Businessmeeting on Barcelona - Teil 1 (fm:Sex bei der Arbeit, 1862 Wörter) | ||
| Autor: Mr. M. | ||
| Veröffentlicht: Sep 06 2026 | Gesehen / Gelesen: 296 / 246 [83%] | Bewertung Geschichte: 9.00 (7 Stimmen) |
| Ein Geschäftstermin in Barcelona nimmt eine überraschende Wendung: verdunkelter Raum, ein rätselhaftes Getränk – und plötzlich mehr Verhandlung unter dem Tisch als am Tisch. Am Ende wartet ein Zettel mit einer Nummer. Darunter: Lucia. | ||
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Mediation mal anders
Es war 10:14 Uhr. Um 10:30 Uhr begann das Meeting. Als ich in die Lobby des Hotels trat, prüfte ich noch in einem Spiegel, an dem ich vorbeiging, flüchtig mein Erscheinungsbild. Dunkelblauer Anzug, weißes Hemd, passende Krawatte und braune Schuhe. Alles saß, ich nickte mir selbst mit einem Lächeln zu und ging weiter. Auf der Veranstaltungstafel sah ich, dass meine Veranstaltung im dritten Stock im Konferenzraum Peking lag.
Mein Chef hatte mich nach Barcelona geschickt, damit wir gemeinsam mit unserem Hauptkunden, einem großen österreichischen Stahlkonzern, Liefer- und Qualitätsprobleme mit einem Lieferanten aus Südamerika erörterten und natürlich eine Lösung finden konnten.
Raschen Schrittes betrat ich den noch offen stehenden Aufzug. Jetzt erst einmal durchatmen, ehe ich mir einen kurzen Überblick im Aufzug verschaffte. Vier Männer ebenfalls im Business-Look und zwei Frauen. Die eine Frau, ungefähr in meinem Alter, trug ein Business-Kostüm und wirkte sehr affektiert. Die andere Frau, vielleicht Anfang bis Mitte zwanzig und eher elegant, trug einen knielangen schwarzen Rock und eine weiße Bluse, darüber einen eng anliegenden Blazer. Sie war keine Gazelle, aber ihre Proportionen stimmten. Sie wirkte sehr selbstbewusst und lächelte mir verschmitzt zu, als sie meinen Blick bemerkte.
Ein Blick auf die Fahrstuhlknöpfe zeigte mir, dass Stockwerk 3 bereits angewählt war. Sehr schön. Ich machte es mir bequem und betrachtete unauffällig noch ein wenig länger die junge Frau. Sie war keine 170 cm groß, hatte schöne lange Beine und volle, leicht rot geschminkte Lippen. Bei mir regte es sich ein wenig zwischen den Beinen bei der Vorstellung, diese schönen vollen Lippen zu küssen. Mein Fokus fiel auf die Businessfrau. Sie hatte einen stolzen Blick, stand aufrecht und hatte makellose Beine. Ihr Dekolleté zeigte nicht zu viel, aber man sah, sie präsentierte mit Stolz, was sie hatte. In meinem Kopf baute sich ein Bild auf: nach außen hin dominant auftreten, im Bett eine devote Schlampe. Unsinn, dachte ich. Was für Gedanken kurz vor einem Geschäftstermin. Ich sollte mich lieber mit den Details des Meetings auseinandersetzen, anstatt hier sexuellen Tagträumen hinterherzujagen.
Der Fahrstuhl stoppte. Ich blickte auf die Anzeige über der Tür. Stockwerk 3. Die Tür öffnete sich und alle stiegen aus. Die hübsche junge Frau bog rechts ab. Die anderen aus dem Fahrstuhl gingen wie ich den langen Gang entlang. Links und rechts standen Wegweiser zu den einzelnen Räumen. Peking, ein großer, heller Raum, wurde von mir gemeinsam mit der Frau und einem der Herren aus dem Aufzug betreten. Mir fiel sofort die eigenartige Aufstellung im Raum auf. Anstatt die Tische in einem O oder U aufzustellen und so den Raum bestmöglich auszunutzen, befand sich ein recht langer und ungewöhnlich breiter Tisch mitten im Raum. Noch dazu wurde er bis an das hintere Ende des Raums aufgestellt.
Sehr seltsam. Ich ging zu den anderen Meetingteilnehmern und wir machten uns miteinander bekannt. Ich musste feststellen, dass einige Teilnehmer ähnlich verwirrt waren wie wir. „Ah, Sie sind zum ersten Mal dabei? Na dann lassen Sie sich überraschen", sagte einer der anderen Teilnehmer. Mehr war nicht zu erfahren. Was auch immer das heißen sollte, dachte ich, zuckte mit den Schultern und suchte mir einen Platz gegenüber von der Frau, die mir schon im Aufzug irgendwie affektiert vorgekommen war. Bernadette war ihr Name und sie lächelte mir freundlich zu.
Unsere Gastgeber – eine Frau und ein Mann – trafen ein, und das Meeting begann. Es war von Anfang an klar, dass es ein sehr anstrengendes Meeting werden würde. Es prallten hier viele Meinungen aufeinander und jeder sah die Fehler beim anderen. Nun, deshalb waren wir alle hier. Die Gastgeber zählten zu Spaniens bekanntesten und erfolgreichsten Mediatorenteams und waren dafür bekannt, Parteien mit unterschiedlichen Wünschen, aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichen Interessen zu einer Einigung zu bringen. Wie sie das fertigbrachten, darüber sprach jedoch niemand.
Die Debatten wurden hitziger. Immer häufiger unterbrach man sich gegenseitig. Zahlen, Daten und Fakten wurden einander an den Kopf geworfen. Schließlich hob unser Gastgeber die Hände und meinte, es wäre Zeit für eine Unterbrechung, um die Gemüter zu beruhigen. Die Moderatorin trat nach vorne und meinte, wir sollten sitzen bleiben und
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