Eine Praktikantin auf Abwegen (Teil 2) (fm:Das Erste Mal, 4199 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mike1973 | ||
| Veröffentlicht: May 26 2026 | Gesehen / Gelesen: 624 / 564 [90%] | Bewertung Teil: 9.67 (18 Stimmen) |
| Sophie muss erkennen dass ihre Anstellung als Praktikantin nicht nur mehr ein normaler Job ist, sondern auch ein Weg der Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung. Dabei gerät sie immer tiefer in den Sog der Leidenschaft | ||
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Sophie Meier stand am nächsten Morgen um 6:40 Uhr auf, obwohl ihre Schicht erst um neun begann. Das kleine Personalzimmer fühlte sich plötzlich viel zu eng an. Das Laken war zerwühlt, und sie spürte noch immer die Spuren der vergangenen Nacht auf ihrer Haut – ein leichtes Kleben, ein zartes Pochen zwischen ihren Beinen. Sie setzte sich auf die Bettkante, die langen kastanienbraunen Haare hingen ihr wirr ins Gesicht, und starrte auf ihre Hände. Diese Hände, die gestern noch den dicken, heißen Schwanz eines fremden Mannes gestreichelt hatten.
Tränen stiegen sofort auf.
Was habe ich nur getan? Der Gedanke schnürte ihr die Kehle zu. Sie war zwanzig Jahre alt, katholisch erzogen, die brave Tochter, die immer gute Noten hatte, die noch nie richtig mit einem Jungen geschlafen hatte – und jetzt das. 800 Euro für etwas, das sie nie wieder ungeschehen machen konnte.
Sie ging ins kleine Badezimmer, drehte die Dusche so heiß auf, dass der Spiegel beschlug, und schrubbte ihren Körper mit dem harten Schwamm. Besonders zwischen den Beinen und an den Brüsten. Als ob sie die Erinnerung abwaschen könnte. Danach zog sie ihre Uniform an: die weiße Bluse, die sich eng um ihre kleinen festen Brüste spannte, den kurzen schwarzen Rock, die halterlosen Strümpfe und die schwarzen Pumps. Im Spiegel sah sie die unschuldige Praktikantin – große rehbraune Augen, leicht gerötete Wangen, der Pferdeschwanz. Aber sie wusste, dass dieses Mädchen von gestern Abend nicht mehr existierte.
Bevor sie das Zimmer verließ, kniete sie sich auf den kalten Boden, faltete die Hände und betete leise, fast flüsternd:
„Lieber Gott… vergib mir meine Sünde. Ich war schwach. Es war nur einmal. Ich werde stark sein. Bitte beschütze mich und gib mir die Kraft, nicht wieder hinzugehen. Amen.“
Danach öffnete sie ihr Handy und begann eine Nachricht an ihre Mutter:
„Mama, das Hotel ist anders als ich dachte. Ich weiß nicht, ob ich…“
Sie löschte den Text wieder. Dreimal. Am Ende schrieb sie nur: „Alles gut hier. Vermisse dich. ❤“ und schickte sie ab. Das schlechte Gewissen wurde noch schwerer.
Den gesamten Vormittag arbeitete Sophie mit fast schon verbissener Konzentration. Sie servierte Frühstück am Pool, lächelte höflich, vermied jeden längeren Blickkontakt mit den nackten Gästen. Als ein älterer Herr sie ansprach und nach Handtüchern fragte, antwortete sie kurz und sachlich. Lukas lobte sie: „Du bist heute besonders fleißig, Sophie. Gut so.“
Aber innerlich war sie in Aufruhr. Jedes Mal, wenn sie einen nackten Mann sah, dachte sie an von Hagens dicken Schwanz in ihrer Hand. Jedes Mal, wenn sie ein Paar sah, das sich berührte, spürte sie ein warmes, verräterisches Ziehen zwischen ihren Schenkeln und hasste sich sofort dafür.
Am späten Nachmittag kam Herr Keller zu ihr in den Poolbereich.
„Sophie, die von Hagens haben nach dir gefragt. Tisch 9 in der Lust-Lounge. Sie möchten dich persönlich bedienen.“
Sophie wurde eiskalt. „Herr Keller… ich habe noch viel am Pool zu tun. Könnte nicht jemand anderes…?“
Keller sah sie ruhig, aber bestimmt an. „Es sind wichtige VIP-Gäste. Sie schätzen dich sehr. Geh bitte.“
Ihr Herz schlug bis zum Hals. Sie nickte langsam.
Als Sophie die gedimmt beleuchtete Lust-Lounge betrat, saßen die von Hagens bereits auf dem großen Ecksofa. Herr von Hagen trug nur einen offenen dunkelblauen Bademantel, sein dicker, halbsteifer Schwanz ruhte schwer auf seinem Oberschenkel. Frau von Hagen war vollkommen nackt, die langen blonden Haare offen, ihre großen natürlichen Brüste hoben und senkten sich ruhig.
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