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Wie man seine Ehe gegen die Wand fahren kann (fm:Ehebruch, 3312 Wörter)

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Veröffentlicht: Aug 23 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Britta war mit ihren 45 Jahren eine Frau, nach der man sich im Vorbeigehen unwillkürlich umdrehte. Sie besaß eine natürliche, sinnliche Eleganz, eine feine Taille, weiche Hüften und eine feminine Ausstrahlung mit erotischem Flair ...

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Britta war mit ihren 45 Jahren eine Frau, nach der man sich im Vorbeigehen unwillkürlich umdrehte. Sie besaß eine natürliche, sinnliche Eleganz, eine feine Taille, weiche Hüften und eine feminine Ausstrahlung mit erotischem Flair, das sie selbst gar nicht aktiv ausspielte. Es lag einfach in ihrem Blick, ihren geschmeidigen Bewegungen und ihrer warmen Ausstrahlung.

Ihr Mann Michael war fünf Jahre älter, 50, ein stämmiger, bodenständiger Mann mit kräftigen Händen und ehrlich arbeitenden Muskeln von den täglichen Touren als Müllwagenfahrer. Michael war kein Mann für große Reden oder verklärte Romantik, aber er war das Fundament ihres Lebens: verlässlich, herzensgut und tief in Britta verliebt. Ihr Sexleben war warm, vertraut und zur tiefen Zufriedenheit beider. Es war nicht explosiv oder verspielt, aber innig: Wenn Michael sie nach der Spätschicht berührte, lag darin eine ruhige Selbstverständlichkeit. Sie schätzte es, wie seine schweren, rauen Hände über ihre Haut glitten, wie ehrlich und unkompliziert ihre körperliche Liebe war. Britta war wirklich glücklich mit ihm. Sie liebte ihn und die Sicherheit, die er ihr gab.

Doch seit ihr jüngster Sohn vor einigen Monaten sein Studium begonnen hatte und ausgezogen war, hatte sich eine feine Kälte in Brittas Brust festgesetzt. Das Haus war leiser geworden. Wenn Michael abends erschöpft auf dem Sofa einschlief, saß Britta oft am Fenster und spürte eine innere Unruhe, eine Sehnsucht, die sie selbst nicht greifen konnte. Es war kein Mangel an Liebe zu Michael – es war eher die Angst vor der Ewiggestrigkeit, das Gefühl, dass ihre eigene Weiblichkeit verblasste, ohne dass je wieder etwas Neues, Unerwartetes passieren würde.

Genau in diese emotionale Schwebe trat Horst Meyer.

Er war 55 Jahre alt, beeindruckende 1,92 Meter groß, durchtrainiert, ohne ein Gramm Fett am Körper, mit dichtem, leicht meliertem Haar und einem markanten und männlichem Gesicht. Horst war eine Erscheinung. Als er als neuer Anwalt in der Kanzlei anfing, spürte auch Britta einen kurzen, unwillkürlichen Impuls der Bewunderung. Aber sie schob ihn sofort beiseite. Sie arbeitete seit vielen Jahren äußerst erfolgreich mit dem Seniorpartner Georg zusammen, war loyal und dachte im Traum nicht daran, die Abteilung zu wechseln – selbst als Horst ihr nach seiner Probezeit Avancen machte und versuchte, sie als seine persönliche Assistentin zu gewinnen.

Erst ein Kaffeeschwatz mit den jüngeren Helferinnen brachte etwas in ihr zum Wackeln. Als die Kolleginnen über Horst schwärmten – „Den würde ich ganz sicher nicht von der Bettkante stoßen!“ oder „Der Mann ist echt eine Sünde wert!“ –, hatte Britta sonst immer nur lächelnd den Kopf geschüttelt. Diesmal aber widersprach sie nicht. Sie lachte einfach mit und spürte für einen kurzen Moment den schmeichelhaften Reiz, von genau diesem Mann begehrt zu werden.

Als Horst durch Zufall mitbekam, wie Britta im Pausenraum bedauerte, dass ihr langjähriger Tanzpartner aus gesundheitlichen Gründen für längere Zeit in die USA musste und sie ihr geliebtes Hobby im Verein wohl aufgeben müsse – weil Michael einfach kein Tänzer war –, witterte er seine Chance. Horst war selbst leidenschaftlicher Tänzer.

Er überrumpelte sie nicht sofort, sondern wartete strategisch die nächste Firmenfeier ab. Dort bat er sie immer wieder zum Tanz. Sie flogen über das Parkett, und die Blicke der Kollegen brannten auf ihnen. Als Britta ihn schließlich bremsen wollte, weil es ihr unangenehm wurde, gestand er ihr mit geschultem Lächeln, dass er dringend eine ambitionierte Tanzpartnerin suche. Britta wurde hellhörig. Es dauerte nicht lange, und die beiden tanzten regelmäßig zusammen in ihrem Verein.

Der Wendepunkt

Nach dem Training etablierte es sich schnell, dass Horst Britta mit dem Taxi abholte und sie nach Hause fuhr. Doch an einem Dienstag lenkte er das Gespräch nach dem Tanzsaal anders: „Wir trinken noch einen Absacker. Das haben wir uns verdient.“

Britta wollte eigentlich Nein sagen. Sie wollte nach Hause zu Michael, der bereits schlafen würde. Aber Horsts selbstbewusste, bestimmende Art

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