Verlassen und Wiederfinden (fm:Romantisch, 11621 Wörter) | ||
Autor: dergraue | ||
Veröffentlicht: Mar 13 2025 | Gesehen / Gelesen: 7030 / 6145 [87%] | Bewertung Geschichte: 9.69 (268 Stimmen) |
Eine Jugendliebe zerbricht. Unser Held findet seine neue Liebe und erlebt erneut ein Desaster. Die Liebe siegt und sie finden wieder zueinander. |
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Meter groß, recht breitschultrig und hatte einen vom Sport und gelegentlichen Arbeiten auf dem Bau geprägten Body. Kurze blonde Haare, die immer etwas strubbelig waren und nur mit Gel zu bändigen waren, rundeten mit stahlblauen Augen das Bild ab. Es gab jedoch zwei Dinge, die mich von der holden Weiblichkeit fern hielten. Auf der einen Seite meine Schüchternheit und auf der anderen die immer noch leuchtende Narbe zwischen dem linken Ohr und fast bis zum Mundwinkel. Eine leider störende Erinnerung an eine völlig aus dem Ruder gelaufene Auseinandersetzung mit zwei damals schon älteren Mitschülern. Einmal nicht aufgepasst und schon hatte ich einen recht tiefen Schnitt weg, der auch nach dem Abheilen eine sichtbare Narbe ergab und das Alles nur, weil ich eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind nicht den beiden Rüpeln überlassen und weg sehen wollte.
Die Ablenkung war ein Mädchen, das mir etwas zurief. Verstanden habe ich es nicht und danach hat sie mir auch nicht erzählt, was sie rief.
Ich bekam zwar viel Lob für mein Eingreifen, aber mir machte das Ergebnis noch mehr Probleme. Jetzt traute ich mich gar nicht mehr und vergrub mich ins Lernen und ins Training. Und dann war das Abi geschafft. Das Ergebnis war gut. Knapp unter der Zwei. Und wir feierten erst im kleinen Kreis, bei dem Susanne nicht dabei war und dann später in der großen Runde und dort verführte mich meine Susanne nach Strich und Faden. Erst eng tanzen, zum Schluss sehr eng und dann küssen und fummeln, bis wir Beide es nicht mehr aushielten und in den Park neben den Lokal verschwanden und unserer Lust auf den Anderen freien Lauf ließen.
Morgens wachte ich in ihrem Bett auf und musste mich aus dem Haus schleichen. Susanne bekam einen mächtigen Einlauf von ihrem Vater und hatte dabei eine sehr emotionale Auseinandersetzung. Wir blieben trotz der Bedenken ihres Vaters zusammen und lebten zwar noch verhältnismäßig versteckt unsere Liebe. Ihr Vater war mit mir nicht zufrieden und ließ es uns auch so spüren.
Trotzdem hatten wir eine gute Zeit, lernten bei der Liebe durch Geduld, Liebe und Versuch. Wir probierten aus, was wir so in Filmen sahen, sagten uns ehrlich die Meinung und behielten das, was uns Spaß machte. Susanne war da aber di Treibende, ich mehr der stille Genießer. So verging mein erstes Studienjahr als Bauingenieur und das Jahr der Vorbereitung auf das Studiums der Medizin für meine Susi, eigentlich Susanne.
Ich fand sie schon immer scharf, aber in der Schwesternkluft war sie ein absoluter Hingucker. Gut ein Meter siebzig groß, sportlich schlank, nicht dürr, lange wohlgeformte Beine, einen sehr gut geformten Busen, etwas weniger als eine gute Handvoll, der aber keinen BH brauchte, höchstens, um ihre vorwitzigen Knubbel zu verstecken, die immer ihren Gemütsstand verrieten. Lange dunkle, fast schwarze Haare umrahmten ihr Feengesicht und bedeckten offen getragen ihre Brüste.
Das erste Jahr des Studiums hatte ich problemlos hinter mich gebracht, meine Familie war begeistert und mein Onkel Gerd lobte mich. Ahnung hatte er ja, der Herr Bauunternehmer mit einer guten mittelgroßen Firma, die auf Hochbau eingestellt ist.
In den letzten Ferien, die vor dem Beginn ihres Studiums lagen, fuhren wir beide an die Ostsee und machten es uns in einer Ferienwohnung ihrer Familie gemütlich. Nur wir zwei und sonst Nichts. 10 Tage nur Susanne und noch mal Susanne. Es war himmlisch und wenn ich noch nicht in diese Schönheit verliebt gewesen wäre, jetzt stand ich im Flammen und sie fachte sie immer wieder an.
Wir waren in der Wohnung fast immer nackt oder nur sehr wenig bekleidet. Schon in der erste Nacht saugte sie mich aus, brachte mich an den Rand der Leistungsfähigkeit. Und sie fand immer wieder neue Herausforderungen für uns.
Und dann musste sie los. Ihr Studienplatz wartete nicht und da sie leider "nur" mit 1,25 das Abi gemacht hat, musste sie den Studienplatz weit weg von uns annehmen, um sich ihren Traum erfüllen zu können. Jeden Abend saßen wir vor unseren Computern und skypten miteinander, versicherten uns unserer Liebe. In den Semesterferien waren wir immer zusammen, unternahmen viel zusammen, schliefen fast jede Nacht entweder in ihrem oder in meinem Bett und liebten uns.
Zu einem Geburtstag meines Onkels nahm ich meine süße Susi mit und stellte sie dort vor. Mein Onkel ist eigentlich ein sehr kontaktfreudiger Mensch, der auf die Menschen zugeht, sich gerne und lange mit denjenigen unterhält, die neu in der Runde sind. Susi beachtete er kaum, ja, ließ sie richtig links liegen. Etwas, was ich von ihm nicht kannte. An diesem Tag sprach er lange mit meiner Mutter und wie ich viel später erfahren habe, auch mit meinem Vater. Ich war zwar etwas verwundert über das Verhalten meines Onkels, machte mir aber keine Gedanken darüber.
So vergingen fast die ersten drei Jahre meines Studiums, der erste Abschluss stand kurz bevor. Fast ohne das ich es merkte, veränderte sich mein Verhältnis zu Susanne. Nicht von meiner Seite, nein. Ich liebte diese immer schöner werdende Frau noch genau so wie nach unserem Abi. Nein, fast unmerklich wurden unsere Anrufe, unsere Gespräche kürzer, wusste Susi nicht mehr so viel zu berichten und dann wurden sie seltener und kurz vor den nächsten Semesterferien teilte sie mir fast lapidar mit, dass sie diesmal nicht nach Hause kommen wurde sondern mit einer Kommilitonin nach Frankreich reisen würde. Zwar brachte sie ihr Bedauern zum Ausdruck, dass wir uns dann nicht sehen würden, aber so richtiges Feuer war da nicht drin.
Ich hatte während des Studiums immer stärker und viel mehr Sport betrieben, da bei meiner Größe das viele Sitzen zu Problemen führte und in meinem Sportclub hörte ich dann ein nicht für mich bestimmtes Gespräch teilweise mit, in dem es um meine Susi ging. Der Trainer der Damenhandballmannschaft, in der Susi mal gespielt hatte, erzählte, dass er beim letzten Auswärtsspiel Susi mit einem jungen Mann gesehen hat. Die Szene sei eindeutig gewesen. So benahmen sich nur Leuten, die ein sehr inniges Verhältnis haben.
Es passte Alles zusammen. Susanne hat einen Anderen und aus diesem Grunde ist das Verhältnis zwischen uns abgekühlt. Ich rief sie nicht an. Und es war auch nicht verwunderlich, dass von ihrer Seite kein Versuch der Kontaktaufnahme erfolgte. Nein, sie war auch noch zu feige, mir das persönlich zu sagen.
Nur eine kurze Nachricht bekam ich von ihr.
"Ich habe mich in einen anderen Mann verliebt. Wünsche dir alles Gute. Sei nicht Böse."
Kurz darauf traf ich ihre Mutter, die mich in den Arm nahm und versuchte zu trösten. Susanne und ihr Neuer würden in einem halben Jahr heiraten. Ich war schon vorher ziemlich am Boden. Das brachte mich noch eine Stufe tiefer.
Und ich reagierte mit zwei Sachen. Verstärkte Aktivitäten im Studium, büffeln und noch mal büffeln. Den Abschluss als Bachelor machte ich trotz der seelischen Schmerzen mit recht gutem Ergebnis und ich powerte mich im Sport aus, übertrieb es manchmal und dann kam mein guter Bekannter und Trainer der Kampfsportsektion zu mir und meinte.
"Nils, lass es. Du bist geistig nicht richtig da. Nur Wut und schlimme Gedanken. Gehe weg von hier, von hier, wo dich alles an Susanne erinnert. Hier kommst du nicht zur Ruhe."
Ich sprach erst mit meinen Eltern und dann mit meinem Onkel, in dessen Firma ich eigentlich nach dem Studium anfangen wollte und sollte. In einem sehr emotionalen Gespräch mit meinem Onkel meinte der doch zum Schluss.
"Junge, sei froh, dass sie sich ein anderes Opfer gesucht hat. Solche Frauen hat man nie alleine. Sie wird immer mindestens einen in Reserve haben, wenn nicht noch mehr. Glaub mir, so ist es besser."
Damit konnte er mich zwar nicht trösten, aber eins machte er. Er riet mir, meine vier Semester bis zum Master nicht hier sondern bei einem ihm persönlich bekannten Professor in Bremen zu studieren. Eine kleine ansprechende und möblierte Wohnung zu ungemein guten Konditionen vermittelte er mir auch noch und so verzog ich mich aus meiner Heimat und ging nach Bremen.
Das Studium war ok, anstrengend, aber ok. Die Beziehung meines Onkels zum Professor machten es nicht leichter, denn dadurch stand ich unter ständiger Beobachtung und er forderte mich ganz schön.
Von meinen Eltern hörte ich am Ende des ersten Semesters an der Hochschule in Bremen, dass Susanne mit großem Drumherum geheiratet hat. Ihr Mann ist schon Arzt, Doktor, und auch schon etwas älter. Nach Auffassung des Herrn Papa eine gute Partie.
Der Abstand zur alten Heimat, aber auch das bestimmt nicht leichte Studium hatte meine Wut über den Verrat abkühlen lassen, aber ich wusste, dass ich sie immer noch liebte.
Das Studium war abgeschlossen, der Abschluss als Master steckte in meiner Tasche und ich überlegte, was ich machen sollte. Zurück in die Heimat und in der Firma meines Onkels anfangen, so wie er es für mich vorgesehen hatte oder noch weiter weg gehen. Ich erinnerte mich, dass einer der internationalen Baukonzerne an der Hochschule nach Absolventen gesucht hat. Ein kurzes Gespräch mit meinem Professor und ich hatte nicht nur die Adresse sondern auch eine Empfehlung. Und es klappte. Die Firma stellte mich ein und zuerst ging es nach Italien, dann nach Deutschland und im vierten Jahr zu einer riesigen Baustelle nach Spanien. Eine wirklich riesige Baustelle für die spanische Armee. Die Unterkunft war ein Hotel, dass die Firma für die Baustellenleitung gemietet hat. So zu sagen All inklusive. Aber auch eine Art von Gefängnis. Die Sicherheitsvorkehrungen waren immens. Die Pläne durften nur in einem bestimmten Raum eingesehen werden und niemals diesen Raum verlassen.
Es war schon recht anstrengend, denn draußen auf der Baustelle lief es wie auf jeder großen Baustelle mit all den Problemen und da wäre es schon mal gut gewesen, eine Zeichnung, einen Plan dabei zu haben. Diese Geheimniskrämerei verstand ich nicht, denn die Baustelle und den Baufortschritt konnten Alle einsehen und wer sich mit Air Base nur ein wenig auskannte, wusste bald, dass wir hier nicht für die spanische Armee bauten sondern für die Amis.
Aber mir war es eigentlich egal. Ich hatte mir vorgenommen, nach Abschluss der Arbeiten einen längeren Urlaub zu nehmen. Genug Stunden und Resturlaub standen in meinen Papieren und dann wollte ich meine alte Heimat wieder sehen. War ja auch schon lange genug her, dass ich das letzte Mal zu Hause war. Der letzte Kurzurlaub bei meinen Eltern war auch schon über ein Jahr her.
Nach einer kurzen Nacht wegen aufgetretener Schwierigkeiten war für 9 Uhr eine Sitzung der Bauleitung mit Vertretern der Zentrale angesagt und nach einer ausgiebigen Dusche kam ich 5 Minuten vor Beginn dort an und mein direkter Chef meinte nur leise zu mir, dass wir wohl einen Aufpasser vorgesetzt bekommen würden. Der Buschfunk sagte so was und er hatte gute Verbindungen.
Es dauerte aber noch einige Minuten und dann kam der Tross der Zentrale. Fünf Herren in dunklen Anzügen und eine junge Frau mit einem strengen Aussehen. Eigentlich recht gut aussehend, was die Kleidung zwar nur erahnen ließ. Die nach meiner Meinung viel zu große Brille verunstaltete ihr Gesicht und die streng nach hinten gekämmten Haare gaben ihr ein verkniffenes Aussehen. Der Haarknoten machte es auch nicht besser und dann die bleiche Haut. Eine andere Brille oder Kontaktlinsen, ein lockerer Haarschnitt und etwas Schminke würde nach meiner Meinung viel ausmachen und dann noch Kleidung, die etwas mehr körperbetont ist. Und eine schöne junge Frau wäre fertig. Mein Chef stieß mich leicht an und schüttelte mit dem Kopf.
Als er seine Mannschaft vorstellen wollte, wurde er unterbrochen und der CEO blaffte ihn schon an, dass dass nicht notwendig sei, da sie sich natürlich vorbereitet haben. Irgendwie sank die Temperatur um einige Grad.
Den Bericht der Baustellenleitung nahmen die Leute von der Zentrale mit fast unbewegter Miene zur Kenntnis und dann begann das Frage- und Antwortspiel. Irgendwann hatte sich das Verhör, anders konnte ich es nicht nennen, auf einen bestimmten Punkt festgefressen. Mir ging langsam die Hutschnur hoch und als es auch noch persönlich wurde, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Der wenige Schlaf, das heiße Wetter und der langsam aufkommende Hunger sowie die persönlichen Angriffe auf meinen Chef ließen meinen Blutdruck steigen und es musste raus. Meine über 10minutige Retourkutsche war wohl nicht von schlechten Eltern, denn Alle sahen mich an und der CEO meinte nur, dass er es nicht persönlich gemeint hätte. Dann hatte ich den schwarzen Peter und er fragte mich, welche konkreten Maßnahmen wir denn ergreifen würden, um den Rückstand aufzuholen. Und was besonders schlimm war, er ließ nicht zu, das ein Anderer berichtete.
"So, lassen wir uns die Pläne noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen. Wir machen Mittagspause und treffen uns in 2 Stunden, also um 14.30 Uhr hier wieder. Und vorab. Wir haben Ihnen einen Aufpasserin mitgebracht. Miss Janett Briten wird Ihnen unter die Arme greifen und mir direkt berichten. Sie aber auch unterstützen. Sie hat neben einem sehr guten Abschluss auch Vollmachten, die manchmal hilfreich sein können. Ich erwarte eine reibungslose Zusammenarbeit und Mister Weber, sie dürfen ihr genau so Paroli bieten, wie mir. Aber jetzt möchte ich essen."
Beim Essen saß die junge Frau neben mir und während die Anderen zwischen den Gängen diskutierten, neigte sie sich zu mir und sagte leise.
"Glückwunsch. So direkt hat unser großer Chef es schon lange nicht mehr bekommen. Sie haben Mut und dann auch noch den Punkt getroffen. Mein Glückwunsch."
Dann wurden wir in die allgemeine Diskussion eingezogen.
Das Meeting dauerte noch gut 2 Stunden und dann waren die Herren weg.
"Nils, du fährst noch mal auf die Baustelle und dann hätte ich dich gerne bei mir im Büro. Ruf mich an, wenn du auf dem Rückweg bist."
Bevor ich noch was sagen konnte, meinte Frau Briten, dass sie gerne mitkommen würde.
"Aber nicht so. Wir sollten uns umziehen."
"Tut mir leid, aber ich habe mein Quartier noch nicht bezogen. Sie müssen mich daher so mitnehmen. Stiefel haben sie ja wohl im Auto."
Sie kam mit, zog sich auf der Baustelle Stiefel an, die ihr zu groß waren und war eine ruhige Beobachterin. Auf der Fahrt von einem Schwerpunkt zum anderen meinte sie, dass sie dies oder das anders machen würde und wir sprachen darüber. Dumm war sie nicht und Ahnung vom Bau hatte sie auch,
So vergingen die nächsten Wochen. Janett war meine ständige Begleiterin und mein Chef grinste immer wieder, wenn ich mich wehrte. Aber eigentlich wehrte ich mich nur zum Schein. Janett war eine super Begleiterin, immer gut drauf und beruflich ein guter Partner. Nur Einblick in ihr Privatleben ließ sie nicht zu. Bis auf ihr Alter, ihr Studium und dass sie nicht gebunden war, wusste ich kaum etwas von ihr. Und trotzdem fand ich es immer mehr super, ständig mit ihr zusammen zu sein. Langsam änderte sich unser Verhältnis. Oder sah ich es nur so? Sicher war ich in den letzten Jahren kein Heiliger gewesen, aber eine feste Bindung war ich nicht eingegangen. Wir waren nicht nur im Job zusammen sondern verbrachten auch die wenige Freizeit fast ausschließlich miteinander. Und sie gehörte langsam zur Truppe und brachte sich richtig gut ein. Eigentlich eine reine Männerwelt und auch noch ziemlich international. Es war nur gut, dass wir nicht total von der Außenwelt abgeschnitten waren, denn meine Kollegen aus den südeuropäischen Ländern waren bei Frauen keine Kostverächter und schon richtige Machos.
Janett war zwar immer bemüht, ihre bestimmt vorhandenen weiblichen Reize zu verstecken, war aber doch eine Frau und daran änderte auch die Frisur und die Brille nichts. Da ich schon sehr eng mit ihr zusammen arbeitete, kam es schon mal zu einer körperlichen Nähe, die zwar unbeabsichtigt war, aber mich fühlen ließ, dass dort eine zwar nicht total schlanke, aber doch sehr gut proportionierte Frau vor mir stand. Im Zusammenwirken mit ihrem Wesen zog es mich schon an und ich flirtete wohl ohne bestimmte Absicht mit ihr. Das Aufblitzen ihrer Augen hätte mich warnen oder bestärken müssen, aber so weit war ich noch nicht.
Nach einem guten halben Jahr machte Janett einen kurzen Urlaub verbunden mit einem Report in der Zentrale. So erzählte sie es mir und auch der Mannschaft. Und mir wurde in dieser Zeit klar, dass ich sie nicht nur als Kollegin sondern auch als Frau vermisste. Als sie nach 10 Tagen wieder da war und die Grüße der Zentrale mitbrachte, verbunden mit dem Dank des Chefs, sah ich sie mit anderen Augen und versuchte, mich zurück zu ziehen, Abstand zu halten. Janett sah mich manchmal mit einem Lächeln an und dann kam der Abend, der alles veränderte.
Wir hatten ein Problem auf der Baustelle und mussten lange mit zwei Vorarbeitern diskutieren, ihnen klar machen, was auf dem Spiel stand und das es auch ihr Geld war, was da gerade durch die Schlampigkeit der Truppe den Bach runter ging und kamen daher ziemlich spät im Hotel an. Beim Aussteigen sah es so aus, als ob Janett umknickte und sich beim Aufrichten am Wagen festhalten musste. Kavalier, der ich entsprechend der Erziehung meiner Eltern bin, half ich ihr und fasste sie unter und führte sie ins Haus. Da es so schien, dass sie die Treppe nicht so einfach hoch kommen würde, packte ich sie, hob sie hoch und trug sie nach oben und dort bis zu ihrer Unterkunft. Was ich eigentlich nicht so richtig mitbekommen hatte, war, dass Janett meinen Hals umfasst und ihren Kopf auf meine Schultern gelegt hatte. Ihr Grinsen konnte ich nicht sehen.
Als ich sie vor ihrer Tür absetzen wollte, meinte sie nur leise.
"Trag mich zu meinem Bett, mein starker Held."
Sie hing an meinem Hals, ich öffnete die Tür, trug sie zu ihrem Bett und bekam zum ersten Mal einen richtigen Kuss von ihr. Ihre Lippen pressten sich auf meine und ihre Zunge verlangte Einlass. Dann zog sie mich zu sich auf ihr Bett und wir versanken in den folgenden Küssen.
"Mach bitte die Tür zu und komm wieder zu mir."
Ich stand auf, schloss die Tür von innen und ging auf ihr Bett zu. Janett trug keine Brille mehr, hatte ihre Bluse aufgeknöpft und schon halb ausgezogen.
"Stopp, Janett. Ich will es so nicht. Dafür bist du mir zu schade. Ich glaube, ich gehe jetzt wieder."
"Jetzt reicht es mir. Du kommst her zu mir und nimmst mich in die Arme und dann sehen wir, wo uns die Sache hinführt. Ich bin kein kleines Kind mehr und mag dich sehr. Glaub ja nicht, dass ich das Ganze noch mal durchstehe. Ich will dich jetzt und sofort. Danach können wir uns überlegen, wie es weiter geht. Ich will und wie ich will."
Wie ein kleines Kind, das sein Spielzeug unbedingt haben wollte.
Sie stand plötzlich vor mir und sprang mich fast an.
"Nun küss mich schon und halt mich mit deinen starken Armen."
Es dauerte nicht allzu lange und wir lagen auf ihrem Bett und begannen uns aus zu ziehen. Ich muss gestehen, dass sie dabei die treibende Kraft war und ich immer noch versuchte, mich zurück zu halten.
Was ich dann sah, war eine sehr schöne junge Frau mit einem festen Körper, süßen Brüsten mit vorwitzigen Knubbeln, einem flachen Bauch, einer schlanken Taille und einem verführerischem Becken. Auch ihre Beine waren zwar nicht dünn, passten aber zu ihr.
Sie lächelte mich an, zog meinen Kopf auf ihre Brüste und hauchte mir ins Ohr.
"Wenn du willst, gehört Alles dir und nicht nur diese Nacht."
Das erste Mal mit ihr war wild, ungestüm und leider auch von meiner Seite auch sehr kurz, viel zu kurz.
"Komm, lass es uns noch mal machen. Es war schön mit dir, aber viel zu kurz. Komm, fick mich noch mal so schön. Schieß mich in den Himmel."
Wir liebten uns diesmal, wechselten die Stellungen und kamen zum Schluss beide zu einem wundervollen Höhepunkt. Janett kuschelte sich dicht an mich und dann schliefen wir ein.
Morgens wachte ich auf, sah in zwei Augen, die strahlten und wurde mit einem Kuss richtig wach.
"Warum musste ich dich bloß so austricksen? Wir wollten es doch schon länger. Komm, mein Großer, wir müssen aufstehen. Der Job wartet."
Ich sah mir die Frau an, die da aus dem Bett stieg und sah eine ganz andere Frau. Sie strahlte, die langen Haare lagen locker um ihren Kopf bis auf die Schultern, ihr Körper war die reine Sünde. Versehen mit den richtigen Kurven und nicht super schlank, aber so sexy. Und als sie sich zu mir beugte, konnte ich nicht anders und zog sie noch mal zu mir. Der Kuss versprach den Himmel auf Erden.
Diesmal ließ Janett die Haare offen und trug nur eine kleine modische Brille. Die Arbeitskleidung versteckte zwar immer noch ihren Hammerkörper, aber ich konnte es nicht lassen und zog sie vor ihrer Tür noch mal fest an mich und walkte ihre unteren Halbkugeln.
"Ja, mein Lieber, alles deins. Aber lass uns die Regeln einhalten."
Es fiel mir schwer. Mein Chef lächelte, als wir zum Frühstück kamen und winkte mich kurz zu sich, als wir zur Baustelle wollten.
"Nils, es geht mich nichts an, aber ich will hier keinen Ärger. Also haltet euch zurück."
Und wir hielten uns zurück, zu mindestens dort, wo wir nicht alleine waren. Selbst beim Essen, beim Abendessen war ich immer der Schnellste von uns Beiden und verschwand ohne Umwege auf mein Zimmer. Ich glaube, nein, ich weiß, dass Alle Bescheid wussten, aber Keiner hat je eine Bemerkung gemacht. Spätestens eine viertel Stunde später war Janett da und wir lagen uns in den Armen. Nun glaubt ja nicht, dass wir uns jeden Abend fickten. Nein, aber lieben taten wir uns immer, zärtlich und liebevoll, rücksichtsvoll und immer bemüht, dem Partner Freude zu machen.
Eines Abends saßen wir auf dem Sofa. Janett hatte ihren Kopf auf meinen Schoß gelegt und strahlte mich von unten an.
"Schatz, sind wir nun ein richtiges Paar und wenn ja, was planst du für die Zukunft? Planst du mit mir oder ist es mit uns vorbei, wenn die Aufgabe hier erledigt ist?"
Irgendwie schien sie trotz der super Stimmung nervös zu sein. Ich streichelte ihren Kopf, wuschelte in ihren Haaren und zeichnete ihre Lippen nach.
"Janett, wenn es nach mir geht, sind wir ein Paar. Eigentlich wollte ich nach dieser Baustelle für eine Zeit aussteigen und in meine Heimat gehen, dort meine Eltern und meine Freunde besuchen. Besonders aber meinen Onkel, dem ich viel zu verdanken habe. Auch diesen Job, zu mindestens hat er mit seiner Empfehlung für das Studium in Bremen den Grundstein gelegt. Weiter hatte ich noch nicht geplant. Und dann kam da so eine kleine Frau und bringt alles durcheinander."
"Kenne ich die kleine Frau? Zeig sie mir, dann kratze ich ihr die Augen aus. Aber jetzt mal ernst. Ist das deine Sicht auf uns, sind wir wirklich ein Paar? Du weißt, dass ich immer bei dir sein will. Aber, wenn es dir Ernst mit mir ist, dann müssen wir umplanen. Vertraust du mir, liebst du mich so, wie ich dich liebe?"
"Janett, was soll die Fragerei? Das weißt du doch? Was kommt jetzt?"
"Liebling, bitte nicht böse sein, aber mich kannst du ohne meinen großen Liebling nicht bekommen. Mich gibt es nur im Doppelpack. Mich und meinen Liebling."
Ich muss wohl etwas blöd aus der Wäsche gekuckt haben, denn Janett schmunzelte.
"Nicht wie du jetzt denkst. Ich habe keinen anderen Freund, Geliebten, aber ich habe einen jetzt vier Jahre alten Sohn aus einer gescheiteten Beziehung. Julius lebt derzeit bei meiner Mutter. Sie kümmert sich rührend um ihn. Aber ich will, dass er nach diesem Einsatz wieder zu mir kommt. Bleibt es dabei, dass wir ein Paar sind oder ist es zu viel für dich."
"Erst einmal ja, wir bleiben ein Paar. Ich liebe eigentlich Kinder. Aber dieses Nomadenleben ist so gar nichts für eine Familie. Sollten wir dran denken, wenn wir planen. Und dann ist da noch was, was mir ein wenig Kopfschmerzen macht. Was machen wir, wenn der Kleine mich nicht mag?"
"Nils, er wird schon, da bin ich mir sicher. Vielleicht braucht er etwas Zeit, aber ich glaube, es wird was. Könntest du deine Pläne umstoßen und erst zu mir nach Hause kommen und ihn und natürlich meine Familie kennen lernen. Dann würde ich es gerne sehen, wenn wir Drei zu deinen Eltern fahren. Und für den Rest finden wir gemeinsam eine Lösung."
Für mein Ja zu ihrem Vorschlag wurde ich diese Nacht mit viel Liebe belohnt.
Die letzten Wochen waren hart, aber wir hielten den Terminplan, überstanden die Abnahme und konnten zwei Tage später abreisen. Ich hatte erst einmal fast 2 Monate Urlaub und frei. Janett war schon abgereist und bei der Verabschiedung ließ sie erstmals vor versammelter Mannschaft alle Zurückhaltung fallen und warf sich in meine Arme und küsste mich lange und heiß. Genau so laut fragte sie mich, wann ich zu ihr komme. Mein Chef lächelte und sagte bei meinem einen Tag später erfolgenden Abschied,
"Ich wünsche dir alles Gute in deinem weiteren Leben. Viel Glück mit Janett. Ihr ward ein super Paar. Jeder wusste, dass ihr eigentlich nur ein Zimmer brauchtet und jeder hat euch euer Glück gegönnt. Ich hoffe, du denkst ab und zu mal an uns. Für dich beginnt jetzt wohl ein anderer Lebensabschnitt."
Dann flog ich nach Wien und ließ mich mit einem Taxi zum Haus meiner kleinen Geliebten fahren. Janett wusste nicht, dass ich es einen Tag früher geschafft habe und so stand ich mit etwas Muffensausen und zwei Blumensträußen vor der Tür und schellte. Es dauerte eine Weile und dann öffnete eine etwas ältere Ausgabe von Janett die Tür. Sie sah mich kurz an, lächelte und fragte.
"Sind sie Nils, der Bauingenieur Nils?"
Als ich bejahrte und ihr einen Strauß wunderschöner Herbstblumen reichte, zog sie mich rein, bedankte sich für die Blumen.
"Komm rein, mein Junge. Janett ist jetzt aber nicht da. Sie hat dich heute noch nicht erwartet und ist mit Julius ins Bad."
Ich fragte sie, wo das Bad denn wäre, sie erklärte es mir und ich ging die wenigen 100 Meter, kaufte mir eine Badehose und zog mich um. Dann ins Bad und bei dem recht großen Planschbecken nach Janett gesucht. Und wirklich, sie spielte mit einem kleinen Jungen im warmen Wasser. Ihre Augen wurden immer größer, ihr Lächeln immer breiter und dann hätte sie bald ihren Sohn vergessen. Ich konnte sie noch mal davon abhalten, küsste sie kurz und heftig. Dann setzte ich mich neben ihren Sohn, sah ihn an und fragte, ob ich mit spielen darf. Ein aufgeschlossener kleiner Schelm. Schon recht schnell verstanden wir uns und diese Sorge war vergessen.
Wir blieben noch eine gute Stunde und dann gingen wir zu Janetts Haus. Der Kleine ging zwischen uns und ließ sich ab und zu hoch schwingen. Noch bevor wir die Tür erreichten, wurde diese geöffnet und der Kleine lief zu seiner Oma. Janett nahm meine Hand und stellte mich ihrer Mutter vor.
"Schatz, er war schon hier und hat sich, wie es sich gehört, mit einem großen Blumenstrauß vorgestellt. Kommt doch rein. Ich habe den Kaffee schon vorbereitet und nur auf euch gewartet."
Beim Kaffee saß Julius auf dem Schoß seiner Mutter und nach einer halben Stunde schlummerte er ein. Ein Besuch eines Schwimmbades war für den kleinen Kerl schon recht anstrengend.
Das ausführliche Verhör durch Janetts Mutter war auch anstrengend und nach zwei Stunden meinte ich leise zu Janett, dass ich mich nun langsam um eine Unterkunft kümmern müsste.
"Mama, du entschuldigst uns bitte für eine Stunde und pass mir auf meinen Sohn auf. Ich muss diesem großen Kerl Benehmen beibringen, damit er nicht mehr so dumme Fragen stellt. Sind aber dann wieder da."
Ihre Mutter lachte leise, Janett nahm meine Hand und zog mich die Treppe hoch und dort in ein großes Schlafzimmer mit einem schönen großen Bett. Sie hing mir sofort am Hals und küsste mich erst einmal richtig. Erst sehr wild und dann immer liebevoller.
"Süßer, dich lasse ich doch nicht mehr aus meinen Krallen. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich noch eine Sekunde auf deine Anwesenheit verzichte. Komm, lass uns ausprobieren, ob das Bett groß genug für uns ist."
In Windeseile hatte sie sich bis auf das Hemdchen und ihren kleinen Slip ausgezogen, krabbelte aufs Bett und sah mir beim Entkleiden zu. Auch ich ließ meinen Slip an und ließ mich neben ihr auf Bett gleiten. Der kleine Kampf um die letzten Sachen am Körper des Anderen hatte keinen Gewinner und Janett nahm sich, was sie wollte. Es war ein Höllenritt. Aber so was von erfüllend und Janett meinte nun dicht an mich gekuschelt, dass sie es so vermisst hat.
"So, mein Lieber, jetzt weißt du wohl, wo du hin gehörst. Hier will ich dich haben."
Ich hatte keine Einwände.
Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir wieder unten bei ihrer Mutter. Sie sah ihre Tochter an und fragte, ob es so anstrengend war, mich zu erziehen.
"Ja, Mama, das auch, aber auch so schön und so erfüllend."
Beide Frauen lachten.
Beim abendlichen Zusammensein erfuhr ich zu mindestens ein weiteres Geheimnis aus Janetts Leben. Ihre Eltern hatten sich vor schon langer Zeit getrennt. In aller Ruhe und im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Ihr Vater hat immer für sie und ihre Mutter gesorgt, obwohl es ihre Mutter nicht nötig hat. Sie hat mehr als gut geerbt und kann davon gut leben. Aber auch heute noch sorgt ihr Vater für sie und seinen Enkel. Die Verbindung ist nie abgerissen. Was mir nicht auffiel, ist, dass sie nie den Namen ihres Vaters nannten.
Erst, als wir nachdem wir noch mal nach Julius sahen und uns für die Nacht fertig machten, fragte sie mich, ob ich nicht wissen will, wer ihr Vater ist.
"Janett, ich liebe dich und da ist es mir eigentlich egal, wie dein Vater heißt. Er scheint ein anständiger Kerl zu sein und sich auch jetzt noch um euch zu kümmern. Du wirst ihn mir schon irgendwann vorstellen. So und jetzt Schluss mit der Diskussion. Ich will meine kleine Geliebte und dann muss ich mich erholen."
Wir liebten uns in dieser Nacht nur noch einmal und das in der zwar einfallslosen Missionarsstellung und doch mit einem verliebten Blick in die Augen des Anderen und mit vielen heißen Küssen.
Morgens wurden wir von Julius geweckt, der zunächst etwas schüchtern war, den Kerl im Bett seiner Mutter skeptisch ansah, dann aber auftaute und zu einer Toberei ins Bett kam. Janett flüchtete und ging schon mal ins Bad. Julius folgte auf Ansage. Als ich nach unten kam, warteten sie auf mich mit dem Frühstück. So ganz nebenbei wurde mir mitgeteilt, dass wir am Freitag von ihrem Vater zum Abendessen eingeladen sind und wir deshalb noch für mich einkaufen müssen. Oder besitze ich einen Smoking. Nein, sowas habe ich nicht. Ob ein normaler Anzug nicht reicht?
"Nein, Nils, es wird Smoking erwartet. Und wir Frauen werden auch unser kleines Schwarzes tragen. Nicht wahr, Mama?"
"Na ja, nicht mehr so klein, aber so ähnlich."
Schon am Nachmittag ging es zum Einkaufen in die Innenstadt. Ich muss ganz ehrlich sein, ich überließ es Janett. Es war noch nie mein größter Wunsch, einzukaufen. Janett war aber auch sehr schnell, zielgerichtet und ich war blitzschnell zu mindestens für dieses Treffen eingekleidet. Eigentlich brachte das Einkaufen mit Janett richtig Spaß, denn sie ließ es sich nicht nehmen, ihre Besitzansprüche sehr deutlich zum Ausdruck zu bringen. Küsschen dort, Küsschen hier und immer eng untergeharkt.
Zum Abschluss noch in einen Friseursalon und für Freitag einen Termin gemacht. Dann in ein Kaffeehaus und einen Kaffee und ein Stückchen Kuchen genossen. Nein, keine Sachertorte, etwas fruchtiges. Es schien ein Treffpunkt für Freunde und Bekannte von Janett zu sein, denn so einige Male wurde ich reizenden Damen vorgestellt, aber immer so, dass jeder wusste, dass wir zusammen gehören. Manchmal musste ich schmunzeln, wenn Janett besonders dick auftrug.
Zwischen zwei Vorstellungen meinte ich lächelnd zu ihr.
"Bleib ruhig, meine Kleine. Ich laufe dir nicht weg. Es besteht keine Gefahr und übertreib nicht so."
"Nils, ich habe nach dem Scheitern meiner Ehe eine nicht so leichte Zeit gehabt. Einige meiner Freunde und Bekannten habe es nicht verstanden und mich für Freiwild gehalten. Eine Frau mit einem kleinen Kind. Na, du kannst dir den Rest vorstellen. Da habe ich mich ein wenig zurück gezogen. Und das war auch wieder nicht recht. War schon eine irre Zeit."
Nach eine Weile des Nachdenkens meinte sie.
"Und jetzt möchte ich ihnen meinen Schatz vorstellen, habe aber Angst, dass er dabei jemand sieht, die hübscher und begehrenswerter ist und dann weg ist."
"Janett, so einer bin ich nicht. Du bist eine schöne und begehrenswerte Frau, dazu noch klug und was viel wichtiger ist, du bist meine Geliebte, meine Liebe. Also keine Gefahr."
Wir tranken unseren Kaffee aus und fuhren dann wieder zu ihrem Haus. Am nächsten Tag war etwas Hektik. Die Frauen waren wohl mehr aufgeregt als ich, obwohl ich doch den Vater meiner Janett kennenlernen sollte. Janett sah nach dem Friseurbesuch und dem Umkleiden hammermäßig aus und ihre Mutter war ebenfalls eine noch sehr schöne Frau. Ich nahm meine Liebe in den Arm und meinte nur.
"Dich behalt ich. Deine Mutter zeigt mir, wie du in einigen Jahren aussehen wirst und das ist schon eine Versuchung für einen Mann."
"Du denkst aber daran, dass ich dich nicht teile, auch nicht oder gerade nicht mit meiner lieben Mutter."
Dann war das Taxi da, Julius versorgt mit einer jungen Babysitterin und wir fuhren zu dem Lokal, in das ihr Vater uns eingeladen hat. Kurz vor dem Eintreffen meinte Janett leise zu mir.
"Nils, nicht erschrecken. Er ist eigentlich ein netter Kerl."
Ich erschrak nicht, war aber doch mehr als erstaunt. Vor mir stand mein CEO, begrüßte zunächst Janetts Mutter recht herzlich, dann sehr liebevoll Janett und dann mit einem kräftigen Handschlag mich.
"So, jetzt ist wohl auch das letzte Geheimnis meiner Tochter gelöst. Also jetzt und für alle Zeiten, ich bin zuerst der Vater dieser jungen Frau, liebe sie sehr und freue mich mit ihr, dass ihr euch gefunden habt. Eins sag ich dir, mein lieber Nils, sehr deutlich. Streng dich an und mach sie glücklich, sonst kannst du mich als bösen Vater erleben. Aber eigentlich habe ich da keine Bedenken, so wie die Kleine strahlt und wie ich hörte, verstehst du dich mit Julius recht gut. Ich wünsche Euch viel Glück."
Im Laufe des Abends erfuhr ich noch ein Geheimnis der Familie. Die Trennung der Eltern war dem Fremdgehen des Mannes anzulasten. Das zu der Zeit bestehende Verhältnis mit einer jüngeren Frau hielt nicht lange. Grund war wohl auch das immer noch gute Verhältnis mit seiner nunmehr Exfrau und nach der Trennung von seiner Geliebten kam etwas, was sich Janett eigentlich nie vorstellen konnte. Ihre Eltern hatten ein sehr, sehr enges Verhältnis. Trafen sich ab und zu bei ihm, fuhren gemeinsam weg und lebten in dieser Zeit wie ein Liebespaar, so, als hätten sie eine Affäre. Und sie genossen es, mehr als in ihrer Ehe.
Viel später hat mir meine Schwiegermutter mal gesagt, dass sie sich auch bei der Trennung noch immer liebten, sich begehrten. Aber erst nach der Trennung haben sie erkannt, dass sie in der Ehe im Alltagstrott vergessen haben, dass sie sich jedes mal wieder erobern müssen. Alles tun müssen, damit der Andere spürt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass der Andere da ist. Erst die kleinen Aufmerksamkeiten, mit denen sie ihre Verbindung immer wieder dem Anderen zum Ausdruck brachten, hielt sie zusammen und als einmal die Frage aufkam, noch mal zu heiraten, haben Beide nach einer super Nacht gelacht und abgelehnt. So geht das nun schon fast 10 Jahre. Eigentlich sind sie ein festes Paar, aber jeder muss jeden Tag beweisen, dass er oder sie es Ernst meinen. Es gab auch Zeiten, in denen sie wieder getrennt waren, aber bisher haben sie immer wieder zueinander gefunden. Sich immer wieder angezogen, wie zwei starke Magnete. Und sie halten es geheim und genießen es, eine heimliche Affäre zu haben.
Der Abend war sehr entspannend. Über die Arbeit wurde nicht gesprochen und was einfach umwerfend war, war das Verhalten der beiden Ex-Partner. Ziemlich kurz bevor wir aufbrechen wollten, gingen die beiden Damen kurz auf Toilette und während dieser Zeit meinte mein Chef, dass wir uns mal alleine treffen sollten, um die Zukunft zu besprechen. Er will uns nicht reinreden, kann aber bestimmt hier und da helfen.
Janett und ihre Mutter kamen wieder und ihre Mutter beugte sich kurz zu ihrem Liebhaber, flüsterte mit ihm und dann meinte Janett zu mir, dass das Taxi da wäre. Ich verstand sofort und wir verabschiedeten uns und wurden liebevoll entlassen. Im Taxi mussten wir Beide lachen.
"Meine Eltern benehme sich manchmal wie Schüler. Sie lieben sich immer noch oder noch mehr. Sollen sie sich doch austoben. Mach ich auch gleich mit dir."
Wir verabschiedeten die Babysitterin, sahen noch mal nach Julius und begaben uns dann in unser Bett. Janett kam aus dem Bad wie Gott sie geschaffen hat und schob sich in das Bett. Mir war schon klar, dass sie es schnell und heiß wollte. Diesmal wollte ich nicht. Zu mindestens nicht so, wie sie es wollte. Nach langen immer stürmischer werdenden Küsse begann ich ihre Busen zu verwöhnen und ließ mir schon da Zeit, streichelte und küsste ihre Hügel, zwirbelte ihre hoch und fest stehenden Nippel und begann sie mit den Zähnen leicht zu reizen. Janett wurde unruhig und versuchte meinen schon recht steif stehenden Penis mit ihrer Hand zu erreichen. Das konnte ich vermeiden, denn wenn sie mich dort noch etwas verwöhnt hätte, wäre ich sicher schwach geworden und hätte sie genommen und gefickt.
So wanderte mein Mund den Händen hinter her über ihren Bauch und zu ihrem Schatzkästchen. Schon als meine Finger dort eintrafen und ich über ihre Schamlippen zärtlich strich, reckte sie mir ihren Unterleib entgegen. Ich begann sie mit der Zunge ganz leicht zu streicheln und vermied es, zu tief zwischen ihre Schamlippen einzudringen. Janett fing an zu schnaufen, zu hecheln und drückte ihren Leib gegen meinen Kopf.
Dann war es soweit. Ich drang mit einem Finger in ihr Löchlein und fickte sie zart und langsam. Mit der Zunge teilte ich von oben die Schamlippen und suchte und fand ihren steif erhobenen Kitzler. Nach einigen Umrundungen und leichten Streicheln hob sie langsam ab und mit ein paar leichten Schlägen löste ich den Höhepunkt aus und Janett zitterte, japste und stöhnte.
Ich wartete, bis sie wieder etwas ruhiger war und nahm dann ihre Schamlippen voll in meinen Mund und saugte sie leicht ein. Janett lief aus. Sie schmeckte herrlich. Ich liebe ihren Geschmack des Sekretes, das ihre glühende Fotze aussonderte.
Janett war hoch gebäumt wie ein Flitzbogen. Es muss ein Bild der sexuellen Ekstase gewesen sein. Eine junge Frau mit weit auseinander stehenden Schenkeln, auf den Schultern ruhenden Körper, den Unterleib hoch erhoben und vor Geilheit zitternd. Sie schrie ihre Erlösung raus und sackte zusammen.
Nach bestimmt 10 Minuten schnaufte sie tief und ihre Stimme war heiser, rau und zittrig.
"Fick mich, du As, du Sklaventreiber, fick endlich. Stoß deinen Hammer in mein Loch und fick mich. Quäl mich bitte nicht noch weiter."
Ich erfüllte ihre Bitte und rammte meinen schön völlig überreizten Stamm in ihr völlig auslaufende Loch und fickte sie mit langen Zügen. Schon nach weniger als 10 Stößen überrollte sie der nächste Höhepunkt. In diesen Höhepunkt spritzte ich meinen Samen, verstärkte ihn noch mal und hielt danach eine total kaputte, glücklich grinsende Frau in den Armen, die unfähig war, sich zu artikulieren.
So wie sie war, schweißnass und daliegen mit weit gespreizten Armen und Beinen schlief sie ein.
Ich stand noch mal auf und wusch mich. Eigentlich hätte ich duschen müssen, aber dazu hatte ich keine Lust und keine Kraft.
Als ich wieder ins Schlafzimmer kam, hatte sich Janett zusammengerollt und lag in Embryonalstellung am Rand des Bettes. Schnell eine Decke geschnappt, sie dicht an mich gezogen und uns zugedeckt.
Aufgeweckt wurden wir durch Julius und er wollte wieder toben. Der Tag verging mit viel Beschäftigung mit Julius und mit Janett, wenn Julius schlief. Die Oma kam erst zum Abendbrot und lächelte glücklich. Wohl ausgepowert und liebevoll erfüllt. Außer den Grüßen des Vaters und Opas verriet sie kein Wörtchen, wo sie waren.
Am folgenden Freitag hatte Janett sich mit ihren Freunden zu einer kleinen Begrüßungsfete für ihren Schatz verabredet, so nannte sie es. Diesmal ganz leger, kein Anzugszwang. Eigentlich eine super Fete mit netten Freundinnen und Freunden. Na, ja, bis auf zwei junge Männer, die aber wohl angeblich nicht zum engen Kreis gehörten, eher Freunde von Freundinnen waren. Schon als ich mit Janett kam, hatte ich das Gefühl, dass die Beiden mich nicht möchten und es auch auslebten. Dabei flirteten sie sehr mit Janett, die sich zwar sehr zurückhielt, doch im Laufe des Abends und nach etwas mehr Sekt lockerer wurde. Es wurde getrunken, getanzt und das mit Allen. Eine ihrer Freundinnen, mit der ich gerade tanzte, meinte nur zu mir, dass ich auf Janett aufpassen soll. Alec, der eine der Jungs, wäre mal ein Partner von Janett gewesen und außerdem vertrage Janett nicht so viel Alkohol.
Ich war gewarnt, schaute stärker auf Janett und griff dann ein, als es nach meiner Meinung zu weit ging. Janett hatte schon einen richtigen Schwips und Alec hatte seine Finger da, wo sie eigentlich nicht sein sollten. Und, was ich schrecklich fand, Janett ließ es nicht nur zu sondern es schien so, dass sie es genoss und sich immer enger an den Kerl schmiegte. Ich griff ein.
Die sich daraus entwickelnde kleine Auseinandersetzung lief leider nicht so, wie ich es mir vorstellte. Nein, keine Schläger, aber ein verbaler Schlagabtausch und eine Janett, die mich anscheinend nicht verstand und Alec in Schutz nahm. Alles völlig harmlos, nichts passiert und so weiter, und so weiter.
Als ich sie dann bat, mit mir nach Hause zu kommen, fing Alec zu lästern, dass ich doch kein Zuhause hätte. Ich sah Janett an und als sie nichts dazu sagte, hatte ich genug.
"Gut Janett, da du auch der Meinung bist bzw nicht widersprichst, besorg ich mir jetzt eine Unterkunft. Ich wünsche noch einen schönen Abend."
"Nun stell dich doch nicht so an. Es war und ist nichts gewesen und nun komm und feire noch mit uns."
Ich sah sie nur an, nahm meine Jacke und ging. So was hatte ich nicht nötig. Ein Hotel war schnell gefunden, ein Zimmer für eine Nacht gemietet und noch kurz an die Bar und einen doppelten Whisky getrunken. Als ich beim zweiten war, legte sich eine Hand auf meinen Arm und ich sah in verweinte, schreckgeweitete Augen von Janett.
"Bitte entschuldige, bitte verzeih mir. Ich hab mich wohl ziemlich daneben benommen. Bitte komm und verzeih mir."
"Janett, nicht nur, dass du mit Alec rumflirtest und dich da anfassen lässt, wo es sich für meine Partnerin nicht gehört, nein, du lässt es zu, dass dieser Kerl mich demütigt. Ja, ich bin ein Nomade des Baus, kann nichts anderes, mag meinen Beruf und ja, ich habe kein Zuhause. Wie stellst du dir vor, wie ich wochen- und monatelang meinen Job machen soll, immer mit der Angst im Hinterkopf, dass meine Partnerin zu Hause ist und mit solchen Typen ausgeht, sich befummeln lässt und was weiß ich noch. Nein, das kann ich nicht. Zwar dachte ich, dass ich bei dir zu Hause bin. Aber das scheint nicht so zu sein. Also fahr in dein Zuhause. Ich schlafe hier und muss mir überlegen, ob und wie es weiter gehen kann."
Janett ging weinend nach draußen, wo sie wohl von ihrer Freundin erwartet wurde. Ich trank meinen Whisky aus und ging auf mein Zimmer. Das Handy schaltete ich auf lautlos und dem Empfang sagte ich Bescheid, dass ich keine Anrufe wünsche.
Die Nacht war grausam, aber immer wieder sah ich die Bilder des sehr eng und erotisch tanzenden Paares und, obwohl ich mir klar war bzw wurde, dass es sehr schwer würde, entschloss ich mich, hier die Bremse anzuziehen und alleine zu meinen Eltern zu fahren und dann weiter zu sehen.
Es mag hart sein, aber es ist schon richtig, dass ich mit dieser Angst nicht leben, besser nicht vernünftig arbeiten kann. Nach einer kurzen Nacht frühstückte ich, bezahlte und nahm mir ein Taxi.
Im Haus der Mutter von Janett wurde ich durch ihre Mutter empfangen und wir redeten bestimmt eine gute Stunde miteinander. Ich machte aus meinem Herzen, aus meinen Gefühlen keinen Hehl und sagte ihr auch, dass ich erst einmal alleine zu meinen Eltern fahren würde. Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich würde ich mir einen neuen Job suchen und aus diesem Leben verschwinden. Sie versuchte mich zum Dableiben zu überreden, den letzten Kick brachte aber die Antwort auf meine Frage, wo Janett sei. Sie sah nach unten und meinte, dass sie es nicht weiß.
"Genau das ist es, was mich trotz meiner Liebe für Janett verrückt machen würde. Du weißt nicht, wo sie ist, ich weiß es schon gar nicht. Was soll ich jetzt denken? Entschuldige, ich packe das Bisschen zusammen, was mir gehört. Sag Janett, dass es mir sehr leid tut, aber das Alles halte ich nicht aus. Auch wenn ich glaube, glauben will, dass sie ihren Rausch bei einer Freundin ausschläft, ist da eine Angst, dass es anders sein könnte."
Ich packte, rief eine Taxi und ließ mich zum Bahnhof fahren. Der Zug nach München fuhr in knapp 90 Minuten und wurde in einer Stunde auf diesem Bahnhof bereit gestellt. Der reservierte Platz war ok und ich kam langsam runter, legte mich in die Ecke und dann kam die Müdigkeit. Erst als der Zug los fuhr, wachte ich aus dem kleinen Schlaf auf, schaltete mein Handy wieder ein und las die Nachrichten von Janett. Außer Entschuldigungen und Bitten um Verzeihung war nichts wirklich Neues dabei.
Dann kam noch eine Nachricht von ihr.
"Habe lange mit Nicole und meiner Mutter gesprochen. Es tut mir unendlich leid, was ich verbockt habe. Ich kann dich verstehen. Auch wenn du es nicht glauben wirst, ich liebe dich und nur dich. Bitte komme zu mir zurück. Ich warte auf dich. Julius fragt nach dir. Wir lieben dich."
Es war die letzte Nachricht von Janett. Ich warf alle meine Pläne um. Fuhr zu meinen Eltern und brauchte genau einen Monat, um mein Leben total umzukrempeln.
Zunächst rief ich Janetts Vater an und hatte nach einem langen Gespräch mit ihm meinen Aufhebungsvertrag in der Tasche und eine Empfehlung für einen anderen Bauriesen, der in Usbekistan eine Ölpipeline mit allen Dazu baute. Drei Wochen später war ich vor Ort und jetzt sind schon wieder fast drei Jahre vergangen. Drei Jahre voller Arbeit, Zweifel und Sehnsucht, Sehnsucht nach Janett, die ich immer noch liebte, nach der ich mich sehnte und die in meinen Träumen immer noch die Nummer Eins ist. Manchmal verfluchte ich mich, dass ich so entschieden habe. Als richtig Vorgeschädigter konnte ich einfach nicht aus meiner Haut.
Das Bauvorhaben war beendet. Die Prämie super und ich auf dem Wege zu meinen Eltern. Was ich nicht wusste, auch niemals geahnt hatte, war, dass ich schon seit Beginn unter regelmäßiger Beobachtung stand. Janetts Vater war bestens über mich informiert und wusste auch, dass ich zu einem einsamen Wolf geworden war, der sich fast völlig zurückgezogen hat und maximal ein Bordell aufsuchte.
Bei meinen Eltern angekommen, ruhte ich mich erst einmal aus und erst jetzt beichteten mir meine Eltern und Onkel Gerd, dem es leider gesundheitlich nicht gut ging, ihr "sündiges" Geheimnis. Auch wenn es nie einen Gentest gab, ist wohl gewiss, dass ich Gerds Sohn bin. Die Affäre, die für die Drei offene Affäre lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu, denn in der relevanten Zeit war mein Vater nicht zu Hause. Ich war geschockt, konnte aber jetzt einige Dinge besser einordnen und brauchte lange, um dieses Geständnis zu verarbeiten.
Onkel Gerd nahm mich dann zur Seite, sprach offen über sich, meine Eltern und seine Gefühle. Dann bat er mich, in der Firma anzufangen und mich auf die Übernahme vorzubereiten. Lange Zeit bliebe nicht mehr, denn der Krebs zerfrisst ihn. Wie lange er noch die Kraft hat, die doch nicht so kleine Firma zu leiten, weiß er nicht, aber es wird immer schwerer.
Ich brauchte doch noch eine Woche, um mich positiv zu entscheiden. Dafür gab es neben der familiären Komponente auch einen sehr persönlichen Aspekt. Ich war es satt, ständig von einer Großbaustelle zur nächsten zu wandern und wie ein Nomade zu leben. Sicher war da auch der Wunsch nach einer Partnerin, nach einer Frau , nach einer Familie ein gewichtiger Grund. Es wurde Zeit, dass ein Mann mit nunmehr über 40 Jahren zur Ruhe kommt.
Als ich meinen Entschluss der Familie bekannt gab, gab es ein kleine Feier und Onkel Gerd zeigte mir auch kurz darauf mein neues Zuhause. Eine kleine, aber feine Villa mit einem schönen Grundstück und ich hätte eigentlich auf sein breites Grinsen aufmerksam sein müssen.
Als ich zu meinen Eltern zurück kam, legte meine Mutter mir eine Einladung auf den Tisch, die mich umhaute.
"Nils, ich würde mich ungeheuer freuen, wenn du mich zu einem Empfang meiner Eltern anlässlich ihrer Hochzeit begleiten würdest.
Der Empfang findet am Sonnabend um 19 Uhr im Hotel SO Vienna statt.
Die Brautleute haben sich erlaubt, entsprechende Zimmer für ihre Gäste zu reservieren.
Meine Eltern und noch mehr ich und Julius würden sich riesig über eine Zusage freuen.
Janett mit Julius"
Meine Mutter nahm mich in ihre Arme und drückte mich an sich.
"Sie wartet immer noch auf dich. Und du liebst sie doch immer noch. Gib dir einen Ruck und versuch es. Wenn nicht, machst du dir irgendwann Vorwürfe. Wenn es nicht klappt, weißt du auf jeden Fall Bescheid."
Auf meinen fragenden Blick lachte sie und meinte nur.
"Wir haben schon lange Kontakt mit Janett. Gleich nach deiner Abreise stand sie vor unserer Tür."
Mehr verriet sie nicht und ich musste mich sammeln, nachdenken und entscheiden. Was ist schon dabei, ihre Mutter und auch ihren Vater möchte ich und auch wenn es mir noch nicht so bewusst war, sie auch, sogar sehr. Also rief ich bei der angegebenen Nummer an und fuhr rechtzeitig los. Je näher ich Wien kam, um so nervöser wurde ich
Dann im Hotel einchecken, das für mich reservierte Zimmer beziehen und kaum hatte ich mich etwas frisch gemacht, als das Telefon klingelte und mir angekündigt wurde, dass ein Gast mich in der Lobby sprechen wolle. Ich zog mir ein frisches Hemd an, hing den Smoking raus und eilte dann zur Lobby. Dort erwartete mich etwas ungeduldig Janetts Vater. Das Gespräch war herzlich und eigentlich recht kurz. Er war über vieles sehr gut informiert, fragte nach meinen Plänen und nach meinen Wünschen. Als ich dort umhereierte, lachte er und sagte nur.
"Nils, schau sie dir an, sprich mit ihr und sei unvoreingenommen. Ich habe meine Tochter noch nie so aufgeregt gesehen, wie nach deiner Zusage. Wenn ich nicht total daneben liege, steht sie jetzt vor dem Spiegel und weiß nicht, was sie anziehen soll. Es war eine schreckliche Zeit nach eurer Trennung. Glaub mir eine wirklich schreckliche Zeit."
Wir verabschiedeten uns mit einem Handschlag und bis nachher. Schnell auf mein Zimmer, noch mal geduscht und umgezogen. Es war 8.45 Uhr als ich in den kleinen Saal eintraf, in dem der Empfang stattfinden soll. Janetts Mutter kam auf mich zu, hielt mich mit beiden Armen auf Abstand, musterte mich und lächelte.
"Nils, ich freue mich so. Du hast dich nicht verändert. Ich hoffe sehr."
Meine Glückwünsche wurden herzlich entgegen genommen. Sie harkte sich unter und zog mich in den Saal. Auf dem Weg plauderten wir und auf meine Frage, warum sie es sich anders überlegt hätten, lachte sie und meinte nur, dass die Liebe immer größer wurde und sie es nicht mehr aushielten und jeden Tag genießen wollten. Kurz wurde ich einigen Gästen vorgestellt und dann kam Janetts Freundin aus der so schlecht verlaufenen Nacht und entführte mich der Gastgeberin.
Kaum waren wir ein paar Schritte gegangen, stockte sie, drehte sich zum Eingang und meinte nur.
"Da ist sie. Schau sie dir an. Sie ist immer noch deine. Geh zu ihr und mach sie glücklich. Schon das du da bist, ist für sie ein großes Glück. Versaut es nicht. Noch mal halt ich es nicht aus."
In der Tür stand Janett. Die Haare kürzer, immer noch richtig schlank mit einer hammermäßigen Figur, natürlich elegant gekleidet und mit Schuhen mit einem hohen, sehr hohen Absatz, Sie sah sich im Saal um und als sie mich wohl erkannt hatte, zog ein Leuchten über ihr Gesicht. Ich hatte den Eindruck, dass sie erstarrt war und ging direkt auf sie zu. Mit einem Hallo, schöne Frau, zog ich sie an mich und küsste sie auf beide Wangen.
"Hallo Nils, das ging aber schon besser. Aber ich bin ja schon glücklich, dass du da bist und mich nicht total ablehnst."
Sie harkt sich ein, ließ ihre Hand auf meiner und ihre Finger glitten immer wieder streichelnd über meine. Dann zog sie mich ganz dicht an sich und ihr Becken berührte mich. Mit Schwung drehte sie sich so, dass sie dicht vor mir stand und flüsterte.
"Bitte küss mich richtig. Ich habe 4 Jahre darauf gewartet. Bitte nur einmal."
Trotz der Anwesenden küssen wir uns richtig und Janett scheint in mich rein zu kriechen. Hinter uns lacht jemand und ihr Vater sagt.
"Aber zum eigentlichen Empfang bleibt ihr doch noch da? Wir würden es euch übel nehmen, wenn ihr jetzt schon verschwindet."
"Papa, wir wissen doch, was sich gehört und außerdem weiß ich ja gar nicht, was Nils will."
"Na, das sah aber eben ganz anders aus. Wer knutscht schon in aller Öffentlichkeit so rum."
Dabei lacht er und nimmt seine Tochter in den Arm. Mich hat er nur mit einem Nicken begrüßt.
Natürlich sitzen wir beim Essen neben den Eltern und ich werde diskret von den Anwesenden gemustert. Auch im Smoking sehe ich mit der immer noch sichtbaren Narbe, meiner trotz meiner blonden Haare recht braunen Haut und der blauen Augen etwas verwegen aus. Dazu trägt meine Größe und die breiten Schultern sicher auch noch bei. Janett ist etwa ruhiger und lässt nur ab und zu ihre Hand über meinen Arm oder meine Hand gleiten, so, als ob sie sich vergewissern will, dass ich da bin. Sehr viel gegessen hat sie nicht, obwohl das Essen vornehm klein ist, aber dafür sehr gut. Getrunken noch viel weniger, vom Wein nur ein paar kleine Schlucke, dafür vom Wasser mehr. Immer wieder sehe ich, wie sie zu mir schaut und in ihren Augen das Feuer lodert. Aber sie reißt sich zusammen. Ihre Mutter betrachtet uns mit einem wohlwollenden Lächeln und flüstert ab und mit ihrem Mann.
Insgesamt eine entspannte Stimmung. Auch die kurzen Trinksprüche sind super, sehr nett und auch recht oft richtig witzig. Schon eine ausgesuchte Gesellschaft. Es dauert bei einem solchen Essen immer so seine Zeit und so zeigt die Uhr schon nach 21 Uhr, als der letzte Gang serviert wird. Ich habe verzichtet. So Süßes ist nicht unbedingt mein Ding und außerdem bin ich satt, nicht voll, aber gesättigt. So habe ich Zeit, mir die Gesellschaft und insbesondere die junge Frau neben mir näher anzusehen und ich merke, wie Janett leicht nervös wird. Mit einer leichten Bewegung nehme ich mir ihre Hand und küsse diese leicht. Als sie sich zu mir neigt, flüstere ich ihr ins Ohr.
"Du bist noch schöner, als ich dich in Erinnerung habe."
Eigentlich habe ich doch gar nichts Großes gesagt, aber sie stöhnt leicht auf. Drückt mir einen Kuss auf die Wange und flüstert.
"Ich liebe dich noch mehr. Du machst mich verrückt."
Ich antworte mit einem Lächeln.
"Aber junge Frau, bitte halten sie sich an die Regeln."
Der kleine Knuff in meine Rippen war zwar zu fühlen, tat aber nicht weh. Kurz darauf wurde die Tafel aufgehoben und wir standen bei ihren Eltern und unterhielten uns. Janett hatte ihre Hand auf meinem Arm und versuchte den Kontakt enger zu gestalten.
Wir blieben aber doch und da bald auch getanzt wurde, drehten wir einige Runden. Als wir an der Bar standen, trank ich zwar einen kleinen Whisky, übrigens einen wirklich guten, Janett jedoch nur einen alkoholfreien Cocktail. Als ich sie fragend ansah, meinte sie nur, nie wieder so ein Schlamassel. Ich wollte schon ansetzen, um dazu etwas zu sagen, sie legte nur ihren Finger auf meine Lipper und flüsterte, später.
Eine Stunde später, nach einem langen Gespräch mit ihrer Freundin und deren Partner, zog Janett mich in eine etwas schummrige Ecke, legte ihre Arme um mich und zog mich dicht an sich.
"Nils, ich wäre jetzt gerne mit dir alleine. Ich glaube, ich muss dir viel sagen, dich viel fragen und auch dich mehr spüren, wenn du es willst. Lass uns auf dein Zimmer gehen und uns unterhalten."
Ein schon nicht mehr so kurzer Kuss schloss sich an und wir suchten ihre Eltern und mit einem Lächeln wurden wir entlassen.
Kaum war die Tür zu meinem Zimmer geschlossen, zog mich Janett an sich und meinte nur.
"So, jetzt küss mich wenigstens noch einmal richtig. Dann können wir reden."
Es blieb nicht bei einem Kuss. Beide sehnten wir wohl die körperliche Nähe herbei und landeten fast schon zwangsläufig in dem großen Bett. Erst als der erste wilde Rausch der Geilheit verflogen war und wir neben einander mit reichlich Körperkontakt etwas ruhiger auf dem Bett lagen, redeten wir über uns, über das Geschehen an diesem schrecklichen Abend und über die 4 Jahre danach. Über unsere Gefühle, unsere Ängste und über unsere Pläne. Die Geständnisse wurden immer wieder unterbrochen durch Küsse, Streicheleinheiten und zärtliches Schmusen. Und dann schlief ich in ihren Armen ein. Die Dämmerung des Sonntags erhellte mein Hotelzimmer und Janett wärmte mich.
Es war schon nach der Mittagszeit, als ich wach wurde, ein Bedürfnis hatte und ins Bad schlich. Janett lag in ihrer ganzen Schönheit in meinem Bett und als ich wieder ins Bett kroch, nahm sie mich in die Arme, küsste mich und fragte leise.
"Bitte, schlaf noch mal mit mir. Mach mich noch mal glücklich."
Der Ritt in den Tag war wunderbar, brachte uns fast gleichzeitig zum Höhepunkt und Janett zum Weinen. Ich ließ es zu und als sie sich wieder gefangen hatte und mich fragte, ob wir das öfter wiederholen könnten, meinte ich.
"Das entscheidest du. Du weißt, dass ich in meiner Heimat eine Aufgabe übernommen habe, dort ständig sein werde und Platz in meinem Haus habe. Eine Wochenendehe oder so etwas Ähnliches will ich nicht und diesmal musst du dich entscheiden. Ich liebe dich immer noch und es war schön heute mit dir. Komm mit mir und du kannst es jeden Tag haben. Aber exklusiv, kein Flirten, kein Fummeln und auf keinen Fall einen anderen Mann."
Janett schob sich auf mich, küsste mich leise, ganz zart und meinte dann, dass sie kommt.
"Aber es wird noch ein paar Wochen dauern. Ich kann Julius nicht Mitten im Schuljahr rausreißen. Erst wenn das Schuljahr zu Ende ist. Dann aber bestimmt. Wenn du uns dann noch willst."
Dann klingelte das Haustelefon und ihr Vater meldete sich und teilte nur lapidar mit, dass dass Zimmer noch einen weiteren Tag gebucht wäre. Es werde aber erwartet, dass wir Morgen zum Mittag in der Villa erscheinen. Wir versprachen es, sahen uns an und dann war es mal wieder so weit. Ich hatte mich fast vier Jahre aufgespart und so wie mir Janett glaubhaft versicherte, sie auch.
Für die nächste Zeit pendelte ich zwischen meiner Heimat kurz vor München und Wien hin und her. Janett bereitete ihren Umzug vor, mit Julius verstand ich mich gut und ihre Eltern gönnten uns unser Glück. So nebenbei erfuhren wir dabei auch, dass diese ihren Ausstieg aus dem Berufsleben planten. Sich ein schönes Anwesen in einem kleinen Dorf in den Alpen gekauft hatten und sich dort nur noch sich, ihrer Liebe und der Natur widmen wollten.
Dann war Janett da, Julius gewöhnte sich an seine neue Umgebung und seine neue Klasse und ich erhielt meinen nächsten Schock. Nach einer super Nacht lachte mich Janett an und meinte, sie hätte noch ein Geschenk aus Österreich mitgebracht. Nach einem kurzen Zögern meinte sie, dass sie schwanger wäre. Der Sex mit mir müsse ja Folgen haben. So viel, so oft und so tief, wie ich sie immer abfülle, müsse ja was passieren.
Ich glaube, sie hat sehr auf meine Reaktion gewartet und nach dem weiteren fulminanten Höhepunkt war sie zufrieden. Übrigens wusste meine Familie mal wieder alles viel früher als der Mann, der jetzt geheiratet wurde.
Schon auf unserer sehr klein gehaltenen Hochzeit sah man, dass Onkel Gerd mächtig abbaute. Er war auch der Grund, warum wir nur in einem kleinen Rahmen heirateten. Janetts Eltern war es eigentlich nicht so recht, aber hier hatten wir uns durchgesetzt. Es gab auch keine große Hochzeitsreise aus mehreren Gründen. Zuerst natürlich, weil Janett nicht wollte. Sie wollte nicht schwanger weit fliegen. Und dann wegen Onkel Gerd und seiner sich rapide verschlechternden Gesundheitszustand. Er wollte mich noch in so viele Dinge einarbeiten, mir noch so viel zeigen und hatte immer weniger Kraft.
Kurz bevor Janett entbinden sollte, musste mein Onkel aufgeben und konnte nicht mehr arbeiten. Er wurde zu Hause umsorgt und versorgt. Janett war dabei meiner Mutter trotz ihrer Schwangerschaft eine große Hilfe. Vater sah es nicht so gerne, dass sich Mutter so engagierte, musste sich aber beugen.
Dann war es so weit. Janett bekam unsere Tochter Leonie und nach wenigen Tagen war sie mit der Kleinen zu Hause und wie in vielen Familien bestimmte unsere kleine Tochter den Tagesrhythmus.
Aber auch diese Zeit ging vorbei. Mein Onkel erholte sich ein wenig, freute sich an unserem Nachwuchs und nahm wieder rege an den Geschehnissen in seiner Firma teil. Es war aber dankenswert, dass er sich nie in meine Entscheidungen einmischte, denn immerhin hatte er mich zum Geschäftsführer gemacht.
Mit Janett lief es bestens. Sie war meine Frau, meine Geliebte, ja, meine wilde Geliebte und auch die immer besorgte Mutter. Julius hatte sich super eingefunden und wir lebten meinen und auch Janetts Traum einer liebenden Familie.
Aber es kommt, wie es kommen muss. Onkel Gerd schloss seine Augen und kurz nach der Beerdigung wurde das Testament eröffnet und ich sein Alleinerbe. Jetzt war ich selber ein Bauunternehmer. Auch nach Abwicklung aller mit dem Erbe zusammenhängenden Fragen waren wir wohlhabend. Obwohl wir es nicht nötig hatten, stieg Janett nachdem Leonie 1 Jahr alt war, in unserer Firma ein und schon bald hatte sich eine für uns Beide hervorragende Arbeitsteilung eingespielt. Während Janett sich mehr um das Kaufmännische kümmerte, war ich auf den Baustellen unterwegs und sah dort nach dem Rechten.
In der Liebe lief es schon kurz nach der Geburt unserer Tochter wieder umwerfend. Janett war noch immer eine Liebhaberin, die sehr leidenschaftlich war, sehr fordernd. Und eine Frau, die sehr schnell nach der Geburt wieder zu ihrer alten wunderbaren Figur zurückfand.
In all den Jahren seit unserer Versöhnung habe ich nie wieder auch nur den geringsten Ansatz zu dem damals so verstörenden Verhalten bei ihr feststellen können und Gelegenheiten hat sie immer noch. Sie ist eine schöne Frau, kleidet sich modisch, ist immer gut frisiert und geschminkt und hat ein offenes Wesen und sie hat viele Kontakte zu Herren aus der Baubranche.
Wenn ich dabei bin, lässt sie sich schon mal auf einen kleinen Flirt ein. Aber immer nur, um sehr rechtzeitig die Bremse anzuziehen und klarzumachen, dass sie nur mich liebt und es nur mit mir weiter gehen wird.
"Schatz, solange du mich liebst, mich nie betrügst, immer so schön in den Himmel schieß, haben diese Kerle keine, nicht die winzige Chance. Aber denke immer daran. Wir haben uns und wir brauchen keine Dritte, weder männlich noch weiblich."
An einem Abend saßen wir auf der Terrasse, die Kinder schliefen und wir lagen träumend in den Armen des Anderen. Janett flüsterte leise.
"Sag mal mein Geliebter, was hältst du von noch einem Kind, von noch einem Produkt unserer Liebe. Ich wünsche mir noch ein Kind und es wäre jetzt die richtige Zeit. Also überlegt nicht so lange, sonst bin ich irgendwann zu alt."
"Überlegen muss ich da nicht, denn in diesem Fall entscheidest du alleine und so lange ich der Vater sein darf, ist das vollkommen ok."
"Schatz, was soll denn diese Bemerkung. In meine Muschi kommt nur ein Schwanz und das ist deiner. Den kenne ich sehr gut und der hat wenigstens Ahnung, wie er mich nehmen muss, um in den Himmel zu kommen. So, wenn wir uns denn wieder mal einig sind, komm ins Bett und lass uns üben. Ich laufe gleich aus."
Üben ist immer gut und wenn dann auch noch ein Ergebnis entsteht, dass sich Beide wünschen, ist es doch super. Aber auch ohne Ergebnis folge ich meiner Frau gerne und nicht nur ins Bett.
Nur mal so zur Kenntnis. Susanne ist immer noch mit ihrem Doktor verheiratet. Beide tragen Geweihe mit vielen Enden und auch mir hat sie schon angeboten, sie doch mal zu besuchen. Es tut mir wirklich leid, aber mit meiner Frau kann Frau Doktor nicht mithalten und bei Janett bin ich immer noch die Nummer Eins. Und ich tue Alles, um auch diesen Platz zu halten, denn noch mal möchte ich nicht getrennt werden. Dafür liebe ich meine Frau zu sehr und für einen eventuellen gefährlichen Nebenbuhler habe ich einen großen 45ziger Colt.
Das weiß mein Schatz auch und auch, dass ich in einem solchen Ernstfall eine sehr zittrige Hand haben würde und man nicht weiß, wen der erste Schuss trifft. Na, keine Angst. Aber man soll immer alles tun, damit ein solcher Fall nicht eintritt und eine restlos befriedigte Frau ist da die beste Versicherung. Beide Partner lieben sich und haben keine Kraft für solche Eskapaden. Und wenn doch, na ihr wisst schon. Bumm, bumm.
Übrigens das Nächste wird wieder ein Mädchen. War doch klar bei dieser Vorlage.
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