Die Stiefschwester (fm:Romantisch, 15703 Wörter) | ||
Autor: RalfB | ||
Veröffentlicht: Feb 21 2025 | Gesehen / Gelesen: 11381 / 9235 [81%] | Bewertung Geschichte: 9.69 (182 Stimmen) |
Junge Liebe |
![]() My Dirty Hobby: das soziale Netzwerk für Erwachsene |
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte
Wenn dieser Andreas aus dem Krankenhaus zurückkommt und mich nur einmal blöd anguckt, breche ich ihm die nächsten Knochen und werde auch dann kein schlechtes Gewissen haben. Ihre Pausenaufsicht und diese Schule hier, werden sicher noch Konsequenzen von meinem Vater zu erwarten haben!"
Jetzt lehnte sich der Direktor in seinem Stuhl zurück. Ließ schon wieder aus dicken Backen die Luft ab und sah Andreas mit riesigen entsetzten Augen an. Es war eine erschreckend lange Zeit einfach Ruhe in diesem Büro, als er zum Telefon griff, eine Taste drückte und dann sprach:
"Monika, ist die Frau Julia Heinrich noch im Haus? Können sie die bitte mal rufen und zu mir schicken?"
"Ja aber natürlich. Einen Moment bitte!"
Es blieb auch weiterhin vollkommen ruhig im Büro, bis es sachte an der Türe klopfte. Auf das "Herein" betrat eine junge und total verunsicherte Lehrerin den Raum und der Direktor sah direkt in die dick verweinten Augen einer vollkommen zerfahrenen Lehrerin. Er bot ihr einen Platz an und reichte ihr erst mal ein Tempo. Er ließ ihr einen kleinen Moment um sie dann sanft zu fragen:
"Schatz, stimmt das, dass Du auf einen sexuellen Übergriff nicht reagiert hast und Tobias mit seinem Angriff seine Stiefschwester aus einer zu tiefst kriminellen Situation gerettet hat?"
Diese Frage brachte diese junge Lehrerin nun wieder zum lauten aufheulen und sogar Tobias nahm ihre Hand um ihr Halt zu geben. Sie heulte laut auf um wimmernd zu antworten:
"Papa, Du kannst Dir das gar nicht vorstellen. Ich war so geschockt und wie gelähmt. Papa, die haben mit mehreren Kerlen einfach diese Sophia angegriffen und ihr richtig die Kleider zerrissen. Sie lachend und grölend überall begrabscht. Es tut mir so leid, aber ich hatte so eine furchtbare Angst. Ich wusste in dem Moment überhaupt nicht, was ich machen sollte. Was hätten die mit mir gemacht, wenn ich versucht hätte, Sophia zu helfen. Oh mein Gott... Papa!"
Ja. Das war dann wohl der Punkt, an dem ich in diese Geschichte einsteige.
Tobias hatte seine Mutter durch einen Verkehrsunfall verloren. Diese war mit dem Fahrrad unterwegs zur Arbeit, als ein LKW sie beim Abbiegen übersah und überfahren hatte. Bis dahin war Tobias eigentlich ein ganz normaler Bursche, der einfach so sein Leben lebte. Dieser Verlust war für ihn fast unerträglich. Er wurde still. Einfach still und alle Emotion, Freude und Gefühl entwich aus seinem Gesicht. Bei all dem Schmerz und Trubel achteten die Menschen nicht so auf ihn, wie es besser gewesen wäre. Man dachte eben, er würde so seinen Schmerz verarbeiten.
Als aber sein Vater nur ein paar Monate später eine neue Frau mit nach Hause brachte, ging Tobias täglich, wirklich täglich in ein Fitness Studio und zwei Mal die Woche in seine Kampfsport Schule. Hier reagierte er sich ab. Er ließ seinen Hass und Frust auf die Geräte los, womit er versuchte, sich abzureagieren. Mit dieser neuen Frau und der gefühlten Gleichgültigkeit seines Vaters, zu dem er nie ein gutes Verhältnis hatte, redete Tobias dann so gut wie überhaupt nichts mehr. Er lebte. Er war da. Er tat auch niemandem etwas. Er strafte aber seine Stiefmutter und deren Tochter mit einer fast schon tödlichen Missachtung.
Gerade Sophia saß aber mit ihm praktisch im gleichen Boot. Sie wurde genauso in diese neue Familie gezwungen, wie er. Sie weinte sehr viel und Tobias machte ihr das Leben zu einer zusätzlichen Hölle. Zwar als Italienerin mit richtig Temperament versehen, war sie ein Mauerblümchen. Etwas rundlich gebaut. Sehr intelligent, eine Streberin, aber so feige und schüchtern, dass sie allen Schülern ein willkommenes Ziel war. Ohne Freunde, ohne ihren Stiefbruder, der sie einfach hasste, war sie der Inbegriff eines Opfers. Wie oft hatte sie schon mit ihren weinenden Augen nach ihm gesucht und flehend nach dessen Hilfe gebettelt.
Sie war alleine. Er hasste sie und sie hatte eigentlich fast aufgegeben, als es nun auf diesem Schulhof so dermaßen extrem wurde. Sie dachte in diesem Moment nur noch sterben zu wollen. Als aber Tobias diesen Andreas packte, gleichzeitig ein paar Kicks an die anderen verteilte um dann diesen Typen zu schlagen, da fiel sie richtig in sich zusammen.
Tobias zog sich seinen Pulli aus und streifte diesen über Sophia, um sie dann einfach so in seine Arme zu nehmen und sie einfach nur zu halten. Sie war am Ende und hatte aufgegeben. Vom Rest hatte sie dann kaum noch etwas mitbekommen. Ein Krankenwagen kam. Schüler wurden verarztet und Sophia nach Hause gefahren. Es war schon richtig was los.
Diese Anhörung, bei diesem Schuldirektor, löste eine Strafanzeige gegen diese Burschen aus und entließ Tobias mit einer schulbefreiten Woche wieder nach Hause. Ihm wäre fast lieber gewesen, wenn er einfach von dieser verhassten Schule geflogen wäre, aber sicher, er war hier nicht der Böse. Auch als er nun endlich nach Hause kam und dort eine total aufgeregte Familie vorfand, war es weder interessant, noch überraschend. Sein Vater keifte ihn an, warum er nicht besser auf seine Schwester aufgepasst hätte. Mama fluchte und schimpfte auf Italienisch, aber keiner nahm diese Sophia mal in den Arm. Nein. Die saß da heulend und alleine, wie ein einziges Häufchen Elend.
Tobias Hass und Gleichgültigkeit machten nun eine Pause. Er war sicher noch selbst am meisten überrascht, als er entschied, dass so nicht aushalten zu wollen und seine verhasste Schwester ruhig und sanft in seine Arme nahm. In diesem Moment war ihr das völlig egal, wer das gerade war. Sie krallte sich derart verzweifelt an ihm fest und versuchte sich komplett an ihm zu verstecken. Sophia heulte und suchte Halt und brachte Tobias zum ersten Mal, seit Mamas Tod zum Weinen. Stille Tränen liefen aus seinen Augen. Er hielt sie, streichelte sie und beschützte sie, ohne ein einziges Wort. Schreien und Reden taten die Eltern gerade sowieso genug. Sie merkten nicht mal, dass ihnen eigentlich keiner zuhörte.
Als Stella, diese italienische Mutter eine Frage drei Mal stellte und dann sogar Tobias gegen ein Bein trat, da schaltete Tobias endlich mal wieder das Gehör ein um nun ihre Frage zu registrieren:
"Warum hat meine Tochter deinen Pullover an? Verdammt noch mal, antworte gefälligst!"
Mit einem Blick, der einfach Angst machte und einer hochgezogenen Augenbraue, richtete Tobias sich nun schweigend auf, womit er auch Sophia hochzog. Er sah sie sanft an und bedeutete ihr, mit leichtem Zug, die Arme zu heben und zog ihr vorsichtig seinen Pullover aus. Sophia ließ nun die Arme einfach nur genauso hängen, wie auch den Kopf. Sie weinte weiter, mit geschlossenen Augen und erduldete die geschockten Blicke der beiden Erwachsenen.
Sophia ist eine sehr kleine und etwas rundliche Maus. Die lieben Eltern konnten nun ungehindert auf ihre strammen, festen und sehr runden Brüste sehen. Ihre kleinen Höfe wurden von kräftigen Warzen gekrönt, die in ihrer Farbe den vielen Striemen und Kratzern auf ihrer Haut recht ähnlich waren. Eine schöne sanft braune Haut, die die vielen Blessuren nicht verstecken konnte. Ohne ihre Brille konnte sie mit ihren eindrucksvollen, großen braunen Augen nicht so gut sehen, jedoch war diese diesem Gefecht zum Opfer gefallen. Sophia hatte zwar eine gewisse Fülle, jedoch hatte sie nicht mal einen Bauch. Sie war nur runder. Mehr nicht. Eine Schönheit, mit unglaublichen Lippen, Augen, Nase... Eine italienische Schönheit mit arschlangen schwarzen Locken. Trotz, oder gerade wegen dieser anderen Form.
Die Tränen wollten nicht gehen. Die Eltern waren still und Sophia drehte sich verzweifelt und Hilfe suchend in Tobias Arme zurück. Halb nackt, wie sie war, versuchte sie in ihn hinein zu kommen und brauchte dringend Halt. Der, der sie so sehr hasste, nahm sie nun in seine Arme, hob sie hoch und brachte sie nach oben in das Badezimmer. Hier zog er ihr den Rest aus, nachdem er das Wasser in die Wanne ließ und bereitete ihr ein Bad vor. Selbst Stella kam nur sachte hinter ihnen her und reagierte überhaupt nicht. Sie fasste es einfach auch nicht. Der Sohn ihres Mannes machte hier mit ihrer Tochter und sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Es wäre ihre Aufgabe gewesen. Sie hätte sich um ihre Tochter kümmern müssen. Stattdessen ließ sie die Beiden einfach alleine um unten mit Ihrem Mann über Rache zu diskutieren.
Das erste Mal überhaupt, dass Tobias Gefühle zeigte und Sophia nun endlich mal bewachte und umsorgte. Er dachte sehr viel nach. Er half ihr in die Wanne und brachte sie danach in ihr Bett. Er ließ sie, als sie in der Nacht unter seine Decke kroch und weinend Halt suchte. So merkte er nun endlich, dass sie beide eigentlich Opfer dieses scheiß Lebens waren. Hatte er jedoch die Möglichkeiten, sich zu schützen und zu verteidigen, so war sie einfach nur als menschlicher Verlust vorgesehen. Diese Gedanken, dieses Gefühl mit dieser Maus im Arm und seine Entscheidungen veränderten nun schon wieder sein bisher so beschissenes Leben.
Beide blieben den Rest der Woche zuhause und redeten nun beide nicht viel. Für ihn normal, war das für sie schon auffallend. Sie suchte ihn. Sie brauchte ihn und er war zwar zurückhaltend und passiv, verweigerte sich aber nicht. So viel ihm aber sehr deutlich auf, dass weder Vater, noch Mutter weiter Interesse zeigten. Gott, was für ein armes Opfer sie doch war. Stella interessierte nicht mal, dass ihre Tochter nun jede Nacht bei Tobias schlief. Stattdessen machten die Erwachsenen einfach ihr Ding und ignorierten die Kinder trotz all der Ereignisse.
Am Montag gingen die Kinder dann wieder zur Schule und Tobias verarbeitete, dass Sophia sich seine Hand mit beiden Händen griff und hielt. Flehend sah sie ihm in die Augen und sagte nur:
"Bitte Tobias!"
Dieser nickte nur still und ließ sie an seiner Hand mit ihm gehen. Beide waren gleich alt und in der gleichen Klasse. Sie diskutierten mit niemandem und so saßen sie nun zusammen und Sophia wich ihm keinen Millimeter von seiner Seite. Sie hatte Angst und war verzweifelt. Sicher ein Fall für einen guten Psychiater. Nur leider gab es hier keinen und so ließen alle Lehrer die Beiden einfach in Ruhe. Was allen auffiel? Tobias hasste die Schule. Er war auch nie gut. Dafür war er schon öfter mal mit auf dem Bau am Helfen und verdiente immer wieder mal ein paar Euro. Er war als stiller Sack bekannt und zeigte nun eine gewisse Sanftheit und Gefühl. Sophia begann richtig zu zittern, wenn er sie mal alleine ließ und brauchte ihn nun dringend. Was aber Sophia anging, so war sie nicht nur ein Opfer. Sie war sanft, zart und hoch intelligent. Sie half nun ihm bei den Schulangelegenheiten und er nahm sie gerne. So wusch hier nun eine Hand die Andere.
War das Leben bisher auch besonders grausam zu ihnen, so schlossen sie sich nun immer mehr zusammen und stärkten sich nun gegenseitig. So wurde Sophia wieder lockerer und ruhiger, begann sehr zügig auch wieder zu lächeln und Tobias wurde nun langsam in das wirkliche Leben zurückgeführt. Statt ins Fitness Studio und Kampfsport ergab sich für ihn eine überraschende Möglichkeit.
Die Beiden waren gerade auf dem Heimweg von der Schule. Sophia hatte ihn schon gut erzogen und so gingen die Beiden auch jetzt wieder Hand in Hand zu Fuß nach Hause. Gerade die gewissenhafteren Lehrer, aber auch einige Schüler konnten gut merken, dass sie sich gegenseitig eine gute Therapie waren. Sicher, Tobias redete auch jetzt noch nicht so viel aber Sophia hatte einen sehr guten und sanften Einfluss auf ihn. War sie zwar ein sanftes Opfer, so war sie aber noch viel mehr ein zartes Streicheln für seine Seele.
Sie kamen gerade an einer Baustelle vorbei, wo sie entsetzt einen Unfall verfolgen mussten.
Ein sichtlich ungeschickter junger Mann hatte auf der Ladefläche eines LKW einen Balken in einen Gurt gehängt, um diesen an einen Baukran anzuhängen. Dies machte er aber so ungeschickt, dass der Balken beim Anheben entglitt und dem Mann auf dessen Bein krachte. Nun lag dieser schreiend auf dem LKW und der Balken klemmte diesen grob ein. Entsetzt reichte Tobias Sophia seine Tasche und rannte direkt zu diesem Unfallort. Er sprang dort auf und befreite den Verletzten um dann auch den Balken zu sichern. Krankenwagen, entsetzte Kollegen und der Dank für Tobias, bekam dieser dann aber die Diskussion der Arbeiter mit, dass wohl keiner sich traute, dem Chef das jetzt zu melden und die Baustelle doch unbedingt heute zu sein sollte.
Sophia stand inzwischen dabei und sagte nur mit fragendem Blick auf Tobias:
"Wir können euch helfen. Ich kann zwar nur etwas mit anpacken, aber mein Schatz hier hat schon viel am Bau geholfen!"
Diese Männer hier hatten nicht viel Zeit und so waren die Diskussionen ausgesprochen kurz und die Hilfe gerne genommen. So standen nun Sophia und Tobias auf dieser Ladefläche. Tobias hob jeden Balken an. Sophia keilte jeweils ein Kantholz unter und zusammen legten sie jeweils zwei Gurte um jeden Balken, während immer schon einer zum Bau hin schwebte. Die Männer staunten und jubelten. Die beiden Schüler hatten Spaß und konnten etwas zusammen machen, was mal nicht Frust oder Schule war und die Stimmung wurde bei allen immer besser. Richtig schnell waren alle Balken abgeladen, die Zimmerleute dort oben zufrieden am Arbeiten und ein eindrucksvoller Mann, mit Vollbart und strahlendem Gesicht kam zu ihnen hinunter. Er lachte die Beiden glücklich an und sagte:
"Ihr Zwei seid der Hammer und habt uns echt den Arsch gerettet. Wir hatten hier heute Fristen einzuhalten und waren wegen vieler Kranker und zu wenig Leute sowieso schon im Verzug. Gebt mir eine Nummer, eure Daten und ich gebe das an meinen Sohn weiter. Der ist unser Chef und wird euch dafür angemessen Danke sagen. Ich bin der Klaus..."
Alle strahlten und waren glücklich, wenn auch der verunfallte Kollege etwas auf die Launen drücken musste. Das änderte aber nichts daran, dass eben dieser Klaus und noch ein viel größerer und eindrucksvollerer Sven am Abend an deren Türe klingelten. Mama Stella machte auf und bekam es augenblicklich mit der Angst zu tun. Trotzdem fragte sie und rief ins Haus:
"Was wollen sie? Wie kann ich ihnen helfen? Holger, komm mal bitte!"
"Guten Abend und entschuldigen sie bitte, wenn wir stören, aber wir würden gerne mit Tobias und Sophia reden, wenn das möglich wäre!"
Holger kam misstrauisch dazu und fragte schon, warum die Zwei die Kinder sprechen wollten, da kamen diese aber schon an die Türe und Tobias begrüßte beide gleich sehr freundlich:
"Hallo Klaus. Hallo, Sie müssen dann sicher der Sven sein, oder?"
Tobias drückte beiden lächelnd die Hände, Sophia kam strahlend dazu und grüßte ebenfalls und die Eltern hatten absolut keinen Plan.
"Können wir uns irgendwo mal unterhalten? Wenn nicht im Haus, dann irgendwo anders?" Fragte Sven nun mit wissendem Blick an diese Eltern. Klar. Es war nicht unüblich, dass er und sein Vater den Leuten nicht so vertrauensvoll vorkamen. Tobias sah seinen Vater fragend an und der bat sie in das Esszimmer, wo sich alle am Tisch versammelten.
Sven eröffnete nun sehr offen und freundlich das Gespräch und nachdem er sich vorgestellt hatte, weihte er die Eltern erst mal in die heutigen Ereignisse ein. Dann sprach er an Sophia und Tobias gewandt weiter:
"Tobias, lass uns beim Du bleiben. Mein Vater hat mir gesagt, dass du uns heute, mit deiner Süßen zusammen, den Arsch gerettet hast. Dafür habe ich hier erst mal ein kleines Dankeschön für euch. Ihr wart beide richtig klasse heute!"
Damit reichte er an Tobias erst mal einen Briefumschlag der verschlossen war. Tobias gab diesen an Sophia, weil er weiter zuhören wollte und die ließ diesen auch erst mal links liegen. Sven erkundigte sich noch weiter nach den Verhältnissen und Umständen und kam dann rüber mit der Sprache:
"Also. Alle Jungs haben mir berichtet, dass du heute besser warst, als unser Junggeselle auf der Pritsche dort. Wir stecken in der Klemme, weil wir keine Leute haben. Darum frag ich mal direkt raus ob du Lust hast, gegen gute Bezahlung bei uns zu helfen. Also immer nach der Schule oder wie das geht. Wenn es Sophia recht wäre, kann sie sicher auch immer etwas tun, aber meine Frage zielt logisch auf die deutlich mehr Muskeln, also bitte nicht böse sein."
Diese Frage löste Gezicke und Zweifel bei den Eltern aus, denen war es aber am Ende doch eher egal. Das diese Frage das Leben der beiden Schüler dramatisch verändern sollte, wusste da sicher noch keiner. Sophia wand schüchtern ein, dass sie Tobias helfen musste um nicht ohne ihn sein zu müssen. Zumindest bis sie sich wieder im Griff hätte. Das musste nur kurz erklärt werden und traf auf sichtliches Verständnis. Tobias strahlte aber und nahm dankend an. So ging er nur wenig später sogar immer in Arbeitshosen zur Schule. Sophia bekam nur die Gelegenheit, helfen und dabei sein zu dürfen. Mehr wollte sie auch nicht. Zusammen aber hatten sie nun einen Weg vor Augen. So ungewöhnlich und verwirrend das auch war. Tobias wurde nun nach der Schule abgeholt. Sophia war lange immer dabei. Dann wurden sie auf eine Baustelle gebracht und halfen dort bis in die Abendstunden. Samstags half er den ganzen Tag und Sophia blieb zuhause um zu lernen.
Tobias und Sophia redeten schon an diesem ersten Abend sehr intensiv mit dem öffnen dieses Umschlags. Tobias reichte ihn ihr und sah sie fragend an, als sie sagte:
"Meine Güte. Das ist aber viel Geld. 1000€ ist aber ein sehr eindrucksvolles Dankeschön!"
Tobias sah sie lange an und fragte dann:
"Du weißt, dass das für mich eine unglaubliche Chance ist, hier schnellstens heraus zu kommen. Wie denkst du darüber und wie siehst du das?"
Sophia hatte viel Angst und hoffte mit jeder Zelle ihres Körpers und sagte entsprechend verunsichert:
"Tobias, hasst du mich noch? Bin ich dir noch egal?"
"Naja, seit diesem Angriff warst du ja bis jetzt mein Schatten. Ich verstehe das und genieße es auch. Aber ich will hier raus. Das weißt du. Ich weiß nicht, ob ich dich schon richtig liebe, aber ich genieße es mit dir. Mehr weiß ich noch nicht. Wenn es klappt und passt, würde ich dich aber sofort mitnehmen. Natürlich nur, wenn du das willst!"
Sie redeten, sie warteten ab und Sophia schlief auch weiter mit ihm in seinem Bett. Eine Tatsache, die von ihren Eltern offensichtlich nicht wahrgenommen wurde oder die diesen einfach egal war. Was auch immer die Gründe waren, so wurden die Konsequenzen immer ernster. Es war nun mal auch nur zu natürlich. So begannen sie sich gegenseitig recht früh zu ihren Höhepunkten zu verhelfen. Gerade Sophia musste sich sehr überwinden, sah es als intelligentes Mädchen aber so, dass er sonst nicht hätte bei ihr bleiben können.
Die männlichen und jugendlichen Triebe waren nun mal nicht sein böser Wille. Es war Natur, die sie sehr wohl auch verspürte. Sie kuschelten immer so eng aneinander, dass es eben auch immer viel zu warm wurde. Mit dem Sommer wurde es noch wärmer. Je wärmer es wurde, desto weniger hatten die beiden auch an, bis sie dann komplett nackt zusammen lagen. Spätestens da war nun mal jede Zelle geil.
Nun hatten sie beide ihren wenig nennenswerten achtzehnten Geburtstag erlebt und waren genauso wenig enttäuscht, wie immer. Nicht mal ein richtiges Geschenk waren die beiden wert gewesen. Jedoch bekam Tobias schon immer einen stahlharten Ständer in ihrer Gegenwart und sie half ihm damit. Mehr hatten aber beide bisher vermieden. Tobias hatte nur ein paar Wochen nach ihr Geburtstag und so lagen sie an diesem Abend wieder wie immer nackt beisammen. Sie sah ihn an und schmuste ihn sanft, um ihn dann zu fragen:
"Tobias, ich bin dir so unendlich dankbar, dass du die letzten Monate für mich da warst. Du hast nicht nur auf mich aufgepasst, sondern mir auch deine Geborgenheit geschenkt. Tobias, was würdest du sagen, wenn ich dich jetzt bitten würde, mich zur Frau zu machen? Zu deiner Frau?"
Er hatte es bis dahin zwar verbessern können, aber noch nicht in den Griff bekommen. Er redete immer noch sehr wenig und war auch weiter nicht sehr umgänglich. Seit seinem Job war er nicht mehr im Studio und hatte auch sein Training schleifen lassen. Seitdem kümmerte sie sich um das Geld, dass er mitbrachte und er kümmerte sich um sie. Nie hatte er sich Gedanken darüber gemacht, wer, oder was überhaupt seine Traumfrau sein sollte. Auch jetzt dachte er nur wenig darüber nach und sagte noch viel weniger. Nur drehte er sich nun auf sie rauf um sie nun nicht mehr nur zu streicheln, sondern küssend, leckend und knabbernd über ihren Körper zu fahren. Sicher noch nicht wissend, was er tun musste, war er jetzt aber dabei, es eben herauszufinden.
Auf Ihren Lippen beginnend, verwöhnte er sie von dort, über ihren Hals, ihren Ohren nach unten gleitend. Er hatte ihre Brüste inzwischen schon oft berührt. Nun aber verwöhnte er auch gerade diese sehr bewusst genießend. Sophia schnurrte nur und streichelte ihn verliebt lächelnd. Sie war glücklich und er unendlich sanft. So erreichte er ihren Schoß, den er besuchte und dann wieder verließ. Mensch, was war sie da sauer und ungeduldig. Er war fasziniert von ihren sagenhaft schönen Füßen, diesen Zehen.
Ihre Beine erregten ihn unglaublich, weil diese so komisch fest, harmonisch rund und elegant aussahen. Ihren Schoß konnte er dann aber auch nicht mehr länger ignorieren. Dieser Geruch, den er leicht schon immer mal gerochen hatte, machte ihn jetzt nur noch verrückt. Mit Fingern, Lippen, seiner Nase und der Zunge verwöhnte er nun ihre Spalte und betrachtete sie nun sehr genau, während er diese erforschte. Das war alles so unglaublich aufregend.
Als sie dann das erste Mal gekommen war, konnte er ganz genau beobachten, wie eine klare, aber etwas glitschige Flüssigkeit aus ihr herauslief. Er war unglaublich fasziniert, als er diese auf ihrer heiligen Festung verteilte. Er strahlte unglaublich glücklich und das zum ersten Mal, seit seine Mutter gestorben war. Endlich konnte er mal an etwas anderes denken. Erst recht, als sie ihn nun an wimmerte:
"Tobias? Bitte, kannst du bitte jetzt in mich kommen? Ich muss das jetzt einfach fühlen. Okay?"
Er lächelte sie an und richtete sich auf. Sein Schwanz stand nur kurz vor ihren Toren, wo sie ihn auch direkt in ihre Hände empfing und begann ihn sanft zu massieren. Sie lächelten sich verliebt an, als sie ihn führte und ausrichtete. Er ließ sich von ihr dirigieren. Sie war der Chef. So streichelte sie sich mit seiner Rute glücklich brummend ihre Pforte als sie ihn auch schon ausrichtete und ihm sehr sanft zuflüsterte:
"Jetzt!"
Er drang sehr vorsichtig und langsam in sie ein. Er beobachtete sie ganz genau, während sie sich beide mit offenen Augen anlächelten. Dann kam er an dieses zarte Hindernis an. Er betrachtete sie fragend und sie nickte ihm strahlend zu. Ein kleines bisschen wich er zurück und begann sie nun in sehr kurzen und sanften Stößen zu ficken. Immer nur kurz bis an ihr Häutchen. Dieses wurde dann recht bald nur durch einen unkontrollierten Zufall zerstört und damit glitt er dann auch in sie hinein.
Nichts Wildes, nichts Grobes, einfach Verliebtes war hier zu beobachten, als die beiden sich glücklich küssten und er nun begann, sie strahlend zu vögeln. Es war ihr beider erstes Mal. Beide brauchten nicht lange und konnten es auch nicht länger. Nur als sie sich gegenseitig in ihre Münder stöhnten, um ihre Eltern nicht zu informieren, sie seine Säfte empfing, da strahlten sich die Beiden glücklich und küssend an. So kuschelten und schmusten sie sich dann auch ohne weitere Ereignisse in ihren vereinten Schlaf.
Ein Schlaf, sehr schön, aber leider viel zu lange, denn am nächsten Tag hatten beide übelst verschlafen.
"Oh mein Gott!"
Schrie sie entsetzt kurz auf und weckte damit auch direkt ihren Mann. Der sah sie entgeistert beim Aufwachen an, verstand dann aber direkt. Mit ihrem Kuss an ihn sprang sie auf und rannte sofort unter die Dusche. Er beschäftigte sich vor dem Spiegel, bis sie bei weiterlaufendem Wasser wechselten. Er war schneller, logisch und ging in die Küche, um ihnen die Pausenbrote zu richten, als sie zu ihm gerannt kam und mit einem weiteren Kuss den Rücken zu ihm drehte.
"Bitte, ich bin so hektisch. Machst du mir meinen BH zu?"
Tobias machte das nicht so gerne, wie er ihn aufgemacht hätte, ließ sich aber mit dem sanften Kontakt ihrer Haut entschädigen. Als er diesen schloss erschien sein Vater vor ihnen und sagte mit einem angewiderten Blick auf sie:
"Junge Dame, du könntest mal dringend eine Diät vertragen. Du bist fett!"
Sie war total entsetzt. Ihre Mutter kam dazu und verzog nur ihren Mund mit Missachtung und Tobias sagte dazu nur:
"Du bleibst ganz genau so, wie du bist. Meine absolute Traumfrau!"
Vor dem Haus stand ein alter etwas verrammelter Bus von seinem Chef. Mit Firmenschriftzug und sicher nichts Tolles. Ein alter VW T5 und Tobias durfte ihn seit seinem Geburtstag nun nutzen. Der Führerschein wurde als Darlehen bezahlt, der Bus war umsonst, damit er damit nun selbst auf die Baustellen kam und Tobias war stolz, angesehen und respektiert. Er wollte nur raus hier und dafür tat er alles. Nun nahm er seine ach so dicke Maus mit in die Schule. Fuhr sie danach nach Hause und dann auf die Baustelle. Wenn die Beiden also hier kein Glück hatten, was denn dann?
So trafen sie sich dann beim Dunkel werden wieder zuhause und begegneten dort auch kurz ihren Eltern. Die Begegnung war wieder äußerst unterkühlt, nur sah Tobias seine Maus etwas fragend an. Die sagte ihm dann:
"Tobi, wundere dich nicht über deren Outfit. Die gehen ständig in einen Swingerclub und nutzen dafür jede mögliche Minute. Wie war dein Tag?"
"Ich soll morgen, nach Feierabend mit dem Klaus zum Chef fahren. Die wollen mit mir reden. Ich will, dass du mit gehst. Du bist viel schlauer als ich. Woher weißt du das mit dem Club?"
"Das weiß ich schon lange. Die haben sich da kennen gelernt und ficken da mit allen rum. Mama macht das auch schon so lange. Da waren schon immer viele Männer bei uns zuhause!"
"Na super... Wieviel Geld haben wir denn jetzt zusammen? Wann können wir denn weg hier?"
Das fragte Tobi ganz ruhig, während er ihr in der Küche beim Essen zubereiten half.
"Ich habe alles Geld auf die Bank getragen und da eingezahlt. Mein Bankberater hat alles auf drei Fonds aufgeteilt. Er meinte, so hätten wir eine Chance, etwas zusätzlich zu verdienen, es könnte aber auch ein Risiko werden. Sind jetzt zwölftausend Euro zusammen. Klingt sehr viel, aber wir müssen eben suchen. Wird knapp und ich habe ja nicht so tolle Möglichkeiten bekommen wie du. Auf den Strich oder bezahlen lassen wird bei mir ja leider auch nichts, weil ich zu fett bin!"
"Blöde Kuh. Du bist nicht deine Mutter und du bist nicht fett. Nur bist du etwas runder, als solche Hungerhaken. Ich lieb das so. Lass dich da nicht dummschwätzen!"
Mit einem Kuss und dem Streicheln ihrer Hintern brachten sie das Kochen und Essen hinter sich, wie man das eher von ihren Eltern erwartet hätte. Sie machten sauber, gingen zusammen ins Bad und waren bereits hier, beim Zähne putzen und waschen komplett aufgegeilt. Logisch, dass Sophia verträumt und glücklich seinen Schwanz massierte und Tobi seine Finger in ihren Löchern hatte.
Sie redeten nicht mal darüber. Außer Schmusen keine Reaktion. Sie ging dann lächelnd an ihr Bett, legte sich auf den Rücken und streckte ihm strahlend ihre Pussi entgegen. Sie beobachtete ihn, wie er seinen stahlharten Schwanz bei ihr ansetzte und sich nicht ablenken ließ, als er auch schon in sie einfuhr. Ein Kuss und ein sanfter Schmus. Ihr Streicheln und Strahlen und er fickte sie in sehr bewussten und genießenden Stößen.
Optisch ein sehr junges und frisches Paar, benahmen sie sich wie ein erfahrenes und einfach sexuell aktives Ehepaar. Sie liebten das beide und setzten damit um, was sie eigentlich von ihren Eltern erwartet hätten. So verbrachten sie diesen Abend und die anschließende Nacht in einer typisch harmonischen Atmosphäre. Die Tage hatten sich seit ihrem beginnenden Sexleben nicht geändert. Sie ergänzten diese nun einfach. Sie verbrachten auch diesen Tag und heute holte er Sophia mit seinem Bus nach Feierabend ab um mit ihr zu Sven zu fahren.
Hier wurden die Beiden wie immer sehr herzlich empfangen und trafen auf einige Verantwortliche. Sven hatte noch Simon und seinen Vater dabei. Klaus war bereits zivil gekleidet und so sahen die beiden erstmals, dass dieser mit einer Hells-Angels Weste herumlief. Das wunderte aber nur kurz, denn es änderte ja nichts am Umgang. Sven grinste die beiden sehr herzlich an und fragte dann nach einer lockeren Eröffnung:
"Also ihr Hübschen. Wir machen das ja jetzt schon eine ganze Zeit so. In drei Monaten habt ihr euren Realschulabschluss. Ich habe schon gehört, dass ihr zwar Stiefgeschwister seid, aber wohl mehr ein Paar, wie eure Eltern. Meine Jungs staunen und berichten immer wieder die tollsten Sachen vom Tobi. Also. Klaus, mein Vater hier will dich als Lehrling haben und wir haben auch über eure Probleme geredet. Darum haben wir uns ein paar Vorschläge überlegt. Tobi, kannst du dir denn vorstellen, bei uns zu bleiben? Ist das auch für dein Leben etwas für dich?"
"Naja, ich fühle mich sau wohl und bin bei euch echt glücklich. Mit einer Lehrstelle weiß ich noch nicht. Ich habe gelesen, dass man da sau wenig verdient und Sophia und ich müssen zuhause raus. Wir wollen da gestern weg und dafür müssen wir eben das nötige Geld verdienen. Wenn ich es mal so sagen darf... Wenn ich mit Klaus und den Anderen zusammen da draußen bin, dann ist das wesentlich mehr Familie und Spaß als zuhause. Sophia ist da der einzige Grund, warum ich da trotzdem glücklich bin. Wenn wir es alleine schaffen, kann es also nur besser werden!"
Sven hörte dem Jungen nachdenklich zu. Er hatte schon viel gehört und beobachtet, verstand diese Verhältnisse aber nur schwer. So fragte er:
"Ist dir unser alter Schrott Bus recht? Oder brauchst du was anderes?"
Nun doch endlich auch mal grinsend antwortete Tobi:
"Der ist geil. Der ist praktisch, meine Maus kommt damit klar und ich habe immer mein Werkzeug dabei. Wenn ich den abkaufen könnte, eventuell in Raten, dann hätten wir schon ein Problem weniger."
Der Chef war einfach glücklich. Entsprechend sah er den Kleinen hier auch an, als er sagte:
"Das freut mich tierisch. Der Bus bleibt dir, solange du bei uns arbeitest. Tank nur mal was drauf, wenn du zu viel privat draußen rumfliegst. Das passt schon. Tobi, Sophia, wir haben diskutiert und wir sind alle einig. Es gab übrigens keine einzige negative Aussage. Selbst Jochen, den du jetzt ständig blamierst hat gesagt, dass er dich sehr mag und sogar von dir lernt und der hat seinen Gesellenbrief.
Wir haben ein paar Vorschläge für euch. Also Bus ist geklärt. Nutzt ihn. Ich sehe mit der Zeit, was eventuell dann frei wird. Wir haben ein Waldstück kaufen können. Davon haben wir so einige, weil wir dort eben günstige Hölzer für unser Sägewerk wachsen lassen können. In diesem Neuen steht ein altes aber sehr kleines Forsthaus. Das ist nichts Tolles. Hat auch nur einen alten Holzofen, sonst keine richtige Heizung. Da hat eine alte Dame gelebt die leider verstorben ist. Die war klasse, ich habe sie gut gekannt. Ihre Möbel sind alle dageblieben und die sind zwar alt und nicht modern, aber sauber und wertig. Ich lasse euch das Häuschen, solange ihr bei uns arbeitet.
Mein Vorschlag ist, dass Tobi hier sein Ding macht und gerne auch seinen Meister nachher anhängt. Sophia, dir biete ich eine Lehrstelle im Büro an. Ich weiß, du studierst locker, aber mach das einfach nebenbei oder danach. So könnt ihr wenigstens schon mal leben.
Ihr bekommt beide den Ausbildungsvertrag. Da muss ich mich an die Tarife halten. Dazu das Häuschen, das Auto und ein paar Scheine auf die Hand. Wenn ihr damit keinen Start hinbekommt, dann weiß ich es auch nicht!"
Da saßen sie nun. Zwei kleine und nun schwer entrückte Schüler, die nicht fassten, was sie da hörten. Sophia hatte Tränen in den Augen und fragte ganz leise nach:
"Warum macht ihr das für uns? Seid ihr sicher, dass wir so viel überhaupt wert sind?"
Jetzt antworteten eigentlich Klaus und Simon zusammen und immer im Wechsel, was Sven nur noch mehr zum Strahlen brachte:
"Süße, dass ist am einfachsten von allen Fragen zu beantworten. Schon am ersten Tag habt ihr bewiesen, was ihr für tolle Menschen seid. Seitdem ist Tobi jeden Tag bei uns am Arbeiten. Der war nicht krank, hat sich nicht gedrückt und war bisher jeden Cent wert. Der macht und lernt wie nur wenige und passt traumhaft in unser Team. Zu diesen tollen Eigenschaften ist er immer fair und anständig, auch zu denen die etwas nicht so können wie er. Ihn nicht zu halten wäre schon ziemlich dumm.
Der nimmt bei uns auf dem Firstbalken die Sparren an. Da steht er komplett frei, mit nur einem Gurt als Sicherung und bewegt sich wie kaum ein anderer. Der ist jetzt schon besser, als viele Gesellen hier. Also sei sicher, er ist es wert.
Von dir und seinen Erzählungen wissen wir, dass ihr noch überhaupt nicht wisst, wie sehr ihr zusammengehört und euch ergänzt. Also haben wir uns nicht einfach nur so unsere Gedanken gemacht. Klar sind unsere Hilfen nur ein kleiner Anfang, aber immerhin ein Anfang. Wenn ihr den eben wollt!"
Sven machte es nun ganz einfach und kurz, war er sich ja eigentlich auch schon sicher, dass es passen würde:
"Siemon, Klaus, macht euch nach Hause und Danke, dass ihr euch die Zeit noch genommen habt. Sophia, Tobi, kommt mit. Ich fahr euch mal zu diesem Häuschen, solange es noch hell ist und zeig es euch mal!"
So fuhren die beiden Teenager händchenhaltend mit ihrem Chef bei ihm zuhause vorbei, wo seine Frau, die Biene zu ihnen stieg. Eine Hammer Frau und unglaublich freundlich und herzlich. So nun zu viert ging es hinaus auf eine Landstraße, wo sie nach ungefähr fünfzehn Minuten einen Feldweg abbogen. Von hier nur ein minimales Stück und sie standen vor diesem kleinen Häuschen.
Tobi war noch nicht ausgestiegen und sagte mit riesigen Augen: "Ja... Ich will!"
Alle lachten über diese spontane Idee, jedoch sahen gerade die beiden Großen auch direkt, dass Sophia Angst hatte. Biene streichelte sie sanft und sagte:
"Lass deine Maus erst mal gucken und entscheidet erst dann zusammen. Ich bin mir sicher, es macht ihr auch ein bisschen Angst, soweit hier draußen und ganz alleine..."
Sophia hatte sich die Hand von ihrem Schatz gepackt und ließ sich von ihm nun neugierig führen. Gott was war sie aufgeregt und ängstlich. Sie standen hier vor einem kleinen Haus, dass mit dessen Rückseite in den Waldrand eingebettet war. Sie betrachteten dieses von der Eingangsseite aus, wo es wirkte, wie ein kleines Western Ranch Gebäude. Eine großzügige überdachte Holzterrasse umschloss hier das komplette Gebäude.
Über diese musste man zur Eingangstüre gehen. Diese, sowie die Fenster waren noch aus altem Holz und nicht mehr so gut. Im Haus erwartete sie ein kleiner Flur. Links die Garderobe und die Treppe ins Obergeschoss. Dahinter kam man durch zwei Türen in Gästetoilette und Abstellraum. Rechts kam man in das Esszimmer und dahinter in die Küche. Auf der Rückseite, in Richtung Wald war das großzügige Wohnzimmer.
Esszimmer und Küche machten den Weg auf die Terrasse über jeweils zwei kleine zweiflüglige Balkontüren frei. Alles alt und verstaubt, aber gemütlich und wertig. Als sie die Treppe hoch gingen, erwarteten sie zwei kleine Schlafzimmer, mit Gauben Fenstern über der Terrasse und ein durchaus altes, aber ansprechendes Bad.
Alle Fenster hatten Sprossen in den Scheiben und das Ganze wirkte wie das Knusperhäuschen. Als sie so jetzt wieder die Treppe hinunterkamen, sahen sie durch die offene Haustüre über den hügeligen Horizont. Eine riesige Rasenfläche am Haus, öffnete den Blick über viele Felder und endlos erscheinende Landschaft.
"Mein Gott..."
Kam von Sophia und die anderen strahlten nur. Biene streichelte die Maus sanft und fragte dann:
"Und Süße, was denkst du?"
"Das ist unglaublich. Was ist das denn für ein Start? Ist das nicht das Ziel im Leben? Was soll denn da noch kommen? Ich glaube aber, ich hätte gerne einen Hund. Schatz, was meinst du? Könnten wir einen Hund haben, damit ich hier jemanden habe, der auf mich aufpasst?"
Das hörte Sven noch mit großer Überraschung und staunte, wurde aber noch mal abgelenkt, als er nun Tobi zuhörte:
"Chef, klar ist hier viel zu tun. Dürfen wir es für uns auch verändern und verbessern, wenn wir ja eigentlich keine Miete zahlen? Das ist doch krass, wie willst du das regeln?"
"Junge pass auf. Einfach mal ehrlich und gerade aus. Guck dir die Jungs um dich herum mal an. Lassen wir die Aussage mal so stehen, dass du einfach anders bist. Klar versuche ich dich damit auch abhängig zu machen. Sei nicht sauer, aber ist doch logisch oder? Mit dir habe ich eine Aushilfe, die meinen Krahn fahren kann, alle Arbeiten am Bau schon kann und zum Team passt, wie Arsch auf Eimer. Nicht mal die Rocker bei uns passen nicht zu dir. Für mich ein Traum. Bleib mir treu, lass uns das rocken und ich sorge für dich, wie für alle anderen auch.
Meine Biene ist heute mit hier, weil sie euch mit ihren Mädels helfen will und gucken wollte, was ihr braucht. Blöd wird es noch mal, wenn ihr euch trennen solltet und daran müsst ihr gut denken, weil die Möglichkeit eher zu erwarten ist, als dass ihr ewig alt miteinander werdet. Wir müssen das dann eben machen, wie es immer am besten passt!"
"Was dürfen wir denn verändern? Was nicht?"
"Das Haus hier würde ich bestenfalls als Ferienhaus oder so verwenden. Viel Ärger, viel Dreck und immer ein Risiko. Es war beim Deal auch nur dabei. Ich brauche es nicht. Macht innen alles was ihr wollt. Außen reden wir zusammen. Du kannst es ja noch nicht wissen, aber wir sehen hier so einige Baustellen, die wir angehen sollten. Biene und ich freuen uns einfach nur auf zwei richtig gute neue Freunde!"
Tobi strahlte und fiel seinem Chef glücklich um den Hals. So drückten sie sich alle noch gegenseitig und fuhren wieder zurück nach Hause. An diesem Abend kamen Sophia und Tobi noch mit zu den Rockern und beim gemeinsamen Grillen wurde alles geklärt. Man lernte sich noch besser kennen. Sophia war der größte Streber, die schlauste Maus, mit den besten Noten auf der ganzen Schule. Sie wollte ganz sicher studieren, jedoch war sie von diesem Umweg nicht mehr ab zu bekommen.
Die Gemeinschaft erfuhr nun auch aus erster Hand und ganz genau, was eigentlich passiert war, weil Sophia so ängstlich war. Tobi war einfach glücklich. Nicht ohne Grund war er so unglaublich gerne auf den Baustellen. Nicht nur die Baustellen waren sein Ding, sondern vor allem die Kumpels, das Team dort. Er hatte hier seine Freunde und seine Familie. Nun also sogar noch seine Zukunft. Ihm war egal, wo er sich einbrachte. Simon war deutlich umgänglicher und lieber. Klaus war härter, aber ein unbeschreiblich guter Lehrer. Nun würde er auch in Werkstatt usw. den Rest noch lernen. Bisher war er mit jedem gut klargekommen.
Nach einem richtig tollen Abend verabschiedeten sich dann alle und Sophia schleifte strahlend ihren Mann in deren Zimmer. Hier riss sie sich beiden die Klamotten von den Leibern und kniete sich dann nackt ihm gegenüber auf das Bett. Sie strahlte ihn richtig aus vollem Herzen an und genoss sein sanftes Streicheln. Sie schmusten sich so und sprachen nun endlich auch in Ruhe mal darüber:
"Tobi, willst du mein Mann sein und bleiben? Machen wir das zusammen? Was wenn du feststellst, dass du mich doch nicht genug liebst?"
"Löckchen, Wir sind jetzt seit Monaten ständig beisammen. Klar war es anfangs nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich weiß nicht was kommt oder sein wird. Aber ich weiß, dass wir eine Chance haben. Ich dich liebe und genieße und dass du mich stärker machst. Lass uns in ein Abenteuer ziehen!"
Das sagte er ihr gerade sehr verliebt, als einfach ungefragt die Türe aufging und Tobis Vater in das Zimmer kam. Lüstern gaffte er Sophia an und sagte mit seiner Frau im Rücken:
"Was treibt ihr denn hier? Wo wart ihr heute eigentlich? Sophia, tu mal was gegen deine Pfunde!"
Tobias reichte seiner Maus eine dünne Decke in die sie sich einwickelte und mit Tränen in den Augen abwartete. Ihr Lover sah seinen Vater nur sehr gefährlich an, als er sagte:
"Sicher dürfen wir auf ein Anklopfen hoffen, oder Papa? Wir waren bei meinem Chef. Ich habe eine Lehrstelle angenommen. Lass Sophia endlich in Ruhe. Die ist einfach nur Toll, genauso, wie sie ist!"
Der Alte lachte nur und sagte:
"Wollt ihr mal mit in einen Club gehen? Ihr seid ja jetzt achtzehn. Da siehst du wenigstens auch mal richtige Frauen..."
Lachend stand hinter ihm in der Türe Sophias Mutter, die Stella und schoss hinterher:
"Da kann er zumindest mal was richtiges ficken und was lernen!"
Sophia weinte und sah ihren Schatz verzweifelt an und der riss sich schwer zusammen. Wie üblich sagte er nichts weiter. Sophia ließ sich nur noch ein paar Beleidigungen um die Ohren keifen und nur wenig später waren sie wieder alleine. Heulend sah die kleine Maus ihren Schatz an und fragte:
"Wie lange noch, bis wir hier wegkönnen?"
"Ich ruf morgen Früh Sven an. Ich hoffe schon Morgen ist alles vorbei..."
Sehr sanft nahmen sie sich wieder und schmusten. Tobi war in Sekunden hart und Sophia robbte sich auf seinen Speer. Beide knieend und genießend fickten sie sich so sehr gefühlvoll, als plötzlich schon wieder die Türe aufging. Tobi legte umgehend die dünne Decke über seine Maus und hätte er nicht gerade festgesteckt, wäre das es nun gewesen mit dem Unterkiefer seines Vaters. Der aber lachte die Beiden nur aus und giftete:
"Könnt ihr nicht mal richtig ficken? Soll ich es euch beibringen? Wir sind Morgen nicht zuhause. Kann man mit diesem Bus da draußen etwas transportieren?"
"Kann man schon Papa, aber der ist voll mit Werkzeug und Maschinen. Außerdem muss ich dafür erst meinen Chef fragen. Jetzt mach die Türe bitte von außen zu und lass uns jetzt alleine!"
Der Senior lachte nur und weg war er wieder. Tobias registrierte die nach Tränen schmeckenden Küsse von Sophia und nahm sie liebevoll in seine Arme, während sie wieder auf ihm ritt. Sie sah ihn flehend an und er sagte, sie streichelnd:
"Morgen Früh. Packen und nichts wie weg hier. Ich werde Sven anflehen und wir gehen zur Not in ein Hotel!"
So wurde dies der letzte Fick dieses jungen Paares in diesem Haus. Ein Fick, der praktisch in der Bewegung eingestellt wurde und mangels Stimmung nur noch mit Trösten und Schmusen ineinander beendet wurde. Bereits am nächsten Morgen, noch mit dem ersten Kaffee in der Hand rief Tobi seinen Chef an, der Gott sei Dank nicht sauer war. Sie packten Ihre Sachen zusammen, was nicht viel war und schmissen alles in den Bus. Dann fuhren sie zu Sven, wo ihnen Biene die Schlüssel gab. Sie gab beiden einen herzlichen Kuss und sagte nur:
"Ich wünsche euch alles Glück dieser Erde. Ich versuche gleich ein paar Mädels zu organisieren und komme euch dann helfen. Kopf hoch. Es kann nicht schlechter werden!"
Bereits um 10 Uhr an diesem Sonntag betraten die Beiden ihr neues Zuhause und strahlten sich nur einfach glücklich an. Sie hielten sich nicht im Ansatz groß auf und brachten ihre Klamotten direkt hoch in das größere Schlafzimmer. Sophia sah sich kurz um und sagte dann zu ihm:
"Schatz, bitte, alles wieder raus und nach Nebenan. Lass uns das Zimmer hier erst auf links machen und richtig sauber!"
Damit waren sie nun gerade beschäftigt und bereits um 11.30 Uhr kamen einige Autos vor das Häuschen gefahren. Staunend und fassungslos beobachteten sie hier einige Kollegen, mit vielen Frauen und sogar ihre Chefs waren mit dabei. Alle lachten, sie umarmten sich und schon im nächsten Augenblick begannen alle mit der Arbeit. Oben bekamen die Beiden sogar ihre Matratzen geklaut und weggenommen. Dafür bekamen sie komplett neue und deutlich dickere in die Betten.
Sie bekamen einige Bettsachen und einfach alle spendeten und halfen. Zwei Kollegen stellten einen großen Grill vor dem Haus auf. Dazu drei Bierzeltgarnituren und der Boden bebte. Lachen, Stimmung, Strahlen und in atemberaubender Geschwindigkeit war die ganze Hütte auf links und strahlend sauber.
Erst an den Tischen fiel ihnen auf, dass Sven weg war und das auch nur, weil er gerade wieder zurückkam. Er strahlte alle an und wieder flogen dumme Sprüche hin und her. Er sah suchend nach Sophia, die er lachend zu sich winkte. Als sie, mit vorsichtigem Abstand von Tobi verfolgt bei ihm ankam, lachte er sie an und öffnete die Kofferraum Türe von seinem Jeep Wrangler und ließ somit mal einen eingeschüchtert guckenden Schäferhund herausgucken.
Sven beobachtete die anwesenden Reaktionen und verfolgte, wie Sophia auf diesen zuging, ihm die Hand zum Schnuppern hinhielt und ihn dann strahlend und herzlich begrüßte. Auch Tobi reagierte ähnlich und so ließen sie den Burschen erst mal aus dem Auto springen.
Dieser beschnupperte die Drei erst mal vorsichtig um dann auch die dazukommende Biene zu begrüßen. Als das geklärt war, durfte er mal die anderen Gäste begrüßen gehen. In diesem typischen schwingenden Trab begrüßte er alle und untersuchte das Gelende, bis er dann wieder zu den wartenden zurückkam. Hier war Schmusen und kennen lernen jetzt eine richtig schöne Beschäftigung. Das junge Paar freute sich sichtlich, aber sah nun Sven auch fragend an. Dieser klärte nun auf:
"Das hier ist Piet. Ich habe ihn gerade aus dem Tierheim ausgeliehen. Er sitzt dort, seit sein Frauchen hier gestorben ist. Er ist ein ehemaliger Diensthund der Polizei. Mit den richtigen Kommandos sicher nicht ohne, aber ist wohl ein richtig lieber und toller Freund. Ich frage mich einfach, ob er nicht wieder hier einziehen sollte und jetzt mit euch Beiden eine Familie gründen könnte. Sophia, du fängst ja nach der Schule deine Ausbildung an. Bring ihn dann immer mit und testet es mal aus. Er hat sonst niemanden und wird sicher nicht mehr vermittelt. Für euch wäre er dann aber wohl dein Beschützer, oder?"
Sophia heulte nur einfach auf und schmiss sich unüberlegt erst Sven und dann dem Vierbeiner um den Hals. Der nahm es locker und mit wedelndem Schwanz und somit war das geklärt. Sven lachte, telefonierte mit dem Tierheim und lud Hundeausstattung und Verpflegung aus seinem Auto. Das wars und die zwei Küken hatten ihr Leben auf die neue Straße ausgerichtet. Es wurde noch spät und vor allem lustig. Es war Sonntag und am Montag würden wohl einige schwänzen. Sven machte kein Geheimnis daraus, dass er Tobi am nächsten Tag nicht auch noch ertragen wollte. Als dann alle gegangen waren und endlich Ruhe einkehrte, standen vor diesem Haus zwei junge Menschen mit ihrem Hund und alle strahlten sich glücklich an. Tobi sagte nur:
"Komm Piet, lass uns nach Hause gehen!"
Mit seiner Maus an der Hand und Piet um die Beine gingen sie glücklich und strahlend in ihr neues Zuhause. Piet hatte seinen alten Platz am Kamin gleich wieder gefunden und die Zwei waren einfach nur glücklich. Sie knuddelten den Burschen noch und strahlten. Sophia fragte den Hund:
"He Piet, sind wir dir recht? Wollen wir zusammen alt werden?"
Der leckte ihr nur durch das Gesicht und das Ding war gegessen.
Sie lebten sich unglaublich schnell ein. Erschreckend schnell und glücklich waren sie sowieso. Tobias lachte. Er strahlte und bereitete so seinem Umfeld einen richtigen Schock. Er war so glücklich und jeden Tag mehr merkte er, dass er diese ach so dicke Frau so unglaublich liebte. Für sie hatten sie sich einen schicken, aber gebrauchten Roller besorgt. Mit diesem fuhr sie alleine nach Hause und kümmerte sich dort um Hund und Haus. In der Schule blieb sie sehr gut und half ihm soweit, dass er gut abschließen konnte. Mehr war dort auch nicht angestrebt. Nur hörten sie eben jetzt beide nach der zehnten Klasse auf, was ziemlich alle Lehrer schockte.
Für Tobias war der übliche Tag schnell fast schon spießig. Er war morgens schneller, also versorgte er den Hund und ließ ihn Gassi gehen. Dann fuhr er mit seiner Maus in die Schule, wo sie den Roller ausluden. Schule um sich dann zu trennen. Sie fuhr nach Hause und versorgte Hund und Haus, er auf die Baustelle, wo sein neues und strahlendes Wesen genauso begeisterte, wie in der Schule. Wenn er dann nach Hause kam, dann war es gut, dass er jung und fit war, denn das Erste war ein längerer Spaziergang mit seinen zwei Schätzen. Danach Abendessen und endlich Feierabend.
Die einzige Ausnahme war der Besuch bei ihren Eltern. Diese hatten erst am Folgewochenende mal angerufen und um Aufklärung gebeten, was denn los wäre. Tobi beruhigte seine Maus und so kamen sie zu dritt am Sonntagmittag bei den Eltern an. Bereits an der Haustüre ging das Theater schon los. Der brav Sitz machende Piet hätte fast nicht mit reingedurft. Erst als sie sich wieder zum Gehen drehten, war das geklärt.
Zusammen am Esstisch wurden die Eltern dann aufgeklärt, nur erfuhren sie nicht mal, wo denn das neue Zuhause stehen würde. Sie erfuhren lediglich, wie glücklich die Kinder waren und das hätten die auch nicht sagen müssen. Man konnte es ja nicht übersehen. Als die lieben Eltern dann aber schon bald wieder anfingen zu zicken und arrogant über Sophia herzuziehen, sagte Tobi nur völlig gleichgültig:
"Sophia und ich waren jetzt schon ein paar Mal mit Kollegen und Freunden schwimmen. Sogar auch schon ganz nackt. Jeder lobt mich für meinen Fang. Jeder bewundert meine Maus. Hör endlich auf so einen Scheiß zu labern und lass Sophia in Ruhe. Sie macht mich glücklich wie kein Mensch vor ihr!"
Einfach mal eine Frage an Dich, wer war jetzt noch mal erwachsen und wer war Kind?
Während die Zeit verging und die Beiden trotz viel Arbeit immer glücklicher wurden, bauten sie nun mit Hilfe der anderen in kleinen Schritten immer mehr um und auf. Das Haus wurde sicher nicht schlechter. So bekam es einen ausrangierten Pellet Ofen, den sie günstig bei Ebay schießen konnten. Dieser sorgte nun dafür, dass es vorprogrammiert im Haus immer schön warm war, wenn man es brauchte. Abkühlte um Geld zu sparen.
Neue Fenster waren an nur einem Tag getauscht. Abends arbeiteten die Beiden die Wände dann wieder zusammen bei. Auf dem Dach gab es Solarzellen und einen Carport, mit Holzschuppen, auf dessen Dach ein kleines Windrad drehte. Was waren die Beiden da für ein Leben am Starten. Zumal das Meiste die Beiden alleine erwirtschafteten. Sven stellte Holz und Werkstattfläche für den Carport. Aufstellen konnten ihn Sophia und Tobi ganz alleine.
Der Ramen stimmte und die Liebe wuchs.
Sophia las ja schon immer viel. Sie war keine Dumme und so fasste sie so einige Entschlüsse für ein Leben, dass sie unbedingt sichern wollte. So sagte sie ihm:
"Schatz, bitte lass uns immer reden und aufpassen. Wenn du mal eine andere Frau ausprobieren willst, dann ist das ok. Ich wäre nur lieber dabei, damit wir uns nicht betrügen. Wenn dir was fehlt oder du testen willst, werde ich dir nicht böse sein. Bin ich dir wirklich nicht zu dick, oder willst du mir nur nicht weh tun? Ich versuche mich zu ändern, ok? Schatz, lass uns reden, wenn dir was fehlt und du was anderes brauchst. Wir sind noch viel zu jung. Normal finden sich in unserem Alter noch gar keine festen Paare!"
Das waren so ein paar dieser Ansätze und Tobi antwortete nur:
"Süßes Löckchen. Wenn mir was ein-, oder auffällt sage ich es dir!"
Und so lernten sie sich eben nun auch selbst erst mal kennen. Sie testeten. Probierten alles aus. Sie sahen sich Pornos zusammen an und machten nach, was sie für geil hielten. Alles nur um zu merken, dass sie sich lieber selbst ausprobieren wollten. Selbst erforschen. Sie hatten unglaublich viel Sex. In dem Alter wohl auch normal.
Pünktlich zur Weihnachtszeit hatte Sven seinen Jungen in den Zwangsurlaub geschickt:
"Tobi, kümmere dich jetzt um deine Maus und macht es euch kuschelig zuhause. Genießt den Schnee. Hier läuft jetzt eh nicht mehr viel. Nimm dir die Feiertage mal den Audi da unten mit. Der hat Allrad. Biete deiner Maus mal was. Geht auf den Weihnachtsmarkt. Habt Spaß!"
Tobi strahlte wie eh und je. Für nichts auf der Welt hätte er seine Firma / Familie geopfert und jetzt durfte er mit dem Außendienstauto den Urlaub genießen gehen. Ja und entsprechend schnell war er auch weg. Im Auto fand er einen Briefumschlag mit seinem Namen und auch hier wieder 1.000 Euro Weihnachtsgeld darin.
Jubelnd kam er zuhause an und eröffnete so den Wintertraum. Sie waren glücklich und zu dritt einfach nicht zu schlagen. Bereits am Nächsten Tag, einem Sonntag fuhren sie auf den Weihnachtsmarkt in der kleinen Kreisstadt.
Sie hatte ihn verlegen auf den Boden guckend an geflüstert, ob sie nicht einen kleinen Teil dieses Geldes in etwas Weihnachtsdeko investieren könnten und er hatte reagiert, wie sie sich das gewünscht hatte. Er war für sie ein Traum. So kamen sie dort nun mit einem ebenfalls ausgelassenen und entspannten Schäferhund an, der sich nicht im Geringsten an Menschen störte. Und waren sie auch noch so viele, nicht der Hund mied die Massen. Nö, die Zweibeiner hatten keine Lust auf Rudelstumpen. Sie waren wieder glücklich und ausgelassen, als sie ausgerechnet ihren Eltern vor die Füße liefen. Zwar lachend und freundlich war die Begrüßung, aber man merkte die Spannungen und Piet ging sofort in Achtung.
Als Holger wieder über Sophia herzog, seine Hand ausstreckte und sie anfassen wollte, stand Piet bereit und knurrte, wie selbst die beiden Jüngeren das noch nicht gehört hatten. Holger jedenfalls packte beide Hände schlagartig in die Taschen und wurde extrem vorsichtig, als er entsetzt fragte:
"Was ist denn das für ein scheiß Köter? Will der mich beißen?"
Tobias grinste nur mitleidig, als er antwortete:
"Piet und ich sind uns eben einig, dass nicht jeder einfach unsere Maus anfassen sollte. Lass doch einfach Finger und Gift bei dir..."
Alleine und nun wieder glücklich brachten sie einen trotzdem noch schönen Tag hinter sich, um dann am Abend einen tollen Weihnachtsbaum zusammen zu schmücken. Piet lag unweit von ihnen auf seiner Decke am Ofen, wo er die beiden liegend beobachtete und Tobi und Sophia schmückten ihren Baum und ihr Zuhause. Sie trennten sich nur, als Tobias ihnen ein Abendessen kochte und so verbrachten sie die kompletten Feiertage einfach unter sich. Sie brauchten niemanden. Sie gingen mit Piet lange Wanderungen, wo er mit seiner Nase unter dem Schnee davonjagte.
Sie beobachteten viel Wild das Piet eben nicht jagte und retteten eine Eule, die sich am Flügel verletzt hatte um diese in einer Wildtierauffangstation abzugeben. Sie waren glücklich. Sie hatten sich nicht mal groß was zu Weihnachten geschenkt, weil Sophia ihn angefleht hatte. Sie wollte nicht, dass er ihr was kaufen würde, da sie es nicht gleich hätte tun können. Stattdessen einigten sie sich auf eine gemeinsame Investition. Einen alten Fernseher usw. hatten sie. Nein. Sie kauften sich ein etwas schöneres Geschirr um es jeden Tag einfach beide etwas schöner zu haben. Gebraucht, sehr umfangreich wieder bei Ebay und sie waren glücklich.
Im Frühjahr machte nun Sophia ihren Führerschein und er machte einen Motorrad Führerschein. Blöd wenn man die falschen Kollegen hat und die einem immer wieder auf dumme Ideen brachten. So gingen sie mit einem alten Scoda Oktavia und einem kleinen Motorrad in den Sommer. Piet war ja auch noch da und so nutzte Tobias dieses nur zur Arbeit und mal kurze Trips.
Sophia nahm im Auto nun Piet immer mit ins Büro und so ging es immer weiter. Sophia und Piet im Kombi und Tobias in seinem VW-Bus ließen nicht erkennen, es hier mit zwei grünschnäbligen Stiefgeschwistern zu tun zu haben. Das änderte sich auch nicht, an dem Tag, als die Beiden bei einer unserer Touren mitfuhren und nun ebenfalls im Garten, am Pool, vor meinem Grill endeten. Hier nun lernten sie eine neue und unbekannte Art des Lebens kennen und hier lernten sie nun wieder viel über sich selbst.
Natürlich waren es wieder Hanna und Steffi, die unsere Orgie wieder starteten, Logisch. Biene und Nadi nahmen die Beiden an die Seite und warnten sie sehr freundlich. Biene klopfte meiner Frau spaßig auf die Schulter und ging zu anderen weiter, während Nadi die Zwei aufklärte:
"Ihr Süßen, nicht erschrecken, aber die starten hier gleich eine ziemlich heftige Orgie. Bitte genießt es einfach nur und lasst euch nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Redet jetzt darüber, wie ihr damit umgehen wollt. Jeder lässt hier jeden sein, wie er will. Paare stimmen sich aber immer ab. Klärt was wer will und darf. Lasst hier keine Krisen unter euch entstehen. Alles klar?"
So saßen die Beiden nun mit Riesen großen Augen dabei und beobachteten, wie es anfing, richtig rund zu gehen. Sie waren beide selbst gerade wieder nackt, da auch sie im Pool nach der Tour am Planschen waren. Sophia verschlug es die Sprache und auch er war sichtlich fassungslos. Aufgeregt beobachteten sie hier das wilde Geschehen, als sie eine sehr junge und extrem hübsche Maus auf sie zukommen sahen.
"Hallo Ihr Zwei, ich bin Lea. Ich bin das Nesthäkchen zu Sven und Biene. Ich sehe, ihr seid geschockt, dass erste Mal hier dabei?"
Sophia starrte diese Hammer Frau richtig an und erwiderte:
"Ja, wir sind Tobias und ich Sophia. Machst du hier mit?"
"Ach nein, guckt doch mal, hier macht nur ein Teil mit. Die Anderen machen gar nichts, oder nur unter sich. Seid nicht geschockt. Lasst einfach alle machen, wie sie wollen. Tut keiner was Schlimmes und jeder wie es ihm gefällt. Wie ist es mit euch? Was gefällt euch?"
"Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich mich gerade etwas schäme, weil ich so dick bin!"
Tobi reagierte sauer und sagte:
"Lass den Mist jetzt. Immer dieser Fuck Mist, nur weil mein Vater immer über sie hergezogen ist. Guck doch mal, hier sind doch so viele deutlich Dickere dabei und haben trotzdem Spaß!"
Lea lachte nur glockenhell auf und ergänzte:
"Mädel, habt ihr keine Spiegel zuhause? Guck dich doch mal an... Ich wünschte, ich hätte halb so geile Titten und dein Arsch ist rund, wie der Mond. Was glaubst du? Stehen mehr Männer auf dich Schmusehäppchen oder auf mich flache Dürrwurst? Du spinnst. Tu was für dein Selbstbewusstsein, geh mal so wie du bist durch die durch. Beobachte alles und achte mal auf deine Wirkung!"
Sophia sah ihren Schatz fragend an und der nickte nur lächelnd. Natürlich hoffte er, dass sie keinen Quatsch machen würde, jedoch fand er die Idee super, würde sie seiner Süßen doch sicher etwas von ihrem Selbstbewusstsein zurückgeben. Und so war es dann auch. Sophia stand auf und ging nun beobachtend durch all diese geilen Menschengruppen hindurch. Sie sah so ziemlich alle Spielarten. Hanna ließ sich gerade im Sandwich ficken und stöhnte wie verrückt. Eine hübsche Türkin lag in der neunundsechzig über einer zierlichen Blondine und beide ließen sich abwechselnd von ihren Männern ficken, die immer wieder tauschten.
Ein richtig heißer Bursche kam auf Sophia zu und fragte:
"He Süße, hast du Lust?"
"Oh, nein, Sorry... Ich habe Angst. Bin das erste Mal dabei und versuche das hier gerade zu verstehen!"
Seine Antwort war ein Traum für diesen Zweck:
"Hab keine Angst, hier sind nur Freunde. Egal was du willst, hier passiert nur genau das. Du siehst einfach unglaublich geil aus du süße Maus. Hier bist du sicher und wenn du willst vernascht dich hier jeder mit Kusshand!"
Sophia drehte eine langsame Runde, war aufs höchste erregt und erlebte nun den Rest ihrer Aufwertung. Sie kam auf Tobias, dieser Lea und inzwischen ein paar Anderen zu und konnte genau sehen, dass Tobias keinen Steifen hatte, trotz all dem Theater hier und dieser Wahnsinns Weiber um sich herum. Er sah sie, lächelte sie glücklich an und mit seinem Blick auf ihren Körper platzte dessen Schwanz aus allen Nähten. Das war dann wohl mit Sicherheit der wichtigste Tag im Leben dieser jungen und süßen Frau. Sie war einfach glücklich und geil. Sie kam zu ihrem Schatz und fragte ihn vorsichtig:
"Schatz, willst du heute und hier etwas Neues und Fremdes ausprobieren? Wenn nicht, hast du vielleicht Lust, mich jetzt zu ficken? Ich bin geil gerade!"
Der strahlte glücklich. Lea machte schmunzelnd etwas Platz und sah zu, wie Sophia sich neben sie legte und Tobias total aufgeregt einen richtig tollen Schwanz in deren Pussi schob. Sophia lag auf dieser Bank, genoss die Stöße ihres Schatzes und hörte die sanfte und vorsichtige Frage von Lea:
"Süße, darf ich dich anfassen und streicheln? Du siehst einfach zu geil aus!"
Sophia nickte strahlend und aufs höchste erregt. Tobias fickte sie mit groben und wilden, einfach geilen Stößen, lächelte mit ihr und Lea im Wechsel und die knetete der liegenden Frau die Titten und streichelte bis hin zu deren Pussi. Das hielt die süße kleine Maus nicht aus und so explodierte sie wie eine Granate. Sophia wurde von vielen Menschen fasziniert beobachtet.
Sie sah das Gesicht von Nadi über dem Tisch und mich konnte sie unter diesem hindurch erkennen, hinter meiner Frau, wie ich sie von hinten stieß, während wir alle zusahen. Sophia war glücklich und brauchte sehr lange, bis sie danach wieder auf diese Welt zurückkam. Sie öffnete glücklich strahlend ihre Augen und sah in diese ihres streichelnden Schatzes. So fragte sie:
"Habe ich dir jetzt den Spaß genommen, mal was Neues auszuprobieren, oder war das auch für dich gut?"
"Löckchen, ich bin so unbeschreiblich glücklich mit dir. Das war so geil. Lass uns das weiter machen. Zugucken und genießen. Ich will nicht werden, wie mein Papa. Ich liebe dich du Zuckerpuppe! Hast du registriert, wie du die anderen mitgerissen hast?"
"Oh mein Gott, ja. Das war so verboten geil!"
Diese Euphorie Welle war noch am Schwingen, als die Beiden wieder zu ihren Eltern fahren mussten. Sie waren eingeladen um einen Geburtstag zu feiern und fuhren mit ihrem Scoda dorthin. Piet ausgeladen und zusammen an die Türe, Klingeln um bei offener Türe in die entsetzten Gesichter zu blicken:
"Müsst ihr immer diesen Hund mitbringen?"
"Ihr hättet doch nur sagen müssen, wenn wir das nicht dürfen. Was ist denn mit euch los? Dürfen wir jetzt rein, oder nicht?"
Die Begrüßung war schon Mist und alle angefressen, was natürlich gerade auch ein Piet sofort merkt. Dieser wich nun nicht mehr von Sophias Seite und so war das der nächste negative Punkt. Ach ja, Familienfeiern. Stella bekam von beiden einen Kuss, einen herzlichen Glückwunsch und von Sophia ein kleines Geschenk überreicht.
Sie schenkte ihrer Mutter ein sehr süßes Dessous Set, sicher auch weil sie dachte, dass dies am meisten gebraucht würde. Es waren nur zwei weitere Paare anwesend und so traf man sich zu Kaffee und Kuchen am runden Esstisch. Anfangs noch verklemmt, entwickelte sich wenigstens eine banale Unterhaltung. Als Sophia merkte, dass sie wohl die Stimmung eindämpfte, sagte sie nur:
"Macht euch keinen Kopf und entspannt euch. Wir haben inzwischen auch angefangen zu leben. Woher kennt ihr euch denn? Von einem Club?"
So war es nun ausgerechnet Sophia, die die Stimmung langsam hochholte und wenigstens ein Gespräch führte. Alle wurden lockerer und begannen sogar zu lachen. Das Tobi eben der Ruhigere war, wurde schnell akzeptiert. So erlebte Sophia aber viel schneller als erwartet wieder das Gift von Holger:
"Na Sophia, nach deinem Kleid zu urteilen hast du aber immer noch nicht abgenommen. Willst du nicht, oder kannst du nicht?"
Die Mama lachte, die Gäste stutzten und Sophia drückte ihrem Schatz zum Zeichen die Hand, als sie reagierte:
"Nö, wir wollen nicht und auf unserer letzten Party waren alle so sehr scharf auf meine Formen, dass ich auch nicht wüsste warum. Da waren aber auch die Männer etwas mehr Mann als du!"
"Männer aus dem Kindergarten sind leicht zu beeindrucken!"
"Hells Angels, Rocker und schwere Biker wohl eher weniger. Die Meisten sind das Doppelte von dir und damit ist nicht dein Bauch gemeint!"
Alle lachten schallend auf und Holger war bedient. Als Sophia ihre Kurven auch noch als sehr erotisch gelobt bekam, stand er endgültig wie der Depp da. Stella guckte blöd, Holger sauer und die Kinder lachten und unterhielten sich mit den Gästen:
"Erzähl mal, was war denn das für eine Party?"
"Oh, eigentlich nur eine lockere Grillrunde an einem Pool mit unserer Clique. Wir machen öfter mal auf Motorradtouren mit. Wenn alles passt und die Stimmung stimmt, sind da immer so einige Leute dabei, die mal so richtig die Sau laufen lassen. Wir sind dann eigentlich alle nackt und jeder macht es, wie ihm Spaß macht!"
"Ja cool, eine richtige Orgie?"
"Ja, doch, zumindest teilweise. Sind halt alle verschieden. Wer will, der tauscht, hat mehrere oder sieht nur zu. Am Ende hält es aber nur noch die wenigsten und alle sind am Ende begeistert!"
"Das ist ja mal Klasse! Wie macht ihr dann da mit?"
"Ich liebe es, von anderen Leuten gestreichelt zu werden und allen zuzusehen. Ich mag es total, wenn wir andere erregen. Ficken mögen wir aber nur unter uns. Zwar hat Tobi auch schon eine fremde Pussi ausgeschleckt und ich mich auch schon wechselseitig mit Männern verwöhnt, aber dabei hat er mich gestoßen. Wir reden vorher und machen uns aus was wir wollen, oder erlauben und das halten wir dann auch ein. Sollte mal einer von uns jemand anderen haben wollen, dann braucht man eben die Absprache."
"Das ist ja geil und klasse. Ihr macht das echt wahnsinnig erwachsen. Und? Will denn mal einer von euch Abwechslung?"
"Mein Schatz hat meine Erlaubnis schon vom ersten Mal an. Ich will nicht, dass wir uns am Ende trennen, weil ich ihm etwas nicht gönne. Ich aber will das absolut nicht. Zwar wollten schon richtig heiße Kerle, aber ich habe meinen eigenen!"
So und mit diesem richtig heißen Thema unter Swingern und Swingerclub Fans, hatten sie nun ein total aufregendes und fesselndes Gesprächsthema und die beiden Kinder waren voll angekommen. Nur deren Eltern sahen gerade richtig alt aus. Als versucht wurde, die Toleranzgrenze der beiden Küken zu testen wurde es auch noch mal lustig. Einer der Gäste fragte:
"Dann müsstet ihr uns ja schwer verachten, weil wir gerne tauschen. Mich wundert, dass wir da so locker und toll entspannt miteinander reden können!"
Jetzt warf Tobi mal was ein, als er sagte:
"Ach was ein Quatsch! Dann dürfte ich ja mit fast keinem meiner Kumpels und Kollegen mehr reden, oder arbeiten. Nicht mal mein Lieblingsmeister, der Klaus, dürfte mehr in meine Nähe kommen. Ne du, das ist Blödsinn. So tolerant wir sein müssen um ihnen oder euch den Spaß zu gönnen, so tolerant müssen auch die oder ihr sein um uns unsere Art dieser Geilheit zu lassen. Wir hätten alle nichts zum Zugucken und zu berühren und am Ende hat keiner mehr was davon!"
Am Ende des Tages bekam Sophia sogar noch etwas Balsam für ihre Seele als die vier fremden Gäste einstimmig sagten:
"Also wenn wir in Stimmung kommen wollen, dann seid ihr Zwei mal sicher ein richtig aufregender Anreger!"
So, einfach wieder glücklich machten die Beiden sich am Nachmittag wieder auf den Weg. Ihre Eltern hatten sogar einige Dinger eingefangen und die Giftpfeile gingen nach hinten los. Glücklich waren sie und Piet jetzt auch. Der durfte nämlich jetzt endlich wieder los. Als sie aufstanden und sich verabschiedeten, wurden sie zu diesem Burschen noch mal gefragt:
"Der war so lieb und still, ich hatte ihn echt vergessen. Ist der ausgebildet, oder warum ist der so?"
Sophia strahlte den Burschen glücklich streichelnd an, als sie antwortete:
"Unser Piet hier war ein Schutzhund der Polizei. Sein Frauchen wohnte in unserem Haus vor uns. Als die gestorben ist, musste er ins Tierheim und wir konnten ihn Gott sei Dank wieder zurückholen. Den hätte ja als Rentner nie mehr einer genommen. Das ist ein richtiger Traum von Hund. Unser Familienmitglied und eine einzige Freude!"
Alle rissen die Augen entsetzt auf und hatten den starren Blick mit offenem Mund. Verunsichert fragte Sophia:
"Was?"
"Ihr habt einen ausrangierten Schutzhund aufgenommen, ohne eine Beziehung zu ihm zu haben?"
Die Kleine lachte nur und antwortete:
"Quatsch, wir haben uns vorgestellt, kennen gelernt, es probiert und für gut befunden. Das ging sogar sau schnell. Ist ein toller Kerl. Wie macht ihr denn sowas?"
"Ist das nicht gefährlich?"
"Warum? Wollt ihr mich angreifen? Der ist doch nicht umsonst trainiert worden! Wenn mir einer an die Wäsche will, ja, dann ist das sicher eine blöde Idee. Eine Warnung hatte ja auch Holger schon mal bekommen. Ich wüsste auch nicht, ob ich das will, aber ich bin glücklich und fühle mich sau wohl, dass ich zwei Männer haben, die auf mich aufpassen. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, vor wem ich mehr Angst hätte, wenn ich als Fremder böse sein wollte!"
War das schon ein Schock für die Anwesenden, so fragte Holger nun nach:
"Ihr wohnt mit so einem gefährlichen Hund in einem eigenen Haus? Wie das? Eine Wohnung?"
"Nein. Keine Wohnung. Ein kleines Häuschen von unserem Chef gestellt. Wir sind total glücklich da. Aber sorry, wir wollen jetzt los. Wir müssen jetzt mal mit Piet seine Runde. Wir können gerne beim nächsten Mal weitererzählen. Wir wünschen euch noch eine schöne Zeit!"
Sie waren noch nicht draußen, hatten sich freundlichst verabschiedet, sogar mit Küsschen und Umarmung, da mussten sie noch mithören:
"Ich dachte eure Kinder wären Versager und bekämen nichts auf die Reihe? Warum wisst ihr nicht, wie die wohnen? Warum sind die Drei so eindrucksvoll?"
Mehr hörten sie nicht mehr, hatten aber auch die Gäste später nicht wieder gesehen.
So nun doch glücklicher als erwartet, hatten sie sich einen noch bekannten Weg erschlossen und gingen direkt mit Piet los. Hand in Hand schlenderten sie glücklich vor sich hin und beobachteten völlig entspannt den ausgelassenen Vierbeiner. Der stoppte mitten auf der Wiese und gab ihnen ein Rufzeichen. Sie gingen dorthin und sahen ein Nest mit Feldhasen. Piet hielt Abstand und fiepste ganz leicht. Tobias streichelte ihn glücklich und beruhigte ihn:
"Keine Sorge mein Dicker, die Mama kommt gleich wieder zurück, wenn wir weg sind. Denen passiert nichts!"
Piet wilderte nicht und hörte aufs Wort. Er ging bei Fuß, bei Bedarf und Ende der Durchsage. So machten sie sich auch überhaupt keinen Kopf mehr über die Zweifel der Gäste. Sophia hatte sich an Tobis Arm gekuschelt und so fragte sie:
"Schatz, würdest du so was mal ausprobieren wollen, was die so erzählt haben?"
"Nein. Wenn wir wollen haben wir das und noch mehr. Ich hatte eher das Gefühl, dass die auf uns neidisch waren. Bei uns wird ja auch nicht nur so blöd gefickt. Die bei uns mögen sich ja wenigstens alle und wir toben uns unter uns aus. Ich glaub, die wären am liebsten mit uns mit gefahren um das zu erleben!"
"Warst du sehr verletzt, zu hören, was die zum Schluss gesagt haben?"
"Wenn du das mit den Versagern meinst, dann wohl eher nicht. Wenn alle Versager so glücklich sind wie wir, dann bin ich gerne einer. Ich bin glücklich. Was ist mit dir? Hat dich das getroffen, oder würdest du gerne mal was testen?"
"Es hat mich verletzt, aber nicht überrascht. Wenn wir mal Kinder haben sollten, dann bete ich, dass ich nicht so sein werde. Es tut weh, aber es ist auch rum. Zum Testen habe ich ehrlichgesagt seit einiger Zeit so die Frage im Kopf, wie es wohl anal sein würde. Würdest du das mit mir mal versuchen?"
"Naja, das ist bestimmt mal ein Erlebnis. Ob es mir gefallen würde weiß ich erst, wenn wir es getestet haben. Wenn es nicht geht, ohne dir weh zu tun, dann lassen wir es. Das wäre dann nichts für mich!"
Als sie ihre Runde beendet hatten, sattelten sie ihr Auto vor der Türe ihrer Eltern und staunten nicht schlecht. Die beiden Autos der anderen Gäste waren schon weg und so musste die Party wohl eher nicht so toll gewesen sein. Ihnen war es wurscht, da sie ja auch das erste Mal überhaupt gekontert hatten. Normal waren ja immer sie die Ziele. Das hatte sich anscheinend gerade geändert, denn heute gab es nur zwei andere Opfer.
Die Frage nach dem Analsex beantwortete sich erst einige Tage später.
Tobi war wieder länger auf der Baustelle geblieben. Inzwischen hatte sich Klaus den Burschen festgekrallt und die Zwei waren ein Kopf und ein Arsch. Sven hatte das mit riesigen Augen beobachtet und verfolgt. Klaus als eben übelst schwerer Rocker hatte eine Art und war mental derart dominant, dass Normalos echte Probleme hatten. Wolltest du kuschen, warst du ein Witz und wurdest verachtet. Warst du ein dominanter Draufgänger bekamst du echte Probleme und auch schon mal was auf die Glocke.
Genau die richtigen Gewürze zu finden, geachtet, respektiert und sogar auch geliebt zu werden war eine ganz besondere Gabe. Tobi fragte, er lernte, er ließ sich zeigen und kontrollieren. Klar, Lehrling eben. Er ordnete sich aber unter und war dann trotzdem Teamspieler und ergänzende Hände. Bei all dem lachten die Beiden so viel, dass Kollegen staunten. Der Kleine war klasse und die Männer glücklich.
Klaus hatte sein ganz eigenes Team aufgebaut. Das sah lustig aus, passte überhaupt nicht und doch, so lief es... Klaus machte fast ausschließlich die kleineren Dächer. Hier auch gerne mal mit Schiefer Eindeckung. Hierfür brauchte er mindestens drei Mann und die wollte er auch nur. Tobi fuhr grundsätzlich mit seinem Bus. Klaus mit LKW oder Kran. Hier hatte er einen ehemaligen schwarzhäutigen Flüchtling dabei. Nobi wurde der nur genannt.
Nobi war auch so ein Fall, der Klaus gerade recht kam. Er kam aus einem Kriegsgebiet, hatte seine Familie mitgebracht und wollte sich nicht unterkriegen lassen. Seine Frau und die beiden Söhne waren auch ein guter Grund und so hatte er sich vom Jobcenter mal zu einem Praktikum schicken lassen. Sind Rocker eigentlich Nazis? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass die Drei seit einiger Zeit zusammen vom Dachstuhl, Spengler Arbeiten und Eindeckung alles alleine machen und das bei bester Stimmung und Abnahme.
Diese Jungs machten nicht Schluss, wenn die Uhr das sagte, sondern dann, wenn es am besten passte. Fehlten nur noch zwei Stunden, um eine Arbeit fertig zu machen, so wurden die eben drangehängt. Logisch, ein Traum für Sven und die Firma. Von solch einer Baustelle kam Tobi auch heute wieder nach Hause und fand dort seine Maus auf einer Decke, in der Sonne liegend. Unweit von ihr lag Piet und baute Holzschnipsel und Tobi musste direkt grinsen.
Er ging zufrieden auf seine Schnuckelmaus zu und bekam beim Ankommen direkt die Sonnenmilch hingereicht. So setzte er sich nach fallenlassen der Hose auf ihren Arsch, beugte sich vor und gab ihr einen feuchten Kuss auf ihr Ohr. Sophia bekam Gänsehaut und schüttelte sich, ihr entwich ein: "Iiih..." sowie ein lachen und er begann brav ihren Rücken einzureiben.
Du weißt es ja schon, ihr Rücken wurde immer größer, denn Sophia ist ja auch fett und so musste sie sicherheitshalber auch ihr Höschen zu ihrem BH in die Wiese legen. Er massierte, streichelte und beschmierte ihren Hintern, die Kerbe, auch wenn da weniger Sonne hinkam und ihre Beine. Erst bei den Füßen änderte er wieder die Richtung und nun mit schmerzend harter Latte erreichte er wieder ihren Hintern. Hier nun dauerte es etwas, denn der Hintern war groß...
Er massierte die Backen und als gesunder Mann landete er in ihrer Muschi und an ihrem Hintertürchen. Hier nutzte er nun seinen Feierabend und genoss sein Spiel dort sichtlich. Da auch von Sophia keine Einwände kamen, Wurde dieses Spiel erst nach dem dritten Finger in ihrem Anus geändert. Er setzte an und verdammt leicht, wenn auch sehr langsam testeten sie genau jetzt den ersten Analsex.
Piet beobachtete ganz genau und gab Punkte, Tobi feixte und Sophia war aus dem Häuschen. Eine erschreckend schnelle Nummer endete mit zwei Höhepunkten bei ihr und einem wunderbaren für ihn. Piet gab keinen Applaus. War langweilig und der Holzbrocken noch fällig. Tobi aber lag auf seiner Sophie und die beiden schmusten verliebt.
So kamen die Beiden nach der nächsten Motorradtour nun entsprechend erfahrener und sehr glücklich bei uns an. Klar, dass wir wieder im Garten landeten und das Übliche Theater startete. Sophia und Tobi kamen wieder völlig nackt aus dem Pool, in Richtung Grill und Bänke und genossen wieder die vielen unglaublich erregenden Anblicke. Beim Umsehen erkannten sie auf einer Bank die strahlend winkende Lea, die dort mit ein paar anderen jüngeren Leuten saß. Als man sich dort vorgestellt hatte, begann das Kennenlernen und dieses eröffnete einen Kreis der nächsten Generation. Meine Kleine sagte wohl:
"Was sagt ihr denn dazu, wie es die Alten hier krachen lassen?"
Dies war die Eröffnung unter diesen jungen Wilden und bei Spannen, Streicheln und Sabbern lernten sie sich hier kennen. Es war aufregend, es war neu und verrückt. Tobi sah einen Traum von einem Mädchen an, die sogar Sophia höllisch anmachte. Er überlegte nur kurz und fragte dann:
"Sag mal, dich kenne ich doch, oder? Bist du nicht bei meinem M&M in der Werkstatt am Schrauben gewesen?"
"Dein M&M ist ja mal lustig" erwiderte die Süße lachend und auch ein sehr ähnlich aussehender Bursche neben ihr, der ihr den Schenkel streichelte konnte fast nicht mehr vor Lachen. "M&M ist unser Papa und ich arbeite in der Werkstatt dort. Ich habe die Inspektion an deinem Moped gemacht. Du hast doch diese weiß-blaue V-Strom, oder?"
Sie lachten viel, sie lernten sich kennen und so ergab es sich auch, dass die Mädchen nebeneinander lagen und sich von ihren Süßen ficken ließen, als es nicht mehr anders ging. Es waren so einige der Jungen, die es nicht mehr ausgehalten hatten. So lagen nun Lea und Sophia nebeneinander und strahlten sich an. Die Mädchen lösten es aus. Die waren schuld, als die Eine begann, die Andere zu streicheln und zu schmusen. Bis es Lea zu bunt wurde und in höchster Erregung fragte:
"Süße, du bist zu geil, darf ich mich auf dich legen und wir verwöhnen uns gegenseitig, während uns unsere Süßen ficken?"
"Oh Gott, ja. Das wollte ich schon immer mal machen. Komm du über mich bitte. Ich habe etwas Angst, wegen meiner Pfunde!"
Lea drückte ihren Stecher zur Seite und drehte sich mit einem extrem gierigen Blick auf diese Maus und bereits im Übergleiten verwöhnte sie diese mit Händen und Mund. Ein unglaubliches Bild. Sie stoppte erst, als sie Sophias Pussi erreicht hatte und dort auch gleich begann, diese, sowie den dort aktiven Schwanz zu verwöhnen. Nichts, was Lea lange ausgehalten hätte, denn der kam sofort wieder hinter sein Opfer und genoss nun sehr, wie er dort unter den geilen Blicken von Sophia seine Arbeit wieder aufnahm. Beide Mädels bekamen die Pussis verwöhnt und gestoßen, beide Jungs genossen die süßen Muschis und das ergänzende Verwöhnen. Das erste Mal gemacht, waren alle vollkommen aus dem Häuschen.
Über allem normalen aufgegeilt sahen sich die beiden Jungs beim Ficken in die Augen und fast gleichzeitig erkannten sie ihre Fragen:
"Sollen wir mal tauschen?"
Wer das am Ende gefragt hatte, war nicht wichtig. Das es alle mal versuchen wollten, das war der wichtige Teil. Kai, der gerade Lea verwöhnte und Tobi klatschten sich lachend ab und sogar ohne Gummis, weil sie so neben der Spur waren, stießen beide das erste Mal in eine fremde Pussi. Man sah es allen vieren an und als Beobachter hätte man sicher fast gelacht. Diesen Vieren war aber gerade nicht nach Lachen, denn sie waren aufs höchste konzentriert.
Die Jungs fuhren in die ihnen fremden Muschis und wurden dabei nur Zentimeter entfernt von ihren Süßen beobachtet und verwöhnt.
Das was diese gerade Beobachteten fühlten sie Beide auf der anderen Seite in den eigenen Schößen. Sie brauchten lange Augenblicke um erst dann ziemlich überreizt losficken zu können. Sie jagten sich zusammen durch die Emotionen um dann auch knapp beieinander zu ihren Abschlüssen zu kommen. Sie ließen noch fasziniert und in sich lauschend ausklingen um sich dann langsam streichelnd zu lösen. Alle vier bekamen gegenseitig einen fassungslosen Kuss und die Jungs drückten sich vertraut.
Das war sicher einer der Höhepunkte in deren Leben, jedoch war es der Anfang einer unschlagbaren Freundschaft. Die Jugend traf sich immer öfter, mit immer mehr Zwergen aus unserer Clique bei Sophia und Tobi. Hier konnten sie mal Krach machen, hier waren sie ungestört und waren unter sich. Klar, entsprechend wurde auch die Ausstattung optimiert. Ein unglaublicher Freundschaftskreis, der sich hier entwickelte.
"Hat das jetzt irgendwelche Auswirkungen auf unsere Beziehungen? Muss ich jetzt Angst haben? Ich habe Angst, dass gebe ich zu!" fragte Sophia ihren Tobi in einer dieser vertrauten Runden.
Tobi schmuste sie ja eh schon so sanft und zärtlich, wie immer, als er aber sagte:
"Wisst ihr, ich finde es sehr komisch und entschuldige mich zwar, bin aber auch sehr erleichtert. Mädels, versteht das nicht falsch. Ihr seid ein Traum von Frauen, wirklich, aber ich bin so froh, dass ihr mir zwar gefallt und mich erregst, aber nicht mein Bedürfnis weckst, eine von euch zu gewinnen. Im Gegenteil. Ich fühle irgendwie als wir und wir lieben euch und mit euch macht das hier diesen Spaß. Versteht ihr? Geile Frauen haben wir bei jeder Orgie noch und nöcher. Das: `wir treiben es mit euch´ finde ich ist die Besonderheit!"
Er sah nach unten zu seiner strahlenden Sophia und lächelte sie verliebt an, als er sagte:
"Süße, lass uns heiraten. Es wird Zeit!"
Alleine die Reaktion auf diesen Satz beantwortet glaube ich alle Fragen. Sophia riss Mund und Augen auf und schrie. Sie sprang ihm jubelnd in die Arme und das nur, um nur Augenblicke später von den anderen Beiden in die Arme gerissen zu werden. Zu viert nackt knuddelnd auf der Wiese kniend. Was ein Bild.
Tobias hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. Diese Truppe war es, die geil aufeinander waren, aber nicht mal das. Sie trieben es zwar zusammen, aber sie verbrachten ab nun Freizeiten, Touren und Urlaube zusammen. Sie tauschten keine Partner. Sie trieben es nicht gemischt getrennt. Sie verknoteten sich und trieben es miteinander. Eine ganz komische Nummer, ich kann es überhaupt nicht richtig beschreiben. Kai und Kati wohnten inzwischen in der Penthaus Wohnung über der Werkstatt, wo sich auch oft getroffen wurde. Die Gruppe trennte jedenfalls keiner mehr.
Es war nun mal so, dass die ganze Gruppe eben miteinander Sex hatte, aber die Zufälle eben weniger wurden, dass mal die Löcher vertauscht wurden. Natürlich war auch keiner überrascht, dass Kai und Kati Trauzeugen wurden. Die Hochzeit war sicher nicht so teuer möglich, jedoch half jeder mit und so heirateten die Zwei in unserer kleinen Kirche. Anders gedacht ließen sich Sofia und Tobi von ihren Liebsten überreden und es wurde auf unseren Rheinwiesen, unserer Festivalanlage gefeiert. Kai und Kati, Biene und Sven sammelten fleißig. Alle halfen mit beim Vorbereiten und organisieren. Wenn ich so überlege, ist glaube ich danach jede Hochzeit und vergleichbare Feier so gefeiert worden. Ich überlege noch mal...
Was bei dieser Hochzeit ungewöhnlich war, aber fast unterging, war die Tatsache, dass Kai und Kati dem Brautpaar die Ringe gaben und dieses ihren Trauzeugen ein zweites Paar reichte. Komisch war, dass sich das Brautpaar küsste, während dies auch die Zeugen taten um sich dann noch einen Kuss über Kreuz zu schenken. Komisch...
Riesiges Aufgebot mit Kollegen, Clique und Freunden. Auch ihre Eltern waren dabei, wenn auch etwas unsicher und eingeschüchtert. Eingeschüchtert deshalb, weil die beiden "Versager" ebenfalls eine Motorrad Hochzeit bekamen. Sie bekamen leihweise den traumhaft geschmückten 230 SL von Julius. Nach der Kirche, dieser Wahnsinns Show der vielen Motorräder auf dem Weg zu unserem Festival Platz war das eine Veranstaltung, wie von Superreichen. Es war ein riesiges Fest und der Einlauf auf der Festwiese eröffnete eine unglaubliche Hochzeitsfeier.
Es war Biene, die viele Abende mit Tobias übte. Zusammen mit Marie hatte sie sich vorgenommen, diesen kleinen Azubi so richtig gesellschaftsfähig zu machen. Dieser lernte das Tanzen überraschenderweise sogar schneller als seine Frau. Sophia blieb nichts anderes übrig, als erst mit Marie zu üben und erst dann mit ihrem Schatz. Marie schockte sie erst wieder, mit deren Optik. Das Selbstwertgefühl litt kurz etwas. Marie machte das schon und so waren auch diese Trainingsabende eine richtige Gaudi. Keiner konnte sehen, dass das Brautpaar Anzug und Kleid aus zweiter Hand anhatten. Keiner konnte sehen, dass sie erst gerade fertig waren mit den Ausbildungen und noch kein Geld für solche Scherze hatten.
Was jeder sah, war das eine tolle Band auf einer Bühne stand und mit einem traditionellen Walzer das Brautpaar eröffnete. Sie schwebten richtig glücklich über die Tanzfläche. So jung und so verliebt. Die Anderen kamen dazu und so wechselten sie dann alle beliebig durch. Jeder wollte mit dieser Braut tanzen. Jeder wollte sie streicheln, berühren und küssen. Komisch, oder? Wo sie doch ach so dick sein sollte.
In der Verpflegungspause trafen sie sich so auch endlich mal mit ihren Eltern an einem Tisch, um dort zusammen zu essen. Hier waren noch die Trauzeugen und Lea mit dabei und so entstand eine sehr gemischte Atmosphäre. Die Jungen lachten und blödelten. Waren glücklich und ausgelassen. Holger fragte die Zwei feiernden:
"Wie bezahlt ihr diese unglaublich große Feier? Das ganze Programm hier? Die Band und das alles?"
Tobi antwortete glücklich und euphorisch:
"Papa, das haben unsere Freunde für uns organisiert. Alle Freunde, Kollegen, alle haben gesammelt und zusammengelegt. Klar sind unsere Klamotten gebraucht, aber ist das nicht geil? Ist das nicht unglaublich?"
Der Kleine strahlte, küsste und knuddelte seine Frau und war von dieser Wolke nicht herunter zu bekommen. Sophia ließ es sich nicht nehmen und schoss einen Pfeil ab:
"Bevor du fragst, ich habe nicht abgenommen. Ich bin original, wie immer!"
An diesem Tisch wussten alle Bescheid und so wunderte sich keiner. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Nach dem Essen und Verdauen ging es dann aber erst richtig los. Biene und Klaus gingen auf die Bühne und vor das Mikro. Sie machten ein paar blöde Sprüche und richteten sich dann an das Hochzeitspaar. Klaus machte den Anfang und eröffnete in seiner Hells Angels Kluft, was gerade die Eltern Stella und Holger schockte:
"Ihr lieben Freunde gebt fein Acht. Der Tobi hat heut Quatsch gemacht. Aber nein, Spaß bei Seite. Leute, wir feiern heute hier die Hochzeit von Sophia und Tobi. Diese Beiden sind als ganz grüne kleine Würmchen zu uns gekommen. Sie haben sich in unsere Herzen gearbeitet. Im Betrieb angekommen und in unserer super Clique gelandet. Nun seht euch das hier doch mal an... Heute haben wir hier deutlich über dreihundert Gäste. Wir alle lieben diese Beiden und ich habe noch mit keinem so gerne zusammengearbeitet, wie mit diesem Kerl da. Ich liebe ihn, wie meinen Eigenen und darum habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, dass hier heute zu überreichen. Meine Entschuldigung an all die, die das mehr verdient hätten, aber Sophia, Tobi, kommt mal bitte her zu mir!"
Das Brautpaar ging peinlich berührt und weinend durch ein eindrucksvolles Spalier auf die Bühne und Klaus knuddelte sie beide, als er dann weitersagte:
"Liebes Brautpaar. Wir alle haben etwas dazu gegeben und für euch haben wir gesammelt. So konnten wir euch dieses Fest hier ermöglichen, wovon wir ja noch am Meisten haben und das hier ist noch übriggeblieben. Wir lieben euch und bleibt bitte wie ihr seid. Wir alle wünschen euch alles Glück der Welt!"
Damit überreichte Klaus dem Brautpaar einen sehr fetten Briefumschlag und knuddelte die Beiden derart herzlich, während alle jubelten.
Nun übernahm Biene die Rede und alles wurde wieder stiller:
"Liebes Brautpaar, liebe Gäste. Lassen wir das viele Gerede. Ihr alle wisst, warum ihr heute hier seid. Lasst uns lieber feiern. Heute werden wir mal anders eröffnen, da meine süße Lea ebenfalls ihre Liebe zeigen will. Wenn einer den Julius gesehen hat... Leute, los, schleift den her und lasst uns den Rhein zum überschwappen bringen!"
Mit einem riesigen Jubel wurde das Brautpaar noch geknuddelt das dann aber lieber flüchtete. Auch Lea und Julius fingen die Zwei noch ab um sie zu knuddeln. Dann aber ging es rund. Lea eröffnete mit einigen Solo Nummern. Diese waren klasse und brachten viele zum Staunen, da nicht alle von ihrem Können wussten. Zusammen mit Biene sang sie dann noch einige Hits, bis Biene dann noch etwas alleine weiter machte. So rockten sie mit Julius und der Band die Party. Sophia und Tobias tanzten ausgelassen mit und jubelten, wurden aber immer wieder getrennt und rumgereicht. Gut das sie noch so jung waren. Das ging sau lange so, bis sie endlich zum Verschnaufen wieder an ihren Tisch kamen.
Nur um hier auf ihre geschockten Eltern zu treffen. Sophia fragte diese verwundert:
"Macht ihr nicht mit? Gefällt es euch nicht?"
Stella antwortete sichtlich entgleist:
"Schatz, was geht denn hier ab? In was für Kreise seid ihr da bloß geraten? Sind das hier kriminelle?"
Diese Frage schockte jetzt mal Sophia und haute sie fast von den Hufen. Sie sah entsetzt zu ihrem Mann, der dazu sagte:
"Wir Versager haben uns mit anderen Versagern zusammengetan und machen jetzt das Beste aus unserem Leben. Ob hier einer kriminell ist weiß ich nicht. Es tut mir leid, wenn es euch nicht gefällt. Wir sind aber glücklich so!"
So wendete sich das Brautpaar wieder an die Trauzeugen und beide sagten zu ihnen:
"Herzlichen Glückwunsch zu eurer Hochzeit. Möget ihr glücklich sein bis an euer Lebensende!"
Die vier lachten sich ausgelassen an und feixten. Sie knuddelten und küssten sich und stürmten zu den Anderen auf die Tanzfläche. Dort rockten alle bis weit in die Nacht um nicht mitzubekommen, wie die Eltern das Fest verließen. Ohne Gruß oder Abschied waren die einfach gegangen und hatten nicht mal ein Geschenk zur Hochzeit. Dafür gingen sie mit einem riesigen Schock. Ob die noch mal Versager zu ihren Kindern sagen würden?
Als die Band wieder übernahm und tolle Tanzmusik spielte, wurde das Brautpaar noch von ihren Chefs eingesammelt. Sie tanzten sehr eng beisammen und gaben ein wirklich tolles Bild ab. Biene und Sven zogen die Zwei dann etwas Abseits und Biene streichelte die Beiden verliebt und glücklich, als Sven ihnen sagte:
"Ihr Zwei, klasse gemacht. Ihr habt bis jetzt alles super gemacht und wir alle sind stolz auf euch. Ärgert euch nicht über eure Erzeuger. Macht euer eigenes Ding genau so weiter. Sophia, du süße Maus, ich habe für dich eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin angemeldet. Du hast mir zwar gesagt, dass du deine Studienträume aufgegeben hast, aber ich denke, du wirst es genießen und es wird wirtschaftlich weiterbringen. Tobias, Papa will, dass ich dich auf die Meisterschule schicke. Er meint, dass du das locker machst und er einen gescheiten Nachfolger bräuchte. Wenn du den auch mit Ehrung der Handwerkskammer machst, dann muss ich mir was einfallen lassen. Wir haben geklärt, dass du die nächste Zeit etwas mehr Schule hast. Du machst deinen Dachdecker und Spengler noch mit. Wir wollen, dass du alle drei Briefe hast. Die Weiterbildungen und anschließenden Stellen sind Teils Geschenk, Teils Anerkennung für eure Leistungen. Ich hoffe, euer Leben ist damit auf gutem Kurs!"
Das gab nicht viel Worte, eigentlich gar keine. Das gab viele Tränen und reichlich viel Geknuddel. Gott was war die Truppe Glücklich. Das Fest war erst bei Morgengrauen endlich zu Ende und so kamen die Zwei völlig erledigt zuhause an. Piet war ja hart im Nehmen, er wurde von Lea zwischendurch mehrfach versorgt, aber jetzt war auch er mal beleidigt. Er bekam seinen Schmus vor der Türe und sah zu, wie Sophia nicht ins Haus durfte und festgehalten wurde. Alberne Zweibeiner, aber Tobi nahm seine geliebte Ehefrau auf die Arme und trug sie schmusend über die Schwelle.
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
![]() ![]() ![]() | |
Ihre Name: |