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Ein Spieleabend mit ungeahnten Folgen (fm:Fetisch, 4126 Wörter) [2/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 20 2026 Gesehen / Gelesen: 1446 / 923 [64%] Bewertung Teil: 9.33 (18 Stimmen)
Kapitel 3 & 4


Ersties, authentischer amateur Sex


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lassen... das tut doch weh."

Gerd lächelte, ein langsames, wissendes Lächeln. "Weh? Ein kurzer Piks. Wie ein Nadelstich beim Blutabnehmen. Und es ist reversibel. Wenn es dir nicht gefällt, nimmst du sie einfach wieder raus, und das Loch wächst zu. Es ist ein Versuch. Ein Experiment. Wie die Stiefel."

Bei der Erwähnung der Stiefel zuckte ich innerlich zusammen. Er hatte einen Punkt. Auch das war ein Experiment gewesen. Und ich hatte es überlebt. Mehr noch, ein Teil von mir... hatte es sogar genossen. Diese klare, unmissverständliche Begrenzung. Diese fremde Ästhetik, die jetzt, im Wasser, fast natürlich wirkte.

"Probieren kann man es ja mal", sagte er, und sein Ton war jetzt leicht, verführend. "Hier und jetzt. Ich habe sterile Einweg-Stecher. Und ein paar hübsche Stecker. Passend zu deiner... aktuellen Ausstattung." Sein Blick glitt für einen Moment zu den schwarzen Stiefelschäften, die unter der Wasseroberfläche hervorschauten.

Eine innere Debatte tobte in mir. Nein, sagte der vernünftige Teil. Das ist zu viel. Du bist nackt in einem Whirlpool mit einem Fremden, in Fetisch-Stiefeln steckend. Jetzt will er dir auch noch die Ohren durchbohren? Das ist der Gipfel der Wahnsinns! Geh raus, zieh dich an, lauf weg!

Doch der andere Teil, der Teil, der von Gerds ruhiger Autorität und seinem unerwarteten Zuspruch betört war, der Teil, der die verbotene Ästhetik der Puppe und jetzt der Stiefel in sich aufgesogen hatte, meldete sich leise, aber bestimmt. Warum nicht? Es ist nur ein kleines Loch. Ein Zeichen. Vielleicht würde es mir wirklich stehen. Vielleicht wäre es ein Schritt. Heraus aus dem unsichtbaren Leon. Hinein in... etwas anderes. Und er sagt, es tut kaum weh. Er scheint zu wissen, was er tut. Er hat schließlich Erfahrung.

"Hmm", machte ich, ein unschlüssiges, nichtssagendes Geräusch. Ich biss mich auf die Unterlippe. "Also... wirklich nur probieren? Und ich kann sie jederzeit wieder rausnehmen?"

"Jederzeit", bestätigte Gerd, und sein Lächeln wurde triumphierender. Er bewegte sich, stand langsam aus dem Wasser auf. Das Wasser lief in Strömen von seinem muskulösen Körper, glitzerte auf seiner Haut und den Metallringen. Er stieg aus dem Pool, sein nackter, imposanter Körper bewegte sich mit einer tierischen Eleganz hin zu einem schmalen, eingelassenen Schrank aus mattem Chrom. Er öffnete ihn und holte etwas heraus: eine kleine, transparente Plastikbox und ein anderes, flaches Metallkästchen.

Ich beobachtete ihn, wie in Trance. Das Gefühl der surrealen Kapitulation überkam mich erneut. Ich wollte "Nein" sagen, aber mein Mund bewegte sich nicht. Es war, als hätte ich die Kontrolle über meine eigenen Entscheidungen an ihn abgegeben, an diese warme, brodelnde Umgebung, an die Müdigkeit und die seltsame Aufregung der letzten Stunden.

Gerd kam zurück zum Beckenrand und kniete sich nieder, direkt neben mir. Seine Nähe war überwältigend. Ich konnte den Duft seines teuren Aftershaves riechen, vermischt mit dem Chlor des Whirlpools und seiner eigenen, muskulösen Wärme. In seiner großen, behaarten Hand hielt er die Plastikbox. Durch den Deckel sah ich vier kleine, glitzernde Objekte liegen. Sie waren rosa. Ein zartes, fast süßes Rosa, das im Licht funkelte.

"Zirkonia", erklärte er, während er den Deckel öffnete. "Rosa. Passt zu deiner Haut. Zart, aber mit einem Statement." Er nahm zwei der Stecker heraus. Sie waren klein, mit einem winzigen, facettierten Stein in der Mitte und einer schlanken, chirurgisch-stahlfarbenen Nadel auf der Rückseite. In der anderen Hand hielt er das Metallkästchen. Als er es öffnete, sah ich darin zwei klare, pistolenförmige Einweg-Ohrlochstecker, steril verpackt. Sie sahen aus wie Spielzeug, aber unheilvoll klinisch.

"Kopf ganz gerade halten", sagte er, und seine Stimme war nun sanft, aber von einer unüberhörbaren Direktive durchzogen. Es war keine Bitte mehr. Es war eine Anweisung.

Ich erstarrte. Buchstäblich. Jeder Muskel in meinem Körper spannte sich an. Ich saß da, nackt bis auf die schwarzen Stiefel, das brodelnde Wasser um meine Hüften, und starrte auf die kleine, rosafarbene Stecker in seiner Hand. Mein Atem stockte. Die Gedanken rasten, aber sie formten keine kohärenten Worte mehr, nur ein surrendes Rauschen der Panik und Erwartung.

Ich spürte, wie seine freie Hand hinter meinen Kopf glitt. Seine Finger waren warm und fest. Sie legten sich an meinen Hinterkopf und meinen Nacken, nicht grob, aber mit einer absoluten, immobilisierenden Stabilität. Ich konnte nicht mehr zurückweichen. Sein Gesicht war nah, sehr nah. Ich konnte die feinen Fältchen um seine Augen sehen, die ruhige, konzentrierte Linie seines Mundes.

"Ganz ruhig", flüsterte er, sein Atem streifte meine Wange. "Es ist gleich vorbei."

Dann, ohne weitere Vorwarnung, spürte ich es.

Rechts. Ein kurzer, heftiger, punktgenauer Druck, gefolgt von einem scharfen, brennenden Stich, der sich durch mein Ohrläppchen fraß. Es war kein unerträglicher Schmerz, aber er war überraschend intensiv, hell und eindeutig. Ein Eindringen. Eine Verletzung. Ein Bruch meiner körperlichen Integrität. Ein kurzes Zischen des Apparats war zu hören.

Links. Fast unmittelbar danach, noch bevor der Schmerz auf der rechten Seite richtig nachklingen konnte, der gleiche Ablauf: Druck, dann dieser präzise, brennende Stich. Ein zweiter Bruch. Ein zweites Eindringen.

Der ganze Vorgang dauerte vielleicht zwei Sekunden. Dann löste sich sein Griff von meinem Nacken.

Ich zuckte nicht zusammen. Ich schrie nicht. Ich saß einfach nur da, völlig erstarrt, die Augen weit aufgerissen hinter der beschlagenen Brille. Der scharfe, brennende Schmerz in beiden Ohrläppchen pulsiert nun, ein doppeltes, pochendes Signal. Es war ein lebendiger, unübersehbarer Schmerz. Ich brachte zitternd meine Hände hoch, berührte vorsichtig die Stellen. Meine Fingerspitzen spürten die kleinen, metallenen Rückseiten der Stecker, die nun aus meinem Fleisch ragten, und die winzigen, glatten Steine auf der Vorderseite. Sie fühlten sich fremd an. Fremd und endgültig.

"Sehr gut", sagte Gerd. Er klang zufrieden, wie ein Handwerker nach einer sauber ausgeführten Arbeit. Er griff zum Metallkästchen und entfernte die leeren, durchsichtigen Plastikhüllen der Stechpistolen. Dann nahm er einen kleinen, desinfizierenden Tupfer und wischte sanft um die frisch durchbohrten Stellen. Das Alkohol-Brennen mischte sich mit dem Nachziehen des eigentlichen Stichs.

Ohne ein Wort stand er auf, ging zum großen, wandhohen Spiegel des Badezimmers, der über einem Doppelwaschbecken aus schwarzem Basalt thronte. Er wischte mit der Hand über den beschlagenen Spiegel, schuf eine klare Fläche. Dann drehte er sich zu mir um.

"Komm. Sieh nach."

Mechanisch, wie ferngesteuert, erhob ich mich aus dem Wasser. Die schweren, nassen Stiefel fühlten sich wie Blei an meinen Beinen. Ich stieg die Stufen hinauf, das Wasser rann in Strömen von mir und den schwarzen Lederschäften herab und bildete Pfützen auf dem warmen Marmorboden. Ich humpelte zum Spiegel.

Und dann sah ich mich.

Das Bild, das mir entgegen starrte, war jenseits von allem, was mein Gehirn in diesem Moment verarbeiten konnte. Da war ich: nass, nackt, blass. Meine schmächtige Statur, meine dünnen Arme, meine flache Brust. Darunter, monströs und dominant, die glänzenden, schwarzen Overknee-Stiefel, die mich bis zur Hüfte verschlangen, ihre Schnürung ein dunkles, komplexes Muster auf meiner Haut. Das Wasser tropfte von den Schäften.

Und dann mein Gesicht. Feucht, die Brille etwas verrutscht, die Augen weit aufgerissen, voller blanken Unglaubens. Und darin, in jedem meiner schmalen, immer für unantastbar gehaltenen Ohrläppchen, funkelten zwei winzige, rosafarbene Sterne. Sie glitzerten frech, süßlich, ungeheuerlich. Sie waren so klein und doch veränderten sie alles. Sie schienen das gesamte surreale Bild zu krönen, ihm einen perversen Sinn zu geben. Ich war nicht mehr nur ein Opfer einer bizarre Laune. Ich war jemand, der modifiziert worden war. Dekoriert. Markiert.

Ich verstand die Welt nicht mehr. Sie war aus den Angeln gehoben, ersetzt durch diese spiegelnde, brodelnde, leder- und metallgeschmückte Realität. Ich war Leon, und doch war ich es nicht. Ich war ein Projekt. Ein Kunstwerk, an dem gerade gearbeitet wurde. Die Stiche in meinen Ohren pochten im Takt meines rasenden Herzens.

Dann geschah etwas, das diese völlige Derealisierung komplett machte.

Gerd trat hinter mich. Sein Spiegelbild, massiv und nackt, erschien über meiner Schulter. Sein Gesicht war ernst, aber in seinen Augen lag ein warmer Funke. Er beugte sich vor. Ich spürte die Wärme seines Körpers, roch sein Aftershave neu, vermischt mit dem Duft des Pools. Und dann, ganz sanft, drückte er seine Lippen auf meine rechte Wange, direkt neben dem frisch gestochenen Ohr.

Es war kein leidenschaftlicher oder aufdringlicher Kuss. Es war trocken, warm, fest und dauerte vielleicht zwei Sekunden. Ein Kuss der Anerkennung. Der Besitzergreifung. Der Zufriedenheit.

Als er sich zurückzog, setzte sich in meinem Kopf ein ohrenbetäubendes, weißes Rauschen. Jeder neuronale Pfad, jeder logische Gedanke, jedes etablierte Gefühl von Scham, Angst oder Widerstand wurde von dieser einen, einfachen Geste überflutet und kurzgeschlossen. Mein Gehirn, überlastet von der sensorischen Flut der Nacht - dem Druck der Stiefel, der Wärme des Wassers, dem brennenden Schmerz der neuen Löcher, dem Anblick des veränderten Ichs im Spiegel -, konnte diese letzte Information einfach nicht mehr verarbeiten.

Ich stand da, ein nasser, nackter, mit rosa Steckern geschmückter, in glänzende schwarze Stiefel gezwängter Junge, und starrte auf das Spiegelbild des Mannes, der sich nun, mit einem letzten, zufriedenen Nicken, wieder in das brodelnde Wasser des Whirlpools sinken ließ, als wäre gerade nichts von Bedeutung geschehen.

In meinen Ohren pochte es. Auf meiner Wange brannte die Stelle seines Kusses. Und in der Tiefe meines verstörten, überforderten Bewusstseins keimte, völlig unerkannt und undenkbar, ein winziger, neuer Samen: die erschreckende, betäubende Frage, was als Nächstes kommen würde.

Kapitel 4: Die kühlende Enthaarung

Der Kuss brannte noch auf meiner Wange wie ein unsichtbares Siegel, während das Pochen in meinen frisch durchstoßenen Ohrläppchen einen unerbittlichen, schmerzhaften Rhythmus vorgab. Ich, Leon, stand noch immer regungslos vor dem großen Spiegel, mein Blick glitt immer wieder zwischen dem veränderten Gesicht mit den rosa funkelnden Steckern und den monolithischen, schwarzen Stiefeln hin und her, die meine Beine in eine glänzende, schnürungsgeprägte Säule verwandelt hatten. Das weiße Rauschen in meinem Kopf wollte nicht abklingen, es übertönte fast das sanfte Blubbern des Whirlpools hinter mir.

"Du stehst da wie ein Reh im Scheinwerferlicht", sagte Gerds Stimme, ruhig und amüsiert aus der Wassermulde heraus. Ich hörte, wie er sich im Wasser bewegte, ein sanftes Plätschern. "Die Adrenalinreaktion ist normal. Der Körper muss den Schock verarbeiten. Komm, setz dich wieder. Das warme Wasser beruhigt die Nervenenden."

Doch mein Körper schien nicht mehr auf meine Befehle zu hören. Ich war wie festgefroren, gefangen zwischen dem Drang, mich in einem Anfall von Panik aus dieser surrealen Situation zu befreien, und einer tiefen, lähmenden Faszination für das fremde Wesen im Spiegel. Meine Gedanken wirbelten im Kreis: Was habe ich getan? Was hat er mit mir gemacht? Warum habe ich zugestimmt? Warum fühlt sich ein Teil von mir... angekommen?

Gerd löste die Starre. Mit einem schweren, nassen Geräusch erhob er sich aus dem Whirlpool. Das Wasser rann in Strömen von seinem muskulösen, behaarten Körper. Er trat zu mir, blieb neben mir vor dem Spiegel stehen, ein Koloss neben meiner schmächtigen, verwundbaren Gestalt. Sein nasser Arm legte sich leicht um meine Schultern, nicht drückend, aber führend. Die Wärme seiner Haut durchdrang die Kühle, die auf meiner nackten Haut lag.

"Du bist überhitzt, Leon. Von innen und außen. Das ist viel für einen Abend." Sein Ton war fast fürsorglich. "Zur Abkühlung kannst du ja in die Duschkabine. Frisches, kühles Wasser. Das wird dir gut tun. Klärt den Kopf."

Er lachte kurz, ein tiefes, körniges Geräusch, das keine Spott, sondern eine Art ruhige Belustigung ausdrückte. "Ich bleibe hier noch ein wenig im Whirlpool. Die Kabine ist dort hinten."

Seine Hand wies zu einer schmalen, rahmenlosen Glastür in der gegenüberliegenden Wand, die ich vorher kaum beachtet hatte. Dahinter erkannte ich die Umrisse einer geräumigen, bodentief gefliesten Duschkabine.

Ich, immer noch benommen und in meiner Wahrnehmung wie unter einer dicken Glasscheibe gefangen, nickte schwach. Eine Dusche. Kühl. Logisch. Mein Körper fühlte sich klebrig an, eine Mischung aus Whirlpool-Chemie, Schweiß und dem feuchten Film, den die nassen Stiefel auf meiner Haut hinterlassen hatten. Vielleicht würde das klare, kalte Wasser tatsächlich helfen, die wirren Gedanken zu sortieren. Mechanisch, mit dem steifen, watschelnden Gang, den die Stiefel mir auferlegten, löste ich mich von seinem Arm und humpelte auf die Glastür zu. Die Absätze klackten dumpf auf dem nassen Marmor.

"Aber pass auf", rief Gerd mir hinterher, seine Stimme klang nun etwas schärfer, eindringlicher. "Nicht die falsche Einstellung an der Duscharmatur wählen. Ganz wichtig. Nicht die falsche Einstellung."

Ich drehte mich halb zu ihm um, ein letzter verwirrter Blick. Sein Gesicht war ernst, die buschigen Brauen leicht zusammengezogen. Er nickte mir eindringlich zu. Was sollte das heißen? Falsche Einstellung? Wie bei einem Mixer? Ich war zu verwirrt, um nachzufragen. Ich nickte nur stumm, öffnete die schwere Glastür und trat ein.

Die Duschkabine war ein minimalistischer, weiß gefliester Raum von etwa zwei mal zwei Metern. Ein großer, runder Regenduschkopf thronte an der Decke. An der Wand befand sich eine moderne, chromblitzende Armatur mit mehreren Knöpfen und einem kleinen, digitalen Display. Die Luft war kühl und roch nach Zitrus und einem schwachen, chemischen Reinigungsmittel. Ich schloss die Glastür hinter mir. Sie verriegelte mit einem leisen, aber deutlichen Klick. Für einen Moment stand ich einfach nur da, umgeben von Stille, abgeschnitten von Gerds Präsenz und dem Blubbern des Whirlpools. Es war eine seltsame, fragile Pause.

Meine Hände zitterten, als ich mich der Armatur zuwandte. Es gab zwei große, drehbare Knöpfe für Temperatur und Druck, und darunter drei kleinere, mit Symbolen versehene Tasten. Eine zeigte eine normale Tropfenform, die andere einen kräftigeren Strahl, und die dritte... die dritte zeigte ein stilisiertes Blatt oder eine Feder, daneben das Symbol einer Flasche. "Peeling & Care" stand in kleiner Schrift darunter.

Gerds Warnung schoss mir durch den Kopf. Nicht die falsche Einstellung. Meine Gedanken waren träge. Vielleicht meinte er die Temperatur? Dass ich nicht aus Versehen kochend heißes Wasser aufdrehe? Das schien logisch. Vorsichtig drehte ich den linken Knopf auf kühl - nicht eiskalt, aber deutlich unter Körpertemperatur. Dann drückte ich, fast instinktiv, auf die mittlere Taste, den kräftigen Strahl. Ich wollte das Gefühl von Weichheit und Trägheit, das der Whirlpool und die Überforderung in mir erzeugt hatten, wegspülen.

Ein Zischen und Rauschen setzte ein. Aus dem Duschkopf und zusätzlich aus mehreren unsichtbaren Düsen in den Wänden schoss Wasser. Aber es war kein normales Wasser. Es fühlte sich sofort anders an. Zuerst traf mich der kühle Strahl von oben, und es war nur erfrischend. Doch dann, als das Wasser meinen Körper vollständig benetzte, bemerkte ich die Konsistenz. Es war leicht gelartig, glatt und seifig, aber völlig durchsichtig und geruchlos. Es fühlte sich an, als würde ich unter einer dünnen Schicht aus kühlem, flüssigem Silikon stehen.

Und dann begann es.

Es war kein schmerzhafter Prozess. Kein Reißen oder Zupfen. Es war ein sanftes, unheimliches Gleiten. Zuerst spürte ich es an meinen Armen. Als ich meinen rechten Arm hob, um in das seltsame Gel zu schauen, beobachtete ich, wie die feinen, dunklen Härchen auf meinem Unterarm sich einfach... ablösten. Sie glitten, als wären sie nur lose auf meine Haut geklebt, mit dem gelartigen Wasserstrom davon. Kein Widerstand. Kein Gefühl. Sie waren einfach weg. Mein Arm war plötzlich glatt, makellos glatt, wie poliert.

Ein Schock jagte durch mich. Ich starrte auf meinen Arm, dann blickte ich an mir herab. Das Gleiche geschah überall. An meiner blassen Brust lösten sich die wenigen, hellen Brusthaare und verschwanden. An meinen Beinen - oder dem Teil, der nicht von den Stiefeln bedeckt war, meinen Oberschenkeln oberhalb der Schaftränder - geschah ein wahrhaft surreales Schauspiel. Die etwas dunkleren Haare an meinen Oberschenkelinnenseiten und um meinen Schambereich lösten sich und wurden weggespült, als wären sie Staub. Ich sah zu, wie mein Schamhaar, das dunkle, krause Dreieck über meinem Penis, sich buchstäblich vor meinen Augen auflöste. Haar für Haar wurde von der gelartigen Flüssigkeit erfasst und fortgetragen, bis die Haut dort ebenso kahl und glatt war wie die eines Kleinkindes. Der Vorgang war erschreckend gründlich und schnell. Innerhalb von vielleicht dreißig Sekunden war jeder sichtbare Haarwuchs an meinem Körper - bis auf mein Kopfhaar, das ebenfalls nass, aber völlig intakt war - verschwunden.

"Was?", stammelte ich laut in die Rauschen der Dusche. Meine Stimme klang hoch und verzweifelt. Ich griff mir an den Unterarm, rieb über die Haut. Sie fühlte sich unglaublich an. Weich, wie Samt, aber auch fremd und künstlich glatt. Die Poren waren kaum sichtbar. Es war, als hätte man mir eine zweite, makellose Haut übergezogen. Das Gefühl war überwältigend und zutiefst beunruhigend. Ich fühlte mich entblößt auf eine neue, intimere Weise. Die Haare waren eine natürliche Barriere, eine maskuline Textur gewesen. Nun war ich... geglättet. Poliert. Zu einem glatten, porenlosen Objekt gemacht.

Panisch drehte ich das Wasser ab. Das Rauschen verstummte. In der plötzlichen Stille stand ich zitternd in der Kabine, tropfnass, und starrte auf meinen neuen Körper. Das kühle Gel lief in Rinnsalen von mir herab. Meine Haut glänzte im Licht der Deckenleuchte. Ich war vollständig enthaart. Jedes Detail meiner Anatomie trat nun schonungslos hervor. Meine schmalen Hüftknochen, der leichte Bauch, die Form meines jetzt völlig kahlen Schambereichs mit meinem schlaffen Penis und den kleinen Hoden - alles wirkte nackter, verletzlicher, ausgelieferter als je zuvor. Und die Kontraste waren extrem: die makellose, haarlose Blässe meines Oberkörpers und meiner Oberschenkel gegen die dunkle, komplexe Textur der schnürungsgeprägten Stiefel.

Mit zittrigen Händen öffnete ich die Glastür und humpelte heraus. Das Wasser tropfte von mir und den Stiefeln auf den Marmor. Gerd hatte sich wieder in den Whirlpool gesetzt und beobachtete mich mit einem neutralen, erwartungsvollen Ausdruck.

"Ich... das Wasser... meine Haare...", brachte ich hervor, meine Stimme brach.

Gerd zog leicht die Augenbrauen hoch, ein gespielter Ausdruck von leichter Überraschung. "Hast wohl den falschen Knopf gedrückt", sagte er, und sein Tonfall war sachlich, ohne Reue. "Das war die Spezial-Einstellung. Enthaarungs-Gel in Kombination mit einem sehr sanften, aber effektiven Lösungsmittel. Wirkt nur auf keratinhaltige Strukturen unterhalb der Kopfhaut. Einmalige, gründliche Reinigung." Er ließ seinen Blick langsam, genüsslich den Lauf nehmen, den mein Körper nun freigegeben hatte. "Sieh an."

Ich folgte seinem Blick und sah an mir herab. Die Transformation war absolut. Ich fühlte mich nicht wie ich selbst. Ich fühlte mich wie eine glatte, lebende Puppe. Die Luft, die nun auf meine Haut traf, war ein völlig neues Gefühl. Jede leichte Brise, jedes Luftzug aus der Klimaanlage war direkt, ungefiltert spürbar. Die Stoffe, die mich früher berührt hatten - mein T-Shirt, meine Jeans - wären jetzt eine völlig andere sensorische Erfahrung gewesen. Es war eine Enthüllung und eine Verhüllung zugleich: ich war nackter, aber auch geglättet, von meiner eigenen Natur "gereinigt".

"Steht dir aber", fuhr Gerd fort, und jetzt schlich sich echte Wertschätzung in seine Stimme. Seine Augen musterten mich mit der Intensität eines Sammlers, der ein seltenes Stück begutachtet. "Passt zu deinem Typ. Zu deiner Haut. Zu der Schlankheit. Diese... makellose Glätte. Sie unterstreicht die Linien. Und sie harmoniert mit der Perfektion der Stiefel. Das eine ist künstliche Glätte, das andere natürliche Glätte, nun vereint. Es ist ästhetisch sehr stimmig."

Seine Worte drangen wie Nadeln in mein verwundetes Bewusstsein. Ästhetisch stimmig. Wieder dieses Wort. Wieder diese perverse Logik, die alles in ein kohärentes Bild presste. Und ein Teil von mir, der erschrockene, desorientierte Teil, begann trotzdem, dieser Logik zu folgen. Ich blickte auf meine Arme, rieb wieder über die Haut. Es fühlte sich... komisch gut an. Unnatürlich, aber angenehm. Weich, sanft, fast luxuriös. Der Kontrast zwischen der seidigen Glätte meiner Oberschenkel und dem festen, kühlen Druck des Leders der Stiefelschäfte war intensiv und, ich musste es mir eingestehen, irgendwie... faszinierend. Es war eine neue, reine taktile Landschaft meines eigenen Körpers.

Ohne dass Gerd etwas sagen musste, humpelte ich langsam zurück zum Whirlpool. Jede Bewegung war jetzt eine Sinneserfahrung. Das Gleiten meiner eigenen Oberschenkel aneinander war geschmeidig, lautlos. Ich stieg die Stufen hinauf und ließ mich mit einem leisen Zischen wieder ins brodelnde Wasser sinken. Die Empfindung, als das heiße Wasser meine völlig enthaarte Haut umspülte, war überwältigend. Es war direkter, intensiver. Jeder Massagestrahl traf nackte Nervenenden, ohne die dämpfende Schicht auch nur feinster Härchen. Es war ein Gefühl von totaler sensorischer Offenheit. Die Wärme drang sofort und tief ein. Die Bläschen des Whirlpools kribbelten auf meiner Haut wie winzige, lebendige Nadeln.

Ich lehnte meinen Kopf zurück gegen den Beckenrand, schloss die Augen. Der pochende Schmerz in meinen Ohrläppchen mischte sich mit dem neuen, überall präsenten Gefühl der Glätte. Die Stiefel umschlossen meine Beine nach wie vor mit ihrem bekannten, fordernden Druck. Aber mein Oberkörper fühlte sich nun leichter an, entlastet, befreit von einer Textur, die ich nie wirklich beachtet hatte, deren Fehlen mich nun jedoch zutiefst veränderte.

"Was passiert hier gerade?", flüsterte ich, mehr zu mir selbst als zu ihm. Die Frage war kaum hörbar über dem Blubbern des Wassers.

Gerd musterte mich aus halb geschlossenen Augen. "Was passiert? Du entdeckst dich neu. Jenseits von Konventionen. Du lässt Altlasten fallen. Haare. Unsicherheiten. Du öffnest dich für eine neue Art von... Empfindung. Von Ästhetik." Er machte eine Pause. "Es ist ein Prozess. Und du machst es sehr gut."

Ich sagte nichts. Ich saugte seine Worte auf, ließ sie in der warmen, brodelnden Stille wirken. Die Scham war noch da, ein dumpfer Hintergrundton. Aber sie wurde überlagert von dieser überwältigenden Flut neuer physischer Gefühle und von der erschreckenden Erkenntnis, dass diese Veränderungen - die Stiefel, die Ohrringe, die haarlose Glätte - etwas in mir berührten, das ich nicht kannte. Etwas, das sich nicht sträubte, sondern... neugierig war. Ich fühlte mich wie Lehm in den Händen dieses massiven, ruhigen Mannes, und die erschreckendste Frage von allen kroch aus den Tiefen meines verwirrten Geistes: Was, wenn diese Form, in die er mich presst, am Ende diejenige ist, in der ich mich zum ersten Mal wirklich... fühle?



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