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Ein spontaner Quickie nachts am Westbahnhof (fm:Schlampen, 7408 Wörter)

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Veröffentlicht: Feb 11 2026 Gesehen / Gelesen: 1190 / 960 [81%] Bewertung Geschichte: 8.82 (11 Stimmen)
Neuer Geniestreich aus Wien: Eine Geschichte so kurz, so intensiv, so schmutzig und so gefährlich wie der Quickie mit der mysteriösen, wunderschönen, nach Tabak stinkenden Leyla, den Student Markus auf der Bahnhofstoilette erlebt.


Ersties, authentischer amateur Sex


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geschminkten Lippen, die sich leicht krümmten, und die im selben Farbton lackierten Nägel ihrer Finger, die die brennende Zigarette hielten. Um den Hals trug sie eine zarte Silberkette mit einem unauffälligen Herzanhänger; das Fehlen eines Ringes suggerierte, dass sie womöglich ungebunden und daher noch zu haben war. Und dann, noch bevor ich ihr ganz nahegekommen war, traf mich ihr Geruch: ein schwerer, beißender Duft von frischem Tabakrauch, der an ihrer Kleidung und ihren Haaren haftete, als wäre er ihr Markenzeichen, und ein in Resten noch in der Luft liegendes leichtes Parfüm derart überlagerte, dass es kaum mehr wahrnehmbar war. Als Nichtraucher hätte mich das eigentlich abstoßen müssen, doch hier, in der kühlen Luft der Passage, wirkte es seltsam berauschend auf mich. Es war kein Gestank, es war ein Signal. Ein Versprechen von etwas Wildem, das so gar nicht in meinen durchstrukturierten Alltag passen wollte.

Ich stand nun direkt vor ihr, das Herz hämmerte gegen meine Rippen, während die blaue Dunstwolke und ihre unmittelbare Nähe meine Sinne vernebelten.

Ich suchte einen Moment nach den richtigen Worten, während der dichte Tabakrauch zwischen uns in der abgestandenen Luft hing. Ich spürte das leichte Schwindelgefühl des Alkohols, das mir jedoch gerade die nötige Portion Unbekümmertheit und Selbstvertrauen verlieh, um meine schüchterne Zurückhaltung endgültig zu überwinden.

„Guten Abend“, grüßte ich und bemühte mich um einen höflichen, fast schon förmlichen Tonfall, wie man ihn aus den Vorlesungen am Juridicum gewohnt war. „Ich bin Markus. Ich studiere hier in Wien Jus und bin eigentlich gerade auf dem Sprung zu meinem Zug Richtung St. Pölten, nach Neulengbach, wo ich wohne.“

Ich machte eine kurze Pause und sah ihr direkt in die dunklen Augen, die im Neonlicht der Passage funkelten. „Aber ich muss ehrlich gestehen: Sie sind mir sofort aufgefallen. Ich konnte nicht einfach vorbeigehen.“

Ein leichtes, wissendes Lächeln legte sich auf ihre rot geschminkten Lippen. Sie schien meine direkte Art zu genießen, während sie die Asche ihrer Zigarette mit einer eleganten Bewegung des Zeigefingers in den Aschenbecher schnippte. Die glänzenden Leggings reflektierten das Licht bei jeder ihrer kleinen Bewegungen.

„Markus, der Jurist“, wiederholte sie leise, wobei der Akzent ihren Worten eine weiche, beinahe melodische Note verlieh. „Sehr mutig für einen Studenten.“

„Darf ich fragen, wie Sie heißen?“, hakte ich nach, mein Interesse an ihr nun deutlich in der Stimme. „Und woher Sie kommen? Ich hätte auf den Balkan, Griechenland oder die Türkei getippt. Liege ich da richtig?“

Sie lachte kurz auf, ein tiefes, kehliges Lachen, das perfekt zu einer schweren Raucherin passte, wie sie es offensichtlich war. Sie neigte den Kopf ein wenig zur Seite, wodurch ihr langes, schwarzes Haar über die Jeansjacke glitt.

„Wir beide können uns ruhig duzen. Also dein Instinkt ist gut, Markus. Vielleicht wirst du ja ein guter Anwalt“, schmeichelte sie mir und machte einen Halbschritt auf mich zu, sodass ich die Wärme ihres Körpers förmlich spüren und ihren völlig ungefilterten Raucheratem nicht mehr ignorieren konnte. „Ja, meine Familie kommt aus der Türkei. Aber ich lebe seit der Geburt hier in Österreich. Mein Name ist Leyla.“

„Leyla“, wiederholte ich ihren Namen, beinahe ehrfürchtig, während ich versuchte, die Fassung zu bewahren. Doch bevor ich das Kennenlernen auf eine herkömmliche Art fortführen konnte, riss sie mich mit einem einzigen Satz komplett vom Hocker: „Du willst bestimmt mit mir ficken, Markus, nicht wahr?“

Ich war völlig baff. Diese Direktheit traf mich wie eine Finte, auf die ich nicht vorbereitet war. Mein Gehirn, das die Lage sonst so schnell sortierte, schaltete für einen Moment auf Leerlauf. Eigentlich wollte ich – und das sogar sehr stark. Das Adrenalin und der Alkohol verstärkten das Verlangen, das der Anblick dieser begehrenswerten Frau in mir auslöste, doch ich zögerte. So etwas hatte ich in meinem bisherigen Leben noch nie erlebt. Mit einer völlig Unbekannten so rasch ans Ziel zu gelangen, das normalerweise ein längeres Abtasten erforderte. Ich spürte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg und ich unweigerlich rot wurde.

Leyla beobachtete meine Reaktion mit einem amüsierten Funkeln in den Augen. „Ich deute das als Ja“, bemerkte sie trocken, während ihr Blick nicht von mir wich.

„Du bietest einem Fremden, den du erst eine Minute kennst, schon so was Intimes an?“, brachte ich schließlich hervor, halb schockiert, halb fasziniert von ihrer Abgeklärtheit.

„Ja“, antwortete sie, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie warf einen kurzen Blick über die Schulter in den menschenleeren Gang. „Ich mache das hier nachts öfter. Wir könnten es auf der öffentlichen Toilette machen, wenn es schnell gehen soll, damit du deinen Zug nach St. Pölten noch erreichst.“ Sie machte eine kleine Pause, strich sich eine Strähne ihres schwarzen Haares aus dem Gesicht und nahm einen weiteren Zug von ihrer Zigarette. „Es würde dich allerdings 50 Euro kosten.“

Der Groschen fiel langsam. „Also bist du eine Prostituierte?“, fragte ich, wobei meine Stimme ein wenig zitterte. Sie stieß den restlichen Rauch, den sie in ihrem Mund zurückgehalten hatte, aus und sah mich direkt an. „Nicht direkt“, entgegnete sie ruhig. „Ich verdiene mir nur etwas Geld dazu.“

„Also bist du eine Studentin?“, versuchte ich, die Situation in eine mir bekannte Kategorie einzuordnen. Mein juristisches Gehirn suchte nach einer Schublade für sie, doch Leyla passte in keine.

„Nein, arbeitslos“, antwortete sie schlicht und zuckte mit den Schultern, wobei das Licht der Leuchtstoffröhren sich in den Knöpfen ihrer Jeansjacke brach. „Ich hab momentan keinen wirklichen Bock zu hackeln.“

Ihre Ehrlichkeit war entwaffnend. In einer Stadt, in der jeder versuchte, sich besser darzustellen, als er war, stand sie da und gab offen zu, dass sie das System auf ihre eigene Weise umging.

„Und wie laufen deine Geschäfte hier?“, hakte ich nach. Die Neugier drängte die moralischen Bedenken meines nüchternen Ichs immer weiter in den Hintergrund.

„Ganz gut“, meinte sie und ein kleines, fast geschäftsmäßiges Lächeln umspielte ihre roten Lippen. „Es ist leicht verdientes Geld und ich mache Männer wie dich glücklich. Zirka drei bis fünf am Abend, dann kann ich nach Hause gehen. Das reicht mir.“

Ich schluckte trocken. Die Vorstellung, dass sie diesen Körper, der mich so faszinierte, als Ware einsetzte, war verstörend und anziehend zugleich. „Bin ich heute dein Erster?“, wollte ich wissen und ich hasste mich ein wenig für die Eifersucht, die in meiner Stimme mitschwang.

„Nein“, gab sie ohne Umschweife zu und sah auf ihre Armbanduhr. „Ich hatte vor einer Dreiviertelstunde schon einen Typen. Um die Zeit ist das mit dem Durchzugsverkehr hier am Bahnhof nicht schlecht. Da sind viele wie du unterwegs.“

Dieser Gedanke, dass sie erst vor Kurzem ein anderer Mann berührt hatte, löste einen unerwarteten Effekt in mir aus. Anstatt mich abzustoßen, war er ein Anturner und ich spürte, wie meine Erregung ins Unermessliche stieg. Die Kombination aus ihrem attraktiven Aussehen, dem herben Geruch an ihrer Kleidung, ihrer abgebrühten Art und der Tatsache, wie stark gefragt ihre Dienste waren, wirkte wie ein Brandbeschleuniger auf mein Verlangen.

Meine Hand in der Hosentasche umklammerte meine Geldbörse. 23:15 Uhr. Der Nachtzug nach St. Pölten war nur noch eine abstrakte Idee in meinem Kopf. Die Realität stand direkt vor mir, roch nach Tabak und trug glänzende Leggings.

„Und du verhütest?“, wollte ich in Bezug auf die Verhinderung einer Schwangerschaft und von Geschlechtskrankheiten sichergehen, wobei die Angst vor beidem kurz wie ein kaltes Messer in meinen Magen schnitt, bevor die Erregung sie wieder verdrängte. Ich merkte, wie ich die juristische Distanz komplett verlor und die Sache immer konkreter wurde.

„Ja, ich nehme die Pille“, antwortete sie beiläufig, als würde sie über das Wetter sprechen.

„Ich meine, ob du Kondome dabeihast“, setzte ich präzisierend nach. „Ich habe nämlich keine.“ Es war eine rationale Frage, die wie in einer Vertragsverhandlung meiner eigenen Absicherung diente, doch tief im Inneren bezweckte sie wohl nur, das Unausweichliche noch ein paar Sekunden hinauszuzögern.

Leyla fixierte mich mit einem Blick, der mich bis in die Magengrube traf. „Ja, natürlich habe ich welche in meiner Handtasche“, meinte sie. Sie machte eine kleine Pause, kam noch ein Stück näher, sodass uns nur noch wenige Zentimeter trennten und die sich abzeichnende Intimität zwischen uns schon knisterte. „Außer du willst mich ohne störendes Gummi nehmen, um es ohne diesen Lustkiller voll genießen zu können. Das kostet dann aber 80 Euro für den Quickie.“

Die Zahl hallte in meinem Kopf wider. 80 Euro. Ich war schockiert über ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Risiko, doch gleichzeitig schoss das Testosteron in meine Adern. Ich inhalierte ihren rauen Geruch und in meinem Kopfkino lief bereits der Film, was folgen würde. Die Vorstellung, diese Frau ohne jede Barriere zu spüren, sie in dieser schäbigen Bahnhofstoilette so intensiv wie möglich zu besitzen, war in diesem Moment wie ein Rausch. Ein gefährlicher Hammer. Und das deklarierte Ziel meines Begehrens.

Mein Verstand schlug kurz Alarm – ich wusste absolut nichts über ihren Gesundheitsstatus. Sie war keine professionelle Hure in einem kontrollierten Laufhaus, die regelmäßige Tests vorweisen konnte. Sie war einfach Leyla vom Westbahnhof, die sich ihr Geld auf die schnelle, riskante Art verdiente. Doch der Alkohol und die Gier nach diesem verbotenen Abenteuer waren stärker als jede Vernunft. Und unheimlich hübsch und aufreizend war sie obendrein. Ich griff in meine Hosentasche und fühlte das Leder meiner Brieftasche. Ein kurzer Check im Geiste: Ich hatte heute Nachmittag erst abgehoben. Da waren noch zwei Fünfziger, ein Zwanziger und ein paar Zehner drin. Genug für Leyla, genug für den Kick.

Die U-Bahn-Passage war in diesem Moment wie leer gefegt, nur das leise Summen der Rolltreppe war zu hören. Die Entscheidung war im Grunde schon gefallen, als sie mir das erste Mal zugezwinkert hatte.

„Ohne Gummi wäre also okay für dich?“, fragte ich noch einmal, fast so, als müsste ich mich vergewissern, dass dieses Angebot tatsächlich im Raum stand. Leyla antwortete nicht sofort mit Worten. Stattdessen legte sich ein Lächeln auf ihr Gesicht, das in dieser harten Bahnhofsumgebung seltsam süß und einladend wirkte. „Und andere Männer machen es mit dir auch ganz ohne Schutz?“, setzte ich aufgeregt nach. Mein Herz raste mittlerweile so sehr, dass ich es bis in die Halsschlagader spürte.

„Ja, die meisten sogar“, erwiderte sie gelassen und strich mir zärtlich mit ihren lackierten Fingernägeln über die Wange. „Du brauchst keine Angst haben, dass ich schwanger werde. Ist noch nie passiert.“

Dass sie das Thema Geschlechtskrankheiten scheinbar gar nicht auf dem Radar hatte oder es ihr schlichtweg egal war, registrierte mein aufmerksamer Verstand zwar, aber ich beschloss augenblicklich, diesen Gedanken beiseitezuschieben. Es hätte in diesem Moment keinen Sinn ergeben, eine medizinische Grundsatzdiskussion zu führen; es hätte nur die prickelnde, fast greifbare Atmosphäre zwischen uns zerstört. Und man konnte die Lage aus einer anderen Perspektive auch viel gelassener sehen: Die Gefahr verlieh der Sache nur noch einen zusätzlichen, dunklen Reiz. Und eine eigene Freundin, der gegenüber ich mich für diesen Leichtsinn rechtfertigen müsste, hatte ich auch nicht. Die Verantwortung für das, was hier passierte, trug also allein ich und ich war willens und bereit, sie für meinen Teil zu übernehmen.

„Ich möchte es ohne Gummi probieren“, deklarierte ich mich mit einer Entschlossenheit, die mich selbst überraschte. In meinem Kopf gab es keinen Nachtzug mehr, keine Vorlesung am nächsten Morgen – nur noch diese heiße Frau und die nächsten Minuten.

„Eine ausgezeichnete Wahl“, bestätigte sie knapp und sog ein letztes Mal an der praktisch zu Ende gerauchten Zigarette. Ihr Blick folgte meiner Hand, als ich meine Geldbörse zückte. Ich zog einen Fünfziger, einen Zwanziger und einen Zehner heraus und reichte ihr die Scheine. Leyla nahm das Geld entgegen, ohne es groß zu prüfen, und ließ es mit einer routinierten Bewegung in ihrer Handtasche verschwinden. Dann wandte sie sich dem öffentlichen Aschenbecher zu, drückte den Rest ihrer abgebrannten Kippe fest in den Sand und atmete den letzten Rauch langsam aus.

„Komm mit“, hauchte sie mir zu und warf mir einen Blick über die Schulter zu, während sie sich bereits in Bewegung setzte. Wir fuhren gemeinsam die Rolltreppe in den eigentlichen Bahnhofsbereich hinauf, wo sich auch die WCs befanden. „Wann fährt dein Zug, Markus?“, fragte Leyla. „Um 23:45 Uhr“, antwortete ich mechanisch und blickte auf die Uhr, ehe ich konstatierte: „Das ist in 25 Minuten.“ „Prima, das geht sich locker aus. Du wirst ihn locker erreichen“, beruhigte mich meine Muse und setzte sich wieder ihr hübsches Lächeln auf.

Der kurze Weg zu den Toiletten fühlte sich seltsam surreal an. Leyla hakte mich unter, als wären wir ein gewöhnliches Paar auf einem nächtlichen Spaziergang durch Wien, und nicht zwei Fremde, die gerade eine geschäftliche Übereinkunft über Intimität getroffen hatten. Diese plötzliche Vertrautheit, das Gefühl ihres Arms in meinem, wirkte in der öden Bahnhofsumgebung fast zärtlich. Ich wünschte, jemand hätte mich hier Arm in Arm mit meiner wunderschönen, supersexy „Freundin“ gesehen, meine Kollegen an der Uni wären vor Neid erblasst, doch leider begegneten wir niemandem und die perfekte Romanze in meinem Kopf blieb nur für uns.

Doch der Schein trog. Die junge Frau an meiner Seite war zwar aus der Entfernung betrachtet der Hauptgewinn für jeden studentischen Junggesellen aus gutem Hause, bei näherem Hinsehen war die Realität freilich weit weniger perfekt. Mit jedem Schritt, den wir eng aneinandergeschweißt miteinander gingen, drang ihr durchdringender Geruch noch intensiver in meine Nase. Auf wen hatte ich mich da nur eingelassen? Sie stank förmlich nach Tabak – eine kalte, schwere Ausdünstung, die sich tief in den Fasern ihrer Jeansjacke und in ihren Haaren festgesetzt hatte. Wenn sie sprach, traf mich ihr extremer Mundgeruch, eine toxische Mischung aus abgestandenem Rauch und dem Aroma unzähliger Zigaretten. Diese Aura war für einen neutralen Beobachter abstoßend und doch löste sie in meinem alkoholisierten, erregten Zustand einen schwer einzuordnenden Reiz aus. Ihre Nikotinsucht stand für ungezügelte Leidenschaft, ihre Abkehr von jeder bürgerlichen Etikette, die ich sonst so gewohnt war, verkörperte eine mir völlig fremde Welt, die ich kennenzulernen trachtete, und verstärkte augenblicklich ihre enorme physische Attraktivität um eine zusätzliche Facette, auch wenn ich bereits wusste, dass dieser Zauber im Alltag einer Beziehung nicht ewig anhalten würde.

„Du rauchst stark, Leyla, das gefällt mir“, gab ich offen zu und meinte es in diesem Moment vollkommen ernst. „Wie viel rauchst du eigentlich am Tag?“ Sie lachte kurz und trocken. Sofort schlug mir erneut dieser herbe Geruch in voller Wucht entgegen. „Zwei Packungen gehen schon drauf, wenn meine Tage und Nächte lang sind“, antwortete sie, ohne sich dafür zu schämen. „Man braucht was für die Nerven hier unten.“

Ich war erstaunt. 40 Zigaretten am Tag waren eine Menge, die ihre Lungen und ihren Atem sichtlich gezeichnet hatte, mir aber in meiner Gier nach dem Außergewöhnlichen nur noch mehr die Gewissheit verschaffte, mit einer Frau zusammen zu sein, die keine Grenzen kannte.

Schließlich erreichten wir den Eingangsbereich der sanitären Anlagen. Das grelle Licht der Leuchtstoffröhren spiegelte sich auf den weißen Fliesen. Wir standen vor der Wahl: Damen- oder Herren-WC. Leyla zögerte keine Sekunde und steuerte direkt auf die Tür mit dem männlichen Piktogramm zu.

„Komm, wir gehen ins Herren-WC“, flüsterte sie, während sie die Tür aufstieß. Ein kratzender Gestank von Reinigungsmitteln und Urin schlug uns entgegen. „Da sind wir ungestörter. Falls doch jemand reinkommt und uns in der Kabine hört, fühlt sich dort niemand so schnell belästigt. Männer schauen eher weg und gehen wieder.“

Wir betraten den Vorraum und suchten uns eine der Einzelzellen. Das Zuschlagen der schweren Tür hinter uns klang wie das Ende der Welt, die ich bisher kannte.

Das Schloss rastete mit einem metallischen Klicken ein. Der Raum in der Kabine war winzig; die Wände aus grauem Kunststoff wirkten wie eine Festung gegen die restliche Welt. Das grelle Licht von oben warf harte Schatten auf Leylas Gesicht und betonte ihre rot geschminkten Lippen, die in diesem trostlosen Setting fast künstlich leuchteten. Ihre Schönheit war in dieser sterilen Hässlichkeit aus Chlorgeruch und Graffiti eine reine Provokation; sie erschien mir wie eine exotische Blüte, die in der Wüste gewachsen war. Die nicht vorhandene Romantik des Ortes unserer Zusammenkunft wurde durch ihre atemberaubende, sinnliche Präsenz mehr als wettgemacht.

Ohne ein Wort zu verlieren, begann die Entkleidung – ein pragmatischer, fast hastiger Vorgang, getrieben von der Enge des Raumes und dem Zeitdruck des Fahrplans. Leyla legte ihre Handtasche auf den Boden, streifte ihre Jeansjacke ab und hängte sie achtlos über den Metallhaken an der Tür. Dann griff sie zum Bund ihrer schwarz glänzenden Leggings. Das Material knisterte leise, während sie sie nach unten schob. Da sie ihre Stiefel anbehielt, streifte sie die Hose nur bis zu den Knien herunter, was ihre Bewegungen ein wenig einschränkte, aber für den Zweck vollkommen ausreichte. Unter dem glänzenden Stoff kam ein knapper, schwarzer String aus einfachem Synthetik-Material zum Vorschein. Er saß tief auf ihren Hüften und die elastischen Bändchen schnitten leicht in ihre Haut ein, was ihre Kurven ungeschönt betonte. Das Teil wirkte bereits etwas mitgenommen, fast schon billig, was den Kontrast zu ihrer zarten Haut nur noch verstärkte und sich nahtlos in die harte Umgebung einfügte. Es verbarg kaum etwas und passte ideal zu der rücksichtslosen Direktheit, die sie ausstrahlte. Seine leicht glänzende Beschaffenheit und die perfekte Unperfektheit ihrer Körperform steigerten meine lustvolle Vorfreude auf den eigentlichen Akt ins Unermessliche.

„Komm schon, Markus“, flüsterte sie heiser, während sie sich mit dem Rücken gegen die kühle Seitenwand der Kabine lehnte und ihr weißes Top ein Stück weit nach oben schob. Ihr Atem traf mich direkt im Gesicht. Ich schlüpfte aus meinem Sakko und legte es auf mein Aktenköfferchen, das ich zuvor neben ihrer Tasche abgestellt hatte. Hastig nestelte ich an meinem Gürtel und meiner Jeans. Die alkoholische Schwerfälligkeit in meinen Fingern machte mich nervös, doch die Gier war stärker. Ich öffnete meine Hose und streifte sie gerade so weit hinunter, wie es nötig war, sodass sie von allein bis zu meinen Schuhen fiel. Leyla beobachtete mich dabei mit einem halb amüsierten, halb fordernden Ausdruck, während sie eine Hand auf meine Schulter legte, was ich als intime Geste verstand.

Sie bemerkte meinen fragenden Blick auf ihr Top. Ein dumpfes Lachen entwich ihrer Kehle, das direkt in ein kurzes Raucherhüsteln überging. „Du willst alles sehen, was?“, murmelte sie. Ohne auf meine Antwort zu warten, überkreuzte sie ihre Arme und griff nach dem Saum des schlichten Baumwollstoffs. Mit einer flüssigen, routinierten Bewegung zog sie das Teil über ihren Kopf und warf es über die gegenüberliegende Trennwand, wo es unordentlich hängen blieb.

Darunter trug sie – was ich irgendwie geahnt, aber nicht zu hoffen gewagt hatte, sodass es letztlich auf eine zuckersüße Offenbarung hinauslief – keinen BH. Dass sie so ganz frei ohne unterwegs war, sprach für ihr weibliches Selbstbewusstsein und erzeugte in mir ein zusätzliches Kribbeln. Ihre Brüste selbst waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: voll, fest und wohlgeformt, ein krasser, heller Gegensatz zu der düsteren, schmuddeligen Umgebung der Bahnhofstoilette. Ihr Oberkörper war verschwitzt, versprühte eine scharfe Note von abgestandenem Schweiß, der durch ein schwaches Deo nur etwas abgemildert wurde. Ihre Haut glänzte in der viel zu starken künstlichen Beleuchtung und ich bemerkte ein kleines, filigranes Tattoo seitlich auf ihrem Rippenbogen, dessen Bedeutung ich in der Eile nicht entziffern konnte.

Jetzt stand sie fast nackt vor mir, nur noch in ihre Lederstiefel, die bis zu den Knien heruntergelassenen Leggings und den schwarzen String gehüllt – ein süßer Traum, der darauf wartete, von mir vernascht zu werden.

„Zufrieden?“, fragte sie mit einem frechen Funkeln in den Augen und zog mich an meiner Krawatte ganz an sich heran. „Wir haben nicht ewig Zeit, Markus. Dein Zug wartet nicht auf ein langes Vorspiel. Willst du es mir in meiner Muschi oder in meinem Arsch besorgen?“

„Vaginal“, schoss ich wie aus der Pistole; das war meine erste Wahl und die einzige Variante, die mir volle sexuelle Befriedigung versprach. Ich hielt inne, unsere Gesichter waren nur Zentimeter voneinander entfernt. Mein Atem ging flach und das Verlangen, eine letzte Barriere zu durchbrechen, die zwischen unseren Lippen stand, brannte heißer als der Alkohol in meinen Adern. Ich wollte nicht nur ihren Körper, ich wollte als Liebender diesen verbotenen Geschmack, von dem ich wusste, dass er mich eigentlich anwidern müsste.

„Darf ich dich küssen, Leyla?“, räusperte ich mit belegter Stimme. Sie sah mich einen Moment lang prüfend an, als ob sie die Absurdität meiner Frage in dieser Umgebung abwog. Ein kühles Lächeln, das ihre von den vielen Zigaretten leicht gelblichen Zähne entblößte, trat auf ihre Lippen. „Das ist nicht im Quickie-Paket dabei, Markus“, bemerkte sie geschäftsmäßig, während sie ihre Hand an meine Wange legte. „Das kostet einen Zehner extra.“

Ohne zu zögern, fast panisch vor Ungeduld, ging ich in die Knie, zu meiner Hose hinunter, denn meine Geldbörse befand sich nach wie vor in deren rechter Tasche. Dabei musterte ich lustvollen Auges jedes Detail meiner vor mir stehenden Partnerin und sog den authentischen Körpergeruch ihrer puren Weiblichkeit begierig auf. Ich konnte es nicht lassen, kurz über die Leggings an ihren oberen Waden, direkt über dem Rand ihrer Stiefel, zu streicheln; das gespannte, latexartige Material fühlte sich wunderbar glatt und kühl an und maximierte die erotische Attraktivität meiner gekauften türkischen „Freundin“, die dieses gewagte Outfit trug. Ich kramte meine Brieftasche hervor, nestelte einen 10-Euro-Schein heraus, erhob mich wieder und drückte ihn ihr in die Hand. Sie stopfte das Geld in ihren Stiefel und dann – endlich – schlossen sich meine Lippen über ihren.

Es war eine sensorische Grenzerfahrung. Der Kuss war – objektiv betrachtet – zutiefst ekelhaft und – für mich – doch zugleich höchst erregend. Es fühlte sich an, als würde ich eine Essenz aus Teer und bitterem Nikotin direkt von der Quelle trinken. Ihre Zunge war rau, belegt von aschigen Rückständen der unzähligen Zigaretten, ihr ätzender Atem ein fauliger, schwefelartiger Geruchsmix und der Geschmack nach verbranntem Tabak so dominant, dass er alles andere unter sich begrub.

In meiner rauschhaften Erregung dachte ich nicht mehr nach. Ich labte mich an ihrem Speichel, als wäre er ein Elixier, und schluckte ihn gierig hinunter. Die zähe, bittere Flüssigkeit brannte leicht in meiner Kehle und trug das Aroma ihres exzessiven Rauchens tief in mich hinein. Dass ich dabei Verunreinigungen in ihrem Rachen und zweifellos vorhandene Bakterien in mich aufnahm, kümmerte mich in diesem Augenblick nicht, so durstig war ich nach dieser Erfahrung mit ihr. Dieser Akt der vollkommenen Hingabe an ihren Schmutz und ihre Laster ließ meinen Puls hämmern. Jedes Mal, wenn sie in meinen Mund ausatmete, inhalierte ich den Geist ihrer Sucht, während ich meine Hände immer fester in ihre Hüften grub.

Leyla genoss meine Gier sichtlich. Sie löste sich für einen winzigen Moment von mir, die roten Lippen waren nun leicht verschmiert. „Du bist ja ein ganz Wilder, Student“, krächzte sie und ihr Atem kitzelte meine Haut. „Aber jetzt mach schon. Ich will sehen, ob du unten ohne Gummi genauso leidenschaftlich bist wie hier oben.“

„Hatte dich mein Vorgänger auch ganz ohne Gummi?“, presste ich hervor, wobei mein Puls wie wild in meinen Schläfen hämmerte. Meine ekstatische Neugier war in diesem Moment stärker als jede Vernunft. Leyla sah mir direkt in die Augen, während sie sich mit dem Rücken an die Wand lehnte. Ein schmutziges, wissendes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Ja, ganz ohne. Und er hat seine komplette Ladung in mich gepumpt“, offenbarte sie vollkommen ungeniert. „Ich habe mich nachher draußen am Waschbecken ein wenig gereinigt, aber sein Sperma ist noch in mir. Ich bin also feucht.“

Diese intimen Details trafen mich wie ein physischer Schlag und brachten meine innere Flamme regelrecht zum Glühen. Die Vorstellung, dass das Andenken eines Fremden noch in ihr war, als ich kurz davorstand, in sie einzudringen, löste eine animalische Erregung in mir aus, die alle meine Moralvorstellungen in Schutt und Asche legte. Mein Verstand schaltete sich komplett aus; es gab nur noch das Hier und Jetzt, das grelle Neonlicht und das Feuer der Sünde.

Die Hitze in der winzigen Kabine war mittlerweile fast unerträglich. Leyla begann, aktiv zu schwitzen, und zu dem beißenden Tabakgestank und dem schweren Mundgeruch gesellte sich nun auch noch die salzige Brise ihres nassen Schweißes. Es war eine olfaktorische Überwältigung, die mich vollkommen übermannte.

Ich fasste mit zitternden Händen nach ihrem schwarzen Synthetik-String. Sein Material war fein und leistete kaum Widerstand, als ich ihn über ihre Hüften nach unten streifte, bis er sich in den Falten ihrer Leggings an den Knien verfing.

Dann sah ich ihren Schambereich. Sie war dort komplett rasiert, was ihren tiefen, olivfarbenen Hautton in dem harten, unbarmherzigen Licht der Kabine fast schon fahl aussehen ließ und überbelichtet hervorhob. Noch im selben Augenblick stieg mir ein strenger, stechender Geruch in die Nase, der von ihrer Vagina ausging, auf mangelnde Intimpflege deutete und sich mit all den anderen Aromen ihres eigenen Körpers zu einem siffigen Cocktail verdichtete. Er war ein schockierender Sinneseindruck, der mich in meiner normalen Welt zutiefst abgestoßen hätte, doch hier, in dieser stickigen Zelle, wirkte er wie ein letzter, ultimativer Trigger.

Sichtbare Spuren meines Vorgängers an der Oberfläche bemerkte ich keine, da sie sich im Außenbereich der Toilette gewaschen hatte, aber der üble Genitalmief war stiller Zeuge und das Bild saß wie ein brennender Stachel in meinem Kopf. Ich wusste, dass in ihrem Inneren noch die Überreste des Fremden warteten, den sie wohl genauso wahnsinnig gemacht hatte wie mich jetzt, und dieses Wissen raubte mir endgültig den Verstand. In der Tat hatte ich mit Leyla den absoluten Jackpot geknackt. Sie war unbestritten die denkbar aufregendste Braut, die ich gleich begatten würde.

Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Schlagartig befreite ich meinen Ständer, der vor lauter Lust extrem angewachsen und total erhärtet war, aus dem Käfig meiner Boxershorts, indem ich die Unterhose nach unten zog. Als sie ihn erblickte, leuchteten ihre Augen kurz auf und sie quittierte die Größe meines Prügels mit einem anerkennenden „Wow, bist du gut bestückt!“. Dieses unverblümte Kompliment durch eine Frau, die – wie ich wusste – schon so viel gesehen hatte, ließ meinen Herzschlag endgültig durch die Decke schießen. Es war das amtliche Siegel auf meinem Begehren; ich war bereit für den Vollzug.

Es ging jetzt darum, dafür die perfekte Position zu finden, wobei die Fesseln der heruntergelassenen Beinkleider unsere Bewegungsfreiheit einschränkten und das Unterfangen somit erschwerten. „Na los, Markus“, raunte sie ungeduldig, als könnte sie es kaum mehr erwarten, hart genommen zu werden, und ihr unbändiger Raucheratem schlug mir ins Gesicht. „Zeig mir, was der Student draufhat.“

Ich packte sie fest an ihren nackten Hüften, meine Finger gruben sich in ihr weiches Fleisch. Auf den hohen Absätzen ihres Schuhwerks war sie nur unbedeutend kleiner als ich, was die Feinjustierung für unsere Vereinigung erheblich erleichterte. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen ihrer Stiefel und brachte ihr Becken mit einer fordernden Vorwärtsbewegung genau in die passende Stellung für mich, während sie ihren Rücken an die Wand presste. Um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, krallte sie ihre Hände fest in meine Oberarme und zog mich mit einer resoluten Bewegung so eng an sich, dass kein Blatt mehr zwischen unsere erhitzten Körper passte und ich die Nässe ihrer Haut durch mein Hemd fühlte.

Ich führte mein steifes Glied an ihre Öffnung. Die Hitze, die mir dort entgegenschlug, war überwältigend. Ohne den Schutz und ohne die Barriere eines Präservativs spürte ich die unmittelbare Glätte und die unglaubliche Schlüpfrigkeit und glitt durch diese Feuchtigkeit, deren Ursprung sie mir verraten hatte, fast widerstandslos in sie hinein. Es war ein berauschendes Gefühl – diese absolute, echte Natürlichkeit, Haut auf Haut, ohne die trennende Schicht aus hauchdünnem Gummi, die in einem solchen Kontext aus Gründen der eigenen Sicherheit eigentlich obligatorisch war, so wie der Gurt beim Autofahren oder ein Fallschirm, wenn man aus dem Flugzeug zu springen beabsichtigte. Dass ich nicht der Erste und bei Weitem nicht der Einzige war, der dieses unverfälschte Erlebnis mit ihr genoss, machte es zwar brandgefährlich, aber umso aufregender.

Für mich war es in mehrerlei Hinsicht eine Premiere: Leyla war nicht nur meine erste bezahlte Liebesdienerin, meine erste rauchende Begleitung, mein erster nicht österreichischer Sexkontakt, noch dazu aus einem Land wie der Türkei, deren Frauen für mich orientalische Exotik mystischer Prinzessinnen aus „Tausendundeiner Nacht“ symbolisierten, sondern auch das mit Abstand aufreizendste Mädchen, das mir in meinem – zugegeben – relativ kurzen Leben begegnet war. Dass ich da keine halben Sachen machte, sondern den Augenblick voll und ganz auskosten wollte, war nicht nur logisch, sondern zugleich äußerst verheißungsvoll und befriedigend.

Mit einem tiefen Stoß drang ich in sie ein. Als mein Schaft sie zum ersten Mal mit voller Wucht traf, entwich ihr ein lautes, fast animalisches Stöhnen, das in der Kabine wie ein Echo widerhallte und mich nicht nur animierte, meine Schlagfrequenz zu erhöhen, sondern zugleich auch dazu brachte, selbst mit den kräftigen Urlauten eines Affenmenschen in den archaischen Lustgesang miteinzustimmen. Die Kabine bebte bei jedem meiner Stöße und dem anschließenden gemeinsamen Seufzen und Keuchen. „Sollten wir uns nicht etwas mäßigen? Was, wenn ... jemand reinkommt ... und uns hört?“, schnaufte ich. „Keinesfalls! ... Die sind nur eifersüchtig. ... Sollen sie ruhig mitbekommen, was du dir gerade Gutes gönnst“, bekräftigte sie, kaum Luft bekommend, meine Ekstase.

Die Reibung war mitunter von einer fast schmerzhaften Intensität, da die räumliche Beengtheit und meine eingeschränkte Manövrierfähigkeit mir keine andere Wahl ließen, als mich in kurzen, harten Schüben gegen ihren Widerstand zu stemmen. Ich spürte jede Nuance ihrer inneren Beschaffenheit, die durch die Hinterlassenschaften meines Vorgängers eine unnatürliche, beinahe seifige Glitschigkeit aufwies. Es war ein biochemischer Austausch der niedersten, aber auch stimulierendsten Art; meine Rezeptoren meldeten das Brennen ihres Schoßes als ein loderndes Feuer, das durch den kühlen Luftzug der eben angesprungenen Belüftung, der über meinen entblößten Hintern strich, nur noch weiter angefacht wurde. Das Knirschen ihrer Lederstiefel auf dem unebenen Fliesenboden und das rhythmische Quietschen der Türangeln bildeten den industriellen Soundtrack zu meiner tiefsten Erniedrigung, die sich gleichzeitig wie mein größter Triumph anfühlte.

Mit jedem Hieb drückte ich meine tabulose Traumfrau fester gegen die Seitenwand, bis ich das Gefühl hatte, eins zu werden mit dem harten Untergrund und ihrem weichen, verschwitzten Fleisch. Die olfaktorische Kulisse verdichtete sich zu einer beinahe undurchsichtigen Nebelsuppe: Der saure Ammoniakgeruch der Toilette vermischte sich mit der raubtierhaften Note ihres Erregungszustands und dem süßlichen Aroma des billigen Deos, das nun endgültig vor ihrem triefenden Körperschweiß kapitulierte. „Tiefer ... mach fester ...“, presste sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, während sie ihren Kopf in den Nacken legte. Ihre rot geschminkten Lippen waren weit geöffnet und die Abluft, die ihre Raucherlunge freisetzte, traf mich stoßweise.

Ich spürte, wie sich in mir alles zusammenzog. Der Druck wurde unerträglich; ich musste aufpassen, mich immens zusammenreißen, nicht gleich in ihr zu explodieren, um noch etwas länger in dieser unbeschreiblichen Wonne zu verharren. Ich rammte mich immer wieder in sie, während ihre Arme mich fest umklammerten und sie sich ein wenig an mir hochzog. So presste sie ihr Becken direkt gegen meines, damit ich so tief wie möglich in sie gelangen und sie mich ganz in sich spüren konnte. Leylas Brüste schwangen bei jedem meiner harten Stöße mit und ihre Nippel waren so fest wie kleine Steine geworden, was mir zeigte, dass sie in diesem schmutzigen Moment genau dieselbe grenzenlose Lust empfand wie ich.

Mein Restverstand, dieses letzte Refugium meiner intellektuellen Ordnung, begann nun endgültig zu flimmern. Es fielen alle Hemmungen beziehungsweise das, was davon noch übrig war. Meine Hände glitten wie ferngesteuert von ihren Hüften auf ihren ausladenden Po und griffen fest zu. Ich war kein Beobachter mehr, ich war die Bewegung selbst. Das Wissen um die herannahende Abfahrt meines Zuges peitschte mein Blut durch die Adern und verwandelte den Akt in ein verzweifeltes Rennen gegen die Uhr. Jeder Nervenstrang in meinem Glied schien zu vibrieren, während ich die totale Hingabe an diesen Moment der Sündhaftigkeit zelebrierte. Es gab keine Paragrafen mehr, kein Richtig oder Falsch – nur noch das hämmernde Verlangen, diese letzte Grenze zu überschreiten und mich in dieser lasterhaften Frau zu verlieren, die mich mit jedem rauen Atemzug tiefer in ihren Abgrund zog.

In dieser stickigen, engen Zelle löste sich alles auf, was ich über Anstand, Moral und Hygiene gelernt hatte. In meinem geordneten Leben als Jus-Student, zwischen polierten Holztischen und sauberen Hemden, hätte ich mich niemals auf dieses raue Abenteuer eingelassen – ich hätte mich vermutlich angewidert abgewendet. Doch hier, unter dem flackernden Neonlicht, wirkte genau diese Verruchtheit, die ich mit Leyla verband, wie eine Droge. Ich wollte alles von ihr.

Ich packte ihren Hintern noch fester, wobei meine Fingerspitzen bewusst ihr Poloch abtasteten, hob sie noch ein Stück höher gegen die Wand und stieß rücksichtslos in sie hinein. Mein Penis brannte. Das Geräusch unserer aufeinander klatschenden Körper reflektierte als knallendes Echo im kargen Raum. Sie krallte ihre Nägel in meinen Rücken und stöhnte meinen Namen mit ihrer rauchigen Stimme: „Oh, Markus ... ja, genau so!“

Ich spürte, wie sich alles in mir auf diesen einen Punkt konzentrierte. Das Wissen, ohne Kondom in ihrer Grotte zu stecken und ihr komplett ausgeliefert zu sein, brachte mich an die Grenze. Hitzewallungen durchfuhren auch mich, meine Bewegungen wurden schneller, aggressiver, fast schon gewaltsam in ihrer Intensität. Ich vergrub mein Gesicht an ihrem Hals, leckte ihren ranzigen Schweiß ab und ignorierte den bitteren Nachgeschmack auf meiner Zunge.

Und dann brach es naturgewaltig über mich herein. Mit einem finalen, alles toppenden Stoß entlud ich mich in ihr. Es war, als träfe mich der elektrische Blitz aus einer Starkstromleitung, heftiges Zittern durchlief meinen gesamten Körper, während ich meinen Samen in rekordverdächtiger Menge in sie hineinpumpte, mein Magazin zur Gänze verschoss, mich bis auf den letzten Tropfen entleerte. Ein Orgasmus ungeahnten Ausmaßes riss mich mit. Leyla hielt mich währenddessen fest umschlungen, ihr Körper bebte unter meiner Eruption und sie stieß einen langen, zittrigen Atemzug aus, der direkt in mein Ohr drang und nach totaler Erschöpfung roch.

Für einige Sekunden verharrten wir so, schwer atmend, während das einzige Geräusch das Tropfen eines undichten Wasserhahns irgendwo im Waschraum draußen war. Das Zucken in meinen Beinen ließ langsam nach und allmählich realisierte ich in der drückenden Atmosphäre der Kabine, wo wir uns eigentlich befanden. Die Realität sickerte wie eiskaltes Wasser zurück in mein Bewusstsein. Ich zog mich langsam aus ihrer Scheide zurück. Ein klebriges Sekret blieb auf meiner Haut zurück – die physische Quittung für dieses grenzenlose Wagnis.

Leyla glitt an der Wand hinunter, bis ihre Stiefel wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Ohne ein Wort zu verlieren, griff sie nach ihrem schwarzen String und streifte ihn mit einer fast schon geschäftsmäßigen Routine wieder über ihre Hüften. Das Rascheln ihrer glänzenden Leggings, die sie hastig hochzog, klang in der Stille der Toilette merkwürdig laut.

„Du solltest dich beeilen, Markus“, bemerkte sie auf ihre Swatch schielend, während sie nach ihrem Oberteil angelte, das noch immer über der Trennwand hing. „Dein Zug nach St. Pölten fährt in wenigen Minuten.“

Ihr Tonfall war wieder so unbeteiligt und beiläufig wie zu Beginn unseres Gesprächs am Aschenbecher, ganz so, als wäre nichts zwischen uns vorgefallen. Sie zog sich das Top über, ihre Haare waren etwas zerzaust und der rote Lippenstift war nach meinem leidenschaftlichen Kuss weit über ihre Mundwinkel verschmiert, was ihr ein fast maskenhaftes Aussehen verlieh. Sie stank so stark nach Schweiß und billigem Tabak, dass mir für einen Moment schwindelig wurde, doch der berauschende Zauber, den das zuvor in mir ausgelöst hatte, war verflogen. Übrig blieben nur der schale Nachgeschmack von Nikotin auf meiner Zunge und das Wissen um das enorme Risiko, das ich gerade eingegangen war.

Ich begann mühsam, meine Kleidung – so gut es ging – zu richten, während meine Hände noch immer zitterten. Leyla griff nach ihrer Jeansjacke, schlüpfte hinein und zückte bereits im selben Moment eine Packung Chesterfield aus der Brusttasche. Toll! Jetzt kannte ich, ohne danach gefragt zu haben, auch noch ihre bevorzugte Marke. Dabei hätte ich mich vorhin auf dem Weg hierher, als wir so banal übers Rauchen plauderten, genauso gut nach der Sorte erkundigen können, anstatt nur nach der Menge.

Während ich meine Hose hochzog und schließlich den Gürtel schloss, spürte ich nochmals die unappetitliche Feuchtigkeit an meinem Glied – eine deutliche Erinnerung an das, was gerade ohne jede Barriere geschehen war. Das schleimige Zeug würde auch an meinen sonst so makellosen Shorts deutliche Spuren hinterlassen und diese gehörten zu Hause folglich sofort in die Wäsche, damit niemand dort etwas merkte, erstellte ich bereits eine erste To-do-Liste für die Zeit danach.

„Und? Hat es dem Herrn Studenten gefallen?“, fragte sie mit einem frechen Unterton, bereits fast am Sprung. „Es war ... intensiv“, antwortete ich knapp und versuchte, meinen Atem zu beruhigen. Ich sah sie an, wie sie bereits die erste Zigarette aus der Schachtel holte. „Wirst du hierbleiben? Auf den Nächsten warten?“

Ein breites Lächeln erschien auf ihren verschmierten Lippen. „Sicher“, strahlte sie. „Ich freue mich schon drauf. Die Nacht ist noch jung und der Westbahnhof schläft nie.“

Ein flaues Gefühl stieg in mir auf, als mir die Konsequenzen meines Handelns in ihrer vollen Tragweite bewusst wurden. Ich räusperte mich ganz leise, fast beschämt, und starrte hierbei zu Boden: „Leyla ... ich hoffe wirklich, dass du gesund bist.“

Sie hielt inne, steckte die nicht angezündete Chesterfield zwischen ihren Lippen wieder in die Packung und sah mich mit einem entspannten, fast aufreizenden Lächeln an. Sie trat noch einmal einen Schritt auf mich zu und legte mir kurz die Hand auf die Wange. Ihr Atem, schwer und inzwischen vertraut riechend, hüllte mich ein.

„Geh, Markus, sei entspannt, mach dir keinen Kopf“, hauchte sie ruhig und ihre Stimme klang dabei fast sanft. „Schau uns an: Wir haben es beide voll genossen, oder? Du bist voll auf deine Kosten gekommen und hattest ein Erlebnis, das du sicher nie vergessen wirst. Das ist doch das Einzige, was am Ende zählt.“

Sie zwinkerte mir noch einmal so frech zu wie am Beginn unserer Begegnung, als wollte sie mir sagen, dass das Leben zu kurz für Sorgen sei und ich mir an ihrer Unbekümmertheit ein Vorbild nehmen sollte. Wirklich beruhigend war das nicht, eher eine erneute Demonstration, wie manipulativ-charmant und anbeißend süß sie sein konnte. Bevor ich antworten konnte, packte sie mich am Nacken und drückte mir ein schnelles, feuchtes Abschiedsbussi auf den Mund. Es schmeckte ein letztes Mal nach diesem bitteren Tabak und ihrem künstlichen Lippenstift – eine zärtliche Geste, die mich nochmals anmachte.

„War schön mit dir, Student“, verabschiedete sie sich, während sie den Riegel der Kabinentür aufschob. Das Licht im Waschraum draußen schien nun noch greller und unbarmherziger als zuvor. „Vielleicht sieht man sich ja mal wieder am Westbahnhof.“

Sie ging furchtlos voraus, ohne sich zuvor umzusehen, ob die Luft rein war. Ich brauchte nun einen Augenblick allein für mich. In der beengten Zelle, in der noch immer der schwere Geruch ihres Schweißes und ihres Tabaks hing, versuchte ich, meine Gedanken und meine Kleidung zu ordnen. Es war der Moment, in dem die Euphorie langsam der Ernüchterung wich.

Als ich nach zirka zwei Minuten aus der WC-Kabine trat, sah ich nur noch, wie sie sich, nachdem sie sich in der Zwischenzeit wieder frischgemacht hatte, am Spiegel kurz durch die Haare fuhr, Lippenstift und Deo in ihrer Handtasche verschwinden ließ, die Zigarettenschachtel und ihr Feuerzeug herausfischte und dann mit federndem Schritt den Toilettenbereich verließ.

Ich begab mich an das Waschbecken, spritzte mir kaltes, klares Wasser ins Gesicht und starrte in den Spiegel. Mein Gesicht war gerötet, ihr Lippenstift an meinem Mund und meiner Wange, meine Augen schienen leicht glasig. Nachdem ich mein Gesicht abgewaschen hatte, sah ich wieder aus wie der Jus-Student, der ich war, aber in meiner Stimmung fühlte ich mich schmutzig und gleichzeitig seltsam lebendig.

Ein Blick auf die Uhr: 23:43 Uhr.

Ich rannte los, denn ich wollte keinesfalls wie ein Obdachloser auf einer Bank im Warteraum übernachten müssen. Die letzten Stiegen hinauf, vorbei an den geschlossenen Asia-Food- und Kebab-Ständen, durch die zugige Bahnhofshalle. Als ich den Bahnsteig erreichte, stand der Regionalzug nach St. Pölten bereits zur Abfahrt bereit, die Türen piepsten warnend. Ich sprang hinein, gerade als sie zischten und sich schlossen.

Ich sank in den harten Sitz des fast leeren Waggons. Während der Zug abfuhr und die Lichter Wiens draußen vorbeizogen, lehnte ich den Kopf zurück. Der Geruch von Leyla klebte immer noch an meiner Kleidung und ihr Speichelgeschmack haftete an meinem Gaumen. Mein Penis fühlte sich dreckig an und juckte noch vor Erregung. Ich schloss die Augen, während die rhythmischen Stöße der Schienen mich nach Hause trugen – weg vom Westbahnhof, weg von Leyla, zurück in mein geordnetes Leben, das nach dieser Nacht nie wieder ganz dasselbe sein würde.

Ich wusste, dass es extrem riskant, ja ein Spiel mit dem offenen Feuer gewesen war, was ich mit der bildhübschen, kettenrauchenden Türkin getrieben hatte, und dass ich mich dabei vielleicht verbrannt hatte und noch Monate oder Jahre an den Folgen laborieren müsste, falls Leyla nicht „sauber“ war und ich mir in dieser versifften Toilettenkabine etwas eingefangen hatte. Mein Verstand hielt mir bereits die medizinischen und moralischen Konsequenzen vor, doch das Adrenalin in meinem Blut widersprach ihm hämisch. Denn in diesem Moment, während der Zug durch die Nacht ratterte, fühlte sich das eben Erlebte summa summarum noch immer verdammt gut und wahnsinnig berauschend an. Hätte ich in der U-Bahn-Passage noch einmal die Wahl – ich würde wieder genau so handeln, mich für die Ekstase mit dieser Sexbombe und gegen ein schützendes Kondom entscheiden.



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