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Feuriges Griechenland / Kapitel - BETA - "Ausbildung" (fm:Lesbisch, 12701 Wörter) [13/13] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 11 2026 Gesehen / Gelesen: 441 / 368 [83%] Bewertung Teil: 9.00 (6 Stimmen)
Episode 2 - Erste Ernüchterungen

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Markus fährt erschrocken auf, seine Finger krallen sich ins Laken. Für einen kurzen Moment hält die Zeit an. Der Luftzug der Klimaanlage fühlt sich plötzlich wie ein kalter Windstoß an. Sein Herz hämmert in der Brust, als würde es ihn fortjagen wollen. Am liebsten würde er einfach aus dem Zimmer rennen. Er spürt den Zitronenduft jetzt stärker, scharf und viel zu süß, als würde er ihm den Atem nehmen.

"Bitte, Cassiopeia... mach's nicht schlimmer", flüstert er und eilt zum Servicewagen. Die Flasche mit dem Reinigungsmittel klirrt leicht gegen das Metall, als er sie zu hastig greift.

Sie lässt ihn gehen, ihre Schritte verhallen auf dem Flur. Im nächsten Raum trifft ihn die Kühle der Klimaanlage noch deutlicher, das Surren sticht wie eine Mahnung in die Stille. Die Tür fällt leise ins Schloss, alles wirkt gedämpft und fern.

"So schlimm erwischt?" Cassiopeia kommt näher, bleibt an der Tür stehen, als wolle sie ihm Raum lassen - und doch reicht sie ihm wortlos die Hand, hält ihn sanft am Arm zurück, bevor er wieder fliehen kann.

"Markus, alles gut. Du musst dich nicht schämen. Ich hab nur das Gefühl, du brauchst jemanden zum Reden." Ihre Stimme klingt jetzt weich, vertraut, fast wie damals in ihren ersten Gesprächen. Er lässt sich aufs Bett sinken, die Matratze gibt leise nach und einen Hauch von Vanille und frischer Wäsche liegt in der Luft - ein seltsamer Trost.

Markus blickt auf seine Hände, sieht das Zittern. Gedanklich sucht er nach Worten, doch seine Gedanken verlaufen sich. "Was soll ich sagen? Dass ich mich verrannt habe? Dass ich nicht weiß, wie ich da wieder rauskomm?"

Er ringt mit sich, atmet tief durch, der Zitronenduft brennt in der Nase. "Egal, was ich mache - Kassandra blockt irgendwie alles ab. Oder... irgendwas steht immer zwischen uns."

"Was meinst du mit 'etwas steht zwischen euch'?" Cassiopeia bleibt ruhig, ihre Stimme klingt warm, voller Verständnis.

Markus schweigt, kämpft mit den Gedanken. Schließlich nickt er langsam. "Gestern hab ich zum Beispiel einen kleinen Wagen vor ihre Bürotür gestellt. Mit einer Flasche Wasser, einem Glas - und einem Brief, ganz offen an die Flasche gelehnt. In einem Cover." Er macht eine lange Pause, während die Geräusche des Hotels in der Stille leise weiterfließen.

Die Erinnerung ist klar. Das Licht im Flur, der minzige Hauch im Wasser, irgendwo dazwischen die Hoffnung - so verletzlich, dass Markus sie kaum zu fassen wagt.

"Als ich abends zu ihr ging, damit sie mit mir ein bisschen Griechisch übt ..." Markus zögert, seine Stimme ist leise, fast brüchig. "Ich habe sie auf den Wagen angesprochen. Sie hat sich bedankt - für das Wasser. Aber... kein Ton zum Brief. Als ich vorsichtig nachgehakt habe, meinte sie, es wäre kein Cover dabei gewesen."

Cassiopeia lehnt sich mit einem Schmunzeln gegen die Wand. "Vielleicht ist das Cover ja einfach abhandengekommen? Weißt ja, wie das hier manchmal läuft - da verschwindet alles schneller als ein Kaffee am Morgen."

Markus hebt die Hände, als wolle er das Unsichtbare greifen. "Ich versteh's einfach nicht. Wer nimmt schon einen fremden Brief? Und dann einfach... vernichten?" Seine Worte kommen stockend, sein Blick wandert ins Leere. In seinem Bauch zieht sich alles zusammen - ein dumpfer Knoten aus Unsicherheit, Wut und diesem nagenden Gefühl, nirgends wirklich anzukommen. War es wirklich Zufall? Oder will das Schicksal mich einfach nicht an sie heranlassen? Ein widerstreitendes Feuer aus Enttäuschung und leiser Hoffnung flackert in ihm auf. Vielleicht ist es auch nur meine Angst, die mir einen Streich spielt. Oder hat sie meinen Brief absichtlich ignoriert? Verbirgt sie mehr, als sie zeigt?

Cassiopeia zuckt mit den Schultern, ihre Stimme klingt locker: "Ach komm, Markus, vielleicht war's wirklich nur Pech. Oder ein Troll aus Zimmer 12 wollte mal wissen, wie sich echte Romantik anfühlt." Sie schüttelt lächelnd den Kopf. "Aber im Ernst: Ich kenn Kass. Wenn sie sagt, da war kein Cover, dann glaub ich ihr. Die ist so ehrlich wie mein Lieblingswein sauer."

Markus nickt langsam, doch sein Blick bleibt trüb. Die Gedanken wirbeln, ein schwerer Nebel aus Zweifel und Sehnsucht. Jemand hat den Brief genommen. Oder sie... sie wollte ihn nicht. Beides sticht wie Nadelspitzen.

"Gerade als ich dachte, sie öffnet sich ein bisschen, standest du plötzlich in der Tür", murmelt er, bemüht, seine Stimme ruhig zu halten.

Cassiopeia grinst entschuldigend. "Tja, tut mir leid, Held. Unser Treffen war schon länger geplant - wusste ja nicht, dass ich dir in die Quere komme. Ich bring halt gern ein bisschen Chaos mit."

Er lächelt schwach, sein Blick bleibt jedoch ernst. "Es kommt dauernd was dazwischen. Oder jemand... will nicht, dass wir uns näherkommen." Die Worte klingen matt und schwer, als würde er etwas Unsichtbares tragen.

Cassiopeia legt ihm eine Hand auf die Schulter, ihr Ton wird spöttisch-aufmunternd: "Kopf hoch, Träumer. Wie meine Oma immer sagte: Es gibt noch mehr Fische im Meer. Und ein paar davon haben sogar Humor." Dabei blinzelt sie ihm zu.

Markus schaut sie überrascht an. "Willst du etwa sagen, ich soll Kass vergessen - und stattdessen dich erobern?" Ein Anflug von Verlegenheit mischt sich in seinen Ton.

Sie lacht, ein warmes, helles Lachen. "Nicht so schnell, Cowboy! Für dich reicht's bei mir höchstens zu 'nem Drink und einer Runde Uno. Aber wenn wie Kass wär, würde ich einen wie dich sicher nicht so einfach ziehen lassen."

"Uno? Jetzt werde ich nervös", versucht Markus ein Grinsen. Während seine Mundwinkel sich heben. In seinem Inneren tobt noch immer das emotionale Gewitter - ein Aufruhr aus Unsicherheit, Enttäuschung und der leisen Hoffnung, dass alles doch noch einen Sinn ergibt.

Im diffusen Morgenlicht wirkte das Zimmer für einen Moment besonders still, als Cassiopeia abwinkte - Entschlossenheit in ihren Augen, die Mundwinkel leicht schief zu einem aufmunternden Grinsen verzogen. Mit einem energischen Ruck sprang sie auf. "Los, jetzt lass uns weitermachen, bevor wir hier sentimental werden. Die Betten machen sich nicht von allein."

Gemeinsam ziehen sie die Laken glatt, richten die Oberdecke und schaffen es schließlich, in ihrem eingespielten Rhythmus ein Zimmer nach dem anderen zu säubern. Während sie plaudern - mal albern, mal ernst - spürt Markus, dass Cassiopeia ihn nicht weiter drängt. Sie lässt das Thema ruhen, ist einfach da - als Freundin und Verbündete. Ihr unaufdringliches Verhalten gibt Markus das Gefühl, verstanden und unterstützt zu werden. In diesen kleinen Gesten liegt eine tiefe Vertrautheit, die er schätzt und die ihm Halt gibt.

Am Feierabend verabschiedet sich Markus rasch in Richtung Bungalow. Er sehnt sich nach der Dusche, nach etwas zu essen - und nach der Stille, in der er seine Gedanken sortieren kann. Während er durch die abendliche Luft läuft, kreisen seine Gedanken um die Begegnungen des Tages. Unsicherheit und Hoffnung kämpfen in ihm, doch er spürt einen Funken Zuversicht. Vielleicht liegt es daran, dass Cassiopeia ihm gezeigt hat, dass er nicht allein ist; dass es Menschen gibt, die ihn verstehen, auch wenn die Zukunft noch unklar bleibt. Trotz aller Zweifel hält er an dieser Hoffnung fest und fragt sich, ob das Leben ihm doch noch eine Wendung gönnt - und was wohl morgen sein wird.

Gegen Fünfzehn Uhr

Die Luft im Restaurant ist warm und wirkt fast schwer, durchdrungen vom Duft gegrillter Auberginen, knusprigem Brot und einer frischen Zitronennote. Der sanfte Luftzug der Deckenventilatoren streicht über Cassiopeias Haut, wirbelt dabei leise Haarsträhnen über ihre Stirn, während die flackernden Schatten an den Wänden tanzen. Stimmen murmeln gedämpft, Besteck klirrt, Gläser stoßen leise aneinander - ein ganz normaler Nachmittag, und doch liegt eine aufgeladene Spannung in der Atmosphäre.

Cassiopeia sitzt an einem der hinteren Tische, das Holz leicht rau unter ihren Fingerspitzen. Sie hat die Beine ausgestreckt, die Schuhe halb abgestreift, und spürt das angenehme Prickeln müder Füße, die noch die Hitze des Tages gespeichert haben. Ihr Rücken lehnt entspannt an der kühlen Wand, als Kassandra vorbeikommt, kurz innehält, ihre Freundin prüfend mustert und sich dann mit einem sanften Lächeln neben sie setzt. Ihr Parfüm - leicht, blumig, mit einem Hauch Meersalz - vermischt sich mit den Gerüchen des Essens und löst in Cassiopeia für einen Moment eine Gänsehaut aus.

"Na, geschafft für heute?" fragt Kassandra und streicht sich dabei eine Haarsträhne hinters Ohr, während sie sich auf den Stuhl sinken lässt.

"Ja, endlich. Und du? Musst du noch lange ran?" Cassiopeia lehnt sich vor, als wolle sie die Anspannung aus Kassandras Schultern vertreiben.

"Geht so. Vielleicht noch anderthalb Stunden - je nachdem, wie lange ich mich hier verquatsche", lacht Kassandra, nimmt einen Schluck Wasser und tippt spielerisch mit der Fingerspitze gegen das Glas. Der kalte Tau der Karaffe perlt auf ihrer Haut.

"Ach, ich bin jetzt also wieder schuld", erwidert Cassiopeia, ihre Mundwinkel zu einem Grinsen verzogen. Sie stupst Kassandra sacht mit dem Fuß unter dem Tisch an - ein vertrautes, beinahe kindliches Zeichen von Zuneigung.

"Nonsens, Cassio. Du weißt genau, wie ich das meine. Und genau dafür liebe ich dich - was du ja auch weißt." Kassandra hält den Blick ihrer Freundin, ihre Stimme wird weich, fast zärtlich. Einen Moment lang verharren ihre Finger auf Cassiopeias Handrücken, bevor sie sie scheu wieder zurückzieht.

Ein Moment der Stille entsteht. Die Geräusche des Restaurants entfernen sich, als hätte jemand einen Vorhang gezogen. Cassiopeias Herz schlägt einen Takt schneller.

Sie hebt eine Augenbraue, das Licht schimmert auf ihrer Haut. "Du liebst mich? Darf ich das als Antrag in meinen Kalender eintragen?"

Kassandra lacht auf, senkt dabei kurz den Blick, als wolle sie etwas verbergen. "Wer weiß... vielleicht irgendwann. Wenn ich bereit bin, nicht mehr auf den Richtigen zu warten... vielleicht, Cassio... vielleicht erwidere ich dann deine Avancen."

Sie zwinkert, zieht die Knie an die Brust und dreht einen Ring an ihrem Finger. "Bis dahin bin ich hetero - mit einer kleinen, aber feinen Bi-Neigung für dich."

Cassiopeia stöhnt theatralisch auf, lässt den Kopf zur Seite kippen und greift sich gespielten Kummers an die Stirn. "Hach, dann muss ich wohl weiter warten."

Kassandra lacht, doch ein Hauch Unsicherheit schwingt in ihrer Stimme mit - als wolle sie ihre eigenen Gefühle überspielen.

"Aber eines kann ich dir sagen: Sollte ich jemals meine lesbische Ader entdecken, dann werde ich nur mit dir vor den Altar treten."

"Ich werde dich beim Wort nehmen", sagt Cassiopeia, und ihre Stimme ist plötzlich leiser, fast ernst. Cassiopeias Augen funkeln einen Moment lang auf - war das Hoffnung, die da zwischen ihnen aufblitzte? Kassandra spürt einen kleinen, prickelnden Stich in ihrer Brust. Was, wenn sie sich wirklich darauf einließe?

"Na, da bitte ich aber auch drum. Wenn ich mich mal dazu entschließen sollte, dann bist du meine erste Wahl."

Ein verschmitztes Grinsen huscht über Kassandras Lippen, doch ihr Blick verrät für einen Moment Unsicherheit. Die beiden schauen sich tief in die Augen. Zwischen ihnen liegt etwas - nicht greifbar, nicht benennbar, aber da. Ein gemeinsames Lächeln, ein geteiltes Geheimnis, das die Luft zum Knistern bringt.

"Ich vermisse dich, Kass. Vermisse die letzten Wochen in den USA", sagt Cassiopeia leise. Für einen Augenblick scheint die Zeit stehen zu bleiben.

Kassandra fühlt, wie ihre Gedanken in Erinnerungen versinken. Ihre Schultern entspannen sich, und sie lässt den Moment zu. "Hm... die Zeit war schön. Und intensiv. Manchmal habe ich das Gefühl, wie deine Finger über bestimmte Stellen meines Körpers streichen", murmelt sie, während ein scheues Lächeln über ihr Gesicht huscht. Vielleicht ist es auch ein wenig Verlegenheit, die sie jetzt spürt.

"Ich schenke dir dieses Gefühl jederzeit gerne wieder", haucht Cassiopeia und legt spielerisch eine Hand auf Kassandras Arm. Für einen Moment atmet Kassandra tiefer ein, als müsse sie sich sammeln.

"Ich weiß, Cassio... aber du weißt, dass ich diese Gefühle lieber von jemand anderem - von einem Mann - erfahren würde."

Der Ernst schleicht sich in ihre Stimme und drückt die Stimmung kurz nach unten. Ihr Blick gleitet durchs Restaurant, bleibt an Markus hängen, der sich gerade sein Essen nimmt. Sein Shirt klebt leicht am Rücken, die Haare sind noch feucht vom Duschen. Er wirkt entspannt - und doch irgendwie abwesend.

"Etwa von Markus?" fragt Cassiopeia und reißt Kassandra aus ihren Gedanken. Ein kaum merkliches Zucken ihrer Mundwinkel verrät, dass sie den Moment nicht ganz ohne Ironie genießt.

"Was? Nein!" wehrt Kassandra sofort ab, fast zu schnell. Ihr Herz schlägt einen kleinen Hüpfer.

"Warum nicht? Er sieht gut aus, ist wissbegierig, lernbereit... und vor allem: Er ist ein Mann." Cassiopeia sagt es beiläufig, aber ihr Blick bleibt auf Kassandra gerichtet - ein Funken Schalk blitzt darin, doch darunter liegt ein Fünkchen Ernst.

"Echt jetzt, Cassio? Markus ist mein Untergebener. Ich bin für seine Ausbildung zuständig." Kassandra versucht, gefasst zu wirken, doch ein Anflug von Unsicherheit macht sich in ihrem Gesicht bemerkbar.

"Aber er ist ein Mann. Jung? Ja. Aber ein Mann. Und für hetero Frauen bestimmt nicht unattraktiv", hakt Cassio weiter nach, das Lächeln auf ihren Lippen inzwischen breit und herausfordernd.

Kassandra seufzt und schüttelt den Kopf, während sie ihre Finger nervös an ihrem Glas entlanggleiten lässt. "Gott, Cassio... was willst du hören? Dass er gut aussieht? Ja, bitte - damit hast du recht."

"Eins zu null für Markus", murmelt Cassiopeia und grinst triumphierend, was Kassandra nur mit einem gespielten Augenrollen quittiert.

"Na, das ist doch schon mal was", sagt sie frech und zwinkert, bevor sie kurz innehält - ein stilles Eingeständnis, dass hinter all dem Wortwitz vielleicht doch ein klein wenig Wahrheit lauert.

Kassandra verdreht die Augen, doch ihr Blick verweilt einen Moment länger auf Markus. Die Stimmen um sie herum verschwimmen kurz, das leise Klirren von Geschirr und das Murmeln anderer Gäste dringen nur gedämpft zu ihr durch. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee mischt sich mit einem Hauch von Croissants, der in der Luft hängt.

"Noch mal: Ich bin seine Vorgesetzte. Und damit kommt da gar nichts in Frage. Es ist wie mit Gästen - absolutes Tabu." Während sie spricht, spürt sie ein Kribbeln in ihrem Bauch, jener flüchtige Stich von Aufregung, der sie jedes Mal durchfährt, wenn sie Markus beobachtet. Fast automatisch greift sie nach ihrem Glass und dreht dies nervös in den Händen, als wolle sie ihre Gedanken ordnen. Gleich darauf schiebt sich ein schlechtes Gewissen in den Vordergrund - wie konnte sie überhaupt kurz daran denken?

"Hey, ich will dich zu nichts drängen. Ich sage nur: Der Junge ist heiß. Und er könnte dir garantiert die Gefühle schenken, die du dir so sehnlichst wünschst." Cassiopeias Stimme klingt jetzt leiser, gleichzeitig mitschwingend und neckisch.

Kassandra schaut wieder zu Markus, der sich ein paar Tische entfernt hingesetzt hat. Durch das leise Scheppern von Besteck auf Porzellan und das Summen der Gespräche wirkt der Raum merkwürdig entrückt. Sie fragt sich, ob er sie nicht gesehen hat - oder sich mit Absicht nicht zu ihnen gesetzt hat. Sein Blick ruht auf dem Teller, doch in seinen Augen liegt eine seltsame Abwesenheit, als würde er an ganz andere Dinge denken.

"Ja... ich glaube, das könnte er", sagt sie schließlich, lauter als beabsichtigt. Ihre Finger spielen unruhig am Rand des Glasses, und sie wagt einen verstohlenen Blick zu Cassiopeia, als suche sie bei ihr Halt. Dann hebt sie den Kopf, zwingt sich zu einem entschlossenen Ton, auch wenn ihre Stimme leicht bebt.

"Aber es geht nicht. Schon allein, weil ich keine Gerüchte aufkommen lassen will. So nach dem Motto: Er pennt sich gerade hoch - oder wird bevorzugt, weil er mit mir zusammen ist." Für einen Moment hält sie inne, ihr Blick schweift über die glänzend polierten Tische, auf denen sich das Licht der Kronleuchter spiegelt. Sie weiß, dass sie Recht hat - und doch spürt sie, wie schwer ihr diese Entscheidung fällt.

Freitagmorgen

Die Sonne fällt schräg durch die großen Fenster des Hotelflurs. Staubpartikel tanzen im Licht, während die Klimaanlage leise und gleichmäßig summt. Der Duft von frischer Wäsche, polierten Böden und einem Hauch Lavendel liegt in der Luft - sauber, aber nicht steril. Cassiopeia bleibt kurz stehen, schließt für einen Moment die Augen und spürt, wie der Morgen sie mit seiner Klarheit umhüllt - und gleichzeitig etwas in ihr aufwirbelt.

Sie beobachtet, wie Markus Apollonia eine Vase mit frischen Blumen überreicht. Rosen, Lilien, etwas Eukalyptus - der Strauß sieht nicht nur wunderschön aus, sondern verbreitet auch einen warmen, sommerlichen Duft, der Cassiopeias Erinnerungen an unbeschwerte Abende im Garten hervorruft. Ein leises Ziehen in ihrer Brust - war es Neugier? Oder doch ein Anflug von Eifersucht? Sie kann es selbst nicht genau benennen, aber der Gedanke lässt sie nicht los.

Mit ruhigen Schritten folgt sie Apollonia, das Klacken ihrer Absätze hallt auf dem Fliesenboden wider. Während sie gehen, bemerkt Cassiopeia, wie sich das Licht langsam verändert - helle Streifen wandern über die Wand, und für einen Moment scheint alles in goldener Wärme getaucht. Als Apollonia die Vase kurz auf einem Servierwagen abstellt, nutzt Cassiopeia den Moment, um innezuhalten und einen tiefen Atemzug zu nehmen. Der Duft der Blumen wird intensiver und vermischt sich mit einer Note von Kaffeesatz, die aus der nahen Küche herüberweht.

"Guten Morgen, Apollonia", sagt Cassiopeia mit einem natürlichen, unbeschwerten Lächeln und lässt den Blick kurz schweifen.

Apollonia nickt höflich, wirkt dabei etwas unsicher, und erwidert förmlich: "Oh, äh, hallo Cassio - danke, dir auch." Ihre Stimme ist leicht angespannt, die Hände um die Vase etwas zu fest geschlossen.

Cassiopeia mustert den Strauß, hebt fragend eine Augenbraue und grinst verschmitzt. Ein frischer Blumenduft liegt in der Luft und lässt Cassiopeia kurz träumen. "Schöne Blumen - muss ich da irgendwas wissen?"

Apollonia schüttelt den Kopf, ihre Wangen werden dabei ein wenig rot. "Ach, das wäre wirklich schön... Aber nein, Markus hat mich nur gebeten, sie Kassandra zu bringen." Ihre Worte klingen ein wenig gehetzt, als wolle sie jedes Missverständnis vermeiden.

Cassiopeia lässt den Blick noch einen Moment auf der Vase ruhen, dann sieht sie Apollonia direkt an, ihre Stimme locker und direkt: "Im Auftrag von Markus, ja? Oder hat er es sich bloß einfach gemacht und dich losgeschickt?"

"Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau..." Apollonia reibt sich nervös die Hände, während ihr Blick unsicher zur Seite gleitet. Ein leiser Hauch von Rosen- und Eukalyptusduft liegt in der Luft, vermischte sich mit dem sanften Surren der Klimaanlage, das aus dem Flur herüberdrängt. Für einen Moment fragt sie sich insgeheim, was Kassandra wohl mit den Blumen anfangen wird. "Er meinte nur, ich solle die Blumen zu Kassandra bringen", fügt sie schließlich hinzu, ihre Stimme kaum lauter als ein Flüstern.

Eine kleine Stille entsteht. Cassiopeia spürt, wie ihre Fingernägel leicht über das kühle Porzellan der Vase gleiten. Sie räuspert sich und lächelt. "Sag mal, ich bin sowieso gleich bei Kassandra - ich könnte die Vase einfach für dich mitnehmen. Dann sparst du dir den Umweg."

Apollonia zögert, ihre Finger um die Vase verkrampft. "Aber... Markus hat mich extra darum gebeten." Ihr Blick huscht unsicher zu Cassiopeia, dann wandert er verlegen zu Boden.

"Ach, ist Markus nach gerade einmal einer knappen Woche schon der Chef?" Cassiopeias Ton bleibt freundlich, aber es liegt ein feiner Nachdruck darin. Sie beobachtet Apollonia, einen kurzen prüfenden Blick auf deren Haltung werfend.

"Nein, natürlich nicht. Sorry, ich wollte dich nicht nerven..." Apollonias Stimme wird leiser, ein Anflug von Unsicherheit zeigt sich in ihrem Gesicht. Für einen Moment fragt sie sich, ob Cassiopeia verärgert ist, doch in deren gelassenem Lächeln liegt keine Spur von Unmut.

"Alles gut, Apollonia. Ehrlich." Cassiopeia hält inne, ihr Blick wird weich, fast ermutigend. In Apollonia steigt eine kleine Erleichterung auf, als sie vorsichtig die Vase an Cassiopeia überreicht. Ihre Hände zittern leicht, doch als Cassiopeia die Vase nimmt, spürt Apollonia ein wenig Zuversicht zwischen ihnen aufkeimen.

Der Flur liegt ruhig da, nur das entfernte Klappern von Geschirr und das Summen der Lüftung begleiten ihren Weg. Während sie weitergeht, spürt Cassiopeia, wie der Duft der Blumen sich mit der kühlen, leicht feuchten Morgenluft vermischt. Einen Moment lang glaubt sie, dass selbst der Flur neugierig auf das ist, was gleich passieren wird.

"Ob sie weiß, von wem die Blumen sind? Ob sie sich freut? Oder sich vielleicht fragt, ob sie von mir kommen?" Cassiopeia lächelt leise, während sie einen Anflug von Nervosität in ihrer Magengegend spürt. In Gedanken sieht sie Kassandra vor sich, wie sie die Vase entgegennimmt - überrascht, vielleicht sogar gerührt. Und ganz kurz kommt die Erinnerung an ein gemeinsames, leises Lachen im letzten Sommer hoch, verborgen hinter der Alltagsroutine, und Cassiopeia fragt sich, ob Kassandra daran wohl manchmal auch denkt.

Sie erreicht Kassandras Büro, streicht sich noch einmal über das Haar und klopft leise an die Tür. Für einen Moment scheint die Welt draußen den Atem anzuhalten - selbst das Licht vor der Schwelle wirkt kurz gedämpft.

Die Tür öffnet sich. Kassandra steht da, einen Hauch überrascht; ihr Haar ist locker hochgesteckt, und ein feiner Zitrus- und Sandelholzduft liegt um sie. Der Luftzug, der durch das Fenster streicht, trägt den Duft der Blumen weiter in den Raum und scheint Kassandras Gedanken einen Moment zu vernebeln. Ein Hauch von Zitrus vermischt sich mit der kühlen Luft, als würde der Duft die unausgesprochenen Gefühle zwischen ihnen greifbar machen.

"Morgen, Cassio. Hatte ich nicht klar ausgedrückt, dass du dich noch eine Weile gedulden musst, wenn du mich wirklich bekommen willst?" Ihr Blick bleibt auf den Blumen haften; ein winziges, verschmitztes Lächeln spielt um ihre Lippen.

"Verdammt... könnte ich jetzt behaupten, dass sie von mir sind", flüstert Cassiopeia halb gespielt, halb ernst und tritt ein.

Die Vase wird auf einen kleinen Tisch gestellt, die beiden setzen sich gegenüber an den Schreibtisch. Die Temperatur im Raum ist angenehm kühl, doch die Luft ist von leisen Geräuschen durchzogen: Das Rascheln von Stoff, das Ticken einer Uhr, und immer wieder der Duft der Blumen, der zwischen ihnen schwebt.

"Die sind also nicht von dir?" Kassandra runzelt die Stirn, ihr Blick wandert unsicher über die Vase, während sie nervös mit einer der Blumen spielt.

"Gott, wenn ich gewusst hätte, dass du so leicht zu erobern bist, hättest du schon lange täglich frische Blumen von mir bekommen, Kass. Nee, ehrlich jetzt - sie sind nicht von mir." Cassiopeia schüttelt leicht den Kopf und zuckt mit den Schultern, ein schelmisches Grinsen umspielt ihre Lippen.

"Hm... weißt du zufällig, von wem sie sind?" Kassandra zieht ein Blatt ab, lässt es nachdenklich zwischen ihren Fingern rotieren und blickt Cassiopeia mit schiefgelegtem Kopf an. Einen Moment schweigt sie, ein leises Seufzen entweicht ihr, während ihre Augen für einen Herzschlag ins Leere wandern.

"Nicht wirklich." Cassiopeia zuckt mit den Schultern und trommelt nervös mit den Fingerspitzen auf die Tischkante - ein Rhythmus, der immer dann auftaucht, wenn sie nicht ganz sicher ist, was sie sagen soll. "Ich habe nur mitbekommen, dass Apollonia den Auftrag hatte, sie dir zu bringen. Da ich eh auf dem Weg war, habe ich das übernommen. Vielleicht steckt ja eine Karte drin."

Ein kleines Lächeln huscht über Kassandras Lippen. "Oh, gute Idee. Lass mich mal nachschauen." Sie erhebt sich, ihr Kleid raschelt leise. Während sie sich zur Vase beugt, tanzen Lichtflecken auf dem Boden; ihr Haar fällt über die Schulter und der intensive Blumenduft scheint sie für einen Atemzug vollständig einzuhüllen. Sie sucht gründlich, ihre Bewegungen wirken fast ein wenig zu sorgfältig, als wolle sie die Unsicherheit überspielen - aber keine Karte.

Sie richtet sich wieder auf, schaut kurz verlegen zur Seite und setzt sich dann, fährt sich nachdenklich mit einem Finger über die Lippen. "Hm, leider nein." Einen Moment schweigt sie, ihr Blick schweift durch den Raum, bevor sie Cassiopeia wieder ansieht.

"Wow, ein geheimer Verehrer. Kass, jetzt hast du's geschafft - du bist in die obere Liga aufgestiegen." Cassiopeia blinzelt mit ihrem typischen, leicht schelmischen Grinsen über den Rand der Tischplatte, wobei ihre Augen ein verräterisches Funkeln verraten. Sie hebt dabei für einen Moment nur eine Augenbraue - ein Zeichen, das Kassandra sofort erkennt.

Kassandra lacht, diesmal ein wenig länger und etwas wärmer als sonst. Sie schaut Cassiopeia an, schüttelt leicht den Kopf und schmunzelt verlegen. "So, so... obere Liga. Cassio, du hast wirklich eine blühende Fantasie." Ihre Stimme klingt einen Hauch ironisch, wie so oft, wenn sie versucht, Unsicherheit hinter Humor zu verbergen.

"Ach ja? Also ich habe noch nie heimlich Blumen bekommen. Und ich glaube, Alexa und Apollonia auch nicht... was bedeutet: Du hast unsere Liga verlassen", kontert Cassiopeia und lehnt sich ein Stück weiter über den Tisch, als wolle sie ein Geheimnis preisgeben. Ihre Finger tippen dabei fast spielerisch auf die Tischplatte, während ihre Augen weiterhin herausfordernd funkeln.

"Nun, bei dir liegt das wohl eher daran, dass du keinen Hehl daraus machst, dass dich Männer nicht interessieren." Kassandra legt den Kopf leicht schief, ein sanftes, fast verschmitztes Lächeln umspielt ihre Lippen, während ihre Stimme ruhig bleibt - getragen von einer Wärme, die nur zwischen engen Vertrauten entsteht.

Cassiopeia verzieht leicht den Mund, ihre Augen blitzen ein wenig auf. "Okay, dann bin ich halt ein schlechtes Beispiel. Aber Kass... da draußen ist jemand, der an dich denkt. Der dir deinen Wunsch nach echten, realen Gefühlen stillen kann - und bestimmt auch möchte." Sie trommelt leise und rhythmisch mit dem Fingernagel auf die Tischplatte, ein fast unhörbarer Puls, der die gespannte Erwartung zwischen ihnen fast greifbar macht.

Kassandra sieht Cassiopeia lange an. Der Duft der Blumen scheint die Gedanken zwischen ihnen neu zu ordnen - Erinnerungen, Möglichkeiten, aber auch Zweifel. Für einen Moment verharren ihre Finger ganz still an einer der Blumen, als suche sie Halt. Wieso fällt es mir so schwer, mich auf etwas Neues einzulassen? Habe ich Angst, verletzt zu werden oder davor, mich selbst zu verlieren? Ein kurzer, verletzlicher Schatten huscht über ihr Gesicht, den sie hastig mit einem schiefen Lächeln zu überspielen versucht.

"Was, wenn sie recht hat? Was, wenn ich es nur nicht sehen will?" Sie schenkt Cassiopeia einen unsicheren, fast flehenden Blick, als hoffe sie auf eine Antwort, die ihr die Last der Entscheidung abnimmt.

"Ja, und jetzt? Soll ich im Haus mit einem Schild herumlaufen, auf dem steht: Wer hat mir die schönen Blumen geschenkt? Cassio, das geht genauso wenig wie..." Ihre Worte verhallen, ein leises, atemloses Lachen bleibt zurück, während Unsicherheit und Bedauern in ihren Zügen deutlich werden. Warum kann ich nicht einfach fragen? Was hält mich nur zurück?

Cassiopeia merkt es, ihr Blick wird für einen Moment weich. Sie schweigt, lässt die Stille wirken, und schenkt Kassandra ein aufmunterndes, zärtliches Lächeln.

"Natürlich nicht, Kass. Aber beim Herumgehen könntest du die Augen offenhalten. Vielleicht erkennst du jemanden, der sich vermehrt in deiner Nähe aufhält. Oder sich dir gegenüber besonders höflich verhält." Während sie spricht, streicht sie fast unmerklich über Kassandras Handrücken - eine Geste, die Nähe und Zuversicht schenken soll.

"Cassio, wenn das so ist, weißt du genauso gut wie ich: Gäste sind tabu." Kassandra richtet sich auf, versucht Festigkeit in ihrer Stimme, doch der sanfte Unterton von Bedauern bleibt hörbar. Ihre Finger wandern nervös an der Tischkante entlang, ein leises Zeichen ihrer inneren Unruhe.

Cassiopeia lächelt schief, ihre Augen suchen für einen Moment Kassandras Blick, und ein schelmisches Funkeln blitzt darin auf. "Na, dann brauche ich mir ja keine Sorgen zu machen. In spätestens drei bis vier Jahren werde ich dich dauerhaft in meinen Armen halten können." Sie zwinkert - und für einen Herzschlag scheint alle Unsicherheit vergessen.

Kassandra lehnt sich zurück, der Stuhl knarzt leise. Sie zwinkert zurück, ein warmes, ehrliches Lächeln erhellt ihr Gesicht, während ein letzter Rest Unsicherheit in ihren Augen bleibt. "Du weißt genau, dass ich dich niemals wirklich loswerden könnte, Cassio."

"Tust du auch nicht", kichert Cassiopeia, sieht noch einmal zärtlich zu Kassandra hinüber und steht dann langsam auf. Für einen Augenblick ruht ihre Hand wie zum Abschied auf Kassandras Schulter - eine leise, aber sprechende Geste.

"So, nun sollte ich aber mal nach Markus schauen. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass er es gut hinbekommen hat - aber das erste Mal allein ist immer etwas Besonderes." Sie zwinkert, ihr Lächeln ist jetzt aufrichtig und freundlich.

Die beiden verabschieden sich. Cassiopeia verlässt das Büro mit einem leisen, aufrichtigen Lächeln. Der Duft der Blumen bleibt im Raum und begleitet sie - mehr als nur ein Hauch: Er schwebt wie ein Versprechen zwischen den Erinnerungen, während sie den Flur entlanggeht und das Licht ein letztes Mal kurz flackert.

Freitagmittag, ca. 12 Uhr

Das Restaurant ist hell, die Sonne fällt durch die großen Fenster und wirft goldene Muster auf die Tische. Die Wärme auf Markus' Haut fühlt sich wie eine sanfte Umarmung an, während draußen das Leben vorbeizieht. Besteck klirrt, Stimmen murmeln durcheinander, zwischendrin kurzes Kinderlachen und das freundliche Nicken eines Kellners, der am Nachbartisch einen leeren Brotkorb nachfüllt. Der Duft von frischem Kaffee und gegrilltem Gemüse verbindet sich mit dem Aroma von warmem Brot, das auf den Tellern dampft. Ein älteres Paar lacht herzlich, während zwei Freundinnen sich über ihre Handys beugen und leise tuscheln.

Markus sitzt mit Sven an einem der Tische - beide in ihrer Pause, das Essen noch dampfend vor sich. Für einen Moment blickt Markus gedankenverloren auf die vorbeischwebenden Staubkörner im Sonnenlicht. Er reibt sich die Hände, als wolle er die Wärme auf der Haut bewahren.

"Und, wie läuft's, Markus? Lebst du dich gut im Berufsleben ein?" fragt Sven und schiebt sich eine Gabel voll Pasta in den Mund. Er grinst, schüttelt ein paar lose Locken aus der Stirn und beobachtet Markus neugierig, während er langsam kaut.

Markus zögert, sein Blick bleibt kurz auf dem Teller haften. Erst als Sven schmunzelnd die Augenbraue hebt, antwortet er: "Ich denke schon. Zumindest hält mir Cassiopeia keine Predigten", sagt er und lächelt schwach. Seine Stimme klingt nach außen hin ruhig, doch innerlich fühlt er sich wie auf schwankenden Planken. "Noch wirkt alles neu. Aber ich funktioniere. Mehr nicht."

Für einen Moment herrscht Stille, ein gleichmäßiges Stimmengewirr füllt die Pause aus. Markus wirft einen flüchtigen Blick zu einem anderen Gast, der gerade herzlich lacht, als wolle er sich an der Unbeschwertheit festhalten.

"Du bist bei ihr in sehr guten Händen, Bro. Mach dir da keinen Kopf." Sven stößt ihn sanft mit der Schulter an, das Lächeln in seinen Augen nimmt Markus ein kleines Stück Unsicherheit.

Markus spürt, wie sein Herz schneller schlägt. Er weiß, dass Sven recht hat, und dennoch bleibt dieses unterschwellige Ziehen in seiner Brust. Während er die Serviette zwischen den Fingern dreht, versucht er, seine Gedanken zu ordnen - doch sie wirbeln durcheinander wie Staub im Sonnenlicht. Was, wenn er wirklich einen Fehler macht? Oder wenn Cassiopeia und Kassandra irgendwann merken, dass er doch nicht so weit ist?

"Das weiß ich. Und ich bin auch echt dankbar - für eure Hilfe." Seine Stimme klingt leise, ein Hauch von Anspannung schwingt mit. Er zwingt sich zu einem Lächeln, spürt aber, wie seine Schultern sich unwillkürlich anspannen und sein Atem flacher wird.

"Hey, kein Ding... naja, außer heute und morgen", meint Sven mit einem schelmischen Grinsen. Er lehnt sich zurück, verschränkt die Arme und beobachtet Markus mit einem fast herausfordernden Funkeln.

Markus hebt den Blick und runzelt leicht die Stirn.

"Was? Wieso das denn nicht?"

"'Wie jetzt, warum denn nicht, bitte schön?' - Herrlich!", lacht Sven leise, macht eine bedeutungsvolle Pause und lehnt sich mit einem Grinsen nach vorne, als hätte er einen Geheimtipp parat. "Markus, es ist Wochenende, Kapierst du? Ab ins Lumen! Bücher kannste Montag wieder streicheln - jetzt wird erst mal das Tanzbein geschwungen, mein Freund."

Markus dreht die Gabel langsam im Kartoffelpüree, malt dabei gedankenverloren Spiralen ins Weiß. Einen Moment sagt er nichts, die Sonne wärmt ihm den Nacken, aber in seinem Inneren zieht's sich zusammen wie ein Regenschirm im Wind. "Hm... Mir ist heut irgendwie nicht nach Party", murmelt er schließlich und sein Blick bleibt an der kleinen Vase mit den roten Tulpen hängen.

"Obwohl ich hier sitzen und mit dir über Tanzen reden soll, frage ich mich: Was bringt mir das, wenn mein Herz doch ganz woanders ist?"

Sven zieht die Lippen zu einem spitzbübischen Grinsen, seine Augen blitzen vor Übermut. "Weißt du was, Markus? Ich schwöre dir, heute Abend verwandle ich dich in den König der Tanzfläche - ob du willst oder nicht."

Markus' Lächeln ist nur angedeutet, beinahe scheu, und er wirkt, als würde er am liebsten unter dem Tisch verschwinden. "Echt nett von dir, Sven, aber... Disco ist heute nicht so meins." Seine Finger trommeln nervös auf die Tischkante, getrieben von einer inneren Unruhe, die er kaum verbergen kann.

"Na toll." Sven zwinkert verschwörerisch, lehnt sich zurück und zieht lässig sein Smartphone aus der Tasche. "Dann muss ich wohl jemanden finden, der dich auf andere Gedanken bringt." Seine Stimme trägt noch das alte Schmunzeln, aber sein Blick schweift aufmerksam zu Markus, während er in seinem Handy tippt.

Ein leises Seufzen entweicht Markus. Seine Gedanken kreisen, werden zu einem Wirbelsturm aus Hoffen und Zweifeln: Wird Kassandra heute kommen? Und wenn ja, würde sie mich überhaupt bemerken? Oder bin ich für sie genauso blass wie ein Lichtschatten, der flüchtig über den Boden huscht?

Mit leiser, fast zerbrechlicher Stimme fragt er schließlich: "Weißt du, ob Kassandra kommt?" Während er spricht, hebt er vorsichtig den Blick, als fürchte er die Antwort mehr als die Frage.

Für einen Wimpernschlag hält die Welt den Atem an. Die verspielte Leichtigkeit verfliegt, als hätte jemand die Musik im Raum gedämpft und das Licht gedimmt. Zwischen ihnen dehnt sich eine Stille aus, schwerer als zuvor.

Svens Gesicht verändert sich. Die kecke Verspieltheit weicht ehrlicher, beinahe brüderlicher Sorge. Seine Stimme klingt jetzt tiefer, ruhiger. "Nein, das weiß ich nicht, Markus. Aber wenn du möchtest, kann ich sie fragen."

Markus nickt langsam, sein Blick verliert sich für einen Moment ins Leere. Was bringt's? Sie sieht mich nicht. Nicht wirklich. Vielleicht bin ich zu unscheinbar für jemanden wie sie...

Eine schwache Melodie summt aus Svens Handy und mischt sich mit dem Stimmengewirr und dem leisen Klappern des Bestecks. Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee zieht kurz an Markus vorbei, als ein Kellner vorbeigeht. "Ach, auch egal. Ich komm bei ihr eh nicht weiter." Seine Worte sind leise, fast resigniert. Ein kurzer Anflug von Bitterkeit huscht über sein Gesicht, bevor er sich zwingt, wieder zu lächeln.

Sven tippt. Der Bildschirm leuchtet kurz auf. Während er schreibt, spürt er, wie sich eine leise Unruhe in ihm regt - will er wirklich, dass Markus und Apollonia sich näher kommen? Oder fürchtet er, dabei irgendwie außen vor zu sein? Er schiebt den Gedanken beiseite. "Hi Apollonia, bist du heute im Lumen?" Dann schaut er wieder zu Markus und legt das Handy zwischen sich auf den Tisch, als wolle er zeigen, dass nichts zwischen ihnen steht.

"Was hat meine Schwester, Bro? Klar, sie sieht gut aus - aber was genau hat sie?" Er zieht die Augenbraue hoch, wartet gespannt auf die Antwort, aber insgeheim fragt er sich, was Markus in ihr sieht, was er selbst vielleicht übersehen hat.

Markus' Mundwinkel zucken, er ringt um Worte. Schließlich sagt er leise: "Alles, Sven... ihre Art, ihr Wesen. Wie sie beim Sprechen kleine Gesten mit den Händen macht. Das Grübchen auf ihrer Wange..."

Für einen Moment schweigt er, und es ist, als würde die Welt rund um sie beide langsamer werden - das Murmeln der anderen Gäste verblasst, der Duft des Essens liegt schwer und tröstlich in der Luft.

Und wie sie mich ansieht, wenn sie glaubt, ich merke es nicht... wie ihr Blick mein Herz berührt, als hätte sie es längst durchschaut.

Sven beobachtet Markus genau. Ein leises Lächeln spielt auf seinen Lippen, aber hinter seinen Augen flackert ein wenig Unsicherheit - kann er Markus wirklich helfen, ohne dass sich zwischen ihnen etwas verändert?

"Nur das? Kein Wort zu ihrem Body?"

"Dass sie eine Traumfrau ist, hab ich extra nicht gesagt... Bro, ich will sie nicht aufs Äußerliche reduzieren." Markus' Tonfall ist fest, aber ein Hauch Verlegenheit blitzt in seinen Augen auf.

Svens Handy vibriert. Ein leichtes Kribbeln wandert durch seine Handfläche, als er es aufnimmt. Das Restaurant ist erfüllt von einem leisen Murmeln, das gemeinsam mit dem entfernten Klappern von Geschirr eine beruhigende Kulisse bildet. Sven wirft Markus einen vielsagenden Blick zu und grinst, als er eintippt: "WIR werden auch da sein." Einen Moment lang zögert er, spürt einen kurzen Anflug von Unsicherheit, bevor er die Nachricht abschickt.

"Okay, ich werde mal Kass abchecken... aber selbst, wenn sie nicht kommt - wir gehen hin, Bro." Markus versucht, seine Stimme locker klingen zu lassen, doch ein Funken Aufregung schwingt mit. Für einen Herzschlag lang hält Markus' Blick an Sven, als suche er darin Bestätigung. Dann nicken beide sich wortlos zu.

Damit endet ihre Pause. Mit einem letzten, stillen Lächeln begeben sie sich wieder an ihre zugeteilte Arbeit. Die Geräusche des Pausenraums verblassen hinter ihnen, während jeder für sich noch einen Moment den Nachklang der Unterhaltung spürt.

Samstagabend

Das Lumen pulsiert. Musik wummert durch die Wände, so tief, dass Markus den Bass in seiner Brust spürt - wie ein zweiter Herzschlag, der alles andere übertönt. Lichtblitze zucken über Gesichter und Gläser, reißen Farben aus dem Dunst und lassen die Konturen der Menschen verschwimmen, als wären sie Teil eines Traums. Der Duft von Parfüm schwebt in dichten Schwaden, vermischt mit dem süßlichen Aroma von Alkohol und dem salzigen Geruch warmer Haut. Eine Wolke aus Stimmen, Lachen, Rufen umhüllt alles, das rhythmische Stampfen der Bässe lässt selbst den Boden leicht vibrieren.

Sven bahnt sich mit entschlossenem Schritt einen Weg durch die Menge. Plötzlich bleibt Sven stehen. Ein schelmisches Grinsen huscht über sein Gesicht, ehe seine Hände wie selbstverständlich um die Taille einer jungen Frau gleiten. Markus sieht, wie sie für einen Moment erschrickt, sich ruckartig zu ihnen umdreht - und dann, als sie Sven erkennt, ein Aufleuchten durch ihr Gesicht flackert. Für einen Wimpernschlag meint Markus, einen Hauch Erleichterung in ihrem Blick zu erkennen, bevor sie sich wieder sammelt. Sie verschränkt spielerisch die Arme vor der Brust, ihr Lächeln offenbart Freude - doch in ihrer Stimme schwingt ein Hauch Spott mit:

Licht zuckt wie fernes Gewitter durch den dunklen Raum, tanzt über Gesichter und streift Svens Haut, während dumpfe Bässe durch seinen Körper rollen und die Stimmen der Menge zu verschwimmen scheinen. Der Geruch von Parfüm, Schweiß und süßlichem Alkohol legt sich schwer auf seine Sinne - doch in diesem Moment, als er Elena gegenübersteht, treten all diese Reize zurück, werden zu einer vibrierenden Kulisse, vor der nur noch sie beide zählen. Es ist, als wäre plötzlich alles Licht auf sie gerichtet und die Welt zöge sich einen Schritt zurück.

"Na, siehst du auch mal wieder vorbei?" sagt sie und hebt dabei mit einem leicht vorwurfsvollen Blick eine Augenbraue.

Er zieht sie näher an sich, spürt durch den Stoff ihres Kleides die Wärme, das schnelle Pochen ihres Herzens - ein Echo seines eigenen Aufruhrs. "Hallo Elena. Wieso sollte ich nicht mehr herkommen? Sonst könnte ich dich doch nicht in meine Arme nehmen." Sein Tonfall ist locker, herausfordernd. Ihm fällt auf, wie ihre Finger spielerisch an seinem Ärmel zupfen, ihr Lachen so leicht, dass es ihm einen Moment lang die Angst nimmt.

"Charmant wie immer. Aber du hast mich fast zu lange nicht mehr in deine Arme gezogen, findest du nicht?" Ihr Blick trifft ihn direkt, ein kurzer, prüfender Funke inmitten des flirrenden Lichts, und Sven weiß nicht, was schwerer wiegt - die Vertrautheit oder die Distanz, die sich zwischen ihren Worten wie ein Schatten ausbreitet.

Er will etwas erwidern, ein witziges Wort auf den Lippen - doch schon spürt er Elenas warme Nähe. Sie hebt sich auf die Zehenspitzen, ihr Mund ist ganz nah an seinem Ohr. Für einen Herzschlag verschwimmt der Lärm zur Stille, als hätte der Raum den Atem angehalten.

"Ich liebe dich, Sven. Und das weißt du. Aber ich kann nicht ewig warten. Sag mir, ob es eine Chance für uns gibt - oder nicht. Alles ist besser als das hier." Ihre Stimme ist weich, aber sie brennt sich in ihn ein, dringt durch den Lärm, durch die Hitze bis zu dem Punkt, an dem es keine Ausflüchte mehr gibt.

Ein Kuss auf die Wange, ihr Atem ein Hauch auf seiner Haut, dann tritt sie zurück. Für einen Moment hält ihr Blick ihn fest - und Sven spürt, wie ihm der Boden unter den Füßen zu entgleiten droht. Er steht da, die Geräuschkulisse brandet wieder auf ihn ein, Lichter blitzen, der Geruch von Rauch, Schweiß und Wodka hängt in der Luft - und in ihm tobt ein Sturm aus Hoffnung und Angst. Was, wenn er sie verliert, weil er sich nicht traut? Was, wenn er sich verliert, wenn er wagt, was er insgeheim längst ersehnt?

"Ich dachte, sie will das genauso wie ich. Offen. Locker. Aber sie will mehr. Und ich... ich auch." Ein Rest von Unsicherheit klingt in Svens Gedanken nach, während er sich an die letzte Nacht mit Elena erinnert - und das vertraute Kribbeln in seiner Brust spürt. Sein Blick schweift durch den Raum, begleitet von einem sachten Schwindel, der von der Musik und dem verführerischen Duft von Parfüm herrührt, der in der Luft schwebt.

Markus entdeckt in diesem Moment Kassandra, Cassiopeia, Apollonia und zwei weitere Frauen an einem Stehtisch. Das Licht tanzt über ihre Gesichter, ihre Gläser glänzen im Neonlicht - das Klirren der Gläser mischt sich mit dem Beat und verstärkt das Gefühl, Teil eines endlosen Moments zu sein. Er will zu ihnen - aber Sven steht noch neben ihm.

Apollonia dreht sich um, erkennt Markus. Für einen kurzen Moment kommt ihr die Erinnerung an ihre gemeinsame Nacht - ein flüchtiges Glimmen von Sehnsucht und Vertrautheit. "Jetzt wird der Abend interessant", sagt sie - etwas zu laut, so dass auch Kassandra es hört. Ihre Stimme trägt einen Hauch von Provokation, und ihr Blick sucht kurz die Reaktion der anderen.

"Was wird interessant?" Kassandras Stimme klingt neugierig, aber in ihrem Innersten breitet sich ein schmerzhaftes Ziehen in ihrer Brust aus, während sie sich bemüht, ihre Unsicherheit hinter einem gelassenen Lächeln zu verbergen. Sie wirft Apollonia ein ironisches Lächeln zu, das mehr Fragen stellt, als es beantwortet.

"Der Abend... und vielleicht auch wieder die Nacht." Apollonia grinst, das Licht spiegelt sich in ihren Augen - ein Ausdruck verspielter Erwartung.

Kassandras Blick folgt Apollonias. Sie sieht Markus. Ein schmerzhaftes Ziehen breitet sich in ihrer Brust aus, während sie sich bemüht, ihre Unsicherheit hinter einem gelassenen Lächeln zu verbergen.

"So, so... die Nacht? Du hast dir also Markus für diese Nacht zum Opfer ausgesucht?" Kassandra hebt herausfordernd die Augenbraue, ihre Worte von einem ironischen Lächeln begleitet, das nicht ganz über die Verletzlichkeit in ihren Augen hinwegtäuschen kann.

"Hm, die Frage bei Markus ist: Wer am Ende das Opfer sein wird, Kass." Apollonia erwidert mit einem spitzbübischen Grinsen. Für einen Moment steht die Spannung wie ein elektrischer Funke zwischen ihnen, während Markus unsicher den Blick senkt und sein Glas in den Händen dreht.

"Was soll das jetzt eigentlich bedeuten?" Kassandras Stimme ist ruhig, aber ein feiner Riss zieht sich durch ihre Fassade - ein leises Zittern, das sie selbst kaum überhören kann. Ihre Finger krampfen sich um das Glas, als wolle sie sich daran festhalten. Für einen Moment bleibt ihr Blick an Apollonia haften, als suche sie in ihrem Gesicht nach einer Antwort, die sie nicht hören will.

"Er kann mein Opfer werden - oder ich sein Opfer. Wie das ausgeht, liegt ganz bei uns. Zwischen Markus und mir fliegen die Funken, und ich weiß nicht, wer von uns sich am Ende mehr verlieren wird - aber eins ist sicher: Die Nacht wird brennen."

Kassandra versteht. Sie fragt: "Habt ihr schon miteinander gevögelt?"

"Ja. Und Alexa übrigens auch - das war, als ihr in den Staaten wart."

Kassandra spürt einen Stich im Herzen. Sie lacht kurz auf, doch ihr Gedanke schmerzt in ihrer Brust. "So einer bist du also, Markus..."

Sie versucht, sich nichts anmerken zu lassen und fährt fort, während sie demonstrativ einen Schluck nimmt: "Ein Glück, dass zwischen uns nichts laufen kann." Doch ihr Herz zieht sich zusammen, und für einen Moment schaut sie Markus nicht direkt an.

Markus macht Sven mit einem stummen Nicken klar, dass er rübergehen will.

"Alles klar, Bro. Geh schon - ich komm gleich nach", murmelt Sven, wobei er Markus leicht auf die Schulter klopft. "Aber ich muss das hier erst klären. Sorry." Markus nickt knapp und verschwindet in Richtung seiner Schwester. Sven schaut Markus nach und spürt, wie sich ein Kloß in seinem Hals bildet, während die Geräusche des Lumens für einen Moment in den Hintergrund rücken und er sich bewusstwird, wie viel gerade zwischen ihnen unausgesprochen blieb.

Der Bass vibriert in Markus' Brust, während er sich durch das bunte, flackernde Licht zum Tisch bewegt. Kurz bleibt er stehen, fährt sich nervös durch die Haare und presst die Lippen aufeinander. Seine Hände zittern leicht, als er mit einem vorsichtigen Lächeln an den Tisch tritt.

"Hey", sagt er leise und schaut Apollonia nur kurz an, bevor sein Blick unsicher zu den anderen wandert.

Apollonia wiegt sich locker im Rhythmus der Musik, hebt ihr Glas, nimmt einen kleinen Schluck und setzt es dann mit einem leisen Klacken wieder ab. Ihre Augen funkeln schelmisch.

Apollonia wiegt sich locker im Rhythmus der Musik, hebt ihr Glas, nimmt einen kleinen Schluck und setzt es dann mit einem leisen Klacken wieder ab. Ihre Augen funkeln schelmisch, doch für einen Moment - kaum wahrnehmbar - huscht ein Anflug von Unsicherheit über ihr Gesicht. Wird Markus auf ihr Angebot eingehen? Schnell verbirgt sie den Zweifel hinter einem leichten, spielerischen Lächeln.

"Na Markus, willst du heute Nacht tanzen? Oder genießt du einfach nur die Show?" Ihre Stimme klingt locker, aber in ihrem Innern pocht leise die Hoffnung, ihn nah bei sich zu wissen. Sie lehnt sich ein Stück vor, ihre Fingerspitzen trommeln erwartungsvoll auf die Tischkante, als könne sie so ihre Nervosität vertreiben. Ein kurzer, forschender Blick sucht Markus' Reaktion.

Markus grinst verlegen, weicht Apollonias Blick aus und umklammert sein Glas etwas fester, sodass es kurz in seiner Hand klirrt. Für einen Moment scheint er sich an dem kühlen, glatten Rand festzuhalten, während ein Hauch von Parfum und verspieltem Lachen durch den dichten, warmen Raum schwebt. Die Lichter tanzen in bunten Reflexen auf den Gesichtern, werfen Schatten, die sich mit der Musik bewegen. "Vielleicht später, Apollonia", murmelt er leise, die Stimme kaum hörbar zwischen dem dumpfen Bass und dem Gemurmel ringsum, "ich schau mich erst mal ein bisschen um... muss mich noch sortieren." Während er spricht, trommeln Apollonias Finger leicht nervös auf die Tischkante, und ein leiser Seufzer entweicht ihr, kaum merklich, als versuche sie, ihre Enttäuschung zu verbergen. In der Luft liegt der süßliche Geruch verschütteter Getränke und ein Hauch von Zigarettenrauch, der durch die offene Tür zieht und die dichte Atmosphäre unterstreicht.

Apollonia schiebt die Unterlippe vor, ein Schmollmund liegt auf ihrem Gesicht.

"Hey Kassandra, alles klar bei dir?" Markus grinst leicht, doch während er Svens Schwester ansieht, spürt er, wie sein Herz schneller schlägt. Unsicher fährt er sich mit der Hand durchs Haar, und für einen Moment fragt er sich, ob sie merkt, wie nervös er ist.

Ihre Stimme bleibt höflich, doch in ihrem Innern tobt ein Sturm. Du darfst ihm keine Hoffnung machen. Bleib klar, auch wenn es schwerfällt.

"Danke, Markus. Mir geht's gut. Und dir?" Kassandra hält den Blick einen Moment länger als gewöhnlich, sucht nach Worten, die ehrlich und zugleich schonend sind. Warum muss es so kompliziert sein? Ich will niemanden verletzen, aber ich kann ihm einfach nicht geben, was er sucht.

"Jetzt - hier im Lumen und bei dir - geht's mir besser." Markus sagt es leise, aber diesmal klingt etwas Verletzlichkeit in seiner Stimme mit. Für einen Moment scheint etwas zwischen ihnen aufzubrechen; zum ersten Mal lässt er Kassandra tiefer blicken, offenbart ein Stück seiner Gefühle.

Kassandra spürt, wie sich ein Knoten in ihrer Brust zusammenzieht. Ihre Gedanken wirbeln durcheinander. Ob er merkt, wie sehr ich mich distanziere? Es bringt doch nichts, ihm eine Chance zu lassen - aber warum fühlt sich das so falsch an? Mit einer leisen Bewegung sucht sie Cassiopeias Nähe und legt ihre Hand in deren Hand. Die Wärme von Cassiopeias Fingern beruhigt sie ein wenig.

Das gedämpfte Licht des Lumens wirft sanfte Schatten auf die Gesichter, das leise Klirren von Gläsern vermischt sich mit der dröhnenden Musik . Stimmen und Lachen verschmelzen zu einer Kulisse, die für einen kurzen Moment wie ein schützender Kokon wirkt.

Cassiopeia bemerkt die Geste; ihr Blick wandert von Kassandra zu Markus und zurück. Ein Moment voller Spannung liegt in der Luft, als würde jeder das nächste Wort abwägen. Markus sieht, wie sich die beiden Frauen langsam annähern, ihre Gesichter kommen sich näher. Die Musik scheint zu verhallen, als wäre alles andere in diesem Moment bedeutungslos.

Ihre Lippen berühren sich, und für einen Augenblick scheint die Welt stillzustehen. In Markus' Kopf verstummt die Musik, das Licht flackert wie ferne Erinnerungen. Blockt sie deswegen jede Annäherung ab, weil sie auf Frauen und nicht auf Männer steht?

Markus spürt einen stechenden Schmerz in der Brust, als ob ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Starre und Leere breiten sich in ihm aus. Geh einfach. Es gibt nichts mehr zu sagen. Für die anderen bleibt es ein gewöhnlicher Moment - für ihn ist es alles.

Er dreht sich um, jeder Schritt fühlt sich schwer und fremd an, als würde er gegen einen Strom aus Vergangenheit und Hoffnung laufen. Erst als der Kuss endet, bemerken Kassandra und Cassiopeia, dass Markus gegangen ist.

Kassandra sieht ihm nach, Schuld und Bedauern in ihren Augen. Vielleicht hätte ich ehrlicher sein sollen. Es tut weh, das zu sehen. Aber es ist besser so... oder?

"Es tut mir leid, Markus... ich hoffe, ich konnte den Schmerz so wenigstens ein wenig abmildern. Vielleicht hilft es dir zu glauben, dass ich auf Frauen stehe."

Kassandra spürt einen bleiernen Druck auf ihrer Brust, während sie versucht, den Abend mit ihren Freundinnen im Lumen zu genießen. Das Lumen ist erfüllt von pulsierenden Lichtern und Musik, die durch die Menge vibriert. Der Duft von Parfüm und das Lachen der Gäste mischen sich zu einer Kulisse, in der Kassandra sich fast verloren fühlt. Immer wieder schiebt sich das Bild von Markus in ihre Gedanken, mal scharf und schmerzhaft, mal verschwommen wie ein ferner Traum. Cassiopeia bemerkt jede dieser kleinen Abwesenheiten, liest die Unruhe in Kassandras Blick und versucht, sie davon abzulenken - zieht sie auf die Tanzfläche, dreht sie in den Strahlen des Lichtspiels und schenkt ihr Zärtlichkeiten, die für einen Moment die Schwere in Kassandras Innerem aufzuheben scheinen.

Irgendwann endet jede Nacht, und so macht sich die kleine Gruppe von Frauen gemeinsam auf den Heimweg. Apollonia verabschiedet sich leise und verschwindet in Richtung ihrer Wohnung, während Kassandra und Cassiopeia Seite an Seite zu Kassandras Bungalow schlendern. Der Lärm der vergangenen Stunden klingt in ihren Ohren nach, doch zwischen den beiden liegt eine stille, besondere Nähe.

Kassandra spürte ein leises Ziehen in ihrer Brust, das sie nicht ignorieren konnte. Gerade jetzt, in dieser Stille nach dem Lärm, wurde ihr Bedürfnis nach Cassiopeias Nähe übermächtig. War es Schwäche, dass sie Cassiopeias Nähe so dringend brauchte? Oder war es einfach das Bedürfnis, für einen Moment nicht stark sein zu müssen? Ihre Gedanken wirbeln durcheinander, und sie spürt, dass sie heute Nacht jemanden an ihrer Seite braucht - nicht aus Sehnsucht nach körperlicher Nähe allein, sondern weil sie die Vertrautheit, das beruhigende Gefühl von Cassiopeias Gegenwart, mehr denn je braucht.

Als sie sich der Haustür nähern, schaut Kassandra Cassiopeia an, ihre Augen sprechen das aus, was Worte nicht zu fassen vermögen. Cassiopeia lächelt sanft, nimmt Kassandras Hand und verschränkt ihre Finger fest mit den ihren - ein Wort wäre überflüssig gewesen, denn in dieser Umarmung liegt das Versprechen, nicht fortzugehen.

"Komm", flüstert Cassiopeia leise und zieht Kassandra mit einem zarten Lächeln durch die Tür. Gemeinsam verlassen sie die noch dunkle Nacht und betreten die Geborgenheit ihres vertrauten Bungalows, als wollten sie der Dunkelheit zusammen trotzen. Die Stille draußen weicht dem leisen Klicken der Tür hinter ihnen, und im Flur begrüßt sie ein vertrauter Duft, der Wärme und Sicherheit verspricht. In diesem Moment fühlt sich Kassandra zum ersten Mal an diesem Abend nicht mehr allein.

"Er spukt dir doch immer noch durch den Kopf, oder?" Cassiopeias Stimme ist sanft, aber ein Hauch von Neugier blitzt auf, während sie sich neben das Bett stellt, die Arme locker verschränkt.

Kassandra hält inne, die Bluse in den Händen, als hätte sie vergessen, was sie als nächstes tun wollte. Kurz verharrt sie. Ihr Blick geht in die Ferne, irgendwohin, wo Cassiopeia ihn nicht erreichen kann. Dann, mit einem kaum hörbaren Räuspern, hängt sie die Bluse über die Stuhllehne und atmet tief ein.

"Cassio... bitte... nicht jetzt, ja!" Ihre Stimme klingt rauer als sonst, als müsste sie jedes Wort durch einen dichten Nebel schieben. "Können wir einfach... es jetzt lassen?"

Ein kurzer Moment des Schweigens legt sich über den Raum. Kassandra spürt das Gewicht der vergangenen Stunden in ihren Knochen, eine bleierne Müdigkeit, die sie zermürbt. In ihrem Kopf kreisen die Gedanken unaufhörlich um Markus: Sie wünscht sich, einfach für einen Moment nicht denken zu müssen - nur Stille, nur vergessen.

Cassiopeia bleibt ruhig, setzt sich aufs Bett und zieht die Beine an. Ihr Ton wird weicher, fast flüsternd, als sie die Hand nach Kassandra ausstreckt. "Ich weiß, es tut weh, Kass. Aber du musst das nicht allein durchstehen. Wenn du reden willst - ich bin da, ja?" Ihre Worte sind vorsichtig gesetzt, mit kleinen Pausen, damit jede Silbe ankommen kann.

Kassandra lässt sich wie erschöpft auf die Matratze sinken, ihr Körper schwer, als würde sie in der Müdigkeit versinken. Ein Zittern schleicht sich in ihre Stimme, Tränen sammeln sich in ihren Augen. "Es ist einfach alles so viel... Ich versteh nicht, warum es so weh tut..." Ihre Finger krallen sich ins Laken, während ihr Atem flatternd wird.

Schnell eilt Cassiopeia zu ihr, setzt sich neben sie, nimmt sie in ihre Arme und spürt das leichte Zittern ihrer Freundin. Instinktiv drückt sie Kassandra etwas fester an sich. "Hey, alles gut, ich bin da. Lass es raus, Krass ... was immer da gerade raus muss."

Kurz steht sie auf und mit einer fließenden Bewegung schlüpft Cassiopeia aus ihrer Hose, zieht lässig das Shirt über den Kopf und wirft es achtlos auf den Stuhl. Das Licht, das gedämpft durch die Vorhänge fällt, taucht das Zimmer in eine weiche Atmosphäre und zeigt sie nur noch in BH und Slip. Mit einem schiefen Lächeln und einem leisen Seufzen, der ihre Worte unterstreicht, betrachtet sie Kassandra.

Dann setzt Cassiopeia sich wieder neben Kassandra. Die beiden rutschen näher zusammen aufs Bett, so dass sie sich mit dem Rücken an die Lehne lehnen können. Cassiopeia bemerkt die Tränen in Kassandras Augen, noch zaghaft und unsicher, ob sie sich zeigen dürfen. Mit sanfter Entschlossenheit zieht sie Kassandra wieder in ihre Arme, hält sie fest, als wolle sie ihr all die Kraft geben, die sie gerade braucht. Ihre Haut berührt sich, nur unterbrochen von den zarten Stoffschichten ihrer Unterwäsche, und zwischen ihnen entsteht eine Wärme, die Geborgenheit schenkt.

Kassandras Verzweiflung bricht in Cassiopeias Nähe durch - diese Vertrautheit, der Duft, die Sicherheit, die sie ausstrahlt, lassen alle Mauern einstürzen. "Es tut so weh, Cassio ... so verdammt weh ... warum... warum gerade er?", flüstert sie, die Stimme bricht fast ab, zwischen den Schluchzern kaum zu verstehen.

Behutsam fährt Cassiopeia mit den Fingern durch Kassandras Haar, streicht ihr langsam eine Strähne aus dem Gesicht. Ihr Blick ist weich, voller Sorge, während sie leise fragt: "Was... was tut dir so weh, Kass?"

Kassandra presst die Augen zusammen, als müsste sie sich zwingen, überhaupt etwas herauszubringen. "Alles... einfach alles, Cassio. Er war... ich dachte, er wäre besonders... das weiß ich...!" Die Worte kommen stockend, in kleinen Stößen, während die Tränen unaufhaltsam über ihre Wangen laufen und ihren Schmerz offenbaren.

Cassiopeia beobachtet Kassandra, wie sie kämpft - in ihr selbst zieht sich alles zusammen vor Mitgefühl. Sie will sie festhalten, trösten, aber sie spürt diese Hilflosigkeit, die sich einschleicht, weil sie nicht weiß, ob Worte wirklich reichen. Für einen Moment ringt sie mit sich, ehe sie leise nachhakt, ihre Stimme sanft und brüchig: "Warum... warum sagst du, er sollte es sein?" Cassiopeia spürte, wie sehr sie Kassandra helfen wollte, doch sie wusste nicht, ob Worte ausreichen würden.

Kassandra ringt um Worte, ihre Stimme ist rau und brüchig, als hätte sie den ganzen Tag gegen Tränen angekämpft. Der vertraute Duft von Cassiopeias Haut und Shampoo steigt ihr in die Nase; ein Hauch davon erinnert Kassandra an jenen Sommerabend am See, als sie gemeinsam barfuß im kühlen Gras saßen und die Welt für einen Augenblick leicht war. Mit jeder Atembewegung spürt sie, wie das Aroma von Vanille und frischem Shampoo sie zurückträgt, für einen Moment den Schmerz überlagert und die Erinnerung an unbeschwerte Nähe weckt.

Draußen rollt dumpf ein Auto vorbei, der Klang dringt nur gedämpft durch die Fenster und verstärkt die Stille im Raum, die beinahe körperlich zwischen ihren pochenden Herzen liegt. Kassandra versucht, ihre Fassung zu wahren, doch schon brechen die letzten Worte ab. "Weil ... mein Herz ... es hat's mir gesagt, aber ...", flüstert sie, bis ein heftiger Weinkrampf sie überwältigt. Ihr Körper zuckt, die Finger krallen sich in die Decke, während Cassiopeia sie noch enger an sich zieht. Ihre Hände gleiten langsam und beruhigend über Kassandras Rücken, ihre Daumen kreisen sanft auf der Haut und schenken Halt.

Langsam lösen sich Kassandras verkrampfte Züge; ihr Atem ist erst unregelmäßig und flach, doch mit jedem beruhigenden Streicheln von Cassiopeia wird er tiefer, gleichmäßiger. Für einen Moment blitzt ein winziges, erschöpftes Lächeln auf Kassandras Gesicht - ein zaghaftes Zeichen, dass sich Hoffnung anschleicht, trotz des Schmerzes. Cassiopeia flüstert fast unhörbar: "Schon gut, ich bin hier ... atme einfach, ja?" Ihre Stimme ist warm und sacht, ein leiser Strom, der Kassandras bebendes Herz umhüllt.

Kassandra lehnt sich vorsichtig an Cassiopeia, spürt die vertraute Wärme von ihrem Körper, das leise, beruhigende Pochen ihres Herzens, das in der Stille nachhallt. Die Erinnerung an den Sommerabend, damals am See, schiebt sich erneut ins Bewusstsein - wie Cassiopeia sie gehalten hatte, als die Angst vor der Zukunft zu groß wurde, und wie dieser Moment beide näher zusammenbrachte. Das Bild taucht vor Kassandras innerem Auge auf und vermischt sich mit dem tröstenden Hier und Jetzt.

Nach einer Weile hebt Kassandra den Kopf, jede Bewegung wirkt schwer, als koste sie Überwindung. Ihre Augen glänzen feucht, doch darin liegt nun auch die Sehnsucht nach Verständnis. Mit einem unsicheren Schnauben kämpft sie gegen die nächste Welle des Schmerzes. Ihre Hände verkrampfen sich im Stoff der Bettdecke, dann lockern sie sich allmählich. "Mein Herz sagt, dass ... dass er ... mein Seelenverwandter ist ... aber wie ... wie kann das sein, wenn ..." Sie bricht ab, kneift die Augen zusammen und atmet langsamer durch, als halte sie sich an Cassiopeias Nähe fest.

Cassiopeia bemerkt das zögernde Lächeln, das sich auf Kassandras Lippen stiehlt, und streicht mit Daumen und Zeigefinger sacht über ihre Hand. Ihr Blick ist offen, ruhig, tief mitfühlend. "Wenn was, Liebes?", haucht sie und rückt ein wenig näher, so dass Kassandra das sanfte Pochen ihres Herzens noch deutlicher spürt. Die Wärme von Cassiopeias Haut legt sich wie ein schützender Mantel um Kassandra; ihr Duft - Vanille, Haut und Shampoo - beruhigt sie und lässt den Schmerz für einen Moment verblassen.

Kassandra zögert, ihre Stimme nur ein Hauch. "Er tut nur so, als würde er suchen. Wer nicht schnell genug auf den Baum kommt, hat keine Chance - und er sammelt eine weitere Kerbe am Bettpfosten." Ihr Blick gleitet nervös zur Seite, die Finger spielen fahrig mit einer Haarsträhne. Enttäuschung lässt ihre Stimme zittern.

Für einen Moment herrscht Stille. Cassiopeia zieht Kassandra noch fester an sich, hält sie, bis die Welt wieder ein wenig leichter erscheint. Langsam beugen sie sich zueinander, bis sich ihre Stirnen beinahe berühren. Sanft legen sich ihre Lippen aufeinander. Die Wärme von Cassiopeias Lippen durchströmt Kassandra und lässt sie erzittern.

In Kassandras Innerem wirbelt alles durcheinander - ihr Herz schlägt wild vor Aufregung und Unsicherheit. Kurz fragt sie sich, ob sie wirklich zulassen kann, was gerade geschieht, ob sie sich auf diese Nähe einlassen darf. Doch als Cassiopeias Zärtlichkeit sie erreicht, spürt sie, wie sich ihr Zweifel in Luft auflöst. Für einen kostbaren Augenblick gibt es nur noch diesen Kuss, die Geborgenheit und das leise Gefühl, dass vielleicht doch alles gut werden könnte.

Nach und nach gleiten sie tiefer auf die Matratze und kommen nebeneinander zum Liegen. Ihre Lippen lösen sich voneinander, sodass ihre suchenden Blicke sich begegnen können. In Cassiopeias Augen erkennt Kassandra Liebe, Rückhalt und Geborgenheit - all das, was sie von ihr kennt und schon so oft erfahren hat. Kassandra spürt, wie Dankbarkeit in ihr aufsteigt: für Cassiopeias Nähe und ihre Wärme, für diesen Moment, in dem sie gehalten wird. Auch die Zärtlichkeit dieser Berührung nimmt sie intensiv wahr.

Behutsam und ein wenig zögerlich, fast so, als würde sie sich selbst fragen, ob sie es wirklich darf, gleitet Kassandras Hand auf Cassiopeias Arm. Unter ihren Fingerspitzen spürt sie die vertraute Wärme von Cassiopeias Haut - heute scheint sie noch intensiver zu sein als sonst.

"Willst du das wirklich?" hört Kassandra Cassiopeia leise fragen. Das sanfte Streichen ihrer eigenen Finger auf Cassiopeias Arm verspricht einen besonders intensiven Moment der Zärtlichkeit. Kassandras Herz klopft schneller, während sie sich fragt, ob sie sich wirklich auf diesen Moment einlassen kann. Gleichzeitig spürt sie ihre eigene Verletzlichkeit, die gerade besonders tief sitzt.

Kassandra hält einen Moment inne, ihre Augen suchen Cassiopeias Blick. Unsicherheit und Sehnsucht spiegeln sich in ihrem Gesicht wider. Ein leises Seufzen entweicht ihr, bevor sie sich erneut zu Cassiopeia neigt. Ihre samtweichen Lippen berühren sich, und mit einem zaghaften Bitten ihrer Zunge fordert Kassandra Einlass in Cassiopeias Mund.

Sanft spielen ihre Zungen miteinander und lassen das Hier und Jetzt - und Markus - vergessen. Nur dieser Kuss, das Streicheln von Cassiopeias Händen auf Kassandras Haut haben Bedeutung. Für einen Moment vergisst Kassandra alles um sich herum - nur Cassiopeias Nähe zählt. Geduldig wartet Cassiopeia und schenkt Kassandra genau das, was sie jetzt braucht. Cassiopeia spürt, dass es heute keine Rolle spielt, wie weit sie gehen - alles, was zählt, ist dieser Augenblick mit Kassandra.

Behutsam legt Kassandra eine Hand auf Cassiopeias Rücken, nimmt die vertraute Wärme und das sanfte Pochen ihres eigenen Herzens wahr. Mit geübter Sicherheit findet sie den kleinen Verschluss des BHs und öffnet ihn leise. Sie zieht den Träger über Cassiopeias Arm und hilft ihr, sich aus dem Stoff zu befreien. Ihre Blicke begegnen sich erneut - tief und voller Bedeutung.

Kassandra hält kurz inne. Wie konnte ein Blick so viel Geborgenheit und Sehnsucht zugleich schenken?

Langsam drückt sie Cassiopeia sanft auf die Matratze zurück. Ein leiser Duft von Cassiopeias Shampoo liegt in der Luft, und Kassandra spürt, wie dieser vertraute Geruch Erinnerungen in ihr wachruft - an all die gemeinsamen Sommerabende, an denen sie sich gegenseitig Geschichten erzählt haben und sich mit leisen Lachern in den Schlaf wiegten. Kassandra bewundert die Formen ihrer Freundin: Wie weich und zugleich ästhetisch ihre Brüste auf den Rippenbögen ruhen, zwei wohlgeformte B-Cups, auf denen die Nippel wie kleine Kirschkerne thronen. In diesem Moment hört sie Cassiopeias Atem, der etwas schneller geht, und das leise Rascheln der Bettwäsche, als sie sich bewegen. Als Cassiopeia sie zärtlich anschaut, spürt Kassandra, wie ihr Herz schneller schlägt. Ein Gedanke blitzt in ihr auf: "Bei niemandem sonst fühle ich mich so sicher - sie weiß immer, wie sie mich auffangen kann." Für sie ist dieser Augenblick vollkommen - voller Liebe, Nähe und gegenseitigem Vertrauen.

Langsam senkt Kassandra ihr Gesicht, und schon einen Augenblick, bevor ihre Lippen sich um einen dieser Kirschkerne schließen, durchfährt Cassiopeia ein wohliges Kribbeln. Kassandras heißer Atem streicht über ihre Haut und lässt eine Gänsehaut entstehen. In der Stille des Zimmers mischt sich das kaum hörbare Summen der Stadt draußen mit dem rhythmischen Puls ihrer eigenen Gefühle. Während Kassandra ihr Tun intensiviert und Cassiopeias Brust zusätzlich sanft mit ihrer Hand massiert, kann Cassiopeia nicht verhindern, dass ihr ein erstes, zaghaftes Keuchen entweicht - ein Geräusch, das für Kassandra wie Musik klingt und sie an all die Momente erinnert, in denen sie Cassiopeia zum Lachen oder Seufzen gebracht hat.

Mehrere Minuten vergehen, in denen Kassandra ihre Freundin hingebungsvoll verwöhnt und Cassiopeia sich der Zärtlichkeit und Nähe völlig hingibt. In ihrem Inneren breitet sich ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit aus. Behutsam wandert Cassiopeias Hand zum BH-Verschluss ihrer Freundin. Genauso, wie Kassandra ihr zuvor geholfen hatte, hilft Cassiopeia nun dabei, sie aus ihrem BH zu befreien. Mit einer kleinen, humorvollen Geste, die sagen soll: "Du wirst heute nicht mehr gebraucht", legt Kassandra diesen Stoff neben sich aufs Bett.

Von tiefer Sehnsucht und dem intensiven Verlangen nach Nähe und Geborgenheit erfüllt, richtet sie sich sacht auf und sucht erneut den Kuss ihrer Freundin. Ihre Lippen finden sich, und als sich ihre Zungen liebevoll umeinanderschlingen, spüren beide das sanfte, warme Gewicht ihrer Körper aneinander. Die weichen Rundungen ihrer Brüste schmiegen sich aneinander, sodass jede spürt, wie die zarte Haut der anderen sich an die eigene legt. In diesem Augenblick verschmelzen Berührung, Wärme und ein leises, tiefes Vertrauen zu einer fast greifbaren Intimität, die beide vollkommen einhüllt. Für einen Moment hört Kassandra nichts außer dem gemeinsamen Atem, und sie denkt daran, wie viel sie mit Cassiopeia schon geteilt hat - die kleinen und großen Freuden, die Ängste, die sie überwinden konnten, weil sie sich gegenseitig hatten. Sie weiß: "Niemand kennt mich so wie sie. Und ich will, dass sie mich immer so ansieht."

Zärtlich gleiten ihre Hände über die nackte Haut der anderen, während ihr Kuss zunehmend an Intensität gewinnt. Überall dort, wo die Hand der anderen sie einen Moment zuvor berührt hatte, verspüren beide ein prickelndes Nachbeben ihrer Gefühle. Dieses Gefühl beginnt sich zu bündeln, als würde sich ein sanfter Bach in ihren empfindlichsten Stellen sammeln. Mit jedem weiteren Moment schwillt dieser Bach an, wächst wie ein Fluss nach einem Sommerregen, der sich kraftvoll seinen Weg bahnt und schließlich als reißender Strom durch ihre Körper tost.

Wieder leitet Kassandra den nächsten Schritt ein, indem sie ihre Hand sanft auf Cassiopeias Bauch legt. Ihre Finger gleiten verspielt um den Bauchnabel und verweilen einen Moment dort. Sie spürt, wie sich Cassiopeias zarte Haut unter ihren Fingern erwartungsvoll anspannt und leicht zu beben beginnt. Kassandra liebt dieses Gefühl, denn sie weiß aus den unzähligen Momenten, in denen sie Cassiopeia bereits geliebt hat, dass Cassiopeia sich ihr gerade ganz hingibt. Sie vertraut ihr und weiß, dass sie sich fallen lassen kann.

Sachte lässt sie ihre Finger tiefer gleiten. Erreicht den Bund ihrer Unterwäsche. Ein paar Mal fährt sie darauf von rechts nach links, sie spürt den kühlen, glatten Stoff unter ihrer Haut und genießt das sanfte Kitzeln. Gleichzeitig stöhnt Cassiopeia leise in ihren Mund. Hand schiebt sich langsam ihre Hand unter den Stoff. Die Hitze, die von Cassiopeias Haut an dieser Stelle ausgeht, wird immer deutlicher spürbar: Wie flirrende Wellen strömt sie aus, lässt die Luft zwischen ihnen beinahe vibrieren und malt ein prickelndes, sinnliches Knistern auf Kassandras Fingerspitzen. Ein kleiner Stubs mit dem Finger gegen ihre keck vorstehende Lust, genügt um einen kleinen Blitz in Cassiopeias Unterleib zu senden, welcher diesen kurz zucken lässt.

Ihre Finger gleiten durch die schon leicht geöffneten Lippen von Cassiopeias empfindlichster Stelle und lösen dabei ein intensives Prickeln aus, das wie eine Welle von Wärme und Erregung durch Cassiopeias Körper strömt. Jeder sanfte Kontakt lässt sie erzittern, als würde ein feiner Schauer über ihre Haut huschen, während der süßliche Duft der Erregung in der Luft liegt und sich Cassiopeias Atem für einen Moment beschleunigt. Die Welt um sie herum scheint zu verschwimmen, und nur die elektrisierende Verbindung zwischen ihren Körpern bleibt spürbar. Kassandra zögert für einen Moment, spürt die knisternde Spannung zwischen ihnen, bevor ihre Finger sanft in die heiße, pulsierende Wärme eintauchen. In diesem Augenblick durchfährt Cassiopeia ein überwältigendes Gefühl - ihr Körper reagiert unwillkürlich, sie bäumt sich leicht auf, ein leiser Laut der Lust entweicht ihren Lippen, und ihre Hände krallen sich in das Laken. Ihr Rücken wölbt sich zu einem Hohlkreuz, als eine Welle aus Verlangen und Sehnsucht durch sie hindurchströmt. Für einen kurzen Moment nimmt sie kaum noch etwas anderes wahr als das intensive Pochen ihres Herzens, das Kitzeln auf ihrer Haut und den Duft von Kassandras Haar, der die Luft zwischen ihnen erfüllt. Ihre Gedanken sind ganz bei Kassandra und dem einzigartigen Gefühl der Nähe und Geborgenheit, das sie in diesem intimen Moment umgibt.

Kassandra weiß um jede Nuance von Cassiopeias Vorlieben und versteht es, sie mit behutsamer Präzision zu berühren. Mit einem sanften Lächeln und sicherer Hand findet sie stets jene verborgenen Punkte, die Cassiopeia den Atem rauben, und ihre Bewegungen spiegeln das tiefe Vertrauen und die Vertrautheit wider, die zwischen ihnen gewachsen sind. Ihre Berührungen sind nicht nur gekonnt, sondern offenbaren auch die tiefe emotionale Bindung, die beide miteinander teilen. So erkennt Kassandra intuitiv, wann und wie sie Cassiopeia genau dort berühren muss, um ihr ein unvergessliches Gefühl von Nähe und Geborgenheit zu schenken. Weiß wie sie Cassiopeia, wenn sie will, schneller vorantreiben oder aber auch das Feuer leicht runterfahren kann. "Willst du kommen?" haucht sie in Cassiopeias Ohr, ihre Stimme ganz nah, warm und ein wenig rau, wie ein sanfter Windhauch, der über nackte Haut streicht. Für Cassiopeia fühlt es sich an, als würde Kassandras Atem kleine Funken unter ihrer Haut entzünden - ein prickelndes Brennen, das von ihrem Nacken bis tief in ihren Bauch wandert. Für einen Moment verschwimmt alles um sie herum: Das leise Knarren des Bettrahmens, das ferne Brummen der Stadt und der Duft nach Frühlingsregen, der noch immer durch das geöffnete Fenster hereinzieht. Ihre Sinne sind geschärft, jedes Geräusch, jeder Geruch, jede Berührung scheint Cassiopeia intensiver wahrzunehmen. Ihr Herz schlägt wild, das Blut rauscht in ihren Ohren. In diesem Augenblick ist sie vollkommen im Hier und Jetzt gefangen - zwischen Vorfreude, Sehnsucht und dem süßen Schmerz, der sie an den Rand des Kontrollverlusts bringt.

"Ja ... Kass ... bitte lass ... lass mich kommen," keucht sie unter der bittersüßen Qual ihrer Freundin. Von Sehnsucht erfüllt, zittert ihre Stimme, während Ungeduld und Erwartung wie ein Feuer in ihr lodern. Die junge Frau spürt, wie ihr Herz wild gegen ihre Brust schlägt - jeder einzelne Herzschlag pulsiert so intensiv, dass er alles andere übertönt. In ihrem Inneren überschlagen sich die Gedanken zwischen Hoffnung und dem drängenden Schmerz der Erwartung, als ob jede Faser ihres Körpers wie eine gespannte Saite unter Strom steht. Gefangen in Kassandras Nähe, verliert sie sich vollkommen in deren Berührungen; die Welt scheint zu verschwimmen, während sich alles in ihr nach dem Moment verzehrt, in dem Kassandra sie endlich erlöst. Mit jedem Atemzug wächst die Spannung, bis sie sich dem entscheidenden Augenblick hingeben und sich voller Genuss fallen lassen kann.

Kassandra weiß genau, wie weit sie Cassiopeia bereits gebracht hat und fühlt, an welchem Punkt ihre Freundin steht. Deshalb intensiviert sie ihre Berührungen, bis sie sich sanft zu Cassiopeia beugt und leise flüstert: "Komm." Im selben Moment durchströmt ein heftiges Zittern Cassiopeias Körper, das sich wie Wellen der Erregung und Erleichterung unkontrolliert unter Kassandras Händen ausbreitet. Kassandra spürt jede Bewegung, jedes Beben der Haut. Sie sieht, wie sich in Cassiopeias Augen ein strahlendes Glänzen ausbreitet - eine Mischung aus überwältigender Lust, tiefer Verbundenheit und dem befreienden Gefühl, sich völlig hingeben zu können. Für einen kurzen Moment scheint alles andere zu verschwinden; beide sind nur noch bei sich und in ihrem gemeinsamen Gefühl.

Sie liegt erschöpft, aber zufrieden neben Kassandra. Ihr Atem geht langsam wieder ruhiger, während sie sich eng an Kassandra schmiegt. Cassiopeia zieht sie sanft in ihre Arme und schenkt ihr einen erneuten, heißen Kuss - einen, bei dem Kassandra genau weiß, dass dies eigentlich der Auftakt für mehr ist. Für einen Moment bleibt die Welt stehen. Sie spürte noch immer Cassiopeias Wärme auf ihren Lippen. Ein tiefer Frieden breitet sich in ihr aus, gemischt mit dem Gefühl, angekommen zu sein.

Kassandra löst sich schließlich sanft aus dem Kuss und sieht Cassiopeia mit einem leicht entschuldigenden Blick an. "Tut mir leid, Cassio... Mehr schaffe ich heute einfach nicht. Ich wollte dir nur danken, dass du bei mir bist und dass ich dich habe." Während sie spricht, spürt Kassandra, wie sich Dankbarkeit und leise Unsicherheit in ihr vermischen - sie fragt sich, ob Cassiopeia enttäuscht ist, doch in deren sanftem Blick findet sie sofort Trost.

Cassiopeia lächelt sie weich an, streicht ihr eine einzelne Strähne aus dem Gesicht und legt sie ihr vorsichtig hinters Ohr. "Alles gut, Kass. Ich bin dir nicht böse. Und ich bin immer für dich da - egal, wie du mich brauchst." In diesem Moment wird Kassandra bewusst, wie wertvoll diese bedingungslose Zuneigung ist. Die Geste fühlt sich wie ein Versprechen an, das tiefe Vertrauen zwischen ihnen wird ganz selbstverständlich spürbar.

Für einen kurzen Augenblick lässt Kassandra die Worte nachklingen und denkt daran, wie oft Cassiopeia ihr schon Kraft gegeben hat. Sie spürt, dass sie sich fallen lassen kann, ohne etwas erklären zu müssen. "Ich weiß... und genau deshalb liebe ich dich," flüstert Kassandra leise, während sie sich in Cassiopeias Arm kuschelt. Sie fühlt sich geborgen, und die Müdigkeit kommt langsam über sie.

Cassiopeia grinst, auch wenn Kassandra es nicht sehen kann - aber sie hört das Lächeln in ihrer Stimme. "Vielleicht sollte ich mir ja doch schon früher Gedanken über Verlobungsringe machen!"

Kassandra stockt kurz, als der Scherz in der Stille verhallt. Doch nun überwiegt die Erschöpfung. Sie ist nicht nach Scherzen zumute. "Nacht, Cassio. Danke, dass du mich hältst", murmelt sie nur noch und schließt die Augen.

"Nacht, Kass... Sorry, war wohl der falsche Zeitpunkt für den Witz. Schlaf gut", flüstert Cassiopeia und drückt sie sanft an sich. Wenig später sinken beide Seite an Seite in einen tiefen, friedlichen Schlaf.

Ende der 2. Episode, des zweiten Kapitels.

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