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Black Bimbofication (fm:Schwarz und Weiss, 10905 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Jun 29 2026 Gesehen / Gelesen: 614 / 497 [81%] Bewertung Geschichte: 9.38 (8 Stimmen)
Janet kommt aus Afrika nach Deutschland, um ihren Traumpartner zu finden... Und tatsächlich findet sie ihn und damit auf ihr Glück auf eine Art und Weise, mit der sie niemals gerechnet hätte...


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Prolog

Hallo, ich bin Janet und komme ursprünglich aus Togo. Schon mein ganzes Leben lang träume ich von Deutschland, diesem wunderschönen, reichen Land. Daher habe ich nicht nur in der Schule, sondern auch in meiner Freizeit immer fleißig Deutsch gelernt und war die Beste in meiner Klasse. Ich wollte einen tollen, deutschen Mann kennenlernen und ihn heiraten, um wirklich dauerhaft in diesem Land leben zu können.

Als ich endlich 18 war, habe ich auf einer Onlineplattform ein Profil mit hübschen, sympathischen Bildern von mir erstellt, es war eine Plattform, von der ich wusste, dass sie in Deutschland sehr viel Beachtung findet und ich habe dafür auch ein Teil meines Ersparten eingesetzt, ich wollte unbedingt in das Land meiner Träume. Für die Bilder hatte ich meine schulterlangen Minilöckchen auch besonders hübsch gestylt. Ich fand sogar, dass mein schlanker Body bei den unvermeidlichen Bikinibildern sehr gut getroffen war.

Leider schaute ich die ersten Tage stets vergeblich in mein Postfach, die wenigen Nachrichten, die dort ankamen, waren meistens entweder irgendwelche Spinner oder ganz klarer Spam, wo junge Mädchen angelockt werden sollten, um dann in Europa als Prostituierte zu arbeiten. Dafür aber war ich zu schlau, solche Nachrichten konnte ich sofort identifizieren und löschen. Vielleicht war ich aber auch ein wenig zu ungeduldig, sicherlich wartete die Welt da draußen nicht auf mich, trotzdem zog mich die Warterei ein wenig herunter.

Dann endlich kam die erhoffte Nachricht, ich konnte es erst fast nicht glauben, sie kam von einem Guido, er war Anfang 30, sah, wie ich fand, nicht unsympathisch aus und er schrieb mich sehr freundlich an. Es entwickelte sich ein reger Nachrichtenaustausch, wir schrieben uns immer öfter hin und her und jedes Mal, wenn ich eine Nachricht geschickt hatte, konnte ich es gar nicht abwarten, bis ich seine Antwort erhielt. Wenn es dann mal wirklich etwas länger dauerte, nahm er mir meine Unsicherheit, indem er sich dafür entschuldigte, aber er müsse ja auch zwischendurch arbeiten, was ich total lieb von ihm fand.

Auch drängte er mich gar nicht, so schnell wie möglich nach Deutschland zu kommen, obwohl ich mir schon lange sicher war, dass ich ihn unbedingt kennenlernen wollte. Ich traute mich aber auch nicht, ihn darauf anzusprechen, ich wollte ihn zu nichts drängen, auch wenn meine Entscheidung schon längst gefallen war.

Endlich sprach er mich darauf an, ihn in Deutschland zu besuchen, dabei war er so vorsichtig und höflich in seinen Formulierungen, was ich das so richtig süß fand und ich sagte natürlich zu. Er versicherte mir, dass er den Flug bezahlen würde und mich auch in einem Hotel unterbringen könnte, damit ich auch meine Privatsphäre hatte, er hätte aber auch ein schickes Gästezimmer, aber er wollte mich zu nichts überreden.

Ich war überglücklich, wollte ihm nicht auch noch die zusätzlichen Kosten eines Hotelzimmers aufbürden, so schrieb ich ihm, dass ich mich sehr freuen würde, in seinem Gästezimmer wohnen zu können. Den Flug buchte er mir für den nächsten Donnerstag. Jubelnd lief ich aus dem Haus zu meiner besten Freundin Lynn, der ich von Beginn an von der Plattform erzählt hatte, sie hatte auch die meisten der Fotos von mir gemacht. Ich berichtete ihr, dass ich einen tollen Mann dort kennen gelernt hatte, sie war sehr vorsichtig, warnte mich immer wieder vor den möglichen Gefahren in einem fremden Land mit fremden Männern, aber ich war mir dessen total bewusst, aber wenn ich es nie riskiere, konnte ich auch nie gewinnen.

Und auch, obwohl ich ihn noch nie gesehen oder getroffen hatte, kam er mir schon so vertraut vor, als würde ich ihn ewig kennen, was meine leichten Bedenken, die es zweifellos gab, immer mehr zerstreute.

1 – Donnerstag

Endlich kam der ersehnte Donnerstag!

Ich hatte bereits am Vorabend meinen kleinen Koffer mit meinen schicksten Klamotten gepackt und zählte die Minuten bis es losging, in der Nacht hatte ich kein Auge zugemacht, so aufgeregt war ich. Als es hell wurde, trank ich einen letzten Kaffee zu Hause, verabschiedete

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