Das neue Honorar (fm:Dominanter Mann, 3584 Wörter) | ||
| Autor: Chronist | ||
| Veröffentlicht: Oct 06 2026 | Gesehen / Gelesen: 1259 / 1085 [86%] | Bewertung Geschichte: 9.45 (20 Stimmen) |
| Ich dachte, ich könnte den schüchternen Kollegen mühelos lenken. Doch abends allein im Büro dreht Markus das Machtspiel um. Plötzlich ist er mir viel zu nah. Aus dem netten Markus wird eine maskuline Urgewalt – und mein Körper kapituliert sofort. | ||
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rein ist.“
Bevor ich überhaupt reagieren konnte, drehte er sich um und ging. Ich blieb verdutzt am Kopierer stehen. Mein erster Impuls war reine Irritation. Was war das denn gerade?, dachte ich und spürte ein leichtes, ungläubiges Lächeln auf meinen Lippen. Der liebe Markus versuchte sich an einer Ansage? Es war fast ein bisschen amüsant. Ich hatte keine Angst, dass er mich verpfeift – das passte überhaupt nicht zu ihm. Aber als ich an meinen Schreibtisch zurückkehrte, merkte ich, wie die Szene in mir nachwirkte. Dieser intensive Blick. Die plötzliche, ruhige Bestimmtheit. Es passte so gar nicht zu dem Markus, den ich zu kennen glaubte. Und je länger ich auf meinen Bildschirm starrte, desto mehr merkte ich, dass mich die Situation nicht kaltließ. Es war eine völlig neue, unerwartete Spannung, die da im Raum stand. Eine seltsame Neugierde regte sich in mir.
Gegen viertel vor sechs leerte sich die Etage. Das monotone Summen der Klimaanlage und das ferne Klappern einer Tastatur von ganz hinten waren die einzigen Geräusche, die blieben. Ich erwischte mich dabei, wie ich alle zwei Minuten auf die Uhr unten rechts an meinem Bildschirm starrte. Eigentlich hätte ich längst gehen können. Meine Mädels hatten mir vor einer Stunde geschrieben, ob wir uns noch auf einen Drink treffen. „Bin auf dem Weg“, hatte ich getippt, aber ich hatte meine Tasche noch nicht einmal angerührt. Ich wollte nicht flüchten. Das wäre ein Eingeständnis gewesen, dass Markus mich mit seinem kleinen Auftritt am Kopierer eingeschüchtert hatte. Und außerdem… war da diese hartnäckige, fast unerträgliche Neugierde.
Dann: Das Geräusch der schweren Brandschutztür, die ins Schloss fiel. Das Signal, dass wir nun endgültig allein waren. Die Stille im Büro war plötzlich erdrückend dicht. Jedes Umblättern eines Dokumentes auf meinem Schreibtisch wirkte viel zu laut. Mein Herz klopfte ein kleines bisschen schneller, und ich ärgerte mich über meine eigene Nervosität.
Schritte näherten sich meinem Arbeitsplatz. Langsam. Gleichmäßig.
Ich tat so, als wäre ich ganz tief in eine E-Mail versunken, als Markus in mein Sichtfeld trat. Er hatte sein Sakko bereits ausgezogen, die Ärmel seines Hemdes waren bis zu den Ellenbogen hochgerollt. Als mein Blick über seine freigelegten Unterarme glitt, fiel mir zum ersten Mal auf, wie überraschend maskulin und sehnig sie wirkten. Er hielt eine ausgedruckte Version der Quartalszahlen in der Hand.
„Du bist ja immer noch da“, sagte er und blieb dicht vor meinem Tisch stehen. Seine Stimme klang ruhiger und tiefer, als ich es von ihm gewohnt war. Er legte die ausgedruckten Quartalszahlen langsam vor mir ab und tippte mit dem Zeigefinger auf das Deckblatt, auf dem mein Name stand.
„Ich... ich musste nur noch eine E-Mail fertig machen“, wich ich aus. Mein Blick haftete auf dem Bildschirm, obwohl ich kein einziges Wort mehr richtig erfasste. Ich wollte nicht zugeben, dass ich eigentlich nur auf ihn gewartet hatte.
Er erwiderte nichts. Er sah mich einfach nur an – mit diesem intensiven, prüfenden Blick, der mir eine plötzliche Gänsehaut über den Rücken jagte. Diese unnachgiebige Stille im leeren Büro verunsicherte mich zutiefst. Ich versuchte noch, ihm mein gewohntes, kokettes Lächeln zu schenken – die Masche, mit der ich ihn sonst immer so mühelos lenken konnte. Doch als er nicht einmal mit der Wimper zuckte, gefror es mir auf den Lippen. Dass meine Wirkung auf ihn nun auch aus nächster Nähe komplett verpuffte, brachte mich völlig aus dem Konzept. Um meine wachsende Nervosität zu überspielen, flüchtete ich mich in pure Abwehr. Ich lehnte mich im Stuhl zurück, verschränkte die Arme und sah mit kühler Arroganz auf ihn herab: „Markus, was wird das? Wir können das gerne morgen früh besprechen. Aber jetzt geh bitte einen Schritt zurück.“
Statt zurückzuweichen, veränderte sich etwas in seinen Augen. Das schüchterne Funkeln war endgültig weg. Er beugte sich langsam vor, stützte die Hände links und rechts auf die Armlehnen meines Bürostuhls und kesselte mich regelrecht ein. Der Duft seines herben Parfüms hüllte mich vollkommen ein.
„Wir besprechen das genau jetzt“, raunte er, und sein Atem streifte meine Wange. „Du genießt es doch, mich nach deiner Pfeife tanzen zu lassen. Mich für deine Zwecke einzuspannen, während du mir ein süßes Lächeln schenkst. Du dachtest wohl, ich merke nicht, was für ein Spiel du spielst, und dass ich das ewig mitmache?“
Mein Herz hämmerte mir bis zum Hals. Ich rechnete fest damit, dass er mich nach dieser Ansage jetzt grob an den Schultern packen oder anschreien würde. Doch er tat es nicht. Er wurde nicht laut, er wurde nicht grob. Stattdessen löste er eine Hand von der Lehne, hob sie langsam und strich mir nur ganz sanft mit der Spitze eines einzigen Fingers über das Schlüsselbein.
Diese unerwartete Zärtlichkeit traf mich völlig unvorbereitet. Jedes Gegenargument, das mir gerade noch auf der Zunge gelegen hatte, war auf einen Schlag vergessen. Ich starrte ihn einfach nur an, unfähig, den Blick abzuwenden, während diese hauchzarte Berührung eine völlig neue, brennende Spur auf meiner Haut hinterließ.
Ein triumphierendes, aber unendlich sanftes Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Er nutzte meine Schwäche nicht aus, um mich grob zu bedrängen. Stattdessen bewies er eine Ruhe, die mich noch viel mehr aus dem Konzept brachte.
Seine Finger wanderten von meinem Schlüsselbein langsam hinab zu meiner Bluse. Er packte nicht zu. Er berührte lediglich mit dem Zeigefinger den obersten, geöffneten Knopf...
„Markus...“, flüsterte ich, und es sollte eigentlich wie eine Warnung klingen. Doch es war nur noch ein flehendes Hauchen.
„Du hast den ganzen Tag das Sagen, richtig?“, raunte er, während seine Fingerkuppe wie zufällig meine erhitzte Haut streifte. Er öffnete den zweiten Knopf meiner Bluse mit einer spielerischen Leichtigkeit, die mir bewies, dass er diese Szene im Kopf wohl schon hundertmal durchgespielt hatte. Der Stoff weitete sich, und die kühle Büro-Luft traf auf meine glühende Haut. „Du dachtest, ich bin blind. Dass der liebe Markus im Hintergrund brav die Drecksarbeit erledigt, während du die Lorbeeren kassierst.“
Er öffnete den dritten Knopf. Mein Herz hämmerte so wild gegen meine Rippen, dass er es unter dem dünnen Stoff meiner Unterwäsche sehen musste. Ich schloss für einen Moment die Augen, um mich zu sammeln, um die Kontrolle über meine Sinne zurückzugewinnen.
„Sieh mich an“, befahl er leise. Es war kein lauter Befehl, sondern eine ruhige, maskuline Bestimmung, der ich mich nicht entziehen konnte. Ich schlug die Augen auf und blickte direkt in sein brennendes Verlangen.
Er schob den Stoff meiner Bluse ein Stück von meinen Schultern, sodass sie meine Arme einengte. Ich war nun halb entblößt, während ich in meinem eigenen Bürostuhl saß. Theoretisch hätte ich nur aufstehen, meine Kleidung richten und gehen müssen. Markus hielt mich nicht gewaltsam fest. Die Tür stand offen, ich hätte jederzeit flüchten können. Und doch rührte ich mich nicht. Mein Stolz war getroffen, aber diese plötzliche Machtlosigkeit löste eine ganz neue, unerwartete Faszination in mir aus. Ich war der Situation vollkommen ausgeliefert – nicht, weil er mich zwang, sondern weil mich die schiere Intensität dieses Moments wie gelähmt an den Stuhl fesselte. Das falsche Machtgefüge zwischen uns existierte nicht mehr.
„Sag es“, flüsterte er, während sein Blick auf meinen Lippen lag und er sich so weit vorbeugte, dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten. „Sag, dass du mich nicht nur für deine Quartalszahlen brauchst.“
Mein Stolz unternahm einen letzten, kläglichen Rettungsversuch. Ich biss mir auf die Unterlippe, um die Fassade der überlegenen Kollegin aufrechtzuerhalten, die mir gerade im Sekundentakt entglitt. Doch seine schiere körperliche Nähe und die unerwartete Wucht dieses Moments machten mich völlig wehr- und willenlos. Bevor mein Verstand überhaupt dazwischengehen konnte, gab ich nach.
„Ich brauche dich... nicht nur für die Zahlen“, hauchte ich.
Markus atmete tief aus, als hätte er auf diese Worte gewartet. Das letzte bisschen Zurückhaltung in seinen Augen wich einer puren, dunklen Leidenschaft. Er wartete keine Sekunde länger. Er legte seine Hand fest an meinen Nacken, vergrub die Finger in meinen Haaren und zog mich nach oben, während seine Lippen endlich fordernd und heiß auf meine trafen.
Der Kuss traf mich wie eine Naturgewalt. Markus forderte mich nicht nur, er nahm sich meine Lippen mit einer Intensität, die mir komplett den Atem raubte. Seine Zunge forschte tief und besitzergreifend. Für den Bruchteil einer Sekunde blitzte in mir der Gedanke auf, wie unfassbar verrückt das hier war – diese verbotene Nähe, mitten im Büro, mit dem vermeintlich schüchternen Kollegen.
Doch die schiere Wucht seines Kusses ließ mir überhaupt keine Zeit für weitere Zweifel. Ehe mein Verstand dazwischengehen konnte, ließ ich meinen letzten inneren Widerstand einfach fallen. Ich seufzte leise gegen seine Lippen, öffnete den Mund und erwiderte den Kuss. Heiß, hungrig und völlig berauscht von dem Gefühl, dass er sich mich einfach nahm. Ich krallte meine Finger in seinen Nacken, vergrub sie in seinem Haar, vergaß jede Vernunft und ergab mich ganz dieser neuen, gefährlichen Lust.
Mit einem leisen Keuchen löste er die Lippen von meinen, nur um seinen Mund an meinem Hals zu vergraben. Seine Stoppeln kratzten sanft auf meiner empfindlichen Haut, während seine Hände von meinen Schultern hinab zu meinen Hüften wanderten. Er packte fest zu, zog mich mitsamt dem rollenden Bürostuhl schwungvoll nah an die Schreibtischkante heran und hob mich mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung nach oben.
Ich landete keuchend auf der kühlen Holzplatte meines eigenen Schreibtisches. Meine Beine hingen links und rechts an den Seiten seines Körpers herunter. Instinktiv schlang ich sie um seine Hüften, um nicht den Halt zu verlieren, und zog ihn damit noch enger an mich heran. Jede professionelle Distanz war pulverisiert. Der Stoff meiner Bluse war weit geöffnet, mein Rock hochgerutscht.
Er sah zu mir auf, seine Atmung ging genauso flach und schwer wie meine. Seine Augen waren dunkel vor Verlangen. „Du hast gedacht, ich merke nicht, was du tust“, raunte er, während seine Hände langsam meine nackten Oberschenkel hinaufglitten. „Du hast gedacht, der liebe Markus merkt nicht, dass du ihn nur benutzt. Aber gestern Abend, als ich bis Mitternacht an deinen Zahlen saß, ist mir endlich ein Licht aufgegangen.“ Er trat noch einen Schritt näher, sodass ich seine harte Erektion durch den Stoff seiner Hose hindurch direkt an meinem Schoß spüren konnte. Ein wissendes Lächeln umspielte seine Lippen. „Aber weißt du was? Ich mache deine Arbeit ab jetzt gern. Wenn das hier das Honorar dafür ist.“
Seine Worte ließen mich erzittern. Der Gedanke, dass er meine Berechnung durchschaut hatte und nun die Kontrolle übernahm, raubte mir den letzten Verstand. Als er das Becken leicht nach vorne schob und ich seine ungeheure, unmissverständliche Härte so nah an meinem eigenen Schoß spürte, setzte mein Herz einen Schlag aus. Es war ein fast schmerzhaftes Versprechen von Erfüllung.
Meine bisherigen Liebhaber waren deutlich sanfter mit mir umgegangen. Bei ihnen war es ein harmonisches, fast vorhersehbares Spiel gewesen, geprägt von einer gewissen Behutsamkeit und Rücksicht. Aber das hier? Das hier war pure, ungefilterte Maskulinität, die mich wie eine Welle überrollte. Markus war nicht nur fordernd – er schien genau zu wissen, wie er meinen Körper zur Kapitulation zwingen konnte.
Ohne den Blick von mir abzuwenden, griff er nach meinem Slip. Seine Finger waren warm, fast fiebrig, als er den dünnen Stoff langsam über meine Hüften und meine nackten Oberschenkel nach unten gleiten ließ. Ich hob das Becken ein Stück an, völlig willenlos, begierig darauf, jede Barriere zwischen uns loszuwerden. Die kühle Luft des Büros auf meiner feuchten Haut ließ mich leise aufstöhnen.
„Du bist so heiß“, raunte er, während seine Hand zurückkehrte und seine Finger die empfindliche Innenseite meiner Schenkel hinaufwanderten. Als seine Kuppe den empfindlichsten Punkt zwischen meinen Beinen fand und sanft kreiste, entwich mir ein unkontrolliertes Keuchen. Ich war vollkommen bereit für ihn, unfähig, noch einen klaren Gedanken zu fassen. Er spürte es, und ein dunkles Glänzen trat in seine Augen.
Mit einer fließenden Bewegung öffnete er seinen Gürtel. Das metallische Klicken des Verschlusses wirkte in der Stille des leeren Raums unglaublich laut und sündig. Er öffnete den Reißverschluss und schob die Kleidung mit einer ungeduldigen Bewegung tief über seine Hüften. Ich wagte kaum zu atmen. Unter der sonst so lockeren Bürokleidung verbarg sich eine überraschend markante, athletische Silhouette. Seine stolze Härte ragte unübersehbar vor meinen Augen auf.
Als ich die Hände auf seine Schultern legte, spürte ich unter dem Stoff erst richtig, wie fest und breit er eigentlich gebaut war. Jede Spur des schüchternen Kollegen war endgültig verflogen.
Er trat ganz nah an die Schreibtischkante heran. Seine warmen Hände schoben sich unter mein Gesäß und zogen mich noch ein Stück weiter vor, bis ich seine Hitze unmittelbar an meinem Schoß spürte. Er legte seine Stirn für einen kurzen, intensiven Atemzug gegen meine. Unsere gehetzten Atemzüge vermischten sich, und ich spürte das heftige Beben in seiner Brust, das mir verriet, wie sehr er mich begehrte.
„Sieh mich an“, flüsterte er rauchig.
Ich schlug die Augen auf, fixierte seinen dunklen, brennenden Blick – und in genau diesem Moment drückte er sich mit einem tiefen, unaufhaltsamen Stoß in mich hinein.
Ein gellendes Aufkeuchen entfuhr mir, das ich im selben Moment mühsam dämpfte, indem ich meine Zähne fest in den Stoff seiner Schulter grub. Er füllte mich so vollkommen, so unglaublich tief und intensiv aus, dass mir augenblicklich der Atem wegblieb und eine Schockwelle aus purer Lust durch meinen Körper raste. Ich hätte Markus vieles zugetraut – aber niemals diese schiere, besitzergreifende Bestimmtheit.
Es war eine Urgewalt von einem Mann, die ich komplett unterschätzt hatte. Jeder Millimeter meines Inneren schien unter Strom gesetzt. Wo meine bisherigen Liebhaber immer von Zärtlichkeit und sanfter Rücksicht geprägt gewesen waren, nahm sich Markus meinen Körper mit einer absoluten, atemberaubenden Dominanz, die mich völlig willenlos machte. Ich konnte es nicht begreifen.
Er hielt inne, ließ mir eine Sekunde Zeit, mich an diese überwältigende, pulsierende Fülle zu gewöhnen, während seine Lippen wild meinen Hals hinabwanderten.
„Gott, du bist so perfekt...“, stöhnte er auf, und seine Muskeln unter meinen Händen spannten sich an, als er langsam anfing, sich in mir zu bewegen. Jeder einzelne seiner Stöße war wie eine Welle, die mich tiefer in diesen Rausch zog. Er bewegte sich mit einer unbarmherzigen, ruhigen Regelmäßigkeit, die mich völlig wehrlos machte.
Seine Hände hielten meine Hüften fest umschlungen, verankerten mich auf der Schreibtischkante, während mein Körper bei jeder Bewegung ein Stück auf dem kühlen Holz vor und zurück glitt. Dieser Kontrast aus der Kälte der Platte unter mir und der sengenden Hitze, die von Markus ausging, feuerte meine Sinne bis zum Äußersten an.
Ich hatte vergessen, wo wir waren. Ich hatte vergessen, dass draußen auf dem Flur jederzeit jemand vorbeikommen könnte. In meinem Kopf gab es nur noch das Geräusch unseres schweren Atems und das reibende Knistern von Papier, das von meinen Beinen achtlos vom Schreibtisch gefegt wurde.
Markus beugte sich vor, fing mein nächstes, lautes Stöhnen mit seinen Lippen ab und küsste mich so tief, dass mir schwindelig wurde. Seine Zunge bewegte sich im selben, fordernden Rhythmus wie sein Becken. Ich krallte meine Fingernägel in den festen Stoff seines Hemdes, zog ihn so nah an mich, wie es nur ging, und schlang meine Beine noch fester um seine Taille. Ich wollte jeden Millimeter von ihm spüren. Dieses Gefühl der totalen Erfüllung, das mich so vollkommen ausfüllte, trieb mich unaufhaltsam auf den Abgrund zu.
„Markus... bitte... ich kann nicht mehr...“, hauchte ich gegen seine Lippen, unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen.
„Sieh mich an, wenn du kommst“, raunte er mit belegter, rauer Stimme. Er beschleunigte den Rhythmus, stieß noch ein kleines Stück tiefer und gezielter in mich hinein, genau dorthin, wo es mich am härtesten traf.
Ich schlug die Augen auf. Sein Blick war dunkel, fixiert auf mein Gesicht, voller Stolz und ungezügelter Leidenschaft. Das war der Moment, in dem meine letzte Kontrolle endgültig zerschmetterte. Eine gleißende Welle der Lust explodierte in meinem Unterleib und breitete sich pulsierend in meinem ganzen Körper aus. Ich klammerte mich an ihn, schluchzte seinen Namen in den leeren Raum und bebte hilflos in seinen Armen. Das unkontrollierbare Engegefühl meines Körpers riss ihn augenblicklich mit sich. Mit einem tiefen, rauen Stöhnen stieß er ein letztes Mal tief in mich, vergrub sein Gesicht an meinem Hals und verharrte pulsierend in mir.
Die Stille, die danach ins Büro zurückkehrte, war fast greifbar. Nur unser gehetzter Atem war zu hören. Markus rührte sich eine ganze Weile nicht, hielt mich einfach fest an sich gedrückt, während mein Herz langsam wieder einen normalen Rhythmus fand.
Schließlich löste er sich sanft von mir. Er sah mich an, und in seinen Augen lag jetzt wieder ein Funke des lieben, vertrauten Markus – aber gepaart mit einem neuen, bleibenden Selbstbewusstsein. Er half mir vorsichtig vom Schreibtisch herunter, strich meinen Rock glatt und knöpfte mit ruhigen Fingern meine Bluse bis zur Mitte zu.
Er trat einen Schritt zurück, richtete seine eigene Kleidung und sah mich mit einem vielsagenden Lächeln an. „Ich denke, die Quartalszahlen für das nächste Mal können wir nächste Woche besprechen, oder?“
Ich spürte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg, aber diesmal war es kein Triumph – es war die süße Gewissheit, dass das Machtspiel im Büro gerade erst begonnen hatte. „Nächste Woche“, flüsterte ich und griff nach meiner Tasche. Als ich das Büro verließ, war die Luft draußen auf der Straße angenehm kühl, doch meine Haut unter der Bluse glühte immer noch. Ich zog mein Handy heraus, wischte die ungelesenen Benachrichtigungen meiner Freunde ungelesen weg und steckte es wieder ein. Ich brauchte heute Abend keine Ablenkung mehr. Mein Körper glühte noch immer, und ich wusste, dass ich heute Nacht an nichts anderes als an Markus denken konnte. Der Gedanke an den nächsten Morgen jagte mir schon jetzt eine wohlige Gänsehaut über den Rücken: Sobald ich das Büro betrat, würde mein Kopf nur noch ihm gehören.
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