Lady-Shop (fm:Verführung, 5326 Wörter) | ||
Autor: Anonymous | ||
Veröffentlicht: Mar 12 2025 | Gesehen / Gelesen: 3906 / 3021 [77%] | Bewertung Geschichte: 9.25 (48 Stimmen) |
Nina sitzt vor ihrem Laptop und stöbert ausgiebig im Lady-Shop, und seinem reichhaltigen, männlichen Sortiment-Angebot |
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und dich stattdessen mit irgendeinem anderen Kerl vergnügen?"
"Du tust ja, als ob das eine Premiere für mich wäre", grinste Birgit boshaft. "Wird ihm Lehre und Ansporn sein, sich künftiger eifriger um mich zu bemühen, und ich erweitere bei dieser Gelegenheit wieder mal etwas meinen sexuellen Horizont."
Nina schüttelte lächelnd den Kopf.
Ihr war durchaus nicht neu, dass ihre Freundin gerne unter fremden Decken lag und auch kein Hehl daraus machte. Birgit war, was den Umgang mit Sex anbelangte, überaus offen, und es gab dabei kaum ein Tabu für sie. Böse Zungen behaupteten von ihr, dass sie sowieso alles vögelte, was einen Puls hatte. Aber das waren nur neidische Xanthippen, die ihr das missgönnten, weil bei ihnen selbst die große Dürre angesagt war.
Dabei war Birgit jetzt nicht unbedingt eine Sexbombe und sie bezeichnete sich, oh wundersame Einsicht, selbst nur als gehobener Durchschnitt, denn es gab, ganz Frau, ja immer etwas an sich auszusetzen.
Diese Einschätzung teilte auch Nina, denn die Figur ihrer Freundin war ganz passabel und ihr Gesicht, plus der langen Haare, konnte man als durchaus hübsch bezeichnen. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber Birgit hatte eine besondere Vorliebe, was Männer und Sex anbelangte, und hierbei war sie ein absoluter Genussmensch, und eine Feinschmeckerin allererster Güte. Sie hatte demnach auch keine Probleme reichlich Spielkameraden dafür zu finden, denn es ging ihr ohnehin nur darum mit ihnen zu schlafen, nicht um sie zu heiraten.
Denn wäre das letztere der Fall, würde sie wegen Polyandrie bereits längst hinter Gittern sitzen.
Nina wusste, dass ihre Freundin eine Naturgewalt im Bett war, die ihren Lovern alles abverlangte und sie regelrecht aussaugte. Darum hatte und stellte Birgit auch hohe Ansprüche, die derzeit gerade ihr neues Beutestück erfüllen durfte. Doch ihre Lust nach Dauerhaftem konnte schnell umschlagen, vor allem dann, wenn man, so wie eben Freddy, es wagte und die Laune der Göttin erzürnte.
"Wie ich sehe, hast du dich bereits aufs Fremdgehen festgelegt", sagte Nina ein wenig spöttisch, denn manchmal war ihr die selbstherrliche Überheblichkeit von Birgit doch zu viel. "Aber sag, wie willst du das so auf die Schnelle bewerkstelligen. Dich dem erstbesten Typen an den Hals werfen, oder eine Annonce in der Zeitung aufgeben?"
"Stimmt, heute ist schon Donnerstag", entgegnete ihre Freundin und kniff nachdenklich ein Auge zu. "Könnte mit dem Aufreißen durchaus eng werden. Also werde ich ein wenig im Lady-Shop stöbern. Da werde ich bestimmt fündig."
"Lady-Shop?", fragte Nina. "Noch nie davon gehört. Willst du dir für diesen Mr. Unbekannt etwa einen neuen Fummel kaufen, oder vielleicht sexy Unterwäsche? - Da musst du dich aber beeilen, denn das Wochenende steht bereits vor der Tür."
Birgit nahm einen Schluck von der heißen Schokolade und grinste Nina schief an. Wenn sie das tat, war die Göttin geneigt, von ihrem Olymp herabzusteigen und unwissende Menschen ein wenig an ihrer grenzenlosen Weisheit teilhaben zu lassen.
"Ich sehe schon, du hast keine Ahnung, was genau der Lady-Shop ist, oder?", sagte sie gedehnt, gewürzt mit einer Prise Mitleid.
Nina griff hastig nach den Zigaretten, um ihr nicht ins Gesicht sehen zu müssen.
Sie hasste es, wenn Birgit derart unverschämt die Besserwisserin raushängen ließ. Bloß weil sie diesen Shop da nicht kannte, war sie doch nicht geistig minderbemittelt. Aber genau dieses Gefühl vermittelte ihr jetzt ihre Freundin, und das war etwas, was Nina innerlich auf die Palme brachte.
"Na, und was ist das jetzt für ein unverschämt toller Laden!", stieß sie schließlich unfreundlich hervor.
Je schneller sie dieses Thema hinter sich brachte, umso besser.
"Rutsch rüber, ich bringe ein wenig Licht in dein ahnungsloses Dunkel!", sagte Birgit und griff nach ihrem Handy. "Hoffentlich haben die hier ein vernünftiges WLAN!"
Sie setzte sich neben Nina, was ihr sofort von dieser einen strafenden Ellenbogenhieb einbrachte. Schließlich musste ab und an ein wenig Strafe sein, bevor die selbsternannte Göttin mit ihrer eitlen Selbstverliebtheit noch sämtliche Dimensionen sprengte.
"Ach so, ein Online-Shop!", maulte Nina und rollte gelangweilt mit den Augen. "Und ich dachte mir, dass wäre mal was Interessantes!"
"Ist es ja auch! Warte ab, du wirst schon sehen!", beruhigte sie ihre Freundin, und wischte flink mit dem Finger über das Display.
Doch was Nina da sah, haute sie kaum vom Hocker, denn außer jeder Menge Klamotten, Handtaschen und allen möglichen Accessoires war nichts darunter, was sie nicht schon irgendwo anders mal gesehen hätte. Darum zog Nina verächtlich die Mundwinkel nach unten und gähnte laut, so dass es ihre Freundin auch mitbekam.
Schließlich wollte sie Birgit und ihrer Überheblichkeit eins auswischen.
"Na, dann viel Spaß beim Shoppen!", monierte Nina, lehnte sich zurück und starrte an die Decke, so als ob es dort etwas Besonderes zu sehen gäbe. "Weck mich auf, wenn du was Interessantes findest!"
"Schon gut, Miss Zickig!", zischte Birgit, merklich angepisst. "Ich hab´s ja gleich!"
Ihr Finger glitt suchend über die Produktleiste und tippte schließlich auf einen Begriff namens "Wunschzettel".
Um dort hinein zu gelangen, musste man sich allerdings mittels Passwort einloggen. Birgit schien jedoch öfters hier einzukaufen und registrierte Stammkundin zu sein, denn ein paar Tastenschläge später öffnete sich das Fenster und als Nina einen neuerlichen, deutlich interessierten, Blick darauf warf, blieb ihr vor Staunen der Mund offen stehen.
"Na, was sagst du jetzt!", hörte sie Birgit triumphierend sagen. "Hier finde ich auf die Schnelle bestimmt was Passendes!"
Nina rieb sich vor Erstaunen beinahe die Augen.
Konnte das wahr sein? Denn bei den hier abgebildeten Artikeln handelte es sich allesamt um - Männer.
Männer jeden Alters und Aussehens: Groß und athletisch, oder kleiner und weniger kräftig, mit vollem Haar oder Glatze, sportlich elegant, oder handwerklich zupackend. Neben jedem Bild eines dieses Herrn fanden sich neben der Artikelnummer noch einige Inhaltsangaben wie Alter, Beruf, Hobbies und sexuelle Vorlieben. Hier im Angebot fand sich beispielsweise ein Intellektueller zum Plaudern ebenso wie ein Romantiker zum Händchenhalten, oder eben ein richtiger Kerl, der Frau im Bett ordentlich durch die Mangel zu drehen wusste.
Kurzum: Das hier war kein Fake oder dummer Scherz, sondern knallhartes Business. Für ein bestimmtes Entgelt konnte Frau also tatsächlich ganz nach Wunsch und Bedarf eines dieser angebotenen Exemplare buchen.
Damit war für die nächste halbe Stunde der Gesprächsstoff der beiden Freundinnen gesichert, denn Nina hatte mehr als nur eine Frage dazu. Rasch waren deshalb zwei weitere heiße Schokoladen geordert und Birgit hatte wieder einmal alle Aufmerksamkeit dieser Welt.
Die Göttin jedoch zeigte sich gönnerhaft und gab dem unwissenden Fußvolk bereitwillig Auskunft. Dass sie sich dabei genussvoll in dieser grandiosen Überlegenheit suhlte, und natürlich jedes einzelne erklärende Wort zelebrierte, war für Nina eine bittere Pille, die sie aber notgedrungen schluckte, wollte sie etwas mehr über diesen Lady-Shop erfahren.
Woher sie die Adresse dieser Seite hatte und wie sie auf diesen unscheinbaren, diskret versteckten "Wunschzettel" gestoßen war, wollte Birgit nicht verraten. Das sie jedoch für solche Sachen schon immer einen guten Riecher hatte, war unbestritten. Dafür erfuhr Nina, dass es sich hierbei um eine Art Kontaktbörse handelte, wo sich Frau ganz seriös und anonym einen der dort angebotenen Männer für einen heißen Abend ihres ganz persönlichen Geschmacks buchen konnte.
"Ganz so, wie du es magst und das völlig unkompliziert", schwärmte Birgit. "Du kannst mit deinem Date beispielsweise fein Essen gehen und ihr nehmt euch dann, nachdem ihr euch beschnuppert habt, irgendwo ein Zimmer und lasst es ordentlich krachen. Oder du lädst den Herrn zu dir nach Hause ein und ihr macht es euch dort gemütlich. - Wäre doch auch mal was für dich!"
"Haha!", machte Nina. "Soll ich Karsten etwa sagen, dass es ganz toll wäre, wenn wir den Abend mal zu Dritt im Bett verbringen würden und ich hätte dabei an keine Nutte gedacht?"
"Zumindest keine weibliche!", lachte Birgit. "Aber mal im Ernst. Ein wenig Abwechslung würde auch dir gut tun, denn immer nur mit Karsten herumzuspielen ist auf Dauer doch langweilig, oder?"
"Spinnst du?", fuhr Nina auf und zeigte ihrer Freundin lachend den Vogel. "Bloß weil du so gepolt bist, heißt das nicht, dass jede Frau so tickt!"
"Wieso nicht!", gab die zurück. "Tu doch nicht so scheinheilig. Deine Stilaugen sagen nämlich etwas ganz anderes!"
Eine Weile zankten und alberten die beiden Frauen noch über dieses brisante Thema, ehe Birgit ihren unterschiedlichen Standpunkten Einhalt gebot.
"Weißt du was? Wir drehen uns im Kreis, darum will ich mal nicht so sein", sagte sie einlenkend. "Ich gebe dir mein Passwort und du siehst dir diese Seite in Ruhe genauer an. Und ich verwette meinen Freddy, wenn du dort nicht auch etwas Interessantes zum Spielen findest!"
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Noch am selben Abend saß Nina vor ihrem Laptop und stöberte ausgiebig im Lady-Shop. Tatsächlich unterschied sich dieses Onlinegeschäft mit seinem reichhaltigen Sortiment auf den ersten Blick gesehen nicht wesentlich von den anderen dieser Branche, und so war sie mit dem Durchsehen des Warenangebotes schnell fertig.
In Wahrheit galt ihr Interesse ohnehin einzig und allein diesem "Wunschzettel", darum spannte sie ihre Neugier nicht unnötig länger auf die Folter. Karsten war heute Abend beim Sport, also hatte sie reichlich Zeit und Gelegenheit dazu, um sich die feilgebotenen, männlichen Artikel ausführlich zu besehen.
Nina musste grinsen, als sie das Passwort von Birgit eingab. Es lautete "Venus" und konnte nicht treffender auf ihre Freundin gemünzt sein. Denn Birgit wollte eben nicht nur wie eine Göttin behandelt werden, sie war auch eine.
Gleich darauf war Nina mitten im "Wunschzettel", und ihre Augen surften aufmerksam durch diesen virtuellen Ozean, der reich an männlichen Fischgründen war. Die Aufmachung dieser Seite und das dort Gebotene waren überaus ansprechend wie diskret, und darum war es nicht weiter verwunderlich, dass ihre Versuchung immer größer wurde.
Es war so wunderbar einfach und verlockend: Sie bräuchte eigentlich mittels eines Mausklicks nur ein Netz auszuwerfen, um ein Exemplar ihrer wunschvollen Begierde an Land zu ziehen. Und derer gab es nicht wenige, wie sie schmachtend feststellen musste.
Ach, Nina, was ist denn schon dabei! Wirf die Angel aus und schon zappelt was an deinem Haken!
Doch sie hieß nicht "Venus", aber das Registrieren war, wenn man einmal Feuer gefangen hatte, nicht mehr schwer. Ein eigener Codename plus Foto und ein paar persönlicher Daten, darüber was man geben wollte und selber erwartete, genügten und schon war man VIP-Kundin. Alles ganz easy und natürlich top secret, versteht sich.
Nina überlegte eine Weile und kam dann zu einer Lösung.
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Zwei Tage später, es war früher Samstagabend, stellte Nina ihren Wagen im obersten Deck des großen Parkhauses der Innenstadt ab. Das Herz klopfte ihr im Hals, als sie daran dachte, was ihr heute noch bevorstehen würde: Nämlich ein hoffentlich heißes Date mit einem fremden Mann.
Naja, eigentlich war dieses Wissen darüber keine große Überraschung, denn schließlich verdankte sie diese Zusammenkunft dem Lady-Shop. Deshalb würde sie sich heute Abend mit einem Mann ihrer Wahl treffen, und das Kribbeln der Vorfreude in ihr wurde mit jedem Augenblick stärker.
Groß, stark und vor allem dominant sollte er sein, und hoffentlich mit ihr Dinge tun, die sie sonst nur in ihren Phantasien auslebte.
"Oh mein Gott, spinne ich jetzt?", entfuhr es ihr, als sie einen Blick in den Innenspiegel des Autos warf.
Sie hatte sich nämlich das Haarband heruntergezogen und starrte nun auf ihre Locken, die ihr frech ins Gesicht hingen. Nach ein paar Sekunden des Überlegens besann sie sich und brachte es kopfschüttelnd wieder an.
Bloß weil sich ihr Date im Vorfeld über ihr Aussehen mokiert hatte, musste sie doch nicht gleich klein beigeben.
"Warum trägst du deine Haare nicht offen", hatte er zu ihrem Foto, welches sie ihm geschickt hatte, anzumerken gewusst und frech hinzugefügt: "Außerdem würde dir ein wenig mehr Schminke auch gut stehen!"
Als Nina diese Antwort-Mail von ihm gelesen hatte, war sie so sauer gewesen, dass sie am liebsten das Date mit ihm gecancelt hätte, aber andererseits gesehen wollte sie sich ja mit einem dominanten Mann treffen, also durfte sie nicht gleich zu Beginn zimperlich sein. Deshalb beugte sich Nina, nachdem sie ausgestiegen war, nochmals zum Außenspiegel ihres Wagens und prüfte ihr Make-up.
Zufrieden stöckelte sie los.
Sie fand, dass sie für ihre Verhältnisse toll und zum Anbeißen aussah. Schließlich hatte sie sich dafür auch weit aus dem Fenster gelehnt, denn so, wie sie sich heute aufgedonnert hatte, ging sie sonst nie unter die Leute.
Nina trug einen langen, hellbeigen Rollkragenpullover, der knapp oberhalb ihrer Knie endete und dazu kniehohe, dunkelbraune Lederstiefel mit acht Zentimeter-Absätzen. Sie hatte auch überlegt, ob sie nicht auch ihren braunen Wollhut dazu aufsetzen sollte, es dann aber bleiben lassen.
Was die Birgit wohl zu ihrem heißen Outfit sagen würde, dachte sie kurz an ihre Freundin und musste lachen. Ich und auf Männerfang!
Als Nina das Restaurant betrat, wo sie gleich auf ihr Date treffen würde, warf sie beim Hineingehen einen Blick auf ihr Spiegelbild im Fenster. Kurz entschlossen zog sie das Haarband herunter und ließ ihre widerspenstigen Locken fliegen.
Scheiß drauf! Soll der Kerl doch damit seine Freude haben!
Der Kellner geleitete sie zu ihrem Tisch für Zwei, den sie für diesen Abend reservieren lassen hatte. Es war ein verschwiegenes Plätzchen, ganz hinten in der schummrigen Nische und somit perfekt geeignet für ihr erstes Treffen.
Dabei mussten sie an der Bar vorüber, an der einige Männer saßen. Schmunzelnd nahm Nina dabei zur Kenntnis, dass ihre Aufmachung durchaus für Anklang sorgte, denn nicht wenige Augen schielten ihr interessiert hinterher.
Ihr Date war noch nicht da, also nahm sie alleine Platz. Nina bestellte sich ein Glas Weißwein, zündete sich eine Zigarette an und wartete. Und war stinksauer.
Das fing ja schon gut an! Ihr Date entpuppte sich gleich mal als unpünktlich, und damit unhöflich. Damit sorgte er nicht nur dafür, dass sie hier da hockte wie bestellt und nicht abgeholt, nein, er war auf dem besten Weg ihr die Flirtlaune zu verderben.
Dieser Alles-andere-als-Kavalier würde sich gehörig anstrengen müssen, um diese Scharte wieder auszuwetzen.
Doch die Minuten verstrichen und ihr gebuchter Artikel aus dem Lady-Shop glänzte durch Abwesenheit. Gerade als sich Nina überlegte, welche gepfefferte Beschwerde-Mail sie gleich abschicken würde, bekam sie eine SMS.
"Hallo Gazelle! Siehst ansprechend aus. Das mit der Schminke und den offenen Haaren hat also durchaus was gebracht. - Hast du ein Höschen an? Wenn ja, dann weg damit! Jaguar"
Nina ließ das Smartphone sinken und sah sich um.
Der Kerl war also schon hier? Doch warum kam er nicht zu ihr an den Tisch, sondern versteckte sich feige im Hintergrund!
Und außerdem: Was sollte der Scheiß mit dem Höschen! Hatte der Typ einen Knall?
Flink schrieb sie ihm eine Antwort zurück und setzte damit ein hitziges Wortgefecht in Gang.
"Hallo Jaguar! Warum kommst du nicht zu mir an den Tisch und sagst mir deine Nettigkeiten persönlich ins Gesicht! Und das mit dem Höschen ausziehen kannst du gleich vergessen! Gazelle"
Und senden! - Na warte, du feiges Raubtier, entweder du kommst aus deinem Versteck oder ich verschwinde auf der Stelle!
Seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten.
"So läuft das nicht, Gazelle! Du willst etwas von mir, also spielen wir entweder nach meinen Regeln oder gar nicht. Wenn Du nicht in den nächsten fünf Minuten ohne Slip am Tisch sitzt, kannst du von mir aus hier übernachten, aber ohne mich!"
Nina schluckte. Ihr drehte sich alles vor Augen.
Dieser arrogante Arsch wollte tatsächlich, dass sie sich unten herum nackt machte, und das hier im Restaurant!
Sie überlegte fieberhaft hin und her. Sollte sie jetzt zahlen und einen Abgang machen, oder ins Damen-Klo marschieren und seinem Wunsch nachkommen. Nina war hin und her gerissen zwischen gekränktem Stolz und prickelnder Neugier.
Los, komm in die Gänge, Nina! Die fünf Minuten sind bestimmt gleich um!
Sie griff nach ihrer Handtasche und stand auf.
Dieses Date begann eine unerwartete Eigendynamik zu entwickeln, doch sie hatte sich entschlossen mitzuspielen. Vorerst jedenfalls.
Nina wollte sich gerade in Richtung WC aufmachen, doch sie war noch keine fünf Schritte weit gekommen, als sie eine weitere SMS bekam.
"Wo willst du hin! Du ziehst den Slip gefälligst am Tisch aus, denn ich will dir dabei zusehen. Wenn nicht, war das unser letzter Wortwechsel!"
Nina verharrte, zur Salzsäule erstarrt, und blickte sich erschrocken um.
Was denn, hier vor allen Leuten!
Langsam kehrte sie an ihren Tisch zurück und nahm dort wieder Platz. Ihr Inneres tobte vor Aufregung und Angst, Geilheit und peinlicher Scham. Immer wieder schweiften ihre Augen durch das Lokal, aber niemand schien groß Notiz von ihr zu nehmen, doch Nina wusste genau, dass wenigstens ein Mann in diesem Augenblick ganz genau beobachtete, was sie tat.
Das Herz schlug ihr im Hals und das Blut rauschte in ihrem Kopf, aber es half nichts. Wollte sie, die Gazelle, ihren Jaguar von Angesicht zu Angesicht kennenlernen, musste sie wohl oder übel ihr Höschen ausziehen.
Sie griff nach unten und raffte vorsichtig ihren Rollkragenpullover hoch, bis ihre Finger an den Bund ihres Slips stießen. Dann hängte sie ihre Daumen dort ein und erhob sich ein wenig. Nur gut, dass die Tischdecke so lang war, dass man von außen nicht sah, was sie hier darunter trieb.
Nina versuchte ein möglichst unbefangenes Gesicht zu machen, während sie ihr Höschen ein Stückweit die Schenkel hinunterzog. Kaum war das geschehen, ließ sie sich hastig wieder auf ihren, jetzt nackten, Hintern fallen. Nun zog sie den Slip mitsamt dem Pulli nach vor bis zu den Knien.
Erleichtert darüber nahm sie einen Schluck vom Wein. Der Anfang war geschafft.
Es fühlte sich seltsam an, die raue Sitzpolsterung auf ihrer entblößten Muschi zu spüren. Ein aufgeregtes Kribbeln erfasste sie, denn es war unanständig und gewagt zugleich, was sie hier tat und Nina ertappte sich dabei, dass sie ihre Scham leicht auf dem Stoff zu reiben begann. Sie spürte, wie langsam die Hitze in ihr aufstieg.
Jetzt aber kam der schwierige Teil, denn sie musste das Höschen von den Beinen bekommen.
Nina holte tief Luft. Sie streifte den Slip über ihre kniehohen Stiefel und ließ ihn hinunterfallen. Kaum war das geschehen, langte sie rasch nach unten und zog sich den Stoff von den Füßen. Sie öffnete die Handtasche, warf das Höschen hinein und erst als das geschehen war, atmete sie erleichtert auf.
Halleluja, alles gut gegangen, jubilierte sie und war auf sich selbst ein wenig stolz. Hoffentlich verlangt der Typ jetzt nicht, dass ich auch noch meinen BH ausziehe!
Erneut summte ihr Handy.
"Na also, geht doch! Jetzt stehst du auf und setzt dich vorne an die Bar. Den Slip legst du auf den Tisch, damit ich ihn sehen kann. Bis gleich, Jaguar"
Nina schluckte.
Eigentlich hatte sie geglaubt, dass mit dieser Aktion dem Blinde-Kuh-Spielen Genüge getan war, doch ihr Date schien Gefallen daran gefunden zu haben. Also blieb ihr nichts anderes übrig, als weiter mitzumachen.
Eigentlich war das kräftig gelogen, aber sie musste zugeben, dass sie mittlerweile Feuer gefangen hatte und nun wissen wollte, wie es jetzt weiterging.
Darum öffnete sie ihre Handtasche, zog den Slip hervor und legte ihn auf den Tisch. Der Kellner würde sich beim Abservieren bestimmt seinen Teil denken. Am besten war, sie würde dieses Lokal wohl für längere Zeit nicht mehr betreten.
Nina stand auf und stöckelte in Richtung Bar.
Es war schon ein eigenartiges Gefühl zu wissen, dass sie darunter nichts anhatte, und obwohl niemand davon Kenntnis besaß, war ihr, als würde ihr trotzdem jeder hier auf den Arsch glotzen.
An der Bar saßen drei Männer und ein Pärchen. Alle unterhielten sich und keiner schenkte ihr beim Nähertreten große Aufmerksamkeit.
Nina setzte sich ganz rechts an den Rand, um ein wenig Abstand zu gewinnen. Es war ihr nämlich peinlich und sie hatte große Angst, dass man ihre Blöße entdeckte. Deshalb schlug sie rasch ihre Beine übereinander und zog den hochgerutschten Pulli so weit es ging in Richtung Knie.
"Bitte sehr, ihr Wodka-Lemon!"
Der Kellner stellte ihr lächelnd den Drink auf den Tresen.
"Ist von einem Herrn", fügte er erklärend hinzu, als er Ninas erstauntes Gesicht bemerkte.
"Ach", gab sie zurück und wandte suchend den Kopf. "Und wo ist dieser unbekannte Gönner!"
"Tut mir leid, er ist vor fünf Minuten gegangen", zuckte der Kellner bedauernd mit den Achseln. "Aber ich soll ihnen ausrichten, dass er sie in einer Stunde in der Lindenallee 14 erwartet."
Nina wurde heiß und kalt, denn es war die Adresse ihrer Wohnung. Dieser Jaguar wurde ihr zusehends unheimlicher. Zuerst ließ er sie ihr Höschen ausziehen, um ihr dann ihren Lieblingsdrink zu spendieren, und jetzt ließ er ihr ausrichten, dass er daheim auf sie wartete.
Der Kellner entfernte sich, und Nina blickte hinüber auf den Tisch, wo sie eben noch gesessen war. Ihr hellblauer Slip, den sie dort hingelegt hatte, war verschwunden, doch ihr Erstaunen darüber hielt sich in Grenzen.
Der Jaguar hatte sich das erste Stück seiner Beute geholt.
Sie nahm einen Schluck vom Wodka und zündete sich mit fahrigen Fingern eine Zigarette an.
Eine Woge ungeheurer Aufregung brauste durch ihr Innerstes, und sie konnte sich kaum beruhigen, oder einen klaren Gedanken fassen. Es war die pure Erregung, die in ihr tobte, und vor ihrem geistigen Auge schwirrte eine Vielzahl schamlosester Bilder umher. Nina war hochgradig erregt und ihr Lustzentrum glich einem glühenden Hochofen, dessen Hitze nach Abkühlung lechzte.
Darum wollte und konnte sie nicht mehr länger warten. Die Gazelle wollte zur Strecke gebracht werden!
Hastig kippte sie ihren Drink hinunter und verließ das Lokal. Es war ihr scheißegal, dass sie auf dem Barhocker einen großen Fleck hinterlassen hatte, denn sie hatte ohnehin nicht vor, in der nächsten Zeit wieder hierher zu kommen.
Sie stellte beim Nachhause fahren einen neuen Streckenrekord auf, denn die Vorfreude ließ sie fester auf das Gaspedal treten, als es eigentlich erlaubt war. Als sie endlich bei der Wohnungstür angelangt war, zitterten ihre Hände derart, dass sie Mühe hatte, den Schlüssel ins Schloss zu stecken.
Ich muss mir unbedingt ein Papiertuch aus dem Bad holen, denn meine Möse läuft wie ein tropfender Wasserhahn, seufzte sie beim Eintreten, und presste sich eine Hand zwischen die Beine.
Nina drückte auf den Lichtschalter, doch es blieb dunkel.
War die Birne kaputt oder hatte jemand hier den Strom abgedreht!
"Hallo, Gazelle!", sagte eine Stimme hinter ihr. "Wurde auch Zeit!"
Nina wollte sich umdrehen, doch seine starken Hände hielten ihre Schultern fest. Da stand sie nun in ihrer finsteren Wohnung, allein und ausgeliefert diesem Mann, der hinter ihr stand und auf sie gewartet hatte.
Was würde wohl als nächstes geschehen!
"Arme in die Höhe und Beine auseinander!", knurrte der Jaguar heiser.
Gleich darauf zog er ihr den Rollkragenpullover über den Kopf und die erhobenen Arme, sodass sie darin gefesselt war. Als nächstes öffnete er ihren BH und begann ihre harten Brustwarzen zu massieren. Nina spürte, wie seine Finger nach unten wanderten und mit ihrer Muschi spielten, die Klitoris fanden und sanft reizten. Sie stöhnte in die Hitze ihres wollenen Gefängnisses und war zu keiner Gegenwehr fähig.
Wozu auch, war sie nicht hilflose Beute?
"Los, runter auf alle vier und reck deinen Arsch in die Höhe!", hörte sie ihn befehlend sagen.
Schon kniete sie auf dem Boden des Vorraumes und hielt ihm einladend ihren Hintern entgegen. Dann war schon seine Eichel an ihren Schamlippen und mit einem kräftigen Stoß drang sein Penis in sie ein. Das ging ganz leicht und wie geschmiert, denn ihre Muschi war heiß wie siedendes Öl.
Der Jaguar fickte sie hart und gekonnt und Nina, die schon mehr als überreizt war, brauchte deshalb auch nicht lange, um zu ihrem Höhepunkt zu gelangen. Während der Schwanz unaufhörlich und erbarmungslos weiter in ihre Spalte stieß, brüllte sie in spitzen Schreien ihren Orgasmus heraus.
Es war der Wahnsinn!
Nina keuchte, gurgelte und rang in der Hitze dieses Wollpullovers nach Luft, und genoss doch gleichzeitig die ekstatischen Schauer, die ihren Körper durchzuckten.
Als er sein Glied aus ihr herauszog machte sich Enttäuschung in ihr breit, doch der Jaguar hatte jetzt anderes im Sinn. Mit einem kräftigen Ruck zog er ihr den Wollpullover vom Kopf und schleuderte ihn beiseite. Dann packte er ihre Arme und zog Nina hoch, so dass sie auf ihren Fersen zum Sitzen kam.
"Leg deine Hände an meine Hüften und lass sie dort!", sagte er, nachdem er sich vor sie hingestellt hatte. "Und jetzt darfst du mir dein Können unter Beweis stellen!"
Nina nickte und öffnete den Mund. Sein Schwanz schmeckte nach dem Liebessaft ihrer Muschi und er drang so tief in ihren Mundraum ein, dass er immer wieder mal an ihren Gaumen stieß. Sie würgte und rang nach Luft, doch der Jaguar umfasste ihren Hinterkopf und stieß unbarmherzig weiter fest zu.
Mit aufgerissenen Augen starrte sie auf seinen Bauch, auf den sich immer wieder ihre Nase presste. Sie hatte bislang gar nicht gewusst, dass sie so viel Speichel produzieren konnte, doch es war einfach unglaublich. Ihr ganzer Mund war voll davon und auf seinem Penis tanzten Schaumbläschen, von dem langen Speichelfaden, der von ihrem Kinn baumelte ganz zu schweigen.
So einen intensiven Blowjob hatte sie noch nie zuvor absolviert.
Es war ein spannungsgeladener, hocherotischer Akt. Nina konnte sein Gesicht nicht sehen, ja eigentlich erkannte sie in diesem Halbdunkel nur die Silhouette seines Körpers. Doch er war da, denn sie hörte ihn stöhnen und ihre Fingernägel, die sie in seine Hinterbacken gekrallt hatte, fühlten sein festes Fleisch. Und natürlich sein Glied, das in ihrem Rachen steckte.
Der Jaguar genoss noch eine Weile ihr Mundspiel, ehe er es gut sein ließ. Er drückte Nina auf alle Viere, packte ihre widerspenstigen Locken, und zog sie daran mit sich in Richtung Schlafzimmer. Sie fühlte sich wie ein Hündchen, als sie so neben ihm her krabbelte, und dieser Eindruck verstärkte sich, als er ihre linke Hand an das Bettgestell presste. Gleich darauf hörte Nina das Ratschen eines Kabelbinders und schon war sie angekettet und beinahe wehrlos.
"Damit du mir nicht wegläufst", sagte er und legte sich neben sie.
Dann nahm er sie in den Arm und küsste sie. Es war ein langer, sanfter und doch intensiver Kuss, in den sie beide miteinander verschmolzen. Nina staunte, denn mit einem Mal hatte ihr Date seine bisher gezeigte Strenge verloren und gab sich nun ganz zärtlich und einfühlsam. Das gefiel ihr überaus und sie dankte es ihm, indem sie ihn neuerlich küsste.
"Schon mal auf einem Jaguar geritten, Gazelle?", fragte er und als sie verneinte, meinte er auffordernd: "Na, los, worauf wartest du! Rauf mit dir!"
Das ließ sich Nina nicht zweimal sagen und bald darauf galoppierten sie beide den süßen Gipfeln der Lust zu.
In dieser Nacht blieb die Gazelle angebunden an der Bettstatt hängen, und musste sich noch zwei weitere Male den Wünschen des Jaguars hingeben, doch sie tat es ohne Murren, und als der Morgen kam und er sie wieder freigab, war ihr klar, dass dies nicht das letzte Mal gewesen war.
Nina war noch im süßen Halbschlaf, als sie seine Lippen auf den ihren fühlte.
"Morgen, Schatz! Bist du schon wach?", hörte sie ihn an ihr Ohr flüstern.
"Morgen, Karsten!", murmelte sie und räkelte sich behaglich unter ihm. "Du warst letzte Nacht echt der Hammer, weißt du das?"
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"Na, siehst du, ich wusste doch, dass auch du schwach wirst!", frohlockte Birgit mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Dieser Lady-Shop ist eben der absolute Hammer! Wer sich da nichts findet, dem ist nicht zu helfen!"
Sie saßen wieder einmal im Café bei einer heißen Schokolade und tratschten. Die Göttin hatte soeben erfahren, dass auch ihre Freundin dem attraktiven Warenangebot dieses Onlinegeschäftes erlegen und dort shoppen gegangen war.
"Na los, erzähl schon! Ich will Details hören!", sprudelte Birgit vor Neugier. "Wer war es? Vielleicht kenne ich ihn ja und hatte ebenfalls schon damit das Vergnügen. - Los, spuck´s schon aus!"
"War prima!", lächelte Nina und schüttelte verneinend den Kopf. "Aber du kennst das ja vielleicht: Die wahre Genießerin schweigt!"
Ihre Freundin versuchte es noch eine ganze Weile und verlegte sich mal aufs Drohen, mal aufs Bitten, doch sie biss bei Nina auf Granit. Mehr, als dass sie eine aufregende Nacht erlebt hatte, brauchte die selbsternannte Göttin nicht zu erfahren und das mit dem Lady-Shop ...
Sollte Birgit ruhig glauben, dass sie wieder einmal recht gehabt hatte, Nina aber wusste es besser. Denn in Wahrheit hatte ihr diese Kontaktbörse nur als Anstoß für ein Rollenspiel gedient, dass sie mit ihrem Freund Karsten durchgeführt hatte.
Sie hatten sich Codenamen gegeben und eine Buchung simuliert, indem sie einander per E-Mail einen Text plus Foto zugeschickt hatten. Dann spielten sie dieses Date, wobei Karsten die volle Initiative überlassen bekommen hatte, denn ein wenig Kick war dabei durchaus gewollt gewesen.
Dieser Abend und sein Verlauf hatten so vorzüglich geklappt, dass sie beide beschlossen hatten, dass Nina auch in Zukunft, wann immer sie Lust auf Abwechslung hatte, Karsten in ihrem ganz persönlichen Lady-Shop buchen durfte.
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Fassung des gleichnamigen Originals aus meiner, im Eigenverlag erschienenen, erotischen Heftroman-Reihe "Flotter Dreier".
Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich gern an mich wenden.
Ich freue mich auf eure Nachrichten.
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