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Wie Manfred fremd fickte II (fm:Ehebruch, 1583 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 29 2026 Gesehen / Gelesen: 139 / 80 [58%] Bewertung Teil: 10.00 (1 Stimme)
Die Geschichte geht noch weiter. Wird Manfred seiner Frau alles beichten?

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Der Schatten der Rache

Die Wochen nach jenem Donnerstag im Schwimmbad wurden für Manfred zu einer Hölle aus schlechtem Gewissen und innerer Zerrissenheit. Jedes Mal, wenn er Doris anstarrte, wenn sie ihm das Abendessen hinstellte oder ihm beim Abschied sanft über den Arm strich, brannte der Verrat wie Feuer in seiner Brust. Mehr als einmal stand ihm das Geständnis auf den Lippen, doch die Angst, seine Familie und das Leben mit der Frau, die er liebte, auf ewig zu zerstören, schnürte ihm die Kehle zu.

Was Manfred jedoch noch mehr beunruhigte, war die schleichende Veränderung bei Doris. Seine Frau – eigentlich eine bodenständige, fleißige Frau in der Buchhaltung – blühte in den letzten Wochen regelrecht auf. Sie erzählte mit leuchtenden Augen von der Arbeit. Genauer gesagt: von Ismail C., dem technischen Leiter ihrer Firma.

Doris genoss diese plötzliche Aufmerksamkeit in vollen Zügen. Es schmeichelte ihr ungemein, dass ein Mann in einer so hohen Führungsposition – direkt unter der Geschäftsführung – ausgerechnet an ihr Interesse zeigte. Wenn Ismail sie zum Mittagessen einlud, sie in komplexe Firmenabläufe einweihte und ihr mit warmer Stimme versicherte, dass eine Frau mit ihrem Potenzial nicht in der Buchhaltung versauern dürfe, schlug ihr Herz schneller. Es war ein berauschendes Gefühl. Obwohl sie tief im Inneren wusste, dass sie von Entwicklung und Produktion kaum Ahnung hatte, streichelte Ismails Lob ihr Ego. Er machte ihr Hoffnungen auf einen Aufstieg in der Verwaltung und schaffte es, dass sie sich begehrt und wertgeschätzt fühlte.

Für Manfred schallten bei jedem seiner Worte die Alarmglocken. Als Doris schließlich beiläufig erwähnte, dass sie mit ihrem Chef zum Tanzen verabredet sei, war seine Belastungsgrenze überschritten. Von Eifersucht und Misstrauen getrieben, folgte er ihr heimlich.

Als er sie vor dem Lokal sah und sein Blick auf ihren Begleiter fiel, stockte Manfred der Atem. Schnappatmung setzte ein. Es war der Mann aus dem Schwimmbad. Der Ehemann jener Frau, die er auf der Umkleidebank genommen hatte – derselbe Mann, der ihn damals am Ausgang zu einem kurzen, eiskalten Gespräch gedrängt hatte.

In diesem Moment traf Manfred die Erkenntnis wie ein Schlag in die Magengrube: Das war kein Zufall. Ismail ging es nicht um Doris als Mensch. Es war ein eiskalter, akribisch geplanter Rachefeldzug. Ismail wollte Doris ins Bett bekommen, sie in eine Affäre verwickeln, um Manfreds Leben genauso zu zerstören, wie Manfred das seine beschmutzt hatte.

Panik stieg in Manfred auf. Er musste handeln. Er begann, sich extrem um Doris zu bemühen, machte ihr wieder den Hof, brachte Blumen mit und umgarnte sie. Doris wunderte sich über den plötzlichen Wandel ihres Mannes, doch es gefiel ihr. Dennoch brach sie den Kontakt zu Ismail nicht ab.

Doris steckte tief im Zwiespalt. Auf der einen Seite war da Manfred, ihr vertrauter Ehemann, der sich plötzlich wieder wie frisch verliebt um sie bemühte. Auf der anderen Seite lockte das aufregende Abenteuer mit Ismail, mit dem sie inzwischen per Du war. Ismail machte ihr unverhohlen weiter den Hof und schlug schließlich eine gemeinsame Geschäftsreise vor.

Doris wusste ganz genau, worauf diese Reise hinauslaufen würde. Sie schämte sich fast für die Gedanken, doch die Vorstellung, Ismail näherzukommen, faszinierte sie.

Das Geständnis beim Italiener

Manfred wusste, dass er die Notbremse ziehen musste. Er reservierte für einen Abend unter der Woche einen Tisch bei dem Italiener, den Doris über alles liebte. Er wusste, dass es an einem Werktag dort ruhig sein würde – der perfekte Ort für reinen Wein.

Sie saßen an einem kleinen Ecktisch und hatten bestellt. Doris wählte wie fast immer das Saltimbocca, Manfred entschied sich für eine Gemüselasagne. Als der Kellner den kalten Weißwein servierte, nahm Manfred all seinen Mut zusammen. Seine Hände zitterten leicht.

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