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Eine Ehe und das Ende (fm:Sonstige, 1500 Wörter)

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Veröffentlicht: Jun 08 2026 Gesehen / Gelesen: 855 / 719 [84%] Bewertung Geschichte: 9.53 (43 Stimmen)
Was Verrat und Manipulation anrichten können


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Kapitel 1: Freunde, wirklich?

Es war ein ganz normaler Mittwochabend. Claudia stand im Badezimmer, ihr Atem ging noch immer flach und unregelmäßig. Ihr Körper war von einer tiefen, pulsierenden Erregung erfasst, und sie war gerade dabei, sich mit einem Handtuch trocken zu machen. Auf dem Waschbeckenrand lag ihr Smartphone, das Display hell erleuchtet. Auf dem Bildschirm lief ein Video auf Standbild – ein Video, das sie sich gerade eben wieder voller heimlicher Lust angesehen hatte.

Es zeigte sie selbst auf allen Vieren. Sie lag nackt auf dem Bett, den Blick nach unten gerichtet, während Sabine direkt vor ihr lag. Claudia leckte Sabine hingebungsvoll zwischen den Beinen, verlor sich im Geschmack ihrer besten Freundin, während Joachim hinter ihr kniete. Joachim, mit seinem riesigen Schwanz, stieß unbarmherzig und tief von hinten in sie hinein. Auf dem Video konnte man genau den Moment sehen, in dem Joachim sie so heftig durchfickte, dass Claudia im Rausch ihres Orgasmus laut aufschrie. Diese Bilder hatten sie im Bad so feucht werden lassen, dass sie sich erst einmal frisch machen musste.

Claudia wollte sich gerade ein leichtes, nettes Sommerkleid überwerfen, um ihren Ehemann Peter zu begrüßen. Peter hatte heute eigentlich ein langes Meeting im Krankenhaus mit den „Ärzten ohne Grenzen“. Doch er war etwas früher nach Hause gekommen. Er wollte sich eigentlich nur kurz frisch machen, sich umziehen und dann direkt weiter zu dem wichtigen Treffen.

Als Peter jedoch das Schlafzimmer betrat und Claudias Handy auf dem Bett liegen sah, fiel sein Blick auf das Standbild. Ein stechender Schmerz traf ihn in der Magengrube. Ihm wurde schlagartig schlecht. Mit zitternden Händen nahm er das Telefon, startete das Video und sah fassungslos zu, wie seine Frau von Joachim genommen wurde, während sie Sabine leckte. Doch es blieb nicht dabei. Peter begann zu scrollen, öffnete die Chatverläufe und las die unzweideutigen Texte und Bilder, die Joachim, Sabine und Claudia in einem geheimen Bereich eingerichtet hatten. Seine Welt brach in diesem Moment lautlos zusammen.

Als Claudia schließlich lächelnd aus dem Badezimmer trat, das Sommerkleid locker über den Schultern, erstarrte sie. Peter saß auf der Kante ihres gemeinsamen Bettes. Sein Gesicht war aschfahl, totenbleich vor Schock und Enttäuschung. In seiner Hand hielt er starr ihr Smartphone.

Claudia wusste augenblicklich, was passiert war. Ein eisiger Schauder lief ihr über den Rücken. Dabei hatte sie sich in den letzten Wochen immer und immer wieder fest vorgenommen, diese ganze Sache endgültig zu beenden, alle Beweise zu löschen und den Kontakt abzubrechen. Sie liebte Peter über alles und wollte ihre Ehe niemals für dieses Abenteuer riskieren. Doch Joachim und Sabine, ihre vermeintlich besten Freunde, hatten eine manipulative Anziehungskraft auf sie ausgeübt und sie jedes Mal aufs Neue verführt, wenn sie schwach wurde.

Es folgte ein quälend kurzes, eisiges Gespräch. Peter sah sie an, seine Augen waren voller tiefer Trauer und unendlicher Enttäuschung.

„Sabine hat mir vorhin noch geschrieben“, sagte Peter mit einer brüchigen, furchtbar leisen Stimme. „Sie meinte, wir wollten uns heute Abend alle bei ihnen zum Kartenspielen treffen. Ich sollte nach meinem Meeting im Krankenhaus einfach dazu stoßen.“ Er hielt inne, fixierte Claudias Blick und fügte mit bitterem Ton hinzu: „Sag mir, Claudia… hätte ich dann nach dem Meeting auch in dich stoßen sollen? Nachdem mein bester Freund sich vor meinen Augen in dir ausgetobt hat?“

Claudia brach sofort in hemmungsloses Weinen aus. Die Tränen schossen ihr aus den Augen, sie zitterte am ganzen Körper. „Peter, bitte… es ist nicht so, wie es aussieht! Ich wollte es beenden, ich wollte das alles löschen, wirklich!“, schluchzte sie und trat einen Schritt auf ihn zu.

Peter lachte nur bitter und kalt auf. „Ach ja? Wolltest du das? Ist dir das genau in dem Moment eingefallen, als du mich mit deinem Handy in der Hand hier sitzen sahst?“

Er würdigte sie keines weiteren Blickes mehr. Wortlos stand er auf, machte sich fertig und packte seine Sachen für das Meeting. Er ließ sie einfach im Schlafzimmer stehen, unfähig, sie noch länger zu ertragen.

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