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Live im Big Sexyland (fm:Dreier, 7718 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 23 2026 Gesehen / Gelesen: 1085 / 873 [80%] Bewertung Geschichte: 9.71 (21 Stimmen)
Das Big Sexyland war ein legendärer Stripclub in West-Berlin. Wir erlebten dort den wildesten Dreier unseres Lebens mit einer hochattraktiven Striptänzerin..


Ersties, authentischer amateur Sex


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Live-Show im Big Sexyland

© JoeMo1619 – Oktober 2026 ff.

Vorwort: Das Big Sexyland war als Stripclub mit Sexshop und Peepshow seit Ende der 1970er Jahre eine West-Berliner Institution. Es lag an der Hauptverkehrsstraße vom Zentrum nach Schöneberg und damit außerhalb jeglichen Rotlichtviertels. Der Club überstand auch den totalen Umbruch mit dem Fall der Mauer und lebte, zunehmend herabgewirtschaftet, noch bis in dieses Jahrhundert hinein.

Einmal im Jahr war es meiner Ehefrau Sabine und mir, Andreas, vergönnt, gemeinsam geschäftlich nach West-Berlin zu fahren. Wir waren eine Hörsaalehe im zweiten Anlauf, hatten beide in Kiel Pharmazie studiert, dann aber jeweils einen anderen Partner geheiratet

und uns für ein paar Jahre aus den Augen verloren. Die Zufälle des Lebens hatten uns nach unserer jeweiligen Scheidung bei der alljährlichen Konzerntagung der Pharmareferenten eines Berliner Pharmakonzerns zusammengeführt. Ich hatte dort nach meinem Examen zunächst Arbeit im Bereich der Krebsforschung gefunden, was jedoch auf Dauer zu langweilig geworden war. So war ich in den Vertrieb gewechselt, in meine norddeutsche Heimat zurückgekehrt, und hatte einen großen Bezirk als Pharmareferent für Krebsmedikamente übernommen. Sabine wiederum hatte mit ihrer sehr böse verlaufenen Scheidung auch ihre Beteiligung an der Apotheke ihres Ehemanns verloren und war drei Monate zuvor in einem geographisch fast identischen Bezirk bei meinem Arbeitgeber Pharmareferentin für Herz- und Kreislaufmedikation geworden. Als wir plötzlich im Berliner Kongresszentrum unvermittelt voreinander standen, fielen wir uns in die Arme und wurden in diesem Moment ein Paar, das nicht gewusst hatte, dass sie sich suchen, aber trotzdem gefunden hatten.

Wie so viele zweite Ehen war auch unsere deutlich offener und freizügiger. Wir marschierten beide auf unseren vierzigsten Geburtstag zu, wussten aus Erfahrung ziemlich gut, was wir im und außerhalb des Betts von unserem Liebesleben wollten und gleichermaßen, was wir nicht mochten. Zudem forderte unser Beruf im Außendienst ein hohes Maß an zeitlicher und räumlicher Flexibilität. In diesen Tagen der 1980er Jahre war der Pharmaaußendienst noch von einer Vielzahl von Ärzteveranstaltungen geprägt, die zumeist an verlängerten Wochenenden in erstklassigen Hotels echte Fortbildungsvorträge und Seminare mit den angenehmen Seiten des Lebens verknüpften. Sowohl die getrennten Veranstaltungen für Krebsmedizin beziehungsweise Herz- und Kreislauferkrankungen erfreuten sich reger und medizinisch hochklassiger Teilnahmen, wobei für uns mit routiniertem Blick schnell erkennbar war, welcher Arzt mit seiner ehelichen und welcher mit einer sonstigen Begleitung angereist war. Mancher Abend endete dann sowohl für Sabine als auch für mich mit einem oder auch mehreren Partnern in fremden Betten. Dieses Arbeitsumfeld kennend hatten wir bei unserer Eheschließung miteinander vereinbart, einfach Stillschweigen über die jeweiligen Erlebnisse zu bewahren. Das minimierte das mögliche Eifersuchtsrisiko auf beiden Seiten.

Nun rollten wir an einem trüben Novembertag des Jahres 1984 auf der nagelneuen Interzonenautobahn A 24 von Hamburg nach West-Berlin und machten bei dem gemütlichen, vorgeschriebenen 100 km/h-Tempo Pläne für unseren Berlinaufenthalt außerhalb der viel Zeit konsumierenden Konzerntagung.

„Der Freitag hat volles Programm, am frühen Abend gibt es dann das traditionelle Bankett mit freiem Büffet und für viele Teilnehmer noch wichtiger: freiem Saufen“, bemerkte ich mit durchaus zynischem Unterton.

„Und um 22 Uhr sind die meisten Teilnehmer bis an den Rand abgefüllt, manche sehr laut und unangenehm, manche sehr langweilig“, ergänzte Sabine mit ähnlichem Unterton.

„Und man muss sich dann entscheiden, wie man die restliche Nacht verbringen will.“

„Genau.“ Sabine lachte hintergründig. „Im Zweifelsfall habe ich ja Dich. Du bist nie volltrunken und immer noch einsatzfähig.“

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