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Immobilienmesse (fm:Ehebruch, 8809 Wörter)

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Veröffentlicht: Feb 21 2026 Gesehen / Gelesen: 2006 / 1522 [76%] Bewertung Geschichte: 9.70 (47 Stimmen)
Sie war so vorsichtig...

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sie schließlich um ein Date. Joan sagte ihm, dass sie zwar unbedingt mit ihm ausgehen wolle, aber keine Freunde oder Verwandten habe, die für sie auf das Baby aufpassen würden. Einen Babysitter könne sie sich wegen der hohen Kosten nicht leisten.

Bill wollte sich jedoch nicht von den Kosten für einen Babysitter abschrecken lassen und sagte ihr, dass er sich darum kümmern würde. Es war ihr sichtlich unangenehm und sie schämte sich dafür. Aber für Bill hat es sich mehr als gelohnt.

Bill ging am Freitag nach dem Unterricht in Joans kleine Wohnung. Joan war da und hatte sich für ihr gemeinsames Abendessen schick umgezogen. In Bills Augen war seine frühere Einschätzung über das Aussehen von Joan völlig zutreffend gewesen. Joans Babysitter, eine ziemlich junge Teenagerin, war auch schon da. Joan wollte unbedingt, dass Bill ihre kleine Tochter sieht und brachte sie ins Wohnzimmer. Bill war hin und weg und dachte, dass sie das schönste Baby sei, das er je gesehen hätte. Ihr Name war Joyce.

Das war der Beginn der Beziehung zwischen Bill und Joan. Bill verliebte sich innerhalb der nächsten Monate in Joan und ihr Baby. Er fühlte sich überhaupt nicht unwohl mit der Tatsache, dass Joan eine alleinerziehende Mutter mit einem Baby war. Joan verliebte sich ebenfalls in Bill und war dankbar für die Tatsache, dass er das Baby so leicht als Teil ihrer Beziehung zu akzeptieren schien.

Joan erzählte ihm, dass sie das Baby bekommen hätte, während sie in einer langfristigen Beziehung mit ihrem Highschool-Freund gewesen sei. Als sie beide aufs Community College gingen, wurde sie schwanger. Ihr Freund wollte eine Abtreibung, aber sie weigerte sich. Er verließ sie kurz darauf und ging in einem anderen Staat aufs College. Seitdem hatte sie mit den Kosten für das Baby und den allgemeinen Lebenshaltungskosten zu kämpfen.

Nach mehreren Monaten des Datings schliefen sie zusammen.

Als sich Bill dem Ende seines Masterstudiums näherte, bat er Joan ihn zu heiraten. Joan war außer sich vor Glück. Sie fand einen Mann den sie liebte und gleichzeitig einen Mann, der unbedingt der Vater ihres Babys sein wollte und das Baby tatsächlich genauso liebte wie sie.

Nach ihrem Abschluss zogen Bill, Joan und Joyce zurück nach Nord-Virginia, wo Bill einen Job bei seinem alten Arbeitgeber fand. Diesmal wurde er aufgrund seiner höheren Ausbildung und Erfahrung zu einem viel besseren Gehalt eingestellt.

Bill und Joan mieteten ein Stadthaus mit drei Schlafzimmern und einer Garage für zwei Autos. Es war mehr als ausreichend für ihre kleine Familie. Ein Jahr nachdem sie sich in ihrem Haus niedergelassen hatten, wurde Joan schwanger. Sie bekamen einen kleinen Jungen, den sie Richard nannten, der aber den Spitznamen Ritchie bekam.

Bill war weiterhin erfolgreich als Architekt tätig, aber er war nicht allzu glücklich große Gebäude, Einkaufszentren und Apartmentkomplexe zu entwerfen. Ein Teil dieser Unzufriedenheit war auf die Tatsache zurückzuführen, dass er nur an einem kleinen Teil der Projekte beteiligt war. Darüber hinaus war er selten in der Lage, die Ergebnisse seiner Bemühungen zu sehen, da es normalerweise Jahre dauerte, bis ein Projekt abgeschlossen war und sich die Gebäude oft außerhalb des Staates befanden.

Sein wirkliches Interesse lag in der Gestaltung von Häusern.

Als Joyce sieben und Ritchie fünf war, fand Bill ein Haus, an dem er sehr interessiert war. Es war ideal aus seiner Sicht: Es lag in einer Sackgasse in einer guten Nachbarschaft und der Schulbezirk bekam nur gute Kritiken. Das Haus erschien den Leuten in vielerlei Hinsicht gewöhnlich, aber nicht für Bill. Aus Sicht eines ausgebildeten Architekten sah er das perfekte Zuhause, sowohl für die Erziehung seiner Kinder als auch für das Führen seines Geschäftes.

Es handelte sich um ein Haus mit vier Schlafzimmern und dreieinhalb Bädern, das über ein großes Wohnzimmer, einem großen Familienzimmer und einem großen Esszimmer verfügte. Eine Garage für zwei Autos war ebenfalls vorhanden. Aber das interessanteste am Haus war die Tatsache, dass es einen vollen, begehbaren Keller hatte, in dessen Räumlichkeiten er sein Geschäft von zu Hause aus führen konnte. Obwohl der Keller noch im Rohzustand war, konnte Bills Auge bereits erkennen, dass er so angelegt war, dass er Kunden empfangen, aber auch seine Entwürfe zeichnen und bei Bedarf seine Modelle herstellen konnte. Darüber hinaus hatte der begehbare Keller französische Türen, die zu einer kleinen Terrasse führten.

Der Angebotspreis betrug siebenhunderttausend Dollar und Bill schlug sofort zu. Er wusste zwar, dass es mindestens weitere hunderttausend Dollar kosten würde es zu renovieren und den Keller nach seinen Vorgaben fertigzustellen. Dennoch war er überzeugt, dass es den Preis wert war. Joan fand es ebenfalls ideal und die Kinder liebten es, da jeder von ihnen sein eigenes Schlafzimmer haben würde.

Zwölf Jahre später hatte Bill ein florierendes Geschäft. Er erarbeitete sich nicht nur einen guten Ruf als Architekt, der in der Lage war alles von Villen bis hin zu Tiny-Häusern zu entwerfen, sondern hielt auch eine Reihe von Patenten. Er hatte eine Reihe von extrem kostengünstigen Häusern entworfen, die für Menschen geeignet waren, die sich kein „normales“ Haus leisten konnten. Außerdem erfand er Klapphäuser für Menschen in Entwicklungsländern, bei denen Komfort und Schutz eines Hauses (einschl. Wasser-, Gas- und Stromanschlüsse) bereits integriert waren, ohne dass dafür teure und umfangreiche Fundamente und Baustellenarbeiten erforderlich wären. Eine weitere Idee von ihm war, dass eine Familie mit einem einstöckigen Haus mit zwei Schlafzimmern beginnen und Jahre später mit einem großen, zweistöckigen Haus mit vier oder fünf Schlafzimmern enden könnte, wenn die Familie und die Familienfinanzen „mitgewachsen“ wären.

Kurz nachdem Ritchie in den Kindergarten kam, wollte Joan wieder arbeiten. Sie entschied sich für eine Karriere in der Immobilienbranche. Sie dachte, dass sie als Immobilienmaklerin ihren eigenen Zeitplan erstellen und so bei Bedarf bei ihrer Familie zu Hause sein könnte. Außerdem könnte sie von Zeit zu Zeit ein wenig Geld dazuverdienen, was ihr das Gefühl geben würde zum Familieneinkommen beizutragen. Bill stimmte ihrer Berufswahl zu und dachte, dass das eine gute Idee für sie wäre, um aus dem täglichen Familien-Trott herauszukommen. Die Kosten für ein Ausbildungsprogramm für Immobilienmakler waren ziemlich gering. Innerhalb weniger Wochen hatte Joan ihre Immobilienprüfungen sowie ihre staatlichen Prüfungen bestanden. Sie entschied sich einem lokalen Immobilienunternehmen beizutreten, das insgesamt etwa ein Dutzend Büros in der Nähe hatte.

Wie sich herausstellte war Joan eine geborene Immobilienverkäuferin. Ihr gutes Aussehen und ihre umgängliche Persönlichkeit sorgten dafür, dass die Arbeit mit Menschen zu einer idealen Berufswahl für sie wurde. Nach einem langsamen Start und ein paar Fehlschlägen wurde sie immer besser und besser. Im Laufe der Zeit wurde Joan im Immobiliengeschäft immer erfolgreicher. Nach einigen Jahren war sie eine der Top-Verkäuferinnen ihres Unternehmens und trug wesentlich zum Familieneinkommen bei.

Schließlich eröffnete sich die Möglichkeit geschäftsführende Maklerin für ein neues Büro zu werden und Joan bewarb sich dafür. Sie hatte nicht nur alle Zertifikate und Vermerke von ihrer Ausbildung auf dem aktuellen Stand gehalten, sondern hatte sich auch die Zeit genommen ihre Maklerlizenz zu optimieren. Ihr Unternehmen gab ihr die Chance das neue Immobilienbüro zu übernehmen und unter Joans Führung arbeiteten in kurzer Zeit siebzehn Immobilienmakler für sie. Sie verdiente nicht nur weiterhin Geld mit ihren eigenen Provisionen, sondern verdiente jetzt auch einen Prozentsatz an den Provisionen ihrer Mitarbeiter.

Wie der Leser wahrscheinlich erraten kann, nahm Joans Engagement für ihre Karriere immer mehr Zeit von der Familie weg - und von Bill. Joan verließ das Haus früh und war die meiste Zeit des Tages weg. Sie arbeitete oft am Wochenende, jedenfalls immer wenn sie jemanden zum Babysitten fand. Außerdem organisierte sie die Weiterbildung für ihre Mitarbeiter an den Wochenenden und Abenden, damit sie in der Woche Zeit für ihre Kunden hätten. Da Bills Arbeit fast ausschließlich in seinem Haus stattfand, begann Bill immer mehr der Familienaufgaben zu übernehmen. Bill stand früh auf, um Frühstück und Mittagessen für Joyce und Ritchie vorzubereiten und ging mit ihnen zur Bushaltestelle. Er half ihnen auch abends bei ihren Hausaufgaben, nahm an ihren Schulaktivitäten und ihren Sportveranstaltungen teil. Wenn seine Frau spät nach Hause kommen würde, würde Bill sogar die Zubereitung des Abendessens übernehmen. Er wurde ein ziemlich guter Koch und kochte oft mit Joyce, wobei sie häufig neue Rezepte ausprobierten.

Der intime Kontakt zwischen Bill und Joan versiegte immer mehr. Joan war oft müde wenn sie nach Hause kam und ging nach dem Abendessen und einem Glas Wein früh ins Bett. Bill unternahm eine Reihe von Versuchen ihre körperliche Nähe wiederzubeleben, aber keine seiner Bemühungen war sehr erfolgreich.

Bills Horrorgeschichte begann am späten Morgen eines schönen Frühlingstages. Er fuhr vom Flughafen, wo er seine Frau für ihren Flug zu ihrer jährlichen dreitägigen Immobilienmesse abgesetzt hatte, nach Hause. Als er in seine Straße abbog, bemerkte er einen weißen SUV, der am Bordstein vor seinem Haus geparkt war. Als er in seine Einfahrt fuhr, bemerkte er eine Frau, die auf seiner Verandatreppe saß. Während er aus dem Auto stieg, stand sie auf und wartete darauf, dass er sich ihr näherte.

Bill betrachtete die Frau aus der Ferne. Sie war etwas über 1,60 m groß und schien Anfang bis Mitte 40 zu sein. Ihr hellbraunes Haar war hochgesteckt und betonte ihr hübsches Gesicht. Es wäre ein richtig schönes Gesicht gewesen, wenn sie etwas mehr Make-up getragen hätte. Sie hatte eine schöne Figur, die sie aber mit ihrer weiten schieferblauen Hose und ihrer locker getragenen weißen Bluse verbarg.

Die Dame sprach zuerst. „Sind sie Bill Reardon?“, fragte sie ihn. Gleichzeitig streckte sie ihre Hand aus.

„Ja, das bin ich.“, antwortete Bill auf ihre Frage und erwiderte ihren Händedruck.

Bevor er die Dame nach ihrem Namen fragen konnte, sprach die Dame erneut. „Ich freue mich, Sie kennenzulernen. Mein Name ist Beverly DuMont.“

„Wie kann ich Ihnen helfen, Frau DuMont? Habe ich einen Termin mit Ihnen, den ich eventuell vergessen habe?“

„Bitte nenn’ mich Beverly. Und wenn das in Ordnung ist, nenne ich dich Bill.“, antwortete sie. „Und nein, wir haben keinen Termin. Es ist jedoch wichtig, dass wir beide miteinander reden.“

Bill antwortete: „Ok, wir können uns ruhig duzen.“ Bill stellte fest, dass Beverly nicht lächelte und auch nicht besonders glücklich zu sein schien. „Bitte komm‘ mit ins Haus.“

Als Bill ihr die Haustür öffnete, bemerkte er, dass Beverly einen Rucksack in die Hand nahm, der ziemlich schwer aussah. Im Haus angekommen begleitete Bill Beverly in das geräumige Wohnzimmer. Beverly wählte einen Platz auf dem Sofa vor dem großen Couchtisch. Bill war schon auf dem Weg zu seinem Lieblingssessel, erinnerte sich dann aber an seine Manieren und fragte Beverly, ob sie etwas trinken möchte.

„Ein Glas Wein wäre schön.“, sagte sie. „Ein dunkler Rotwein, wenn du den hast.“, fügte sie hinzu.

„Klar, ein kräftiger Rotwein ist auch einer meiner Lieblingsweine.“, antwortete Bill.

Bill ging in die Küche und schenkte beiden je ein Glas seines Lieblings-Cabernet Sauvignon ein. Er kehrte mit den Gläsern und der Flasche zurück, die er auf den Couchtisch stellte. Beverly nahm sofort mehrere große Schlucke des Weins. Bill bemerkte, dass sie sich Sorgen um etwas machte.

„Was kann ich für dich tun, Beverly?“, erkundigte sich Bill mit ernstem Ton in der Stimme.

Beverly nahm noch einen Schluck Wein und sagte dann: „Was ich mit dir besprechen möchte, ist sehr persönlich und sehr schwer zu erzählen. Deine Gefühle werden schwer verletzt werden. Also werde ich es ohne Umschweife auf den Tisch bringen.

„Ich bin die Eigentümerin der DuMont Möbelvermietung GmbH. Unsere größte Einnahmequelle sind Häuser, die zum Verkauf stehen. Unsere besten Kontakte sind Immobilienunternehmen und Immobilienmakler. Dafür bin ich selbst nicht zuständig. Ich leite den täglichen Betrieb des Unternehmens. Mein Mann, Lennard, ist der Marketingvertreter des Unternehmens. Als solcher handelt er persönlich mit Maklern und Agenten. Das Büro deiner Frau kennt ihn gut - und deine Frau auch.“

Bei Beverlys letztem Satz hatte Bill ein flaues Gefühl im Magen. „Erzähl weiter, Beverly.“, sagte er mit flacher Stimme.

„Es tut mir so leid, dir das sagen zu müssen, Bill, aber mein Mann und deine Frau haben eine Affäre. Soweit ich das beurteilen kann, läuft es seit mehr als sieben Monaten. Sie treffen sich mindestens einmal pro Woche, normalerweise in einem Haus das zum Verkauf steht und mit einem Bett ausgestattet ist. Das Haus wird im Internet mit dem Hinweis „gezeigt nur nach Vereinbarung“ aufgeführt und natürlich erlaubt deine Frau keine Termine, während sie es gemeinsam nutzen.“

Jetzt war Bill an der Reihe, einen großen Schluck Wein zu nehmen.

„Die Geschichte fällt mir wirklich schwer zu glauben, Beverly. Hast du Beweise, ... Bilder, ... Videos?“

„Ja und nein.“, sagte Beverly. „Zuerst hatte ich nur ein komisches Gefühl, dass etwas nicht so ganz in Ordnung ist. Es waren Kleinigkeiten, die mir seltsam vorkamen. Zum Beispiel würde mein Mann nicht annähernd so viele Geschäfte an einem solchen Tag erledigen, wie er hätte erledigen können. Manchmal konnte ich ihn nicht erreichen und sein Handy war ausgeschaltet, sodass ich ihn selbst mit „Find my phone“ nicht finden konnte. Dann hatte ich das Gefühl, als würde ich von Zeit zu Zeit Parfüm an ihm riechen - vor allem an den Tagen, an denen ich ihn nicht finden konnte. Es gab weitere Vorfälle und ich war mir irgendwann ziemlich sicher, dass er eine Affäre hat.“

„Ich kann dir nicht sagen, wie durcheinander ich war seit ich zu dieser Schlussfolgerung gekommen bin. Ich war nervös, habe abgenommen und konnte meine Arbeit nicht mehr vernünftig erledigen - ich war ein einziges Chaos. Also beschloss ich es herauszufinden und beauftragte eine private Detektei. Innerhalb einer Woche berichteten sie mir, dass er mit einer Frau in einem Haus gesehen wurde, das zum Verkauf stand. Sie kommen immer in getrennten Autos an. Sie bleiben normalerweise zwei, manchmal drei Stunden und gehen dann einzeln wieder weg. Da das Auto der Frau ein Immobilienlogo an der Tür hatte, war es für die Privatdetektei nicht schwer festzustellen, dass es sich bei ihr um deine Frau Joan handelte. Das gleiche Schema wiederholt sich Woche für Woche. Allerdings habe ich keine Bilder oder Videos von ihnen, auf denen sie Sex haben.“

„Es tut mir leid, Bill, dir das alles auf eine solch kaltblütige Art und Weise zu erzählen. Ich wünschte mir, jemand wäre so auf mich zugegangen. Dann hätte ich nicht monatelange Phasen von Zweifel und Unsicherheit durchleben müssen.“

Bill war ratlos. Er wusste nicht, was er dazu sagen oder wie er darauf reagieren sollte. Er wollte Beverly sagen, dass er ihr immer noch nicht so richtig glauben würde, als ihr Gespräch durch einen Anruf auf ihr Handy unterbrochen wurde. Beverly entschuldigte sich indem sie eine Hand hochhielt, um anzuzeigen, dass sie diesen Anruf annehmen musste.

Bill konnte nur eine Seite des Gesprächs hören.

„Wie laufen die Vorbereitungen?“, fragte sie den Anrufer. „Haben Sie alle Zimmer abgedeckt? ... Audio und Video auch? ... Können wir es bald testen? ... Okay, ich melde mich an.“

Beverly legte auf und wandte sich an Bill. „Darf ich mich bitte auf deinem Router anmelden?“ Während sie ihn fragte, zog Beverly einen Laptop aus ihrem Rucksack und stellte ihn auf den Couchtisch.

Sofort gab ihr Bill das Passwort für seinen Internetanschluss. Während Beverly ihren Laptop mit Strom versorgte, sprach sie weiter mit Bill.

„Du bist gerade vom Flughafen zurückgekommen, nicht wahr?“, und fuhr fort, „du hast deine Frau für ihren Flug nach Atlanta für die regionale Immobilienkonferenz abgesetzt.“

„Ja.“, sagte Bill. „Sie fliegt dort jedes Jahr hin. Sie hat mir erzählt, dass sie viele gute Informationen darüber bekommt wie man Immobilien verkauft, wie man Käufer und Verkäufer gleichermaßen an sich bindet und so weiter. Manchmal kauft sie neue Software, die für ihr Büro hilfreich ist. Und sie vernetzt sich mit verschiedenen Immobilienunternehmen.“

„Genau wie bei mir.“, unterbrach ihn Beverly. „Ich habe meinen Mann vor etwa zwei Stunden zum Flughafen gefahren. Ich bin mir sicher, dass er den gleichen Flug wie deine Frau nimmt. Mein Mann besucht jedes Jahr denselben Kongress. Er hält sogar eine Präsentation über die Vorteile einer Ausstattung von Häusern und Wohnungen vor einem interessierten Publikum. Er ist dabei sehr überzeugend und hat zahlreiche Kunden zu uns geholt, sowohl Immobilienbüros als auch einzelne Makler.

„Wusstest du, Bill, dass deine Frau laut meinen Ermittlern keine Zimmerreservierung im Hotel hat? Nicht unter ihrem Namen oder dem Namen ihrer Firma. Ich glaube sie hat vor, ein Zimmer mit meinem Mann zu teilen.“

Beverly schaute auf ihre Uhr. „Ihr Flugzeug sollte jetzt landen. Ich erwarte keinen Anruf von meinem Mann, bis er im Hotel ankommt. Vielleicht wird deine Frau dich gleich anrufen.“

Bill antwortete: „Ja, sie sagte, sie würde anrufen, wenn sie gelandet ist und noch einmal später, wenn sie in ihr Zimmer eingecheckt hat.“

Das flaue Gefühl in seinem Magen wuchs immer mehr und mehr.

„Erzähl mir endlich, was genau los ist, Beverly!“, sagte er mit einem harten Ton in der Stimme.

„Na klar, du verdienst es, alles zu wissen.“, antwortete ihm Beverly.

„Ich habe schon seit einiger Zeit vermutet, dass deine Frau und mein Mann beabsichtigen, ihre Zeit im Hotel mit Sex zu verbringen. Ich wollte ihn bzw. beide auf frischer Tat auf einem Video erwischen. Vor einigen Tagen habe ich eine Suite in ihrem Hotel im Namen meiner Firma gemietet. Gestern und heute Morgen haben meine Ermittler zahlreiche Videokameras und Aufnahmegeräte in den Räumen aufgestellt. Die Kameras sind mit einem Server verbunden, der mir die Ereignisse live auf meinen Computer und einem ähnlichen Computer in der Anwaltskanzlei überträgt. Alles wird aufgezeichnet.“

Bill fragte: „Kann jemand anderes die Bilder sehen?“

„Ein Passwort ist erforderlich, um auf die Webseite zuzugreifen. Mein Anwalt und ich sind die einzigen, die das Passwort dafür haben.“, antwortete Beverly.

Bills Telefon klingelte. Der Klingelton sagte ihm, dass es Joan war.

„Ich bin gerade angekommen.“, sagte Joan mit fröhlicher Stimme, sobald er antwortete.

„Wie war der Flug?“, fragte Bill.

„Der Flug war ruhig. Ich beschloss mir etwas zu gönnen und wechselte 8in die erste Klasse. Ich hatte ein schönes Mittagessen und sogar Zeit für ein kurzes Nickerchen. Natürlich wird das Unternehmen genauso dafür bezahlen wie für die Konferenz und das Hotelzimmer.“

Bill vervollständigte ihre Gedanken. „Und du kannst es von deinen Steuern als Geschäftsausgabe absetzen, richtig?“

„Das stimmt, Schatz.“, sagte sie. „Nächstes Jahr musst du mit mir kommen und wir werden hier einen Kurzurlaub machen. Atlanta hat für Touristen viel zu bieten.“

„Und für Liebhaber auch!“, sagte Bill, ohne darüber nachzudenken.

Beverly schaute schnell hoch und schüttelte den Kopf, als ob sie Bill sagen würde, dass er ihr keine weiteren Hinweise geben solle.

„Es ist also ein Date.“, fügte Bill schnell hinzu. „Wir machen es zu einem Urlaub, auch wenn du tagsüber mit deinen Immobilienfreunden plaudern musst. Nachts werde ich nur dich in deinem leuchtend roten Negligé sehen wollen.“

Joan antwortete ihm ohne weiter darauf einzugehen: „Mein Gepäck ist hier, ich muss los. Ich rufe dich heute Abend vom Hotel aus an. Es könnte am frühen Abend sein, weil um 19.00 Uhr ein Cocktail-Empfang in der Kongresshalle geplant ist.“

„Okay, Liebling.“, stimmte Bill zu. „Ich liebe dich. Vergiss das nie.“

„Ich liebe dich auch. Tschüss, bis nachher.“

Bill wandte sich an Beverly. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie das mir, uns und unserer Familie antun würde.“

„Ich wollte es auch nicht glauben.“, sagte Beverly. „All die kleinen Hinweise haben mich wie Säure innerlich aufgefressen. Jetzt, nach all den Monaten, muss ich es mit Sicherheit wissen.“

Beverly tippte etwas in ihren Computer ein. „Jetzt sind wir online.“, rief sie.

Ihr Telefon klingelte. Sie schaute auf die Anrufer-ID und wies Bill darauf hin, dass es ihr Ermittler, Paul Drake, war. Sie ging ans Telefon. „Ich kann alles sehen.“, sagte sie.

Dann hörte Bill wieder nur Beverlys Seite des Gesprächs. „Ja, das Bild ist sehr klar, . . . Wie kann ich zwischen Räumen wechseln? ... Was ist mit Audio? ... Okay, ich werde die Lautstärke aufdrehen.“

Dann hörte Bill eine Stimme aus dem Computer. „Wie hörst du mich?“

Beverly antwortete: „Klar und deutlich.“

Die Stimme fuhr fort: „Ich werde jetzt von Raum zu Raum gehen und ich möchte, dass du mir folgst, indem du zwischen den Kameras wechselst. Ich werde reden, während ich mich bewege. Test, eins, zwei drei, . . . Test, eins zwei, drei.

„Es funktioniert alles hervorragend.“, urteilte Beverly.

Die Stimme ihres Ermittlers fuhr fort. „Ich weiß, dass sie gelandet sind. Wir werden jetzt den Raum aufräumen und verschwinden. Wir werden in der Lobby sein, wenn sie ankommen. Ich werde dir dann bei ihrer Ankunft eine SMS schicken.“

„Danke, Paul. Ich erwarte dann deine Nachricht.“

Beverly wandte sich an Bill und sagte entschuldigend: „Ich muss noch einmal kurz meinen Anwalt anrufen.“

Beverly drückte die Kurzwahl auf ihrem Telefon und ihr Anwalt antwortete sofort. „Bist du online? ... Gut, dann kannst du alles sehen und hören? . . . Und es wird alles aufgezeichnet, richtig?“

Als Beverly auflegte, nahm sie einen weiteren großen Schluck Wein und leerte ihr Glas. Sie schenkte sich gleich ein weiteres Glas ein. Dann wandte sie sich wieder Bill zu.

„Ich weiß, dass es aufdringlich von mir war, dich so zu überrumpeln. Selbst wenn du mir glauben würdest, weiß ich nicht unbedingt, ob du es live sehen willst.“

Bill war mit der Zeit immer finsterer geworden. Er sagte Beverly, dass er jetzt etwas Stärkeres zu trinken holen müsste, um mit der Sache umgehen zu können. Er ging in die Küche, drehte sich um und fragte Beverly, ob sie auch etwas Stärkeres wolle. Beverly war jedoch mit der Flasche Wein zufrieden. Bill kehrte aus der Küche mit einer Flasche Bourbon und einem Schnapsglas zurück.

Während sie warteten, versuchte Beverly eine lockere Unterhaltung zu beginnen. „Meine Ermittler haben mir gesagt, dass du eine Tochter und einen Sohn hast. Ist das richtig?“

„Ja, das stimmt. Meine Tochter heißt Joyce. Sie ist eigentlich meine Adoptivtochter. Sie war ein Jahr alt, als ich Joan traf. Im Moment ist sie im zweiten Studienjahr an der Universität. Obwohl es nicht weit weg ist haben wir beschlossen, eine kleine Wohnung für sie zu mieten, die sie mit Freunden teilt. Sie steht auf Sport, Kunst und viele andere Aktivitäten, schafft es aber meistens am Wochenende nach Hause zu kommen.“

„Und dein Sohn?“, fragte Beverly darauf bedacht das Gespräch am Laufen zu halten.

„Sein Name ist Richard, aber alle nennen ihn Ritchie. Er wurde zwei Jahre nach unserer Heirat geboren. Er ist jetzt Senior in der High School. Er steht ebenfalls auf Sport. An diesem Wochenende ist er wegen eines Fußballspiels unterwegs. Er will am Samstagnachmittag wieder zu Hause sein.“

Bill dachte einen Moment nach und fügte dann hinzu: „Es ist wahrscheinlich das Beste, dass sie beide dieses Wochenende weg sind.“

Es gab eine unangenehme Länge im Gespräch, bis Bill Beverly fragte. „Was ist deine Geschichte? Wer ist der Ehemann, der mit meiner Frau angebandelt hat?“

Beverly seufzte und begann dann ihre Geschichte.

„Die DuMont Möbelvermietung GmbH wurde vor über dreißig Jahren von meinen Eltern gegründet. Ich habe für sie gearbeitet bis sie in den Ruhestand gingen und übernahm dann den Chefsessel. Als sie starben, wurde das Geschäft mir komplett hinterlassen. Das Unternehmen war mäßig erfolgreich und als es wuchs, wurde mir klar, dass ich mehr Hilfe brauchte, insbesondere bei der Vermarktung unserer Dienstleistungen.

„Ich habe Lennard, Lenny, vor etwa sieben Jahren kennengelernt. Obwohl er fünf Jahre jünger war als ich, haben wir sofort geklickt. Lenny ist charismatisch, wortgewandt und sehr schlagfertig. Er ist ein geborener Verkäufer. Nachdem wir geheiratet hatten, übernahm er das Marketing. Dazu gehörten Werbung, Vertrieb und Kundenservice. Er hat unsere Firmenwebsite eingerichtet. Die Art seines Jobs bedeutete aber auch, dass Lenny viel unterwegs war. Er hat für uns viele Kunden rekrutiert und sein Gehalt redlich verdient.“

„Ich vermute, dass er schon herumgespielt hat, bevor er deine Frau kennenlernte. Aber aus irgendeinem Grund hat er sich besonders in sie verliebt. Ich denke, das ist die längste Affäre, die er je hatte.“

Beverly fuhr fort: „Obwohl Joan vielleicht zehn Jahre älter ist als mein Mann, ist sie immer noch eine sehr schöne Frau. Und wie mein Mann ist sie auch eine richtig gute Verkäuferin. Ich schätze, wenn sie zusammen waren, haben sie sich immer gegenseitig erzählt, was für attraktive Menschen sie doch sind.“

Bill und Beverly saßen eine Weile schweigend da. Schließlich wurde die Stille von einer SMS an Beverlys Telefon unterbrochen. „Sie haben das Hotel betreten.“, lautete die Nachricht und hatte als Anhang ein Foto von Beverlys Ehemann und Bills Frau dabei, die an der Rezeption Händchen hielten.

„Sie sind auf dem Weg nach oben.“, lautete der nächste Text.

Bill, der noch nicht auf Beverlys Computerbildschirm geschaut hatte, stand mit seiner Flasche Bourbon und seinem Glas von seinem Stuhl auf und setzte sich auf das Sofa neben Beverly. Sie legte ihre Arme um sich, um sich auf das kommende vorzubereiten.

Der Ton war so empfindlich, dass sie sogar hörten, wie die Schlüsselkarte in das Schloss an der Tür eingeführt wurde. Die Tür öffnete sich und Lenny ließ schnell ihr Gepäck auf den Boden fallen. Noch bevor sich die Tür schloss, ließ Lenny Joan sich umdrehen und gab ihr einen harten, lustvollen Kuss. Joan antwortete in gleicher Art.

„Ich kann jetzt nicht mehr warten, Baby.“, sagte Lenny. „Keine Minute länger.“

Mit dieser Aussage begannen die beiden Liebhaber sich auszuziehen und halfen sich gegenseitig. Als sie nur noch ihre Unterwäsche anhatten, hob Lenny Joan hoch, trug sie ins Schlafzimmer und warf sie in die Mitte des Bettes. Dann zog er seine Shorts aus, war völlig nackt - und hart. Er sprang auf das Bett neben Joan und hakte ihren BH auf. Joan legte sich auf den Rücken und half Lenny, ihr Höschen auszuziehen.

„Fick mich!“, war alles, was Joan sagte.

Und sofort und ohne Worte fickten sich die beiden Ehebrecher gegenseitig, während Bill und Beverly zusahen.

Beverly hatte ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle. Sie weinte bitterlich. „Wie kann er mir das antun?“, fragte sie. „Ich habe ihn so sehr geliebt.“

Bill nahm Beverly in seine Arme und zog sie näher an sich heran. Er war gleichermaßen niedergeschlagen durch das, was er gerade gesehen hatte. Ihm liefen ebenfalls die Tränen übers Gesicht.

Die Liebhaber erreichten nach nur wenigen Minuten gemeinsam ihren Höhepunkt. „Das habe ich gebraucht.“, sagte Joan.

„Lass mich ein paar Minuten ausruhen, Baby, und wir machen gleich weiter.“

„Ruh‘ dich aus, Hengst,“, antwortete Joan, „ich muss zu Hause anrufen.“

Bill sah zu, wie seine Frau auf der Seite des Bettes saß und nichts außer Bettlaken um sich herum hatte. Sie nahm ihr Telefon und wählte eine Nummer. Ein paar Sekunden später klingelte Bills Telefon. Er war sich nicht sicher, ob er das Gespräch annehmen sollte.

Er meldete sich aber trotzdem, während er gleichzeitig auf Beverlys Computerbildschirm schaute.

„Hallo, Schatz. Ich bin eingecheckt. Ich werde jetzt ein Nickerchen machen, bevor ich nach unten zum Empfang gehe. Ich wollte nur, dass du weißt, dass ich dich liebe.“

Bill beobachtete den Bildschirm, als Lenny sich hinter Joan ins Bett setzte und begann, ihren Hals und ihre Schultern zu küssen.

Bill konnte es nicht mehr aushalten und sagte nur: „Mach’s gut, wir sehen uns am Sonntagnachmittag.“ Dann legte er auf.

Auf dem Bildschirm konnte Bill sehen, dass Joan ob des abrupten Endes ihres Anrufes etwas verdutzt schaute, aber es ihr offensichtlich egal war.

„Bereit zu einer Wiederholung?“, fragte Lenny.

„Brauchst du eine mündliche Einladung?“, fragte Joan zurück.

„So etwas hilft immer.“, antwortete Lenny.

An diesem Punkt schubste Joan Lenny auf den Rücken und küsste ihn von den Lippen, über die Brust hinunter bis zu seinem halbsteifen Schwanz. Darauf folgte ein längerer Blowjob, der Lenny fast zum Höhepunkt brachte. Stattdessen stieg Joan über Lenny und spießte sich auf seinen beeindruckenden Schwanz.

Bill konnte nicht mehr zusehen. Er glaubte auch nicht, dass Beverly das könnte. Sie weinten beide immer noch.

Bill versuchte seine und Beverlys Aufmerksamkeit von den Ereignissen im Hotelzimmer abzulenken, indem er sie fragte, ob sie vielleicht sein Architekturbüro im Keller sehen möchte. Beverly stimmte bereitwillig zu. Er führte sie nach unten in seine Räumlichkeiten. Bill brachte seine Flasche Bourbon und Beverly ihren Wein mit. Er zeigte ihr sein Computer-System, den Tisch mit seinen Modellen und Zeichnungen sowie sein Kundenbüro. Beverly war beeindruckt von den vielen Zeichnungen und Bildern von den Häusern, die Bill entworfen hatte. Schließlich machten sie sich auf den Weg zur kleinen Außenterrasse des begehbaren Kellers.

Bill und Beverly sprachen über ihre künftigen Pläne. Beide waren der Meinung, dass Scheidung die einzige Option sei, obwohl Bill sich noch nicht ganz so sicher war. Beverly war finanziell in guter Verfassung. Sie war die alleinige Eigentümerin ihres Unternehmens und im Wesentlichen war Lenny ihr Angestellter. So wertvoll er in den letzten Jahren im Marketing für das Unternehmen DuMont auch war, schien er entbehrlich.

In den nächsten Stunden versuchten Bill und Beverly Dinge zu tun, die sie von den beiden Liebhabern ablenkten. Bill meldete sich freiwillig um Sandwiches zu schmieren und Beverly wärmte etwas Suppe auf.

Gegen 22.30 Uhr hörten Bill und Beverly Stimmen auf dem Computer und ließen sich gemeinsam mit ihren Getränken auf dem Sofa nieder. Die Ehebrecher waren in ihr Hotelzimmer zurückgekehrt. Obwohl Joan ihre Hände nicht von Lenny lassen konnte, schob er sie beiseite und sagte ihr, dass er seine Frau anrufen müsse.

Beverlys Telefon klingelte. „Hallo, Baby.“, sagte sie.

„Hallo Schatzi,“, antwortete Lenny, „ich habe jetzt komplett eingecheckt. Es ist ein tolles Zimmer. Es ist ja sogar eine Suite. Es verfügt über einen Ruhebereich, eine Bar, eine Mikrowelle und einen Kühlschrank. Danke dafür.“

„Gern geschehen, Schatz. Ich dachte, du könntest den zusätzlichen Platz nutzen, um mit potenziellen Kunden zu plaudern, während du ihnen unser Unternehmen vorstellst. Es wird alles steuerlich abgeschrieben.“

Während Lenny telefonierte, war Joan dabei seine Hose auszuziehen. Bald lagen seine Hose und seine Unterwäsche auf dem Boden und sie war auf ihren Knien und gab ihm einen begeisterten Blowjob.

Lennys Aufmerksamkeit war abgelenkt und er konnte sich kaum auf sein Telefonat konzentrieren. Er musste es beenden.

„Ich bin ziemlich müde, Baby. Ich rufe dich morgen an. Ich liebe dich.“

Beverly antwortete mit zusammengebissenen Zähnen: „Du weißt nicht, wie sehr ich dich auch geliebt habe.“ Diese Aussage in der Vergangenheitsform wurde von Lenny allerdings nicht bemerkt, da er von dem Blowjob völlig abgelenkt war. Sie beobachteten ihre Ehepartner noch ein paar Minuten. Dann fragte Joan Lenny: „Wie lange betrügst du schon deine Frau?“

Lenny antwortete: „Seitdem wir verheiratet sind. Ich liebe Frauen. Sie sind wie Blumen, die nur darauf warten, gepflückt zu werden. Verheiratete Frauen sind besonders attraktiv, weil sie normalerweise keine dauerhafte Beziehung wollen und mir oft sagen, dass sie ihre Ehemänner immer noch lieben. Was ist mit dir?“

Joan antwortete: „Ich liebe meinen Mann unendlich. Er rettete mich und meine Tochter vor einem Leben in Armut. Wir haben einen wunderbaren gemeinsamen Sohn. Bill hat genug gespart, um beide aufs College zu schicken. Er schickte mich auf die Immobilienschule. Wir haben ein sehr schönes Haus und viele Freunde. Wir haben ein tolles Leben zusammen.“

„Warum sind wir dann hier?“, erkundigte sich Lenny.

„Ich habe vor einiger Zeit gelernt,“, fuhr Joan fort, „dass man mit Sex alles verkaufen kann. Als ich als Immobilienmaklerin anfing, wurde ich von einem wohlhabenden Hauskäufer angemacht. Er sagte, er würde dieses Haus von mir zum angegebenen Preis kaufen, wenn ich mit ihm schlafen würde. Er war ein gut aussehender Mann und sehr höflich zu mir. Ich stimmte widerwillig zu. Er brachte mich in sein Hotelzimmer und wir hatten Sex miteinander. Es hat mir gefallen und ich habe eine riesige Provision gemacht. Offiziell, denke ich, macht mich das zu einer Hure. Trotzdem entschied ich nach diesem Vorfall, dass ich es immer dann tun würde, wenn ich ein Haus verkaufen könnte. Es war nicht oft, vielleicht ein paar Mal im Jahr, aber ich habe getan, was nötig war, um den Verkauf zu vollziehen. Bill war eigentlich sehr glücklich für mich und sagte mir, dass es meine Persönlichkeit wäre, die mich zu einem großartigen Immobilienmakler machen würde. Er hatte auch teilweise recht.

„Du bist eigentlich der erste Mann, mit dem ich eine längerfristige Affäre habe. Ich kann nur sagen, dass ich die Art und Weise mag, wie du mich fickst. Ich erwarte jedoch nicht, dass unsere Beziehung ewig hält. Wir werden uns irgendwann gegenseitig auf den Geist gehen, bis wir die Sache einfach stoppen. Dann wirst du nur noch eine geheime, angenehme Erinnerung sein.“

„Ich muss nach Hause, bevor ich zu betrunken bin um noch fahren zu können.“, verkündete Beverly. Sie zog einen Stift und einen Notizblock aus ihrem Rucksack und schrieb etwas auf. „Wenn du diese Katastrophe auf deinem eigenen Computer sehen möchtest, findest du hier die Website-Adresse und das Passwort.“

Sie schaltete ihren Computer aus, schloss den Deckel und steckte ihn in ihren Rucksack. „Ich werde am Sonntagmorgen wieder hier sein, nachdem die beiden das Hotel verlassen haben. Ich möchte dir dann die DVDs geben, die mein Anwalt aufgenommen hat. Lass’ mich wissen, was du vorhast. Ich beabsichtige, meinen Mann sofort zu konfrontieren und ihm die Scheidungspapiere zu übergeben.“

Bill begleitete Beverly zu ihrem Auto. Als er ihr die Tür öffnete, drehte sie sich zu ihm um und umarmte ihn mehrere Minuten lang. Dann fuhr sie weg.

Als Bill nach Hause zurückkehrte, ging er in sein Büro und zog den Laptop aus der Steckdose, der an seinen Monitor, Drucker und andere Peripheriegeräte angeschlossen war. Er brachte ihn ins Wohnzimmer, stellte ihn auf den Couchtisch und schaltete ihn ein. Anschließend gab er die Adresse der Webseite und das Passwort ein. Er sah seine Frau zwar nicht auf dem ersten Bild des Hotelzimmers, schaltete aber ein- oder zweimal um, bis es ein Bild des Bettes gab. Es war Nacht und das Licht war aus, aber das Objektiv der Videokamera hatte so eine gute Bildqualität, dass er seine Frau mit Beverlys Ehemann Lenny zusammen im Bett liegen sah.

Bill hatte jetzt die Zeit und Muße, um seine Gefühle zu analysieren. Er war verletzt, sogar sehr verletzt. Wie konnte Joan ihm, ihnen, ihrer Ehe das antun. Und er wurde von ihr gedemütigt. Offenbar war ein anderer Mann für seine Frau viel attraktiver als er. Nicht nur das, sondern Joan hatte zugegeben, dass sie Sex mit anderen Männern hatte, um Häuser zu verkaufen. Dieses Eingeständnis allein veranlasste ihn zu der Annahme, dass Scheidung die einzige Antwort war.

Bill dachte immer, dass sein Sexualleben in Ordnung wäre. Sicherlich waren es nicht die lustvollen, akrobatischen Sexspiele, die sie in den ersten Jahren ihres Ehelebens hatten. Natürlich wissen die meisten verheirateten Menschen, dass die Intensität des Sex im Laufe der Jahre abnehmen wird. Und der Verzicht auf außerehelichen Sex ist halt der Preis, den man für eine glückliche Ehe zahlt. Anscheinend stimmte Joan dem nicht zu.

Und dann wurde Bill wütend. Wie konnte sie ihm das antun? Ihrer Familie, die er so sehr liebte, den Kindern, ihrer Ehe. Er hatte das Gefühl, dass Joans Aktivitäten durch nichts zu entschuldigen waren. Es gab keine Alternative zu einer Scheidung. Er wäre kein Cuckold. Sein Stolz und sein Selbstwertgefühl würden es ihm nicht erlauben, mit einer Frau verheiratet zu sein, die ihm einen solchen Mangel an Respekt zeigen würde.

Bill trank weiter - leider viel zu viel. Er wurde schläfrig. Das Letzte, woran er sich erinnerte, war gegen 23.00 Uhr abends, als Lenny Joan aus einem tiefen Schlaf weckte, um sie noch einmal zu ficken.

SONNTAGNACHMITTAG

Ein Taxi hielt vor dem Reardon-Haus. Es hätte in der Einfahrt halten können, aber Joans Auto war dort abgestellt.

Joan verließ das Taxi zur gleichen Zeit, als der Kofferraumdeckel des Taxis aufging. Als sie sich umsah, bemerkte sie, dass ihre Tochter Joyce auf den Stufen der überdachten Veranda saß. Sie rief ihrer Tochter zu: „Könntest du mir bitte mit meinem Gepäck helfen?“

Joan drehte sich um, um ihr Gepäck zu nehmen, das der Fahrer auf den Bordstein gestellt hatte. Sie wollte eine Tasche für Joyce stehen lassen, aber als sie nach ihr suchte, saß die immer noch auf der Verandatreppe.

Joan hatte einige Schwierigkeiten ihr Gepäck über den Rasen zu schleppen, während sie ihre Handtasche über der Schulter und ihre Aktentasche in der Hand hatte.

Joyce beobachtete sie mit ausdrucksloser Miene.

Als Joan schließlich den Zementweg vor den Pflanzgefäßen auf der Veranda erreicht hatte, warf sie alles auf den Boden. Sie war offensichtlich wütend. „Du hättest mir ruhig mal helfen können!“

Joyce reagierte nicht und sagte auch nichts.

„Was machst du überhaupt zu Hause? Ich dachte, du wärst in der Schule?“

Joyce sprach zum ersten Mal: „Ich kam am Samstagmorgen nach Hause, als ich erfuhr, dass du zu deiner Messe gegangen bist. Ich wollte etwas Zeit mit Papa verbringen.“

„Und wo zum Teufel ist dein Vater! Er wusste ganz genau, mit welchem Flug ich ankommen würde. Ich habe mehr als eine Stunde auf ihn gewartet. Ich muss ihn zehnmal angerufen haben, ohne dass er geantwortet hat. Alles ging auf die Voicemail. Was zum Teufel macht er, das wichtiger ist, als mich pünktlich abzuholen?“

Joyce antwortete: „Papa ist mit Ritchie im Lake Ann Park.“

Joan tobte jetzt: „Warum zum Teufel ist er dort und nicht am Flughafen!“

„Sie trinken ein paar Bier zusammen, chillen und unterhalten sich.“, antwortete Joyce.

„Ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist, aber ich werde ihm die Hölle heiß machen, wenn er nach Hause kommt.“

Joan stieg die Verandatreppe hinauf und näherte sich der Haustür. Als sie versuchte, diese zu öffnen, stellte sie fest, dass die Tür verschlossen war. „Verdammt noch mal!“, fluchte sie und kramte in ihrer Handtasche, um den Hausschlüssel zu finden.

Joyce beobachtete sie mit einem leichten Grinsen.

Als Joan versuchte die Tür mit ihrem Schlüssel zu öffnen und stellte dabei fest, dass er nicht in das Schloss passte. „Was zum Teufel ist hier los!“, fragte sie frustriert.

„Deine Schlüssel werden nicht mehr funktionieren, Mutter. Papa hat gestern die Schlösser wechseln lassen.“

„Warum zum Teufel sollte er das tun?“, schimpfte Joan. „Sie funktionierten perfekt als ich wegging.“

Als Joan sich ihrer Tochter zuwandte, bemerkte sie einen Haufen von sieben oder acht schwarzen Plastikmüllsäcken am hinteren Ende der Veranda. Außerdem gab es zwei Kartons auf dem Terrassentisch und zwei große Koffer neben dem Geländer.

„Was macht das ganze Zeug hier?“, fragte sie.

Joyce stand auf und schaute auf das Ende der Veranda. „Das sind alle deine Habseligkeiten, Mutter, wirklich alle. Deine Kleider sind in den Müllsäcken, zusammen mit all deinen Schuhen und den Sachen aus deiner Kommode. Deine Kosmetika sind in dem einen der Kartons und dein Schmuck ist in dem anderen. Wir drei haben den halben Samstag damit verbracht, deine Sachen einzusammeln. Ich habe die Koffer selbst gepackt. In ihnen sind das, was du meiner Meinung nach für kurzfristige Arbeits- und Freizeitaktivitäten dabei haben musst. Du solltest die Koffer, Kisten und Müllsäcke mitnehmen, die in dein Auto passen. Ritchie nimmt alles was hierbleiben muss und legt es in ein Schließfach, das wir für dich gemietet haben.“

„Was ist hier los?“, rief Joan. Sie spürte ein wildes Durcheinander in ihrem Bauch.

„Papa weiß alles über deine außerehelichen Affären. Das tun wir jetzt übrigens alle.“

Joan antwortete und verplapperte sich dabei: „Das ist nicht möglich. Ich war so vorsichtig.“

„Du warst vielleicht vorsichtig, Mutter. Sicherlich hat Papa dich nie des Ehebruchs verdächtigt. Aber dein Fickkumpel, Lennard Wilson, war es nicht. Beverly DuMont verdächtigt ihn seit einigen Monaten eine Affäre zu haben. Am Freitagabend erfuhren sie, wie verlogen ihr beide wart.“

„Das kann nicht möglich sein. Ich war in Atlanta und er war hier.“

„Beverly hat eine private Ermittlungsfirma angeheuert, um dich und deinen Freund auszuspionieren. Sie hatte die von euch bewohnte Hotelsuite verkabelt. Jede Bewegung, die ihr gemacht habt, jedes Wort, das ihr in eurem Hotelzimmer gesagt habt, wurde beobachtet und aufgezeichnet.“

„Oh, nein!“, schrie Joan und brach auf den Stufen neben ihrer Tochter zusammen. „Das kann einfach nicht wahr sein; nein, nein, nein.“

„Nachdem Beverly Daddy am Freitagabend allein gelassen hatte, sah Daddy euch weiterhin zu, wie ihr euch gegenseitig das Hirn herausgevögelt habt. Das hätte ihn fast umgebracht. Er ließ sich in dieser Nacht volllaufen und schlief schließlich auf dem Sofa vor dem Computer ein. Ich kam am frühen Samstagmorgen nach Hause und fand ihn schlafend auf der Couch. Als ich versuchte ihn aufzuwecken, bemerkte ich, dass der Computer an war. Er zeigte zwei Leute fickend im Bett. Nachdem ich ein paar Minuten zugesehen hatte, wurde mir klar, dass es du und Mr. Arschloch waren. Ich stieß einen lauten Schrei aus, der Daddy aufweckte. Als er merkte, dass ich einiges auf dem Bildschirm gesehen hatte, schlug er den Computerdeckel zu und sagte: „Das hättest du nicht sehen sollen!“

„Ich fing an zu weinen und fragte Papa, was los sei. Er wollte es mir nicht sagen, aber ich habe ihn dazu gebracht, mir alles zu erzählen. Wir haben sogar den Computer wieder eingeschaltet, damit ich sehen konnte, was zwischen dir und Mr. Arschloch vor sich ging.“

„Ich habe Papa erst einmal unter die Dusche geschickt. Dann machte ich ihm ein Getränk gegen seinen Kater, gefolgt von einem leichten Frühstück und Kaffee. Am Samstagnachmittag kehrte Ritchie von seinem Fußballspiel zurück und wir informierten ihn über das was passiert war. Wir haben alle viel geweint. Und dann wurde ich wütend. Wir sind alle wütend geworden. Wie kannst du es wagen, unserem Daddy so etwas anzutun?“

„Basierend auf den Dingen, die du getan hast und den Dingen, die du gesagt hast, haben Ritchie und ich beschlossen dich rauszuwerfen. Papa stimmte zu. Wir haben den Rest des Tages damit verbracht, all deine Sachen zu packen. Du solltest keinen weiteren Tag in diesem Haus mit unserem Papa verbringen.“

Joan stammelte: „Aber wohin soll ich gehen? Was soll ich machen?“

„Papa war so nett, eine Suite in der Hilton-Anlage in der Nähe deines Büros zu mieten. Er hat deine Miete für drei Monate bezahlt. Übrigens ist das das Gleiche, was Beverly für ihren Mann tut, außer dass sie nur für einen Monat für sein Zimmer bezahlt hat.“

„Vielleicht könnt ihr euch heute Abend treffen, Notizen vergleichen und euch wieder ficken. Und vielleicht, wenn der Mietvertrag von Mr. Arschloch abgelaufen ist, kann er ja bei dir einziehen, weil er keinen Job mehr haben wird.“

„Ich will mein Haus nicht verlassen.“, schrie Joan. „Ich liebe Bill. Er ist mein Leben. Ich kann nicht ohne ihn leben.“

Ohne Emotionen antwortete Joyce: „Du musst weggehen. Niemand will dich mehr hier haben. Nicht Papa, nicht Ritchie und ich auch nicht.“

„Außerdem solltest du wissen, dass Papa am Montag einen Termin bei einem Anwalt hat. Er wird die Scheidung einreichen.“

„Nein! Nein, nein, nein! Bitte nein!“, schrie Joan.

Joyce setzte ihre Abrechnung fort. „Papa will unser Haus behalten, schließlich ist es sein Arbeitsplatz. Außerdem braucht er das Haus, weil sowohl Ritchie als auch ich bei ihm wohnen werden. Und er wird das Sorgerecht für Ritchie bekommen, da dieser noch minderjährig ist, aber alt genug ist, um zu wählen bei welchem Elternteil er leben möchte.“

Sie fuhr fort. „Es wird keine Kindergeld- und auch keine Unterhaltszahlungen geben, da du als Immobilienmaklerin ein sehr gutes Einkommen erzielst. Papa, der deine Altersvorsorge vollständig finanziert hat, wird dich sie behalten lassen, aber keine weiteren Zahlungen hinzufügen.

„Außerdem übernimmst du ab sofort die Zahlungen für dein Auto, deine Autoversicherung, die dazugehörige Wartung und deine Kfz-Steuer.“

Joan sah ihrer Tochter in deren kalte Augen. „Wie kannst du so gefühlskalt sein?“

„Papa hat mir so oft erzählt, wie sehr er sich in dich verliebt hat, als ihr euch zum ersten Mal getroffen habt. Er sagte, dass er sich gleichzeitig auch in mich verliebt hat. Er hat mir gesagt, dass er mich nicht weniger hätte lieben können, wenn du und er noch weitere Töchter bekommen hättet, nachdem ihr geheiratet habt. Und ich hätte ihn nicht mehr lieben können, selbst wenn er mein leiblicher Vater gewesen wäre. Ich bin Papas Mädchen. Er hat sich zwanzig Jahre lang um dich, Ritchie und mich gekümmert. Er hat uns ein schönes Zuhause gegeben, wunderbare Ferien mit uns gemacht und schickt Ritchie und mich aufs College.“

„Als ich erfuhr, was du meinem Papa angetan hast, tötete es all die Liebe, die ich für dich hatte. Wie konntest du ihm das antun? Was hat dich dazu gebracht, es zu tun? Sag mir, warum?“

Joan, immer noch heulend, sagte: „Zuerst war ich einfach unter Druck geraten, ein Haus zu verkaufen. Ein hübscher und charmanter Mann bot an, ein teures Haus zum geforderten Preis zu kaufen, wenn ich mit ihm schlafen würde. Ich wollte Bill unbedingt zeigen, dass ich eine erfolgreiche Immobilienverkäuferin sein und zu den Haushaltsfinanzen beitragen könnte, anstatt zu Hause zu sitzen und nichts zu tun. Einige Monate später geschah etwas Ähnliches, obwohl ich zugeben muss, dass ich offensiver mit diesem Kunden flirtete. Danach wurde mir klar, dass ich meinen Körper dazu nutzen konnte, um Häuser zu verkaufen. Es kam nicht oft vor, vielleicht ein paar Mal im Jahr. Ich kannte mehrere andere Kolleginnen, die das auch machten, einige öfter als andere.“

„Dann, vor etwa acht Monaten, kam Lennard ins Büro. Er warb für das DuMont-Vermietungsgeschäft und hielt Präsentationen für meine Vertriebsmitarbeiter. Einige von ihnen gaben ihm Aufträge, um die Häuser mit den Leihmöbeln auszustatten. Folglich kam er immer öfter ins Büro. Er flirtete offen mit mir. Ich fand ihn charmant und gutaussehend. Wir fingen an zusammen zu Mittag zu essen. Die Dinge gingen so weit voran, dass wir Händchen hielten, uns umarmten und uns schließlich küssten. Dann, eines Tages, brachte er mich zu einem der Häuser, die mein Büro zum Verkauf angeboten hatte. Er wollte mir zeigen, wie gut es aussah, da er es ausgestattet hatte. Die Ausstattung beinhaltete auch ein Bett. Es dauerte nicht lange, bis wir zusammen im Bett lagen. Der Sex war toll. Jedenfalls großartig genug, dass ich ihn nicht aufgeben wollte. Er fühlte genauso. So begann unsere Affäre.“

„Um das mal zusammenzufassen, Mutter. Zuerst wurdest du eine Hure, um Häuser zu verkaufen, dann wurdest du die Schlampe eines smarten Vertreters.“

„Ich dachte, ich wäre sehr diskret, aber anscheinend war ich es nicht. Ich wollte deinen Vater nie verletzen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihm gegenüber genauso liebevoll zu sein wie immer. Ich dachte, er würde mich nie verdächtigen.“

Joyce sagte zu ihr: „Du warst diskret, Mutter. Papa hatte nie eine Ahnung, dass du zur Schlampe wurdest. Leider war Mr. Asshole nicht so vorsichtig wie du und Beverly wurde ihm gegenüber misstrauisch. Schließlich fand sie mit einer privaten Detektei die Wahrheit heraus und auch wer du warst.“

„Bitte, Baby, schick mich nicht weg. Das ist mein Zuhause. Bill braucht mich.“, flehte Joan.

„Ich glaube nicht, Mutter.“, antwortete Joyce. „Solange ich mich erinnern kann, hat Papa morgens Frühstück für Ritchie und mich gemacht. Er hat uns auch unser Schulessen vorbereitet. Da er von zu Hause aus arbeitete und seinen eigenen Zeitplan bestimmen konnte, kaufte er Lebensmittel ein und brachte die Kleidung zur Wäscherei. Das Einzige, was er nicht tut, ist das Haus zu putzen und die Wäsche zu waschen. Aber dafür haben wir einen Reinigungsservice. Er hat auch oft Abendessen gemacht, wenn du gesagt hast, dass du aus dem einen oder anderen Grund zu spät kommen würdest.“

Joan machte dazu einen Einwand: „Aber dein Vater braucht mich für andere Dinge wie z. B. Zweisamkeit und Intimität.“

„Ich glaube nicht, dass Papa noch an Kontakt oder Sex mit dir interessiert ist. Außerdem werde ich von nun an da sein. Ich ziehe zurück nach Hause und werde in den nächsten Jahren zum Unterricht pendeln. Ritchie wird das Gleiche tun. Wir werden uns um Papa kümmern.“

„Außerdem ist Daddy immer noch ein gutaussehender Mann. Wir haben ihn bereits davon überzeugt, sich den Bart abzurasieren. Ich habe vor, ihn in ein Fitnessstudio einzuschreiben und ihm zu helfen, zwanzig Pfund abzunehmen. Und ich werde nahrhafte Mahlzeiten für ihn kochen, die ihm dabei helfen werden. Wenn er mit dem Kampf gegen sein Übergewicht beginnt, werde ich ihn mitnehmen, um ihn mit einer völlig neuen Garderobe von Anzügen, Sportmänteln, Freizeitkleidung, Schuhen usw. auszustatten.

„Sowohl Ritchie als auch ich werden ihn mehr aus dem Haus holen. Wir werden ihn zu Schulsportveranstaltungen und Theateraufführungen mitnehmen. Daddy wird auf keinen Fall zum Einsiedler werden. Was weibliche Kameradschaft und Intimität angeht, kenne ich eine hübsche Lehrerin, die schon lange geschieden ist. Ihr Sohn und ihre Tochter sind beide auf dem College. Ich denke, sie und Papa wären ein süßes Paar. Außerdem habe ich eine junge verwitwete Frau in meiner Computerklasse, deren Mann vor zwei Jahren im Nahen Osten getötet wurde. Sie hat ein kleines Mädchen zu Hause, das einfach bezaubernd ist. Sie und Papa wären auch ein süßes Paar. Und vergiss Beverly DuMont nicht. Sie ist eine sehr gut aussehende Frau mit einer tollen Figur. Es würde mir nichts ausmachen, wenn sie eine Beziehung eingehen würden.“

Joan unterbrach sie: „Du kennst Lennards Frau? Wo hast du sie kennengelernt?“

„Beverly kam heute Morgen bei uns vorbei. Sie ist eine sehr elegante Dame und hat nicht verdient, was du und das Arschloch ihr angetan habt. Beverly, Daddy, Ritchie und ich hatten zusammen ein spätes Mittagessen.“

„Schlussendlich, Mutter,“, fuhr Joyce fort, „solltest du wissen, dass ich ihn eher selbst ficken würde, bevor ich dich Daddy jemals wieder anfassen lasse.“

Joan spürte die Tiefe von Joyces Wut.

„Es wird spät, Mutter. Bevor du gehst, habe ich ein paar Dinge für dich. Zuerst habe ich die Adresse deines neuen Hauses und einen Schlüssel zu deiner Wohnung.“ Joyce reichte Joan einen Briefumschlag.

„Hier habe ich eine Sammlung von DVDs, die du dir ansehen kannst. Beverly hat sie mitgebracht, als sie uns heute besucht hat. Dann kannst du dir mit Mr. Arschloch nachher noch einen gemütlichen Videoabend machen.“

Joan brach auf der Verandatreppe zusammen, nachdem sie ihre „Geschenke“ erhalten hatte. Sie merkte nun, dass sich ihre Zukunft tatsächlich auf die unvorstellbarste Weise verändert hat.

„Mutter, ich muss jetzt los. Ich treffe Papa und Ritchie heute Abend in einem schönen Restaurant, wo wir Pläne für die Zukunft schmieden werden.“

„Bitte,“, flehte Joan sie an, „gibt es nichts, was ich tun kann, um den Schmerz verschwinden zu lassen. Eine zweite Chance zu bekommen?“

„Es gibt nichts was mir momentan einfällt, Mutter. Vielleicht können wir uns irgendwann etwas einfallen lassen. Ritchie und ich werden dir wahrscheinlich über kurz oder lang verzeihen, weil du unsere Mutter bist. Papa könnte dir auch verzeihen, . . . aber es wird nicht so schnell passieren.“



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