Thomas und Lydia (fm:Dominante Frau, 4335 Wörter) [1/5] alle Teile anzeigen | ||
Autor: Lamda74 | ||
Veröffentlicht: Mar 18 2025 | Gesehen / Gelesen: 5779 / 4720 [82%] | Bewertung Teil: 9.00 (59 Stimmen) |
In der Geschichte geht es um Thomas und Lydia und um Liebe, Dominaz, Chuchholding und Kontrollverlust. |
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gleichwertig umsorgte.
Und dann kam der verhängnisvolle Tag. Lydia fand zufällig heraus, dass Thomas Pornos guckte. Das fand sie nicht weiter schlimm, allerdings welche Seiten er sich anschaute verblüffte sie ein wenig: Es ging um Cockholding. Als sie Thomas darauf ansprach, gestand es ihr, dass er diese Praktik interessant fand. Zudem würden sie es auch bei jedem Verkehr schon ansatzweise praktizieren. Denn nach jedem Liebesspiel gab es, nachdem er in ihr gekommen war, einen Abschlussorgasmus der durch säubern ihrer Muschi herbeigeführt wurde. Lydia gab sich mit dieser Erklärung zufrieden, beschloss aber insgeheim sich ohne Thomas weiter mit dem Thema zu befassen.
Als Thomas wieder einmal alleine unterwegs war, rief sie die unterschiedlichsten Cuckoldingseiten auf. Dabei fand sie Filme in denen Frauen von Monsterschwänzen genommen wurden. Die Männer der Frauen lagen verschlossen daneben und mussten mit anschauen, mit anhören, wie ihre Frauen ihre Orgasmen herausschrieen. Anschließend mussten die Männer die Muschis und die Riesenschwänze säubern, um dann unbefriedigt wieder in einer Ecke zu verschwinden und wieder nur zusehen mussten wie ihre Frauen sich noch ein wenig mit ihren Begattern beschäftigten. Als Lydia sich diese Filme nochmals anschaute wurde sie total geil und stellte sich ihren Thomas gefesselt und verschossen auf dem Boden liegend vor, wie er zusehen musste wie sie von einem Monsterschwanz begattet wurde. Schon diese Vorstellung brachte sie in die Nähe eines Orgasmus. Lydia entdeckte ihre dominante Veranlagung. Sie wollte, nein sie musste Thomas dazu bringen diese Praktik auszuführen. Er musste ihr Sexsklave werden. Bei der nächsten günstigen Gelegenheit wollte sie Thomas vorsichtig auf dieses Thema einstimmen.
Diese Gelegenheit ergab sich schnell. Nach einer gelungenen Sexorgie, thematisierte Lydia Cuckholding, aber nicht so wie sie es schon praktizierten, sondern mit einem zweiten Mann. Thomas war zuerst skeptisch, aber es einmal auszuprobieren, weil Lydia es unbedingt wollte und die Befriedigung der Frau unbedingt Vorrang hatte, dem konnte er nicht viel entgegensetzen und so stimmte er zu. Allerdings sollte es Regeln geben: Regel 1 - nicht in ihrer Wohnung. Regel 2 - kein blowjob. Regel 3 - wenig Küssen. Regel 4 - kein Analverkehr, diese Regel war eigentlich unnötig, weil beide Analverkehr nicht mochten und nicht praktizierten. Regel 5 - sie sucht die Männer aus, er das Hotel. Mit diesen 5 Regeln müsste ein Versuch machbar sein - so glaubte es zumindest Thoma. An dieser Stelle entstand der zweite folgenschwere Irrtum: Es wurde keine Erwartungen thematisiert! Thomas hatte die Erwartung eine neue Variante in ihr Liebesleben einzuführen, die dann gelegentlich praktiziert wurde. Lydia wollte Thomas unterwerfen, ihn zu ihrem Sexsklaven machen. Diese Unterschiede konnten auf keinen Fall zu einem Ganzen zusammengeführt werden. Und so nahm das Verhängnis seinen Lauf.
Lydia war vorsichtig und wählte zum ersten Versuch einen Mann aus, der die gleiche Schwanzgröße wie Thomas hatte. Thomas wurde weder gefesselt noch verschlossen, er lag beim Akt daneben und säuberte beide nach Vollendung des Aktes. Der fremde Mann verließ dann zügig den Raum und Lydia widmete sich Thomas ein wenig, sie hatten mittelmäßigen Sex, denn Lydia war durch den fremden Mann vollkommen befriedigt. Der Schanz des zweiten Mannes war dann schon etwas größer als der von Thomas und Thomas musste auch einen Käfig tragen. Thomas tolerierte das, er wusste er wird nach zufriedenstellender Reinigung belohnt. Er wurde allerdings enttäuscht es gab nur Handbetrieb und das lieblos, ohne jegliche Gefühlsregung. Beim dritten Mann wurde der Schwanz noch größer und beim vierten Mann war es dann ein Monsterschwanz und Thomas war angekettet, verschlossen und musste sich die Lustschreie seiner Lydia anhören.
Dadurch veränderte Thomas sich langsam. Er wurde Lydia gegenüber zurückhaltender und seine Liebe zu ihr verschwand ganz allmählich, aber die Hoffnung, dass Lydia sich wieder zurück verwandeln würde erlosch nicht ganz und so hielt es die Misshandlung aus. Allerdings machte er regelmäßig eine Kosten-Nutzen-Abschätzung um auszuloten wie weit er gehen will.
Ganz anders Lydia, sie war in ihrem Element, sie stellte immer neue Regeln auf um sie dann nach Gutdünken zu ihrem Vorteil zu brechen. Sie wähnte sich hoch über Thomas zu stehen. So musste Thomas sie im Innenbereich mit Herrin anreden, im Außenbereich war Madam, Lady und gnädige Frau gestattet. Im Innenbereich war er ihr Sexsklave, im Außenbereich ihr Diener. Lydia war so in ihrer Herrinrolle gefangen, dass sie nicht bemerkte, dass Thomas sich ihr gegenüber total veränderte. Im Innenbereich redete er nur noch mit ihr, wenn sie ihn direkt ansprach oder ihm Befehle gab. Allerdings waren seine Antworten dann vollkommen gehaltlos, nur sie bestätigend und somit bedeutungslos. Zudem vermied er jegliche Berührung, er stellte Lydia wie eine unnahbare Göttin auf einen Sockel und vermied jegliche Annäherung. Im Außenbereich verhielt er sich wenn sie nicht dabei war ganz normal, so wie alle ihn kannten. Wenn sie dazukam zog er sich aus den Gesprächen zurück und gab die Dienerrolle. Er ging immer hinter ihr und schloss nur zu ihr auf, wenn sie es befahl, wenn sie Hilfe brauchte.
Im Sexualleben war es noch schlimmer! Lydia verstieß gegen alle Regeln, aus dem einer wurden zweier, dann dreier, zum Schluss vierer - Lydia ließ sich in allen Öffnungen von Monsterschwänzen besamen. Bei ihrem ersten vierer kam es zum ersten großen Streit. Als sie sich klistierte und ihm eröffnete, dass sie Analverkehr haben würde und er trotzdem alle säubern müsse, weigerte Thomas sich. Er begründet die Weigerung mit gefährlichen Darmbakterien die er unweigerlich bei der Säuberung schlucken muss. Lydia lies die Begründung nicht gelten: Er sei ihr Sexsklave und hat zu gehorchen! Und so kam es wie voraussehbar: Nach der dritten Säuberung bekam er Hepatitis B mit schwerem Verlauf. Die Krankheit hätte auch zu Hause auskuriert werden können, aber Thomas bestand auf stationär, um das gesamte Geschehen in Ruhe analysieren zu können, was bei Lydia auf totales Unverständnis stieß und mit der Androhung von schweren Konsequenzen endete.
Die folgende Analyse war vernichtend, und kam zu Ergebnis: Die Beziehung ist am Ende! Wenn Lydia und er sich nicht in einer Paartherapie beraten lassen, folgt die Scheidung. Thomas war auch Schachspieler und so hatte er gelernt Probleme auf mehreren Ebenen zu analysieren und Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Somit hatte er bei seinen wiederholten Kosten-Nutzen-Analysen auch eine Scheidung thematisiert und Schutzmaßnahmen durchdacht. Eine Maßnahme war, einen Detektiv zu beauftragen Hotelzimmer und Wohnung zu verwanzen um Verhalten zu dokumentieren. Da er für Wohnung und Hotelzimmer zuständig war, konnte dies leicht realisiert werden. So hatte er viele Dokumente, Filme und Beweise um Lydia, im Fall einer Scheidung in Bedrängnis zu bringen, um seinen Willen durchzusetzen.
Im Gegensatz zu ihrem Umfeld bemerkte Lydia von allem nichts. Sie war gefangen in ihrer Herrinrolle und blind für alles andere. Als Claudia sie einmal darauf ansprach, war sie total verwundet und berichtet von ihren erfüllten Leben mit Sklave Thomas und den Monsterschwänzen durch die sie vollständige Erfüllung bekam. Als Claudia fragte was Thomas davon hielt, antwortete Lydia: Er ist mein Diener, mein Sklave und er hat zu gehorchen. Claudia war entsetzt und konnte nur ungläubig den Kopf schütteln. Lydia konnte das nicht nachvollziehen und sie machte Claudia ein Angebot: Ich rufe meine Sklaven rein und befehle ihm dich in den siebten Himmel zu ficken, du wirst sehen er gehorcht, er tut mit Freuden alles was ich will!
Claudia wer zunächst entsetzt und wollte ablehnen, aber da sie Thomas schon von Anfang an bewunderte war dies eine gute Gelegenheit einmal mit Thomas Sex zu haben und sie stimmte zu. Also rief Lydia nach ihrem Sklaven und befahl ihm mit Claudia in ihrem Schlafzimmer zu schlafen, wobei sie zusehen wollte. Thomas wollte zunächst ablehnen, sah aber dann eine Gelegenheit Lydia zu zeigen, was sie von ihm nicht mehr bekam und er stimmte zu. Lydia schloss ihn auf, er konnte sich im Bad frisch manchen und dann ging es ins Schlafzimmer. Lydia lies sich von ihm einen bequemen Stuhl holen und nahm die Zuschauerrolle ein. Thomas war bis auf den knappen Slip nackt und so kam sein durchtrainierter Körper voll zu Geltung. Behutsam setzte er Claudia auf das Bett und begann das Liebesspiel.
Claudia war noch voll bekleidet, hatte nur eine leichte Bluse und einen Minirock an. Thomas begann ganz sanft sie an den unbedeckten Stellen zu stimulieren. Er küsste behutsam Claudias Hals, ging zu den Ohrläppchen und küsste sich über die Augen bis zu den Lippen, die er vorsichtig und sehr zärtlich mit der Zunge öffnete, um dann mit dem Zungenspiel im inneren zu beginnen. Während diesem Geplänkel waren seine Hände nicht untätig. Unter zartem streicheln von Hals und stimulieren der Brüste öffnete er die Bluse und mit einem gekonnten Griff entfernte er die Büstenhebe. Jetzt waren Hals, Achselhöhlen und Brüste frei für seine Lippen und die Zunge. Beide kamen sofort zärtlich und leicht fordernd zum Einsatz, was Claudia mit leichtem Stöhnen befeuerte. Langsam arbeitet Thomas sich tiefer, den Bauch hinab bis zum Bauchnabel, der zärtlich stimuliert wurde, bis zum Rock. Die Hände waren dabei nie untätig, durch leichtes Streicheln reizten sie die obere vorher freigelegten erogenen Zonen. Claudia vibrierte schon am ganzen Körper und signalisierte so, dass sie mehr wollte. Nachdem mit schnellem Griff Rock und Slip entfernt waren hatte Thomas freien Zugriff auf Claudias intimste Stellen. Thomas Lippen, Zunge und Fingerspitzen entfachten bei Claudia eine kaum noch auszuhaltende Spannung. Als er sich über die Leiste, die Innenschenkel bis zu den Kniekehlen vorgearbeitet hatte und sich auf dem Rückweg zu Muschi befand, hielt Claudia es nicht mehr aus: Sie griff in seine Haare, zog ihn nach oben und stöhnte - fick mich endlich, bitte fick mich. Sofort kam Thomas dieser Aufforderung nach. Mit einer gleitenden Bewegung kam er nach oben, öffnete mit der Zunge erneut Claudias Mund und schob dabei mit einer langsamen gleitenden Bewegung seinen Schwanz ganz behutsam komplett in Claudias Muschi. Dadurch hatte Claudia ihren ersten kleinen Orgasmus. Thomas wartete bis er abgeklungen war und zog dann mit langsamer Bewegung seinen Schanz bis zur Eichel raus, um sofort mit einer langsamen zärtlichen Bewegung wieder bis zum Anschlag einzudringen. Nach dem dritten Hub hatte Claudia einen zweiten, stärkeren Orgasmus. Danach erhöhte Thomas das Tempo etwas und Claudia hatte den dritten Orgasmus. Das war das Zeichen für Thomas mit einem Stakkato zu beginnen, diese schnellen Bewegungen bescherten Claudia einen langanhaltenden Orgasmus bei dem sich auch Thomas in ihr entlud. Beide brauchten jetzt eine kleine Pause, die durch langsames Rauziehen des Freudenspenders beendet wurde.
Langsam küsste sich Thomas wieder nach unten. Dabei stimulierte er auf dem Weg zu Lustzentrum alle erogenen Punkte an denen er vorbeikam. Claudia quittierte das mit leichten Fickbewegungen. Am Lustzentrum angekommen reizten Thomas Lippen und Zunge zunächst die äußeren Schamlippen, um dann die Klitoris leicht saugend, mit der Zunge ein Trommelfeuer auszuführen, diese Behandlung entlockte Claudia einen ekstatischen Freudenschrei. Als Thomas zusätzlich seinen Mittelfinger bis zum Anschlag hineinschob und gleichzeitig mit dem Zeigefinger den G-Punkt stimulierte bekam Claudia einen nicht enden wollenden Mehrfachorgasmus. Während dieser langsam abklang hatte Thomas durch eine geschickte Körperbewegung Claudia auf seinen Freudenspender gehoben. Diese Stellung begrüße Claudia mit einem erstickten Stöhnen. Nach ein paar Sekunden genießen, lies sie sich nach vorne sinken um sich mit den Lippen von Thomas zu vereinigen. Diese Stellung hielten sie für eine Weile bis Claudia sich langsam aufrichtet und Thomas langsam ritt. Dabei wollte Claudia keinen Orgasmus mehr, sie wollte das Ausgefülltsein genießen. Nach einer Weile wurde sie schneller und signalisierte Thomas: Ich brauche es noch einmal. Thomas zog die Knie an und bescherte Claudia mit schellen Bewegungen den geforderten Orgasmus den sie dann gleichzeitig hatten, denn Thomas pumpte sein Sperma noch einmal in Claudia. Claudia sank dann langsam zur Seite und Thomas konnte sie dann ganz vorsichtig säubern, was sie mit einem glücklichen, ich kann nicht mehr du warst himmlisch beendete. Als sie dann beide eng aneinander gekuschelt, Thomas Claudia zärtlich streichelnd belohnte, wagte Thomas einen Blick Richtung Lydia. Allerdings der Platz war leer...
Lydia wollte sich eigentlich ein wenig amüsieren, aber als sie sah was ihr Thomas mit Claudia machte, wie Claudia abging, wie sie genoss, da wurde sie zu nächst etwas neidisch. Als sie dann sah wie ihr Sklave Claudia in den 5-ten, 6-ten, 7-ten... Himmel fickte wurde sie wütend und je länger sie zuschaute, umso wütender wurde sie: Dieses Arschloch, ihr Sexsklave warum machte er das nicht mit ihr? Den knöpfe ich mir nachher vor, der kann was erleben! Wütend ging sie ins Wohnzimmer und kippte einen doppelten Votka runter. Als sie dann geladen wie eine Bombe kurz vor dem hochgehen zurückkam, lagen die beiden glücklich aneinander gekuschelt im Bett. Wütend wie sie war rutschte ihr ein: Na zu Ende gefickt raus. Als Thomas dann noch zufrieden wie ein Honigkuchenpferd grinsend sagte: Klar und es war ein ausgezeichneter Fick, Claudia ist eine phantastische Liebhaberin, aber jetzt muss ich erst mal ins Bad. Da konterte sie: Na warte, das hat Konsequenzen. Thomas sagte: Na warten wir mal ab, stand auf und ging ins Bad.
Jetzt wurde auch Claudia wieder munter: Das war der tollste Fick den ich jemals hatte! Wenn du den nicht mehr willst, ich nehme ihn sofort! Worauf Lydia knapp antwortete: Das ist mein Sklave, der gehört mir bis an sein Lebensende - basta!
Thomas im Bad war mit der Entwicklung, mit dem Ergebnis, seiner Theatervorstellung sehr zufrieden: Mit Claudia das war ein Fick ohne Liebe, ein Schauspiel nur für Lydia, er wollte ihr zeigen, was sie nicht mehr hat und wenn sie sich nicht ändert auch nicht mehr von ihm bekommen wird. Das wird er ihr bei der unausweichlichen, folgenden Aussprache deutlich zu verstehen geben.
Hier höre ich auf. Ihr die Leser könnt jetzt entscheiden wie es zu Ende geht. Es gibt verschieden Varianten und ich bin gespannt wie ihr euch entscheidet: Versöhnung, Beziehungsende, oder eine Zwischenlösung.
Ich habe meine Meinung geändert: Kein Warten auf eure Vorschläge, das Schreiben, die Geschichte macht mir Spaß, somit geht es weiter in Richtung Finale. Zudem enthält die Geschichte viele autobiographische Elemente und ich kann so genüsslich Vieles noch einmal erleben.
Wie geht es nun weiter? In der Wohnung gab es drei unterschiedliche, zum Teil hochexplosive Frontlinien. Ein behutsames Agieren wäre dringend notwendig. Thomas hatte diesen Sachverhalt schon bei der Zustimmung zum Beischlaf mit Claudia einkalkuliert. Somit musste er jetzt Handeln, denn er wollte die Auseinandersetzung mit Lydia ohne Claudia führen, Lydia sollte Zeit zum Überlegen haben, dazu musste Lydia runterkommen und dazu wäre ein ausreichend großes Zeitfenster nötig. Die Lösung sah er im kleinen erlesenen Freundeskreis. Nachdem alle wieder angezogen waren und die Frauen dabei waren das Geschehene einzuordnen, täuschte Thomas einen Anruf vor und verabschiedete sich mit dringenden Problemen im erlesenen Freundeskreis. Lydia konnte dem nichts entgegensetzen, weil sie aus Erfahrung wusste, der erlesene Freundeskreis hatte absolute Priorität und so hatte Thomas sein Ziel erreicht. Er konnte das Zeitfenster beliebig lange, sogar auf mehrere Tage, ausdehnen - Lydia kannte das. Da Lydia im erlesenen Kreis nie anerkannt war, konnte sie auch nichts überprüfen.
Der kleine erlesene Freundeskreis waren Personen mit gleichen Wertvorstellungen, gleichen Zielen und Idealen, es waren hochangesehene Spezialisten, in den unterschiedlichsten Gewerken. Es waren Labor- und Werkstattleiter mit umfassendem Können und Wissen, die sich so nach und nach an der Uni gefunden haben. Dieser Freundeskreis arbeitete eng zusammen. Auch bei Festen und Veranstaltungen blieben sie meist unter sich, hatten angeregte Gespräche über Gott und die Welt und genossen so ihre Gemeinsamkeit. Lydia gehörte nie dazu, zum einen interessierten sie die Themen nicht, zum anderen fehlte ihr oft das Wissen. Es gab allerdings auch eine wirtschaftliche Komponente, die sich so nach und nach entwickelte. Der Freundeskreis war eine geballte Anhäufung von Können und Wissen, das sprach sich sehr schnell rum. Zusätzlich pflegte er durch viele Außenkontakte Beziehungen zu erstklassigen Handwerkern. Dieses Konstrukt aus Kompetenz, Wissen und Können war überall gefragt und so wurden aus nicht bezahlten Gefälligkeiten, bezahlte Aufträge, aus Aufträgen bezahlte Projekte. Das Ganze war ein Selbstläufer und später eine einträgliche Einnahmequelle. Lydia wusste davon nichts, denn Thomas hatte ein geheimes Konto für diese Einnahmen. Lydia kannte diese Konto nicht.
Nachdem Thomas weg war, mussten Lydia und Claudia erst einmal irgendwie ins Gespräch kommen. Da sie sich schon Ewigkeiten kannten und gelegentlich auch heftige Meinungsverschiedenheiten bewältigt hatten, war das relativ simpel, sie kamen schnell wieder zusammen. Zunächst versuchten sie das Erlebte zu ordnen, danach alles zusammenzufassen und dann zu bewerten. Ordnen bedeutet: Lydia beschrieb ihr neues Zusammenleben mit Thomas. Ihre Dominanz, ihr Lustempfinden dabei und ihren Willen nichts verändern zu wollen. Sie beschrieb auch den geringen Widerstand den Thomas gegen alles leistete, sie konnte ihn mühelos manipulieren und zu dem machen was er jetzt ist: Ihr Diener und Sexsklave. Als Claudia dann fragte ob sie Thomas einmal gefragt hat, wie er sich dabei fühlt, ob er sie noch liebt, war die Antwort: Nein wozu! Claudia war entsetzt und begann an Lydias Denkvermögen zu zweifeln. Auf die Frage: Ist dir nicht aufgefallen, dass Thomas sich dir gegenüber komplett verändert hat, dir eine Rolle vorspielt, der Freundeskreis dich nicht mehr versteht, der kleine erlesene Freundeskreis dich anfeindet und verachtet, hatte Lydia keine Antwort.
Allerdings dieses Gespräch verunsicherte Lydia zunehmend und sie begann ein wenig zu zweifeln: Thomas spielt mir also etwas vor! Muss ich jetzt immer die Ehrlichkeit seiner Worte, seiner Taten, in Zweifel ziehen? Ja das könntest du, aber wozu? Thomas war immer ehrlich, hat dich wie eine gleichgestellte Partnerin behandelt, also noch einmal: Warum solltest du zweifeln - konterte Claudia. Zudem ist Thomas für den Rest seines Lebens mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert, wer hat also Grund zum Zweifel, schob Claudia fast feindlich nach. Das Gespräch entwickelte sich stetig zu einer begründeten Anklage gegen Lydia. Das musste sie beenden: Und was lerne ich jetzt daraus? Wie bewerte ich das Ganze? Was wären meine nächsten Schritte? All diese Fragen zielten auf Unterbrechung, auf Zeit zum Nachdenken, auf Beendigung der Verlesung der Anklage. Claudia konnte dem nichts entgegensetzen und so wurde alles vertagt.
Nachdem Thomas die Wohnung verlassen hatte fuhr zu einem befreundeten Restaurantbesitzer, dem der Freundeskreis bei der Fertigstellung seines Betriebes viel geholfen hat. Nach der freundschaftlichen Begrüßung bestellte er etwas Leckeres: Du kennst ja meine Vorlieben... Bei einer Flasche seines Lieblingsweines hatte er die Muße sein weiteres Vorgehen zu planen. Als erstes machte er eine Bestandsaufnahme: Wie geht es mir im Gesamten, wie geht mir bei der Arbeit, wie geht es mir mit dem erlesenen Freundeskreis, wie geht es mir im weiteren Umfeld, wie stehe ich wirtschaftlich da? Unter all diesen Fragen stand ein dickes Plus! Ihm ging es sehr gut, er war vollkommen zufrieden - so konnte er alt werden.
Die Bestandsaufnahme bei Lydia sah ein wenig anders aus: Ja er hatte sie geliebt, ja er hätte fast alles für sie getan, ja er hat sie verwöhnt, ja er war oft zu nachgiebig wenn es um sie geht, zusammenfassend: Sie war ein großer, optimaler Bestandteil seines Lebens. Er stand hinter Ihr, um sie wenn nötig aufzufangen, er stand neben ihr, um mit ihr zu kämpfen, er stand vor ihr, um sie zu schützen, sie war eine Grundlage seines Glückes. Allerdings was ist davon noch übrig? Er kam sich benutzt vor! Seine Gefühle wurden systematisch missachte. So konnte und wollte er nicht mehr mit ihr zusammenleben. Er musste versuchen dem Ganzen eine neue Richtung zu geben. Sie mussten sich aussprechen und ein neues Fundament legen. Er gibt ihr jetzt die nötige Zeit um sich ihrer Lage bewusst zu werden. Im kleinen Freundeskreis gib es genug Möglichkeiten um für ein paar Tage unterzutauchen.
Nachdem Claudia das Haus verlassen hatte, war Lydia alleine in ihrem Haus. Ihr Haus, ein schnuckliches Reihenendhaus, ca. 200m² Wohnfläche, Keller, Erdgeschoss, 1-ter Stock, ausgebautem Dachgeschoss, große Terrasse hinterm Haus und eine große Doppelgarage. In Zusammenarbeit mit dem kleinen Freundeskreis wurde das Haus nach dem Kauf kernsaniert und nach ihren Vorstellungen neu eingeteilt. Es war auf dem neusten Stand der Technik, mit allem ausgerüstet, was man so braucht und noch etwas mehr. Das ganze hatte, trotz der Beziehungen des Freundeskreises, seinen Preis und sie mussten noch einige Jahre abbezahlen. Allerdings mit ihren unkündbaren Arbeitsverhältnissen war das kein Problem.
Aber zurück zu Lydia - sie war nun allein, es war ein sonniger Tag, sie setze sich mit einer Flasche Wein auf die Terrasse und blickte zurück. Wie Thomas machte sie eine Bestandsaufnahme. Sie merkte schnell es gab zwei Abschnitte im Zusammenleben mit Thomas: Im ersten, am Anfang ihrer Beziehung gab es ein zusammen glücklich sein. Im zweiten, nach dem Porno, war vor allen sie glücklich, wie es Thomas ging wusste nicht und war es ihr auch nicht wichtig - nur sie zählte! Von Claudia hatte sie nun erfahren, dass Thomas sein Befinden verschleiert und ihr eine Rolle vorspielt, wie er sich dabei fühlt blieb unklar. Aus dieser Erkenntnis ergaben sich mehrere Fragen: 1. Will ich wissen was Thomas fühlt? 2. Würde dieses Wissen etwas ändern? 3. Wenn ja könnte sie ihr aktuelles Verhalten ändern? 4. Es war klar, es würde auf eine Entscheidung über entweder Teil 1 oder Teil 2 ihrer Beziehung hinauslaufen. 5. Würde Thomas ihr diese Entscheidung allein überlassen, oder würde er mitreden wollen? 6. Was würde sein, wenn sie sich nicht einigen können? An dieser Stelle hörte Lydia auf, es wurde ihr zu komplex. Sie musste sich erst mit Thomas unterhalten um auszuloten welche Möglichkeiten sie noch hat. Also blieb nur warten...
Lydia war nun zwei Tage alleine, das kannte sie zwar, aber diesmal war e anders: Kein Lebenszeichen von Thomas, sie wusste nicht wo er war und wie es ihm geht. Zudem hatte sie Schwierigkeiten das hochtechnisierte Haus richtig zu bedienen, dafür hatte sie ihren Thomas. Ihr Thomas, auch darüber dachte sie fast ständig nach: War es noch ihr Thomas und warum behandelte sie ihn so? Dazu musste sie ihr dominantes Verhalten hinterfragen. Wird Dominanz vererbt? Eine Punktmutation wie ein sechster Finger, oder eine guter Nahrungsverwerter zu sein, etc.? Oder ist Dominanz anerzogen, erlernt? Nachdem sie sich schlau gemacht hatte, wusste sie: Dominanz ist weder angeboren noch ein Dauerzustand, sondern immer in Bezug auf eine ganz bestimmte Situation zu betrachten. Das bedeutet sie könnte ihr Verhalten jeder Zeit ändern, wenn sie wollte. Das bedeutet weiter es liegt in ihrer Hand wie es weiter geht. Ok auch Thomas hatte seinen Anteil an dem Dilemma: Er war ihr gegenüber zu nachgiebig, das musste er ändern! Allerdings letztlich war es ihre Entscheidung: Teil 1 ihrer Beziehung mit Thomas, oder Teil 2 der Beziehung, dann fast zwangsläufig ohne Thomas.
Jetzt kommt wieder die Frage: Wie soll es enden? Eure Entscheidung!
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