Der Therapeut und die verbotene Hitze (fm:Voyeurismus, 12155 Wörter) | ||
| Autor: Mike1973 | ||
| Veröffentlicht: Jun 29 2026 | Gesehen / Gelesen: 824 / 728 [88%] | Bewertung Geschichte: 9.29 (7 Stimmen) |
| Dr. Markus Berger führt ein scheinbar perfektes Leben. Doch seine Frau Elena betrügt ihn mit seinem besten Freund. Statt einzugreifen, wird er zum heimlichen Voyeur. Die wahre Gefahr ist jedoch seine nymphomanische Stieftochter Lina... | ||

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Hamburg, ein warmer Frühsommerabend im Juni. Die Sonne hing tief über der Elbe, tauchte die Villenviertel in ein goldenes Licht, das die Fassaden der alten Gründerzeithäuser in ein warmes, fast verführerisches Glühen tauchte. Dr. Markus Berger fuhr seinen dunkelblauen Mercedes langsam die schmale Zufahrt hinauf zu seinem Haus in Blankenese. Der Motor leiserte aus, und für einen Moment saß er einfach da, die Hände noch am Lenkrad, und starrte auf das große, elegante Haus vor sich. Vier Stockwerke, große Fenster, ein gepflegter Garten mit Blick auf den Fluss. Alles sah perfekt aus. Genau wie sein Leben.
Er war siebenundvierzig, ein angesehener Psychotherapeut mit eigener Praxis in der Innenstadt. Seine Patienten nannten ihn „den ruhigen Fels“ – immer gelassen, immer kontrolliert, immer mit der richtigen Antwort auf ihre Ängste und Krisen. Er selbst hatte seit Jahren keine mehr. Zumindest nach außen.
Markus stieg aus, griff nach seiner Aktentasche und schloss die Tür des Wagens. Sein Körper war noch schlank und trainiert – breite Schultern, flacher Bauch, kräftige Oberschenkel. Das graumelierte Haar an den Schläfen gab ihm etwas Reifes, Verführerisches. Er trug einen dunklen Anzug, das Hemd darunter leicht offen am Kragen. Als er die Haustür aufschloss, schlug ihm der vertraute Geruch von frisch geschnittenem Gras und dem leichten Duft von Elenas Parfüm entgegen. Chanel No. 5. Elegant. Sinnlich. Teuer.
„Markus? Bist du’s?“ Ihre Stimme kam aus der Küche. Warm, leicht rau, mit diesem leichten Hamburger Zungenschlag, der ihn immer noch ein wenig erregte.
„Ja, ich bin’s“, antwortete er und legte die Tasche ab. Er ging durch den hellen Flur, die hohen Decken, die modernen Gemälde an den Wänden. Alles strahlte Erfolg und Stabilität aus.
Elena stand am Herd, den Rücken zu ihm gewandt. Sie trug ein enges, hellblaues Sommerkleid, das ihre vollen Kurven betonte – die runde, feste Pobacke, die schmale Taille, die schweren Brüste, die sich bei jeder Bewegung hoben und senkten. Ihr dunkles, schulterlanges Haar war leicht zerzaust, als hätte sie sich gerade erst umgezogen. Als sie sich umdrehte, lächelte sie ihn an. Dieses Lächeln, das immer noch etwas Verschlagenes hatte.
„Lange Tag gehabt?“ fragte sie und kam auf ihn zu. Sie küsste ihn auf den Mund – kurz, aber mit einer kleinen Zunge, die über seine Unterlippe strich. Ihr Körper drückte sich einen Moment zu fest an ihn. Er roch ihr Parfüm, ihren leichten Schweiß und darunter etwas anderes. Etwas Moschusartiges. Etwas, das nicht nur von ihr war.
„Wie immer“, murmelte er und strich ihr über die Hüfte. „Und bei dir?“
„Oh, ganz ruhig. Ich war shoppen, dann habe ich ein bisschen im Garten gearbeitet.“ Sie drehte sich wieder zum Herd. „Lina ist oben. Sie hat heute ihren letzten Prüfungstag gehabt. Feiert wahrscheinlich mit ihren Freunden.“
Markus nickte. Lina. Seine Stieftochter. Neunzehn Jahre alt. Die Tochter von Elenas erster Ehe. Eine wilde, ungezähmte Natur, die in den letzten Monaten immer frecher und provokativer geworden war. Er liebte sie wie seine eigene Tochter – aber in letzter Zeit mischten sich andere Gefühle darunter. Gefühle, die er tief vergrub.
Er ging ins Wohnzimmer, öffnete den Kühlschrank und nahm sich ein kaltes Bier. Während er trank, wanderte sein Blick zum Couchtisch. Dort lag Elenas Handy. Normalerweise immer bei ihr. Heute nicht. Es leuchtete kurz auf. Eine Nachricht.
Er zögerte. Er war kein Mann, der ihre Nachrichten las. Nie. Aber etwas in ihm – diese leise, nagende Unruhe, die er seit Wochen mit sich herumschleppte – trieb ihn vor. Er griff nach dem Handy. Kein Code. Sie hatte es offen gelassen.
Die letzte Nachricht war von „T.“.
T.: Heute Abend wieder? Ich will dich so hart nehmen wie letztes Mal. Dein Mann merkt eh nichts. Dein Arsch gehört mir.
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