Wie eine Entscheidung das Leben lenkt (fm:Romantisch, 1744 Wörter) [5/7] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jan 06 2026 | Gesehen / Gelesen: 1802 / 1489 [83%] | Bewertung Teil: 9.44 (39 Stimmen) |
| ... Monika kommt so richtig ins Schwitzen, wird sie Adolfo etwas entgegen setzen können? | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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5.
Das Wispern der Wahrheit und der Kälteschock
Die Nacht über Hamburg war schwer und feucht, ein dunkles Tuch, das sich erstickend über die Stadt legte. In der Wohnung der Meyers war die Stille nicht friedlich; sie war geladen mit der Elektrizität eines herannahenden Unwetters. Monika war irgendwann in einen bleiernen, unruhigen Schlaf gefallen. Ihr Körper war erschöpft von den Tränen, dem Stress und der nagenden Angst vor dem nächsten Morgen. Doch ihr Geist fand keine Ruhe. In ihren Träumen vermischten sich die Bilder: Ralfs triumphierendes Grinsen, Alfredos gierige Hände und das enttäuschte Gesicht ihres Mannes.
Die Rückkehr des Kriegers
Es war weit nach drei Uhr morgens, als sich der Schlüssel im Schloss drehte. Peter trat ein, seine Schultern hingen tief. Die Doppelschicht hatte ihm alles abverlangt, doch während der langen Stunden im Taxi war sein Zorn langsam einer melancholischen Einsicht gewichen. Er hatte über die letzten 25 Jahre nachgedacht. Monika war seine Welt. Hatte er wirklich überreagiert? Vielleicht war Ursula wirklich anstrengend gewesen. Er liebte diese Frau, er vertraute ihr seit einem Vierteljahrhundert. Er wollte den Streit begraben, sie in den Arm nehmen und den Geruch ihrer Haut einatmen, bis der Groll verflogen war.
Er betrat das Schlafzimmer auf Zehenspitzen. Normalerweise wachte Monika beim ersten Geräusch des Schlosses auf, setzte sich auf und wartete mit einem schläfrigen Lächeln auf ihn. Doch heute blieb es dunkel. Monika schlief, doch es war kein erholsamer Schlaf. Sie warf den Kopf hin und her, ihre Finger krallten sich in das Laken.
Peter setzte sich behutsam auf die Bettkante, um seine Schuhe auszuziehen. In der Stille des Raumes hörte er plötzlich ihr Flüstern. Es war kein sanftes Murmeln, sondern ein gequältes Wispern, das aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins drang.
"Nein... Alfredo... fass mich nicht an...", hauchte sie. Peter erstarrte. Seine Hand verharrte am Schnürsenkel. Sein Herzschlag beschleunigte sich augenblicklich.
"Peter darf es nicht wissen...", fuhr sie fort, ihre Stimme zitterte im Schlaf. "Er bringt ihn um... Alfredo ist gefährlich... die Mafia... ich hab solche Angst um ihn... Peter... mein Peter..."
Jedes Wort war wie ein gezielter Schlag in Peters Magengrube. Er kannte Alfredo. Er hielt ihn für ein harmloses Großmaul, einen Angeber, der zwar nervte, aber zur Familie der Taxifahrer gehörte. Doch was er hier hörte, zeichnete ein völlig neues, grauenvolles Bild. Seine Frau wurde belästigt? Von diesem schmierigen Spanier? Und sie erzählte es ihm nicht, weil sie ihn für zu schwach hielt? Weil sie ihn "beschützen" wollte?
Für einen Mann wie Peter, der sein Leben lang Kung Fu praktiziert hatte, der als Si Hing Disziplin, Stärke und Schutz verkörperte, war diese Erkenntnis eine existenzielle Demütigung. Es war schlimmer als ein körperlicher Angriff. Seine eigene Frau traute ihm nicht zu, mit einem Widerling wie Alfredo fertig zu werden. Sie hielt ihn für gefährdet. Sie sah in ihm nicht den Beschützer, sondern das potenzielle Opfer.
Sein Zorn, der eben noch verraucht war, kehrte zurück - doch diesmal war er nicht heiß und lodernd, sondern eiskalt und scharf wie eine Klinge. Er stand auf, ohne sie zu wecken, und verließ das Zimmer. Der Schlaf war für ihn in dieser Nacht gestorben.
Die Wache im Halbdunkel
Peter saß im Wohnzimmer. Der Fernseher lief leise, er hatte wahllos Netflix gestartet. Lucifer flimmerte über den Bildschirm - Ironie des Schicksals, eine Serie über Wahrheiten und dunkle Begierden. Doch Peter sah die Bilder nicht. In seinem Kopf lief ein ganz anderer Film ab. Er sah Alfredo vor sich, wie er Monika ansah. Er sah die kleinen Gesten, die er bisher ignoriert hatte.
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