Ein Campingplatz and der schottischen Nordseeküste (fm:Romantisch, 7638 Wörter) | ||
| Autor: JoeMo619 | ||
| Veröffentlicht: Apr 10 2026 | Gesehen / Gelesen: 1442 / 1277 [89%] | Bewertung Geschichte: 9.67 (61 Stimmen) |
| Ein verwitweter 60-jähriger Campingplatzbesitzer an der schottischen Nordseeküste verliebt sich langsam, aber stetig in eine junge Campern, die auf seinem Platz mit ihrer kleinen Tochter Zuflucht sucht. | ||
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und Renovierungsarbeiten für die im März 2024 beginnende Saison erledigt. Die bereits vorliegenden Buchungen für Frühjahr und Sommer ließen wieder ein sehr gutes Jahr erwarten, was nach den wegen der Pandemie wirtschaftlich schweren Jahren 2020 und 2021 eine große Erleichterung war.
In der ersten Märzwoche tauchte dann unangemeldet ein Camper-Van auf unserem Platz auf und fragte zunächst nach einem Stellplatz für eine Woche.
„Kein Problem“, antwortete ich der jungen, hochgewachsenen Frau, die körperlich das totale Gegenteil meiner verstorbenen Emma war. Schlank, durchtrainiert, mit kleinen, straffen Brüsten, hellblond mit strahlend blauen Augen. Neben ihr stand ein unglaublich hübsches, etwa fünf Jahre altes Mädchen mit langen, blonden Locken. Im Gegensatz zu ihrer Mutter, die auf merkwürdige Weise einen traurig-gestressten Gesichtsausdruck hatte und deren Augen ständig herumwanderten, war dieses Mädchen von geradezu faszinierender Fröhlichkeit und Unbekümmertheit. Die Frau, deren Kreditkarte sie als Heather Hepburn auswies, stellte mir noch eine Reihe von Fragen nach den Einrichtungen des Platzes sowie den Einkaufsmöglichkeiten.
„Können wir einen Stellplatz in der ersten Reihe zum Strand bekommen?“ fragte sie noch. „Ich höre so gern das Meeresrauschen. Es beruhigt so.“
„Kein Problem“, schaute ich auf meine Stellplatzkarte. „Zurzeit haben Sie noch freie Auswahl. Es wird mit den Vorbuchungen erst zu den Osterferien voller.“ Ich zeigte ihr mit dem Stift auf meinen Stellplatzvorschlag. „Nummer 28 wäre, glaube ich, perfekt für Sie.“
Heather nickte. „Sieht in der Tat so aus. Vielen Dank.“ Sie verabschiedete sich, nahm ihre Tochter bei der Hand, die mit der anderen Hand mir fröhlich zum Abschied zuwinkte.
In den nächsten Tagen sah ich Heather und ihre Tochter Lilian nur gelegentlich, wenn ich in der Nähe ihres Stellplatzes irgendwelche Arbeiten zu verrichten hatte. Der Unterschied zwischen dem ausnehmend fröhlichen Mädchen und seiner merkwürdig sorgenvollen Mutter hätte nicht größer sein können. „Geht mich ja nichts an“, murmelte ich zu mir selbst, als die beiden an einem ungewöhnlich warmen und sonnenreichen Tag im Bademantel vom Strand zurückkamen. Da lachte ich leise. „Ob die wirklich bei 10 Grad Wassertemperatur bereits in der Nordsee waren?“ Mutter und Tochter sahen nicht so aus, als ob sie zu der eisenharten Badebrigade meiner älteren Dauermieter gehörten, die selbst im Winter einen Sprung in die Nordseebrandung wagten.
„Es ist unglaublich schön hier“, rief mir Heather zu. Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft sah ich ein leichtes Lächeln über ihr Gesicht huschen. Sie sah in diesem Moment absolut bezaubernd aus.
Einen Tag später kam sie in meine Rezeption, die zugleich der kleine Shop für meine Gäste war. „Sie haben wirklich den schönsten Campingplatz Schottlands“, lächelte sie mich wieder an. „Lilian und ich fühlen uns richtig wohl hier.“
„Freut mich sehr. Wir haben viele Stammgäste, die wie unsere Dauermieter gern immer wieder herkommen.“
Heather stand plötzlich nur einen halben Schritt vor mir und schaute mir direkt in die Augen. „Ich habe zwei Fragen.“
„Ich hoffe, ich kann sie beantworten.“
„Was würde es mich kosten, wenn ich meinen Stellplatz um vier Wochen verlängere? Und ist das überhaupt möglich, die Ferien beginnen ja bald?“
Ich schaute kurz in meinen Reservierungs- und Planungsfile und nickte dann. „Kein Problem. Sie könnten auf der 28 die ganzen vier Wochen stehen bleiben.“
„Und was würde mich das kosten?“
„Ist noch absolute Vorsaison, selbst wenn es in die erste Ferienzeit hineingeht. Ich würde für die ganze Zeit einen Preis von 9 Pfund pro Tag zugrundelegen.“
Heather nickte nachdenklich, dann wurde sie spürbar ernst. „Lilian und ich müssen ein neues Zuhause finden. Im Moment ist unser Van unser einziges Zuhause. Dann schaute sie mich wieder direkt an und stellte mir eine überraschende Frage: „Wissen Sie, wo hier das nächste Jobcenter liegt?“
Ich schüttelte vor Überraschung meinen Kopf. „Nicht hier unmittelbar. Es gibt für unsere Region Jobcenter in Dingwall und Invergordon, das offizielle Jobcenter für Caithness und Sutherland ist sechzig Meilen weiter nördlich in Wick. Aber die Center sind alle gut online erreichbar.“ Ich schaute die Frau neugierig an. „Was für einen Job suchen Sie denn?“
Heather zuckte mit ihren Schultern. „Ich weiß nicht. Dies ist ja eine Touristenregion mit einem großen Bedarf an Saisonarbeitskräften. Irgendetwas Derartiges. Dann habe ich ein halbes Jahr Zeit, nachzudenken, was ich in Zukunft mit Lilian und mit mir selbst anfangen will.“
Ich muss ziemlich irritiert, aber zugleich auch neugierig ausgesehen haben, denn sie fühlte sich bemüßigt, eine Erklärung nachzuschieben. „Ich habe meine Tochter genommen und bin nach einem sehr schrecklichen und verwirrenden Erlebnis spontan aus meinem bisherigen Zuhause ausgezogen. Da dieses Haus allein meinem bisherigen Mann gehört, hatte ich kein Recht und auch keinen Willen, dort zu bleiben. So habe ich unseren Camper-Van gepackt und bin einfach losgefahren, bis ich nach zwei Wochen Vagabundendasein hier gelandet bin.“ Sie neigte ein wenig ihren Kopf nach beiden Seiten. „Und damit ich genügend Zeit für unsere Zukunftsplanung habe, muss ich ein wenig Geld verdienen.“
Ich blieb für einen längeren Augenblick stumm, dachte nach und schaute Heather der Länge nach an. „Eine schöne Frau“, zuckte mir ein Gedanke durch den Kopf, „fast wie ein Engel.“ Ich grinste leicht bei dem Gedanken. „Und ihre Lilian ist ein richtiger Engel.“
„Da brauchen Sie nicht lange zu suchen“, hatte ich eine spontane Eingebung. „Seit dem Tod meiner Ehefrau beschäftige ich normalerweise ab April immer eine Saisonkraft, die sich mit mir die zahllosen Aufgaben hier auf dem Platz teilt. Als One-Man-Show hält man nicht sieben Monate mit einer Sieben-Tage-Woche und 14 Stunden am Tag durch. Interesse?“
Heathers Augen leuchteten regelrecht auf. „Und ich könnte mit meinem Van die ganze Zeit auf dem Platz stehenbleiben?“
Ich nickte. „Gratis. Ist ein Teil der Entlohnung.“
Heather dachte keine zehn Sekunden nach. Dann nickte sie. „Was muss ich machen, damit ich den Job bekommen kann?“
Jetzt holte ich tief Luft. „Neben den üblichen Angaben wie National Insurance und Steuernummer würde ich gern wissen, wer Heather Hepburn ist? Und warum sie mit ihrer Tochter anscheinend auf der Flucht ist?“ Ich machte eine kurze Pause, als ich wieder den traurigen Sorgenschatten auf Heathers Gesicht bemerkte. „Muss nicht jetzt sein. Ich meine, ihre Geschichte. Die formalen Dinge bräuchte ich aber so schnell wie möglich.“
Heather streckte mir ihre Hand entgegen. „Danke. Ganz lieben Dank. Ich werde beides machen. Die formalen Dinge bringe ich nachher vorbei. Wann soll ich anfangen?“
„Von mir aus morgen früh. Ich zahle gesetzlichen Mindestlohn. Den Standplatz für den Camper-Van gibt es gratis.“
Heather machte einen spontanen Schritt vorwärts und umarmte mich in einer hochemotionalen Bewegung. „Noch einmal ein ganz großes Danke.“ Dann trat sie wieder einen Schritt zurück. „Ich erzähle meine Geschichte in den nächsten Tagen. Ich habe nichts verbrochen und werde auch nicht von der Polizei gesucht. Da müssen Sie sich keine Sorgen machen.“ Dann drehte sie sich um und ging zum Eingang. „Ich hole jetzt meine Papiere, sodass wir das sofort erledigen können.“ Dann war sie fort.
Zwei Stunden später kam sie mit ihren Unterlagen wieder ins Büro. „Meine National Insurance Nummer“, hielt sie mir die Plastikkarte in Kreditkartengröße hin. „Und dies ist meine Steuernummer.“ Selbige war auf dem Bildschirm ihres Mobiltelefons als Download ihres Websitezugangs bei der Finanzverwaltung zu sehen. Ich leitete den Bildschirmprint auf mein Laptop weiter, weil ich somit gleich eine Archivierung der Daten hatte.
„Gut“, sagte ich schließlich. „Dann genieße Deinen letzten freien Tag und komme morgen um 8 Uhr hier ins Büro. Dann weise ich Dich in Deine Aufgaben ein.“ Ich lachte kurz auf. „Im Prinzip bist Du ein ‚Mädchen für alles‘, genauso wie ich.“
Heather strahlte mich regelrecht an. „Ich freue mich, hier zu bleiben und hier bei Dir zu arbeiten. Meine Kleine kann damit immer bei mir sein. Sie ist mein einziger Schatz.“
Eine Woche später hatte sich Heather in alle Aufgaben sowohl im Büro als auch auf den Stellplätzen und den Sanitärbereichen eingearbeitet. Sie hatte selbst das EDV-gestützte Buchungs- und Abrechnungssystem auf Anhieb verstanden, was mir einigen Respekt abnötigte. „Ich habe sechs Wochen gebraucht, das System zu verstehen, als wir es vor vier Jahren eingeführt haben“, gestand ich. „Und auch bei den Updates, die von Zeit zu Zeit erfolgen, komme ich anschließend manchmal ins Schleudern und muss um Hilfe nachsuchen.“
Der entscheidende Unterschied war jedoch nicht die allgegenwärtige Hilfe, die Heather darstellte. Der Hauptunterschied war die fünfjährige Lilian, die mit ihrem sonnigen Gemüt jeden neuen Gast wie ein Familienmitglied begrüßte und sowohl im Büro als auch auf dem Platz eine unglaublich fröhliche Stimmung verbreitete.
Lilian und Heather waren von Natur aus Langschläfer und Spätaufsteher und so pendelte sich sehr schnell eine alltägliche Arbeitsteilung zwischen mir und meiner neuen Mitarbeiterin ein. Ich öffnete um 7 Uhr morgens das Büro. Mein Frühstück bestand ohnehin nur aus zwei Bechern starken schwarzen Tees mit reichlich Milch und einer, allerdings größeren Schüssel griechischen Joghurts mit frischen Früchten, Nüssen und einer Körnermischung aus Kürbiskernen, Sesam und Leinsamenkörnern. Heather trat dann ihren Dienst gegen 10.30 Uhr an und besetzte damit das Büro auch in den späten Nachmittags- und Abendstunden, wenn die meisten Kurzzeitgäste, insbesondere mit Camper-Vans, den Campingplatz ansteuerten.
Nach zwei Wochen bat mich Heather ganz offiziell um ein Gespräch, ein Wunsch, dem ich gern entsprach, aber auch etwas irritiert aufnahm, weil er von ihr so förmlich vorgetragen worden war. „Ich bin sehr glücklich, dass ich die Chance bekommen habe, hier zu arbeiten, und erst einmal zur Ruhe kommen kann. Deshalb möchte ich gern erzählen, warum Lilian und ich unser Zuhause verlassen mussten und uns eigentlich erst einmal ziellos auf Reisen begeben haben.“
Ich hatte zur Mittagszeit im nahegelegenen Coop frisch gebackene Croissants besorgt und uns beide mit einem weiteren Becher schwarzen Tees versorgt. „Ich höre Dir gerne zu.“
„Ich bin unmittelbar nach meinem High-School-Abschluss schwanger geworden. War nicht so schlimm, weil ich zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht wusste, was für eine Berufsausbildung ich anstreben wollte. Und Lilians Vater war wirklich meine große Liebe. James war fünf Jahre älter als ich, hatte ein eigenes Haus, was er von seiner Großmutter geerbt hatte, und eine eigene Firma, mit der er Sport- und Trainingscenter belieferte. Er hatte immer genügend Geld in der Tasche, fuhr einen großen Land Rover Discovery, den er auch geschäftlich nutzte, und war eigentlich ein ganz netter Typ. Er hat seine Vaterschaft anstandslos akzeptiert und so bin ich nach kurzer Zeit bei ihm eingezogen. Dann kam Lilian dazu und wir waren eine richtig kleine, glückliche Familie. So dachte ich jedenfalls, auch wenn mich seine manchmal hervorblitzende Eifersucht echt nervte. Aber es blieb nur bei verbalen Streits, die wohl in jeder Beziehung vorkommen. Er hat mich jedenfalls nie geschlagen oder sonst körperliche Gewalt angetan, obwohl James verdammt gut durchtrainiert und kräftig war. Aber der Sex mit ihm wurde immer rauer, da konnte er mir dann schon verdammt wehtun. Dann, wie aus heiterem Himmel, stand eines frühen Morgens die Polizei vor unserer Tür, nahm James gefangen und durchsuchte das Haus von oben bis unten. Ich wurde noch am Nachmittag verhört, konnte aber wohl glaubhaft machen, dass ich von den Geschäften James‘ nicht die geringste Ahnung hatte. Die Vorwürfe gegen ihn waren gewaltig: gewerbsmäßiger Drogenhandel mit künstlichen Drogen wie Amphetaminen, dazu Mädchenhandel, insbesondere die ‚Beschaffung‘ von jungen, teils minderjährigen Mädchen für Geldgeber, die diese Mädchen bei Gruppensex- oder Gangbang-Partys aufs Brutalste missbrauchten.“ Heather holte ein paarmal tief Luft. Ich spürte, wie sie immer noch fassungslos dieses Erlebnis durchlebte. „Die Vorwürfe sind anscheinend so gravierend, dass James nicht gegen Kaution freigelassen wurde, sondern immer noch in Untersuchungshaft sitzt. Ich wollte das nicht mehr ertragen, habe mir bei meinen Eltern den alten Camper-Van ausgeliehen, meine Tochter und meine wichtigste Habe eingepackt und habe fluchtartig sein Haus verlassen.“ Heather holte wieder tief Luft und schaute mir dann direkt in die Augen.
Ich glaubte in diesem Moment, bis in ihre Seele schauen zu können. „Das ist in der Tat eine wilde Geschichte“, kommentierte ich schließlich. „Aber Du bist nicht an seinen offensichtlich kriminellen Taten beteiligt und deshalb unschuldig.“
„Ja. Das sagte mir die vernehmende Polizistin auch. Aber ich habe jetzt Angst, insbesondere wenn vielleicht irgendwelche seiner ‚Kunden’ Mittel und Wege suchen, ihn zum Schweigen zu erpressen. Und was gäbe es für einen besseren Erpressungsgegenstand wie seine kleine Tochter oder seine Frau.“
„Oder beide.“ Ich hatte beide Augenbrauen hochgezogen, ein untrügerisches Zeichen, dass ich Heathers Ängste ernst nahm. „Wer weiß, dass Du Dich hier in den schottischen Highlands auf einem Campingplatz aufhältst?“
„Meine Eltern. Die Polizei hat meine Mobiltelefonnummer und meine E-Mail-Adresse, über die sie im Zweifel Kontakt aufnehmen können.“
„Auf wen ist der Camper-Van zugelassen?“
„Meinen Vater. Aber ich trage seit der Heirat mit James dessen Nachnamen. Von James Kunden weiß mit Sicherheit niemand meinen Mädchennamen.“
„Das ist gut.“ Ich dachte nach. „Du solltest sicherheitshalber die Kennzeichen von Deinem Camper-Van abdecken. Er steht hier auf einem Privatgelände, das ist also unbedenklich. Einfach ein Handtuch oder eine Decke so platzieren, dass man beim Vorbeifahren nicht das Kennzeichen lesen kann. Und noch ein Zweites musst Du sofort tun: schalte auf Deinem Mobiltelefon und auf Deinem Tablet die Lokalisierungsfunktion aus. Sonst kann eigentlich jeder mit einer entsprechenden App Deinen Standort herausfinden.“
Heather schaute mich mit großen Augen an. „Das kann jedermann? Nicht nur die Polizei?“
„Ja“, nickte ich. „Wenn man Dich nicht auf diesem Weg orten kann, bist Du hier weitgehend sicher. Denn Du hast keinerlei Beziehung zu diesem Ort. Deshalb käme auch niemand auf die Idee, Dich und Lilian hier zu suchen.“ Die Anonymisierung ihres Mobiltelefons und ihres Tablets nahmen wir umgehend vor. Dann ging sie zu ihrem Stellplatz und verhängte die Kennzeichen unauffällig mit zwei Badehandtüchern, als wenn diese zum Trocknen aufgehängt seien.
Als sie wieder ins Büro zurückkam, hatte sie noch eine Bitte an mich. „Ich liebe Klaviermusik“, gestand sie mir. „Klassische Musik, Mozart, Beethoven, Brahms und so weiter. Ich kann selbst ganz gut Klavier spielen, aber mein Klavier steht in meinem ehemaligen Zuhause. Das habe ich nicht mit dem Van mitnehmen können.“
„Und?“ Ich wusste nicht, worauf Heather hinaus wollte.
„Hier im Betrieb kann ich keine Kopfhörer aufsetzen. Ich muss ja ansprechbar sein, persönlich wie telefonisch. Würde es Dich sehr stören, wenn ich an meinem Arbeitsplatz hier leise Klaviermusik laufen lassen würde? Ganz dezent im Hintergrund. Ich habe eine Mediathek auf meinem Mobile.“
Ich zuckte mit meinen Schultern. „Warum nicht? Meine verstorbene Frau hatte immer das Radioprogramm von BBC 2 im Hintergrund laufen lassen. Das hat auch niemanden gestört.“
„Dann würde ich das gerne ausprobieren. Wenn es Dich nervt, sage es bitte. Dann mache ich sofort aus.“
So hielt noch am gleichen Tag klassische Klaviermusik Einzug in mein Campingplatzbüro. Es störte weder mich noch irgendeinen Kunden. Im Gegenteil, manche Kunden reagierten überrascht und erfreut.
Zwei Monate lang arbeiteten Heather und ich in fröhlicher Harmonie zusammen. Sie war eine gigantische Entlastung für mich und hatte gleichzeitig, zusammen mit ihrer Tochter, die Alltagsstimmung in meinem Büro als auch auf dem ganzen Platz gewaltig angehoben. Dann schlug das Schicksal zu und sollte unsere Zusammenarbeit auf ein anderes Niveau anheben. Am 2. Mai marschierte ich mit meiner Werkzeugkiste zum Sanitärtrakt des Campingplatzes, um eine defekte Toilette und eine defekte Dusche zu reparieren, eine reine Routinearbeit für mich. Kurz bevor ich mein Ziel erreichte, übersah ich ein unachtsam herumliegendes Elektrokabel, stolperte und trat unglücklicherweise in einen frischen Maulwurfshügel. Dann knickte ich mit meinem rechten Fuß um und fiel mit einem lauten Schrei zu Boden, wobei zu allem Überfluss meine Werkzeugkiste aufsprang und sich teilweise entleerte. Nach wenigen Augenblicken hatten mich ein paar Camper umringt und versuchten, mir zu helfen, aber ihre Versuche, mich aufzurichten, wehrte ich ab. Ich hatte höllische Schmerzen in meinem rechten Bein und an meinem Knöchel.
Ein Campingplatzbesucher war von Beruf Rettungssanitäter und übernahm zunächst das Kommando. Er zog mir vorsichtig meinen Schuh aus, sowohl er als auch ich konnten sofort sehen, dass mein Fuß merkwürdig schlaff an meinem Unterschenkel hing. „Das sieht nicht gut aus“, kommentierte er das Bild, nachdem er ganz vorsichtig meinen Knöchelbereich abgetastet hatte. „Da müssen wir die Ambulanz rufen. Das muss im Krankenhaus geröntgt werden.“
Eine andere Besucherin hatte bereits ihr Mobiltelefon gezückt und die UK-weite Notrufnummer gewählt. „Der Ambulanzwagen aus Dornoch ist in zehn Minuten hier“, verkündete sie kurz darauf das Ergebnis ihres Anrufs. „Die bringen Sie erst einmal ins Krankenhaus nach Invergordon zur Erstuntersuchung.“
„Kann bitte jemand ins Büro gehen und Heather holen?“ antwortete ich mit immer noch schmerzverzerrtem Gesicht. „Ich muss sie sprechen, bevor ich hier abgeholt werde.“
Fünf Minuten später kniete Heather neben mir und versuchte, mich zu trösten und zu beruhigen.
„Danke, meine Liebe“, sagte ich kurz, als ich bereits das Martinshorn der anrückenden Ambulanz von der Straße nach Dornoch hörte. „Ich befürchte, ich werde ein paar Tage vollständig ausfallen“, schaute ich Heather in die Augen. „Du bist perfekt in Deiner Arbeit. Bitte halte für die paar Tage den Platz allein am Laufen. Er ist mein Leben und meine Existenz.“
„Kein Problem, Michael. Du kannst Dich auf mich verlassen. Stelle erst einmal fest, was in Deinem Bein kaputtgegangen ist. Und dann konzentriere Dich darauf, wieder gesund zu werden. Der Platz wird störungsfrei weiterlaufen. Und wenn ich vierzehn Stunden am Tag arbeiten muss. Ist kein Problem.“
Bei allem Schmerz und allen Sorgen war ich glücklich, dass Heather sich als einen derartigen Volltreffer erwiesen hatte. Jetzt konnte ich mich erst einmal auf mich selbst konzentrieren.
Die Erstuntersuchung in der kleinen Notarztstation in Invergordon erbrachte ein ziemlich schockierendes Ergebnis: Bruch des rechten Knöchels sowie Bänderriss. „Wir legen Ihnen jetzt eine Orthese an und transportieren sie anschließend direkt ins Raigmore Hospital nach Inverness“, erklärte mir der örtliche Notarzt. Das ist eine Arbeit für die Spezialisten. Die müssen auch entscheiden, ob eine Operation notwendig ist.“
Eine Stunde später lag ich wieder im Ambulanzfahrzeug und wurde ins Zentralkrankenhaus der Highlands nach Inverness gebracht. Die höllischen Schmerzen in meinem Fuß und Bein waren durch starke Schmerzmittel betäubt worden, aber ich war noch so klar im Kopf, dass ich von unterwegs Heather anrief und ihr kurz die Erstdiagnose mitteilte. „Ich befürchte, dass ich für ein paar Tage, vielleicht sogar zwei Wochen im Krankenhaus bleiben muss und vollständig ausfalle.“
„Mache Dir keine Sorgen“, antwortete sie mir mit motivierender Stimme. „Hier läuft alles problemlos. Viele der Stammgäste sind ins Büro gekommen und haben mir ihre Hilfe angeboten. Ist sogar ein professioneller Klempner dabei, der sich bereits die Sanitärreparaturen vorgenommen hat. Das Einzige, was jetzt zählt, ist, dass Du wieder gesund wirst und auf Deine Beine kommst.“
Die Zweituntersuchung in der orthopädischen Notfallabteilung des Raigmore-Hospitals, das zugleich ein Teil des Universitätsklinikums von Aberdeen bildet, bestätigte die Erstdiagnose. Der diensthabende Oberarzt besprach mit mir seine Diagnose anhand der Röntgenbilder. „Ich gehe im Moment davon aus, dass wir keine Operation vornehmen müssen, um ihren Knöchel und seine gerissenen Bänder ausheilen zu lassen“, erläuterte er mir. „Wir müssen zunächst die Schwellung im verletzten Knöchelbereich durch Kühlung und Kompression bekämpfen, das unterstützen wir damit, dass wir ihr Bein im Bett so hochlegen, dass die Lymphflüssigkeit sich nicht in diesem Bereich staut und von allein ablaufen kann. In drei Tagen röntgen wir noch einmal alles. Und wenn es den gewünschten Fortschritt zeigt, bekommen Sie eine Orthese. Das ist eine spezielle Sprunggelenksschiene, die den verletzten Knöchelbereich fixiert und ihnen eine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit gibt.“
„Wie lange muss ich in diesem Fall hier im Krankenhaus bleiben?“ fragte ich zögernd. „Ich betreibe den Campingplatz südlich von Embo und wir sind schon mitten in der Saison.“
„Wenn alles glatt verläuft und keine Komplikationen auftreten, sind Sie am vierten Tag wieder auf Ihrem Campingplatz. Hoffen wir mal, dass keine Operation notwendig wird, sonst sind Sie mindestens zwei Wochen hier.“
Der Oberarzt behielt recht. Nach vier Tagen entschieden die Ärzte, dass in meinem Fall eine konservative Heilung ohne Operation ausreicht, verpassten mir die angekündigte Sprunggelenksschiene, die wie ein halber, starrer Kunststoffstiefel aussah, mir aber die Gelegenheit gab, mich mit Hilfe einer Krücke vorsichtig zu bewegen.
„Wenn alles ordentlich verheilt, können wir die Orthese nach sechs bis acht Wochen entfernen. Dann gibt es eine Phase der physiotherapeutischen Reha-Behandlung, nach deren Abschluss Sie wieder schmerzfrei laufen können.“
Fünf Tage nach meinem Sturz durfte ich das Krankenhaus verlassen und fuhr mit einem Taxi nach Hause auf meinen Campingplatz. Zunächst Lilian, und dann auch Heather, begrüßten mich beide mit einer stürmischen und von Herzen kommenden Umarmung.
„Was ist das?“ fragte Lilian ganz direkt und wies mit den Fingern auf meine Orthese.
„Das ist ein zusätzlicher Stiefel, der meinen Knöchel stabilisiert und ausheilen lässt“, antwortete ich mit einem Grinsen. „Wenn der in ein paar Wochen abkommt, kann ich wieder ganz normal laufen.“
„Das ist schön.“ Damit war das Thema für die Fünfjährige erledigt.
„Ich hoffe, Du hast recht“, kommentierte Heather meine Aussage. „In der Zwischenzeit müssen wir dafür sorgen, dass Du nicht versteifst und Deine Muskulatur verlierst.“
„Die richtige Physiotherapie für mein Bein beginnt aber erst, wenn der Stiefel abgenommen wurde“, entgegnete ich etwas verwirrt.
„Papperlapapp“, war Heathers einfache Antwort. „Es gibt hervorragende Yogaübungen im Sitzen und auch im Stehen und Liegen, die Deinen ausheilenden Knöchel nicht im Geringsten belasten. Ich lade Dir nachher zwei Apps mit entsprechenden Übungen auf Dein Mobiltelefon, die Du täglich machen kannst. Das hält Dich auch während Deiner Heilung fit und beweglich.“ Sie grinste mich an. „Du bist jenseits der 60, Michael“, sagte sie durchaus streng. „Da muss ein Mann etwas für sich tun, wenn er nicht frühzeitig altern will.“
Ich war im ersten Moment ein wenig schockiert. Bis zu diesem Moment hatte Heather nie unseren in der Tat beträchtlichen Altersunterschied angesprochen. Im Gegenteil, ich hatte in den zurückliegenden Wochen eher den Eindruck gehabt, als ob sich dieser Altersunterschied in unserer Beziehung immer weniger auswirken würde.
Wie fast immer zerbrach Lilian mit ihrer natürlichen Fröhlichkeit die entstehende Beklemmung. „Mama hat mir diese Apps bereits gezeigt“, erläuterte sie mir mit ernstem Gesicht. „Das sind ganz spannende Übungen. Und ich nehme mir einen zweiten Stuhl und mache die Übungen mit Dir zusammen. Geht ganz einfach.“
Mit diesem Vorschlag hatten mich die beiden überzeugt.
In den sechs Wochen meiner Rekonvaleszenz wurde das Verhältnis zwischen Heather und mir immer enger. Sie war jetzt wirklich ein ‚Mädchen für alles‘, während ich mich an meiner Krücke morgens ins Büro schaffte und nach ihrem Arbeitsbeginn primär auf der Bank vor dem Büro saß und dem Treiben auf dem Campingplatz und dem Strand zusah. Ich konnte mit meiner Orthese noch nicht einmal Auto fahren, denn mein rechter Fuß war dazu nicht in der Lage. In einer Hinsicht waren Heather und Lilian aber unerbittlich: sie ließen mich jeden Tag zweimal meine Sitzyogaübungen machen.
Sieben Wochen nach meinem Unfall stand die alljährliche Sommersonnenwendfeier an, zu der die beiden Gemeinden Dornoch und Embo als auch der Golfclub von Dornoch und mein Campingplatz ein Johannisfeuer am Strand südlich meines Platzes vorbereitet hatten. Dieses Ereignis lockte schon seit Jahren viele Stammgäste, ortsansässige Bewohner, aber auch Tagestouristen an. Es waren mehrere Holzkohlengrills für gegrillte Steaks und Würstchen, aber auch Geflügel und Fisch, aufgebaut. Dazu gab es mehrere Salate zur Auswahl und eine breite Auswahl von Bier- und Ale-Sorten der benachbarten Black Isle Brauerei.
Für Lilian war es das erste Johannisfeuer ihres Lebens und sie starrte immer wieder ehrfürchtig aus sicherer Entfernung in die meterhohen Flammen, die aus dem aufgeschichteten Holzstapel schossen, und nach dem späten Sonnenuntergang einen interessanten Lichtkontrast zu dem weichen Licht der Mitsommernacht darstellten. Irgendwann war die Kleine todmüde zusammengesackt. Heather hatte sie auf den Arm genommen und in ihren Van getragen, während ich sie, immer noch mit einer Krücke laufend, langsam begleitete.
„Ich bin noch nicht müde“, beschied mir Heather, nachdem Lilian sich in ihr Bett gekuschelt hatte und sofort wieder eingeschlafen war. „Setzen wir uns noch einmal in die Dünen? Ist eine so schöne Nacht.“
„Ja, gerne. Dann können wir auch aus der Ferne noch das Feuer abbrennen sehen.“
„Ich habe einen Lieblingsplatz in den Dünen“, gestand sie mir. „Da sitze ich manchmal spätabends und denke über unser Leben nach.“
„Dann lass uns genau an Deinen Lieblingsplatz gehen.“ Ich war etwas überrascht, da ich Heather noch nie abends in den Dünen hatte sitzen sehen. Aber ich war in den letzten, wärmeren Wochen auch nie abends über meinen Campingplatz oder den Strand gelaufen.
Wir saßen eine ganze Weile stumm nebeneinander und schauten auf das dunkle, aber ruhige Meer hinaus. In einiger Entfernung sah man das Johannisfeuer zusammensinken, es war ganz ruhig, nicht einmal die sonst permanent zu hörenden Möwen gaben noch einen Laut von sich. Plötzlich lehnte Heather ihren Kopf an meine Schulter und holte hörbar tief Luft. „Es ist wunderschön hier. Und so unglaublich friedlich. Aber ich fange langsam an, mir Gedanken über den Herbst zu machen. Wo sollen Lilian und ich hinfahren, wenn Dein Campingplatz schließt und die Saison zu Ende ist? Dann habe ich keine Arbeit, also kein Einkommen mehr. Und einen Stellplatz habe ich auch nicht mehr.“
Ich blieb einen Augenblick stumm, weil ich mir ehrlich eingestehen musste, dass ich über diesen Punkt noch nie nachgedacht hatte. Aber es tat mir ungeheuer gut, die Nähe und die Wärme der fünfunddreißig Jahre jüngeren Frau an meiner Seite zu spüren. Sowohl seelisch als auch körperlich. Es war einfach schön, so zusammenzusitzen. Dann zuckte mir ein Gedanke durch den Kopf, den ich ganz spontan aussprach: „Dann bleib doch mit Deinem Sonnenschein einfach hier bei mir. Ihr zieht einfach aus Eurem nicht wintertauglichen Van in mein Cottage und wir bilden eine Wohngemeinschaft. Wenn wir ein wenig umräumen, kannst Du ein eigenes Schlafzimmer und Lilian ein eigenes Kinderzimmer bekommen.“ Ich lachte leise. „Und ich bekomme dann genauso viel Ordnung in mein Wohnhaus, wie ich es in meinem Büro bekommen habe. Dazu Deine Klaviermusik – was kann mir Besseres passieren?“
Heather war total überrascht, richtete sich straff auf und schaute mir auf kurze Entfernung in die Augen. „Das heißt, dass Du uns in Deinem Zuhause ein dauerhaftes Asyl gewährst?“ Ihrem Ton war zu entnehmen, dass sie von meinem Vorschlag absolut überwältigt war. Nach einer kurzen Pause setzte sie noch einmal nach. „Und wovon sollen wir dann leben?“
„Wir, also ich mit meiner Frau, haben jahrzehntelang so gelebt. Von den Einnahmen des Campingplatzes über die Saison hinweg. Das hat bisher jedes Mal geklappt. Du lebst genauso wenig wie ich auf großem Fuß. Das reicht allemal für uns alle drei.“
Heather kuschelte sich wieder an mich, diesmal noch wärmer und enger als vorher. Nach einer Weile ergriff sie doch noch einmal das Wort. „Du glaubst gar nicht, wie glücklich mich Deine Einladung macht.“ Sie richtete sich wieder auf und gab mir einen fetten Kuss auf die Wange. „Du schenkst meiner Tochter und mir ein neues Zuhause! An einem Ort, den wir beide lieben. Und zusammen mit einem Menschen, den wir beide von ganzem Herzen mögen.“ Sie stockte kurz, dann setzte sie nach. „Nein! Den wir von ganzem Herzen lieben!“ Dann umarmte sie mich und küsste mich mitten auf den Mund, warm, innig und lang, ein richtiger Kuss einer liebenden Frau. Ein Gefühl, das ich unendlich lange nicht mehr genossen hatte.
Wir blieben noch eine Stunde in unserer Düne sitzen. Heather war von der Vorstellung, in mein Cottage umzuziehen, unglaublich aufgekratzt worden. Dabei kannte sie den Privatbereich von meinem Cottage bis dahin überhaupt nicht. Sie hatte ihn noch nie betreten.
„Dann nutzen wir morgen die ruhigen Mittagsstunden, dass Du Dir mein Cottage mal in Ruhe anschaust. Danach können wir gerne Pläne machen, wie wir was bis wann verändern müssen, damit ihr beide einziehen und euch wohlfühlen könnt. In den letzten Jahren hauste nur ein älterer Mann allein in dem Cottage. Und ich habe kaum etwas nach dem Tod meiner Frau verändert. Es hat an der einen oder anderen Stelle mal eine gründliche Renovierung verdient.“
Zurück auf dem Campingplatz verabschiedeten wir uns mit einer innigen, langen Umarmung und einigen Liebesküssen, die mir unendlich gut taten. Endlich in meinem Bett angekommen, konnte ich vor Aufregung lange nicht einschlafen. Ich fühlte immer noch die Wärme von Heathers Körper und ihren Küssen und sehnte mich plötzlich danach, sie auch in meinem Bett in meinen Armen zu halten. Ich alter Sack hatte mich in eine Frau verliebt, die mühelos meine Tochter hätte sein können.
Eine Woche später war ich wieder im Raigmore Hospital, diesmal aus erfreulichem Grund. Mein Knöchel und die gerissenen Bänder waren so weit verheilt, dass die Orthese gefahrlos abgenommen werden konnte. Es war ein ungewöhnliches und sehr befriedigendes Gefühl, wieder auf zwei eigenen Beinen stehen zu können. Das hieß aber nicht, dass ich wieder hüpfen und springen konnte, im Gegenteil, die stützende Krücke würde mich noch ein paar Wochen begleiten. „Sie werden jetzt regelmäßig zur Physiotherapie gehen müssen“, erklärte mir der Arzt. „Aber in Dornoch gibt es eine hervorragende Physiotherapeutin, die auch viele Sportler und Golfer betreut. Die wird auch Sie wieder fit bekommen.“
Bei den wenigen, vorsichtigen Schritten auf den langen Fluren des Krankenhauses und heraus zum wartenden Taxi spürte ich schon sehr deutlich, dass bis zur vollen, schmerzfreien Funktionsfähigkeit meines rechten Beins und Fußes noch ein langer Weg zurückzulegen war.
In der Zwischenzeit hatten Heather und ich detaillierte Pläne zur Umgestaltung meiner Cottage-Einrichtung gemacht, um ihren und Lilians Einzug vorzubereiten. Die Kleine hatte sich ein hellgelbes Kinderzimmer gewünscht. „Es soll so hell wie die Sonne sein“, hatte sie einfach gesagt. „Im Winter ist die Sonne viel seltener zu sehen, da soll sie wenigstens in meinem Zimmer scheinen.“ Ich nahm ihre und Heathers Wünsche zum Anlass, einen befreundeten Maler aus Dornoch zu engagieren, der die auffrischenden Malerarbeiten im ganzen Cottage innerhalb der nächsten vier Wochen erledigen wollte.
Ganz gegen die sonst übliche schottische Wetterregel, dass ein trockener, sonniger Frühling von einem nassen und regnerischen Sommer „kompensiert“ würde, waren in diesem Jahr auch die Sommermonate sommerlich. Das trockene Sommerwetter hob die Stimmung auf unserem Campingplatz weiter an. „Der kleine Engel in Ihrem Büro hat uns das schönste Frühjahr und den schönsten Sommer seit Jahren beschert“, lachte ein Stammgast uns an. „Dazu die Trockenheit, es gibt dieses Jahr keine Midges, selbst wenn man ins Land hineingeht.“
Dafür hatten wir aber mit einem anderen Problem zu kämpfen: die Hochmoore und die auf ihnen wachsenden kleinen Büsche waren trocken wie Zunder. Primär durch achtlose Touristen entstanden mehrere große Flächenbrände, deren dunkle und stinkige Rauchschwaden auch über unseren Campingplatz hinwegzogen. Mehr als einmal sahen wir Helikopter und Löschflugzeuge im Löscheinsatz.
In einer dieser halbdunklen weißen Nächte sahen wir sogar ein Hochmoorfeuer in der Umgebung des hoch über Golspie stehenden und weithin sichtbaren Denkmals des Duke of Sutherland, der sich mit den Highland Clearances einen sehr zweifelhaften Ruf erworben hatte. „Endlich bekommt der alte Leuteschinder heiße Füße“, kommentierte ein langjähriger Stammgast das Geschehen. „Wenn man die Geschichte dieses ersten Dukes liest, scheint er es mehr als verdient zu haben.“
So dramatisch wurde dieses Hochmoorfeuer dann doch nicht, sodass das Denkmal nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Heather und ich saßen an manchen lauschigen Abenden in ‚unserer Düne‘ und genossen unsere Zweisamkeit. Plötzlich, und vollkommen ohne Vorankündigung, ergriff Heather Anfang August spätabends die Initiative. „Ich liebe Dich, Michael“, sagte sie ganz direkt und ohne Vorbehalte. „Und es stört mich nicht eine Sekunde, dass Du mehr als doppelt so alt bist wie ich.“ Dann holte sie tief Luft, umarmte mich und gab mir einen wahrhaftig verführerischen Kuss. „Ich möchte mit Dir schlafen! Hier und jetzt!“
Ich holte ein paarmal tief Luft. Ich hatte ebenfalls echt Lust, aber in gewisser Weise auch Angst, besser als ‚Schiss‘ zu bezeichnen. Was würde die lebenslustige, attraktive, junge Frau von mir erwarten? Ich flüchtete mich erst einmal in Galgenhumor. „Ich hoffe, ich weiß nach der langen Zeit noch, wie das geht“, witzelte ich.
Heather lachte. „Das ist wie schwimmen gehen oder Fahrrad fahren. Das verlernt man nicht.“ Sie gluckste richtig vor Lachen. „Ansonsten lehne Dich entspannt zurück, strecke Dich aus und lass mich machen.“
Heather streifte ihre leichte Wolljacke ab, zog sich ihr kurzes, T-Shirt-artiges Kleid über den Kopf und warf auch ihr Bikinihöschen auf den kleinen Kleiderhaufen. Das magische Licht der weißen Nacht versah ihre Nacktheit mit einem ganz besonderen Glanz. Ihre Nippel krönten ihre kleinen, festen Brüste und standen angesichts der abendlichen Kühle wie zwei kleine Pfeilspitzen ab. Dann kniete sie sich neben mich und strippte mich Kleidungsstück für Kleidungsstück, bis ich ebenfalls nackt war und, wie sie erfreut feststellte, auch schon auf dem Weg zur standhaften Einsatzfähigkeit war.
„Ich wärme Dich erst einmal ein wenig auf“, lachte Heather mich leise an und legte sich flach auf mich drauf. Haut an Haut, Gesicht an Gesicht, Kussmund auf Kussmund. Aus meiner Unterlage hatte ich den Riesenvorteil, dass meine Arme und Hände frei waren und mir die Gelegenheit gaben, Heather zu umarmen, fest an mich zu drücken und dann meine Hände auf Erkundungssuche gehen zu lassen. Währenddessen lag Heathers Oberkörper ganz ruhig auf meinem, aber ihr Unterleib mit den kurz geschorenen, hellblonden Schamhaaren, die oberhalb der blank rasierten Pussy in eine Herzform getrimmt waren, rieb durch ihre Hüftbewegungen massierend meinen zwischen uns eingezwängten Schwanz zur vollen Größe und Härte. Dann hob Heather mit einer einfachen Bewegung ihren Unterleib an, ergriff zwischen ihren Oberschenkeln mein bestes Stück, positionierte es kurz und lochte problemlos ein.
Für einen Augenblick verharrten wir bewegungslos, nachdem ich bis zur Schwanzwurzel in ihrem feuchten und warmen Liebeskanal steckte. Dann richtete sich Heather auf. „Jetzt reite ich uns ins Himmelreich“, verkündete sie mit viel Lust und Freude in ihrer Stimme. „Und Du spielst bitte mit meinen kleinen Titties und meinen Nippeln. Die können eine Menge ab. Und ich liebe das, wenn man sie hart rannimmt.“
Heathers Wunsch war mir Befehl. Sie quiekte wie ein kleines Schwein, wenn man ihre Nippel kräftig quetschte und in die Länge zog, aber es war ein hörbar lustvolles Quieken, das durch ein „mehr, mehr“ unterstützt wurde.
Währenddessen hatte ihr Ritt auf meinem wirklich prächtig standfesten Schwanz Fahrt aufgenommen, sie liftete sich bis an meinen Eichelrand in die Höhe und ließ sich dann mit aller Kraft bis zum Anschlag fallen. Pitschnass, wie ihre Pussy war, gab es dabei auch keinerlei Widerstand mehr zu überwinden. Ich hatte jegliches Gefühl für Zeit und Raum verloren. Das Einzige, was zählte, war unsere gemeinsame Lust.
In einer dieser Blitzsekunden, die man in solchen Momenten manchmal haben kann, schoss mir ein Gedanke jubelnd durch den Kopf. „Ich kann es noch! Ich kann noch eine Frau glücklich machen!“ Dann war auch diese Sekunde des Denkens vorüber und ich lebte nur noch die Lust und Geilheit meiner so viel jüngeren Geliebten aus. Wenig später explodierte ich und schoss ihr eine wohl gewaltige Ladung Sperma tief in ihre Pussy hinein, während sie mit einem ziemlich lauten, spitzen Schrei auf meinem Oberkörper zusammensackte, heftig atmete und ihren Orgasmus auslebte.
Wir blieben sicherlich zehn Minuten in dieser Position liegen. Mein bestes Stück hatte mittlerweile Heathers Liebeshöhle schrumpfend verlassen, was einen nachlaufenden Strom an vermischten Liebessäften auslöste, der sich über meinen Unterleib und meine Oberschenkel verschmierte. Aber ich fühlte mich unglaublich gut und glücklich. Heather und ich flüsterten uns kleine Liebeleien ins Ohr, lutschten gegenseitig an unseren Ohrläppchen und überschütteten uns mit vielen kurzen und langen Küssen.
Es war absolute Hochsaison auf meinem Campingplatz, wir waren durchgehend ausgebucht und auch die temporären Ein-Tages-Stellplätze für Camper-Vans waren spätestens um 16 Uhr vollständig belegt. Heather und ich hatten einen mehr oder weniger geregelten 12- bis 14-Stunden-Arbeitstag, was natürlich zu Lasten unseres Plans zur vollständigen Renovierung und insbesondere der ‚Entrümpelungs- und Neuanschaffungspläne’ für unser dann gemeinsames Zuhause anging. Das war aber nicht weiter tragisch, noch war ihr alter Camper-Van leidlich in Ordnung, und ich störte mich nicht daran, übergangsweise in einer chaotischen Baustelle zu leben. Wenn wir für uns allein zusammen sein wollten, hatten wir immer noch die späten Abendstunden in unseren Sanddünen, nachdem Heather ihre Lilian zu Bett gebracht und diese eingeschlafen war.
Ich fühlte mich wie zwanzig Jahre jünger, ganz nach dem frivolen Spruch, dass „ein Mann so alt ist, wie die Frau, die er küsst und liebt“. Das ist ziemlicher Blödsinn, aber rein emotional fühlte ich mich so. Mein Knöchel war mittlerweile so gut verheilt und durch die Physiotherapie wieder so beweglich geworden, dass ich mich ohne Krücke bewegen konnte. Im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass ich im Laufe der letzten Wochen deutlich fitter geworden war.
Der überraschend trockene und warme schottische Sommer ging bis in den September hinein. Das hatte zwei erfreuliche Auswirkungen: zum einen erreichte die kumulierte jährliche Besucherzahl auf unserem Campingplatz ein neues Rekordniveau. „Deine Tochter und Du haben mir nicht nur persönliches, sondern auch geschäftliches Glück gebracht“, strahlte ich meine Geliebte und unseren Sonnenschein in einer Mittagspause an, nachdem wir die Zahlen bis Ende August aufaddiert und eine Buchungsprognose für die letzten sechs Wochen gemacht hatten. „Unser Bankkonto sieht für die Wintermonate richtig gut aus.“ Ich umarmte beide und küsste sie. „Deshalb werde ich für Dich ein besonderes Geschenk bereithalten, wenn ihr beide endlich ins Cottage übersiedelt.“
Heather schaute mich mit großen Augen an. „Geschenk? Das ist lieb, aber ich brauche im Moment nichts. Du hast mir schon alles gegeben. Ein neues Zuhause, einen Job und unendlich viel Liebe. Was will ich mehr?“
Ich grinste innerlich, denn ich wusste, dass sie dieses Geschenk bejubeln würde. Es hatte leider nur vier Wochen Lieferzeit und war zu groß und schwer, um es im Kofferraum meines Autos abzuholen. Ich hatte bei einem Spezialhändler in Edinburgh ein generalüberholtes Steinway-Klavier gekauft, der auf das Instrument zwei Jahre Vollgarantie gab.
Der warme September gab Heather und mir genügend Gelegenheit, unsere jetzt wieder im nächtlichen Dunkel liegende Sanddüne als Schlafzimmerersatz zu nutzen. Da der Arbeitsstress nach der absoluten Hochsaison auch zurückging, konnten wir uns unmittelbar nach Lilians Bettzeit auf den Weg machen. Wir beide hatten absolut Lust aufeinander und Heather erfreute mich mit einigen Liebesstellungen, die ich mit meinem fast halben Jahrhundert an Sexerfahrungen nie erlebt hatte. Trotzdem kam es an einem lauschigen Septemberabend zu einer unerwarteten neuen Erfahrung. Wir hatten uns in einer 69er Stellung bequem gemacht und ‚arbeiteten‘ uns gerade warm, als mit Harry und Debbie zwei langjährige, etwa 50-jährige Stammgäste, die einen der stationären Caravanpark-Container besaßen, am Rand unserer Liebeskuhle standen und uns im Licht eines hell scheinenden Vollmonds interessiert zuschauten. Zunächst reagierten Heather und ich aufgestreckt und etwas verstört, jedenfalls rollte Heather von mir herunter und schaute wie ich zu dem Paar hinauf.
„Entschuldigung“, reagierte Debbie, „wir wollten nicht stören. Aber ihr beide saht so anziehend geil aus, dass wir gar nicht anders konnten, als eurem Liebesspiel zuzuschauen.“
Wir lachten, vielleicht ein wenig verlegen, vielleicht auch ein wenig provozierend. Dann ritt mich der Teufel. „Wenn wir so anziehend für euch sind, dann kommt her und macht mit.“
Zu meiner Überraschung gab es seitens Heathers keinen Widerstand, nein, sie klatschte mir mit der flachen Hand auf einen Oberschenkel und stimmte zu. „Wir beißen nicht.“
Debbie und Harry schauten sich kurz an, traten in unsere Kuhle herunter und strippten in Windeseile. „Dann legen wir uns beide genauso in 69 neben euch.“ Debbie lachte richtig dreckig. „Und dann schauen wir mal, welches Paar zuerst vor Lust explodiert.“
Die Frauen gaben sich alle Mühe. Eingezwängt zwischen Heathers Oberschenkel konnte ich wenig sehen, aber ich registrierte aufmerksam, wie Heather sich zu Debbie beugte, sie mit einem Arm umarmte und augenscheinlich einen intensiven Zungenkuss austauschte. Dann kümmerten sich beide wieder um unsere Schwänze.
Plötzlich hörte ich meine junge Geliebte. „Du nimmst Harrys Schwanz ganz tief bis an die Schwanzwurzel auf. Wie machst Du das?“
Debbie lachte wieder dreckig. „Übung macht den Meister, Kindchen. Aber wenn Du willst, bringe ich Dir gerne Deep Throat bei. Wäre aber hilfreich, wenn wir dabei mehr Licht haben, damit Du alles sehen kannst.“
Dann setzten beide Frauen zum Schlussspurt an, während Harry und ich uns nicht lumpen ließen und zeitgleich die nassen Pussys über uns nach allen Regeln der Kunst behandelten. Heather kam mit einem heftigen Orgasmus, hob ihre Pussy leicht an und duschte mich mit ihrem Liebessaft regelrecht. Ich weiß nicht, ob es Harry ähnlich erging, aber dass die beiden ebenfalls ihren Explosionspunkt erreicht hatten, konnte man laut und deutlich hören.
Die Abendluft in unseren Stranddünen war mittlerweile abgekühlt, sodass es an diesem Abend keine weiteren Aktivitäten mehr gab. Aber wir vier liefen tief befriedigt im Mondlicht zurück zu unserem Campingplatz, verabschiedeten uns voneinander mit lieben Umarmungen und gingen paarweise zur Nacht. Nach diesem Erlebnis wollte ich aber die Nacht nicht allein in meinem Bett verbringen, sondern folgte meiner Geliebten ganz leise in ihren Campervan und schlüpfte mit ihr unter die gemeinsame Bettdecke im Heck des Fahrzeugs. Dort schliefen wir eng umschlungen ganz einfach zusammen ein.
Ende September war mein Cottage endlich fertig vorbereitet, sodass Heather und Lilian einziehen konnten. Zwei Tage später schickte ich Mutter und Tochter nach Inverness zum Einkaufen. Dann erschien, wie verabredet, ein Kleintransporter aus Edinburgh, lieferte das schwarz lackierte Steinway-Klavier an und platzierte es exakt an der dafür vorgesehenen Stelle in einem der beiden Erdgeschosszimmer, das hiermit zu Heathers Musikzimmer wurde.
Mein Überraschungsgeschenk löste eine echte emotionale Explosion bei meiner jungen Geliebten aus. Sie hängte sich vor Freude regelrecht an meinen Hals und überschüttete mich mit Küssen. Gleichzeitig liefen ihr die Freudentränen über beide Wangen und machten uns beide richtig nass. An diesem Abend hörte ich zum ersten Mal klassische Klaviermusik, nicht von iPlayer, sondern live. Heather konnte wirklich gut Klavier spielen, auch wenn sie meinte, sich entschuldigen zu müssen, weil sie seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr geübt hatte und nur eine Handvoll von Stücken so gut kannte, dass sie sie ohne Noten auswendig spielen konnte. Ich fand es wunderbar, einfach im Sessel zu sitzen und ihr zuzuhören und zuzusehen.
Spät am Abend belohnte sie mich mit einer spritzigen Doppelnummer, an der wir beide sehr viel Spaß hatten.
Die Campingplatzsaison ging zusammen mit dem Ende der Herbstferien in England und auf dem Kontinent planmäßig zu Ende. Wie in all den Vorjahren kümmerten wir uns in den Herbst- und Wintermonaten nur noch um die zwanzig stationären Mobilheime, deren Besitzer beziehungsweise Dauermieter auch in den dunklen Monaten mehr oder weniger regelmäßig zu ihrem Zweitdomizil kamen. Die so zufällig entstandene Beziehung zu Harry und Debbie, die die einhundertfünfzig Meilen zwischen ihrem Wohnort nördlich von Glasgow und ihrem stationären Mobilhome ein bis zweimal pro Monat für ein längeres Wochenende zurücklegten, entwickelte sich in diesen Monaten zu einer echten Dauerbeziehung. Debbie brachte in der Tat meiner Heather wie versprochen die Deep Throat-Technik bei. Nach einem gemeinsam zelebrierten Hogmanayfest zum Jahreswechsel trauten wir vier uns auch an den ersten Partnertausch in unserem Vierer heran, der Heathers und mein Liebesleben echt bereicherte.
Heathers und meine Beziehung blieb trotz unseres Altersunterschiedes glücklich und stabil. Zum Winterausgang bereiteten wir die nächste Saison vor, die von ähnlich trockenem und sonnigen Frühling und Sommer gekennzeichnet war. Lilian, unser Glückskind, wurde nach den Sommerferien in die Primary School von Dornoch eingeschult und verzückte dann nicht nur auf dem Campingplatz, sondern auch in der Schule mit ihrem sonnigen Gemüt die Lehrer.
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