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An Sandras Seite (Teil 04): Entscheidungen (fm:Cuckold, 5198 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Feb 01 2026 Gesehen / Gelesen: 2148 / 1766 [82%] Bewertung Teil: 9.39 (28 Stimmen)
Sollen wir es wagen?


Ersties, authentischer amateur Sex


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Sie streichelte meine Hand. Ihre Berührung war zärtlich. „Ich will ehrlich mit dir sein. Ich will nichts hinter deinem Rücken tun. Aber ich frage dich: Wenn ich mich jemandem hingeben würde… würdest du mich dafür verachten? Oder würdest du mich begleiten?“

Ich hatte keine Worte. Nur das Gefühl, dass sich etwas unausweichlich weiter veränderte.

Ich schwieg. Irgendwo in mir ratterte es, als müsste ich eine Gleichung lösen, deren Parameter ich noch nicht ganz kannte. Aber Sandra sprach einfach weiter, ruhig und klar, als hätte sie all das schon für sich durchgespielt.

„Weißt du, Andreas“, sagte sie, während sie meine Hand in ihre nahm, „lange Zeit habe ich meine eigenen Bedürfnisse einfach ignoriert. Weil ich dachte, das sei normal. Dass es eben nicht mehr gibt. Aber jetzt… ich spüre, dass da etwas in mir ist, das raus will.“

Ich konnte sie nur ansehen. Sie sah nicht trotzig aus, nicht fordernd. Sondern auf seltsame Weise… lebendig. Frei. Ihre Augen glänzten.

„Maria hat mir erklärt, wie sie es sieht. Dass wir Frauen eine ganz andere sexuelle Anlage haben als Männer. Dass wir… grenzenlos sind. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verstehe ich, was sie meint.“

Sie ließ meine Hand los und stand auf. Ging langsam ein paar Schritte durch das Wohnzimmer, wie eine Dozentin, die ihre Gedanken sortiert.

„Die sexuelle Aktivität eines Mannes ist durch seine Biologie begrenzt, also physisch, hormonell. Du brauchst Erholung. Ich hab dich nie dafür verurteilt. Du bist ein liebevoller Mann. Du gibst dir Mühe. Aber ich spüre einfach: Ich bin noch nicht da angekommen, wo ich sein will.“

Ich schluckte. Ihre Worte trafen mich nicht wie ein Schlag, eher wie eine sanfte, aber unerbittliche Welle. Immer wieder. Und tiefer.

„Und es ist nicht nur der Sex“, fuhr sie fort. „Es ist das Gefühl, begehrt zu werden. Neu zu sein für jemanden. Unbekannt. Unkontrolliert. Ich will wissen, wie sich das anfühlt. Nicht als Ehefrau. Sondern als Frau.“

Ich hörte mich selbst fragen: „Und… was willst du jetzt von mir?“

Sie drehte sich zu mir um, ein warmes Lächeln auf den Lippen. Aber ihre Stimme blieb ruhig und bestimmt.

„Ich will, dass du verstehst, dass ich das nicht gegen dich tue. Ich tue es für uns. Ich tue es, weil ich spüre, dass es unser nächster Schritt ist.“

Ich stand nun auch auf. Mein Herz raste. „Du meinst… du willst wirklich mit einem anderen Mann schlafen?“

„Ich weiß es noch nicht“, antwortete sie – zu schnell, zu routiniert, als dass ich es ihr ganz glauben konnte. „Ich denke darüber nach. Und ich will wissen, was du fühlst. Ob du mich begleiten kannst auf diesem Weg.“

Ich sah sie an. Ihre Haltung, ihre Sprache, sie war vollkommen klar. Und gleichzeitig so zärtlich, so liebevoll. Ich wusste in diesem Moment: Die Entscheidung war längst gefallen. Aber sie wollte, dass ich sie bestätigte. Dass ich derjenige war, der sie freigab.

Sie trat einen Schritt auf mich zu. Nah genug, dass ich ihren Atem spüren konnte.

„Wenn ich mich wirklich einem anderen Mann hingebe“, sagte sie leise, „dann nur, weil du es willst. Wenn du es dir wünschst. Wenn du mir erlaubst, diese Seite von mir zu erforschen. Ich würde das nie heimlich tun. Niemals. Aber ich will ehrlich sein: Ich will wissen, wie es ist, begehrt zu werden. Gefickt zu werden. Richtig. Lange. Viel.“

Ich schluckte schwer. Mein Unterleib reagierte, bevor mein Verstand es einordnen konnte. Sie bemerkte es – und lächelte. Dann wurde sie wieder ernst.

„Aber es gibt Regeln“, sagte sie. „Wenn wir diesen Weg gehen, dann nach meinen Bedingungen. Ich entscheide wann, mit wem, wie. Und ich will nicht, dass du das auch tust. Ich brauche Dich als meinen zuverlässigen, sicheren Hafen. Ich brauche die Kontrolle.“

Ich fühlte mich, als würde ich fallen. Aber gleichzeitig wurde ich von etwas Unsichtbarem gehalten.

„Ich soll dich also teilen…?“, fragte ich heiser. „Aber ich will dich nicht verlieren.“

Sie trat ganz nah an mich heran, legte ihre Hand auf meine Brust.

„Du verlierst mich nicht“, sagte sie. „Ich liebe dich. Du bist mein Mann. Mein Zuhause. Aber du musst mir vertrauen. Trust your wife.“

Ich schloss die Augen. Ihre Worte hallten in mir wider. Trust your wife. Sie war dabei, unser Fundament umzubauen: Stein für Stein. Aber sie tat es nicht aus Trotz, sondern aus einem inneren Drang, der so alt war wie sie selbst. Vielleicht so alt, wie das Alte Testament.

„Ich… muss darüber nachdenken“, sagte ich leise.

Sie lächelte. Küsste mich auf die Stirn.

„Tu das. Und sag mir, was du fühlst.“

Dann nahm sie meine Hand. Und führte mich nach oben.

/ / / / /

<<Ping>>

20:26

>>Wir tanzen gerade… er ist ein guter Tänzer. Weiß, wie man führt. Ich mag das.<<

Natürlich tanzt Sandra gerne. Ich nicht. Ich habe leider kein gutes Rhythmusgefühl, und ich habe nie ergründen können, was so schön daran ist, zur Musik irgendwelche Bewegungen zu machen.

Und was diese „Führung“ ist, auf die die Frauen beim Tanzen so stehen. Allerdings habe ich auch nie einen Tanzkurs gemacht. Als Jugendlicher war ich einer der Nerds. Die Mädchen damals waren an Nerds eher so –nicht interessiert. Und die Befürchtung, mich zusätzlich noch lächerlich zu machen, wenn ich versuchte, zur Musik irgendwelche linkischen Bewegungen zu machen, motivierte mich auch nicht besonders, tiefer in das Thema einzutauchen. Vielleicht jetzt, mit Sandra?

Ich fragte mich, was sie jetzt mit Chris fühlte, was gerade passierte. Ob seine Hand in ihrem Rücken lag? Oder tiefer? Ob sie seinen Duft einatmete, die Nähe genoss? Ich versuchte, nicht an ihre Beine zu denken. An ihre Hüften. An das, was unter dem Kleid verborgen lag – und heute nicht für mich bestimmt war.

/ / / / /

~~~~~~~~~~

Entscheidung

Sandra ging langsam die Treppe hinauf, barfuß, ohne sich umzudrehen, doch ich spürte genau, dass sie mich wahrnahm, jeden Schritt, den ich hinter ihr machte. Ihre Hand hielt meine, fest, warm, bestimmt. Ich folgte ihrer sanften Führung.

Oben angekommen, blieb sie auf dem Flur stehen. Sie wandte sich mir zu, zog mein T-Shirt langsam über meinen Kopf, warf es achtlos zu Boden, dann öffnete sie meine Hose, ließ sie mitsamt der Shorts einfach gleiten. Ich stand nackt vor ihr, erregt und verwirrt, voller Fragen und voller Verlangen.

Sandra legte ihre Arme um meinen Hals, stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste mich. Zuerst zart, dann mit wachsender Intensität, ihre Zunge tastete sich fordernd in meinen Mund, als wollte sie mich ganz auskosten. Dann flüsterte sie:

„Ich hab so sehr auf dich gewartet, Reinhard…“

Ich erstarrte für einen Moment. Reinhard?

Sie bemerkte mein Zögern. Ihre Finger glitten an meinem Kiefer entlang, führten meinen Blick zurück in ihre Augen.

„Spiel mit mir“, flüsterte sie. „Nur für jetzt. Sei er. Sei der Mann, mit dem ich eine Grenze überschreite. Der, der nicht mein Ehemann ist.“

Ich nickte, kaum spürbar, aber sie verstand. Sie führte mich weiter, ins Bad.

Die Fliesen waren kühl unter meinen Füßen. Sie ließ das Wasser der Dusche laufen, drehte es warm auf. Dann zog sie langsam ihr Sweatshirt aus, dann den BH, dann ihre Jeans. Schicht für Schicht fiel alles zu Boden. Nackt stand sie vor mir, weiblich, sinnlich, voller Selbstbewusstsein.

Wir stiegen gemeinsam unter das Wasser. Sandra trat dicht an mich heran, drückte ihren Körper an meinen. Die Tropfen liefen an ihren Brüsten entlang, an ihren Hüften, an meinem Bauch. Sie küsste mich erneut, leidenschaftlich, und ihre Hände glitten über meine Haut, wuschen mich, streichelten mich. Dann nahm sie meinen Kopf in beide Hände und sah mir tief in die Augen.

„Weißt du, was ich die ganze Nacht gedacht habe, Reinhard?“ hauchte sie. „Wie es wäre, wenn du mich in dein Hotelzimmer ziehst. Wenn du mich nimmst. Ohne lang zu fragen.“

Ich spürte, wie meine Erregung sich intensivierte, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Dieses Spiel, diese Grenzüberschreitung, es zog mich hinein, tiefer, als ich es erwartet hätte. Und gleichzeitig fühlte ich mich sicher bei ihr. Ganz sicher.

„Und dein Mann?“ fragte ich heiser.

„Der sitzt brav zu Hause“, flüsterte sie. „Der weiß nichts. Und selbst wenn… er würde mich trotzdem lieben.“

Nach dem Duschen trockneten wir uns gegenseitig ab. Sandra führte mich ins Schlafzimmer, ließ das Licht gedimmt, setzte sich auf das Bett und zog mich zu sich. Sie lehnte sich zurück, öffnete ihre Beine und sah mich an, fordernd.

„Zeig mir, wie du mich begehrst. Wie er mich begehren würde.“

Ich beugte mich über sie, küsste sie, tastete mich langsam ihren Körper entlang. Ihre Haut war heiß vom Wasser, ihr Atem ging schneller, als meine Finger zwischen ihre Schenkel glitten. Sie war bereit, ganz.

Doch mitten in der Bewegung, in der Lust, in der Hitze, hielt sie mich zurück.

„Andreas“, sagte sie nun in ihrem echten Tonfall. „Nicht Reinhard. Jetzt bist du wieder du.“

Ich sah sie an, verwirrt. Ihr Blick war ruhig, aber intensiv.

„Sag mir die Wahrheit“, forderte sie. „Willst du das? Willst du, dass ich es wirklich tue – mit einem anderen Mann?“

Ich zögerte. Es war, als würde alles in mir schreien: Nein! Und gleichzeitig: Ja, verdammt, ja.

„Du willst es doch“, flüsterte sie. „Sag es mir. Lass mich deine Fantasie leben.“

Ich schluckte. Dann nickte ich langsam.

„Ja, Schatz“, sagte ich leise. „Ich will es.“

Sandra lächelte, selbstbewusst, und küsste mich. Dann stieg sie auf mich, nahm mich in sich auf, und ritt mich mit einer Kraft und Selbstverständlichkeit, die ich von ihr so nicht kannte. Ihre Bewegungen waren rhythmisch, bestimmt – nicht für mich, sondern für sich. Und als ich viel zu früh kam, seufzte sie nur leise und stieg ab.

„Schon wieder?“, sagte sie spöttisch. „Schatz… du bist süß, aber ehrlich… Bruno hält länger durch.“

Ich sah sie verständnislos an. Doch sie grinste, stand auf, öffnete ihren Nachttisch und holte ihr Schächtelchen hervor – den Vibrator.

„Ich will jetzt noch einen richtigen Orgasmus. Und du…“, sie deutete zur Tür, „kannst ja zuhören, wie Bruno mich verwöhnt.“

Dann ging sie nackt ins Arbeitszimmer und schloss die Tür hinter sich.

Nach wenigen Minuten hörte ich es, das Summen. Dann das leise Stöhnen. Es wurde intensiver, rhythmischer, wilder. Ich stand draußen im Flur, nackt, mein Herz hämmerte. Und ich lauschte, regungslos, die Stirn fast an der Tür zum Arbeitszimmer lehnend. Von drinnen hörte ich nur leise das Surren des Vibrators, gleichmäßig, fordernd, und dann: Sandras Stimme. Ein tiefes, kehliges Stöhnen, das ich kannte, aber nie in dieser Klarheit gehört hatte. Als würde sie sich nicht zurückhalten. Nicht kontrollieren. Als wäre niemand da, den sie schonen müsste. Als würde sie nicht für mich, sondern nur für sich genießen.

Es war eine Mischung aus Eifersucht und Erregung, ein Gefühl, das mich gleichermaßen zerriss und elektrisierte. Ich war der Mann draußen vor der Tür. Und drinnen lag meine Frau – mit Bruno. Nein, nicht mit Bruno. Mit sich selbst. Aber es war, als hätte sie eine Grenze überschritten, eine neue Welt betreten, in der ich nicht mehr der Mittelpunkt war. Und zugleich war ich es doch – denn sie tat das alles für mich. Oder?

Ich ging leise ins Schlafzimmer zurück, setzte mich aufs Bett. Mein Herz klopfte. Mein Atem war flach. In meinem Kopf kreisten tausend Gedanken. Doch in meinem Körper: Stille. Und eine eigentümliche Wärme. Ich war nicht nur Zuschauer, ich war Teil eines Rituals. Sandra hatte die Regie übernommen, und ich ließ es zu.

Nach vielleicht zehn Minuten wurde es wieder still im Nebenraum. Kein Summen mehr. Kein Stöhnen. Nur noch das leise Klicken der Tür, die sich öffnete.

Sandra trat ein. Noch immer nackt, ihr Körper glänzte leicht. Ihre Wangen waren gerötet, ihre Augen funkelten. In der Hand hielt sie ein Glas Wasser, das sie in einem Zug austrank. Dann stellte sie es auf den Nachttisch und setzte sich zu mir auf die Bettkante.

„So“, sagte sie ruhig, aber mit Nachdruck. „Das war nötig.“

Ich schwieg. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Alles in mir war aufgewühlt. Und zugleich… merkwürdig klar.

Sie drehte sich zu mir.

„War das jetzt zu viel für dich?“

Ich schüttelte den Kopf. „Nein“, sagte ich. „Es war… intensiv.“

„Und? Wie fühlst du dich?“

Ich atmete tief durch. „Zerbrechlich. Erregt. Überfordert. Und irgendwie… nah bei dir.“

Ein weiches Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie nahm meine Hand, führte sie an ihre Wange.

„Ich weiß, dass das viel ist“, flüsterte sie. „Aber ich glaube, es ist der Weg. Unser Weg.“

Ich nickte. Langsam, aber überzeugt.

„Ich will das nicht heimlich tun“, fuhr sie fort. „Ich will ehrlich sein. Zu dir. Zu mir selbst. Ich will… erfahren. Ich will wissen, wie sich andere Männer anfühlen. Ihre Körper. Ihre Energie. Ihre Lust.“

Sie stockte kurz.

„Ich will wissen, wie sich ein anderer Mann anfühlt, wenn er mich nimmt. Nicht, weil du mir nicht reichst. Sondern weil ich endlich ich selbst sein will – auch sexuell. Weil ich wissen will, was in mir steckt.“

Ich fühlte einen Kloß im Hals, aber ich konnte sie nur ansehen – mit dieser Mischung aus Bewunderung, Furcht und Liebe. So offen hatte ich Sandra nie erlebt. Nie so klar in ihrer Sprache. Nie so ehrlich.

Sie fuhr fort:

„Aber das geht nur, wenn du das willst. Ich werde nichts tun, was dich verletzt. Wenn du mir sagst: ‚Nein, Sandra, das geht nicht‘ – dann ist es vorbei, bevor es angefangen hat.“

Ich wusste, sie meinte das ernst. Und zugleich wusste ich, dass es nicht stimmte. Sie hatte sich längst entschieden. Aber sie brauchte mein Ja. Sie brauchte, dass ich diese Schwelle mit ihr überschritt.

Ich räusperte mich.

„Wenn du’s tust… dann nach deinen Regeln.“

Sie nickte. „Ja. Ich entscheide wann. Ich entscheide mit wem. Und du… vertraust mir.“

Ich schluckte. „Und ich…? Darf ich auch?“

Sie sah mich ruhig an. Legte dann ihre Hand auf mein Herz.

„Nein, Andreas. Ich will nicht, dass du fremdgehst. Ich brauche dich als meinen Anker. Als meinen Ruhepol. Als meinen Ehemann.“

Sie sprach langsam, deutlich, mit Nachdruck. „Wenn ich mich einem anderen Mann hingebe, dann bringe ich neue Energie in unsere Beziehung. Ich tue das für uns. Nicht gegen dich.“

Dann, fast flüsternd:

„Trust your wife.“

Ich schloss die Augen. Ich spürte, wie mein Körper zitterte, aber mein Geist still wurde.

Ja. Ich vertraute ihr.

Ich weiß nicht, wie lange wir noch im Schlafzimmer saßen. Irgendwann war Sandra aufgestanden, hatte sich angezogen, war in die Küche gegangen und hatte angefangen, ein paar Dinge für das Abendessen vorzubereiten – als wäre alles ganz normal.

Und irgendwie war es das auch. Nur dass in mir nichts mehr normal war.

Ich blieb eine Weile liegen, nackt, den Blick an die Decke gerichtet. Mein Körper war schwer, mein Kopf leicht. In meinem Bauch drehte sich alles – wie bei mildem Fieber, bei dem man nicht weiß, ob man träumt oder wacht.

Sandras letzte Worte hatten sich wie ein Mantra in mein Inneres gebrannt:

„Trust your wife.“

Ein Satz, so einfach, so klar. Und doch so tief. Es war keine Bitte gewesen. Kein Appell. Es war ein Gebot gewesen. Und ich wusste, sie meinte damit nicht nur Treue. Sie meinte: Vertraue mir, dass ich dich liebe. Vertraue mir, dass ich uns nicht zerstöre. Vertraue mir – auch wenn ich jetzt Dinge tue, die außerhalb deiner bisherigen Vorstellung von Ehe liegen.

Ich stand langsam auf, duschte noch einmal, diesmal allein. Und während das Wasser über meine Haut rann, erinnerte ich mich an Sandras Geständnisse. Ihre Neugier. Ihre Sehnsüchte. Ihre Worte über weibliche Lust, über Leistungsfähigkeit, über Unterschiede.

Dass sie wissen wolle, wie sich verschiedene Männer anfühlen. Dass sie Lust habe, mehr zu erleben – körperlich, seelisch. Dass sie sich zum ersten Mal ermächtigt fühlte, als Frau zu begehren. Und sich das zu nehmen.

Und ich – ich hatte ihr die Tür geöffnet. Vielleicht war sie auch schon vorher durchgegangen. Aber jetzt hatte ich gesagt: Geh ruhig weiter.

Ich sah mich im Spiegel. Tropfnass, verletzlich. Mein Blick war nicht mehr der eines Mannes, der seine Frau beschützt. Sondern der eines Mannes, der sie ziehen lässt – und dabei stärker wird. Anders stark. Innen stark.

In der Küche roch es nach Knoblauch, Olivenöl, einem Hauch Rosmarin. Sandra stand am Herd, barfuß, ihr Haar locker zusammengebunden. Sie lächelte, als sie mich sah. Kein triumphierendes Lächeln, sondern ein warmes. Weiches.

„Du siehst aus, als wärst du durch ein Gewitter gegangen“, sagte sie leise, ohne sich umzudrehen.

„Fühlt sich auch so an“, antwortete ich.

Sie stellte zwei Teller auf den Tisch, schenkte uns Wein ein. Ich setzte mich. Unsere Knie berührten sich. Ein winziger Stromstoß ging durch mich.

„Was fühlst du jetzt?“, fragte sie, während sie sich einen Bissen Pasta in den Mund schob.

Ich überlegte. Lange.

„Eine Mischung aus allem“, sagte ich schließlich. „Unsicherheit. Neugier. Erregung. Angst. Und eine ganz neue Form von Nähe.“

Sandra nickte, kaute bedächtig.

„Ich auch“, sagte sie schließlich. „Ich hab das Gefühl, ich werde gerade ich selbst. Und dabei bin ich dir näher als je zuvor.“

Dann legte sie ihre Gabel ab, sah mich an – ruhig, ernst.

„Andreas… Ich werde jetzt nicht gleich morgen losziehen und mir den Erstbesten schnappen. Das ist kein Spiel. Kein flüchtiges Abenteuer Es ist eine Reise. Und ich will sie mit dir gehen. Auch wenn ich sie zwischendurch vielleicht allein beschreite. Ich will, dass du mich begleitest. Als Zuschauer. Als Spiegel. Als Gefährte und Partner.“

Ich sah sie an. Ihre Augen waren klar. Kein Flackern. Keine Unsicherheit. Nur Liebe. Und Entschlossenheit.

„Ich weiß nicht, wie ich reagiere, wenn es wirklich passiert“, flüsterte ich.

„Ich auch nicht“, sagte sie. „Aber ich werde dich mitnehmen. Und ich werde dich nicht verlieren. Nicht für eine einzige Nacht – oder für hundert.“

Wir aßen weiter, schweigend, aber verbunden. Jeder Gedanke von mir schien in ihr bereits angekommen zu sein. Und jeder Blick von ihr schickte mir eine neue Botschaft.

Am späteren Abend lagen wir auf dem Sofa. Ihre Beine über meinen. Der Fernseher lief ohne Ton. Meine Hand lag auf ihrem Bauch.

„Wirst du’s mir erzählen?“, fragte ich irgendwann.

„Wenn du es willst“, sagte sie. „Aber vielleicht nicht alles. Vielleicht will ich auch etwas nur für mich. Und vielleicht willst du das auch.“

Ich nickte. Und wusste: Die eigentliche Geschichte hatte gerade erst begonnen.

~~~~~~~~~~

Ruhe vor dem Sturm

Sechs Wochen waren vergangen, seit unserem emotionalen Gespräch, seit ich Sandra meine Unterstützung versprochen habe, sich selbst zu erfahren. Und sie würde mich sie begleiten lassen, mich teilhaben lassen, an ihrer Reise in die Sinne. „Wenn du es willst“, hatte sie gesagt. „Aber vielleicht nicht alles. Vielleicht will ich auch etwas nur für mich. Und vielleicht willst du das auch.“

Sechs Wochen waren vergangen, in denen der Alltag sich langsam wieder einstellte, und doch war etwas anders.

Ich konnte es nicht genau benennen, aber irgendetwas hatte sich verschoben. Vielleicht war es nur subtil, vielleicht bildete ich es mir ein. Aber ich spürte es in den kleinen Momenten, zwischen Wäschekorb und Weinglas, zwischen Einkaufsliste und Sonntagsbraten.

Sandra war… aufmerksamer. Nicht auf eine auffällige, übertriebene Art. Aber da waren neue Gesten. Ein warmer Blick, eine flüchtige Berührung beim Vorbeigehen. Kleine Notizen, die sie mir heimlich in die Jackentasche steckte. Ich fand einmal einen Zettel, auf dem nur stand: „Du bist mein Zuhause.“

Ich trug ihn zwei Tage in der Hosentasche, ohne ihn jemandem zu zeigen.

Auch äußerlich hatte sich etwas verändert. Sandra achtete mehr auf sich, das war nicht zu übersehen. Ihre Frisur, die Kleidung; es war subtil, aber spürbar. Eine Spur mehr Eleganz, ein Hauch mehr Weiblichkeit. Wenn sie morgens zur Arbeit ging, saß der Lippenstift perfekt, auch wenn sie nachmittags behauptete, sie hätte heute keine Zeit für Make-up gehabt.

Wenn sie mit mir ausging, trug sie plötzlich öfter wieder Kleider. Oder Hosen, die perfekt ihre Figur betonten. Keine Provokation, nichts Offensichtliches. Aber wenn ich sie ansah, dachte ich manchmal: Wenn ich ihr heute das erste Mal begegnete, ich würde mich wieder in sie verlieben.

Aber es war nicht nur ich. Auch andere schienen es zu bemerken. Die Blicke, die sie in der Stadt bekam. Die Komplimente, die ihre Freundinnen ihr machten. Vor allem Maria, die in letzter Zeit öfter mal zu Besuch war. Manchmal blieben die beiden für Stunden im Garten sitzen, flüsterten, lachten, tauschten Blicke aus, die ich nicht einordnen konnte.

Sandra tippte häufiger auf ihrem Handy. Zuerst schenkte ich dem keine große Beachtung. Aber in den letzten zwei Wochen fiel es mir verstärkt auf. Immer mal wieder zog sie das Handy aus der Tasche, las kurz etwas, schrieb eine Antwort, schob es wieder weg. Ich fragte nicht. Und sie erklärte nichts.

Ein einziges Mal hatten wir in diesen sechs Wochen miteinander geschlafen. An einem Sonntagmorgen, ganz früh, kurz nach dem Aufwachen. Sie hatte sich zu mir gedreht, ihre Hand auf meine gelegt, dann auf meine Hüfte. Ihr Blick war warm und weich.

Es war ein liebevoller, leiser Akt. Kein Feuerwerk, keine wilden Stellungen. Aber eine Innigkeit, die mich tief berührte. Ich hielt durch, erstaunlich gut durch, und sie schien es zu genießen. Sie kam nicht, das spürte ich. Doch sie sagte später, es sei wunderschön gewesen. Dass es nicht immer um den Orgasmus gehe. Dass es um Nähe gehe. Um Verbindung.

Am später Vormittag dieses Sonntags waren wir gemeinsam auf dem Golfplatz. Es war ein entspannter Tag, einer dieser herrlichen Sommertage, warm, mit leichtem Wind. Wir spielten gut, lachten viel. Ich hätte mir gewünscht, der Tag würde nie enden.

Und dann geschah etwas, das mich völlig aus dem Konzept brachte.

Ich saß am Abend auf der Couch, sah irgendeine Serie, halb interessiert, halb müde. Sandra war oben, duschte.

Dann hörte ich Schritte. Sie kam die Treppe herunter – und sah aus, als wäre sie auf dem Weg zu einem Date.

Sie trug ein schwarzes Top, das ihre Schultern betonte, darüber eine elegante, offen getragene Jacke. Ihre Haare waren frisch geföhnt, leicht gewellt. Ihre Lippen glänzten.

„Ich hab heute Abend noch eine Verabredung mit Bruno“, sagte sie und küsste mich flüchtig.

Ich konnte nichts sagen. Mein Mund war trocken, meine Gedanken stolperten.

Dann ging sie.

Ich hörte die Haustür.

Und dann… Schritte, die wieder nach oben führten. Ein Türschloss. Arbeitszimmer.

Ich grinste.

Es war eine Inszenierung. Für mich. Für sie. Für uns beide.

Und obwohl ich sie nicht wirklich sah, ich wusste, was sie jetzt tat. Ich stellte mir vor, wie sie sich auf dem Schreibtisch-Sessel räkelte, vielleicht mit dem vibrierenden Ding zwischen den Schenkeln, mit ihrem neuen Lieblingstoy. Ich spürte das warme Ziehen in meinem Unterleib.

Ich blieb unten, wie bestellt und nicht abgeholt. Und ich liebte es.

Später, als ich schon im Bett lag, kam sie zu mir. Sie roch nach sich selbst, nach Wärme und etwas Cremigem.

Sie schlüpfte zu mir, ganz leise.

„Hallo, Spätzchen“, flüsterte sie. „Bin wieder da. War ein schöner Abend. Danke.“

Ich schloss die Augen. Und lächelte.

/ / / / /

<<Ping>>

21:07

Ein weiteres Bild. Dieses Mal offenbar aufgenommen von Chris: Sandra, lachend, leicht zurückgelehnt im Polstersessel der Bar. In der einen Hand ein Drink, die andere berührt ihren Hals.

>>Er bringt mich zum Lachen. Aber später will er mich stöhnen hören, sagt er. Ich glaube, ich werde mich heute fallen lassen…<<

Oh, Mann!

Mir wurde heiß. Ich fühle, wie sich meine Hose spannte. Ich streife sie ab, setze mich aufs Sofa, das Handy in der Hand. Ich war gefesselt. Von ihr. Von dieser Situation, die sich gerade entfaltete. Und ich bin nicht ihr Held. Ich bin der Zuschauer. Nur ein Zuschauer.

/ / / / /

~~~~~~~~~~

Eröffnung

Der Samstag war einer dieser Sommertage, die warm in die Seele dringen. Die Sonne hing stahlend über dem Garten, während Sandra durchs Haus huschte, wie ein Windstoß aus Lavendelduft und leiser Entschlossenheit.

Ich beobachtete sie aus der Küche, während sie oben im Schlafzimmer zugange war. Ab und zu hörte ich Schubladen, Kleiderbügel, das Plätschern der Dusche. Es war kein hektisches Herrichten, sondern das Ritual einer Frau, die wusste, was sie wollte – und für wen sie es tat.

Nicht für mich. Und doch… auch für mich.

Ich saß an unserem kleinen Esstisch, trank Kaffee, versuchte, mich auf einen Artikel in der Zeitung zu konzentrieren. Erfolglos. Mein Blick glitt immer wieder zur Treppe. Ich hörte das dezente Zischen des Haarsprays. Dann lange nichts. Nur das Ticken der Wanduhr, das leise Klirren, als ich meine Tasse abstellte.

Als sie endlich herunterkam, blieb mir für einen Moment die Luft weg.

Sie trug ein dunkelblaues Wickelkleid, das ihre Figur elegant umspielte. Kein Dekolleté, keine nackten Schultern – aber der Schnitt betonte ihre Taille, den Schwung ihrer Hüften. Ihre Haare waren zu einem lockeren Knoten gesteckt, ein paar Strähnen fielen weich an ihren Wangen herab. Ihre Augen wirkten offen, fast leuchtend. Auf ihren Lippen: ein Hauch Rosenholz.

„Wie sehe ich aus?“ fragte sie beiläufig, als ginge es um ein neues Paar Schuhe.

Ich schluckte.

„Umwerfend“, sagte ich. „Wie für einen Film.“

Sie lächelte. „Es ist nur ein Abendessen.“

Nur ein Abendessen.

„Und… dieser Christian… du kennst ihn also aus dem Netz?“ fragte ich vorsichtig.

Sandra nickte, während sie sich ihre kleine schwarze Handtasche griff.

„Ein Forum für Menschen mit besonderen Interessen“, sagte sie. „Kein Trash. Niveauvoll. Diskret. Ich hab mir lange Zeit gelassen mit der Auswahl. Und er... hat Geduld bewiesen.“

Sie sah mich an, prüfend, mit einem Hauch von Zärtlichkeit. Und mit der Ruhe einer Frau, die genau wusste, wo sie stand.

„Ich will ihn einfach kennenlernen. Es ist nicht mehr geplant.“

„Aber vielleicht etwas ungeplant?“ fragte ich. Es sollte scherzhaft klingen, doch meine Stimme zitterte leicht.

Sie trat zu mir, legte mir die Hand an die Wange. Ihre Berührung war warm.

„Ich liebe dich“, sagte sie. „Was heute geschieht oder nicht geschieht, ändert nichts daran. Ich will wissen, wie es sich anfühlt – mit einem Mann, den ich neu erobern muss. Nicht als deine Ehefrau. Sondern als Frau. Wenn du das willst.“

Ich nickte. Oder glaubte, zu nicken. Vielleicht war es auch nur ein inneres Zusammenbrechen. Aber irgendetwas in mir hatte längst entschieden.

„Ich warte auf dich“, flüsterte ich.

Sie küsste mich, sanft, voller Wärme, und verließ das Haus.

Die Tür fiel ins Schloss. Ich blieb noch einen Moment stehen, als könnte ich sie weiter durch die geschlossene Tür sehen. Dann ging ich ins Wohnzimmer, ließ mich auf die Couch sinken und starrte in den Bildschirm. Der Fernseher lief, doch ich nahm nichts wahr. Bilder, Stimmen, Farben, sie flossen vorbei, wie Gedanken, die ich nicht greifen konnte.

Ich stellte mir vor, wie sie im Auto saß, vielleicht ein wenig aufgeregt. Wie sie an der Ampel kurz in den Spiegel sah und sich selbst zulächelte. Wie sie in das Restaurant trat, ihren Mantel ablegte, und Christian sie ansah. Wie sie sich die Hand reichten. Wie sie lachten.

Mein Unterleib zog sich zusammen. Nicht nur vor Schmerz.

Ich stellte mir vor, wie er ihr zuhörte, ihr Komplimente machte, sie mit seinem Blick auszog. Ich stellte mir vor, wie ihre Beine sich unter dem Tisch bewegten, wie sie vielleicht für einen Moment seine Hand berührte, vielleicht ganz zufällig, vielleicht auch nicht.

Es war, als hätte mein Kopf längst ein Drehbuch geschrieben, das mein Herz noch nicht zu lesen wagte.

Gegen halb zehn hörte ich die Haustür.

Sandra trat ein, legte die Tasche ab, zog die Schuhe aus. Ihr Blick fiel auf mich, und sie lächelte.

„Hallo, Spätzchen“, sagte sie. Ihre Stimme klang leicht. „Bin wieder da.“

Sie sah ordentlich aus. Kein zerzaustes Haar, kein verwischter Lippenstift. Nur dieses Strahlen in den Augen, das man nicht schminken konnte.

„Und?“ fragte ich.

„Er ist nett“, sagte sie nur. Dann, nach einer Pause: „Ich muss das erstmal sacken lassen.“

Sie küsste mich auf die Stirn, ging in die Küche und stellte sich ans Fenster. Ich hörte, wie sie tief durchatmete.

Wir sagten nicht mehr viel an diesem Abend. Wir schauten gemeinsam den Spätkrimi. Ihre Hand lag auf meiner. Ihre Nähe war spürbar. Und doch war da auch etwas Neues. Eine Geschichte, die sie begonnen hatte, und von der ich nicht wusste, ob ich darin nur der Leser war – oder auch der Co-Autor.

Als wir später ins Bett gingen, zog sie sich langsam um, wusch sich das Gesicht, bürstete ihr Haar aus dem Knoten. Ich lag schon unter der Decke, als sie sich zu mir legte, nackt, warm, weich.

Sie schmiegte sich an mich und flüsterte: „Danke, dass du mich losgelassen hast.“

Ich hielt sie. Und in der Stille der Nacht war nur unser Atem. Und die Ahnung, dass etwas Großes begonnen hatte.



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