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Der Marterpfahl in den Alpen - Jahre später (fm:Humor/Parodie, 6511 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Apr 08 2026 Gesehen / Gelesen: 620 / 497 [80%] Bewertung Teil: 9.45 (11 Stimmen)
15 Jahre nach dem Lungau: In München trifft die bürgerliche Fassade auf die dunkle Vergangenheit. Ein psychologisches Duell im Wald, bei dem Isabel zwischen Devotheit und Provokation den Jäger in Michael neu entfesselt.

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Ja oder Nein? Noch während sie bezahlte, zog ich mein Smartphone erneut hervor und entsperrte es. „Annehmen!“ Display aus, ab in die Tasche. Mein Puls beschleunigte sich noch einmal massiv. Es fühlte sich in diesem Moment exakt so an, als würde ich gerade fremdgehen.

„Was ist los, Schatz? Schlechte Nachrichten aus dem Büro?“, fragte Katharina, während wir den Laden verließen. „Ähm, nein.“ „Aber du bist plötzlich so bleich?“ „Alles gut, meine Liebe. Lass uns einen Kaffee trinken gehen!“

Kapitel 2: Das digitale Flüstern

Der Espresso in der kleinen Bar am Marktplatz schmeckte bitterer als sonst. Oder bildete ich mir das nur ein? Katharina rührte lächelnd in ihrem Milchschaum, die Kinder schleckten ihr Gelato, und ich saß da wie auf glühenden Kohlen. Meine Hosentasche fühlte sich plötzlich zentnerschwer an. Jedes Mal, wenn irgendwo ein Telefon klingelte oder piepte, schoss mir das Adrenalin bis in die Fingerspitzen.

„Du bist so still, Mischa“, sagte Katharina und legte ihre Hand auf meine. „Sicher, dass im Büro alles okay ist?“ „Ja, absolut. Nur die Hitze“, log ich und erzwang ein Lächeln.

Sobald wir zurück im Hotel waren und die Kinder im Pool tobten, stahl ich mich für einen Moment auf den Balkon. Mit zittrigen Fingern öffnete ich die App.

Eine neue Nachricht.

„Hallo, Cowboy. Du bist es tatsächlich. Ich war mir nicht ganz sicher. Bist mir hoffentlich nicht böse, dass ich dich angeschrieben habe?“

Mein Atem stockte. Dieser eine Satz riss die mühsam errichtete Mauer der letzten Jahre mit einem einzigen Ruck ein. Ich sah über das Geländer des Balkons hinunter zu meiner Familie. Katharina winkte mir vom Beckenrand zu. Sie war die personifizierte Sicherheit, mein Anker. Und doch... das hier war elektrisch. Es war der Brainfuck, den ich jahrelang unterdrückt hatte.

Ich tippte zurück, meine Daumen schwebten sekundenlang über den Buchstaben. „Isabel. Das ist verdammt lange her. Wie hast du mich gefunden?“

Die Antwort kam fast augenblicklich. „Die Erinnerung. Ich habe mich immer wieder mal gefragt, was wohl aus dir geworden ist. Nachdem der Kontakt zu Moni komplett abgebrochen war, warst auch du weg. Ich wusste ja nicht einmal, wie du mit Nachnamen heißt oder wo genau du wohnst. Aber ich habe mich hingesetzt und – ach, was weiß ich – sicherlich zweihundert Michael-Profile durchgeschaut.“

„Du spinnst! Echt jetzt?“

„Klar, du weißt doch, wie hartnäckig ich an meinen Zielen festhalten kann, oder hast du das schon vergessen? grins“

„Nein, wie könnte ich das nur vergessen!“

Ein wechselnder Dialog entstand; wir erzählten uns in schneller Abfolge die Geschehnisse der letzten vierzehn oder fünfzehn Jahre. Fünfzehn Jahre war es wahrscheinlich her, dass wir uns das letzte Mal gesehen hatten.

Wieder sah ich zu meiner Frau, die mit den Kids im Pool planschte. Wusste Isa, was sie hier gerade angerichtet hatte? Wir erzählten uns von unseren Familien, unseren Partnern, dem Alter der Kids und dann …

„Weißt du, ich denke heute noch genau so gerne an damals zurück. Schade, dass es so geendet hat.“

Ich schluckte. Ich schaltete das Telefon aus und legte es auf dem Tisch ab. Dann ging ich rein, schenkte mir ein Glas Wein ein und trat erneut hinaus. Ich lehnte mich mit den Ellbogen auf das Geländer des Balkons und schaute nach unten. Familien, Kinder, Frauen. Gott, lass die Vergangenheit Vergangenheit sein, dachte ich mir. Wieder piepste mein Telefon. Ich versuchte, es zu ignorieren, und trank zuerst mein Glas Wein aus. Aber der Drang war zu groß.

„Entschuldige, das war nicht richtig, das zu schreiben. Ignoriere es. Das war dumm von mir!“

Ich seufzte.

„Nein, kein Ding. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen!“

„Doch. Weißt du was? Lösch mich einfach!“

„Was soll das jetzt?“

Offline.

Frauen – wie ich das hasse. Zicken. Immer nur Zicken. Ich merkte, wie ich wütend wurde, ohne genau zu wissen, warum.

Stunden später war noch immer keine Nachricht von Isabel gekommen.

„Squaw!!!“, schrieb ich kurz, aber mit drei Ausrufezeichen.

Sie ließ mich ganze zwanzig Minuten zappeln.

„Cowboy?“

„Hör auf rumzuzicken, Diva! Es ist wirklich nicht schlimm, und ich freue mich sogar, dass du dich gemeldet hast.“

„Aber?“

„Nichts Aber!“

„Klingt aber so …“

„Verdammt, das ist fünfzehn Jahre her. Was soll ich sagen? Was erwartest du?“

„Nichts. Wirklich nichts. Ich wollte dich einfach … wiedersehen. 🙁“

Ich bekam feuchte Augen.

„Weißt du, die Tatsache ist, dass ich seither nie wieder jemanden getroffen habe, der die Seile so fest gezogen hat wie du. Ich habe es versucht, Michael. Gott, ich habe es versucht. Aber du warst einfach etwas ganz Besonderes!“

Ich schluckte trocken. Das Geständnis war wie ein Brandbeschleuniger für mein Ego. Während meine Frau unten im Pool lachte, las ich von Isabels Hunger nach der Härte, die nur ich ihr damals gegeben hatte.

„Du klingst, als hättest du Nachholbedarf, Squaw“, schrieb ich, und die alte Kaltblütigkeit kehrte in meine Worte zurück.

„Das auch. Aber eigentlich will ich dich einfach mal wiedersehen. Mehr nicht. Ehrenwort – Indianerehrenwort“, antwortete sie.

Ich starrte auf das Display. In diesem Moment war ich nicht mehr der Familienvater im Italien-Urlaub. Isabel weckte gerade den Jäger aus dem Lungau in mir.

Kapitel 3: Schatten im Paradies

Die Nacht in unserem Hotelzimmer war schwül, das leise Surren der Klimaanlage vermischte sich mit dem gleichmäßigen Atmen der Kinder im Nebenzimmer. Katharina lag neben mir, ihre Haut schimmerte im fahlen Mondlicht, das durch die Ritzen der Jalousien drang. Normalerweise war unser Sex zärtlich, vertraut, ein eingespielter Tanz. Doch heute Nacht war alles anders. Isabels Worte brannten noch immer auf meiner Netzhaut. Als ich Katharina zu mir heranzog, waren meine Griffe fester, meine Küsse fordernder. Ich wollte nicht nur Nähe; ich wollte Dominanz. In meinem Kopf war es nicht Katharina, deren Körper ich spürte – es war das Bild der jungen Isabel. Ich wurde härter, rücksichtsloser, bis Katharina mich sanft an den Schultern zurückdrückte. „Mischa, leise...“, hauchte sie mir atemlos ins Ohr. „Nicht so wild, die Kinder könnten aufwachen. Bitte, sei vorsichtig.“

Ihr Flüstern wirkte wie ein Katalysator. Leise sein. Niemand durfte es mitbekommen. Schlagartig war ich wieder im Lungau. Nach dem ich Katarina in missionar und Doggy genommen hatte, nahm ich sie zu Finale in den Mund, meine Bewegungen waren kontrolliert, fast schon diktatorisch. Ich genoss ihre Hingabe, während mein Geist das Bild von Isabel am Marterpfahl heraufbeschwor. Ich sah Isabel vor mir, wie sie vor mir kniete ihr Kopf flog vor und zurück, nur aus purer Lust am Verbotenen, und mir den Verstand raubte. Damals war ich jung gewesen, getrieben von einer Gier, die mich viel zu schnell über die Kante schießen ließ. Heute war ich erfahrener. Standhafter. Meine Eier zogen sich zusammen, ich drängte mich tief in Katis Mund und schließlich in ihr ergoss ich mich. Sie schluckte brav, wie sie es immer tat. Alles sauber, keine flecken. Aber auch kein Stöhnen wie bei Isa, sie genoss es, wenn ich kam, stöhnte und gierte nach meinem Saft. Es war es kein gewöhnlicher Orgasmus – es war eine Eruption aus fünfzehn Jahren unterdrückter Dunkelheit.

Am nächsten Morgen erwachte ich, bevor die Sonne richtig aufgegangen war. Ich stützte mich auf den Ellbogen und betrachtete Katharina. Sie schlief friedlich. Sie war wunderschön. Ich dachte an all die Jahre, an den Hausumbau, die schlaflosen Nächte mit den Kindern, ihre bedingungslose Liebe. Sie war mein Anker. Doch dann schlich sich der Gedanke an Isabel wieder ein. Ich erinnerte mich daran, wie ich Isabel damals im Schlaf genommen hatte – diese absolute Grenzüberschreitung, die sie so sehr genossen hatte. Mein Blick glitt über Katharinas schlafenden Körper. Ich ließ meine Hand ganz sanft über ihre Schulter gleiten. Ich hob die Bettdecke, streichelte ihren wunderschonen Po, über ihr Becken, ihre Lenden... Ein gefährlicher Impuls schoss durch meine Venen. Sollte ich? Würde sie es auch so genießen?

Ich rückte näher, meine Hand schwebte bereits über ihrer Hüfte, bereit, Ihren Slip beiseite zu schieben und das Spiel des Jägers fortzusetzen. In diesem Moment war ich fest entschlossen, die Barriere zwischen meiner Ehe und meinen Fantasien einzureißen. Doch gerade, als ich zupacken wollte, knarrte die Tür des Schlafzimmers. Das sanfte Tapsen kleiner Füße auf dem Parkett ließ mich schlagartig erstarren.

„Papaaaa?“, flüsterte eine schläfrige Stimme.

Zwei kleine Gestalten schoben sich Hand in Hand durch den Türspalt und kletterten unbeholfen ans Fußende unseres Bettes. Der Zauber war gebrochen. Die Dunkelheit wich dem grellen Licht der Realität.

Ich zog die Decke hastig wieder hoch und zwang mir ein Lächeln auf, während mein Herz noch immer gegen meine Rippen hämmerte wie ein eingesperrtes Tier. Ich war wieder der Familienvater. Aber der Jäger in mir saß nur Zentimeter unter der Oberfläche.

Kapitel 4 Das Widersehen

Zwei Wochen später. Das monotone Surren der Reifen auf dem Asphalt war das einzige Geräusch, das meine rasenden Gedanken begleitete. Ich saß allein im Auto, die Hand fest am Lenkrad, den Blick starr nach vorn gerichtet. Richtung München. Offiziell war ich auf einer wichtigen Geschäftsreise, ein unaufschiebbarer Termin, der sogar das Wochenende schlucken würde. Katharina hatte mir beim Abschied noch besorgt das Hemd glattgestrichen und mir einen Kuss gegeben, der sich wie ein Brandmal auf meinen Lippen anfühlen sollte. Doch ich spürte nichts mehr außer dieser einen, alles verzehrenden Mission. Ich hatte eine Mauer aus Lügen errichtet, Stein für Stein, nur um diesen einen Ausbruch zu rechtfertigen. Isabel hatte dasselbe getan; auch sie hatte sich unter dem Vorwand einer beruflichen Fortbildung aus ihrem Alltag davongeschlichen. Wir waren zwei Diebe, die ihre eigene Freiheit stahlen.

Am Grenzübergang Salzburg stand ich im Stau – wie immer. Die Hitze flirrte über der Autobahn, und das Blechmeer schob sich nur zentimeterweise voran. Jeder andere Autofahrer hätte geflucht, doch ich starrte nur auf das Navigationssystem, das die verbleibenden Kilometer bis zu unserem Treffpunkt unerbittlich herunterzählte. Mein Puls hämmerte im Takt des Warnblinkers vor mir. Hier, an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland, fühlte ich mich wie in einem Niemandsland zwischen zwei Identitäten. Hinter mir lag die heile Welt, der Familienvater, der gute Ehemann. Vor mir lag das Unvermeidliche: Isabel. Die Frau, die den Jäger in mir zurückgefordert hatte. Ich griff nach dem Smartphone in der Mittelkonsole. Keine Nachricht, keine Fragen. Nur das Wissen, dass sie irgendwo da vorne wartete. Wir hatten uns zu einem Spaziergang im Park und zum Essen verabredet und – anständig, wie wir waren – zwei Zimmer in getrennten Hotels gebucht. Vor fünfzehn Jahren hatte im Lungau etwas begonnen, und ich musste endlich sehen, was daraus geworden war.

Zwei Stunden später. Ich kämpfte mich durch die Straßen, suchte einen Parkplatz, als mein Handy piepte.

„Ich bin schon da, stehe direkt am Eingang zum Park. Weißes Sommerkleid mit Blumen – falls du mich nicht mehr erkennst!“

Ich lachte leise. Wie sollte ich sie jemals nicht wiedererkennen? Das war unmöglich. Endlich hatte ich eine Parklücke gefunden und eilte zum vereinbarten Treffpunkt. Ich sah sie schon aus der Ferne; sie stand da, blickte auf ihr Handy und lief langsam im Kreis. Erst als ich direkt neben ihr stand, sah sie auf und lächelte mich an.

„Isabel, schön, dich wiederzusehen!“ „Michael! Wahnsinn, was meinst du, wie ich mich freue!“ „Du hast dich kaum verändert“, machte ich ihr ein Kompliment, während mein Blick über sie glitt. „Na, na, du Charmeur. Das stimmt doch gar nicht. Ich habe ein paar Pfunde zugelegt nach dem ersten Kind, und nach dem zweiten gleich nochmal ein paar.“

Das stimmte. Damals war sie vollschlank gewesen, fast schon zierlich und mädchenhaft. Jetzt hatte sie weichere, fraulichere Rundungen – ich schätzte sie auf Kleidergröße 36 oder 38. Kati war schlanker, sie schwankte immer zwischen 34 und 36; da war also durchaus ein Unterschied spürbar. Aber Isabels neue Weiblichkeit stand ihr hervorragend.

„Wie geht’s dir? Gut hergekommen?“, eröffnete sie den Smalltalk, und wir begannen, langsam durch den Park zu spazieren. Es dauerte nicht lange, da hatte sie sich bereits bei mir eingehakt. Wir lachten, erzählten uns alles Mögliche und es fühlte sich augenblicklich vertraut an. Fast schon zu schön, bis das Gespräch schließlich eine Wendung nahm und das Thema Sex aufkam.

Wir schlenderten tiefer in den Park, weg von den spielenden Kindern und den Joggern. Isabel rückte noch ein Stück näher, ihr Arm fest in meinem eingehakt. „Weißt du“, begann sie leise, „Ich habe jahrelang versucht, diese Intensität von damals in meine Beziehungen zu bringen. Ich hatte diverse One-Night-Stands, immer auf der Suche nach diesem einen Funken... bis ich Peter kennenlernte.“ Ich sah sie von der Seite an. „Und?“ „Er war großartig. Sogar ein bisschen dominant am Anfang. Ich hatte so gehofft, dass wir das ausbauen könnten, dass er derjenige ist, der mich bändigt. Aber ich bin kläglich gescheitert. Er ist ein herzensguter Mann, Michael, aber diese dunkle Seite... die hat er einfach nicht.“

Ich nickte langsam. „Ich verstehe dich. Bei mir war es anders. Ich habe meine dominante Ader, die ich durch dich erst so richtig entdeckt hatte, jahrelang ausgelebt. Bis ich auf Kati stieß. Sie ist offen, versaut und absolut durchtrieben – das ist sie heute noch. Sie mochte es hart, aber eben nicht zu hart. Und jetzt... die Kinder. Da geht das alles nicht mehr so. Vor allem nicht mehr so laut.“ Wir sahen uns an und mussten beide gleichzeitig lachen. „Ja, sei leise, es könnte wer hören!“, äffte sie flüsternd die mahnenden Worte nach, die wir beide nur zu gut kannten.

Das Lachen ebbte ab, und für einen Moment hingen wir unseren Gedanken nach. „Weißt du noch damals?“, fragte sie plötzlich mit glänzenden Augen. „Gabi und die zwei Männer im Schlafzimmer, wie wir gespannt haben? Gott, das war so heftig.“ „Ich hab es nie vergessen“, gestand ich. Ich blieb stehen und sah sie direkt an. „Sag mal, Isabel... hast du dir deinen Wunsch eigentlich inzwischen erfüllt? Den Dreier?“

Ihr Lächeln erlosch kurz. „Ich hab’s versucht. Zweimal. Es war ein Desaster. Die Typen hatten keine Ahnung, was sie tun sollten. Sie waren unsicher, hatten Berührungsängste untereinander... es war einfach nur peinlich. Weißt du, die meisten Männer sind sogar für Anal zu doof. Und bei dir?“ Ich zögerte einen Moment, dann grinste ich. „Ich hatte ein paar Mal ein MMF-Setting mit einer alten F+, und ich durfte sogar zwei FFM-Geschichten genießen. Eine davon sogar mit Kati, ganz am Anfang, noch bevor wir fest zusammengezogen sind.“

Isabel blieb wie angewurzelt stehen. Sie starrte mich mit offenem Mund an, halb schockiert, halb fasziniert. „Echt jetzt? Du hast es getan? Mit deiner Frau?“ „Ja. Es war eine andere Zeit.“

„Wahnsinn …“, hauchte sie und schüttelte den Kopf. „Du bist eben wirklich der Cowboy.“ „Und du eine Indianerin“, erwiderte ich und versuchte sie zugleich damit aufzubauen. Wir lachten beide wieder, aber das lockere Prickeln in der Luft war längst zu einer hochgradig spannungsgeladenen Atmosphäre geworden.

„Erzähl mir mehr … wie war es?“, wollte sie wissen, ihre Augen blitzten vor Neugier. „Isa“, ermahnte ich sie leise, „lassen wir das Thema lieber. Das ist … zu gefährlich.“ „Meinst du?“, entgegnete sie herausfordernd. „Ich finde es eher heiß.“ Wieder lachten wir, und ich zog sie ein Stück näher an mich. „Du bist verrückt, kleine Squaw.“ „Gar nicht. Die Sommer mit dir gehören zu den schönsten Momenten in meinem Leben. Alle!“, gestand sie mir plötzlich mit einer Ernsthaftigkeit, die mich kurz innehalten ließ. „Das stimmt wohl. Da kann ich nichts dagegenhalten. Es war eine verrückte Zeit – mit dir“, stichelte ich. „Mit dir auch! Weißt du eigentlich, wie sehr du mir im letzten Sommer auf den Sack gegangen bist?“, fragte sie mich plötzlich und blieb stehen.

„Ich dir?“ „Ja, du mir!“ „Wieso denn das?“ „Idiot!“, gab sie zurück und tat beleidigt, während sie den Blick abwandte. „Jetzt sag schon: Warum?“ „Mensch, Michael … ich war total in dich verknallt!“ Ich lachte kurz auf. „Aha. Und darum hast du mich den ganzen Sommer so genervt, kleine Squaw?“ „Wieso genervt?“, fuhr sie mich an, halb lachend, halb empört. „Na, wegen deiner halbstarken Idioten! Du bist doch fast den ganzen Sommer bei denen rumgehangen, während ich auf dem Hof Onkel Rudi geholfen habe.“

Ich sah, wie sie kurz schluckte. Die alte Eifersucht von damals blitzte für einen Moment in mir auf, als wäre die Zeit nie vergangen.

„Du warst damals völlig durchgeknallt“, gestand ich leise und blieb vor ihr stehen. „Hast mich ständig vor denen aufgezogen, mir hier und da nach deiner Lust und Laune einen geblasen und mich ständig provoziert … ich dachte damals wirklich, du bist verrückt und...” ich unterbrach einen Augenblick “... du würdest es mit jedem von denen tun.“

Isabel hielt inne. Ein kurzes, ungläubiges Schweigen folgte, dann stieß sie mir hart den Ellbogen in die Rippen. „Spinnst du eigentlich komplett?“

„Nein! Aber so, wie du dich bei denen aufgeführt hast … wie du dich an den – Bernd hieß er, glaub ich – geschmissen hast. Und der andere, der immer mit dem Auto von seinem Opa kam … wie hieß er noch? Bei dem warst du doch auch ständig im Wagen gesessen. Ich dachte … na ja, ich dachte, du hast nicht nur mir so gern einen geblasen, sondern denen auch.“

Ich sah sie fest an, mein Puls beschleunigte sich. „Habe ich recht?“, „Arsch“, zischte sie, aber ihr Blick wich nicht aus. „Hab ich recht oder nicht?“, setzte ich nach. Sie trat noch ein Stück näher, als wolle sie mich ermahnen nicht weiter zu fragen, ihre Brust hob und senkte sich schwer unter dem Blumenkleid. „Glaubst du wirklich, ich hätte mich vor irgendwen sonst so hingekniet wie vor dich?“ Ich sah sie fest an, mein Puls beschleunigte sich. „JA! Habe ich recht?“, setzte ich nach, die Stimme hart und fordernd. „Arsch“, zischte sie, aber ihr Blick wich nicht aus. Sie hielt meinem Starren stand, auch wenn ihre Pupillen vor Erregung geweitet waren.

„Hab ich recht oder nicht?“, wiederholte ich fast schon grausam. „JA!“, gab sie knallhart zurück. Sie schluckte, ihr Widerstand bröckelte für einen Moment. „Na gut … ich hab es tatsächlich getan.“ „Na, siehst du!“, triumphierte ich, doch in mir zog sich alles zusammen. Die Vorstellung brannte wie Säure. „Mann, ich wollte cool sein und dich eifersüchtig machen!“, rechtfertigte sie sich hitzig. „Und bei wie vielen?“ „Drei.“ „Wie oft?“ Sie zögerte kurz. „Zwei Mal bei einem, einmal bei den anderen … aber hey, das war alles Mist. Die waren zu doof dazu. Die haben sich nur einen blasen lassen. Völlig passiv. Meinst du, da wäre mal einer auf die Idee gekommen, mich festzuhalten? Meine Brüste zu drücken oder zu quetschen oder mich … so wie du in den Mund zu ficken? Nein, die waren völlige Nieten. Blasen, spritzen, fertig. Die wollten nicht mal vögeln danach. Da ging einfach gar nichts mehr bei den Luschen.“

Ich schüttelte ungläubig den Kopf, die alte Wut von vor fünfzehn Jahren flammte wieder auf. „Du hast dich also auch ficken lassen?“ „Nur von Bernd. Zwei Mal.“ gab sie kleinlaut zu. „Squaw! Du bist echt ein durchgeknalltes Luder gewesen“, stieß ich hervor. „Man, Michael! Du hast mich teilweise drei Tage lang nicht angefasst!“, schrie sie mich fast an. „Du hast einen Knall, siehst du? Eindeutig einen Knall“, entgegnete ich ihr, während ich trotz der Wut lachen musste. Es war so absurd, so typisch für uns beide. „Gar nicht! Ich war verrückt nach dir. Ich wollte nur dich, aber du hast null Anstalten gemacht, mir zu zeigen, dass du mich wirklich willst. Weißt du noch, wie ich dir vorgeworfen habe, dass wir nicht zusammen sind?“ „Ja, und? Das war ein Vorwurf, ein Hinweis!“, sagte ich. „Ich wollte, dass du es kapierst! Dass du endlich den Mund aufmachst und sagst, dass du mich willst, Cowboy. Mann, ich war jung, ich hatte echt keinen Plan, wie ich das alles händeln sollte. Du warst wie mein Bruder und trotzdem … mein Cowboy.“

Wir schwiegen.

Das Rauschen der Blätter im Park war das einzige Geräusch zwischen uns. Die Beichte lag wie ein schweres, dunkles Tuch über uns, aber das Verlangen, das daraus erwuchs, war stärker als jede Moral.

„Ich muss gestehen“, fing ich leise an, „ich war damals auch nicht gerade der Hellste. Du hast mich schlichtweg überfordert. Klar, ich fand dich heiß und war verdammt scharf auf dich. Aber ich dachte echt, du willst mich eigentlich gar nicht. Ich dachte, alles, was du wolltest, war, mich zu ärgern.“

Isabel blieb stehen und sah mich ungläubig an. „Aha. Und warum habe ich dir dann so verdammt gern einen geblasen?“

„Jahaaa, das fragte ich mich damals auch! Jetzt weiß ich es. Aber damals dachte ich, du machst das nur, um mich fertigzumachen, um mich zu provozieren.“

„Und warum haben wir dann Sex gehabt?“, hakte sie nach, ihre Augen blitzten.

Ich lachte trocken. „Sex? … ja, das war kein Sex! Ich habe dich gefickt.“

„Jo, richtig dreckig und hart“, ergänzte sie ohne Zögern.

„Du hast nie klein beigegeben!” “Warum auch?” “Na...So, wie dich, Squaw, hab ich zuvor noch mit keiner geschlafen. Ich hab dich echt einfach genommen und gefickt.“ sagte ich nachdenklich. Sie grinste “Warum?” fragte sie scheinheilig

„Na, weil ich du mich immer so geärgert hast“, rechtfertigte ich mich. Ihr grinsen wurde immer breiter. „Ich habe es geliebt.“ sagte sie freudig

„Echt?“ Ich sah sie erstaunt an.

„Ja, sicher! Ich wusste genau, was ich machen musste. Du bist perfekt darauf angesprungen, und ich dachte eigentlich, das machst du auch … aus Spaß.“

Ich schüttelte den Kopf und lachte leise. „Nein, ich hab es damals nur gemacht, um mich an dir zu rächen. Um dich zu bestrafen.“

„Perfekt gelungen“, flüsterte sie und grinste breit.

„Ja, heute würde ich das alles anders sehen. Damals dachte ich echt: Die blöde Kuh provoziert mich, also erniedrige ich sie, ficke sie, quäle sie – Aber das schräge war, du warst direkt danach wieder völlig normal. Das war alles so schräg. Du warst so gemein und im nächsten Moment wieder so lieb. Ich hab’s damals einfach nicht kapiert.“

„Oh Mann, Cowboy“, sagte sie und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. „Ich dachte, das ist unsere Art, unser Spiel. Du warst ja auch nicht anders. Du konntest so grob sein – das mit den Brennnesseln, boah, das war die Hölle. Und dann, hast du mir auf den Po gespritzt und alles verrieben, das tat so gut. Und kaum waren wir zurück bei Gabi und Rudi, warst du wieder so lieb zu mir – als wäre nichts geschehen. Ich dachte echt: Er muss mich doch mögen.“

„Ich war genau so verrückt nach dir, Isa. Ich hab’s nur echt nicht geblickt.“

Wir gingen ein Stück schweigend weiter, die alte Vertrautheit war wieder da, aber sie war jetzt gefährlich aufgeladen.

Die Vergangenheit war geklärt – jetzt gab es nur noch das Hier und Jetzt.

„Apropos Brennnesseln“, unterbrach ich die Stille. „Da war doch dein Geheimnis. Du hast mir nie verraten, mit wem du da geschlafen hast … das war also Bernd?!“

Sie grinste und schüttelte langsam den Kopf. „Nein, das war nicht der Name.“

„Also keiner aus St. Johann?“

„No.“

„Sag schon!“, forderte ich sie auf, die alte Neugier flammte wieder auf.

„Du gibst noch immer nicht auf. Das bleibt mein Geheimnis – bis du es mir entlockst.“

„Du bist doof. Das ist fünfzehn Jahre her! Wir sind beide verheiratet, haben Kinder …“

„Dann muss ich das Geheimnis wohl mit ins Grab nehmen“, neckte sie mich.

„ISA!“

„Micha?“

In einer plötzlichen Bewegung packte ich sie an den Schultern und drückte sie grob gegen einen massiven Baum am Wegrand. Isabel grinste nur zufrieden, kein Anzeichen von Angst, nur pure Bestätigung in ihren Augen.

„Aaaaarrrrgggghhh“ schrie ich sie wütend an, „Du kannst es noch immer.“ knurrte ich

„Was denn? hauchte sie.

„Mich verrückt machen.“ schnaubte ich

„Ja, das haben all die anderen Typen nur nie geblickt. Die sind alle zu doof, darauf einzusteigen“, grinste sie mich provozierend an.

Ich griff nach ihrem Hals, nicht um sie zu verletzen, sondern um ihr zu zeigen, wer hier gerade die Kontrolle zurückgewinnt. „Du kleines, verdammtes Miststück. Du bist und bleibst eine Indianerin. Du liebst den Schmerz, die Erniedrigung, die Härte.“

Sie nickte langsam, während mein Griff fester wurde. „Ja“, brachte sie gepresst, aber mit funkelnden Augen hervor. „Und mir fehlt sie so sehr …“ brachte sie von meinem Würgegriff eisern hervor.

Das war der Funke, der das Pulverfass endgültig zur Explosion brachte. Ich sah sie an, dieses Luder, das mich fünfzehn Jahre lang im Ungewissen gelassen hatte. Der Jäger in mir übernahm endgültig die Kontrolle.

Ich ließ ihren Hals nicht los. Ich presste meine Lippen auf ihre. Es war kein zärtlicher Kuss, kein Wiedersehenskuss nach fünfzehn Jahren. Es war eine Besitzanzeige. Ein harter, fordernder Kuss, der nach Eifersucht, Wut und unbändigem Verlangen schmeckte. Isabel wehrte sich nicht, sie erwiderte ihn mit derselben Intensität, biss mir fast in die Lippe.

Ich brach den Kuss ab, atmete schwer. „Komm mit“, zischte ich.

Ich packte sie am Handgelenk und zerrte sie ungeduldig vom Hauptweg weg. Wir bogen in einen schmalen, kaum sichtbaren Trampelpfad ein, der tiefer in das dichte Unterholz des Parks führte. Der Lärm der Stadt und die Stimmen der Spaziergänger verstummten langsam. Wir waren allein. Nur das Rascheln des Laubs unter unseren Füßen und unser schwerer Atem waren zu hören.

Nach einigen Metern blieben wir stehen. Der Boden war bedeckt mit Moos und Farn. Ich drehte mich zu ihr um, sah ihr in die Augen. Das Blumenkleid wirkte hier draußen, zwischen den dunklen Stämmen und dem grünen Laub, fast schon unschuldig. Ein törichter Irrtum.

Ich packte ihren Kopf küsste sie noch einmal und zwang sie in die Knie. Sie verstand sofort. Ohne ein Wort zu sagen, ging sie in die Hocke. Sie sah hoch zu mir, ein kurzes, wissendes Grinsen huschte über ihr Gesicht. Dann öffnete sie meinen Gürtel.

Sie blies mir einen, genau so, wie sie es damals auf dem Hof von Onkel Rudi getan hatte. Gierig, intensiv, mit einer Hingabe, die mir fast den Verstand raubte. Ich schloss die Augen, spürte die warme Nässe ihres Mundes, die vertraute Härte ihrer Zähne, wenn sie es darauf anlegte. Ich nahm ihren Kopf und führte ihn. Hart, tief, nass. Speichel lief ihr aus dem Mund. Sie hielt trotz allem den Blick. Das war kein Spiel mehr. Das war die Rückkehr in eine Zeit, in der es keine Kompromisse gab. Ich schob mich bis zum Anschlag in sie. Ich zählte “Zehn, neun, acht.... drei, zwei, zwei, zwei” sie schlug mir auf die Schenkel “Eins” dann gab ich sie frei. Sie japste nach Luft, aber nur zwei Züge, dann fiel sie wieder, noch gieriger über meinen Schwanz her.

Als ich spürte, dass der Höhepunkt nahte, packte ich sie an den Haaren und zog ihren Kopf zurück. „Nicht jetzt“, knurrte ich.

Ich zerrte sie wieder hoch. Sie war atemlos, ihre Lippen glänzten, ihre Augen brannten. Ich drehte sie grob um und drückte sie mit dem Oberkörper gegen den rauen Stamm einer alten Eiche. Sie stieß einen kurzen, überraschten Laut aus, aber sie wehrte sich nicht. Im Gegenteil, sie streckte mir ihr Becken entgegen.

Ich hob das Blumenkleid an, zerriss ihr feines Höschen. “Das brauchst du bei mir nicht mehr!” Ohne langes Vorspiel stieß ich von hinten in sie hinein. Es war hart, schnell und rücksichtslos. Genau so, wie sie es wollte. Genau so, wie sie es von Bernd und all den anderen Nieten nie bekommen hatte.

Der raue Baumstamm bohrte sich in ihre Unterarme, aber sie stöhnte nur auf, ein tiefer, befreiter Laut, der im Wald verhallte. Ich rammte mich in sie, meine Hände gruben sich in ihre Hüften, hinterließen Abdrücke, die sie noch Tage später an diesen Moment erinnern würden. Ich wollte sie nicht nur ficken; ich wollte sie besitzen, sie bestrafen für die 15 Jahre, in denen sie mir gefehlt hatte, und sie zugleich dafür belohnen, dass sie zurückgekommen war.

Als ich schließlich in ihr explodierte, war es eine Eruption aus Eifersucht, Gier und Erleichterung. Ich hielt sie noch einen Moment fest, drückte sie gegen den Baum, während mein Herz hämmerte wie ein eingesperrtes Tier. Ich zog mich langsam zurück. Isabel sackte leicht in sich zusammen, ihre Stirn ruhte am Baumstamm. Sie atmete schwer. Ich ließ das Kleid wieder herunterfallen. Nach einem Moment drehte sie sich langsam zu mir um. Ihr Haar war zerzaust, das Blumenkleid verknittert, ihre Augen waren leicht gerötet. Aber sie lächelte. Ein zufriedenes, sattes Lächeln.

„Das“, hauchte sie, „war besser als alles, was ich die letzten Jahre hatte.“ Mit den Worten sank sie wieder in die Hocke und nahm meinen Schwanz in den Mund, den sie fast liebevoll reinigte. „Du hast nichts verlernt“, flüsterte ich, während sie mit ihrer Zunge fast andächtig über meine Eichel glitt. „Sowas verlernt man nicht“, entgegnete sie mit einem Blick, der mich bis ins Mark traf.

Ich genoss die Prozedur, ließ mich gegen den Baum sinken, während sie sich mit einer fast spielerischen Beiläufigkeit zwischen ihre eigenen Beine griff. Sie präsentierte mir die Hand, benetzt von der Mischung ihres Saftes und meines Spermas. Mit einem frechen, fast schon triumphierenden Grinsen leckte sie meine Ladung von ihren Fingern. „Ich liebe deinen Saft. Du schmeckst wie damals... wunderbar.“ „Danke“, brachte ich nur heraus, während mein Puls sich langsam wieder beruhigte. „Mein Mann würde jetzt schreiend aus dem Wald laufen, wenn ich das vor ihm machen würde“, fügte sie hinzu, fast schon mitleidig. „Dummkopf“, kommentierte ich knapp.

Sie kam hoch, schlang die Arme um meinen Hals und küsste mich tief. Ich schmeckte uns beide an ihren Lippen, eine berauschende Bestätigung dessen, was gerade geschehen war. Sie drehte ihren Kopf, leckte nacheinander noch an zwei ihrer Finger. Dann hielt sie mir ihren dritten Finger hin, noch immer glänzend. „Traust du dich?“ Ohne zu zögern, nahm ich ihren Finger in den Mund, nuckelte daran und sah ihr dabei fest in die Augen. Das Feuer zwischen uns war nicht gelöscht, es war lediglich neu geschürt worden.

„Michael“, begann sie dann, und ihr Tonfall änderte sich. Er wurde geschäftsmäßig, fast ein bisschen nervös. „Ich habe nicht nur ein Hotelzimmer gebucht.“ „Sondern?“, fragte ich verwundert. Sie zögerte einen Moment, biss sich auf die Unterlippe. „Hmm, aber sei nicht böse. Falls du nicht willst, vergiss es einfach. Es geht auf mich...“ „Sag schon, was ist los?“ „Also, ich bin mir absolut sicher, dass es dir gefällt.“ „WAS?“ „Ich habe ein BDSM-Studio in der Nähe meines Hotels gebucht. Das ganze Spielzimmer, für uns allein.“

Ich schluckte trocken. Die Bilder von Gabi, den Seilen und dem Marterpfahl schossen mir augenblicklich wieder in den Kopf. „Dein Ernst?“ Sie nickte langsam, ihr Blick suchte in meinem Gesicht nach einer Reaktion. „Schlimm?“

Ich sah sie lange an. Das hier war kein einfacher Seitensprung mehr. Das war die Einladung in eine Welt, die wir vor fünfzehn Jahren nur am Rand gestreift hatten. Ein privates Studio bedeutete: keine Grenzen, keine neugierigen Blicke und vor allem – professionelles Equipment für das, was sie sich so sehr wünschte.

„Du bekommst mich, Michael. Die ganze Nacht“, flüsterte sie, und ihre Augen brannten sich in meine. „Du hast freie Hand. Du darfst alles mit mir machen, was du willst.“

Ich starrte sie fassungslos an. „Du spinnst, Isabel.“

„Nein“, entgegnete sie fest. „Wenn du willst, gehöre ich heute dir. Komplett dir. No Limits.“

Ich spürte, wie mein Herzschlag bis in den Hals hämmerte. „Isabel, weißt du eigentlich, was du da forderst?“

„Gar nichts fordere ich. Ich biete dir etwas an. Ich biete mich dir an. Sei so hart, wie du willst, Michael. Zeig mir endlich, was der Cowboy all die Jahre gelernt hat.“

„Und was ist, wenn ich zu grob bin?“, warf ich ein, während mein Verstand versuchte, die Bremse zu ziehen. „Ich dachte, du kennst das alles gar nicht wirklich.“

Sie grinste frech, fast schon herausfordernd. „Wirst du nicht. Und wenn doch … dann nenne ich dir den Namen von damals. Dann weißt du, dass es zu viel ist.“

Ich schüttelte den Kopf. „Squaw … du bist noch immer so verrückt wie damals. Ich hätte es ja verstanden, wenn du einfach nur einen Dreier willst …“

„Will ich“, sagte sie direkt und ohne mit der Wimper zu zucken.

„Wie jetzt???“

„Ja, ich will es. Nimm mich zu zweit. Ich gehöre dir. Ganz.“

Ich hielt inne, der Atem stockte mir. „Zu dritt?“, fragte ich heiser nach.

„Hmm … das ist hart. Aber gern auch zu dritt. Ich vertraue dir.“

„Ich meinte einen Dreier, Isabel. Drei Leute insgesamt.“

„Ich meinte auch zu dritt – drei Männer. Ich vertraue dir“, wiederholte sie mit einer Entschlossenheit, die mich erschaudern ließ.

„Du spinnst komplett!“

„Michael, bitte … vertrau mir einfach“, flehte sie leise. „Ich zerbreche nicht. Es ist mein Wunsch. Mein Traum. Erfülle ihn mir oder lass es – ich bin dir nicht böse, wirklich nicht.“

„Isa …“

„Ich würde dich verstehen. Ich wüsste auch nicht, was ich machen würde, wenn die Situation andersherum wäre. Aber ich träume seit Jahren von nichts anderem als von dieser einen Nacht, die wir uns damals im Lungau nicht erfüllt haben.“ unterbrach sie mich.

Ich fuhr mir mit der Hand durchs Haar. „Oh Mann …“

„Das war unsere Nacht, Michael“, sagte sie eindringlich.

„Ja. Das WAR sie.“ betonte ich.

„Sie muss nicht enden.“

„Sie ist zu Ende, Isa. Seit fünfzehn Jahren.“

„Nicht heute“, entgegnete sie nur.

„AAAAAAArrrg!“ Ich verlor die Beherrschung über meine unterdrückten Impulse. Ich griff sie wieder hart am Arm, drehte sie mit einem Ruck um und schlug ihr mit der flachen Hand eine kraftvolle, schallende Backpfeife auf die linke Pobacke. Das Klatschen hallte zwischen den Bäumen wider.

Isabel zuckte nicht zusammen. Sie genoss den Schmerz sichtlich. Sie drehte den Kopf leicht über die Schulter und grinste mich zufrieden an.

„Danke“, hauchte sie. „Ist das ein Ja?“

Ich ließ mich schwer auf den bemoosten Baumstamm sinken, mein Atem ging noch immer stoßweise. Die Luft im Wald schien förmlich zu flirren.

„Hast du eine Zigarette?“, fragte ich sie, ohne sie anzusehen. „Nein“, antwortete sie leise. „Ich rauche nicht.“ „Ich auch nicht.“ Isabel lachte kurz auf, ein helles, nervöses Geräusch. „Warum willst du dann eine?“ „Weil du mich wahnsinnig machst, Squaw!“, fuhr ich sie an, doch ein grimmiges Lächeln umspielte meine Lippen. „Woher zum Teufel soll ich jetzt so schnell einen zweiten Kerl herbekommen? Bis einer meiner Kumpels hier ist, ist es Mitternacht.“ „Wir haben die ganze Nacht, Michael“, entgegnete sie schlicht.

Ich kniff die Augen zusammen und sah sie lange an. „Das ist dein voller Ernst, oder? Keine Spielchen, kein Rückzieher?“ „Jup.“

„Gut!“, resignierte ich und stand langsam auf. Die Entscheidung war gefallen. „Ich frag einen Spezi an. Aber …“ Ich trat einen Schritt auf sie zu. „Du bekommst auch eine Aufgabe. Wenn du eine Squaw sein willst, dann geh auf die Jagd – und lass dich erlegen.“ Sie sah mich verwundert an, die Stirn in Falten gelegt. „Wie meinst du das?“

„Warte“, befahl ich. „Stell dich da hin.“ Ich zog mein Handy aus der Tasche und positionierte sie vor dem dunklen Hintergrund der Bäume. Ich machte zwei Fotos von ihr – eins von vorne, wie sie mich mit diesem herausfordernden Blick ansah, und eines im Profil. Sie schluckte sichtlich, als sie das Klicken der Kamera hörte. „Zeig mir deine Titten“, ordnete ich kühl an.

Ohne ein Wort des Protests griff sie nach hinten, öffnete den Reißverschluss ihres Blumenkleids und ließ den Stoff langsam über ihre Schultern gleiten, bis er an ihrer Taille hängen blieb. Sie öffnete den feinen Spitzen-BH und zog ihn aus den Ärmeln. Ihre Haut leuchtete fast weiß im fahlen Licht unter den Baumkronen. Ich machte ein drittes Foto. Ein Foto, das alles sagte.

“Bleib Stehen! Und leg deine Hände in den Nacken.” Sie gehorchte. Ich trat vor sie beugte ich und knabberte an den Brustwarzen. Sie waren groß, hart und unheimlich sexy anzusehen.

„So. Jetzt komm, lass uns essen gehen. Ich verhungere.“

Wir gingen hintereinander aus dem Wald zurück Richtung Parkplatz. Während wir zum Restaurant liefen, erklärte ich ihr meinen Plan, und ich merkte, wie sie bei jedem Wort bleicher, aber auch erregter wurde.

Der Preis für diese Nacht war hoch: Sie musste heute Abend einen Typen klarmachen – und zwar nicht irgendeinen, sondern einen wildfremden Kerl, den ich im Restaurant oder in der Bar aussuchen würde. Schafft sie es, ihn zu manipulieren und ihn für unsere Nacht zu gewinnen, würde es ein Vierer werden. Schafft sie es nicht, blieb es bei einem Dreier – vorausgesetzt, mein Spezi gab mir das Go.

Ich sah sie von der Seite an. „Hast du verstanden, Squaw? Du suchst dir heute nicht aus, wer dich nimmt. Ich suche aus. Und du musst ihn dazu bringen, dass er es tut.“

Isabel zitterte leicht, aber sie nickte. Die Jagd hatte offiziell begonnen.



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