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Ein Neuanfang (fm:Fetisch, 5582 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 26 2026 Gesehen / Gelesen: 974 / 778 [80%] Bewertung Teil: 9.45 (22 Stimmen)
Kapitel 6 & 7

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unverschämten Schönheit.

"Guten Morgen", sagte Sabine, bemüht, ihren Blick auf Lenas Gesicht zu fixieren.

"Guten Morgen, meine Liebe. Komm, das Frühstück ist auf der Terrasse." Lenas Ton war warm, einladend, die Distanz der vorherigen Tage schien aufgehoben. Sie drehte sich um und ging voran, ihre Pantoletten klackten leise auf dem polierten Eichenboden. Der durchscheinende Stoff des Morgenmantels floss um ihre Beine, gab bei jedem Schritt den Blick auf ihre nackten, makellosen Oberschenkel und das feste, runde Gesäß frei.

Die Terrasse war ein kleines Paradies. Sie ragte über die Klippe hinaus, gestützt von schlanken Stahlträgern. Der Boden bestand aus verwittertem, warmem Holz. Ein runder Tisch aus hellem Rattan war für zwei Personen gedeckt, mit feinem weißen Porzellan, Silberbesteck und einer Vase mit einer einzelnen, exotischen roten Orchidee. Der Blick war atemberaubend: ein endloses, türkisfarbenes Meer, das am Horizont mit dem Himmel verschmolz. Die Luft roch nach Salz, Jasmin und frisch gebrühtem Kaffee.

"Setz dich, bitte", sagte Lena und deutete auf einen der bequemen Sessel. Sie selbst ließ sich ihm gegenüber nieder, zog lässig einen Fuß auf die Sitzfläche, wobei sich der Chiffon ihres Morgenmantels teilte und ihren ganzen, langen, gebräunten Oberschenkel freigab. Der kleine goldene Ring in ihrem Bauchnabel fing das Sonnenlicht ein.

Ein stiller, nackter Hausboy - ein junger Mann mit asiatischen Gesichtszügen und einem athletischen, schlanken Körper - servierte das Frühstück: frisch gepressten Orangensaft, eine Auswahl an tropischen Früchten, die so kunstvoll geschnitten waren, dass sie wie Blumen aussahen, cremigen Skyr mit Honig und Nüssen, und warme, buttrige Croissants. Er bewegte sich mit der gewohnten, lautlosen Eleganz, sein Blick gesenkt.

"Wie hat Ihnen der Rundgang gestern gefallen?" fragte Lena, während sie vorsichtig ein Stück Mango auf ihre Gabel spieß.

"Es war... umfassend", sagte Sabine vorsichtig. "Sehr beeindruckend. Und sehr... speziell."

Lena lächelte. "Das ist es. Speziell. Manche sagen, extrem. Aber Extrema haben ihre eigene Schönheit, ihre eigene Klarheit." Sie nahm einen Schluck Kaffee. "Und die kleine Behandlung danach? Fühlen Sie sich wohl damit?"

Sabine spürte, wie ihr Gesicht heiß wurde. Sie erinnerte sich an das Kribbeln im Whirlpool. "Es ist... ungewöhnlich. Aber in Ordnung."

"Gut." Lenas graue Augen musterten sie mit dieser durchdringenden Freundlichkeit. "Ich muss sagen, Sie sehen heute sehr... entspannt aus. Die natürliche Sabine. Das hat auch seinen Reiz."

Sie plauderten über Belanglosigkeiten - das Wetter, die anstehenden Lieferungen, eine kleinere Unstimmigkeit im Dienstplan. Die Atmosphäre war locker, fast kameradschaftlich. Doch Sabine spürte, dass dies nur die Oberfläche war. Lena führte sie hierher mit einem Grund.

Irgendwann, als der Hausboy den Kaffee nachschenkte, kam Lena wieder auf das Thema des Vortages zurück.

"Die High-Heels gestern... ich sah Ihr Interesse. Und Ihr Erstaunen, dass man darin laufen kann."

Sabine zuckte mit den Schultern. "Es sieht aus wie eine akrobatische Leistung. Eine Qual."

"Eine Lebenseinstellung", korrigierte Lena sanft. "Es ist nicht nur ein Schuh. Es ist ein Werkzeug, das den Körper neu definiert. Die Haltung, das Gleichgewicht, die Wahrnehmung des eigenen Raumes. Es ist die erste, grundlegende Disziplin hier. Ohne sie gibt es keinen Eintritt in den inneren Kreis."

"Sie sprechen davon, als wäre es eine Initiation."

"Vielleicht ist es das. In gewisser Weise." Lena lehnte sich zurück. "Wissen Sie, bevor ich hierher kam, war ich Architektin. Eine gute sogar. Aber ich fühlte mich... unvollständig. Mein Körper war nur ein Transportmittel für meinen Geist. Hier lernte ich, ihn als Material zu begreifen. Als Leinwand. Als Skulptur. Die High-Heels waren der erste Meißel." Sie streckte einen Fuß aus, betrachtete die durchsichtige Pantolette. "Sie zwingen einen zur Präsenz. Jeder Schritt ist eine Entscheidung. Man kann nicht schlurfen, nicht unsichtbar sein. Man nimmt Raum ein, auf eine elegante, fordernde Weise."

Sabine hörte gebannt zu. Sie erinnerte sich an ihr eigenes Gefühl der Unsichtbarkeit nach der Trennung, an die weiten Pullover Isabells, an Leons gebeugte Haltung vor dem Computer. Der Gedanke, Raum einzunehmen, war verlockend. Und beängstigend.

"Ich könnte es nie", sagte sie leise.

Lena lächelte, ein funkelndes, herausforderndes Lächeln. "Das sagte ich auch. Jeder sagt das. Bis man es versucht. Möchten Sie? Einfach nur aus Neugier? Ich habe einen ganzen Raum voller High-Heels. Von sanft bis... herausfordernd."

Sabines Herz schlug schneller. Es war eine dumme Idee. Absurd. Sie war die Managerin. Der Anker zur Normalität. Aber die Neugierde war stärker. Dieses Verlangen, zu verstehen, was diese Frau, diese ganze Welt antrieb. Und vielleicht auch das Verlangen, selbst für einen Moment etwas von dieser souveränen Präsenz zu spüren.

"Also gut", hörte sie sich sagen. "Ein Versuch. Nur um zu sehen."

Lenas Augen leuchteten auf. "Perfekt. Komm mit."

Sie führte Sabine nicht aus der Villa, sondern durch eine Seitentür in einen Annex, der als privater Fitness- und Umkleidebereich diente. Der Raum war hell und großzügig, mit einem Spiegel, der eine ganze Wand einnahm, einer Barrenstange und einem weichen, beigen Teppichboden. Doch das Beeindruckendste war die gegenüberliegende Wand: Sie war von Boden bis Decke mit Regalen ausgestattet, auf denen Hunderte von High-Heels standen, sauber aufgereiht nach Farbe, Höhe und Stil. Es war eine überwältigende, fast schon manische Sammlung. Absätze in jeder erdenklichen Form: hauchdünne Stilettos, keilförmige Plateau-Sohlen, konische Pfennigabsätze, skulpturale Holz- und Plexiglas-Kreationen. Sie reichten von zarten Pastelltönen über schlichtes Schwarz und Nude bis hin zu knalligen Neonfarben und metallischen Lackvarianten.

"Meine Werkzeuge", sagte Lena mit einer Art zärtlichem Stolz. "Jeder hat seine eigene Lernkurve, seine eigene Herausforderung." Sie ging die Regale entlang, ihre Finger glitten über die Spitzen. "Für den Anfang... etwas Freundliches, aber Deutliches." Sie zog ein Paar High-Heels hervor. Es waren Pumps in einem weichen, rosafarbenen Suède. Der Absatz war schlank, aber nicht hauchdünn, etwa zehn Zentimeter hoch, mit einer kleinen, stabilen Plattform vorn. Die Schuhspitze war geschlossen, schmal, aber nicht extrem spitz.

"Hier. Setz dich." Lena deutete auf einen niedrigen Hocker vor dem Spiegel.

Sabine setzte sich, fühlte sich plötzlich unglaublich unbeholfen und bloß in ihrem einfachen T-Shirt und der Shorts. Lena kniete sich vor sie hin, eine Geste von überraschender Intimität. Sie nahm Sabines rechten Fuß, legte ihn sanft auf ihr eigenes, von Chiffon bedecktes Knie. Sabine spürte die Wärme von Lenas Haut durch den dünnen Stoff, die feste Muskulatur ihres Oberschenkels. Lena zog ihr vorsichtig den flachen Lederslipper aus. Ihre Hände waren kühl und sicher.

"Dreh deinen Fuß ein wenig... so." Sie führte Sabines Fuß in die Schuhöffnung. Der Suède-Innenfutter war weich und kühl. Lena schob den Schuh langsam an, bis die Ferse einsank. Der Absatz klickte leise auf den Holzboden. Der Druck war sofort da: Der Fuß wurde in einer eleganten, aber unnatürlichen Position gehalten, das Gewicht lag auf dem Ballen, die Zehen waren leicht zusammengedrückt. Es war ein seltsames, angespanntes Gefühl, aber nicht schmerzhaft.

Lena wiederholte den Vorgang mit dem linken Fuß. Dann stand sie auf und reichte Sabine beide Hände. "So. Jetzt steh langsam auf. Zieh dich an meinen Händen hoch. Denk daran: Dein Schwerpunkt hat sich nach vorne und oben verlagert. Steh auf, als ob du eine Krone auf dem Kopf trägst."

Sabine umklammerte Lenas Hände, ihre Finger verkrampften sich. Langsam, zögernd, drückte sie sich vom Hocker hoch. Als sie vollständig stand, überkam sie eine Welle von Schwindel und Unsicherheit. Der Boden schien sich zu neigen. Sie schwankte gefährlich, ihre Knöchel fühlten sich an wie Wackelpudding. Ihr ganzer Körper war angespannt, von den Waden bis zum Nacken.

"Gut, sehr gut", murmelte Lena, ihre Hände hielten Sabines fest. "Lockere deine Schultern. Atme. Schau in den Spiegel."

Sabine hob den Blick. Das Bild, das ihr entgegensah, ließ sie erschaudern. Da stand sie, die schlichte Sabine aus Kassel, auf rosafarbenen High-Heels. Ihre Beine wirkten sofort länger, schlanker, die Wadenmuskulatur angespannt und geformt. Ihre Haltung war gezwungenermaßen aufrechter, das Beckin kippte leicht nach vorn, was ihren Po betonte und ihre Brüste leicht nach vorn schob. Sie sah aus wie eine Karikatur ihrer selbst, aber auch... verändert. Vervollständigt. Es war beunruhigend und faszinierend zugleich.

"Jetzt ein Schritt", forderte Lena. "Lass meine rechte Hand los, ich halte dich an der linken. Hebe deinen rechten Fuß - nicht zu hoch, gleite mehr, als dass du ihn hebst. Setze die Ferse zuerst auf, dann rollst du über den Ballen ab."

Sabine versuchte es. Es war ein zittriger, unsicherer Bewegungsversuch. Sie hob den Fuß zu hoch, verlor das Gleichgewicht und stürzte mit einem leisen Aufschrei nach vorn - direkt in Lenas Arme.

Der Aufprall war weich. Lena fing sie sicher auf, ihre Arme schlossen sich fest um Sabines Oberkörper. Sabine presste sich für einen Sekundenbruchteil an sie, das Gesicht in Lenas Hals vergraben. Sie roch ihr Parfüm - Vanille, Sandelholz, etwas Blumiges - und spürte durch den dünnen Chiffon des Morgenmantels die feste, voluminöse Weichheit von Lenas Brüsten gegen ihren eigenen, flacheren Oberkörper. Es war ein überraschend angenehmes, tröstliches Gefühl, eine Weichheit, die zugleich stark und geborgen war. Sabine spürte, wie ihr eigenes Herz wild klopfte, weniger vor Schreck als vor der Intimität der Berührung.

"Ups", flüsterte Lena, ihr Atem kitzelte Sabines Ohr. "Alles gut. Das passiert jedem am Anfang. Der Körper muss lernen." Sie hielt Sabine noch einen Moment länger, als nötig gewesen wäre, dann ließ sie sie sanft wieder auf ihre eigenen, wackeligen Beine gleiten, die Hände weiterhin stabilisierend an ihren Hüften.

"Versuchen wir es nochmal", sagte Lena, ihre Stimme war nun ein wenig rauer, warmer.

Die nächste Stunde war eine Mischung aus konzentrierter Anstrengung, peinlichen Stürzen und kleinen Triumphmomenten. Lena war eine geduldige, aber fordernde Lehrerin. Sie korrigierte Sabines Haltung mit sanften Berührungen an Schultern und Rücken, führte ihre Hüften, wenn sie zu steif ging. Immer wieder verlor Sabine das Gleichgewicht, immer wieder fiel sie - manchmal nach vorn, manchmal zur Seite. Und immer war Lena da, um sie aufzufangen.

Jedes Auffangen wurde intimer, bewusster. Einmal, als Sabine nach hinten zu kippen drohte, griff Lena von hinten zu, ihre Arme schlossen sich unter Sabines Brüsten, die Hände flach auf ihrem Brustkorb. Sabine spürte den gesamten Rücken an Lenas vorderem Körper gepresst, die weichen, vollen Brüste, die sich in ihren Rücken drückten. Lenas Atem strich warm über ihre nackte Schulter, ihre Lippen berührten dabei fast, nur ganz leicht, Sabines Haut. Eine Gänsehaut lief Sabine über den gesamten Körper, gefolgt von einer flüchtigen, aber intensiven Welle der Erregung.

"Entschuldigung", murmelte Lena, ließ sie aber nicht sofort los. "Du bist ein schneller Lerner. Dein Körper nimmt die Haltung an."

Tatsächlich begann Sabine nach etwa einer Stunde, ein Gefühl für die neuen Hebel zu entwickeln. Die unsicheren, staksenden Bewegungen wurden fließender. Sie konnte langsam, aber mit einer gewissen Eleganz, die Länge des Raumes hin und her gehen, die Hand nur noch leicht an der Barrenstange. Der Schmerz in den Fußballen war ein steter, brennender Begleiter, aber auch er begann, sich in eine Art fokussierte Präsenz zu verwandeln. Sie sah sich im Spiegel: ihre Wangen gerötet von der Anstrengung, die Haare leicht verschwitzt an den Schläfen, aber ihr Blick war konzentriert, ihr Körper aufrecht und herausgefordert. Sie fühlte sich nicht mehr wie eine Karikatur. Sie fühlte sich... mächtig. Verletzlich, aber mächtig.

"Das reicht fürs Erste", sagte Lena schließlich. "Mehr wäre zu viel für die Sehnen. Setz dich."

Sabine ließ sich erleichtert auf den Hocker fallen. Als sie die High-Heels auszog, schossen die Schmerzen in ihre Füße, gefolgt von einem wohlig- schmerzhaften Gefühl der Befreiung. Ihre Füße waren gerötet, mit leichten Druckstellen.

Lena ging zu ihren Regalen und kam mit zwei Dingen zurück: einem Paar der leichten, durchsichtigen Pantoletten, wie sie sie selbst trug, und einem kleinen, in Seidenpapier eingewickelten Paket.

"Als Dankeschön für deinen Mut", sagte sie und reichte Sabine beides. "Die Pantoletten sind für den Anfang die bequemste Variante. Und das hier..." Sie deutete auf das Paket. "... ist etwas Persönlicheres. Für heute Abend. Ich lade dich zum Abendessen ein. Nur wir beide. In meiner Villa. Um acht. Und ich würde mich freuen, wenn du das dann trägst."

Neugierig öffnete Sabine das Seidenpapier. Darin lag ein Bikini. Aber welch ein Bikini! Der Stoff war ein hauchdünnes, schimmerndes Netz aus winzigen, goldenen Metallfäden und rosafarbenem Spitze. Er war fast durchsichtig. Der Oberteil bestand aus zwei kleinen, dreieckigen Cups aus der Spitze, die kaum etwas bedecken würden, gehalten von feinen, goldenen Ketten, die sich um den Hals und den Rücken legten. Die Hose war ein extrem hoher, französischer Slip aus demselben Material, der kaum mehr als einen schmalen Streifen bedecken würde. Es war atemberaubend schön, unverschämt erotisch und absolut nichts, was Sabine je in ihrem Leben angezogen hätte.

Sie wurde feuerrot. "Lena, das ist... ich kann das nicht..."

"Du kannst", unterbrach Lena sie sanft, aber bestimmt. "Es ist nur Stoff. Und es ist nur für mich. Es ist ein Geschenk. Nimm es an. Als Teil der... Erfahrung." Ihre grauen Augen blickten Sabine eindringlich an, voller Wärme und einer stillen Herausforderung.

Sabine starrte auf das zarte Gewirr in ihren Händen. Ihr Verstand schrie. Das war Wahnsinn. Eine Grenzüberschreitung. Sie war die Managerin. Doch ihr Körper, der gerade erst die neue Sprache der Absätze gelernt hatte, schien eine andere Antwort zu wissen. Das Prickeln der Erregung von vorhin war noch nicht ganz verklungen. Und die Vorstellung, in diesem Nichts vor Lena zu stehen... sie war beängstigend und unwiderstehlich zugleich.

"Also gut", flüsterte sie. "Für heute Abend."

Der Rest des Tages verging wie in Trance. Sabine ging ihrer Arbeit nach, versuchte sich auf Zahlen und Pläne zu konzentrieren, aber ihre Gedanken kreisten unablässig um die High-Heels, Lenas Berührungen, und das gold-rosa Nichts, das in ihrer Schublade lag. Die Schmerzen in ihren Fußballen waren eine stete, körperliche Erinnerung.

Als der Abend anbrach, stand sie schließlich in ihrem Schlafzimmer vor dem großen Spiegel. Sie hatte geduscht, ihre Haut mit einem duftenden Öl eingerieben. Nun stand sie da, nur in dem Bikini und den transparenten Pantoletten.

Der Anblick raubte ihr den Atem.

Der Bikini war noch gewagter, als sie gedacht hatte. Das gold-rosa Netz war tatsächlich fast durchscheinend. Es verbarg nichts, es umspielte und betonte nur. Ihre Brüste, klein und natürlich, wurden von den spitzenverzierten Cups geformt und leicht angehoben, die Brustwarzen deutlich unter dem feinen Muster sichtbar. Der hohe Slip schnitt tief an den Hüften ein, betonte die Taille und ließ die sanfte Rundung ihres Bauches frei. Und darunter, auf der nun völlig glatten Haut, war das kleine, dunkle Haarherz sichtbar - ein intimes, verspieltes Detail inmitten all dieser offensichtlichen Erotik.

Die Pantoletten an ihren Füßen verliehen ihr trotz der nur moderaten Höhe sofort eine andere Haltung. Ihre Beine wirkten länger, ihre Waden gestrafft. Sie stand aufrecht, die Schultern zurück, das Kinn leicht angehoben. Das Bild im Spiegel war nicht die Sabine Hartmann, Mutter und Bürokraft. Es war eine Frau, die sich ihrer eigenen Sinnlichkeit bewusst war. Fremd. Verlockend. Gefährlich.

Sabine griff nach einem leichten, seidenen Kimono in der Farbe von Champagner und warf ihn über, band die Schärpe locker um ihre Taille. Dann machte sie sich auf den Weg zu Lena, ihr Gang auf den Pantoletten unsicherer als am Morgen, aber entschlossen.

Kapitel 7: Die Einladung

Das Klackern ihrer Pantoletten hallte in Sabines Ohren wie das nervöse Ticken einer Uhr. Jeder Schritt auf den durchsichtigen Sohlen, jedes leise Klick, wenn der harte Kunststoff den Boden berührte, erinnerte sie daran, was sie unter dem champagnerfarbenen Seidenkimono trug. Das fast unsichtbare Netz des Bikinis lag auf ihrer Haut wie ein kaum spürbarer Hauch, und doch fühlte sich jede Faser dieses winzigen Kleidungsstücks so präsent an, als würde es brennen. Als Lena die Haustür öffnete, stockte ihr für einen Moment der Atem.

Lena stand im sanften Licht der einbrechenden Dämmerung. Sie hatte den weißen Chiffon-Morgenmantel durch einen anderen Kimono ersetzt, der aus einer schweren, glänzenden Seide in der Farbe von flüssigem Bronze gefertigt war. Der Stoff war undurchsichtig und fiel in weichen, eleganten Falten von ihren Schultern. Er war nur locker mit einer einzigen, schmalen Kordel aus demselben Material zusammengehalten, die in einer leichten Schleife auf ihrer Hüfte ruhte. Die tiefen Schlitze an den Seiten gaben bei jeder noch so kleinen Bewegung den Blick auf ihre langen, nackten, makellos gebräunten Beine frei.

An ihren Füßen trug sie nun ein Paar High-Heels, die Sabines neu erworbenes Verständnis für solche Dinge als extreme einstufte. Es waren Sandaletten, bestehend aus kaum mehr als einigen schmalen, goldenen Lederriemen, die ihren Fuß kunstvoll umschlangen und an einem unglaublich dünnen, mindestens fünfzehn Zentimeter hohen Stilettoabsatz aus Goldmetall endeten. Ihre Zehenspitzen ragten frei über die winzige, kaum vorhandene Plattform hinaus. Sie stand darauf mit der mühelosen Gelassenheit einer Statue.

Doch Sabines Blick wurde unwillkürlich von den Stellen angezogen, an denen der Kimono sich öffnete. Bei der leichten Bewegung, als Lena ein charmantes, erwartungsvolles Lächeln zeigte, klaffte der Stoff vorn ein wenig auseinander und gab den Blick auf das Innere frei. Lena trug darunter nichts als einen äußerst knappen Slip aus dem gleichen bronzenen Seidenstoff, der kaum mehr als ein schmales Dreieck bedeckte. Und darüber - Sabine musste ihre Überraschung und Faszination unterdrücken - waren ihre Brüste völlig frei. Der Kimono lag lose auf ihnen, verdeckte sie nicht aktiv. In der sanften Abendbrise bewegte sich der Stoff und ließ immer wieder die unteren Kurven der unglaublich vollen, kugelrunden Brüste sehen. Und in den aufgerichteten, rosafarbenen Brustwarzen steckten nicht die üblichen Steinchen, sondern zwei zarte, perfekt geschlossene goldene Ringe von etwa einem Zentimeter Durchmesser. Sie glitzerten im letzten Tageslicht. Das kleine, goldene Herz in ihrem Bauchnabel funkelte ebenfalls.

"Sabine", sagte Lena, ihre Stimme war warm wie Honig. "Du siehst umwerfend aus. Komm herein."

Sabine folgte ihr mit leicht unsicheren Schritten über die Schwelle. Das Klackern ihrer eigenen, sanfteren Absätze vermischte sich mit dem präzisen, fordernden Tack-Tack von Lenas Stilettos auf dem polierten Eichenboden der großen, offenen Wohnhalle. Der Raum war in warmes, indirektes Licht getaucht, das von versteckten LED-Leisten und ein paar hohen, dünnen Kerzen in Glasvasen ausging. Der Duft von Jasmin und einer blumigen, exotischen Räuchermischung lag in der Luft. Riesige Fensterfronten zeigten den nun tief violetten Abendhimmel über dem schwarzen, nur von Mondlicht silbrig gesprenkelten Meer.

In der Mitte des Raumes stand ein niedriger, runder Tisch aus dunklem, geöltem Teakholz, umgeben von weichen, bodentiefen Sitzkissen in Ocker- und Rottönen. Auf dem Tisch war ein intimes Abendessen arrangiert: eine Platte mit hauchdünn geschnittenem, rosa-farbenem Lachscarpaccio, garniert mit Kapern und Dill, zwei gläserne Schälchen mit einer cremigen Avocado-Kokos-Suppe, und für den Hauptgang zwei kleine, perfekt gebratene Filetsteaks auf einem Bett von wildem Rucola und gehobelten Parmesanflocken. Dazu stand eine gekühlte Flasche Champagners in einer Silberhalterung bereit, neben zwei schlanken, kristallklaren Flöten.

"Ich dachte, wir lassen es leicht und köstlich", sagte Lena und deutete mit einer anmutigen Handbewegung auf den Tisch. "Bitte, mach es dir bequem."

Sabine ließ sich vorsichtig auf eines der großen Kissen nieder, wobei sie darauf achtete, dass der Kimono sich nicht zu sehr öffnete. Lena sank ihr gegenüber in eine Position, die an eine türkische Sultansbraut erinnerte: sie zog ein Bein an, das andere lang ausgestreckt, wobei sich der Seidenschlitz ihres Kimonos weit öffnete und fast ihren gesamten Oberschenkel freigab. Die Bewegung war so selbstverständlich, so natürlich in ihrer Sinnlichkeit, dass Sabine sich wieder einmal plump und ungeschickt vorkam.

Lena schenkte den Champagner ein. Die Perlen stiegen in feinen Ketten in den Kelchen hoch. "Auf neue Erfahrungen", sagte sie, hob ihr Glas und sah Sabine direkt in die Augen. "Und auf das Erkennen der Schönheit, die in einem schlummert."

Sabine nippte. Der Champagner war trocken, mit einer leichten Note von roten Beeren, und er kühlte ihre nervös trockene Kehle. "Danke für die Einladung", sagte sie, bemüht, einen normalen Ton zu treffen. "Und für die... Schuhe. Und den Bikini."

"Sie gehören dir. Du trägst sie mit einer natürlichen Anmut, die mir gefällt." Lenas Blick glitt über sie, nicht aufdringlich, sondern bewundernd, wie ein Künstler sein Werk betrachtet. "Du wirst immer sicherer in den Absätzen. Man sieht es an deiner Haltung."

Sie begannen zu essen. Das Gespräch floss überraschend leicht. Lena erwies sich als brillante und unterhaltsame Gesprächspartnerin. Sie sprach über Kunst, über die Architektur der Insel, über die Philosophie hinter gewissen ästhetischen Entscheidungen, ohne dabei in die expliziteren Details des Resort-Betriebs abzugleiten. Sie erzählte von ihrer Zeit als Architektin, von der Unzufriedenheit mit der sterilen Welt der Blaupausen, und wie sie in Viktor Doman jemanden gefunden hatte, der ihre Vision von lebendiger, körperlicher Architektur teilte und finanzierte.

Sabine hörte gebannt zu, vergaß fast ihre Beklemmung. Sie erzählte ihrerseits von ihrem früheren Leben, von der Hotelarbeit vor den Kindern, von der Leidenschaft für Organisation, die sie hier wiederentdeckte. Sie lachten über gemeinsame Erfahrungen mit schwierigen "Kunden" - bei Sabine waren es anspruchsvolle Hotelgäste, bei Lena anspruchsvolle Resort-Besucher.

"Es ist eine Form der Dienstleistung", sagte Lena nachdenklich, während sie ein Stück des zarten Filets zerteilte. "Aber auf einer ganz anderen Ebene. Hier geht es nicht darum, einem Gast ein Kissen zu bringen. Es geht darum, einen Raum zu schaffen - physisch und mental -, in dem er seine tiefsten, manchmal dunkelsten Wünsche erkunden kann, ohne Angst vor Verurteilung. Es ist eine heilige Aufgabe, in gewisser Weise."

"Und du?", wagte Sabine zu fragen. "Erkundest du deine eigenen Wünsche? In all dem?"

Lena lächelte, ein geheimnisvolles, tiefes Lächeln, das ihre grauen Augen zum Funkeln brachte. "Aber natürlich. Jeden Tag. Die größte Entdeckungsreise ist die zu sich selbst. Viktor hat mir geholfen, meinen Körper als das ultimative Ausdrucksmittel zu begreifen. Diese Ringe", sie deutete mit einer Fingerspitze sanft auf einen der goldenen Ringe in ihrer Brustwarze, "sind keine Schmerzen. Sie sind eine stete, angenehme Erinnerung. Ein Fokuspunkt. Sie betonen, was schön ist. Sie machen mich mir meiner selbst bewusst."

Sabine spürte, wie ihr eigenes Herz unter dem zarten Netz des Bikinis schneller schlug. Die Logik war verführerisch, der Ästhetikkult faszinierend. Und die Frau gegenüber war sein lebendiges, atemberaubendes Manifest.

Nach dem Essen, als nur noch die Kerzen und das sanfte Mondlicht den Raum erhellten, lehnte Lena sich zurück. "Der Abend ist so schön. Was hältst du von einem Gang zum Whirlpool? Meiner ist etwas... spezieller."

Sabine zögerte nur einen Moment. Die Champagnerblasen tanzten ihr leicht im Kopf, die angenehme Müdigkeit nach dem guten Essen und die hypnotische Anwesenheit Lenas ließen alle Alarmglocken verstummen. Sie nickte. "Gerne."

Lena stand auf, ihre Bewegungen waren eine fließende Choreographie aus Seide und goldenem Licht. Sie führte Sabine durch eine Glastür auf eine große, private Terrasse, die direkt in die steile Klippe hineingebaut war. Der Whirlpool hier war kein gewöhnlicher. Er war ein riesiges, rundes Becken aus schwarzem, poliertem Basalt, in das treppenartige Sitzstufen aus demselben Material führten. Das Wasser war nicht blau, sondern durch Unterwasserbeleuchtung in ein sanftes, pulsierendes Violett getaucht. Dampf stieg in dichten Schwaden von der Oberfläche auf und vermischte sich mit der kühlen Meeresbrise. Der Blick auf das nächtliche Meer war atemberaubend.

Ohne ein Wort löste Lena die leichte Schleife ihres Kimonos. Der schwere Stoff glitt mit einem leisen Rauschen von ihren Schultern und fiel zu einem bronzenen Seidenpool um ihre goldenen High-Heels. Sie stand nun nur noch in dem winzigen bronzenen Slip und ihren atemberaubenden Schuhen da. Ihr Körper war im violetten Licht eine Skulptur aus Schatten und Glanz: die perfekten, runden Brüste mit den goldenen Ringen, die schmale Taille, die flache Bauchdecke mit dem herzförmigen Piercing, die langen, makellosen Beine. Sie stieg die Stufen hinab, das Wasser umspülte ihre Knöchel, dann ihre Waden, bis sie bis zur Taille darin stand. Sie drehte sich zu Sabine um, ihr Gesicht war ein sanftes Lächeln der Einladung.

"Komm. Das Wasser ist perfekt. Entspannungstechniken sind meine Spezialität."

Sabine atmete tief durch. Dann löste sie mit zitternden Fingern die Schärpe ihres Kimonos. Der champagnerfarbene Seidenstoff fiel von ihren Schultern und enthüllte den gold-rosa Netzbikini in seiner ganzen gewagten Pracht. Sie fühlte sich nackter als je zuvor in ihrem Leben, als sie die Pantoletten abstreifte und barfuß die kühlen Basaltstufen hinabstieg. Das heiße Wasser umschloss sie, ein wohliger Kontrast zur lauen Nachtluft. Sie ließ sich neben Lena auf eine der untergetauchten Sitzbänke sinken, das Wasser reichte ihnen bis zur Brust. Die starken Düsen des Whirlpools begannen sofort, ihre angespannten Muskeln zu bearbeiten.

Eine Weile saßen sie schweigend da, blickten auf die Sterne und lauschten dem Blubbern des Wassers und dem fernen Rauschen der Brandung.

"Stress sitzt oft hier", sagte Lena plötzlich mit ihrer sanften, melodischen Stimme. Sie bewegte sich durch das Wasser und positionierte sich hinter Sabine. "In den Schultern. Im Nacken. Die Welt lastet darauf." Ihre Hände, kühl trotz des warmen Wassers, legten sich auf Sabines nackte Schultern. Sabine zuckte unwillkürlich zusammen.

"Entspann dich", flüsterte Lena. "Lass mich nur einen Moment. Du vertraust mir, nicht wahr?"

Sabine, benommen von der Wärme, der Dunkelheit und der überwältigenden Sinnlichkeit der Situation, nickte schwach. "Ja."

Lenas Hände begannen zu arbeiten. Zunächst waren es sanfte, aber bestimmte Druckbewegungen mit den Handballen, die die verspannten Muskeln an Sabines Nackenansatz und Schultern lockerten. Dann glitten ihre Finger hinauf, in Sabines noch leicht feuchtes Haar, massierten mit festen, kreisenden Bewegungen ihre Kopfhaut. Sabine stöhnte leise auf - ein Geräusch reinster, instinktiver Entspannung, das sie sofort beschämte, aber Lena nur zu ermutigen schien.

"Sehr gut", murmelte Lena. Ihre Hände glitten wieder hinunter, folgten der Wirbelsäule unter Wasser, bis zu den Schulterblättern. Sie arbeitete mit einer erstaunlichen Kenntnis der Muskulatur, drückte Knoten heraus, von denen Sabine nicht einmal gewusst hatte, dass sie sie hatte. Doch dann veränderte sich die Berührung. Lenas Hände wurden weicher, streichelnder. Ihre langen, mit klarem Lack bedeckten Fingernägel zogen sanfte, kitzelnde Linien über Sabines Haut, von den Schultern die Arme hinunter, dann wieder hoch, den Hals entlang.

Sabines Atem stockte. Dies war keine therapeutische Massage mehr. Es war etwas anderes. Etwas Zärtliches, Absichtliches. Die Erregung, die sie seit dem Nachmittag wie ein unterirdisches Summen begleitet hatte, brach wieder an die Oberfläche, verstärkt durch das heiße Wasser und die berauschende Nähe dieses perfekten Körpers.

"Du bist so angespannt, meine Süße", flüsterte Lena, ihre Lippen waren nun ganz nah an Sabines Ohr. Ihr Atem war warm und trug den leichten Duft von Champagner und ihrem blumigen Parfüm. "Lass es los. Lass mich für dich sorgen."

Bevor Sabine protestieren konnte, nahm Lena sie sanft an der Hand. "Komm. Auf der Liege ist es besser."

Sie führte Sabine aus dem Whirlpool. Das Nachtluft kühlte ihre heiße, nasse Haut sofort, ließ sie frösteln. Lena zog sie zu einer breiten, gepolsterten Außenliege aus Teakholz, die mit großen, flauschigen, weißen Handtüchern bedeckt war.

"Leg dich auf den Bauch", sagte Lena, ihr Ton war sanft, aber unmissverständlich.

Wie in Trance gehorchte Sabine. Sie legte sich auf das weiche Handtuch, ihr Gesicht zur Seite gedreht, sodass sie das Meer sehen konnte. Sie spürte, wie ihre nassen Haare sich auf ihrem Rücken ausbreiteten. Sie hörte das leise Tack von Lenas High-Heels, die sie abstreifte, dann Schritte auf den Steinfliesen.

Dann waren Lenas Hände wieder auf ihr. Zunächst trocknete sie Sabines Rücken sanft mit einem frischen Handtuch ab. Die Berührung war sachlich, pflegend. Doch dann begann die Massage erneut, diesmal mit Öl. Lena goss etwas warmes, duftendes Öl - nach Mandel und Vanille - in ihre Handflächen und rieb sie aneinander, bevor sie es auf Sabines Haut auftrug.

Die Hände glitten über ihren Rücken, drückten, kneteten, streichelten. Sie arbeitete sich von den Schultern bis zum unteren Rücken vor, dann die Seiten entlang, knapp unter den Ansatz des winzigen Bikinislips. Sabine versuchte, sich zu entspannen, versuchte, es einfach als wohltuende Behandlung zu sehen. Aber ihr Körper reagierte anders. Jede Berührung schien ein Nervenbündel zu entfachen, das direkt in ihren Unterleib führte. Ein leises, unwillkürliches Stöhnen entwich ihr, als Lenas Daumen tief in die Mulden direkt über ihrem Gesäß drückten.

"Du reagierst so schön", hörte sie Lena leise sagen. Die Hände wurden wieder streichelnd, fast liebkosend. Sie glitten den Hals hinauf, spielten mit den feinen Härchen am Nacken, dann wieder hinab, folgten der Wirbelsäule, umspielten die Taille.

Dann geschah es. Sabine spürte, wie sich die Finger unter den schmalen, nassen Bund ihres Bikinislips schoben. Nicht invasiv, nicht fordernd, nur gerade so weit, dass sie die obersten Zentimeter der Rundung ihres Gesäßes berührten. Eine elektrische Welle der Erregung und panischen Überraschung schoss durch Sabine. Sie erstarrte.

"Shhh", beruhigte Lena. "Nur Entspannung."

Doch die Berührung verweilte, streichelte sanft die weiche Haut an der Grenze zwischen Rücken und Po. Dann zog Lena die Hände zurück, nur um sie höher anzusetzen, an Sabines Schultern. Mit einer sanften, aber entschlossenen Bewegung löste sie den Verschluss ihres Bikiniobertops - eine komplizierte kleine Klammer zwischen den Schulterblättern. Sabine spürte, wie sich das feine Netz lockerte und von ihrem Rücken fiel. Ihre Brüste pressten sich nun direkt gegen das feuchte Handtuch der Liege.

"Besser so", murmelte Lena und begann, den nun freien Rücken mit breiteren, großzügigeren Bewegungen zu massieren. Das Öl machte ihre Haut glitschig, jede Berührung wurde zu einem sinnlichen Gleiten. Lenas Hände wanderten immer weiter nach unten, kamen immer näher an die verbotenen Zonen, streiften immer wieder die Seiten ihrer Brüste, die nun freilagen.

Sabine war völlig überfordert. Ihr Körper war ein einziges Geflecht aus widersprüchlichen Signalen. Die tiefe Entspannung der Massage kämpfte gegen die aufsteigende, beängstigende Erregung. Die logische Stimme in ihrem Kopf schrie, dass dies falsch war, dass sie aufstehen und gehen musste. Doch eine andere, tiefere, lange verschüttete Stimme sehnte sich danach, sich treiben zu lassen, diese fremde, intensive Zuwendung zu erfahren, die nichts von ihr verlangte als Hingabe.

Lenas Finger zogen wieder eine lange, langsame Linie von ihrem Nacken die Wirbelsäule hinab, über das freigelegte Kreuzbein, bis hinunter zu dem winzigen Stoffstreifen, der ihr einziges verbliebenes Kleidungsstück war. Dort verweilten sie, spielten mit dem nassen Saum.

"Sabine", flüsterte Lena, und ihre Stimme war jetzt rau, voll von einer Emotion, die Sabine nicht eindeutig zuordnen konnte. "Du bist so wunderschön in deiner Verletzlichkeit. So echt."

Ihre Lippen berührten ganz leicht, nur ein Hauch, die Haut an Sabines Schulterblatt. Es war kein Kuss, eher ein Einatmen ihrer Haut.

Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Mischung aus Überraschung, Scham, Erregung und völliger Desorientierung brach über Sabine herein. Mit einer plötzlichen, heftigen Bewegung stemmte sie sich hoch, riss sich von den berührenden Händen los. Sie drehte sich um, hielt die losen Cups des Bikiniobertops instinktiv gegen ihre Brust. Ihr Gesicht war eine Maske aus Panik und Verwirrung.

Lena kniete neben der Liege, ihr Körper im violetten Licht gleißend, ihr Gesicht zeigte kein Bedauern, nur eine tiefe, nachdenkliche Zärtlichkeit.

"Ich... ich kann nicht", keuchte Sabine, ihre Stimme brach. "Das ist... ich weiß nicht..."

Lena erhob sich langsam. Sie sagte nichts. Sie trat einen Schritt näher, ihr Blick war sanft, nicht fordernd. Sie beugte sich vor und drückte ihre Lippen ganz leicht, unschuldig fast, gegen Sabines heiße Wange. Es war ein Kuss von atemberaubender Zärtlichkeit, der jedoch alles andere als unschuldig war in diesem Moment.

"Es ist in Ordnung", flüsterte Lena gegen ihre Haut. "Es ist alles in Ordnung. Du gehst jetzt nach Hause. Schlaf gut, Sabine."



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