte. Etwas in mir strebte danach, diese abstruse Angelegenheit meiner gestohlenen Entjungferung rund zu machen und abzuschließen.

Der Wolf hatte etwas in dem Lamm geweckt, Lust, die stärker als alles andere war und Lust daran, sich zu überwinden und sich etwas oder jemandem Gefährlichen hinzugeben. Es kickte mich einfach zu sehr, mit dem Feuer zu spielen.

Und so zog ich mich in dem Studentenzimmer aus, in dem alles begann. Meine Schuhe, meine Jeans, mein Shirt und meine Unterwäsche, ich warf alles einfach auf den Boden, wollte entschlossen wirken, um meiner selbst willen, um mir selbst Mut zu zusprechen.

Ich machte mich nackt und bloß vor dem Arschloch, legte mich auf sein Bett, das der Altar geworden war, an dem meine Jungfräulichkeit geraubt wurde.

Lasziv räkelte ich mich, bot dem Wolf meinen nackten, jungen Körper an, drehte und streichelte mich und zeigte ihm meine weiblichen Vorzüge, um ihn zu locken und mein erstes Mal zurückzufordern.

Lauernd wie ein Raubtier stand er am Fußende des Bettes und saugte den Anblick meiner heißen Kurven, der vollen Brüsten und des rundlichen Beckens auf, da wo meine langen Beine an dem vor Aufregung bereits erregten Schoß zusammen kamen, noch etwas verhalten zusammengepresst. Als er sich sattgesehen hatte, entledigte er sich zügig seiner Kleidung.

Nun ließ sich der Wolf auf allen Vieren auf das Bett hinunter, drehte mich bestimmend auf den Rücken und bahnte sich einen Weg, in dem er meine Beine auseinander drängte und dazwischen, nahe an der Quelle, seinen Platz beanspruchte. Dann kam er mit seinem Oberkörper über mich und begrub mich unter so leidenschaftlichen Küssen, dass ich die letzten Zweifel an meinen Vorhaben verlor und mich dem stellte, was mir bevorstand.

Die Pranken des Wolfs fuhren über meinen sinnlichen Körper, streichelten ihn, dieses Mal aber nicht so sanft und verhalten wie bei den lockeren sexuellen Erkundungen unserer letzten Treffen, sondern begierig, hungrig und fordernd.

So spielerisch wir uns einander in der letzten Zeit auch sexuell angenähert hatten, an dem hier, was jetzt kommen sollte, war durch dieses unheilvolle Aufeinandertreffen in der Studentenheimbar und dem was danach geschah, nichts Leichtes mehr, für uns beide nicht.

Aber auch die Schwere dieses Momentes war erfüllt mit Erregung, die uns abtrieb, diesen Akt zu vollziehen. Wir beide waren aufgeregt und aufgeheizt von dem Kick dieser besonderen Situation, dieser geballten Ladung von Lust und Angst.

Seine Hände glitten unaufhaltsam tiefer, eroberten immer mehr Terrain, über meine Taille, mein Becken und über meine Innenschenkel. Ein heißes Kribbeln folgte seinen Berührungen und bündelte sich dort, wo das Ziel seiner wandernden Finger war.

Als er dort angekommen war, streichelte er anfangs sanft über meine Schamlippen, doch bald immer fordernder und mein Becken reagierte auf ihn, kam ihm entgegen. Seine Finger drangen zwischen meine Labien, erfühlten das Loch, um das es gleich gehen würde und machten mich so an, dass sie bald in dem Luftsaft badeten, der aus mir sickerte und mich bereit machte. Mich bereit machte den Wolf noch einmal einzulassen.

Auch der Wolf spürte, dass er sich nicht weiter mit Vorbereitungen aufhalten musste, seine Zunge verließ meinen Mund, seine Lippen lösten sich von mir und er wartete nicht auf meine Zustimmung für das, was er gleich tun würde, denn meine Fotze hatte sie ihm längst gegeben.

Zielstrebig brachte er sich in Position und bevor ich es mir noch anders überlegen konnte, drang er mit seinem harten Schwanz kompromisslos und nahezu schmerzlos durch die Nässe meiner Scham tief in meine Scheide ein.

Heftig saugte ich die Luft ein und fühlte sein pralles Glied zum ersten Mal bewusst in mir, während er sich ganz still verhielt und mir Zeit ließ, mich an das Gefühl eines Schwanzes in meiner Möse zu gewöhnen.

Völlig von diesen mir ganz neuen Empfindungen ergriffen, lag ich unter ihm, ebenfalls ganz still und sah ihn an, gebannt von seinen stahlblaugrauen Augen, die voller Lust und Gier waren.

Das Funkeln in seinem Blick zeigte mir als erstes an, dass er sich nicht mehr weiter zurückhalten würde und dann fing auch sein Körper an, sich zu rühren und mit ihm bewegte sich sein praller Pint, zog sich an den engen, feuchten Innenwänden meiner Vulva wieder ein Stück aus mir heraus, nur um dann wieder in die Gegenrichtung hinein geschoben zu werden.

Tatsächlich lag ich wie eine klassische Jungfrau unter ihm, nicht in der Lage mich zu bewegen, mit staunendem Blick und völlig eingenommen von dem, was in mir geschah und wie es sich anfühlte.

Meine Augen wurden dabei immer größer und atemlos fühlte ich, was das mit mir machte.

Das war es also, was ich mir selbst die ganze Zeit so unnötig verwehrt hatte. Fast war ich ihm dankbar, dass er mich aus dieser sinnlosen Askese gerissen hatte.

Bewegt gab ich mich dem hin, was er mit mir trieb, wie er sich in mich stieß. Fühlte, wie meine Möse sich von ihm bearbeiten ließ und gleichzeitig mit ihm arbeitete, wie sich der Film meiner Nässe über unsere Genitalien zog und sie übereinander glitten. Schließlich waren sie ja auch wie füreinander gemacht. Und so nahm ich ergriffen wahr, wie zusammenkam, was zusammen gehörte.

Es gefiel mir, was er tat, wie es sich anfühlte, ich mochte die Erregung, die damit einherging und empfand Lust. Aber bei diesem ersten Mal konnte und wollte ich mich von keinem Orgasmus wegtreten lassen. Jede Sekunde dieses Aktes wollte ich bewusst wahrnehmen und spüren und in mich aufnehmen. Ohnehin war ich viel zu beschäftigt damit, was ich fühlte und spürte, als dass ich hätte kommen können.

Alex pumpte weiter, in einem immer schneller werdenden Takt, seine Rute in mich und ich beobachtete ihn, wie er ganz versunken darin war, was er tat. In mir versunken war.

Schließlich war er so weit. Der Wolf kam an den Höhepunkt seiner Lust, gab nochmal alles und ich spürte den Ansturm der Intensität in mir, hielt jedoch stand, war zu sehr darin involviert, alles, was passierte, bewusst in mich aufzunehmen.

Aufmerksam sah ich, wie sein Gesichtsausdruck sich veränderte, wie es schien, als würde er mich nun nicht mehr wahrnehmen, er war nur noch ein Tier kurz vor der Entladung.

Zwischenzeitlich hatte ich verhütungstechnisch vorgesorgt und so spritzte er aufstöhnend sein Sperma einfach in mich und ich konnte es zum ersten Mal spüren, wie es warm wurde in mir und wie meine Genitalien ihrer Bestimmung nachgingen, so weit wir es zuließen.

Als er erschöpft auf mich niedersank, nahm ich ihn in die Arme, innig schweigend und ließ uns beiden den Moment, damit er sich erholen und ich alles etwas sacken lassen konnte.

Nachdem er sich schließlich aus mir zurückzog, folgte seinem Schwanz ein Schwall aus Sperma und meines eigenen Saftes, den ich ganz achtsam spüren konnte und wusch alles, was vorher gewesen war, aus mir heraus.

Ich hatte mein 1. Mal wieder, meine Entjungferung und konnte es dieses Mal bewusst erleben und zelebrieren, fühlte mich wieder ganz oder sogar noch vollständiger als vorher.

Und es ging mir gut, sehr sogar. Wir kuschelten klassisch danach, redeten, gingen Pizza essen und machten uns eine schöne Zeit. Wir beide genossen es einfach, zusammen zu sein. Mich wohlfühlend beschloss ich, bei ihm zu übernachten, denn ich hatte da noch etwas vor.

Wieder zurück in seinem Studentenheimzimmer, in dem alles begann, verwickelte ich ihn in eine heiße Knutscherei. Wir standen einander zugewandt, angelehnt am Schreibtisch und die Leidenschaft unserer Zungen steckte bald unseren restlichen Körper an.

Aufreizend rieb ich meinen Schoß an der Ausbeulung seiner Hose, löste ich mich langsam aus dem hitzigen Kuss, drehte mich um, sodass mein Rücken an seiner Brust lehnte und er mir an meine runden Möpse gehen konnte.

Seine Hände folgten der Einladung unmittelbar, er griff sie sich gierig und dominierend, so wie er und wie ich es mochten und rollig rieb ich meine Hinterbacken an der immer festeren und deutlicheren Beule in seinem Schritt. Meinen Kopf drehte ich dabei nach hinten, genauso wie meine Hände, mit denen ich seinen Hals umschlang und mir weitere Küsse von ihm holte.

Nach einiger Zeit löste ich meine Hände wieder von ihm und ließ Stück für Stück meine Hüllen fallen, während er mir interessiert zusah, jeden Bereich freigelegter Haut mit seinen erkundenden Händen in Besitz nahm und dann ebenfalls anfing, sich zu entkleiden.

Während er damit beschäftigt war, nutzte ich den Freiraum, sah ich ihn noch einmal an, Alex, der auch das Arschloch war, und atmete noch einmal tief durch.

All meinen Mut zusammen nehmend ließ ich mich auf das Bett vor uns hinunter, kroch auf allen Vieren langsam und lasziv, mit meinem Becken wippend, darüber hinweg. Am Kopfende angelangt streckte ich ihm provokativ die einladenden Rundungen meines nackten Hinterns hin und sah über die Schultern zurück zu ihm, erkannte wieder dieses Funkeln in seinen graublauen Augen.

Alex hatte mir im Vorfeld erzählt, wie überaus scharf es ihn machte, wenn er dazu kam, eine Frau in den Arsch zu ficken. Es war so animalisch, gesellschaftlich verpönt, verdorben und dabei erregend widernatürlich und er beschrieb mir, dass es sich dabei für ihn auch rein körperlich unglaublich geil und eng anfühlte. Was er mir diesbezüglich erzählte, gefiel auch mir und kickte mich ebenfalls.

Außerdem war da noch etwas offen und ich wollte, dass er diese Rechnung am gleichen Tag beglich, genauso wie er mich in einer einzigen Nacht in beiden Löchern entjungfert hatte. Was auch immer ihn, abgesehen von der Ungeheuerlichkeit, mich so wehrlos auszunutzen, geritten hatte, mir einfach so unvorbereitet in den Arsch zu fahren, als erstes von den beiden Löchern. Ich habe es nie von ihm erfahren.

Der heftige Schmerz, der dadurch verursacht wurde, war mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben und wahrscheinlich war er auch noch durch den Alkohol und das Cannabis gedämpft worden. Wenn ich daran zurückdachte, fing es unangenehm in meiner Magengegend zu ziehen an.

Auch dieses Nachholen meiner Entjungferung würde mir einiges abverlangen. Aber ich hatte mich in meiner Neugier für Sexualität generell schon im Vorfeld damit beschäftigt und wusste, dass es besser vorbereitet auch schön sein könnte und das wollte ich nun am eigenen Leib erfahren, eine positivere anale Erfahrung machen.

Es musste einfach sein, es musste am gleichen Tag passieren, genauso wie bei meiner tatsächlichen Entjungferung.

Und so wippte ich anzüglich mit meinen Po, auf allen Vieren im Doggystyle, grätschte meine Beine noch etwas weiter auseinander, um ihm meine verheißungsvollen Löcher zu zeigen und während ich über die Schulter zu ihm hin sah, um seine Reaktion beobachten zu können, eröffnete ich ihm, was ich wollte: "Fick mich in den Arsch."

Das Wort "bitte" benutzte ich nicht, denn es war keine Bitte, es war eine Forderung, es war etwas, das er mir schuldete. Es war etwas, das meine Schmach, wie er meine Jungfernschaft genommen hatte, wieder tilgen sollte. Er musste es einfach tun.

Sorgen, dass er es nicht tun würde, brauchte ich mir allerdings keine zu machen. Erst sah Alex erstaunt aus, gefolgt von einem Lächeln, das in seine Mundwinkeln zog, das sich direkt in ein wölfisches Grinsen wandelte und da war wieder diese Gier in seinem kalten blaugrauen Augen, die mir ein Ziehen in der Magengrube bescherte, welches dann aber weiter, tief in meine Fotze wanderte, die sich daran aufgeilte und ich wusste, dass der Wolf sich holen würde, was ich ihm anbot.

Er ließ sich nicht lange bitten, griff in die Schublade eines Schranks, zog ein Gleitgel heraus und noch während er sich mir näherte, benetzte er damit seinen Finger. Sich zwischen meinen Knien in Position bringend und seinen Ausblick oder besser die Einblicke genießend, fing er mit der einen Hand schon mal an, mein Fötzchen weiter anzuheizen, in dem er durch meine Schamlippen strich und sie kraulte. Gleichzeitig wandte er sich mit seinem eingegelten Finger direkt meiner Rosette zu und massierte sie etwas.

Lange hielt er sich damit allerdings nicht auf, drang mit dem Finger kurzerhand durch meinen engen Muskelring in meinen Anus und ich schnaufte nach Luft, denn schon das allein fühlte sich intensiver an als ich erwartet hatte.

Puh, das fing ja schon ordentlich an und ich hatte zu tun, mich an den ungewohnten Finger in meinen Exit zu gewöhnen. Bald bewegte er ihn auch etwas hin und her, was meine gesamte Aufmerksamkeit einnahm, so beanspruchend fand ich das bereits.

Aber wir standen ja erst am Anfang und dann kam direkt der zweite Finger dazu und ich war mir nicht mehr so sicher, ob ich mir das tatsächlich antun sollte und ich begann an meinem Vorhaben zu zweifeln. Doch dann hörte Alex damit auf, meinen Darm umzurühren, sondern ging mit seinen beiden Fingern in leichte Fickbewegungen über und ich ahnte, dass mir das durchaus gefallen könnte, wenn ich Zeit hatte, mich daran zu gewöhnen.

Der Wolf aber war hungrig, mehr noch, ausgehungert und vor ihm lag ein williges Stück Lammfleisch. Zielstrebig dehnte er meine Rosette noch mehr auf, was mir ein etwas überfordertes Ächzen abrang, völlig ausgelastet mit den Sinneseindrücken, die er in mir verursachte.

Als er seine Finger aus mir heraus zog, was ein sonderbar leeres Gefühl in mir hinterließ, ahnte ich, dass es nun so weit war und diese Leere in mir bald gefüllt werden würde.

Ein paar Mal atmete ich noch tief durch, während er sich in Position brachte und sich nicht damit aufhielt, noch einmal nachzufragen, ob ich mir sicher war, das tatsächlich umzusetzen. Seine Lust und seine Gier waren zu groß, um übermäßig auf mich Rücksicht zu nehmen, aber sein bestimmendes, unbeirrtes Vorgehen half mir, nicht damit anzufangen mit mir zu hadern, sondern mein Vorhaben durchzuziehen.

Nun waren wir kurz davor. Angespannt beobachtete ich, wie er noch seinen Schwanz mit Gleitgel einschmierte und dann setzte er ihn zwischen meinen Arschbacken an und im nächsten Moment spürte ich die Eichel an meinem Muskelring, wie sie gegen den Widerstand an drückte und bohrte.

Mir war bewusst, dass ich versuchen musste, locker zu lassen, aber das war nicht so einfach. Da war immer noch der krasse Schmerz in meinem Kopf und das Wissen, das genau dieser Mann hinter mir mich so rücksichtslos und unter Qualen an dieser Stelle entjungfert hatte.

Doch nun war es an der Zeit, diese Erinnerung loszulassen, Platz für eine neue Erfahrung zu machen, die die alte überschreiben sollte. Durchatmend versuchte ich mich zu sammeln, zu entspannen und locker zu werden, es gelang mir jedoch kaum. Sollte ich alles abbrechen?

Aber dieser Alex hinter mir war ein Wolf und er ließ sich das, was ich ihm angeboten hatte, nicht mehr nehmen. Die Lockerheit, die ich nicht erbringen konnte, machte er mit seiner Härte und seiner Gier wieder wett. So drückte er seinen Pint nun mit immer mehr Kraft gegen meinen Schließmuskel, zwang seine Eichel dagegen an.

Seine Hartnäckigkeit machte sich bezahlt bei mir, wie so oft. Er brach mit einem triumphierenden Stöhnen durch meinen leicht verkrampften Muskelkranz. Ich jedoch schrie erschrocken, denn es tat weh und etwas von der Panik, die mich beim ersten Mal in meiner Desorientierung ergriff, kam auf.

Doch der Wolf hatte sich bereits wortwörtlich in das Lamm verbissen und gab es nicht mehr her. Über mich gebeugt, meinen Nacken zwischen seinen Zähnen haltend und mich so fixierend, begann das Arschloch, trotz meines Schmerzes, langsam in mein Arschloch zu ficken.

Und das war gut so. Denn die Fickbewegungen und seine dominante, archaische Geste halfen mir, bauten Lust auf und diese glichen den Schmerz wieder aus.

Mehr noch, je mehr Erregung sich durch sein Stoßen ergab, desto mehr geilte sich meine Lust an dem Schmerz auf. So wich die Panik von mir und bald fühlte ich einfach nur einen delikaten Genuss an dem intensiven, ambivalenten Gefühl, das mir dieser Schwanz in meinem Darm bereitete.

Der Schmerz und das unangenehme Gefühl fühlten sich zunehmend immer süßer an.

Nun keuchte ich nicht mehr vor Qual, sondern vor Geilheit und Alex registrierte, dass er sich nun noch weniger zurückhalten musste als er es ohnehin schon tat und begann mich immer tiefer, schneller und härter zu ficken.

Immer weiter drängte sein Bolzen meine sensible Rosette auseinander und drängte sich immer wieder unnachgiebig und dominierend durch meinen engen Hinterausgang.

Und das gefiel mir, denn es war so intensiv und so überwältigend, dass ich einfach nicht mehr in der Lage war, diesen Vorgang einfach nur distanziert zu beobachten, so wie bei meiner zweiten vaginalen Entjungferung ein paar Stunden zuvor.

Das hier, dieser Arschfick von diesem Arschloch, rang mir alles ab, mehr noch, er beherrschte mich gänzlich.

Der Kopfkick, so verdorben und demütigend in den Arsch gefickt zu werden, meine emotionale Ladung durch unsere unheilvolle Vorgeschichte, dass ich ausgerechnet das Arschloch wieder in meinen Arsch ließ und nicht zuletzt diese heftigen Sinneswahrnehmungen in meinem Hintern, seine kraftvoll stoßenden Bewegungen an meinen Arschbacken und die Eier, die unablässig gegen meine heiße Fotze klopften, all das war so überwältigend, dass ich von einem gewaltigen Strudel an Empfindungen einfach mitgerissen wurde.

Auch Alex gab einfach nur noch seiner Lust nach und fickte mich viehisch geil und heftig in meinen Arsch. So sinnesintensiv von diesen gewaltigen Trieben ergriffen, wurde ich selbst zum Tier und verspürte nur noch eine animalische und ungezügelte Libido in mir toben.

Der Wolf machte mich zu seiner Wölfin.

Dabei kam ich heftig aufheulend und riss mit meinem, in höchster Wollust krampfenden, Rektum auch Alex mit in einen lautstarken Orgasmus. So kamen wir beide gleichzeitig bei dem Arschfick, der alles, was war überschreiben sollte.

Später, nachdem wir beide erschöpft und selig aufeinander lagen, beide verbunden durch einen dünnen Schweißfilm, der von dem für uns beiden anstrengenden fulminanten, analen Akt herrührte, kam ich langsam wieder bei mir an, erfüllt von dem seligen Gefühl tiefer Befriedigung.

Sein Schwanz, immer noch in meinem Hintern, sich kaum lösen könnend, aber dann doch aus mir herausgleitend, gefolgt von einem Schwall aus Sperma, der mir aus dem Arsch sickerte und alles was war ausspülte, hatte wieder gut gemacht, was er angerichtet hatte und ich war mir sicher, dass ich noch mehr von diesem Guten wollte.

Der Wolf hatte den Hunger eines Raubtieres in mir geweckt, den ich ich immer wieder würde neu stillen müssen, denn ich konnte einfach nicht mehr genug davon bekommen.

*

Ab diesem Zeitpunkt kamen wir fast täglich zusammen, fickten, leckten, saugten und bissen was das Zeug hielt. Doch wir taten nicht nur das, wir redeten, lachten und unternahmen auch etwas miteinander. Wir waren nur noch aufeinander fokussiert und wollten immer mehr.

Auch wenn ich nie in eine Beziehung wollte, schon gar nicht mit jemandem wie ihm, musste ich mir eines Tages eingestehen, dass wir längst in einer waren.

*

Das war die Geschichte, wie Alex mein erster Freund wurde.

In meiner Unerfahrenheit machte ich den Anfängerfehler, ihn irgendwann tief und aufopferungsbereit zu lieben und das machte mich schwach, zu schwach.

Denn das war gefährlich mit einem Wolf, der auch ein Arschloch war.

Und so wurde er, mehr noch als er es bereits war, zu meinem Kryptonit.



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