Die beste Freundin - das verbotene Spiel (Teil 4) (fm:Lesbisch, 6122 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mike1973 | ||
| Veröffentlicht: Jun 05 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Die Beziehung von Anna und Lena wird immer intensiver. Allerdings belastet die Geheimniskrämerei auch immer mehr die Beziehung und wird zur Belastung. Letztendlich sehen sie nur noch ein Coming-Out als die rettende Lösung. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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vorsichtig. Die Welt ist noch nicht überall so offen, wie wir uns das wünschen.“
Lena fühlte sich danach unendlich erleichtert. Auf dem Heimweg schrieb sie Anna: „Hab’s Julia gesagt. Sie freut sich für uns. Ich vermisse dich so.“
Am Donnerstagabend trafen sich Anna und Lena bei Anna zu Hause. Annas Eltern waren bei einem Konzert und würden erst spät zurückkommen. Kaum war die Tür geschlossen, fielen sie sich in die Arme. Der Kuss war tief, verzweifelt und voller Emotion.
„Ich bin so stolz auf uns“, flüsterte Anna zwischen den Küssen.
„Ich auch“, antwortete Lena. „Aber ich habe auch riesige Angst.“
Sie zogen sich langsam aus, diesmal nicht wild, sondern langsam und liebevoll. Lena führte Anna zum Bett, legte sie hin und küsste jeden Zentimeter ihres Körpers. Sie saugte sanft an Annas Nippeln, leckte über ihren Bauch, spreizte ihre Beine und begann sie ausgiebig zu lecken.
Anna stöhnte leise, ihre Hände vergruben sich in Lenas blonden Locken. „Ich liebe dich… so sehr…“
Lena leckte sie langsam und intensiv, tauchte ihre Zunge tief in Annas nasse Öffnung, saugte an ihrer Klitoris und schob zwei Finger in sie hinein. Annas Orgasmus kam leise, aber tief und langanhaltend. Danach wechselten sie. Anna setzte sich auf Lenas Gesicht und ließ sich lecken, während sie selbst Lenas Brüste knetete.
Später holte Lena das Strap-on. Sie fickte Anna in der Missionarsstellung, langsam und tief, schaute ihr dabei die ganze Zeit in die Augen.
„Wir schaffen das“, flüsterte Lena bei jedem Stoß. „Zusammen.“
Anna kam mit Tränen in den Augen. Danach hielten sie sich stundenlang fest, redeten über die Reaktionen ihrer Schwester und Cousine, über ihre Ängste und über die nächsten Schritte.
Zum ersten Mal fühlten sie sich nicht mehr nur wie zwei heimliche Verliebte. Sie fühlten sich wie ein echtes Paar – verletzlich, aber stark.
Der Montagmorgen nach den ersten Coming-Out-Gesprächen fühlte sich anders an. Anna und Lena betraten die Schule mit einer Mischung aus Erleichterung und unterschwelliger Angst. Sie hatten zwar nur zwei Personen eingeweiht, doch schon am Vormittag merkten sie, dass sich etwas verändert hatte.
Es begann in der großen Pause.
Anna stand mit Lena am Rand des Schulhofs, als plötzlich zwei Mädchen aus der Parallelklasse an ihnen vorbeigingen und tuschelten. Eine von ihnen schaute Anna direkt an, grinste und flüsterte der anderen etwas zu. Kurz darauf kam ein Junge aus ihrer eigenen Klasse vorbei und fragte Anna mit einem schiefen Grinsen: „Na, stimmt das Gerücht?“
Anna wurde kreidebleich. Lena ballte die Hände in ihren Jackentaschen zu Fäusten.
Innerer Monolog Lena: Verdammt. Julia muss es jemandem erzählt haben. Es ist raus. Es ist wirklich raus.
Am Nachmittag wurde es konkreter. In der großen Pause setzte sich Mia zu Anna an den Tisch in der Cafeteria. Sie lächelte süffisant.
„Ich habe gehört, du und Lena… na ja. Ist das wahr? Seid ihr wirklich zusammen?“
Anna erstarrte. Lena, die zwei Tische weiter saß, beobachtete die Szene mit brennendem Blick. Anna antwortete ausweichend, doch das Gerücht breitete sich wie ein Lauffeuer aus. Bis zum Ende des Schultages hatten mindestens zwanzig Schüler davon gehört. Manche schauten sie neugierig an, andere grinsten, wieder andere schauten weg oder tuschelten hinter vorgehaltener Hand.
Die Stimmung war angespannt, aber nicht feindselig. Die meisten reagierten eher überrascht als ablehnend. Dennoch fühlten sich Anna und Lena plötzlich nackt und beobachtet.
Um die Gerüchte zumindest teilweise zu entkräften und Mia weiter zu verwirren, beschlossen sie, ihre Tarnungs-Dates fortzusetzen – doch die Jungs wurden nun deutlich aufdringlicher.
Am Mittwochabend hatte Anna wieder ein Date mit Tim.
Sie trafen sich in einem Café. Tim war diesmal nicht mehr zurückhaltend. Schon nach zehn Minuten legte er seine Hand auf ihren Oberschenkel unter dem Tisch. Später, als sie draußen standen, drückte er sie gegen die Hauswand und küsste sie aggressiv. Seine Zunge drang tief in ihren Mund ein, während eine Hand unter ihr Shirt fuhr und ihre Brust fest knetete. Die andere Hand schob sich unter ihren Rock und presste sich direkt auf ihren Slip.
„Komm schon, Anna… lass uns zu mir gehen. Ich will dich richtig spüren“, murmelte er gegen ihre Lippen.
Anna schob ihn schwer atmend weg. Ihr Herz raste, ihr Slip war verräterisch feucht geworden – nicht aus Verlangen nach ihm, sondern aus der puren Intensität der Situation.
„Ich kann nicht. Tut mir leid.“
Auf dem Heimweg fühlte sie sich schmutzig und überfordert.
Als sie eine Stunde später bei Lena ankam, war die Luft sofort elektrisch.
Lena zog sie ins Zimmer, drückte sie gegen die Wand und küsste sie hart.
„Erzähl mir alles. Jedes verdammte Detail“, forderte sie mit dunkler Stimme.
Anna zog sich aus, während sie erzählte:
„Er hat mich gegen die Wand gedrückt… hat meine Brust richtig fest geknetet. Seine Hand war unter meinem Rock. Er hat meinen Slip berührt und wollte darunter… ich habe seine Finger direkt auf meiner nackten Pussy gespürt. Er war schon hart. Hat gesagt, er will mich ficken.“
Lena wurde sichtbar erregt und wütend zugleich. Sie zog Anna aufs Bett, spreizte ihre Beine und leckte sie hart und tief.
„Warst du nass?“, fragte sie zwischen den Zügen.
„Ja… ich war nass“, gestand Anna keuchend. „Aber nicht wegen ihm. Sondern weil ich die ganze Zeit Angst hatte und gleichzeitig an dich gedacht habe.“
Lena fickte sie mit drei Fingern, saugte hart an ihrer Klitoris und ließ Anna alles bis ins kleinste Detail erzählen. Der Dirty Talk wurde extrem intensiv und emotional.
„Hat es dich geil gemacht, dass er deine Pussy angefasst hat?“
„Ein bisschen… mein Körper hat reagiert. Aber ich wollte nur dich.“
Lena holte das Strap-on und fickte Anna tief und besitzergreifend, während Anna weitererzählte. Anna kam mehrmals laut stöhnend, Tränen der Erregung und Scham in den Augen.
Zwei Tage später erlebte Lena Ähnliches mit Jonas. Er wurde ebenfalls deutlich fordernder, küsste sie aggressiv und versuchte, sie in sein Auto zu ziehen. Seine Hand wanderte unter ihren Pullover und in ihre Hose. Lena stoppte ihn, aber die Berührung hatte sie aufgewühlt.
Der anschließende Sex mit Anna war wieder extrem roh, emotional und fast schon therapeutisch. Kaum hatte Lena die Tür hinter ihnen geschlossen, rissen sie sich die Kleider vom Leib. Lena drückte Anna hart gegen die Wand, küsste sie mit einer Mischung aus Wut, Angst und verzweifelter Liebe, während ihre Hand sofort zwischen Annas Beine fuhr und fest über den bereits feuchten Slip rieb.
„Erzähl mir alles“, forderte Lena mit heiserer Stimme. „Jedes verdammte Detail. Wie hat er dich angefasst? Wie weit ist er gegangen?“
Sie zogen sich aufs Bett. Lena legte sich zwischen Annas Beine und begann sie intensiv zu lecken, während Anna stockend, aber schon bald keuchend berichtete:
„Er hat mich gegen sein Auto gedrückt… seine Hand war direkt unter meinem Rock. Er hat meinen Slip zur Seite geschoben und mit zwei Fingern über meine nackte Spalte gerieben. Er hat gesagt, ich wäre schon so nass für ihn… und dass er mich gerne ficken würde.“
Lena saugte hart an Annas Klitoris, fickte sie gleichzeitig mit drei Fingern tief und schnell. „Und? Hat es dich angemacht? Sag die Wahrheit.“
Anna wand sich, ihre Hüften stießen unwillkürlich gegen Lenas Mund. „Ja… ein bisschen. Mein Körper hat reagiert. Ich bin richtig nass geworden. Aber es hat sich auch falsch angefühlt. Ich hatte Angst, dass ich irgendwann nicht mehr stoppe… dass ich aus Neugier oder aus Dummheit doch mal mehr zulasse.“
Lena schaute auf, ihre Lippen glänzten von Annas Saft. Ihre Stimme war rau und fordernd: „Hast du Angst, dass du eines Tages schwach wirst? Dass du ihn oder einen anderen Jungen doch mal in dich lässt? Sei ehrlich.“
Anna nickte mit Tränen in den Augen, während Lena weiter tief in sie stieß. „Ja… ein kleiner Teil von mir hat Angst davor. Nicht weil ich sie will, sondern weil… weil ich manchmal neugierig bin. Wie es sich anfühlen würde. Wie es wäre, wenn ein richtiger Schwanz in mir ist. Aber ich will das nicht wirklich. Ich will nur dich.“
Lena wurde noch gieriger. Sie holte das Strap-on, schnallte es um und drang mit einem harten Stoß tief in Anna ein. Während sie sie in einem tiefen, besitzergreifenden Rhythmus fickte, bohrte sie weiter:
„Und wenn Mia dich nochmal so berührt? Wenn sie ihre Hand unter dein Shirt schiebt und deine nackten Brüste knetet? Würdest du dann feucht werden? Würdest du sie gewähren lassen, nur aus Neugier?“
Anna stöhnte laut, ihre Beine zitterten um Lenas Hüften. „Ja… wahrscheinlich würde ich feucht werden. Mein Körper reagiert darauf. Aber ich würde sie stoppen. Ich schwöre es dir. Ich will nur dich in mir spüren… nur deine Finger, deine Zunge, deinen Dildo.“
Der Sex wurde immer roher und emotionaler. Lena fickte Anna hart und tief, hielt ihre Handgelenke fest und schaute ihr dabei direkt in die Augen. Beide weinten zwischendurch, stellten sich gegenseitig die quälendsten Fragen und gaben sich die ehrlichsten Antworten, die sie je ausgesprochen hatten.
Später, als sie erschöpft und verschwitzt nebeneinander lagen, strich Lena Anna zärtlich über die Wange.
„Danke, dass du ehrlich bist. Auch wenn es wehtut.“
In der Schule wurden die Gerüchte von Tag zu Tag lauter und konkreter. Immer mehr Schüler starrten sie an, flüsterten hinter ihrem Rücken oder machten zweideutige Kommentare. Mia nutzte das neue Wissen gnadenlos aus. Sie wurde offener und provokativer.
Immer wieder „zufällige“ Berührungen: eine Hand, die wie aus Versehen über Annas Po strich, wenn sie im Flur aneinander vorbeigingen. Ein geflüstertes „Du siehst heute wieder zum Anbeißen aus“ direkt neben Lena. Einmal, als Anna allein am Wasserspender stand, trat Mia von hinten an sie heran, presste ihren Körper leicht gegen Annas Rücken und flüsterte ihr ins Ohr: „Wenn du doch mal neugierig wirst… mein Angebot steht noch. Ich würde dich so gut lecken, dass du Lena für eine Nacht vergisst.“
Anna wurde heiß und kalt zugleich. Sie schob Mia weg, doch ihr Körper reagierte deutlich – ihre Nippel wurden hart, und sie spürte ein verräterisches Pochen zwischen den Beinen.
Die Beziehung stand massiv unter Druck. Aber trotz aller Ängste, Eifersucht und äußeren Einflüsse hielten Anna und Lena zusammen. Vorläufig.
Der Donnerstag begann wie ein ganz normaler Schultag – bis zur großen Pause.
Mia hatte offenbar beschlossen, nicht länger zu warten. Während der Pause stand sie plötzlich auf einem der Tische im Innenhof, umgeben von einer großen Gruppe Schüler. Ihre Stimme war laut und selbstbewusst:
„Hört mal alle zu! Ja, es stimmt. Anna und Lena sind zusammen. Sie sind ein Paar. Und bevor ihr jetzt irgendwelchen Scheiß erzählt: Ich bin bi. Schon seit zwei Jahren. Und ja – ich finde Anna heiß. Sehr heiß sogar. Also hört auf zu tuscheln und lasst sie in Ruhe.“
Für einen Moment herrschte absolute Stille auf dem Schulhof. Dann brach ein lautes Raunen und Gemurmel aus. Handys wurden gezückt, Blicke flogen zwischen Anna, Lena und Mia hin und her.
Anna stand wie erstarrt neben Lena. Ihr Gesicht wurde kreidebleich. Innerer Monolog Anna: Oh mein Gott… sie hat es wirklich getan. Vor allen. Sie hat uns geoutet. Und sich selbst gleich mit. Warum fühlt sich das gleichzeitig wie eine Befreiung und wie ein Albtraum an?
Lena griff instinktiv nach Annas Hand – eine Geste, die nun nicht mehr versteckt war. Ihre Finger verschränkten sich fest. Lena war blass, aber ihre Stimme war fest, als sie leise zu Anna sagte: „Jetzt ist es raus. Kein Zurück mehr.“
Die Reaktion der Schule war überraschend differenziert. Zuerst gab es Schock, Gelächter und einige dumme Kommentare. Doch weil Mia selbst so offen und selbstbewusst zu ihrer Bisexualität stand, beruhigten sich die Gemüter erstaunlich schnell. Viele Schüler, die selbst unsicher mit ihrer Sexualität waren, fühlten sich plötzlich ermutigt. Innerhalb weniger Stunden wurde das Thema von „Skandal“ zu „Ach, die beiden sind zusammen? Okay, cool“.
Mia nutzte die neue Situation sofort und gnadenlos aus.
In den nächsten Tagen wurde sie noch direkter. Sie wartete Anna vor dem Klassenzimmer ab, umarmte sie länger als nötig und flüsterte ihr ins Ohr: „Jetzt müssen wir uns nicht mehr verstecken, oder? Alle wissen es sowieso.“ Einmal strich sie Anna „zufällig“ über den Po, als sie an ihr vorbeiging, und lächelte Lena dabei provozierend an.
Lena kochte innerlich. Ihre Eifersucht erreichte einen neuen Höhepunkt.
Am Freitagabend eskalierte es bei Anna zu Hause.
Kaum waren sie allein im Zimmer, brach Lena aus:
„Sie fasst dich vor allen an! Sie lächelt mich an, als wäre sie schon die Gewinnerin! Gib zu, dass dich das anmacht – dass sie so offen um dich kämpft!“
Anna versuchte zu beschwichtigen, doch Lena war zu aufgewühlt. Der Streit wurde laut, emotional und schmerzhaft. Beide warfen sich Ängste und Vorwürfe an den Kopf.
Irgendwann endete der Streit wie immer – in verzweifelter Leidenschaft.
Lena drückte Anna aufs Bett, zog ihr die Kleider vom Leib und leckte sie mit einer Mischung aus Wut und tiefer Liebe. Sie saugte hart an Annas Klitoris, fickte sie mit vier Fingern tief und fragte dabei immer wieder:
„Willst du sie? Willst du, dass Mia dich leckt? Sag die Wahrheit!“
Anna weinte und stöhnte gleichzeitig. „Nein… ich will nur dich… aber ja, mein Körper reagiert manchmal… ich kann nichts dafür…“
Lena holte das Strap-on, schnallte es um und nahm Anna hart von hinten. Bei jedem tiefen Stoß flüsterte sie: „Du gehörst mir. Deine Pussy gehört mir. Dein Stöhnen gehört mir.“
Anna kam mehrmals hintereinander, laut und zitternd. Danach wechselten sie. Anna trug das Strap-on und fickte Lena langsam und tief, während beide sich in die Augen schauten und sich gegenseitig ihre tiefsten Ängste gestanden.
Nach dem Sex lagen sie eng umschlungen, verschwitzt und emotional erschöpft.
Lena streichelte Annas Rücken und flüsterte: „Ich habe solche Angst, dich zu verlieren.“
Anna küsste ihre Stirn. „Ich auch. Aber wir schaffen das. Zusammen.“
In der Schule wurde die Situation paradoxerweise ruhiger. Nach Mias öffentlichem Outing flaute der anfängliche Sturm aus Getuschel und neugierigen Blicken merklich ab. Viele Schüler akzeptierten die Beziehung zwischen Anna und Lena nun als „offiziell“. Einige Mädchen aus höheren Klassen kamen sogar zu ihnen und sagten leise, aber aufrichtig: „Ich finde das total mutig von euch. Ihr seid süß zusammen.“ Ein paar Jungs grinsten zwar noch anzüglich, hielten sich aber zurück. Die Atmosphäre wurde fast schon normal – zumindest oberflächlich.
Mia jedoch blieb eine ständige, brennende Präsenz.
Sie flirtete weiter völlig offen und ungeniert. Immer wieder „zufällige“ Berührungen im Flur, ein langer Blick beim Vorbeigehen, Komplimente, die sie bewusst vor anderen aussprach: „Anna, du siehst heute wieder verboten heiß aus. Lena hat echt Glück.“ Oder sie strich Anna „versehentlich“ über den unteren Rücken, wenn sie an ihr vorbeiging, und ließ ihre Finger einen Moment zu lange liegen.
Der Höhepunkt kam am Freitag nach dem Unterricht.
Mia trat mit einem selbstsicheren Lächeln auf Anna und Lena zu, die gerade zusammen ihre Sachen packten. Ohne Umschweife sagte sie:
„Hört mal… jetzt, wo eh alle Bescheid wissen – wie wäre es, wenn wir drei mal etwas trinken gehen? Nur wir. Kein Druck. Nur gucken, wie es sich anfühlt. Vielleicht wird es ja ganz entspannt… oder auch nicht.“ Dabei schaute sie Anna direkt in die Augen, dann kurz zu Lena, und ihr Lächeln wurde eine Spur herausfordernder. „Ich bin offen für alles.“
Anna spürte, wie ihr ganzer Körper heiß wurde. Ihr Puls raste. Innerer Monolog Anna: Oh Gott… sie meint das ernst. Zu dritt. Sie will sich wirklich zwischen uns drängen. Ein Teil von mir ist schockiert… aber ein anderer Teil fragt sich tatsächlich, wie es wäre. Nicht weil ich Mia liebe, sondern weil… weil die Vorstellung verboten und aufregend ist. Ich hasse mich dafür.
Lena stand stocksteif neben ihr. Ihre Hand ballte sich zur Faust. Innerer Monolog Lena: Diese verdammte Schlampe. Sie will uns testen. Sie will Anna. Und ein kleiner, kranker Teil von mir fragt sich tatsächlich, ob ich es ertragen könnte, die beiden zusammen zu sehen. Würde es mich zerstören? Oder würde es mich… anmachen?
Anna schluckte schwer und antwortete schließlich mit zitternder Stimme: „Mia… das ist keine gute Idee. Wir sind zusammen. Richtig zusammen. Ich will das nicht.“
Mia lächelte nur wissend, trat einen Schritt näher und strich Anna mit dem Finger kurz über den Unterarm. „Denk einfach drüber nach. Das Angebot steht. Ich wäre sehr vorsichtig… und sehr gründlich.“ Dann drehte sie sich um und ging mit wiegenden Hüften davon.
Anna und Lena standen noch lange schweigend da. Die Luft zwischen ihnen knisterte vor Anspannung, Eifersucht, Erregung und Angst.
Auf dem Heimweg sprachen Anna und Lena kaum ein Wort. Die Stille im Bus war erdrückend. Annas Hände lagen verkrampft in ihrem Schoß, Lenas Kiefer war angespannt. Beide spürten die Last von Mias Worten wie ein schweres Gewicht auf der Brust.
Kaum hatten sie Annas Zimmer betreten und die Tür hinter sich geschlossen, brach der Sturm los.
Lena warf ihren Rucksack hart auf den Boden. Ihre Stimme zitterte vor unterdrückter Wut und Schmerz.
„Zu dritt?! Sie schlägt ernsthaft vor, dass wir zu dritt etwas trinken gehen? Als ob sie schon ein verdammtes Recht auf dich hätte!“
Anna stand mit dem Rücken zur Tür, die Arme um ihren eigenen Körper geschlungen. „Ich habe nein gesagt, Lena. Sofort.“
„Aber dein Gesicht!“, fuhr Lena sie an. „Ich habe genau gesehen, wie du reagiert hast! Du bist rot geworden. Deine Nippel haben sich unter dem Shirt aufgestellt. Gib es doch endlich zu – ein Teil von dir hat darüber nachgedacht! Ein Teil von dir will wissen, wie es wäre, wenn Mia dich leckt!“
Anna zuckte zusammen, als hätte Lena sie geschlagen. Tränen schossen ihr in die Augen.
„Du bist unfair!“, schrie sie zurück. „Ja, mein Körper hat reagiert! Ja, ich bin für einen Moment feucht geworden! Aber nicht weil ich Mia will! Sondern weil… weil die Situation verboten war. Weil sie so direkt war. Weil ich mich plötzlich nackt und begehrt gefühlt habe. Aber ich will das nicht mit ihr! Ich will es nur mit dir!“
Lena lachte bitter, Tränen liefen auch über ihre Wangen. „Und was ist, wenn du doch mal schwach wirst? Wenn sie dich irgendwann in einer schwachen Minute erwischt und dich küsst? Wenn sie ihre Hand in deine Hose schiebt und du lässt es zu? Hast du Angst davor? Sei ehrlich, Anna. Keine Geheimnisse mehr, hast du gesagt!“
Anna schluchzte jetzt offen. „Ja… ich habe Angst. Ein ganz kleiner Teil von mir hat Angst, dass Neugier stärker sein könnte. Dass ich irgendwann wissen will, wie es sich anfühlt, wenn eine andere Frau mich berührt. Aber ich liebe dich! Ich will mein Leben mit dir. Nicht mit ihr.“
Die Luft im Zimmer war zum Schneiden dick. Beide standen sich gegenüber, schwer atmend, mit verweinten Gesichtern und zitternden Körpern.
Dann explodierte die Spannung.
Lena machte zwei große Schritte, packte Annas Gesicht mit beiden Händen und küsste sie hart, fast brutal. Der Kuss war salzig von Tränen, wütend und verzweifelt. Innerhalb von Sekunden rissen sie sich die Kleider vom Leib.
Lena drückte Anna rücklings aufs Bett, spreizte ihre Beine grob und vergrub ihr Gesicht zwischen ihnen. Sie leckte nicht zärtlich – sie leckte besitzergreifend, fast strafend. Ihre Zunge fuhr hart über Annas Klitoris, saugte sie tief ein, während sie drei Finger sofort tief in Annas nasse, zuckende Öffnung stieß.
„Sag mir, dass du nur mich willst!“, keuchte Lena zwischen den Zügen.
„Ich will nur dich… fuck… nur dich, Lena!“, schluchzte Anna, ihre Hüften zuckten unkontrolliert.
Lena fickte sie mit den Fingern hart und schnell, saugte gnadenlos an der Klitoris, bis Anna mit einem lauten, zitternden Schrei kam. Ihr Saft lief über Lenas Kinn und das Laken.
Doch Lena war noch lange nicht fertig.
Sie holte das große Strap-on, schnallte es um und drang mit einem einzigen tiefen Stoß in Anna ein. Sie fickte sie in der Missionarsstellung, hart und tief, hielt Annas Handgelenke über dem Kopf fest und schaute ihr direkt in die verweinten Augen.
„Du gehörst mir. Deine Pussy gehört mir. Dein Orgasmus gehört mir. Verstehst du das?“
„Ja… ja… ich gehöre dir…“, wimmerte Anna bei jedem harten Stoß.
Der Sex war roh, animalisch und gleichzeitig voller Liebe. Lena wechselte die Position, nahm Anna von hinten, zog an ihren Haaren und fickte sie so tief, dass Anna laut schrie. Später ließ sie Anna das Strap-on tragen und ritt es selbst, während sie sich gegenseitig in die Augen schauten und sich immer wieder „Ich liebe dich“ zuflüsterten.
Nach über zwei Stunden lagen sie vollkommen erschöpft, verschwitzt und nass ineinander verschlungen. Die Wut war verflogen, nur noch tiefe, verletzliche Liebe blieb übrig.
Lena streichelte Annas verweintes Gesicht und flüsterte mit rauer Stimme:
„Ich will keine Geheimnisse mehr. Auch nicht die dunklen Gedanken. Auch nicht die Neugier. Sag mir alles. Selbst wenn du mal fantasiierst, von Mia geleckt zu werden. Ich will es wissen. Und ich will, dass du mir sagst, wenn du Angst hast, dass du schwach werden könntest.“
Anna nickte, küsste Lenas Handfläche und antwortete leise:
„Ich verspreche es. Absolute Ehrlichkeit. Egal wie sehr es wehtut. Wir schaffen das nur, wenn wir wirklich zusammen sind – mit allem, was wir fühlen.“
Sie hielten sich die ganze Nacht fest, redeten leise, weinten noch ein wenig und liebten sich ein letztes Mal ganz langsam und zärtlich, bevor sie eng umschlungen einschliefen.
Die Beziehung hatte eine neue, tiefere Ebene erreicht. Sie war nicht mehr nur leidenschaftlich – sie war echt.
Die folgenden Tage nach Mias halb-öffentlichem Outing waren von einer trügerischen Ruhe geprägt. Oberflächlich schien sich die Schule an die neue Realität gewöhnt zu haben. Doch Mia hatte ihre Taktik grundlegend geändert. Sie hatte erkannt, dass Anna zwar das Objekt ihrer Begierde war, Lena jedoch der eigentliche Schlüssel zur Beziehung darstellte – die Dominantere, die Eifersüchtigere, diejenige, die Anna emotional und sexuell kontrollierte.
Mia begann, gezielt Lena anzusprechen.
Es fing mit Nachrichten an. Zuerst harmlos, dann immer direkter. Am Mittwochnachmittag schrieb sie Lena:
„Hey Lena. Ich weiß, du hasst mich gerade. Aber ich finde dich echt beeindruckend. Die Art, wie du Anna anschaust… wie du sie beschützt. Das turnt mich an. Hast du Lust, dass wir zwei mal allein reden? Ohne Anna. Nur um zu verstehen, wie das mit euch funktioniert.“
Lena starrte lange auf die Nachricht. Ihr Puls beschleunigte sich. Ein Teil von ihr war angewidert. Ein anderer Teil – ein dunkler, verbotener – war neugierig und geschmeichelt.
Sie erzählte Anna davon. Die Reaktion war vorhersehbar explosiv.
„Sie versucht jetzt auch dich?!“, fuhr Anna auf. „Das ist krank!“
Doch nach langem Hin und Her entschieden sie sich für einen riskanten Schritt: Lena würde allein zu einem kurzen Treffen mit Mia gehen – in einem öffentlichen Café – um „Klarheit zu schaffen“ und Mia endgültig in ihre Schranken zu weisen. Anna war einverstanden, auch wenn es sie innerlich zerriss.
Das Treffen fand am Freitagnachmittag statt.
Mia wartete bereits in einer ruhigen Ecke des Cafés. Sie trug ein enges schwarzes Top und eine Jeans, die ihre Figur betonte. Als Lena sich setzte, lächelte Mia warm und gefährlich zugleich.
„Danke, dass du gekommen bist. Ich weiß, das ist mutig.“
Sie redeten zuerst oberflächlich. Dann wurde Mia direkter.
„Ich will Anna. Das weißt du. Aber ich will auch verstehen, warum sie so verrückt nach dir ist. Du hast etwas… Dominantes. Das macht mich an. Sehr sogar.“
Unter dem Tisch schob Mia ihr Bein langsam gegen Lenas. Ihre Hand legte sich auf Lenas Oberschenkel und streichelte ihn sanft, aber bestimmt. Lena erstarrte, zog das Bein aber nicht sofort weg.
„Du bist stark“, flüsterte Mia. „Ich würde mich gerne von dir führen lassen. Nur einmal. Nur zum Ausprobieren.“
Dann beugte Mia sich vor und versuchte, Lena zu küssen. Ihre Lippen streiften Lenas Mundwinkel. Für einen winzigen, gefährlichen Moment reagierte Lena nicht. Ihr Körper verriet sie – ein heißer Schauer lief durch ihren Unterleib. Dann riss sie sich los und stand abrupt auf.
„Das war’s. Lass uns in Ruhe.“
Sie ging, ohne sich umzudrehen. Aber ihr Körper zitterte, und zwischen ihren Beinen war sie spürbar feucht geworden.
Als Lena zwei Stunden später bei Anna ankam, war die Stimmung bereits explosiv.
Anna sah sofort, dass etwas passiert war. Nachdem Lena alles erzählt hatte – jedes Wort, jede Berührung, den fast-Kuss – brach der bisher heftigste Streit aus.
„Du hast sie fast geküsst?!“, schrie Anna. „Du hast zugelassen, dass sie dich anfasst und du hast nicht sofort aufgehört?!“
Lena schrie zurück: „Und du? Du wirst jedes Mal feucht, wenn sie dich nur anspricht! Gib doch zu, dass dich die Vorstellung anmacht, dass sie dich leckt!“
Die Vorwürfe wurden immer persönlicher, schmerzhafter. Beide weinten, beide zitterten. Irgendwann standen sie sich nur noch gegenüber, schwer atmend, mit roten, verweinten Gesichtern.
Dann küssten sie sich plötzlich – hart, verzweifelt, hungrig.
Der Versöhnungssex war brutal ehrlich und intensiv.
Lena drückte Anna aufs Bett, zog sie aus und leckte sie mit roher Intensität. Sie saugte hart an Annas Klitoris, fickte sie mit vier Fingern und stellte dabei die quälendsten Fragen:
„Hast du Angst, dass ich Mia doch mal küssen könnte?“
„Würdest du es sehen wollen?“
„Macht dich die Vorstellung an, dass sie mich leckt?“
Anna antwortete unter Tränen und Stöhnen, während sie kam – ehrlich, verletzlich, schonungslos.
Danach trug Lena das Strap-on und fickte Anna tief und hart von hinten, zog an ihren Haaren und flüsterte: „Du bist mein. Nur mein.“
Später wechselten sie. Anna schnallte sich das Strap-on um, der dicke, realistische Dildo ragte steif nach vorne. Sie legte sich auf Lena, küsste sie lange und zärtlich, während sie den Dildo mit Gleitgel eincremte. Langsam, fast andächtig drang sie in Lena ein. Beide stöhnten leise auf, als der dicke Schaft Zentimeter für Zentimeter in Lenas enge, nasse Pussy glitt.
Anna bewegte sich langsam und tief, kreisend, ohne Hast. Ihre Brüste berührten sich bei jedem Stoß, ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. Sie schauten sich direkt in die Augen.
„Sag mir deine dunkelsten Gedanken“, flüsterte Anna, während sie Lena weiter langsam und gefühlvoll fickte. „Auch die, die wehtun.“
Lena keuchte, ihre Hände krallten sich in Annas Rücken. „Ich habe Angst… dass du irgendwann doch neugierig wirst. Dass Mia dich irgendwann in einer schwachen Minute erwischt und du sie lässt. Dass du wissen willst, wie es sich anfühlt, wenn eine andere Frau dich richtig leckt… stundenlang… während ich nur zusehen darf.“
Anna stieß tiefer, aber behielt den langsamen Rhythmus bei. „Und du? Hast du Fantasien, in denen Mia mit uns ist?“
Lena schloss kurz die Augen, ihr Gesicht verzog sich vor Lust und Scham zugleich. „Ja… manchmal. Ich stelle mir vor, wie sie vor dir kniet und dich leckt, während ich dich von hinten mit dem Strap-on ficke. Oder… dass wir beide dich gleichzeitig verwöhnen. Dass du zwischen uns liegst und kommst, bis du nicht mehr kannst. Es macht mich krank, dass ich das überhaupt denke… aber es macht mich auch geil.“
Anna stöhnte auf, ihre Stöße wurden etwas intensiver. „Ich habe auch Angst davor. Nicht, dass ich Mia wirklich will… aber dass die Vorstellung eines Dreiers mich erregt. Dass ein Teil von mir wissen will, wie es wäre, wenn zwei Personen mich gleichzeitig berühren. Dich und sie. Dass du zusiehst, wie sie mich leckt… und dann wieder übernimmst.“
Tränen liefen über Lenas Wangen, während Anna sie weiter tief und rhythmisch fickte. Ihre Stimmen wurden leiser, intimer, fast schon flüsternd.
„Würdest du es jemals wollen?“, fragte Lena heiser. „Einen Dreier? Nur einmal? Nur zum Ausprobieren?“
Anna schüttelte den Kopf, ohne den Rhythmus zu unterbrechen. „Ich weiß es nicht. Ein kleiner, verbotener Teil von mir ist neugierig. Aber ich habe viel mehr Angst, dich dadurch zu verlieren. Ich will dich nicht teilen. Und ich will nicht, dass du mich teilen musst.“
Lena zog Anna zu einem tiefen, tränennassen Kuss heran. „Dann versprechen wir uns das: Wenn einer von uns irgendwann wirklich den Wunsch hat, etwas mit einer Dritten auszuprobieren… dann sagen wir es dem anderen. Ehrlich. Auch wenn es wehtut. Keine Geheimnisse. Nie wieder.“
Anna nickte, ihre Tränen tropften auf Lenas Gesicht. „Versprochen. Absolute Ehrlichkeit. Egal wie krank oder geil der Gedanke ist.“
Der Sex wurde danach noch emotionaler und inniger. Anna fickte Lena weiter langsam und tief, während beide sich weiter ihre verborgensten Ängste, Fantasien und Unsicherheiten gestanden. Als Lena schließlich kam, zog sie Anna fest an sich, vergrub ihr Gesicht an ihrem Hals und weinte leise vor Erleichterung und Liebe.
Am nächsten Tag saßen sie zusammen und trafen eine wichtige Entscheidung.
„Wir hören auf, uns nur zu verstecken“, sagte Lena. „Wir leben unsere Beziehung ernster. Wir planen unser erstes richtiges Wochenende außerhalb der Stadt. Nur wir zwei. Ohne Mia. Ohne Gerüchte. Ohne Druck.“
Anna lächelte müde, aber entschlossen. „Ja. Lass uns das machen.“
Die Phase des Versteckens neigte sich dem Ende zu. Die Phase der echten, mutigen Liebe begann.
Die Wochen nach dem großen Streit und der emotionalen Versöhnung waren geprägt von einer langsamen, aber spürbaren Reifung. Anna und Lena bewegten sich nun bewusster durch ihren Alltag. Die anfängliche, fast kindliche Verliebtheit hatte sich in etwas Tieferes, Verantwortungsvolleres verwandelt. Sie waren nicht mehr nur zwei Mädchen, die heimlich experimentierten – sie waren ein Paar, das lernte, mit Druck, Eifersucht und der Außenwelt umzugehen.
Mia blieb jedoch eine ständige, immer präsente Herausforderung. Sie hatte ihre Taktik verfeinert und intensiviert. Statt nur Anna anzusprechen, begann sie gezielt, beide zu umkreisen. In der Schule tauchte sie plötzlich neben ihnen auf, lächelte Lena provozierend an und sagte Dinge wie: „Ihr zwei seid echt ein schönes Paar. Besonders du, Lena – diese dominante Art steht dir.“ Einmal strich sie Lena „zufällig“ über den unteren Rücken, als sie an ihr vorbeiging, und ließ ihre Finger einen Moment zu lange liegen. Ein anderes Mal flüsterte sie Anna im Flur ins Ohr: „Wenn Lena mal nicht kann… ich wäre sofort für dich da. Überall.“
Die Berührungen wurden dreister. Mia drückte sich beim Vorbeigehen enger an Anna, ließ ihre Hand über Annas Hüfte gleiten oder lehnte sich beim Reden so nah zu ihr, dass ihre Brüste sich fast berührten. Sie wusste genau, wie sie Anna verunsichern und Lena provozieren konnte.
Trotz allem hielten Anna und Lena zusammen. Sie sprachen offen über jede Berührung, jede Nachricht, jede Fantasie. Der Dirty Talk nach den Begegnungen mit Mia wurde zu einem festen, intensiven Ritual – roh, ehrlich und extrem erregend.
Der größte Schritt dieser Phase war Lenas Geständnis gegenüber ihrer Mutter.
Es war ein ruhiger Mittwochabend. Lenas Vater war auf einer Geschäftsreise. Lena hatte ihre Mutter gebeten, sich mit ihr ins Wohnzimmer zu setzen. Die Luft war schwer. Lena trug ein lockeres Hoodie und Shorts, ihre blonden Locken waren unordentlich hochgebunden. Ihre Hände zitterten, als sie auf dem Sofa Platz nahm.
„Mama… ich muss dir etwas Wichtiges sagen.“
Ihre Mutter, eine warmherzige, aber eher konservative Frau Mitte 40, schaute sie besorgt an. „Du machst mir Angst, Lena. Ist etwas passiert?“
Lena atmete tief ein, ihre Stimme brach fast:
„Ich bin mit Anna zusammen. Nicht als beste Freundin. Als… Freundin. Wir sind ein Paar. Schon seit ein paar Monaten.“
Die Mutter wurde zuerst ganz still. Ihr Gesicht verlor jegliche Farbe. Sie starrte ihre Tochter lange an, als müsste sie die Worte erst verarbeiten. Dann kamen die Tränen.
„Lena… bist du dir sicher? Das ist… das ist etwas ganz anderes als nur eine Freundschaft. Das verändert alles.“
Lena nickte, Tränen liefen auch über ihre Wangen. „Ja, Mama. Ich bin mir sicher. Ich liebe sie. Nicht wie einen Freund. Richtig. Mit allem, was dazugehört. Mit Küssen, mit Berührungen… mit Liebe.“
Die Mutter schwieg lange. Sie stand auf, ging zum Fenster und schaute hinaus. Ihre Schultern bebten leicht. Dann drehte sie sich um, kam zurück und setzte sich direkt neben Lena. Sie nahm die Hand ihrer Tochter.
„Ich… ich habe das nicht erwartet. Ich habe immer gedacht, du bringst irgendwann einen netten Jungen mit nach Hause. Aber… wenn ich ehrlich bin, habe ich in letzter Zeit schon etwas geahnt. Die Art, wie du von Anna sprichst. Wie du strahlst, wenn sie da ist.“
Lena schluchzte leise. „Bist du enttäuscht von mir?“
Die Mutter schüttelte sofort den Kopf und zog ihre Tochter in eine feste Umarmung. „Nein. Niemals. Ich bin nicht enttäuscht. Ich bin… überfordert. Und ich habe Angst. Angst, dass die Welt es dir schwer machen wird. Aber vor allem will ich, dass du glücklich bist. Wenn Anna dich glücklich macht… dann ist das das Wichtigste für mich.“
Sie hielten sich lange fest. Die Mutter strich Lena immer wieder über den Rücken und flüsterte: „Ich brauche etwas Zeit. Aber ich liebe dich. Das ändert sich nicht. Und wenn Anna diejenige ist, die dich zum Strahlen bringt… dann werde ich versuchen, sie auch lieben zu lernen.“
Es war kein einfaches, fröhliches Coming-Out. Es war schwer, emotional und voller Tränen. Aber es war echt. Und es war ein großer Schritt.
Zwei Wochen später fuhren Anna und Lena endlich zu ihrem ersten gemeinsamen Hotel-Wochenende.
Das kleine Boutique-Hotel lag in einer ruhigen Stadt am See. Das Zimmer war wunderschön – großes Bett, Balkon mit Seeblick, eine freistehende Badewanne. Kaum hatten sie die Tür hinter sich geschlossen, fielen sie übereinander her.
Diesmal war der Sex befreiter, intensiver und emotionaler als je zuvor. Lena trug das Strap-on und nahm Anna gegen die Wand, tief und hart, während sie ihr ins Ohr flüsterte: „Endlich kann ich dich richtig laut schreien lassen.“
Später in der Badewanne leckten sie sich gegenseitig stundenlang, bis das Wasser kalt wurde. In der Nacht probierten sie neue Dinge aus – Lena fesselte Anna mit weichen Schals ans Bett und verwöhnte sie mit dem Vibrator und dem Strap-on, bis Anna mehrmals hintereinander squirted und fast zusammenbrach.
Zwischen den intensiven Runden lagen sie eng umschlungen und sprachen über die Zukunft.
„Ich will irgendwann mit dir zusammenziehen“, sagte Lena leise, während sie Annas nackten Rücken streichelte. „Nach dem Abi. Eine kleine Wohnung. Nur wir zwei.“
Anna lächelte und küsste sie. „Ich auch. Und ich will, dass wir es irgendwann auch unseren Eltern richtig sagen. Nicht mehr verstecken.“
Sie schmiedeten Pläne. Wann sie es Lenas Mutter offiziell sagen wollten. Wie sie mit Mia umgehen sollten. Und dass sie einander immer die Wahrheit sagen würden – auch die unangenehmen, die dunklen, die verbotenen Gedanken.
Das Wochenende endete mit einem stillen, aber festen Entschluss: Sie wollten ihre Liebe nicht mehr nur verstecken. Sie wollten sie leben – Schritt für Schritt, mutig und ehrlich.
Die Reise hatte gerade erst begonnen.
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