Der Spanner (fm:Ehebruch, 6142 Wörter) | ||
| Autor: Mr_Empire | ||
| Veröffentlicht: Jan 22 2026 | Gesehen / Gelesen: 795 / 603 [76%] | Bewertung Geschichte: 9.00 (8 Stimmen) |
| Part 1 * In Flagranti * | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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haben die beiden mich nicht bemerkt. Ich könnte mich also einfach wieder davonschleichen. Dann würde alles bleiben, wie es ist - nur mit dem Unterschied, dass ich Klarheit hätte. Aber kann ich wirklich mit dieser Wahrheit leben? Oder aber ich platze ins Zimmer, mache den beiden eine Szene und beende nicht nur meine Verlobung mit Bastian, sondern schicke auch meine beste Freundin zur Hölle. Werde ich je wieder vertrauen können? Wo ist dieser Mut, von dem ich immer geglaubt habe, ihn zu besitzen?
Es wundert mich, dass die beiden nicht merken, dass ich direkt vor der Tür stehe. Das Rattern in meinem Kopf müsste man eigentlich in der ganzen Wohnung hören, denke ich. Für einen Moment halte ich den Atem an. Ich spüre das Pulsieren in meinen Schläfen, rieche den leicht muffigen Duft des alten Teppichs und das süßliche Aroma aus dem Wohnzimmer. Alles in mir schreit nach Konfrontation und Flucht - gleichzeitig. Doch eins weiß ich sicher: Nach diesem Moment wird nichts mehr so sein wie zuvor.
"Oh ja, gut so!", höre ich Bastian stöhnen. Dann, fast flüsternd und mit diesem unterschwellig spöttischen Tonfall, den ich bei Bille nur zu gut kenne, fragt sie: "Glaubst du, Julia hätte dich je so fühlen lassen können wie ich?" Ihr Satz schwebt wie ein Gift in der Luft, voller Provokation und einer gewissen Bitterkeit, die mir eiskalt den Rücken hinunterläuft. Es ist, als wolle sie damit nicht nur Bastian, sondern auch sich selbst davon überzeugen, dass sie die Bessere ist.
Bastians Antwort folgt nach einem kurzen, unsicheren Lachen: "Viel besser - wirklich. Aber ehrlich, das ist ja auch nicht schwer. Julia ist eine tolle Frau, aber zwischen den Laken... das war nie ihre Stärke. Sie ist zu kontrolliert, zu... brav." Seine Stimme schwankt zwischen Überheblichkeit und Selbstrechtfertigung, als müsste er sich selbst beweisen, dass der Betrug irgendwie gerechtfertigt ist.
Seine Worte treffen mich, selbst durch die geschlossene Tür, wie ein Faustschlag in den Magen. Für einen Moment glaube ich, alles in mir würde erstarren - doch stattdessen überfällt mich eine Welle von Gefühlen, die mich beinahe umwirft. Bilder von gemeinsamen Momenten mit Bastian blitzen vor meinem inneren Auge auf: Sein Lächeln am Morgen, die Wärme seiner Umarmung, unsere Pläne für die Zukunft. Jetzt scheinen all diese Erinnerungen plötzlich hohl, wie leere Hüllen, bedeutungslos und zerbrechlich. Mein Herz hämmert so laut, dass ich denke, sie müssten es im Wohnzimmer hören. Gleichzeitig spüre ich, wie eine heiße Träne über meine Wange läuft, während meine Finger an der Tür festkrallen, als könnten sie mich davor bewahren, endgültig den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Die Wut in mir staut sich zu einer Welle auf, die keinen Ausweg mehr findet. Ich kann nicht mehr schweigen. Mit zitternden Händen - die Nägel graben sich schmerzhaft in meine Handflächen, und ich spüre, wie mein Atem flach und stoßweise wird - reiße ich die Tür auf. Während mir Tränen in die Augen schießen, halte ich für einen Moment inne, als würde ich die Grenze zwischen Ohnmacht und Entschlossenheit überschreiten. Dann überschlägt sich meine Stimme vor Schmerz und Enttäuschung, aber diesmal ist darin ein neuer, ungeahnter Trotz: "Du wirfst mir vor, schlecht im Bett zu sein? Vielleicht solltest du dich fragen, warum das so ist!" Mein Blick trifft Bille, scharf und voller Anklage, und ich spüre, wie sich mein ganzer Körper gegen das Gefühl der Demütigung stemmt - ich lasse mich nicht länger kleinmachen. Zum ersten Mal seit Monaten flammt ein Funken Stolz in mir auf - ich stehe endlich für mich selbst ein.
Bastian fährt erschrocken zusammen. Panik huscht über sein Gesicht, seine Lippen zittern, und in seinen Augen spiegelt sich nicht nur blankes Entsetzen, sondern auch ein kurzer, flüchtiger Schatten von Schuld. Für einen Moment scheint er etwas sagen zu wollen, doch seine Kehle bleibt wie zugeschnürt. Vielleicht erinnert er sich an unsere ersten Monate, als alles neu und aufregend war - oder an die vielen Male, als ich ihn fragte, ob wir noch glücklich miteinander seien und er nur ausweichend lächelte.
Bille jedoch bleibt ruhig, sitzt weiter auf seinem Schoß, die Hände entspannt auf seinen Schultern. Ihr Blick wandert zu mir. "Weißt du, Julia, manchmal braucht ein Mann eben eine richtige Frau im Bett, die nicht nur 08/15 bringt", sagt sie, ihre Stimme klingt dabei brüchig, als würde sie nicht nur mir, sondern auch sich selbst etwas beweisen wollen.
"Eine Schlange bist du, Bille, und von einer Freundin bist du meilenweit entfernt!" entfährt es mir, meine Wut vermischt sich mit Verzweiflung und dieser lähmenden Traurigkeit, von der ich nicht wusste, dass sie so weh tun kann. Mein Körper fühlt sich schwer an, meine Knie geben fast nach, und in meinem Kopf kreist nur der Gedanke: Wie konnte ich mich so täuschen?
"Lieber Schlange als Mauerblümchen. Denn die Schlange gewinnt immer - kannst du schon in der Bibel nachlesen", sagt Bille mit einem verschmitzten Grinsen, das ihre Selbstsicherheit und ihren Trotz nur noch unterstreicht.
"Julia... warte!", stammelt Bastian, der nun verzweifelt versucht, Bille von sich zu schieben. Er wirkt hilflos, fast bemitleidenswert, während er sich halbherzig in seine Hose zwängt. Bille taumelt auf den Boden, bleibt jedoch trotzig sitzen. Ihre Schultern sind angespannt, während sie das Kinn leicht hebt und mit einer Mischung aus Triumph und Überheblichkeit zu mir aufblickt. Für einen Moment herrscht Stille im Raum, nur das dumpfe Pochen meines eigenen Herzschlags scheint zu bleiben. Ich spüre in ihrem Blick das stille Vergnügen, mir etwas genommen zu haben, was ich über alles geliebt hatte - oder zumindest geglaubt hatte, zu lieben. Ein leises, fast herausforderndes Lächeln umspielt ihre Lippen, als wolle sie mir damit zeigen, dass sie sich keinen einzigen Moment schämt.
"Komm mir nie wieder zu nahe. Nie wieder!" Bei meinen Worten zittert meine Stimme - nicht nur vor Wut, sondern auch vor Erschöpfung. Mein Körper fühlt sich an, als hätte jemand alle Energie aus mir herausgesogen. Ohne mich noch einmal umzudrehen, reiße ich die Tür auf, renne hinaus und lasse sie beide zurück. Das Klackern meiner Absätze hallt laut durch das Treppenhaus, während mir eine Träne über die Wange läuft - nicht nur aus Wut, sondern auch aus der schmerzhaften Erkenntnis, wie sehr ich mich in beiden getäuscht habe.
Ziellos laufe ich durch die Straßen der Stadt. Die Lichter verschwimmen vor meinen Augen, während meine Schritte schwer und unsicher wirken. Immer wieder stelle ich mir dieselbe Frage: "Was mache ich jetzt?" Ein Zurück kommt für mich nicht infrage. Selbst wenn ich wollte, ich könnte es mir selbst nicht verzeihen. Normalerweise würde mein Weg nun zu Bille führen, doch nach allem, was geschehen ist, ist das undenkbar. Jeder Gedanke an sie lässt mein Herz schmerzhaft zusammenzucken, als würde jemand einen Stein in einen stillen Teich werfen und Wellen aus Enttäuschung und Wut über meine Seele schicken.
Während ich weitergehe, spüre ich, wie sich ein dumpfer Druck in meiner Brust ausbreitet. Mein Atem ist flach, mein Magen schnürt sich zusammen. Immer wieder frage ich mich, was ich getan habe oder wann genau etwas geschehen war, das Bille dazu brachte, mich so zu hintergehen. Wir waren einmal unzertrennlich - teilten Erinnerungen aus der Schulzeit, durchstreiften gemeinsam Discos, verbrachten Urlaube Seite an Seite. Ich sehe uns vor meinem inneren Auge, wie wir in Spanien an der Strandpromenade lachen - Bille, die mir mutig voran die Wellen zeigt, während ich noch zögere. Damals war sie immer die Draufgängerin, die für uns beide den Ton angab, und ich habe mich gerne in ihrem Licht gesonnt. Selbst unsere Körper waren einander so vertraut, dass kaum ein Geheimnis zwischen uns blieb. Jetzt fühlt sich diese Nähe wie ein Stich an, der tief sitzt und nicht mehr heilt.
Ich kann nicht fassen, wie sehr sich alles verändert hat. Es ist, als hätte sie sich nicht nur von mir abgewandt, sondern würde sogar Gefallen daran finden, mir weh zu tun. Mein Herz zieht sich zusammen, wenn ich an ihre Worte denke. Meine Finger krallen sich um den Riemen meiner Tasche, als könnte ich mich so vor dem Schmerz schützen. Selbst Männer hatten wir nie zwischen uns kommen lassen - zumindest hatte ich immer daran geglaubt. Oder hatte ich mich geirrt? Ich erinnere mich an jenen einen Abend, als sie mir versprach: "Egal, was kommt - wir halten zusammen." Damals glaubte ich ihr bedingungslos. Jetzt wirkt selbst dieses Versprechen wie vom Wind zerfetzte Blätter, die in meinem Kopf herumwirbeln und keine Ruhe finden.
Langsam lasse ich mich auf eine Parkbank sinken, die mir auf dem Weg begegnet. Die kühle Luft auf meiner Haut lässt mich frösteln, während ich an unsere gemeinsamen Nächte denke. Hinter mir rauschen Autos an der Straße entlang, und der Geruch von frisch gemähtem Rasen steigt mir in die Nase. Die Geräusche der Stadt mischen sich mit meinen Erinnerungen, und ich spüre, wie die Gedanken immer noch chaotisch in meinem Kopf wirbeln, wie Blätter, die der Wind aufwirbelt und ziellos durch die Luft treibt.
Langsam beruhigt sich mein Puls, und während ich auf der Bank sitze, schweifen meine Gedanken zurück zu Felix, meinem ersten Freund. Sofort frage ich mich: War Bastian wirklich der Einzige? Die Erinnerung an Felix zaubert mir ein bittersüßes Lächeln ins Gesicht. Ich sehe ihn vor mir, wie er damals mit ernster Miene und einer leisen Unsicherheit fragte, ob ich ihn wirklich liebe. Ich erinnere mich daran, wie ich ihm die Ehre schenkte, der erste Mann in meinem Leben sein zu dürfen. Doch schon bald bemerkte er, dass wir plötzlich im selben Teich fischten - eine merkwürdige und schmerzhafte Lektion in Sachen weiblicher Erotik. Damals fühlte ich mich, als hätte ich kläglich versagt.
Die Erinnerung ist inzwischen zehn Jahre alt, doch in diesem Moment spüre ich den Schmerz wieder - wie eine leichte Spannung im Brustkorb, ein Ziehen im Bauch. Mein Lächeln verblasst, aber ich muss mir eingestehen: Damals hatte ich keinerlei Erfahrung. Heute weiß ich, dass mein Körper viel reifer, weiblicher und voller Sexappeal ist, doch selbst mit all dieser Entwicklung - und dem Wissen von heute - würde ich diesen Kampf vermutlich auch heute noch verlieren. Und irgendwie kann ich das akzeptieren. Es fühlt sich sogar richtig an, diese Erkenntnis zuzulassen. Vielleicht geht es gar nicht darum, besser oder begehrenswerter zu sein als jemand anderes, sondern endlich meine eigene Stimme im Sturm der Gefühle zu finden.
Der Wind streicht über mein Gesicht, trägt den Duft von Gras und die Geräusche der Stadt mit sich. Für einen Moment fühle ich mich frei, aber auch verletzlich - wie ein Blatt, das vom Baum gefallen ist und nun dem nächsten Windstoß ausgeliefert ist. Während ich auf der Bank sitze, spüre ich die Mischung aus Traurigkeit, Enttäuschung und einem Hauch von Hoffnung. Vielleicht ist es Zeit, die Vergangenheit loszulassen - und mich selbst neu zu entdecken. Ich weiß noch nicht, wohin mich dieser Weg führen wird, doch zum ersten Mal seit Langem spüre ich den Wunsch, meinen eigenen Kurs zu bestimmen, auch wenn der nächste Schritt noch ungewiss ist.
Mit dem stillen Gefühl, Felix wenigstens den Unterschied zwischen Männern und Frauen nähergebracht zu haben, lasse ich meine Erinnerungen wie sachte nebeneinandergelegte Fotos an mir vorbeiziehen. Der flüchtige Wind trägt den Duft von feuchtem Gras und Stadtluft heran; im Zwielicht der beginnenden Dämmerung wirken die Geräusche der Stadt gedämpft und fern. Die Gegenwart verliert für einen Moment an Konturen - und die Erinnerungen an Felix wecken ein warmes, bittersüßes Ziehen in meiner Brust. Er war mein erster Freund, mein erster großer Liebe. Es ist das ewige Dilemma der ersten großen Liebe: Keine Frau vergisst diesen Menschen, insbesondere wenn, wie bei mir, der erste Mann zugleich auch der erste große Liebe war. Jeder, der danach kommt, lebt im Schatten dieses Vergleichs. Es ist ein grausames Spiel der Erinnerung, das das Herz zwingt, stets Bilanz zu ziehen - zumindest erging es mir und manch einer Freundin so.
Langsam wende ich mich in Gedanken von Felix ab, und ein leiser, fast erstaunter Gedanke durchstreift meinen Kopf: "Träume ich ihm wirklich noch nach?" Ich schüttle innerlich den Kopf, streife die Erinnerung ab wie einen zu engen Mantel. Der Park um mich herum wirkt wie ein Schutzraum - die Blätter flüstern, ein Streifen Sonnenlicht wärmt meine Haut, und plötzlich, mit einem klaren Schnitt, tauche ich ein in die Erinnerung an Jürgen.
Jürgen war anders als Felix, weniger ernst, oft humorvoll und voller sprunghafter Energie, als würde er das Leben stets mit einem Augenzwinkern betrachten. Seine Art, mich zum Lachen zu bringen, wenn ich traurig war, bleibt mir lebhaft im Gedächtnis; er hatte die Gabe, die Schwere des Alltags mit einer lockeren Bemerkung zu vertreiben. Dennoch erreichte er mein Herz nie ganz - da war immer eine leichte Distanz, eine Sehnsucht nach dem Vertrauten, das ich bei Felix gefunden hatte. Unsere Beziehung war geprägt von gemeinsamen Nächten voller Musik und langen Spaziergängen, aber auch von seinem inneren Kampf, zu sich selbst zu stehen.
Ein Windstoß lässt die Äste über mir rascheln und holt mich zurück ins Jetzt, bevor die Erinnerung sich wieder verdichtet: Nach einem Jahr zog Jürgen einen klaren Schlussstrich. Sanft, aber bestimmt erklärte er mir, dass Männer sein Herz stärker berührten als ich es je vermocht hatte. Die Worte trafen mich wie ein kalter Regenschauer, und für einen Moment schien der Park dunkler, die Stimmen ferner. Es war nicht die erste Liebe, die ich verlor, sondern das Vertrauen in meine eigene Anziehungskraft - ein stichelnder Dorn, der sich tief in meine Selbstzweifel bohrte. Ich zog mich zurück, baute eine unsichtbare Mauer um mein Herz. Und doch, so schmerzlich diese Erfahrung war, bleibt mir Jürgen in Erinnerung als jemand, der Mut zur Wahrheit bewiesen hat, auch wenn es mich verletzte.
Mit zwanzig schließlich trat Robert in mein Leben. Er schaffte es, mein Herz wieder zu berühren, sodass ich es für ihn öffnete. Auch diese Beziehung dauerte etwa ein Jahr. Zumindest endete sie nicht damit, dass er sich als schwul outete - ein Umstand, über den ich fast erleichtert lachen musste. Ich erinnere mich, wie ich dachte: Wenn der jetzt auch schwul wird, gehe ich ins Kloster. Doch Robert verließ mich aus anderen Gründen - kaum ein Monat nach unserem Ende hatte er bereits eine andere an seiner Seite, der er zwischen die Beine langte.
Die Luft ist inzwischen abgekühlt, ein metallischer Geschmack von Abschied liegt auf meiner Zunge. Mit einem kurzen, fast schmerzhaften Lächeln kehre ich zurück in die Gegenwart. Bastian, mein letzter Versuch an die Liebe zu glauben. Er war zurückhaltend, analytisch, oft schwer durchschaubar - und doch hatte er eine stille Fürsorglichkeit, die mir Halt gab. Seine Augen suchten nie den schnellen Triumph, sondern das leise Einverständnis, wenn wir uns über gemeinsame Pläne beugten. Vier Jahre lang war er mein Fixpunkt; ein Jahr davon verlobt. Der heutige Abschied, so endgültig und lautlos, hat etwas in mir abreißen lassen, das ich für unzerstörbar hielt.
Die Dämmerung legt sich wie ein Schleier über den Park, und die letzten Sonnenstrahlen bringen einen Hauch von Hoffnung, bevor die Nacht sich endgültig ausbreitet. Ich fahre mir über den Lederriemen meiner Tasche, spüre das glatte Leder unter den Fingern - ein letzter Griff nach etwas Festem, während um mich herum alles ins Ungewisse gleitet. Die Leere meines Freundeskreises macht sich spürbar breit, als hätte Bastian mit seinem Fortgehen nicht nur die Liebe, sondern auch meinen Halt im Alltag genommen.
Ein kühler Luftzug lässt mich frösteln, meine Hände zittern leicht, als ich das Handy hervorhole und in der Karten-App nach Hotels suche. Die Preisschilder wirken surreal, fast unwirklich. Mit bitterer Entschlossenheit wähle ich ein teures Haus, das wenigstens einen Hauch von Luxus und Geborgenheit verspricht. "Das wirst du bezahlen, Bastian", flüstere ich in die Stille, den Schmerz in eine pragmatische Entscheidung verwandelnd.
Langsam erhebe ich mich, lasse den Park, die Erinnerungen und den Tag hinter mir, während die Nacht immer dichter auf mich herabsinkt. Das Licht der Hotellobby empfängt mich mit sanfter Wärme, die Geräusche werden leiser. Im Zimmer angekommen, lasse ich mich erschöpft aufs Bett fallen, spüre die weiche Bettwäsche an meinen Armen, das dumpfe Klicken der Tür wie eine Grenze zur Außenwelt. Im Halbdunkel des fremden Raums schließe ich die Augen, die Müdigkeit überrollt mich wie eine sanfte Welle.
Für einen Moment umhüllt mich die Hoffnung, dass der Schlaf für ein paar Stunden den Schmerz lindert, dass das Morgen eine neue Klarheit bringen wird. Doch mein Hoffen und Bitten wird nicht erhört. Unruhig wälze ich mich von einer Seite auf die andere. Immer wieder erscheint das Bild vor mir, wie Bille ganz ruhig auf seinem Schoß sitzt und mich frech angrinst. Tränen rinnen meine Wangen hinunter und durchnässen mein Kopfkissen leicht. Das kühle, feuchte Kissen unter meinem Gesicht verstärkt meine Einsamkeit, während die Schatten an der Wand still verweilen und die Dunkelheit im Zimmer schwer auf mir lastet. Schließlich sinke ich langsam in einen erschöpften Schlaf.
Der Wecker reißt mich aus einem dumpfen, erschöpften Schlaf. Ein schrilles, gleichförmiges Piepen, das wie ein stechender Nagel in meinen Kopf fährt. Für einen Moment bin ich orientierungslos, liege reglos da und starre auf die dunkle Decke über mir, als würde sie mir gleich die Luft nehmen. Wäre es nicht mein Handy, hätte ich es längst mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert - was macht schon ein weiteres Geräusch in diesem Zimmer, das sich anfühlt wie eine fremde Insel. Warum bin ich überhaupt noch hier? Ich blinzele, reibe mir die Augen, murmle "Scheiß Tag", das so tonlos klingt, als hätte selbst meine Stimme die Hoffnung verloren. Mit bleiernen Gliedern zwinge ich mich aus dem Bett, das Laken zerknittert. Das große Fenster lässt blasses Morgenlicht ins Zimmer. Ein dumpfes Klopfen dringt durch die Wand - irgendjemand im Nebenzimmer schlägt eine Tür zu.
Mein erster Weg führt mich ins Badezimmer. Der Flur ist still, nur entfernt klingt das Rattern eines Putzwagens und das leise Murmeln zweier Stimmen. Ich stehe vor dem Spiegel, mein Gesicht blass, die Augen gerötet, die Haare wild zerzaust. So willst du zur Arbeit? Also lasse ich das Wasser laufen, stelle die Temperatur ein, ziehe BH und Slip aus und steige unter die Dusche. Das Wasser trommelt auf meine Haut, als wolle es die letzten Reste des Gestern fortspülen. Ich halte den Kopf vorsichtig aus dem Strahl, damit meine blonden, leicht mehr als Schulterlangen Haare nicht völlig durchnässt werden. Wenn ich sie noch föhnen muss, komme ich definitiv zu spät, auf der Arbeit an. Das Duschgel des Hotels, in einer kleinen, fremden Flasche, duftet süßlich und ungewohnt. Ich drücke etwas davon in meine Hand, sehe den Schaum, spüre, wie die Spannung langsam nachlässt. Ich seufze, als ich das Handtuch um mich schlinge, vor dem Spiegel stehe und mich mustere. Gestern war ich noch verlobt.
Im Hauptraum hängt die schwere Luft. Das Bett ist überzogen mit einer feinen, weißen Decke, daneben ein kleiner Nachttisch, auf dem mein Handy liegt, das Display grell leuchtend. Die Vorhänge sind halb geschlossen; draußen ist der Himmel grau, die Straßen wirken leer und reglos. Verdammt, ein paar Sachen hättest du gestern wirklich noch mitnehmen sollen, Jule. Was hast du dir nur dabei gedacht? Ich lasse das Handtuch fallen, ziehe mich an, langsam, mechanisch. Das Geräusch meiner Schritte auf dem dünnen Teppichboden hallt durch das Zimmer, als wäre ich hier die Einzige. Du musst nach der Arbeit unbedingt neue Klamotten besorgen. Der Gedanke, morgen denselben Slip wie heute und gestern anzuziehen, ist wie eine kalte Dusche. Ekel überkommt mich. Wie tief bist du gesunken?
Der Weg zur Arbeit ist eine einzige Prüfung. Die Hotelgänge sind still, nur das entfernte Summen des Aufzugs und der Geruch nach Reinigungsmittel begleiten mich. Auf dem Gehsteig spüre ich jeden Schritt wie ein Gewicht. Im Büro bemerken meine Kolleginnen sofort, dass ich dieselben Sachen wie gestern trage. Die üblichen Fragen prasseln auf mich ein: "Ist zu Hause etwas passiert?" Ich lächle gequält, klammere mich an die Standardfloskeln. "Nein, nein ... ich habe bei einer Freundin übernachtet und hatte heute keine Zeit mehr, nach Hause zu fahren." Ob sie das glauben? Oder sehen sie die Wahrheit in meinen Augen? Es ist mir gleichgültig. Die Zeit schleppt sich dahin, jede Minute eine Ewigkeit. Nach gefühlt vierzehn oder fünfzehn Stunden - oder sind es nur sieben? - kann ich endlich los, um neue Unterwäsche und Kleidung zu kaufen. Wenigstens das Gefühl, wieder etwas Kontrolle zu haben.
Erschöpft lasse ich die Taschen vor dem Bett auf den Boden plumpsen. Das Zimmer empfängt mich mit seiner altmodischen Stille, der Blick aus dem Fenster auf die gegenüberliegenden Häuser wirkt trostlos. Ein Auto fährt vorbei, ein Hund bellt irgendwo in der Ferne. Ich setze mich auf die Bettkante, spüre die weiche Matratze unter mir, atme tief durch. Eigentlich hast du den ersten Tag ohne Bastian doch ganz gut überstanden, oder? Sein Name rutscht mir fast erschrocken heraus. Bastian - warum denke ich wieder noch an dich? Warum tut es so weh? Ich stehe wieder auf, gehe zum kleinen Schreibtisch, der von Papieren und Prospekten übersät ist, und nehme den Hörer des Hoteltelefons mit zittrigen Fingern in die Hand. Na warte, Arschloch.
Ich wähle unsere Nummer. Mein Herz klopft laut. "Tut... tut... tut..." Die Minuten dehnen sich. Schließlich meldet sich Bastian: "Heckler." Seine Stimme klingt müde, gereizt - oder bilde ich mir das ein? Warum meldet er sich so? Denkt er, ich bin einfach zurückzuholen?
Ich versuche, gelassen zu klingen, doch meine Stimme ist rau. "Hast du so lange gebraucht, den Mut aufzubringen, um abzunehmen?"
Er fällt mir sofort ins Wort: "Julia, Schatz. Wo bist du? Bitte komm nach Hause." Sein "Schatz" bohrt sich wie eine Lüge in mein Ohr. Warum nennt er mich noch so?
"Keine Chance, ich bleibe, wo ich bin." Die Gelassenheit ist jetzt nur noch Fassade, meine Hände zittern, als ich das Kabel des Telefons umwickle.
Er setzt zu einer Erklärung an: "Julia, bitte... ja, ich habe Mist gebaut..."
Wütend, fast verzweifelt, unterbreche ich ihn: "Mist gebaut nennst du das? War es dann auch ein reines Versehen, dass du bis zu den Eiern in der Möse dieser Schlampe gesteckt hast? Oder dass du ihre Frage, ob sie im Bett besser sei als ich, bejaht hast?" Meine Stimme ist laut, aber in meinem Inneren höre ich die leise, verletzte Frage: Bin ich wirklich so wenig wert für dich?
Er antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Julia, sowas sagt man halt in so einem Moment. Man will ja nicht, dass diejenige eingebildet oder enttäuscht aufhört." Seine Worte prallen an mir ab, aber ein Hauch von Zweifel bleibt. Sagt man sowas wirklich einfach so? Oder bist du nur feige?
Kopfschüttelnd setze ich mich auf den Stuhl am Fenster, blicke hinaus auf die grauen Straßen. "Glaubst du eigentlich selbst, was du da von dir gibst?" Die Frage hängt in der Luft.
Er lässt nicht locker: "Komm nach Hause, Schatz, und lass uns in Ruhe darüber reden. Dann kommt es auch zu keinen weiteren Missverständnissen." Seine Stimme klingt nervös, fast flehend - oder ist das nur Wunschdenken? Will ich ihm überhaupt noch zuhören?
Innerlich brodelt es in mir. Oh, es wird zu keinen weiteren Missverständnissen kommen, denke ich bitter. "Nein, werde ich nicht. Wie gesagt, ich bleibe, wo ich bin - und dein Geld übrigens auch." Meine Stimme schneidet fast durch die Luft.
Nun wird seine Stimme lauter, fast gebrochen: "Was meinst du damit? Dass mein Geld auch bei dir bleibt?"
"Schreien bringt dir auch nichts mehr. Vielleicht erinnerst du dich ja: Als wir unsere Konten zusammengelegt haben, bist du zu mir rübergekommen. Ich habe heute bei der Bank jegliche Vollmacht, die du für mein Konto hattest, widerrufen und deine Kontokarte sperren lassen. Der Lohn, der gestern eingegangen ist, bleibt also bei mir." Werde ich das bereuen? Ist das Rache oder nur Selbstschutz?
Er schluckt hörbar. "Das kannst du nicht machen, du..." Seine Worte bleiben ihm im Hals stecken - oder er merkt, dass er mich und seinen Lohn so nicht wiedersehen wird. Ein leises, triumphierendes Gefühl macht sich in mir breit.
Ich warte nicht ab, wie er weitermacht: "Was? Blöde Kuh? Bitch? Schlampe? Sag doch, was ich all die Jahre für dich war. Oder frag deine neue Bitch, ob sie dich finanziell unterstützt." Es platzt nur so aus mir heraus. Doch eigentlich will ich gar nicht mehr mit ihm reden. Ich lege den Hörer auf. Damit er mich nicht einfach durch Rückruf erreichen kann, lege ich den Hörer neben das Gerät. Für einen Moment lausche ich, ob draußen jemand vorbeigeht - Schritte hallen auf dem Flur, dann wird es wieder still. Das Zimmer scheint für einen Augenblick endlos groß, voller Schatten und Fläche.
Mit hektischem Blick suche ich meine Handtasche. "Wo ist...? Ah, da!" Ich ziehe mein Portemonnaie heraus, nehme die Kontokarte und wähle die aufgedruckte Nummer, um Bastians Karte wirklich zu sperren und die Vollmachten zu stornieren. Die Idee kam mir erst während des Gesprächs. Ich grinse, aber innerlich spüre ich eine zitternde Unsicherheit. Keinen Cent siehst du diesen Monat von deinem Lohn. Und bald wird sich unser - nein, jetzt dein Vermieter melden und fragen, wo die Miete bleibt. Ein schiefes Grinsen huscht über mein Gesicht.
Mir ist klar, dass das nicht die feine Art ist. Aber die beste Freundin der Verlobten zu vögeln - ist das etwa die feine Art? Nein, deshalb habe ich auch kein Mitleid. Oder sollte ich Mitleid haben? Bin ich wirklich so hart? Dennoch spüre ich eine leise Angst: Eigentlich bin ich nicht so verbittert. Ich kann nur hoffen, dass sich diese Verbitterung nicht in mein Herz frisst und irgendwann, wenn das Kapitel Bastian abgeschlossen ist, wieder von mir abfällt. Werde ich jemals wieder jemanden so nah an mich heranlassen können?
Mittlerweile wohne ich schon über eine Woche im Hotel. Nicht, weil es mir hier so gut gefällt, sondern weil es schwer ist, eine passende und vor allem bezahlbare Wohnung zu finden. Das Zimmer ist groß, doch die Möbel wirken fremd, auf der Fensterbank ein alter, etwas staubiger Blumentopf. Die Geräusche aus dem Flur sind selten, und nachts hallen die Stimmen der anderen Gäste wie Geister durch die Wände. Gegen Bastian habe ich inzwischen ein Kontaktverbot durchgesetzt, da er mich auf der Arbeit aufgesucht und vor Zeugen bedroht hat. Sein Gesicht, sein Blick - manchmal glaube ich, ihn hinter der Zimmertür zu hören. Und trotzdem... dieser Kerl fehlt mir. Nein... Jule, er fehlt dir nicht. Was dir fehlt, ist Zweisamkeit und Zärtlichkeit, mache ich mir klar. Aber ist das wirklich so einfach?
Und es stimmt: Auch wenn ich, wie Bastian meinte, eine Niete im Bett war, haben wir doch mindestens zwei Mal in der Woche miteinander geschlafen. Jetzt vermisse ich das. Mein Körper ist es einfach gewohnt, regelmäßig genommen und verwöhnt zu werden. Ich habe das Gefühl, auf Entzug zu sein. Wer bin ich noch, wenn niemand meine Nähe sucht? Die schweren Vorhänge, das gedämpfte Licht, der fremde Geruch nach Staub und Reinigungsmittel - all das macht das Zimmer zur Bühne meiner Unsicherheit. Ich ziehe die Knie an die Brust, schaue aus dem Fenster auf den grauen Himmel. Vielleicht wird alles irgendwann gut.
Ich stehe noch einmal auf, entkleide mich langsam und lasse meine Kleidung achtlos zu Boden sinken. Nackt lege ich mich auf das Bett und spüre einen leisen Widerhall von Einsamkeit in mir aufsteigen. Eigentlich hatte ich geglaubt, mich nie wieder selbst um meine Bedürfnisse kümmern zu müssen - vielleicht nur dann, wenn Bastian auf einem Seminar oder im Krankenhaus wäre. Aber seit er in mein Leben getreten ist, schien die einsame Zeit endgültig vorbei. Nun streicht eine Hand zögerlich von meinem Bauch nach oben. Meine Haut fühlt sich an wie frische Seide, als ob ich für einen Moment alles Schwere abstreifen könnte. Ein Hauch von Freude berührt mich, und ich muss fast lächeln - doch die Unsicherheit drängt sich wieder dazwischen.
Meine Hand gleitet über die Rundung meiner Brust, auf die ich immer stolz war - sie sind voll und straff, eine schöne C-Cup-Größe. Doch genügt das, um einen Mann wirklich dauerhaft zu halten, wenn ich - wie Bastian sagte - tatsächlich so schlecht im Bett bin? Der Gedanke schneidet durch meine Unsicherheit, und mein Herz schlägt schneller, als ich versuche, den Gedanken zu verdrängen. Mit sanften Bewegungen ziehe ich kreisende Linien auf ihnen und spüre dabei, wie ein leichtes Ziehen in meinen Nippeln entsteht. Ein plötzliches Staunen durchzuckt mich - wie fest sie sind, denke ich, als mein Zeigefinger vorsichtig gegen einen meinen steifen Nippel stößt. Das Gefühl gleicht einer elektrischen Welle, die von der aufregenden Berührung ausgehend bis tief in meinen Körper strömt und sich wie ein leiser Gruß in meiner Mitte verliert. Für einen Moment halte ich inne, überrascht von der Intensität der Empfindung. Die Erkenntnis trifft mich mit bittersüßer Klarheit. Der Wunsch nach Erfüllung wird so drängend, dass ich ihn nicht länger ignorieren kann.
"Fuck, ich hab es sowas von nötig", durchzuckt es mich - das Bedürfnis ist nicht mehr zu leugnen. Plötzlich spüre ich, wie sehr die Einsamkeit der letzten Tage, die Stille in diesem fremden Hotelzimmer und das dumpfe Echo verlorener Zärtlichkeit in mir nachhallen. Mein Körper verlangt nach Nähe, nach Berührung, nach der Bestätigung, dass ich noch begehrenswert bin. Vielleicht ist es auch nur die Erinnerung an Bastians Hände, die mich nicht loslässt, oder das leise Brennen unter meiner Haut, das immer stärker wird. Mein Verlangen wird mit jedem Gedanken lauter, drängt sich an die Oberfläche wie ein Schrei, den ich kaum zu unterdrücken vermag. Ich ertappe mich dabei, fieberhaft nach einer Möglichkeit zu suchen, irgendjemanden zu finden - jemanden, der für einen Moment die Leere vertreibt. Doch keiner meiner Gedanken bringt eine zufriedenstellende Lösung hervor, niemand fällt mir ein, den ich einfach so anrufen oder zu mir holen könnte. Also bleibt mir für diesen Abend, als bittersüßer Trost, doch nur die Nähe meiner eigenen Hände.
Daher schiebe ich meine andere Hand meinem Vulkan entgegen, wissend, dass dort eine ungeahnte Kraft darauf wartet, endlich auszubrechen. Meine Beine haben sich ganz von selbst leicht geöffnet - als ob mein Körper längst spürt, wie in meinem Inneren die Hitze steigt und unaufhaltsam nach oben drängt. Es kribbelt unter meiner Haut, wie glühende Lava, die sich ihren eigenen Weg sucht; ein Brodeln, das immer stärker wird und jeden Gedanken überlagert. Ich spüre, wie ein innerer Druck sich aufbaut, als würden überall kleine Risse entstehen, durch die sich das Verlangen Bahn bricht - nichts kann verhindern, dass der Vulkan in mir diese Nacht ausbricht.
Wie ferngesteuert nehmen ich meinen Nippel zwischen zwei Fingern gefangen. Fange an ihn in die Länge zu ziehen oder zu zwirbeln. Gleichzeitig erreiche in endlich den Vulkan. Mein Finger ertastet einen kleinen Vorsprung, was mir sofort kleine elektrische Impulse durch meinen Schoß schickt. Wodurch auch das Brodeln im Vulkan sich erhöht. Der Schmerz des Zwirbelns ist stark und geht tief und dennoch ist er gleichzeitig so bittersüß. Ich schließe meine Augen und sehe Felix vor mir. Nackt. Scheiß drauf, überlege ich und lass mich auf mein Kopfkino ein.
"Fick mich" stöhne ich in Gedanken. Mit einem breiten Grinsen legen sich seine Hände um meine Hüften. Werde dreht mich Felix schnell und drückt meinen Oberkörper hinunter auf die Tischplatte. Wo immer die auch gerade herkommt, ist mir scheiß egal. Kaum das ich die Kühle der Platte an meiner Haut spüre, fühle ich auch schon wie sein Schwanz in mich eindringt. Im wilden Takt seiner Stöße ficke ich mich nun selbst mit gleich zwei Fingern, so tief es geht.
"Ja Felix stoß.... Zeig mir..., dass ich nicht, so... schlecht war..., dass du deshalb... schwul werden musstest" stöhne ich laut in den ansonsten ruhigen Raum und bearbeite mich weiter. Laut meinem Kopfkino wechseln Felix und ich dabei öfters die Stellung. Nachdem er mich kraftvoll auf dem Tisch genommen hat, wechseln wir die Position, so dass er nun unter mir zu liegen kommt, um ihn nun im wilden Galopp Richtung Sonnenuntergang zu reiten. Dabei schwingen meine Brüste vor seinem Gesicht hin und her, verleiten Felix dazu sie zu greifen, drücken oder daran zu saugen.
Irgendwann erreiche ich dann meine Erlösung. Der Vulkan in mir bricht aus und überschwemmt mich mit einer Welle aus Glücksgefühlen, die meinen Körper wie ein Sturm von einer Seite zur anderen wirbelt. Langsam ebbt alles ab. Wild atmend liege ich noch eine Zeit lang mit geschlossenen Augen auf dem Bett und versuche, das Erlebte festzuhalten - als wollte ich die glühenden Funken der Ekstase zwischen meinen Fingern bewahren. Doch das intensive Gefühl entgleitet mir nach und nach, sodass ich spüre, dass es nur eine kurzweilige Beseitigung der unter meiner Haut brodelnden Lust ist. Ein letzter Nachhall der Hitze bleibt, wie das sanfte Flackern einer Kerze nach einem Sturm, bevor sich wieder Stille ausbreitet und die Sehnsucht in mir leise weiterglimmt. Kurze Zeit darauf schlafe ich ein.
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