Das indianische Medizinrad als Symbol der natürlichen Wirklichkeit (fm:Cuckold, 5965 Wörter) | ||
Autor: xzb | ||
Veröffentlicht: Dec 20 2023 | Gesehen / Gelesen: 6328 / 4510 [71%] | Bewertung Geschichte: 8.92 (37 Stimmen) |
Norden - freie Liebe, Osten - reine Herzerquickung, Süden - lose Dreiecksbeziehung, Westen - monogame Partnerschaft |
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Unterarm, "wir werden Wanderungen in die hügelige Umgebung unternehmen und Spiele werden nicht zu kurz kommen. Aber bevor wir weiterfahren will ich schnell meine Hände waschen", sprach sie, nahm ihre Tasche von der Lehne und verschwand die Treppe hinab ins Untergeschoß.
Wenig später kam sie die Stufen wieder hinaufgelaufen und trug jetzt den Ledermini, den Mart an ihr vermisst hatte. Mit extra langen Schritten und einem abschließenden Hüftschwung nahm sie die letzten Meter zum gemeinsamen Tisch. Auf der ganzen Terrasse gab es kein Augenpaar, das ihr nicht gefolgt wäre.
"Du siehst unverschämt gut aus", sagte Mart.
"Oh, danke schön", war Annelis Antwort und sie drückte Mart einen dicken Schmatz auf die Wange. "Du bist lieb", fügte sie hinzu.
Mart, der um die vielen Liebhaber aus ihrer bewegten Vergangenheit wusste, hakte nach: "Wieso hat es mit deinen Ex nicht geklappt?"
"Nun", erwiderte Anneli und beugte sich Mart entgegen, sodass er nochmal den Ausblick auf ihre halbwüchsigen Brüste genießen durfte, "die gingen mir mit ihrer Eifersucht schlichtweg auf den Nerv."
"Ich kann mir gar nicht vorstellen, woran das lag", antwortete Mart mit einem etwas ironischen Unterton.
"Mein indianisches Tierkreiszeichen ist nun mal die Schlange und Schlangen lieben Luxus und Ausschweifungen. Eine gewisse Toleranz muss der Partner da schon mitbringen, denn zur Schlange passt nicht nur der Rabe, sondern auch der Biber und der Bär."
"Interessant", antwortete Mart, "was ist denn mein indianisches Tierkreiszeichen?"
"Du bist Rabe", erwiderte Anneli, "kommunikativ, diplomatisch, vermittelnd, intelligent, sozial und nachsichtig."
"Vielen Dank für all die schönen Attribute, aber nachsichtig? Gegenüber deinen weiteren Liebhabern? Biber und Bär?"
"Weißt Du", antwortete Anneli und strich sich die Zöpfe nach hinten, "ich finde die Vorstellung, dass die Entstehung des Nachwuchses auf die Ansammlung der Samen mehrerer Väter zurückzuführen ist, sehr spannend. Jeder weitere Mann lässt die Persönlichkeit des zukünftigen Kindes wachsen."
"Das ist mir neu", warf Mart ein, "und es deckt sich nicht ganz mit der gängigen medizinischen Lehrmeinung."
"Na ja, man muss es im übertragenen Sinn verstehen, aber das andere Extrem, welches auch keiner wissenschaftlichen Prüfung standhält, predigt mein Herr Vater: Besucht die Kirche der Jungfrau Maria, die hat komplett ohne Geschlechtsakt geboren, das Kindlein wurde empfangen durch den Heiligen Geist allein."
Mart sparte sich, die Diskussion fortzuführen, und Anneli übernahm für die nächste Etappe das Steuer. Er ließ sich gerne von ihr chauffieren. Sexy fand er, wie sie beim Bedienen der Pedale stets darauf bedacht war, ihre Knie zusammenzuhalten. Es erinnerte ihn an eine andere Stellung ihrer Beine, die er ebenfalls liebte.
Anneli reichte Mart ihr Smartphone mit den Worten: "Hier, meine Freundin Uschi!"
Mart studierte das Foto auf dem Display. Uschi war hübsch anzuschauen. Bestechend war ihr langes, herrliches Haar, welches in zwei starken, bläulich schwarzen Zöpfen ihr weit über die Hüften herab reichte. Sie hatte eine Samtschwärze in den Augen, die unter langen Wimpern halb verborgen lag. Die Grübchen auf ihren weich und warm gezeichneten vollen Wangen ließen auf Witz und Humor schließen. Ihr Teint spiegelte in heller Kupferbronze mit einem Silberhauch.
"Oh, wow", kommentierte Mart, "hinreißend, könnte eins zu eins in einem Western die Squaw des großen Häuptlings geben."
Annelis Mini war in der Sitzposition ein wenig nach oben gerutscht und Mart bewunderte ihre Beine in voller Länge.
Er konnte nicht widerstehen und legte seine Hand auf ihren atemberaubenden Oberschenkel. Er war weich und fest zugleich. Anneli führte das Auto unbeirrt auf der mittleren Fahrspur. Marts Hand wanderte immer weiter nach oben, bis er den Saum ihres Höschens berührte. Anneli nahm jetzt die Beine doch ein wenig auseinander und Mart streichelte mit seinen Fingerspitzen durch ein dünnes Stück Baumwolle ihr liebreizendes Pfläumchen.
Anneli blickte geradeaus, verlangsamte aber die Fahrt, während Marts Finger unter ihren Schlüpfer wanderten und seine Fingerkuppen feuchte Details ertasteten.
"Wir haben es gleich geschafft", ließ Anneli verlauten und schob Marts vorwitzige Hand aus ihrer Körpermitte, "die nächste Ausfahrt müssen wir raus."
Sie gab Gas, um sich vom Schwerverkehr auf der rechten Spur zu lösen und den Blick auf die Hinweisschilder am Straßenrand frei zu bekommen. Auf einem großen braunen Schild stand "Autobusna stanica".
"Das muss es sein", sagte Anneli und lenkte auf den Verzögerungsstreifen, sie steuerte das hintere Ende des Parkplatzes an. Bevor sie ausstieg, zog sie ihren Mini ein wenig in die Länge, obwohl es kaum etwas zu ziehen gab.
"Komm", sagte sie und deutete nach vorne, "lass uns ein Stück zu den Seen runtergehen, der Bus wird noch eine halbe Stunde brauchen, Uschi hat mir eine Nachricht geschickt." Sie fasste Mart bei der Hand, seine Augen hingen an ihren schlanken Beinen, ihrem eleganten Gang.
Sie traten in den Nationalpark ein. Der deutlich erkennbare Pfad führte in sanften Windungen durch den dichten Wald. In den Baumkronen war das Zwitschern von Vögeln zu hören, und unter ihren Schritten knisterten die trockenen Blätter des vergangenen Jahres.
Nach einigen Minuten erreichten sie einen kleinen Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick auf türkisfarbene Seen bot. Das kristallklare Wasser spiegelte den Himmel wider, und sie waren mit der umliegenden Landschaft allein, kein Mensch weit und breit. "Das muss der Silbersee sein", rief Anneli aufgeregt.
Ein grobes Holzgeländer schützte die Spazierenden vor einem Sturz die Böschung hinunter. Anneli stellte die Beine schulterweit auseinander und lehnte sich über den dicken Handlauf. Der Mini rutschte nach oben und gab den Blick auf ihr apartes Popöchen frei. Mart nahm sie bei den Hüften und drückte seine harte Lanze gegen ihre weichen Bäckchen. Anneli sagte nur: "Entführe mich in die Geheimnisse des großen Manitu!"
"Aber wir sind hier in Kroatien", wandte Mart ein, "der wusste, wonach Anneli der Sinn stand, Sex in der Öffentlichkeit ist hier strafbar."
"Du musst mutiger und freier im Kopf werden, mein Lieber", antwortete Anneli und beugte sich noch ein Stück über das Geländer hinaus, "wenn Du mich im Auto heiß machst, dann kannst Du nicht einfach aufhören, das gehört zu meinen Regeln."
Der Anblick ihrer runden Pobacken ließ Mart keine Wahl. Der kleine Krieger hatte seine Hose gespannt und er entließ ihn an die frische Luft. Willig ließ sich Anneli von ihrem Höschen befreien. Im Einklang von Erde, Luft und Wasser flutschte Mart in Annelis reizendes Döschen, und sie vögelten, als wollten sie die Stabilität des Geländers bis zur Grenze testen.
"Lass mich umdrehen", bat Anneli, "du musst mich von vorne nehmen, sonst kann ich nicht kommen, ich muss aber kommen, sonst werde ich verrückt." Anneli wand sich aus Marts Umklammerung, drehte sich ihm zu, setzte sich auf die dicke Holzbohle und nahm die Beine auseinander.
Mart schob sich dazwischen, sodass sie ihre Schenkel um seine Hüften schließen konnte. Sein Riemen fand mit Leichtigkeit zurück in ihr aufgeregtes Döschen.
Solche Wünsche wollte er ihr nicht abschlagen. Mit jedem seiner Lendenstöße brachte er sie näher an den heißersehnten Höhepunkt.
Mit Blick in die unverbrauchte Natur auf den glitzernden See sog er auf, was das Leben für ihn bereithielt. Nur das Knacken eines Astes hinter ihm auf dem Weg ließ Mart innehalten. Näherte sich jemand? Gar jemand offizielles und die gefürchteten Konsequenzen ihres unzüchtigen Treibens müssten sie nun doch tragen? Aber Anneli, die ihren Blick über seine Schulter gerichtet hatte, hauchte: "Nicht aufhören!"
Mart fühlte seine Manneskraft erstarken. Leidenschaftlich hob er Anneli fast vollständig von der gehobelten Unterlage. Gierig schob sie sich auf seinen strammen Riemen und saugte ihn bis zum letzten Zentimeter in ihr Pfläumchen.
Sie kam laut. Mart versuchte sie ein wenig zu beruhigen. Aber ihre geräuschvollen Seufzer trieben ihn selbst zum Äußersten und er schoss ab und ergänzte ihr lustvolles Feuchtgebiet um seinen Beitrag, der sich schon auf der Autofahrt aufgestaut hatte.
"Du bist schärfer als jede Cayenne Chilipfefferschote", sagte Mart und drückte Anneli einen Schmatz auf ihre nackte Schulter, ihr geknotetes Hemd war im heißen Gefecht ein wenig verrutscht. "Vielen Dank", erwiderte Anneli, "Du bist ein würdiger Häuptling und hast mir den Vortritt gelassen."
Sie machten sich ein wenig zurecht und traten den Rückweg zum Busbahnhof an. Direkt hinter der ersten Biegung schallte es ihnen entgegen: "Anneli mein heißes Apfelpastetchen." Anneli lief auf den Rufenden zu und umarmte ihn, bis Mart hinzukam. Dann stellte sie die beiden einander vor. Mart und Marco musterten sich gegenseitig und reichten sich schließlich die Hand.
Am Busbahnhof wartete Uschi mit dem Gepäck. Mart erkannte sie sofort wieder. Sie sah mindestens so gut aus wie auf der Aufnahme, die er betrachten durfte. Uschi war etwas kleiner als Anneli und nicht so gertenschlank, dafür hatte sie nicht nur die dickeren Zöpfe, sondern auch die dickeren Möpse.
Auf dem Weg zum Auto sprach Mart Anneli an. "Als wir uns auf dem Aussichtsplatz stürmisch liebten, das Knacken des Asts, war das nicht Marco?"
"Keine Ahnung", sagte Anneli und blinzelte ein wenig, "ich hatte nur Augen für dich", dann drückte sie ihm nochmal ein Küsschen auf die Wange.
Mart realisierte, dass er sich mit Anneli ein Format geangelt hatte, mit dem er erst mal klar kommen musste.
Sie verstauten die beiden zusätzlichen Taschen im Kofferraum und setzten ihre Fahrt zu viert fort.
Eine gute Stunde später bog Anneli auf die gekieste Einfahrt einer großzügigen Villa. Sie thronte majestätisch am Rande eines Kiefernwäldchens. Der Charme vergangener Zeiten strahlte von jedem Stein der Fassade, die von einem warmen, cremefarbenen Anstrich gezeichnet wurde, das Dach mit den charakteristischen roten Pfannen trug seinen Teil dazu bei.
Die hohen Fenster waren von üppigem Wein umrankt, der im Frühjahr in voller Blüte stand und dem Gebäude einen romantischen, verträumten Anblick verlieh. Balkone und Terrassen waren mit kunstvollen Metallgeländern verziert, die an die Handwerkskunst vergangener Zeiten erinnerten.
Der Eingang zur Villa folgte einem gewundenen Pfad. Eine schmiedeeiserne Pforte öffnet sich zu einem kleinen Vorhof mit einem Brunnen in der Mitte, dessen sanftes Plätschern die Luft mit einer beruhigenden Atmosphäre erfüllt. Darum herum waren konzentrisch Mosaike aus bunten Steinen gelegt. Vier Strahlen führten nach außen und trennten die Kreise in Quadranten. Jedes Viertel hatte seine eigene Form und Farbgebung. Intuitiv umschritten sie den äußersten Rand, denn die Ausstrahlung des Gebildes war so stark, dass man die Ader einer geheimnisvollen Energie, die sich vom Brunnen in die Arme des Steinpuzzles zog, förmlich spüren konnte.
Schließlich schritten sie durch eine breite Glastür in das weitläufige, mit Quadern ausgelegte Foyer. Die Möbel waren in einem traditionellen Stil gehalten, mit dunklen Holztönen und handgeschnitzten Details. Teppiche mit folkloristischen Mustern zierten den polierten Steinboden. Handgewebte Vorhänge filterten das Sonnenlicht und erzeugten einen warmen, einladenden Glanz im Raum.
Ivana, die Tochter der Eigentümer stand mit offenen Armen im Foyer. Sie hatte die Steinchen in der Einfahrt unter Marts Autoreifen knirschen gehört. Sie trug eine farngrüne Bluse und eine schmucke Kette mit großen bunten Halbedelsteinen. Ihre hellbraunen Haare waren hochgesteckt und wurden von einer Holzspindel gehalten.
"Schön, dass ihr da seid", ließ sie verlauten, "meine Eltern sind übers Wochenende nach Deutschland gefahren, wir haben also sturmfreie Bude. Ihr könnt die beiden Zimmer in der ersten Etage beziehen."
Im Stil der fünfziger Jahre schwang sich eine ausladende Treppe mit Messinggeländer nach oben.
"Lasst uns unsere Sachen auf die Zimmer bringen und dann gemeinsam losziehen. Wir könnten den Liebespfad an der Dubracina entlanglaufen," schlug Anneli vor.
Uschi und Marco nickten zustimmend. Ivana meinte, das sei eine gute Idee, sie könne aber nicht mit, denn sie müsse nochmal los, Sachen fürs Wochenende besorgen. "Ich lasse die Terrassentür unversperrt, ihr könnt sie aufziehen, ich besuche noch eine Freundin und bin erst später wieder zurück", rief sie den vieren hinterher.
Eine gebogene Brücke führte sie über die Hafeneinfahrt hinüber zur Marienkirche, die der Stadt den Namen verliehen hat. Das Gotteshaus war schneeweiß getüncht und der breite Turm, von der Nachmittagssonne in gleißendes Licht getaucht, erhob sich weit in den strahlendblauen Himmel. An den von Annelis Vater angeregten Besuch dachten sie nicht, sondern ließen die Stadt mit ihren geschäftigen Menschen hinter sich.
Immer weiter wanderten sie die Dubracina hinauf. Der Pfad war schmal und kurvig. Vereinzelt standen Häuser direkt am Wegesrand. Sie waren klein, einstöckig, mit roten Ziegeln gedeckt, zwischendrin mit Blechen geflickt. Teilweise waren sie unbewohnt und dem Verfall preisgegeben.
Der Steig wurde steiler und schmaler. Links und rechts standen Bäume und Hartlaubgewächs. Der Bach begleitete sie mit einem Glucksen. Sie erreichten einen Wasserfall. Über einen Felsen stürzte das Wasser in den Bachlauf, dem sie gefolgt waren. Kurz entschlossen kletterten sie die Böschung hinunter, um dem Naturschauspiel möglichst nah zu sein.
Sie zogen Schuhe und Socken aus, um in dem kühlen Wasser ihre Füße nach der Wanderung ein wenig zu erfrischen.
"So jetzt ein paar Fotos für die Community", rief Anneli und zückte ihr Smartphone. Uschi tat es ihr gleich und die beiden knipsten sich gegenseitig.
"Jetzt ein paar Aufnahmen mit den Jungs", meinte Uschi. Aber bitte mit freiem Oberkörper.
Marco hatte das Hemd ausgezogen und spannte seine Brustmuskulatur, um die Mädels zu beeindrucken. Mart, der deutlich schmaler gebaut war, zögerte. Marco stand in Fransenlederhose neben Anneli mit einem Arm um ihre Schulter.
"Sehr schön!", rief Uschi und hielt ihr Handy auf die beiden. Marco legte eine Hand an Annelis Hüfte und mit der anderen rutschte er recht unverhohlen bis über den unteren Rand ihrer Bluse.
Statt ihm eine zu scheuern, worauf Mart wartete, nahm Anneli ihre Arme über den Kopf und legte sie Marco in den Nacken. Marco öffnete die Verknotung ihrer Hemdzipfel, die Enden fielen auseinander und Annelis blanker Busen wurde von den Strahlen der tiefstehenden Sonne in ein lebendiges, oranges Licht getaucht. Uschi knipste ein Foto ums andere.
Die Sonne neigte sich zum Horizont, als sie ihren Weg zurück antraten. Etwas ermattet vom langen Tag erreichten sie ihr Quartier. Ivana war noch unterwegs und sie betraten das Haus durch die unverschlossene Terrassentür.
Ihre großzügigen Schlafzimmer lagen nebeneinander und waren ähnlich ausgestattet. Je eine Balkontür zum Kiefernwäldchen hinaus, ein Wohnbereich in der Mitte und ein Himmelbett in einer Nische. An das Nachbarzimmer angrenzend befand sich eine Zwischentür. Anneli rüttelte am Griff, aber sie war verschlossen. "Könnt ihr auch mal die Klinke drücken?", rief sie.
"Ja ha", tönte es zurück und mit beiden Knäufen gedrückt ließen sich die großen Flügel aufklappen.
Die vier setzten sich in die geöffnete Zwischentür und schauten die Fotos auf den Handys durch. Eine Auswahl wollten Anneli und Uschi hochladen. "Die sind gut!", meinte Anneli und deutete auf zwei Fotos, die sie mit ihrem makellosen Oberkörper in der Abendsonne zeigte. Annelis freizügiges Wesen war schwer zu toppen.
Die Uhr zeigte kurz nach Mitternacht, als Mart anmeldete, er müsse sich mal hinlegen. Marco schloss sich an und die beiden Jungs machten sich fertig für die Nacht, während die Mädels in der Zwischentür sitzen blieben und allerlei zu gackern hatten.
Mart war schnell eingeschlafen und die Geschehnisse des Tages drängten in seine Träume. Er sah Marcos Hand an Annelis blankem Busen. Doch anstelle Marco Einhalt zu gebieten, nahm Anneli ihre Schenkel auseinander und lud ihn ein, sie weiter zu liebkosen.
Anneli schien daran Gefallen zu finden, ihr schneller Atem wurde von einem nicht zu überhörenden Stöhnen begleitet. Mart konnte nicht länger zusehen. Aber als er Marco packen wollte, da wurde ihm gewahr, dass er im Bette lag und die Szene sich vor seinem geistigen Auge abgespielt hatte.
Allein Annelis spitzes Stöhnen verstummte nicht und ließ große Erregung vermuten. Mart versuchte, sich in der Dunkelheit zu orientieren.
Annelis Stimme schien aus dem Zimmer nebenan zu kommen. Aber lag sie nicht neben ihm im Bett? Mart beugte sich über die Bettdecke und war nicht wenig überrascht. Er teilte die Matratze mit Uschi, die durch seine Regungen jetzt ebenfalls erwachte.
"Was ist hier los?", flüsterte Mart, "du bist zu mir ins Bett gekommen und Anneli zu Marco?"
"Ja, das war Annelis Idee, sie ist halt sehr aufgeschlossen."
"Aufgeschlossen nennst Du das", erwiderte Mart. "Ich würde mal sagen Anneli und Marco ficken, was das Zeug hält."
"Anneli war schon immer nicht nur zeigefreudig, sondern auch freizügig."
"Zeigefreudig und freizügig", wiederholte Mart, "wie schätzt Du das ein?"
"Na ja, warum sollte sie sich verstecken und Männertausch ist jetzt nichts so Ungewöhnliches, ihn kannten bereits die Ureinwohnerinnen Amerikas. Man glaubt, dass der Wechsel des Partners einen Identitätswechsel ermöglicht, um so böse Geister in die Irre zu führen."
"Die Frauen auf dem neuen Kontinent schienen schon früh auf Gründe gestoßen zu sein, warum sie sich nicht mit einem Partner begnügen sollen. Anneli hat mir von der Geschichte mit dem bunten Nachwuchs, der sich daraufhin einstellt, erzählt", erwiderte Mart.
"So ist das", gab Uschi zurück und zog ihr Schlafhemd über den Kopf, sodass ihre üppigen Titten nur so wippten.
"Hast Du Angst vor großen Brüsten?"
"Ich könnte sie überwinden", erwiderte Mart, strich ihre Zöpfe nach hinten und nahm ihre fülligen Melonen in seine Hände.
Uschi ließ sich in die Kissen sinken. Mart berührte ihre Schenkel und fand mit seiner Zunge zwischen ihre Beine. Ihr Döschen war feucht. Mart liebkoste ihren Venushügel und Uschi packte seine Unterarme in einer Art, die es offensichtlich machte, dass Mart für ihren Partner, der in fremden Schlafzimmern wilderte, einspringen durfte.
Mart fügte sich gern und schob seine harte Latte in Uschis weiche Möse. Anneli und Marco im Zimmer nebenan gaben den Takt vor. Auf ein "Ah" von Anneli folgte ein "Uh" von Uschi. Die beiden Mädels hörten, wie es der Freundin besorgt wurde. Die Jungs ebenso. Die Abfolgen wurden schneller und lauter. Das Mezzoforte steigerte sich zu einem Fortissimo. Anneli kam, dann schwoll Uschis Stöhnen zum Geheul einer jungfräulichen Squaw, die vom Stammeshäuptling genommen wird, weil es sein Vorrecht ist. Mart spritzte ab und war sich sicher, dass Marco sich ebenso wenig zurückhielt.
Die Morgensonne, die durch die Balkontüre ihren Weg bahnte, weckte Mart. Er drehte sich zur Seite, Anneli lag neben ihm. Sie blinzelte, als die Sonnenstrahlen ihre Lider berührten. "Guten Morgen mein Schatz", sagte sie und gab Mart ein Küsschen, "Hast Du gut geschlafen?"
Mart blickte sich im Zimmer um, die Verbindungstür war zwischenzeitlich geschlossen worden.
"Du machst Witze", erwiderte Mart, "ich wurde wach, weil Du mit Marco gefickt hast, dass die Zwischentür nur so gewackelt hat."
"Im Urlaub soll man mit Sex nicht sparen", antwortete Anneli und griff mit ihrer Hand um Marts Morgenlatte. "Bist Du etwa eifersüchtig?", legte sie nach und bewegte ihre Finger an seinem Schaft entlang, dass ihm das Blut weiter in die Schwellkörper schoss.
"Ja, allerdings", antwortete Mart, etwas besänftigt.
"Das musst Du aber nicht, und Uschi war doch heute Nacht sicher nett zu dir. Sie ist meine beste Freundin und ich möchte, dass sie auch deine beste Freundin wird."
"An diesen Gedanken muss ich mich erst gewöhnen."
"Freunde dich damit an, wir werden das Leben genießen," erwiderte Anneli.
Frisch geduscht schritten sie die geschwungene Treppe hinunter. An den Kanten der breiten Glastür brachen sich die Strahlen der Morgensonne. Im Foyer hingen zwei große Bildschirme, sie zeigten neben den Nachrichten des Tages das Portal mit den Fotos, die in die Community hinaufgeladen wurden. Annelis barbusige Bilder stachen prominent hervor. Das orange Licht mit Streifen über ihrem Körper verlieh ihr eine wilde Note. Ihre Brüste warfen scharfe Schatten und strahlten eine besondere Erotik aus.
Die Tür ins Esszimmer stand offen. Bis zum Boden reichende Fenster öffneten den Blick auf die umliegende Natur. Ein langer, massiver Holztisch, umgeben von Stühlen mit geschnitzten Rückenlehnen dominierte den Raum. An einer Seite saßen Uschi und Marco, sie waren offensichtlich zügiger aus den Betten gekommen. Marco schien bester Laune zu sein und grinste breit, als Anneli mit typisch elegantem Schwung ihren Platz einnahm.
Es hatte aber ein weiterer Frühstücksgast Augen für Anneli. Uschi und Marco gegenüber saß ein junger Mann.
"Kaffee oder Tee?", fragte Ivana. "Und nehmt von den Eiern mit Speck, ihr müsst hungrig sein nach der langen Nacht", fügte sie mit einem Augenzwinkern hinzu. "Ich möchte euch Dragan vorstellen. Er ist aus der Nachbarschaft und wollte sich ein wenig um den Garten kümmern und später bei St. Maria seinen Messdienst antreten", sagte sie und legte den Arm um seine Schulter.
Dragan erwiderte nichts, mochte aber seine Augen von Anneli nicht abwenden. Mart vermutete, dass Dragan die Fotos im Foyer nicht entgangen waren und Annelis freizügige Aufnahmen seinen Gefallen gefunden hatten.
Nachdem das Frühstücksgeschirr in der Spülmaschine verstaut war, traten die sechs durch die Terrassentür ins Freie.
Der Garten war nach Annelis Geschmack. Ungepflasterte Wege aus Kies und Schotter schlängelten sich durch die üppige mediterrane Vegetation. Eine reiche Auswahl an einheimischen Pflanzen und Blumen spiegelte die natürliche Flora der Region wider. Holzmöbel sorgten für Verweilgelegenheiten.
Auf dem kreisrunden Vorplatz blieb Ivana stehen und erklärte: "Dieses kunstvolle Mosaik auf dem Boden mit dem kleinen Brunnen in der Mitte, das ihr sicherlich bei eurer Ankunft bemerkt habt, ist ein Medizinrad. Es existiert weltweit. Im Zentrum des Rades besteht vollkommenes Gleichgewicht und Verbindung zur Quelle, dem großen Geist und der allumfassenden Liebe."
Die Umrisse des Symbols mit knapp fünf Metern Durchmesser waren harmonisch in die natürliche Umgebung eingebettet. Die vier Himmelsrichtungen wurden durch unterschiedliche Farben und Muster repräsentiert, die einzelnen Quadranten haben ihre eigenen Charakteristika.
"Wir wollen den Tag mit einem kleinen Kostümspaß anstimmen. Dazu habe ich ein paar stylische Sachen mitgebracht." Sie öffnete eine Holzkiste, die zwischen Rad und Haus stand und rief: "Sucht euch etwas aus!"
Ein kleines Chaos, das an einen Schlussverkauf erinnerte, begann. Ketten und Armreifen kamen zum Vorschein. Anneli schnappte sich einen Federschmuck. Uschi hängte sich eine Holzkette um den Hals und steckte sich eine Kornblume ins Haar.
Die Sonne warf ihr Morgenlicht auf die Bande, voller Leben, Farben und Begeisterung. Schurze, Fransen und Federn flatterten in der lauen Brise, die vom Meer herauf wehte.
"Die Boxershorts musst du ausziehen, das sieht mit dem Lendenschurz von der Seite blöd aus", forderte Anneli Mart auf.
Mart tat ihr den Gefallen, obwohl die Sache jetzt mehr als luftig wurde. Ein Schottenrock, dachte Mart, ist dagegen ein feudales Kleidungsstück, länger und obendrein aus schwerer Schafswolle. Der Schurz war da nicht mehr als ein Fähnlein. "Die anderen Jungs auch", verlangte Anneli. Marco und Dragan ließen sich nicht lumpen. Jetzt wehten nicht nur Fransen im Wind.
"Dann bin ich mal gespannt auf deine Verkleidung und die der anderen Mädels", verlautet Mart.
"Du wirst begeistert sein", erwiderte Anneli und schnappte sich zwei lange Ketten. Ivana meinte: "Ich hab Schminksachen und Accessoires in meinem Zimmer."
Die drei Mädels verschwanden im Haus. Die Jungs warteten draußen. In der Kiste fanden sie eine Friedenspfeife. Marco hatte etwas American Spirit Zigarettentabak in einem Beutel. "Kommt", sagte er, "die wollen wir uns anstecken."
Marco stopfte die Pfeife und entzündete sie mit seinem Feuerzeug. Er zog, bis weiße Wölkchen austraten. Dann reichte er sie feierlich an Mart weiter, der sie nach einem langen Zug Dragan übergab. So besiegelten sie ihre Männerfreundschaft wie schon viele Generationen großer Krieger vor ihnen.
Endlich traten Ivana und Uschi durch die Terrassentür zurück auf den Vorplatz.
Ivanas Hochsteckfrisur war mit bunten Bändern und vereinzelten Federn ausstaffiert. Sie trug Mokassins, kunstvoll bestickt, und ihre Handgelenke waren mit Armbändern aus Leder und Perlen geschmückt. Ihre Wangen und Augen waren dezent mit Blumenmustern verziert.
Uschis Haare waren zu einem kunstvollen Zopf geflochten und mit schillernden Federn und farbenfrohen Schleifen dekoriert. Ein Band aus Perlen zierte ihre Stirn. Um ihre Hüften trug sie einen breiten Gürtel aus Leder und Pailletten, die bei jedem Hüftschwung fröhlich klimperten.
Schließlich Anneli mit mächtigem Federschmuck im Haar. Die Kriegsbemalung auf ihren Wangenknochen hatte sie mit knallroten Lippen im selben Farbton ergänzt. Die Wimpern waren getuscht und über ihren wunderschönen Augen nochmal rote Punkte appliziert.
Dragan kämpfte sichtlich mit einer Erektion. Besonders Annelis Brüste, die nur spärlich bedeckt waren, empfand er in natura noch aufreizender, als er sie auf den Aufnahmen wahrgenommen hatte. Uschi und Ivana hatten zwar mehr Stoff über ihrer blanken Haut, aber ihre weiblichen Reize keinesfalls versteckt, sondern mit Bauch- und Halsketten ihre Hüften und Brüste sehr schön in Szene gesetzt. Der Arme gab sich alle Mühe, seinen Lendenschurz vor der Erhebung gegen die Schwerkraft zu bändigen.
Ivana sprach: "Kommt zu mir in die Mitte des Rades und spürt die Energie der Quadranten: Norden - freie Liebe, Osten - reine Herzerquickung, Süden - lose Dreiecksbeziehung, Westen - monogame Partnerschaft."
Die sechs drängten sich dicht aneinander.
"Die Reise über das Rad beginnt im Osten, dem Feuer. Hier erwecke ich die Energie in mir selber. Sich selbst zu lieben, mit sich selbst Liebe zu machen, entspricht der Herzerquickung, dem Selbstvergnügen. Die eigene Sexualität ist das erste, was wir in uns in jungen Jahren entdecken und erfahren, dann wandern wir meist weiter."
"Im Gegenüber, dem Westen, auf Mutter Erde kommen zwei Energiewesen, die sich Liebe und Sexualität teilen. Es ist das sich Einlassen, sich Verbinden, um Teil des Anderen zu werden und die Sexualität als allgegenwärtige Kraft zu erkennen. Der sexuelle Höhepunkt liegt hier in der Abstimmung der körpereigenen Energien zweier Individuen."
"Unten im Süden, dort wo das Wasser hinfließt, finden sich die Menschen, die gemeinsames Wachstum wünschen. Eine große Kraft wirkt auf diesem Feld, das Geschöpfe aus vergangenen Leben anzieht. Wir sind nie allein unterwegs gewesen und sind es auch heute nicht. Es fehlt uns die Erinnerung daran, wie viele Partner wir bereits für unsere Entwicklung zur Verfügung hatten."
"Im Norden, auf der anderen Seite, dem Platz des Windes, hilft uns der Atem, uns einzulassen. Der Wind ist der große Sämann, der die Samen in alle Richtungen trägt. Er lehrt uns, das zu beatmen, was wir wünschen und in unser Energiefeld zu ziehen, wen immer wir wollen. Das Leben will von uns beatmet werden."
Anneli holte tief Luft, wie ein tanzender Sonnenstrahl hob sie die Arme und lehnte sich Mart entgegen. Sie spürte die sanfte Brise, die ihre Haut umspielte, als Mart sie von ihrer Bluse befreite. Anneli genoss es, im Mittelpunkt zu stehen, und die Energie des Augenblicks in sich aufzunehmen. Mart ließ seine Hände leicht auf ihre Schultern sinken, als ob er sie erden wollte, während er ihr zugleich die Freiheit ließ, sich ganz auf sich selbst einzulassen.
Anneli bemerkte Dragans Blick, sie schenkte ihm ein Lächeln - eines, das Wärme und Offenheit ausstrahlte. Es war keine Provokation, sondern eine Einladung, Teil des Moments zu sein. Mart gewahrte es und blieb gelassen, denn er hatte seine Freundin einzuschätzen gelernt.
Sanft berührte er ihre Brüste. Anneli schloss die Augen, atmete tief und labte sich daran, die Blicke auf sich zu wissen. So wie sich ihre Nippel unter Marts Fingerkuppen verfestigten, so wurde aus Dragans leichter Erektion eine handfeste.
Marco und Uschi konnten die Energie ebenfalls spüren. Diese ungewöhnliche Harmonie, die sowohl Freiheit als auch Verbundenheit beinhaltete, schuf eine Atmosphäre, in der Emotionen und Beziehungen auf eine neue Ebene gehoben wurden. Die Dynamik des Südens, die sie zuvor so stark empfunden hatten, schien jetzt in der Mitte des Rades mit den anderen Quadranten zu verschmelzen.
Mart und Anneli standen in einer spielerischen Verbindung. Anneli hatte sich gänzlich auf Marts Berührungen eingelassen und ihre bunten Federn schimmerten in der Sonne. Ivana fühlte Dragans Erregung an ihrem Körper und lächelte ihm zu.
"Wir sind hier, um zu teilen - Energie, Freude, Momente. Lasst es geschehen." Ivana nahm Dragans Hände und führte sie in eine langsame, fließende Bewegung. Dann nahm sie einen Arm um seine Schulter, mit der freien Hand kümmerte sie sich um seinen zum Bersten gespannten Riemen. Sie strich an seinem Schaft mit hartem Griff auf und ab, dann ging sie in die Hocke und schob ohne Umschweife ihre Lippen über seine empfindliche Jungmännerpenisspitze.
Vorsichtig drückte sie mit ihrer Zunge seine Eichel gegen ihren Gaumen. Mit der anderen Hand fuhr sie fort, seinen Schaft zu stimulieren, ihr Griff war so hart, wie sein Steifer es verdiente. Dann nahm sie ihre Hände an seine Pobacken. Sie waren glatt und unbehaart, wie es einem Jüngling gut stand. Sie lutschte seinen jungfräulichen Riemen mit Freude und Ambition, dass es nur so schmatzte und flutschte. Das war für den unerfahrenen Dragan zu viel und seiner spontanen körperlichen Reaktion folgend spritzte er ohne Vorwarnung eine volle Ladung in Ivanas vorwitziges Göschchen. Ivana schluckte, aber der Rest verteilte sich auf ihren Lippen und rann das Kinn hinab. Mit dem Handrücken versuchte sie ihr Gesicht von Dragans heißen Samen zu befreien.
"Mach dir keine Sorgen", sagte sie zu Dragan, "es ist völlig normal, dass ein Jüngling seine Ejakulation noch nicht gut kontrollieren kann. Aber mit ein wenig Übung wird dir das spielend gelingen."
Anneli hatte ihre Augen zwischenzeitlich geöffnet und Ivana neugierig beobachtet. Ivana lehnte sich ihr entgegen und gab ihr einen dicken Schmatz auf ihren Mund. Anneli öffnete bereitwillig ihre Lippen und teilte mit Ivana Dragans Sperma, das sie noch nicht verschluckt hatte oder abwischen konnte. Als die beiden Freundinnen ihren intensiven Kuss, eingeschmiert mit der geborgten Körperflüssigkeit, beendet hatten, da drehte sich Anneli Mart zu, der seine Hände sanft um ihre Brüste gelegt hatte. Sie suchte seine Lippen, Mart versuchte auszuweichen, war es doch unübersehbar gewesen, was Ivana da mit Anneli getauscht hatte. Gegenwehr war zwecklos, Anneli setzte gegenüber Mart wieder einmal ihren Willen durch, und er schmeckte mit der Berührung ihren Lippen, von ihrer Zunge eine vornehmliche Note, die den Tabak nach dem Genuss der Friedenspfeife deutlich in den Hintergrund drängte. Anneli ließ sich nicht abschütteln und hing fest um seinen Hals. Sie presste ihren Mund auf den seinen, und es blieb Mart keine Wahl mit Anneli zu teilen, was sie teilen wollte.
"Das war aber ein spritziger Auftakt", meinte Ivana und drückte Uschi ebenfalls ein Küsschen auf die Lippen. Vielleicht war es das Medizinrad, vielleicht die Magie des Gartens - doch was immer es war, es hatte die sechs Freunde auf eine Reise geschickt, die lange nicht zu Ende war.
"Ich muss los", stammelte Dragon, dem es heiß um die Ohren geworden war. Er verschwand im Haus, um seine Kleider und sein Messdienergewand zusammenzusuchen.
"Ich würde sagen", meinte Ivana, "Dragan hat es verdient, dass wir seine Messe besuchen."
"Ja, klar", sagte Anneli, "er ist ein Süßer, wir sollten uns passend kleiden."
Wenig später trafen sie sich auf dem Vorplatz.
Uschi trug ein knielanges Kostüm mit prächtigen Applikationen, die in leuchtenden Farben wie Rot, Blau und Türkis erstrahlten.
Ivana entschied sich für ein kurzes Kleid, das mit aufwendigen Stickereien verziert war. Die Farben waren inspiriert von der Natur, mit Erdtönen wie braun, beige und grün. Das Oberteil war liebevoll gestaltet und mit Fransen ausgeschmückt, die bei jeder Bewegung sanft mitschwangen.
Anneli kleideten eine hochgeschlossene Bluse und ein bodenlanger Rock in reinem Weiß. Ihre aggressive Kriegsbemalung hatte sie durch ein dezentes Make-up, die natürliche Schönheit ihres Gesichtes betonend, ersetzt.
Mart trug einen klassisch geschnittenen dunklen Anzug. Ivana hatte ihn aus dem Kleiderschrank ihrer Eltern entliehen. Sein weißes Hemd war ordentlich gebügelt und unter der Jacke gut sichtbar. Eine dunkelrote Krawatte vervollständigte sein elegantes Erscheinungsbild. Er trug schwarze Lederschuhe und hatte ein Einstecktuch in der Brusttasche.
Marco entschied sich für einen weniger formellen, aber dennoch gepflegten Look. Er trug eine beigefarbene Chino-Hose und ein leicht gestreiftes, hellblaues Hemd, das er ordentlich in die Beinkleider steckte.
Ivana schritt mit Marco und Uschi auf dem Weg zu St. Maria voran. Anneli und Mart folgten mit einem kleinen Abstand. Anneli hakte sich bei Mart unter und fragte: "Willst Du den Weg des Lebens mit mir gehen?"
"Ich bin bereit die höchste Energie für dich zu aktivieren, auch wenn Du dich den Winden im Norden verschrieben hast", war Marts spontane Antwort.
Anneli seufzte und sagte: "Ich bin gerührt."
Wenig später saßen die fünf in der Kirchenbank und verfolgten die Messe mit gebührendem Respekt. Dragan war in eine hellbeige Albe gekleidet und Anneli lauschte der Liturgie mit großem Interesse.
Nach dem Schlusssegen verließen Kaplan und Messdiener die Kirche und verabschiedeten die Gottesdienstteilnehmer vor dem Kirchenportal.
Der Kaplan war hocherfreut über die jungen Besucher. Er winkte seinen Messdiener heran, er möge ein Foto vor der Kirche mit ihm und den fünfen, wenn diese nichts dagegen einzuwenden hätten, anfertigen. Er wolle das Bild dann für die Onlineversion des Sonntagsblattes einstellen. Gerne ließ sich Anneli fotografieren, die anderen nickten ebenfalls. Anneli stand mit Mart Arm in Arm in der Mitte, der Kaplan mit Ivana auf der einen, Uschi und Marco auf der anderen Seite. Es wirkte beinah wie eine kleine Hochzeitsgesellschaft. Anneli in Weiß und Mart im dunklen Anzug wie Braut und Bräutigam.
Wenig später blubberte Annelis Smartphone. Eine Nachricht war eingetroffen. Ihr Vater hatte sich gemeldet. Er hatte den Feed des Sonntagsblattes abonniert. Er schickte einen Kommentar auf das Foto vor der Kirche zur Himmelfahrt der Jungfrau Maria:
"Dass ihr nicht nur das Gotteshaus, sondern eine Messe besucht, habe ich nicht erwartet. Dein respektabler Begleiter erfreut mich sehr. Ich wünsche euch auserlesene Tage in Kroatien."
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