Dienstreise Schwerin 2 (fm:Dreier, 2949 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Advokat | ||
| Veröffentlicht: Sep 22 2026 | Gesehen / Gelesen: 351 / 292 [83%] | Bewertung Teil: 9.00 (9 Stimmen) |
| Nach dem schwachen Park-Abenteuer sollte die Hotelbar zeigen, ob mehr geht. Katrin ging allein nach unten, ich blieb im Zimmer – in Pirna hatte genau das schon funktioniert. Sie hatte einen Glücksgriff getätigt | ||
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Nach der eher schwachen Nummer mit dem Rentner aus dem Park wollten wir heute in der Hotelbar sehen, was sich dort ergibt. In Pirna hatte Katrin das gut hinbekommen.
Die Bar war durchschnittlich besucht, etwas altbacken, das Licht gedimmt, dazu leise Musik von CD.
Als Outfit hatte sie einen etwa knielangen Faltenrock gewählt, eine fast transparente Bluse mit BH, einen schwarzen String und Pumps. Der Slip war notwendig, weil sie den Plug und ihre Kugeln drin hatte. Ein gewagteres Outfit wäre zu provokant gewesen.
Unsere Idee war: Sie geht alleine in die Bar, ich bleibe im Zimmer. Sie sucht sich einen Typen aus oder überlässt es dem Zufall. Was wir gestern schon bemerkt hatten: Es sind einige Männer abgestiegen, die wohl allein sind und sicher Gesellschaft suchen.
Ab hier schreibt Katrin.
Als ich an die Bar kam, waren nur drei Hocker frei. Ich nahm den zwischen zwei Männern, von denen der linke mit einer Frau im Gespräch war. Schon beim Setzen auf den Hocker spürte ich die Bewegung der Kugeln, die ein Kribbeln in meinem Becken verursachte.
Den Mann zu meiner Rechten fragte ich, ob der Platz noch frei sei, was er bejahte. Also zog ich den Hocker zu mir und nahm Platz. Ich bestellte mir einen Ipanema.
Zum Typen: Er stellte sich als Thorsten vor, so um die fünfzig, kaum größer als ich, manikürte Finger und Hände, Bauchansatz, gepflegt und gut riechend.
Er schaute mich an: „Was ist das denn, habe ich noch nie gehört?“ Freundlich erklärte ich ihm, was ein Ipanema ist. Als der Barkeeper ihn mir servierte, prostete er mir zu: „Auf einen schönen Abend.“
So kamen wir ins Plaudern, über das Hotel, die lahme Musik in der Bar, und irgendwann erfuhr ich, was er in Schwerin macht, dass er im Vertrieb eines Pharmakonzerns tätig ist, aus der Nähe von Mannheim kommt, verheiratet ist und viel unterwegs ist. Ich erklärte ihm, dass ich nicht allein hier bin und mein Mann auf dem Zimmer geblieben ist, weil er sich unwohl fühlt, und dass ich gerne noch ein wenig Spaß haben wollte.
„Dann haben wir ja was gemeinsam“, sagte er und schaute dabei auf meine Bluse, an der ich – ohne dass er es merkte – einen weiteren Knopf löste. Ob ich solche Kleidung öfter trage zum Ausgehen. Ich habe ihm erklärt, dass ich die ganze Woche in Businesskleidung arbeiten muss und zum Ausgehen gerne etwas Lockeres und Aufreizendes trage. Er kenne so etwas von seiner Frau leider nicht, die ist eher „dörflich“ gekleidet. Was immer das bedeuten mag. Sie wäre ja auch nicht so sexy wie ich, aber eine gute Ehefrau und Mutter, die er liebt. Ab und zu braucht er nur ein wenig Abenteuer.
„Was verstehst du denn unter Spaß?“ Ich drehte mich auf dem Hocker zu ihm, spürte wieder die Kugeln, sodass der Rock mehr Bein freigab. Er nahm das sofort als Einladung und legte seine Hand auf mein Knie. Ich spürte, wie er sie immer weiter aufwärts bewegte. Innerlich wollte ich mehr, aber es reichte schon, um mich nervös zu machen.
Mit Komplimenten zu meinem Outfit, meiner offenen Art und dazu, wie zart sich die Haut anfühlte, hatte er mich. Ich vermittelte ihm den Eindruck, dass er auf dem richtigen Weg sei. Das Risiko, dass andere etwas mitbekamen, bremste mich – und machte mich gleichzeitig noch geiler. Denn ich spürte, dass durch das Zappeln auf dem Hocker die Kugeln ihre Arbeit taten und ich wohl tropfnass sein musste.
Ich musste mich ein wenig zurückhalten, um nicht zu offensiv zu sein. „Über diese Art von Spaß können wir mal nachdenken.“ Ich wollte herausfinden, was für ein Typ er ist. Hatte Arnos Anordnung im Kopf, auch offensiv sein zu dürfen. Also auf in den Kampf. Mir gefällt diese temporäre Rolle sehr.
„Kann es sein, dass du etwas suchst, was deine Frau nicht bietet? Wie ist sie, und was suchst du?“
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