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Die Schwesternschaft 8/8 (fm:Sonstige, 13695 Wörter) [7/7] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Apr 14 2026 Gesehen / Gelesen: 1241 / 992 [80%] Bewertung Teil: 9.89 (61 Stimmen)
Der Tag der Initiationsfeier! Jasmina hat Kontakt mit der Feynwelt.

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© Jassi Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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gefiel ihr!

Im Zimmer gegenüber befand sich ein Fey, Sylas, ein Bild von einem Mann, eine kantige Schönheit mit Bergen von Muskeln und unter der Hose eine dicke Beule an der richtigen Stelle. Er könnte jetzt dafür sorgen, dass sie auf andere Gedanken kommt. Oder lieber doch nicht! Vielleicht irgendwann, bestimmt.

Jasmina stellte sich an das Fenster, durch das die Abendsonne noch immer wärmend in ihr Zimmer schien und schaute nachdenklich in den Garten. Vor einigen Wochen stand sie dort unten auf der Terrasse und wurde von Ricke und Salina, beide junge Studentinnen die gelegentlich Vera Winterstein und ihren Gästen gefällig waren. Sie konnte sich noch sehr gut an sie, insbesondere an Ricke erinnern. Die Erinnerungen zauberten ein Lächeln in ihr Gesicht und ein Kribbeln auf ihrer Haut.

Aber auch das gehörte nun der Vergangenheit an.

In einiger Entfernung, zwischen den alten Eichen, erkannte Jasmina zwei sich unterhaltende Männer, die so in ihrem Gespräch vertieft waren, dass sie gar nicht bemerkten, wie sie von vier jungen Hexen gespannt beobachtet wurden. Unter ihnen erkannte Jasmina Aliya, die nicht nur zu den beiden Männern, sondern auch zwischendurch zu ihr schaute. Jasmina hob grüßend eine Hand und winkte ihr zu. Trotz der Entfernung konnte Jasmina erkennen, dass Aliya ihr zunickte. Es schien ihr gut zu gehen. Hoffentlich wird das morgen auch so sein überlegte Jasmina.

Und wieder wurden ihre Gedanken von körperlicher Sehnsucht gesteuert, als plötzlich die Bilder vom vergangenen Wochenende vor ihrem geistigen Auge aufploppten. Sie sah Aliya wie sie in ihrem Sessel saß und sich berührte, sich erregt streichelte und sie mit Sabrisse beobachtete. Und wieder fühlte Jasmina das angenehme Kribbeln auf ihrer Haut und zwischen ihren Beinen.

Ihr Blick wanderte wieder zu den beiden Männern, zu den männlichen Hexen wie Jasmina vermutete. Als die beiden ihre Position leicht veränderten erkannte sie in einem der beiden Moran, den Eingebildeten aus dem Entspannungsbereich unten im Keller, wo sie ihn nach der Yoni-Massage zufällig getroffen hatte. Dann wird der andere Typ wohl auch eine männliche Hexe sein sinnierte Jasmina. Natürlich, überlegte sie, ein Mann alleine wäre bei dem speziellen Initiationsritual ziemlich überfordert.

Er sah aus der Entfernung schlanker und drahtiger aus, auch nicht ganz so groß wie Moran, vielleicht etwas jünger als dieser. Auffallend war sein helles Haar, das offen auf seinen Schultern lag. Im Gespräch vertieft gingen die beiden langsam weiter und wurden bald von den mächtigen Bäumen verdeckt.

Jasmina warf einen letzten Blick auf die vier jungen Hexen und zog dann die Vorhänge zu. Es war noch ausreichend hell in ihrem Zimmer, so dass sie das Licht nicht einschalten musste. Sie öffnete das lange Kleid und stellte fest, dass das Loch, das sie versehentlich in den Ärmel gerissen hatte verschwunden war. Idril muss es mit ihrer Magie geschlossen haben, wahrscheinlich mal eben so nebenbei.

Jasmina ließ das Kleid zu Boden gleiten, stieg aus ihm heraus und hängte es sorgfältig in den Kleiderschrank. Ihr Slip wanderte in den unauffälligen Korb für getragene Wäsche im Bad.

Nach einer erfrischenden Dusche legte sich Jasmina in ein Handtuch gewickelt auf das einladende Bett und schloss die Augen. Sie wollte noch nicht schlafen, dazu war es einfach noch zu früh, aber sie wollte in sich hineinhorchen, die Veränderungen ihrer Wahrnehmungen ergründen, den magischen See in ihrem Inneren suchen. Unter dem Einfluss Idrils Untersuchung war mit ihr etwas geschehen, etwas tief Verborgenes ist zum Leben erweckt worden, etwas, was seit dreißig Jahren in ihr vorhanden war. Jasmina dachte über Idrils Worte „Magie wir vererbt“ nach. Was, wenn sie die magischen Kräfte von einem Fey, ihrem Vater, und die einer Hexe, ihrer Mutter, in sich vereint hat, überlegte Jasmina. Sie musste unbedingt mehr über Magie und wie sie angewendet wird erfahren, lernen mit ihr umzugehen und sie zu nutzen.

Jasmina richtete sich auf und schaute zu dem Tisch vor dem Fenster, auf den sie das alte, verstaubte Buch von Idril gelegt hatte. Ich muss es lesen, um zu verstehen sagte sie sich.

Jasmina stand auf, legte das feuchte Handtuch beiseite und holte sich aus dem Kleiderschrank einen frischen Slip und ein Shirt. Als sie den Slip hochzog, fiel ihr ein kaum merklicher Schatten in ihrer linken Leiste auf, den sie beim Duschen nicht bemerkt hatte. Jasmina erinnerte sich an das unangenehme Brennen, das sie dort verspürte, während sie in Whisperstone durchleuchtet wurde. Es war aber nur ein diffuser Schatten ohne erkennbare Form, vielleicht täuschte sie sich auch nur und es war gar nichts.

Jasmina setzte sich an den Tisch und betrachtete das dicke in Naturleder gebundene Buch. Der Einband war im Laufe der Zeit etwas brüchig geworden, er wies ein paar dünne Risse auf. Auf dem vorderen Buchdeckel war eine kaum erkennbare Prägung im Leder, die einem Pentagramm ähnelte. Der vordere und der hintere Buchdeckel wurden mit einem kleinen silbernen Haken in einer Öse zusammengehalten. Als Jasmina mit den Fingern über den Einband strich, spürte sie ein Pulsieren in den Fingerspitzen, so als würde von dem mystischen Buch Energie in sie übergehen. Sie konnte den Weg den die Energie in ihr nahm fühlen, sie begleiten. Zu ihrer Überraschung erkannte sie den magischen See, der tief in ihr ruhte und die fließende Energie aufnahm. Es entstand ein Band zwischen dem Buch und ihrer Magie.

Mit jeder gelesenen Seite erfuhr Jasmina immer mehr über die Handhabung der Magie und deren Nutzen und Möglichkeiten. Es wurden Konzentrationsübungen beschrieben, die es ermöglichen die eigene Magie zu sehen und anzuwenden. Und immer wieder stand der innere See im Mittelpunkt der einzelnen Kapitel, der See als magisches Reservoir der nutzbaren Kräfte und Fähigkeiten. Jasmina war dermaßen in das Buch vertieft, dass sie gar nicht bemerkte wie die Zeit verging. Erst als sie im schwindenden Licht kaum noch etwas lesen konnte und ihre Augen vor lauter Anstrengung brannten, schloss sie erschöpft das dicke Buch.

Es war ihr kaum möglich, sich alles zu merken. Die Magie ist viel zu komplex und kann nicht in kurzer Zeit verstanden und angewendet werden. In ihrer Naivität ist Jasmina davon ausgegangen, sie schnell zu verinnerlichen, sie zu verstehen. Sie musste sich eingestehen, dass dies ein großer Irrtum war.

Und außerdem war sie auch viel zu müde, um weiterzulesen oder auch nur ein Fitzelchen dessen aufzunehmen, was über Jahrhunderte aufgeschrieben wurde.

Sie verstaute das Buch im Kleiderschrank und verschwand nochmal auf die Toilette, bevor sie sich ins Bett legte. Nach kurzer Zeit fiel sie in einen unruhigen Schlaf mit schnell wechselnden Traumbilder der vergangenen Tage.

Irgendwann verschwanden die Träume und Jasmina konnte tief und fest schlafen. Mit den ersten Sonnenstrahlen erwachten ihre Lebensgeister, sie fühlte sich erholt und bereit für den bedeutsamen Tag der Hexen.

Im Sanctum herrschte noch Ruhe, nur ganz wenige Schritte aber keine Stimmen waren zu hören. Jasmina mochte die frühen Morgenstunden an den Wochenenden, keine Hektik, kein schnelles Frühstück, keine Gedanken an Mandanten und Termine! Nur sie, ihre Gefühle und ihre Hände.

Sie schob die Bettdecke nach unten, rekelte sich und legte sich wieder auf den Rücken. Wie selbstverständlich fand eine Hand die Wölbung ihres Venushügels, den sie durch den Stoff des Slips mit sanften Druck streichelte. Die andere Hand schob sie unter das Shirt und strich über ihre Brüste, drückte sie und spielte verträumt mit ihren Brustwarzen. Sie mochte dieses spezielle Gefühl zwischen Erregung und Ruhe, es war angenehm und entspannend.

Wie schon am Morgen zuvor haftete ihr Blick auf dem Holzkästchen, das neben ihr auf dem Nachtschränkchen stand, und wieder überlegte sie, ob der Moment nicht geeignet wäre, den Inhalt zu nutzen. Jasmina zögerte kurz, griff dann aber doch nach dem Kästchen und öffnete es. Sie betrachtete den Inhalt mit einem Schmunzeln und strich mit den Fingerspitzen über die glatte Oberfläche. Form und Größe sagten ihr zu und der Gedanke es jetzt dort zu platzieren wo es dienlich sein soll, übte einen sinnlichen Reiz aus. Mit zwei Fingern griff sie nach der feingliedrigen Kette und hob das rosafarbene Quarzei aus seiner samtigen Form.

Trotz der warmen Raumtemperatur fühlte sich die Oberfläche kühl an, als sie das Ei in ihrem Bauchnabel ablegte und es betrachtete. Es sollte schon etwas vorgewärmt sein, überlegte Jasmina und nahm es wieder auf. Sie wusste, wie es auf Körpertemperatur gebracht werden kann; Jasmina nahm das Ei in den Mund und umspielte es mit ihrer Zunge.

Während ihre Zunge über die glatte Oberfläche leckte, schob sie ihren Slip nach unten und strampelte ihn über die Füße. Sie spreizte ihre Schenkel und fuhr sich durch ihre bereits feuchte Spalte, der Zugang war geöffnet. Das mit Speichel benässte Ei ließ sich problemlos einführen, Jasmina drückte es sanft in sich hinein, bis nur noch die Kette sichtbar war.

Mit geschlossenen Augen legte Jasmina den Kopf zurück und konzentrierte sich auf ihren Unterleib und ihren Vaginalmuskel, der das Quarzei nun fest umschloss.

So wie Lyra es ihr erklärt hatte, spannte Jasmina den Muskel rhythmisch an und entspannte ihn wieder. Gedanklich umschloss ihr Muskel kein Ei, sondern Finger die in sie hineingeschoben worden sind oder im Wechsel einen großer Schwanz, der sie mit kräftigen Stößen fickte.

Die Zeit verging und Jasmina wusste nicht, wie lange sie ihren Muskel trainiert hatte, als sie das Ei schließlich an der Kette aus ihrer Vagina zog. Vielleicht sollte ich das regelmäßig machen, überlegte Jasmina, es hatte ihr ein gutes Gefühl vermittelt.

Jasmina nahm das Ei mit ins Bad und wusch es gründlich ab, bevor sie sich auf die Toilette setzte und sich mit einem kräftigen Strahl erleichterte. Die Muskelarbeit hat die Blase ordentlich gereizt, grinste sie und presste die letzten Tropfen aus sich heraus.

Mit dem Ei in der Hand ging sie zum Bett und legte es vorsichtig in das Kästchen, als es an der Zimmertür klopfte.

„Augenblick bitte,“ rief Jasmina und griff nach dem Morgenmantel.

Sie hatte ihn noch nicht richtig angezogen, als die Tür geöffnet wurde und Sylas in ihr Zimmer trat. Schamlos betrachtete er Jasmina, die gerade noch den Morgenmantel schließen konnte.

Zornig fauchte sie Sylas an,

„Was ist an, „Augenblick bitte“, nicht zu verstehen! Du hast zu warten, bis ich dich hereinbitte, ist das klar!“

„Du bist nicht die erste Frau, die ich halbnackt gesehen habe,“ entgegnete Sylas respektlos, „und außerdem gibt es etwas Wichtiges, was ich dir mitteilen muss.“

„Was gibt es Wichtigeres als die Morgentoilette einer Frau! Ist das bei euch Feyn etwa anders? Also, geh raus und warte, bis ich soweit bin.“ Jasmina deutete auf die Tür.

„Was ich dir sagen soll, kann nicht warten, ich werde unten erwartet. Baren ist hier, der Sohn von unserem Herrscher Drystan ist geschickt worden. Er will dich sprechen! Du musst dich beeilen,“ drängte Sylas.

Jasmina zog die Augenbrauen hoch und schaute Sylas skeptisch an,

„Da wird der Herr noch etwas warten müssen, zumindest so lange, bis ich im Bad fertig bin und mich angekleidet habe. Was in dreißig Jahren nicht hinterfragt wurde, kann ja wohl noch etwas länger warten. Richte ihm aus, dass ich mich freuen würde, mit ihm zusammen ein Frühstück einzunehmen und mir dabei anhören könnte, was er zu sagen hat. Und jetzt…“ Jasmina machte eine Kopfbewegung in Richtung Tür.

Es waren sicher keine freundlichen Worte, die Sylas in der Feynsprache brummelte als er das Zimmer verließ und die Tür hinter sich zuwarf. Jasmina verriegelte die Tür und ging ins Bad.

Sie ließ sich so viel Zeit wie sie benötigte, um sich für den Tagesbeginn vorzubereiten. Der Kleiderschrank bot ihr eine ockerfarbene Leinenhose und eine weiße Bluse an, die sich sehr schön miteinander harmonierten. Die Hose saß stramm und umschmeichelte ihren Hintern in herausfordernde Art und Weise. Die Bluse war komfortabel geschnitten und fiel locker über ihren Busen. Ihr Haar hatte sie mit einem Haargummi gebändigt und trug es als Pferdeschwanz. Nach einem letzten prüfenden Blick in den Spiegel verließ Jasmina das Zimmer und nahm die Treppe in das Untergeschoss.

Schon von oben hörte sie Männerstimmen, die sich in einer ihr fremden Sprache unterhielten. Sie klang wie das Gebrummel von Sylas als er ihr Zimmer verließ. Als Jasmina den mittleren Absatz der Treppe erreichte, sah sie Sylas, der sich in einer angeregten Unterhaltung mit einem anderen Mann befand. Jasmina stockte beim Anblick dieses Mannes der Atem. Der Mann, offensichtlich ein Fey, hatte lange schwarze Haare, die zu seinen dunklen Augen passten, sein Gesicht war fast plastisch in einer wundersamen Perfektion. Er sah außerirdisch aus, als wäre er eine wandelnde Schaufensterpuppe.

Gekleidet war dieser Fey in einem maßgeschneiderten dunklen Anzug, einem weißen Hemd mit offenen Kragen und eleganten schwarzen Slipper. Der Anzug konnte seinen muskulären Körper kaum verbergen, der Stoff spannte sich über seine gewaltigen Oberarme und den säulenartigen Oberschenkel. Seine Haltung strahlte Selbstbewusstsein und Führungsstärke aus.

Sylas bemerkte Jasmina und machte den anderen Fey auf sie aufmerksam, beide schauten zu ihr hoch ohne ein Wort zu sagen.

Jasmina schritt die Treppe herab und schaute beide fragend an, bis sich Sylas entschloss, sie seinem Gesprächspartner vorzustellen.

„Baren, darf ich dir Jasmina vorstellen, ich habe sie von Whisperstone hierher begleitet.“ Sylas wandte sich Jasmina zu, „Jasmina, vor dir seht Baren Ashentide, der Sohn von unserem Führer Drystan Ashentide und dessen Thronfolger.“

Baren deutete eine Verbeugung an und fixierte Jasmina mit seinen dunklen Augen. Sein Blick wanderte kommentarlos über ihren Körper und blieb an ihrem Gesicht hängen,

„es freut mich dich kennenzulernen, Jasmina, die Kunde von deinem Erscheinen hat uns bereits in Feyrinor erreicht. Das Gehörte hat mich neugierig gemacht und ich wollte dich kennenlernen. Daher habe ich die Einladung zu der heutigen Initiationsfeier gerne angenommen.“

„Die Neugierde ist ganz auf meiner Seite,“ antwortete Jasmina mit einem zurückhaltenden Lächeln. „Das heutige Ritual ist ein guter Anlass, sich kennenzulernen. Schließlich scheint uns eine Gemeinsamkeit zu verbinden. Ich vermute, dass sich deine Neugierde genau darauf bezieht, auf die Gemeinsamkeit.“

„Sylas hat schon angedeutet, dass du einen klugen Kopf und eine schnelle Auffassungsgabe besitzt. Das erhöht den Reiz der Begegnung.“

„Unsere Begegnung reizt dich also, wie muss ich mir das vorstellen? Reizt dich meine Gegenwart oder mein möglicher Status?“

„Nun, Ich würde sagen beides. Aber darüber können wir uns gerne bei einem gemeinsamen Frühstück unterhalten. Unsere Gastgeberin war so freundlich uns einen Raum zu Verfügung zu stellen, in dem wir ungestört sind. Und ich muss zugeben, dass ich auch Appetit auf ein fettiges Toast mit Speck, Käse und Ei habe.“ Baran zuckte entschuldigend mit den Schultern.

Sylas wies auf einen Raum und öffnete die Tür. „Hier bitte, es ist alles vorbereitet!“

Baren ließ Jasmina den Vortritt und betrat nach ihr den Raum. Er nickte Sylas kurz zu, der die Geste verstand und die Tür von außen schoss.

Das Zimmer hatte eine akzeptable Größe, so dass ausreichend Platz für mehrere Bücherregale und einem Arbeitstisch vorhanden war. Auf dem Tisch, der wohl überwiegend als Schreibtisch genutzt wurde lagen die typischen Utensilien, die auf solch einem Tisch erwartet. Zusätzlich lag ein zugeklapptes Notebook aus einer dunklen Schreibunterlage. Neben dem Tisch konnte Jasmina einen Drucker erkennen. Vielleicht war das ja das Arbeitszimmer von Sabrisse, das sie freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Die Wände waren sparsam mit zwei Ölgemälden dekoriert, die vielleicht von Vera Winterstein zurückgelassen wurden. Sie zeigten Industrieanlagen, die im Rauch von mehreren Schornsteinen in der Nähe eines Flusses lagen. Die gleiche Anlage aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Vermutlich aus dem Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Auffallend in dem Raum war ein breiter, rot-blauer Läufer, der sie direkt zu einem breiten Fenster führte, vor dem ein mit reichlich leckeren Sachen gedeckter Tisch stand.

Baren stellte sich hinter einen der zwei Stühle und rückte ihn für Jasmina zurecht, dann nahm er ihr gegenüber auf dem zweiten Stuhl Platz.

„Bei diesem Duft von Speck, Eiern und Kaffee läuft mir das Wasser im Munde zusammen!“

Baran betrachtete die Auswahl von Brot, Brötchen, Croissants und Gebäck mit einem wohlwollenden Lächeln.

„Ich hoffe du hast entsprechend Appetit mitgebracht, hiermit,“ er deutete mit einer ausladenden Geste auf den Tisch, „könnte man eine ganze Armee verköstigen.“

„Du neigst zur Übertreibung, aber ja, ich verspüre einen aufkommenden Hunger. Seit gestern Nachmittag habe ich nichts mehr gegessen und getrunken.“ Jasmina ergriff die Kaffeekanne, schenkte sich ein und nahm sich ein Brötchen aus dem mit einem weißen Tuch abgedeckten Körbchen.

Bevor sie sich ihr Brötchen schmieren konnte, hielt ihr Baran eine kleine aufgeklappte Schatulle entgegen, in dem ein mattsilberner Ring lag.

„Oh, mit einem Antrag nach so kurzer Zeit des Kennenlernens habe ich nicht gerechnet,“ sagte Jasmina und schaute Baren verwundert an. „Du kommst aber auch gleich zur Sache, eine Verbindung von Cousin und Cousine hat doch was Verruchtes, nichtwahr?“

„Nein, nein, nicht was du denkst, obwohl….“ Baren grinste, aber beendet den Satz nicht. „Das hier ist ein Geschenk zu besseren Verständigung. Sobald du diesen Ring trägst und ihn um eine halbe Umdrehung am Finger drehst, kannst du unsere Sprache verstehen und sie auch sprechen. Unser Erster Magier, Xaphos, hat ihn entsprechend mit einem Zauber belegt.“

Jasmina schaute auf den Ring und dann auf Baren, „das könnte in der Tat sehr hilfreich sein, wenn ich mal mit anderen Feyn zu tun habe, die keine so gute Sprachbegabung haben wie du.“ Sie nahm den Ring aus der Schatulle und steckte ihn auf ihren linken Zeigefinger, der Ringfinger könnte möglicherweise zu Irritationen führen. „Vielen Dank, praktisch und sehr schön anzuschauen.“

„Wenn ich jetzt in unserer Sprache mit dir rede, sollest du alles verstehen können. Wollen wir es mal ausprobieren?“

„Ja, natürlich, fang an! Irgendwas nettes bitte.“

Baren lehnte sich zurück, überlegte einen Moment und schaute dann zu Jasmina,

„Du bist eine sehr interessante, intelligente und gutaussehende Frau, Jasmina. Ich glaube wir werden noch viel gemeinsam erleben, Cousine!“

Es war unglaublich, mit weit aufgerissenen Augen hörte Jasmina das Gesagte in einer Sprache, die ihr vollkommen fremd war, und trotzdem verstand sie jedes Wort.

„Du bist ein Charmeur, lieber Cousin, danke. Was wir gemeinsam erleben könnten, muss sich erst noch zeigen!“ Es war ihre Stimme, es waren ihre Gedanken, aber es war nicht ihre Sprache, die Jasmina über die Lippen kam. Und trotzdem klappte die Verständigung.

„Okay, zunächst beginnen wir mit einem gemeinsamen Frühstück. Alles andere wird sich entwickeln,“ antwortete Baren und angelte sich ein frisches Croissant aus dem Körbchen.

„Dann lass es dir schmecken! Aber eine Frage noch, als du mich vorhin an der Treppe so genau gemustert hattest, hast du da nach speziellen Merkmalen gesucht? Zum Beispiel nach spitz auslaufende Ohren?“

Mit einem entwaffnenden Lächeln neigte sich Baren vor und flüsterte,

„Vielleicht, du hast mich erwischt! Ich wusste doch, dass du clever bist. Ich würde schon gerne wissen wieviel Fey in dir steckt.“

Die nächste Stunde verbrachten beide in einer angeregten Unterhaltung und teilten einander so viel mit, wie sie preisgegeben wollten. Es blieben nicht viele Geheimnisse übrig.

Jasmina war überrascht, wie charmant so ein Koloss von Mann plaudern konnte und hatte den Eindruck, dass es auch Baran gefallen hat, wie sie miteinander umgingen.

Nach einer guten Stunde erschien Sylas und machte Baren darauf aufmerksam, dass sie noch ein Termin mit Selina hätten. Obwohl er die Feynsprache nutzte, verstand Jasmina jedes Wort. Erstaunlich dieser Ting, dachte Jasmina.

„Dann solltest du gehen, Baran. Ich bleibe hier und werde noch eine Tasse Kaffee trinken und mit Ruhe über unsere anregende Unterhaltung nachdenken.“

Baren erhob sich, nickte Sylas bestätigend zu und verabschiedete sich mit einer galanten Verbeugung von Jasmina.

„Wir werden uns heute ganz bestimmt noch sehen und unsere Verbindung vertiefen!“

Gemeinsam mit Sylas verließ er den Raum und ließ eine schmunzelnde Jasmina zurück.

Eine halbe Stunde später schlenderte Jasmina durch den parkähnlichen Garten und hing ihren Gedanken nach. Baren, überlegte sie, ist eine wahnsinnig männliche Person, die über ganz besondere Reize verfügt. Über Eine Ausstrahlung, für die sie durchaus empfänglich war. Sei vorsichtig, mahnte sich Jasmina.

Sie war nicht überrascht, als sie aus dem Augenwinkel Sylas auf der Terrasse stehen sah, wie er sie beobachtete. Mein Personenschutz, schmunzelte sie.

Am Pool angekommen, vernahm sie hinter sich Frauenstimmen, die aufgeregt durcheinander plapperten. Als Jasmina sich neugierig umdrehte, erkannte sie die vier Junghexen, für die an diesem Tag das wichtiges Ritual stattfinden sollte. Aus dem Unterkunftsgebäude kam eine weitere Person heraus und kam auf sie zu. Jasmina erkannte sie sofort, es war Sabrisse.

„Hallo Jasmina,“ begrüßte Sabrisse sie freudig, „wie geht es dir heute? Hast du den Ausflug zu Idril gut überstanden?“

„Ja, danke, mir geht es gut, auch wenn ich mich von den neuen, mir völlig unbekannten Eindrücken und Geheimnissen gerade ziemlich überrollt fühle. Es ist aber okay, ich werde damit umgehen müssen. Was ist mit dir, gebt es was Neues?“

„Ja, das gibt es! Ich wollte dir das eigentlich schon gestern erzählen, habe dich aber nirgends gefunden. Unsere oberste Hexe Celebrian, die Silberne Königin, hat verfügt, dass ich einen eigenen Clan übernehmen soll.“

„Das ist doch toll,“ freute sich Jasmina für Sabrisse, „also eine Beförderung wie man bei uns Sterblichen sagt. Das ist doch eine großartige Nachricht, gratuliere!“

Jasmina nahm Sabrisse in den Arm und gab ihr eine liebevolle Umarmung.

„Ja schon, aber das bedeutet auch, dass ich die Stadt hier verlassen werde und woanders hingehen muss. Ich weiß noch nicht wohin, ich weiß nur, dass es nach Süden gehen wird. Genaueres erfahre ich kurzfristig, vielleicht schon heute, von Selina.“

„Das ist jetzt doch nicht so toll,“ bedauerte Jasmina mit trauriger Stimme,“ gerade jetzt, wo wir uns so gut verstehen. Das ist blöd! Weißt du denn, wer deinen Zirkel übernehmen soll?“

„Nicht wirklich, ich habe allerdings eine Vermutung. Ein Mädel, das schon länger hier bei uns ist, nimmt gerade an einer Hexenschulung teil, möglicherweise wird sie meine Nachfolgerin. Aber auch diese Entscheidung wird kurzfristig getroffen und mitgeteilt. Es kann also sein, dass wir uns hier und jetzt ein letztes Mal sehen.“

Sabrisse machte ein ernstes Gesicht und versuchte, sich ihre Traurigkeit nicht anmerken zu lassen, konnte sie aber nicht ganz verbergen.

„Ich werde dich vermissen Jasmina! Du sollst wissen, dass ich dich sehr mag und es mir nicht leichtfällt, wegzugehen.“ Sabrisse machte ein entschlossenes Gesicht, und spannte sich an. „Dennoch, ich werde gehen, ich wünsche dir alles Gute! Pass auf dich auf, es wird viel über dich hereinbrechen.“

Sabrisse nahm Jasmina in den Arm, drückte sie fest an sich und flüsterte,

„Bevor ich jetzt noch anfange zu heulen wie ein kleines Kind, sage ich tschüss und auf Wiedersehen. Das meine ich wörtlich!“

Sabrisse löste sich von Jasmina, drehte sich um und ging schnell ohne sich nochmal umzudrehen in Richtung Villa.

Jasmina blieb noch einen Augenblick lang stehen, sah Sabrisse hinterher und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel. Schade, ausgerechnet jetzt, wo ich sie noch so gut hätte brauchen können, schoss es Jasmina durch den Kopf. Sie schüttelte missmutig den Kopf und schlug den Weg zur Terrasse ein, auf der noch immer Sylas stand, der sie die ganze Zeit über beobachtet hatte.

„Willst du mir eigentlich überall hin folgen, auch hier im Sanctum? Was soll denn schon Schlimmes geschehen?“

„Das ist nicht meine Entscheidung, mir wurde aufgetragen, auf dich aufzupassen, auf dich zu achten! Also mache ich das auch.“

„Und wie lange soll das gehen? Was wurde dir für ein Zeitrahmen genannt? Es kann ja nicht sein, dass du für Ewig wie eine Klette an mir hängen wirst.“

„Keine Ahnung, so lange halt wie es braucht. Ich habe gehört, dass gerade überprüft wird, ob sich Marwen, dein Vater, noch immer auf der Insel befindet, auf die er verbannt wurde. Wenn das bestätigt wird, könnte dein Schutz gelockert werden.“

„Na, dann hoffen wir mal, dass er noch dort ist und der Überwachungsspuk vorbei ist!“

„Wäre mir recht,“ betonte Sylas, „oder glaubst du, dass es mir Spaß macht, dich die ganze Zeit an der Backe zu haben.“

„Naja, es wird ja wohl Schlimmeres geben als sich unter Frauen zu bewegen, oder,“ funkelte Jasmina ihn an.

„Möglicherweise,“ feixte Sylas.

Jasmina ging um das Gebäude herum und betrat es durch den Haupteingang. In der Eingangshalle saßen wie immer zwei Hexen und bedienten die Schaltzentrale und überwachten die Monitore der verschiedenen Überwachungskameras. Jasmina wurde mit einem höflichen Lächeln begrüßt, während sie die Halle durchquerte und den Gang betrat, der auch zu Selinas Räumen führte.

Jasmina war am Ende des Ganges im Begriff, die Treppe zu den oberen Etagen zu betreten, als sich die die breite Tür von Selinas Zimmer öffnete und Selina heraustrat.

„Guten Morgen Jasmina, hast du einen Moment, wir müssen uns unterhalten,“ freundlich lächelnd hielt sie Yasmina die schwere Tür auf.

„Natürlich, gerne,“ entgegnete Jasmina und folgte der Clanchefin in das Zimmer.

„Ich habe dich gerade mit Sabrisse reden sehen,“ begann Selina das Gespräch. „Sie wird dich vermutlich über die letzten Entwicklungen informiert haben. Natürlich wird sie das, ihr versteht euch ja auch sehr gut. Die Entscheidung, die Celebrian getroffen hat, war sehr kurzfristig aber nicht überraschend. Sabrisse ist eine herausragende Führerin ihres Zirkels und hat es verdient, ihren eigenen Clan zu bekommen.“

„Das kann ich natürlich nicht beurteilen, aber es freut mich für sie, dass ihr so viel Vertrauen entgegengebracht wird. Ich werde sie vermissen!“

„Das verstehe ich, aber so sind die Wege, von denen wir nicht immer wissen, wohin sie uns führen. In Diesem speziellen Fall ist es ein breiter und heller Weg, den Sabrisse beschreiten wird und der sie aufwärts leitet.

„Ist denn ihre Nachfolge schon geklärt? Und liegt diese Entscheidung in deinen Händen, was eigentlich naheliegend wäre?“

„Das werde ichheute Nachmittagverkünden, bereite dich schon mal auf eine Überraschung vor!“

„Du sprichst in Rätseln, was sollte mich denn überraschen? Ich kenne noch nicht so viel Hexen deines Clans, als dass ich mir vorstellen könnte, wer infrage käme.“

„Abwarten, du wirst schon sehen. Ich werde es im Rahmen der Initiationsfeier verkünden. Es werden alle Hexen und unsere Gäste anwesend sein, aus der Mitte aller wird es jemand sein.“

„Du machst es spannend! Auch unsere Gäste sagtest du, das heißt Baren und Sylas werden auch dabei sein? Sie sind Feyn!“

„Bist du nicht auch eine halbe Fey?“

„Ja schon, ich bin aber auch zur Hälfte eine Hexe und von daher auch berechtigt an dem Ritual teilzunehmen, oder?“

„Natürlich, das ist richtig, aber die Anwesenheit der beiden Feyn macht das ganze eventuell etwas spannender,“ begründete Selina grinsend ihre Entscheidung. „Du wirst auf deinem Zimmer eine Kutte vorfinden, die traditionell bei solchen Ritualen getragen wird. Es genügt, wenn du ausschließlich diese tragen würdest.“

„Nur die Kutte,“ fragte Jasmina verwundert nach.

„Ja, nur die Kutte, die nach einer gründlichen Reinigung angelegt wird. So werden auch unsere vier Anwärterinnen heute erscheinen. Ich gehe davon aus, dass dir diese Tradition nicht unangemessen vorkommt. Die Regeln und der Ablauf wurden vor Jahrhunderten festgelegt und sind bisher nicht geändert worden.“

„Nein, ich habe damit kein Problem! Wann beginnt die Feier?“

„Ab 15:00 Uhrsollten alle vorbereitet sein! Das Erscheinen wird mit lauten Gongschlägen aufgerufen. Wir treffen uns alle im Untergeschoss, dort, wo du schon mal warst.“

„Ich werde da sein!“

„Sehr schön, ich freue mich.“

Jasmina war im Begriff den Raum zu verlassen und hatte schon fast die Tür erreicht, als sie von Selina zurückgehalten wurde.

„Eins noch,ab 12:00 Uhrgibt es im Speisezimmer eine leichte Mahlzeit. Es hat sich in der Vergangenheit bewährt, wenn der Magen nicht zu sehr belastet ist.“

Nach der kurzen Unterhaltung mit Selina begab sich Jasmina in ihr Zimmer um in dem Tome, dem alten Buch von Idril, noch etwas zu stöbern. Als sie ihr Zimmer betrat, fiel ihr sofort die bordeauxfarbene Kutte auf, die auf ihrem Bett lag. Die Farbe gefiel ihr, sie hatte so etwas Mystisches, geheimnisvoll Verruchtes an sich und erinnerte sie an einen Film, den sie als Teenager mal gesehen hatte. In dem Film entwickelte sich ein harmloser Maskenball in eine wilde Sex Orgie. Einige der Beteiligten trugen ähnliche Kutten. Wer weiß, überlegte Jasmina, wie sich das heute entwickeln wird.

Das Lesen in diesem geheimnisvollen Buch war für Jasmina sehr anstrengend, sie musste sich auf jeden Abschnitt, auf jedes Kapitel konzentrieren und sie häufig mehrmals lesen, bis dem inhaltlich folgen konnte. Die ersten Abschnitte beschäftigten sich mit grundlegenden Übungen, die für die Beherrschung und Kontrolle ihrer ererbten Kräfte elementar waren. Sie sollte immer wieder und immer schneller den Quell ihrer Magie, ihren inneren See finden. Also konzentrierte sich Jasmina darauf. Es gelang ihr auch nach mehreren Versuchen ihn vor ihren geistigen Augen zu sehen. Er hatte seine Größe nicht verändert und befand sich silbern glänzend tief in ihrem Inneren. Nun musste sie daran arbeiten ihn schnell und zuverlässig aufzurufen. Je schneller sie ihn fand, umso schneller könnte sie ihre Magie anwenden. So die Theorie.

Was sich bei ihr bereits verändert hatte, war die Verbesserung ihres Gehörs und eine immense Steigerung der Sehkraft. Immerhin ein Anfang.

Als sie Bewegungen auf dem Flur wahrnahm, schaute sie auf die Uhr und war erstaunt, dass es bereits nach12:00 Uhrwar, Zeit zum Essen zu gehen.

Als sie ihr Zimmer verließ, wäre sie fast gegen Sylas gestoßen, der vor ihrer Tür stand und offensichtlich auf sie gewartet hatte.

„Du schon wieder,“ knurrte sie und drängte sich an ihm vorbei. „Hier in der Villa wird mir schon nichts passieren, soll heißen, du musst mir nicht ständig auf der Pelle hocken. Solltest du nicht besser bei Baren sein? Der ist doch unter so vielen Hexen bestimmt eher gefährdet!“

„Mir passt es auch nicht, dein Kindermädchen zu spielen! Aber mein Auftrag ist genau definiert. Ich soll an deiner Seite sein und es darf dir nicht passieren. Also machen wir das Beste daraus, obwohl ich auch nicht davon ausgehe, dass dir hier etwas geschehen könnte. Ich begleite dich jetzt noch zum Speisezimmer und dann bist du mich los.“

„Ist das ein Versprechen,“ fragte Jasmina ironisch lächelnd. Sylas verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, konnte aber ein leichtes Grinsen nicht verbergen.

Nach einem freien Tisch suchend schaute sich Jasmina um und fand einen Zweiertisch, an der eine ihr hautnah bekannte Person saß.

„Hallo Lyra, darf ich mich zu dir setzen? Alleine macht mir das Essen keinen Spaß.“

„Natürlich, was für eine Frage, setz dich,“ antwortete Lyra freudig, „mir schmeckt es in Gesellschaft auch besser.“

Jasmina stellte ihren Teller, auf dem sich frischer Salat mit Putenstreifen und ein ordentlicher Schuss Joghurtdressing türmten, ab und setzte sich auf den freien Stuhl.

Ein Blick auf Lyras Teller zeigte ihr, dass auch sie sich für leichte Kost entschieden hatte.

Lyra begnügte sich mit einer kleinen Portion Seelachsfilet mit zwei Salzkartoffeln und ein paar gedünstete Karotten.

„Ich nehme an, dass du später bei der Feier auch dabei sein wirst,“ erkundigte sich Jasmina während sie ein Stück Putenfleisch mit ihrer Gabel aufspießte.

„Ja natürlich, ich muss mich ja um unsere Junghexen kümmern und sie für das Ritual vorbereiten. Mit drei anderen führe ich im Tempel eine rituelle Waschung der Mädchen durch, entferne störende Körperbehaarung und Öle sie gut ein. Das machen wir alles bevor die eigentliche Feier beginnt“

„Hattest du auch solch eine Initiationsfeier? Ich meine, musstest du dich auch einem Mann hingeben?“

„Ja, genau so wie es seit Jahrhunderten üblich ist. Du musst dir das als einen spirituellen Vorgang vorstellen! Die rituelle Vereinigung, also die spirituelle Kraft, dient als Transformation von der Jugend zum Erwachsenen.Der Akt der Vereinigung vertieft das Zusammengehörigkeitsgefühl und schafft eine starke Verbindung zur Gemeinschaft.“

„Es besteht doch aber die Möglichkeit, dass die Mädels dabei schwanger werden, oder nicht?“

„Eigentlich nicht, sie bekommen von uns vorher einen Trunk, der sie einerseits entspannt und andererseits eine Schwangerschaft verhindert,“ erklärte Lyra. „Diesen Trunk können übrigens auch alle anderen Hexen zu sich nehmen, wenn sie denn wollen,“ fügte sie augenzwinkernd hinzu.

„Du meinst, dass der Akt der Vereinigung motivierend auf Anwesende wirken könnte und sie dieses, wie sagtest du, dieses Zusammengehörigkeitsgefühl stärken wollen?“

„So in etwa,“ gab Lyra grinsend zu, „bisher hat sich die Feier meist so entwickelt, und sie endete erst zu sehr später Stunde!“

„Oh, das kann ja heiter werden! Deshalb wahrscheinlich auch die Empfehlung unter der Kutte nichts weiter zu tragen. Wie verwerflich,“ lachte Jasmina und widmete sich wieder ihrem Salat.

Nachdem beide ihre Mahlzeit eingenommen hatten, begab sich Lyra in den unteren Bereich des Hauses, um alles für die körperliche Reinigung der vier Kandidatinnen vorzubereiten. Jasmina verließ ebenfalls das Speisezimmer und musste dabei an dem Tisch vorbeigehen, an dem Baren und Sylas mit den zwei männlichen Hexen zusammensaßen und sich angeregt unterhielten. Worüber, konnte sich Jasmina gut vorstellen. Sie nickte den Männern im Vorbeigehen lächelnd zu und war auch schon draußen. Sie sah nicht, dass Baren ihr mit feurigen Blicken hinterherschaute.

In ihrem Zimmer angekommen entkleidete sie sich, suchte ihre Duschutensilien zusammen und schlüpfte in ihren Morgenmantel. Kurze Zeit später stand sie im Entspannungsbereich mit einigen anderen laut schnatternden Hexen unter der Dusche und bereitete ihren Körper gründlich auf das vor, was an dem Tag passieren könnte.

Die Zeit danach verbrachte Jasmina auf ihrem Zimmer, die Tür hatte sie sicherheitshalber hinter sich abgeschlossen, so konnte Sylas nicht wieder unaufgefordert ihr temporäres Reich betreten.

Nach einer gründlichen Rasur betrachtete sich Jasmina zufrieden im Spiegel und strich mit der Hand über die nun wieder wunderbar glatten Stellen. Um die Haut zu beruhigen, trug sie dort eine wohlriechende Lotion auf, wo kurz zuvor die scharfe Klinge ihres Rasierers drüber glitt. Anschließend rieb sie sich mit einem feinen Body Öl ein.

Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass sie noch anderthalb Stunden Zeit hatte, bis die Zeremonie beginnen sollte. Jasmina legte sich aufs Bett, schloss die Augen und hing ihren Gedanken nach.

Während Jasmina sich entspannt ausruhte und darüber sinnierte was an diesem Tag und überhaupt alles geschehen würde, wurden die vier Junghexen im Untergeschoss auf die Initiationsfeier vorbereitet. Lyra und drei weitere Hexen hatten die jungen Frauen in den Tempel geführt, um dort mit der rituellen Reinigung zu beginnen.

Am Anfang standen Atemübungen, wie sie die vier Frauen in den letzten Tagen gelernt hatten. Mit diesen Übungen traten sie in die Phase der Meditation ein, um den Geist wie auch den Körper zu beruhigen und zu reinigen.

Vor der eigentliche Waschung musste nach altem Brauch eine Enthaarung durchgeführt werden. Dazu entledigten sich die vier Aspirantinnen ihrer Kleidung und legten sich auf vorbereitete Liegen. Nicht ohne sich vorher nochmal grinsend anzuschauen. Offensichtlich schien ihnen die ganze Prozedur nicht unangenehm zu sein.

Mit jeweils einer kleinen Schale mit einer speziellen Paste, stellten sich Lyra und die anderen drei Hexen neben die Liegen, und begannen bei den jungen Hexen die Paste dort aufzutragen, wo es notwendig erschien. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Intimbereich, in dem die warme Paste vorsichtig aber gekonnt auf die Haare aufgetragen wurde. Ein leichter Zitronenduft machte sich in dem Raum breit.

Die Mädchen lagen mit gespreizten Schenkel auf dem Rücken und beobachteten, wie die Paste einmassiert wurde. Aliya schielte kurz zu den anderen drei Junghexen und konnte erkennen, dass denen die Behandlung durchaus gefiel.

Mit einer schnellen Bewegung wurde die Paste nach dem Einmassieren abgezogen, sodass die Haare an ihr hängen blieben. Nach und nach wurden so alle Haare die überflüssig waren entfernt. Am Ende der Prozedur hatten die Mädchen eine wunderschöne glatte Haut.

Im Anschluss wurden die Junghexen im Duschbecken mit einem weichen Schwamm und Naturseife gründlich abgewaschen. Dort, wo noch Reste der Paste erkennbar war, wurde diese besonders sanft entfernt.

Mit flinken Bewegungen erreichten die Schwämme alle Regionen der Mädchen und sorgten für Frische und Wohlbefinden. Ab und zu wurde die Reinigung mit leisen Seufzern begleitet.

Abschließend erhielten die jungen Hexen eine leichte Massage, bei der ein feines Körperöl aufgetragen und in die Haut einmassiert wurde. Die langen Haare wurden ihnen zu akkuraten französischen Zöpfe gebunden. Damit waren die Vorbereitungen beendet und sie durften weiße, bodenlange Kutten mit Kapuzen anziehen.

Lyra führte die Gruppe der älteren und der jungen Hexen in einen kleinen Raum, der an den Zeremoniensaal angrenzt. Dort sollten sie bis zum Beginn des Initiationsritual warten. Ihre Nerven waren angespannt wie ein Gummiband, sie bekamen Herzrasen und glaubten gleich explodieren zu müssen. Andererseits mischte sich auch Vorfreude in ihre innere Unruhe, Vorfreude auf den Wechsel von Jugend in das Erwachsene.

Jasmina schrak hoch, als sie die dumpfen Gongschläge, das Signal für die Eröffnung der Feierlichkeiten, vernahm. Sie wusste, dass sie nun nur noch zehn Minuten Zeit hatte, um sich fertig zu machen. Sie erinnerte sich daran, dass im Bad ein Flakon Eau de Parfum Dior Sauvage stand, von dem sie etwas auftrug. Die Kutte passte wie erwartet sehr gut und umschmeichelte ihre femininen Formen. Sie schlüpfte in die bequemen Pantoffeln und zog die Kapuze über die offenen Haare.

Als sie aus dem Zimmer trat, stand ihr Sylas, eingehüllt in einer hellblauen Kutte, die seinen muskulösen Körper fest umschloss, bereits gegenüber und betrachte sie wohlwollend nickend.

„Hinreißend, du wirst heute bestimmt viel Spaß haben!“

Jasmina zog eine Augenbraue hoch, ignorierte aber die Anspielung.

Gemeinsam mit vielen anderen Frauen begaben sie sich auf den Weg zum Untergeschoss, zum Festsaal.

Schon im Gang zum Saal nahm Jasmina die Düfte von verschiedener Herkunft wahr. Noch waren es diffuse Gerüche, doch mit jedem Schritt den sie machten und sich dem großen Raum näherten, wurden sie intensiver, harmonischer und berührten Jasminas Sinne.

Entschlossen betraten sie den im Halbdunkel befindlichen Saal und wurden von einer ganz besonderen Atmosphäre begleitet.

Jasmina bekam unwillkürlich eine Gänsehaut, als sie die unzähligen Öllampen mit ihren warmen Lichtern sah und gleichzeitig die Düfte einatmete, die sie ausstrahlten. Überall an den Wänden verteilt, züngelten ihre Flammen und warfen ein beruhigendes warmes Licht auf die bereits anwesenden Personen.

Vor den Öllampen lagen kleine Bündel zusammengefasster Kräuter, die den Duft im Raum unterstützten. Jasmina konnte nun ein paar dieser berauschenden Düfte, den ihre Nase einsog unterscheiden. Es waren die Düfte von Rosen, Jasmin, sie musste unwillkürlich lächeln, Sandelholz, Ylang Ylang, Zimt und Zypresse. Eine Mischung, die ausschließlich dafür zusammengestellt wurde, um alle im Raum befindlichen Personen sinnlich auf das Kommende einzustellen.

Aus unsichtbaren Lautsprechern erklang leise sphärische Musik, die die allgemeine Stimmung förderte.

Der Raum hatte sich gefüllt, die letzten Nachzüglerinnen schlossen sich dem Halbkreis an, der sich um die beiden altarähnlichen Tischen gebildet hatte. Die vorderen Plätze waren offensichtlich sehr begehrt, es wurde flüsternd gedrängelt, bis jede ihre gewollte Position eingenommen hatte.

Die Kerzen der großen Kandelaber erhellten die Flächen auf den Tischen und ließen die feinen Stickereien der Tücher mit ihren Flammen blinken.

Jasmina fanden eine Platz neben dem Podest, von dort hatten sie eine gute Sicht auf die die zwei quer vor ihnen stehenden Tische.

„Sobald Baren hier ist, werde ich zu ihm gehen und das ganze Getue mit ihm gemeinsam anschauen,“ flüsterte Sylas Jasmina ins Ohr. „Hier bist du meiner Meinung nach nicht gefährdet, also kann ich dich ruhigen Gewissens unter den vielen Damen zurücklassen.“ Sylas schaute sich grinsend um.

„Das ist eine gute Idee, nicht dass die Damen später noch über dich herfallen. Zu zweit könnte ihr euch der Avancen auch bestimmt besser erwehren,“ antwortete Jasmina mit einem ironischen Unterton.

„Sicher, aber ob du das auch kannst, ist mehr als fraglich,“ schoss Sylas mit einem breiten Grinsen zurück.

Jasmina ließ ihren Blick über die Anwesenden wandern und musste feststellen, dass sie viele von ihnen vorher noch nie gesehen hat. Die Kontakte zu den in der Villa wohnenden Hexen war auch ziemlich spärlich, eigentlich kannte sie nur die zwei aus der Eingangshalle, Lyra und ihre sinnlichen Hände sowie Sabrisse, Aliya und natürlich Selina. Wobei Sabrisse ja nicht mehr da war, sie hatte sich gen Süden verabschiedet. Alle anderen hat sie bestenfalls beim Essen gesehen, oder sie wohnten gar nicht in dem Sanctum.

Im Gedränge auf der anderen Seite des Podestes glaubte Jasmina dennoch ein vertrautes Gesicht erkannt zu haben. Eine blonde Hexe mit kurzen Haaren, die gerade kurzzeitig die neben ihr stehenden überragt hatte. Als Jasmin die Personengruppe genauer betrachtete war sie weg, war nicht mehr zu sehen. Da werde ich mich wohl getäuscht haben überlegte Jasmina und scannte die erwartungsvoll Wartenden weiter. Ihre nach dem Besuch bei Idril geschärften Sinne nahmen die aufkommende Erregung der Hexen um sie herum durchaus wahr und musste sich eingestehen, dass das zu erwartende Schauspiel auch bei ihr eine anregende Spannung verursachte. Der ganze Raum dampfte förmlich vor östrogengeschwängerter Luft, es entstand eine ganz besondere, die Libido steigernde Atmosphäre.

Dann erklangen endlich die erwarteten drei Gongschläge, die die Clanmutter ankündigten. Es trat absolute Ruhe ein, als Selina mit ihrem Feyngast den Raum betrat und mit erhobenen Haupt zu dem Podest schritt und auf ihrem Thron Platz nahm. Ihre dunkle, bordeauxrote Kutte umspielte ihren fraulichen Körper, die unzähligen goldenen Stickereien funkelten im Schein der flackernden Kerzen. Ihr schwarzes Haar, das aus der Kapuze herausquoll umrahmte ihr aristokratisches Gedicht.

Zu ihrer Rechten ließ sich Baren mit einer geschmeidigen Bewegung auf den mit Schnitzereien verzierten Stuhl nieder. So wie Sylas trug auch er eine hellblaue Kutte, wie sie Gästen vorbehalten sind. Unter dem dünnen Stoff zeichnete sich sein athletischer Körper deutlich ab und regte Jasminas Fantasie an. Sie konnte nicht anders, als ihn die ganze Zeit anzustarren, sie war fasziniert von den feinen Linien seines Gesichts und dem Funkeln seiner dunklen Augen. Sie spürte wie sich ihre bisher verborgene Magie meldete und ein Kribbeln ihren Körper durchströmte, sie zog an ihr, als wäre Baren ein magischer Magnet. Plötzlich schaute Baren sie direkt an und erwischte sie dabei wie sie ihn anstarrte, ein flüchtiges Lächeln ließ sein Gesicht weicher erscheinen. Weicher aber auch wissend.

Der Stuhl zu Selinas linken Seite blieb frei.

Ein leises Raunen ging durch die Reihen, als sich zwei in tief schwarzen Kutten gehüllte Personen rechts und links neben dem Podest positionierten, ihre Gesichter durch wurden die weit nach vorne gezogene Kapuzen verdeckt. Mit gesenktem Kopf blieben sie regungslos stehen.

Jedem im Raum war dennoch klar, um wen es sich handelte. Es waren Moran und Roderic, die beiden männlichen Hexen, denen an diesem Tag eine wesentliche Aufgabe zukam. Sie mussten sich mit den vier noch nicht anwesenden Junghexen vereinigen, sie entjungfern und zu erwachsenen Frauen machen.

Als sich Selina von ihrem Thron erhob wurde es schlagartig still im Raum, kein Ton, kein Flüstern war zu hören, die Musik war ausgeschaltet.

Mit ruhigem Blick schaute sie auf alle Anwesenden, begrüßte sie mit fester Stimme und erklärte, dass sich zu dieser bedeutsamen Zeremonie zwei Gäste aus Zargos, dem Reich der Feyn, aufgrund ihrer Einladung eingefunden haben. Sie deutete auf Baren und den hinter seinem Stuhl stehenden Sylas. Beide nickten Selina dankend zu.

Jasmina registrierte grinsend, dass einige der Hexen die beiden mit ihren Blicken verschlangen, so als wenn sie jeden Augenblick über sie herfallen würden. Das kann ja lustig werden, dachte sie.

Da alle wussten warum sie sich an diesem Tag hier eingefunden haben, verzichtete Selina auf ausführliche Erklärungen und bedankte sich nur kurz bei den beiden männlichen Hexen, dass sie sich für das Ritual zur Verfügung gestellt haben. Manch eine Hexe konnte bei diesen Worten ein Kichern nicht unterdrücken. Selina schaute die Hexen strafend an, konnte aber selber den Anflug eines Lächelns kaum verbergen.

Abschließend verwies Selina auf die spirituelle Tradition dieser Initiationsfeier und auf die sich daraus ergebene Verbundenheit mit dem Clan.

Nach einer kurzen Pause erklärte Selina mit einem Blick auf den leeren Stuhl zu ihrer Linken, dass die Zirkelführerin Sabrisse kurzfristig eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hätte und ab sofort einen Clan im Süden übernommen habe. Da der Stuhl aber nicht verwaist bleiben darf, hat sie eine neue Zirkelführerin bestimmt, die sie nun mit einer einladenden Geste auf das Podest bat.

Aus dem Hintergrund rechts vom Podest löste sich eine hochgewachsene Person und schob sich durch die Gasse von Hexen, die sich vor ihr auftat. Als sie das Podest erreichte, verneigte sie sich vor Selina und schob ihre Kapuze leicht nach hinten, sodass alle ihr Gesicht erkennen konnten.

„Habe ich mich doch nicht geirrt,“ schnaufte Jasmina mehr zu sich selbst. Sie kannte die Frau, die nun mit grazilen Bewegungen das Podest betrat, sich umdrehte und vor dem freien Stuhl stehen blieb. Sie hatte sie genau hier in diesem Gebäude kennengelernt, sie war eine studentische Aushilfskraft von Vera Winterstein, glaubte Jasmina zumindest. Nur zu der Zeit hatte sie keine Ahnung davon, dass es in ihrem Umfeld Hexen gab, eine absurde Vorstellung aus damaliger Sicht.

Unter Applaus der Umstehenden stellte Selina sie vor,

„Die Nachfolgerin von Sabrisse und neue Zirkelführerin, Ricke!“

Ricke verbeugte sich erneut vor Selina und anschließend vor allen Anwesenden. Als der Applaus verklang setzte sie sich auf den Stuhl, auf den Platz der Führerin des Hexenzirkels. Ihre Haltung strahlte Selbstbewusstsein und Führungsstärke aus als sie ihren Blick über die Anwesenden gleiten ließ. Die eine oder andere Hexe grüßte sie mit einem angedeuteten Nicken oder mit einem zurückhaltenden Lächeln. Als sie unter den eng stehenden Frauen Jasmina erkannte, erreichte das Lächeln auch ihre funkelnden Augen und signalisierten Jasmina ihre Freude über deren Anwesenheit.

Selina hob ihre Hand und es wurde umgehend ruhig im Saal. Mit ruhigen Worten erklärte sie, dass es nun zu dem eigentlichen Grund ihrer Zusammenkunft kommen wird, zu dem Initiationsritual. Vier Junghexen werden an diesem für sie so wichtigen Tag von der Jugend in die Welt der Erwachsenen eintreten und sich auf einer spirituelle Ebene mit der Gemeinschaft vereinigen. Die vier haben in den zurückliegenden Monaten bewiesen, dass sie zurecht in den Kreis der Hexen, in den Clan, aufgenommen werden können.

Selina nannte ihre Namen, Aliya, Azura, Tauriel und Galadriel und ergänzte, dass sie der Tradition entsprechend für das Ritual vorbereitet wurden.

Das gleiche traf auch auf Moran und Roderic zu, die die Vereinigung vollziehen werden.

Auf ein Nicken von Selina erscholl wieder die sphärische Musik und aus einem mit einem Vorhang verdeckten Durchgang kamen mit langsamen Schritten die in weißen Kutten gekleideten jungen Hexen. Begleitet wurden sie von den vier älteren Hexen, die sie bereits den ganzen Tag betreut hatten. Zwei vor ihnen, zwei hinter ihnen.

Vor dem Podest machten sie halt und verneigten sich vor der Clanmutter. Selina begrüßte sie mit einem freundlichen Lächeln und fragte sie, ob sie bereit seien, den Schritt in die Gemeinschaft zu machen. Alle vier antworteten mit einem überzeugend klingenden „Ja“.

Auf ein weiteres Zeichen hin erschien eine Hexe mit einem Tablett, auf dem vier gleiche Gläser mit einer trüben Flüssigkeit und zwei ebenfalls gleiche Gläser mit einer transparenten Flüssigkeit standen.

Zunächst wandte sie sich an die vier jungen Hexen, jede nahm eines der vier Gläser und trank es in einem Zug aus. Ein zustimmendes Raunen ging durch die Reihen der Hexen, die jedes Detail vor ihnen genau beobachteten.

Nun begab sich die Hexe mit dem Tablett zu den beiden männlichen Hexen, die sich jeder ein Glas nahmen und es zügig austranken.

Jasmina erinnerte sich an Lyras Worte, die von einem stimulierenden Trunk sprach, der vor der Vereinigung gereicht wird. Für die Junghexen, den männlichen Hexen wie auch für alle Anwesenden, wenn sie es denn wollten. Das waren dann wohl die Halbgefüllten Gläser am Eingang zum Festsaal, von denen sich fast alle bedient hatten. Jasmina hatte darauf verzichtet, da sie nicht genau wusste, was sie da zu sich nehmen würde. Außerdem war sie davon überzeugt, von der Zeremonie ausreichend angeregt zu werden. Und wenn nicht, dann wäre da ja noch ihre Magie, die ihr den Weg leiten würde. Wie als Bestätigung sandte diese ein wohliges Kribbeln durch ihren Körper.

Während sich die Junghexen mit ihren Begleiterinnen wieder zurückzogen, blieben Moran und Roderic an ihrem Platz stehen.

Wieder ertönte ein Gongschlag und wieder teilte sich der Vorhang des Durchganges, zwei Junghexen, Azura und Galadriel, erschienen gefolgt von zwei der älteren Hexen. Mit ruhigen Schritten und stolz erhobenem Kopf gingen sie zu den Tischen und blieben jeweils vor einem stehen. Gebannt beobachteten die Umstehenden die jungen Hexen, rückten, um besser sehen zu können, etwas näher an die Tische heran und warteten mit erregter Konzentration auf den Akt der Vereinigung, auf die Aufnahme der Aspirantinnen in ihre Gemeinschaft.

Die begleitenden Hexen stellten sich hinter die beiden Anwärterinnen und warteten auf ein abgesprochenes Zeichen von Selina. Als diese sich an die weiche Polsterung ihres Throns lehnte und die linke Hand dabei kaum merklich anhob, flüsterten sie den Junghexen etwas ins Ohr, woraufhin diese ihre Arme zu Seite streckten. Die älteren griffen nach den Kragen der weißen Kutten, öffneten sie und ließen sie zu Boden gleiten.

Azura und Galadriel standen nackt vor der Gemeinschaft, den Blicken aller ausgesetzt. Ein Schnalzen und leises Gemurmel erfüllten den Raum, jede Hexe wollte sehen, ob der Tradition Genüge getan wurde und die beiden jungen Frauen von jeglicher störenden Behaarung befreit waren. Die prüfenden Blicke richteten sich in erster Linie auf den Schoß der beiden; zufrieden stellten sie fest, dass der Tradition gefolgt wurde. Kein Härchen war zu sehen, nur glatte, von Öl schimmernde Haut war zu erkennen. Auch der verabreichte Trunk zeigte seine Wirkung, die Schamlippen von Azura und Galadriel waren ausreichend durchblutetet und ließen einen Blick auf den feuchten Eingang in ihre Mitte zu.

Auf Weisung der älteren Hexen legten sich die beiden so auf die Tische, dass sie die aufgestickten Umrisse eines Körpers ausfüllten, die Arme neben dem Körper, die Beine gespreizt. Aus einer tönernen Schale träufelten die älteren eine ölige Flüssigkeit auf die jungen Frauen, über die Brüste, den Bauch und auf die Vulva. Mit langsamen Bewegungen verteilten sie die im Schein der Kerzen glänzende Flüssigkeit. Ihre öligen Hände streichelten mehr, als dass sie nur verteilten. Ihre Hände strichen über die jungen Brüste, stimulierten ihre Brustwarzen und glitten über die flachen Bäuche zwischen die gespreizten Schenkel. Die Pforte zur Jungfräulichkeit glänzte aus einem Gemisch von Öl und Nässe, die feuchte Erwartung der Vereinigung.

Auf die flüsternden Anweisungen der Hexen winkelte die jungen Hexen ihre Beine an und rutschten etwas dichter an den Rand der Tische heran.

Während die Mädchen auf den Akt vorbereitet wurden, sind Moran und Roderic nach vorne getreten und standen nur noch wenige Schritte vor den Tischen. Wie bei den Jungen Hexen stellten sich zwei ältere hinter die beiden Männer und öffneten ihnen langsam ihre Kutten. Momente später fielen sie auf den Boden und die beiden standen in ihrer männlichen Pracht vor den gespreizten Schenkel der Mädchen.

Die Augen der zusehenden Hexen wurden immer größer, der Atem immer schneller, der Puls immer höher und das Raunen immer lauter. Sie hatten keine Augen mehr für andere, kein Ohr mehr für die entspannende Hintergrundmusik, sie hatten nur noch ein gesteigertes Interesse an dem, was halberigiert bei den beiden Männern zwischen ihren Schenkeln abstand. Zwei außerordentlich beachtliche Schwänze, die ihre wahrhafte Größe noch gar nicht erreicht hatten. Bei Moran war die Eichel bereits zur Hälfte freigelegt und zeigte sich gut durchblutet in einem zarten Rot. Roderic genoss das hexenhafte Interesse und drückte sein Becken leicht nach vorne, was seinen Schwanz prominenter aussehen ließ.

Sogar Baren und Sylas zogen ihre Augenbrauen anerkennend nach oben, wobei Baren seine Hände wie zufällig über die Mitte seines Körpers legte. Selina versuchte sich nichts anmerken zu lassen, rutschte aber auf ihrem Thron unruhig hin und her.

Die zwei erfahrenen Hexen stellten sich vor die Männer und begannen, wie auch bei den Mädchen, sie mit der öligen Flüssigkeit einzureiben. Über Brust und Bauch näherten sich ihre glänzenden Hände dem unteren Bereich, den sie mit ruhigen Bewegungen umkreisten. Erst als die ganze Region in Öl getränkt war, schenkten sie den nun aufrechtstehenden Schwänzen ihre Aufmerksamkeit. Sie umschlossen die geäderten Schäfte und ließen ihre Hände auf und ab wandern und legten die nun dunkelrot glänzenden Eicheln frei. Am Ende der Prozedur knieten sie sich vor die Männer, stülpten ihre Lippen über die prallen Spitzen und bewegten ihre Köpfe vor und zurück. Nicht lange, aber lange genug, damit die Schwänze ihre volle Größe erreichen konnten.

Sie erhoben sich wieder und traten wieder hinter Moran und Roderic.

Mit wippenden Schwänzen machte die beiden ein paar Schritte nach vorne, bis sie zwischen den weit gespreizten Beinen der jungen Hexen standen. Sie schauten nach unten und platzierten ihre Schwänze genau dort, wo sie sie im nächsten Augenblick zwischen die Schamlippen drückten und tief in den Mädchen eindrangen.

Ein nicht mehr so zurückhaltendes Stöhnen ging durch die Reihen der dicht gedrängten Zuschauerinnen und begleitete das Eindringen in die Jungfräulichkeit. Im Halbdunkel des Raumes fiel es nicht weiter auf, dass manche Händedie Wege unter die Kutten fand und sich auf feuchte Schöße legten. Entweder auf den eigenen oder dem der Nahestehenden.

Die beiden Männer drückten ihre Mitte gegen die Mädchen und nach wenigen Bewegungen hatten beide ihre Jungfräulichkeit mit einem intensiven Aufstöhnen verloren. Mit dem schwindenden Schmerz setzte bei den Mädchen die Lust ein und sie drückten ihre Becken jedem Stoß entgegen. Durch dieVorbehandlungenbereitsangespornt, dauerte es bei den Männern nicht lange, bis sie sich in den Mädchen ergossen und die Verbindung zur Erwachsenenwelt herstellten.

Sichtlich zufrieden zogen sich beide unter dem Applaus der Anwesenden mit immer noch steifen Schwänzen aus den Mädchen zurück, verbeugten sich kurz vor ihnen und begaben sich wieder zu ihren vorherigen Plätzen. Sie schlüpften in ihre Kutten und verharrten auf der Stelle.

Der Ring der Hexen um die beiden Tische ist enger geworden, aus Angst die Vereinigung nicht genau beobachten zu können, sind sie dicht gedrängt weiter nach vorne gekommen. Alle Augen waren auf die jungen Hexen gerichtet, die sich von den Tischen erhoben und in die bereitgehaltenen Kutten schlüpften. Mit einem erleichterten Gesichtsausdruck schauten sie in die Runde und verbeugten sich vor allen, insbesondere vor Selina, die sie lächelnd ansah.

Als die zwei älteren Hexen die grünblauen Tücher von den Tischen zogen und hochhielten, brandete nochmals Applaus auf; auf beiden Tüchern waren deutlich dunkle Blutflecken zu erkennen! Man ist der Tradition gefolgt, aus den jungen Mädchen sind erwachsene Hexen geworden.

Jasmina musste zugeben, dass sie das Ritual nicht unberührt gelassen hat, genauso wenig wie die meisten der anderen Hexen, die dichtgedrängt um sie herumstanden. Sie spürte ein deutliches Ansteigen der Magie um sie herum, spürte eine Unruhe unter den Hexen und sie sah eindeutige Bewegungen unter so mancher Kutte. Es war so offensichtlich was in den Reihen neben und hinter ihr geschah, dass Jasmina mitgerissen wurde von dem was sie sah und von dem was sie ahnte.

Sie konzentrierte sich auf ihren inneren See der Magie, den sie nach kurzer Zeit fühlen, ihn sehen konnte. Die Oberfläche war aufgewühlt und schlug Wellen, der See wurde größer und ihre Magie entwickelte sich, stieg in ihrem Körper nach oben und schwirrte unter der Haut. Jasmina spürte wie sich die Magie ihren Weg bahnte, wie sie versuchte mit anderen Kontakt aufzunehmen. Die Energie die sie fühlte befand sich in ihrer Mitte, befand sich in ihrem Schoß, in ihrer feuchten und erregten Muschi. Sie konnte nicht anders, sie musste sich berühren! Eine Hand stahl sich unter den glatten Stoff der Kutte und suchte den direkten Weg zwischen ihre Beine; ohne große Mühe konnte sie zwei Finger in ihr nasses und pochendes Loch schieben. Jasmina konnte ein Schnaufen der Erleichterung nicht unterdrücken und zog die Aufmerksamkeit einer Hexe neben ihr auf sich. Mit einem wissenden Grinsen deutete sie mit ihrem Kopf auf die Bewegungen unter ihrer eigenen Kutte. Kurz danach kam ihre Hand unter dem Stoff hervor und sie schob sich den Mittelfinger in den Mund, leckte ihn genüsslich ab und verdrehte die Augen.

Jasmina hätte fast losgeprustet, wenn nicht wieder ein Gongschlag erklungen wäre. Es war der Moment für die anderen zwei Junghexen gekommen, für Aliya dachte Jasmina. Die meisten Augen richteten sich wieder nach vorne, auf die zwei Mädchen die hereingeführt wurden und vor den Tischen stehen blieben. Es waren die rothaarige Aliya und die brünette Tauriel.

Sie schauten wie die anderen nach vorne, breiteten ihre Arme aus und warteten darauf von ihren Kutten befreit zu werden. Nachdem sie ihnen abgenommen wurden, standen sie für einen Moment vor unzähligen vor Lust funkelnden Augenpaaren und zeigten sich in ihrer nackten, jugendlichen Schönheit. Jasmina glaubte einen ganz kurzen Blick von Aliya aufgefangen zu haben. Einen Blick, der ihr Herz schneller schlagen ließ und sie in der Tiefe ihrer erregten Pussy traf. Sie dachte an den gemeinsamen Abend mit ihr und Sabrisse vor ein paar Tagen zurück, an dieses lustvolle Zusammensein, das sie nicht vergessen konnte. Sie hatte sich in der glattrasierten Mädchenmuschi verloren, sie geleckt, sie geschmeckt, sie so herrlich genossen.

Bevor sich Jasmina wieder einfing, lagen die beiden jungen Hexen bereits auf den Tischen in der vorbestimmten Position. Die Tücher waren zwischenzeitlich ausgewechselt worden, sie waren rein und sauber, so wie die Schöße der Mädchen.

Die Hexe neben Aliyas Tisch, Jasmina erkannte Lyra, griff nach der Schale mit dem besonderen Öl und benetzte Aliyas zarten Körper. Lyra konzentrierte sich auf die festen jugendlichen Brüste, strich mit ihren öligen Händen über die Hügel und streifte die rosafarbenen Brustwarzen. Aliya schloss ihre Augen, sie gab sich den erfahrenen Händen hin, die nun auf ihrem Bauch lagen und ihn sanft drückten, bevor sie das Öl über ihren Venushügel verteilte. Wie sie glänzt diese süße Erhebung, dachte Jasmina und strich mit der Spitze ihres Zeigefingers langsam und hoffentlich unbemerkt über ihre sensible Klitoris, oh Gott ist das irre gut!

Niemand achtete auf Jasmina, alle waren von dem fasziniert was vorne an den Tischen geschah oder waren mit sich selbst beschäftigt. Niemand stimmte allerdings nicht ganz, ein Augenpaar fixierte Jasmina seit geraumer Zeit und ließ sich keine ihrer Bewegungen entgehen. Baren konnte sich kaum noch zurückhalten als Jasminas Hand unter ihrer Kutte verschwand. Er ahnte was sie dort mit sich anstellte, er sah es förmlich vor seinen Augen, wie sie ihre feuchte Muschi streichelt und einen Finger in sich reinschiebt. Er konnte seine mächtige Erektion unter dem dünnen Stoff seiner Kutte kaum noch verbergen. Jedes Mal, wenn er seinen Schwanz nach unten drückte und seine pralle Eichel berührte, glaubte er zu explodieren. Seine wilde Magie trieb ihn fast dazu einen Platz zu verlassen, um sich über Jasmina herzumachen und sie vor aller Augen zu ficken, sie so lange zu ficken, bis sie vor Lust geschrien und um Gnade gebettelt hätte.

Wie Aliya wurde auch Tauriel von der anderen Hexe auf die Vereinigung vorbereitet. Ihr junger öliger Körper glänzte im flackernden Kerzenlicht und zuckte kaum merklich zusammen, als die Hexe ihren Schoß erreichte und sanft über die prallen Schamlippen glitt. Jasmina hatte den Eindruck, als wenn sich die Hexe beherrschen musste, um nicht einen oder mehrere Finger in die aufnahmebereite Muschi zu schieben. Nach einer letzten Berührung drückte sie Tauriels Schenkel auseinander und die junge Hexe winkelte ihre Beine an.

Als die männlichen Hexen vortraten, beendete Lyra ihre Unterstützung mit einem zarten Klapps auf Aliyas Schoß. Aliya nahm die gleiche Position wie Tauriel ein, die Beine angewinkelt und weit gespreizt. Jasmina verlor sich in diesem Anblick.

Moran und Roderic wurden die Kutten abgenommen, wieder ging ein Ächzen und Raunen durch die Reihen der Hexen als die zwei Schwänze sichtbar wurden. Wie schon beim ersten Mal traten die beiden Hexen neben die Männer, beträufelten deren Schwänze mit der öligen Substanz und begannen sie geübt zu massieren. Diesmal mussten sie aber auch die Hoden mit einbeziehen, damit das gewünschte Ergebnis erreicht wurde.

Dann war es soweit! Ihre Schwänze standen aufgerichtet, die Eicheln freigelegt, sie wippten bei jedem Schritt auf und ab als sich die Männer mit vor stolz geschwellter Brust den beiden Mädchen näherten. Die Geräuschkulisse hatte sich verändert, man vernahm nun leises Scharren der Füße und das raschelnde Reiben von Stoff. Der Ring um die Tische schloss sich fast. Es gab nur noch eine ausreichend breite Lücke vor dem Podest, damit von dort aus alles genau beobachtet werden konnte.

Selina hatte sich bequem zurückgelehnt und ihre Hände in den Schoß gelegt, konnte sie aber nicht ganz ruhighalten.

Dann war der Moment gekommen, Moran und Roderic standen zwischen den gespreizten Schenkel und rieben ihre Schwänze an dem Nass der beiden jungen Hexen. Langsam schoben sich die dunkelroten Spitzen zwischen die Schamlippen, teilten sie auseinander und glitten auf dem von Film von Öl und Mädchennässe in sie hinein. Aliya zog die Luft scharf ein als sie den dicken Schwanz von Moran in sich spürte und Tauriel riss ihre braunen Augen weit auf und grub ihre Fingernägel in das feine Tuch, als sie von Roderics Schwanz penetriert wurde.

Noch hatten die Schwanzspitzen die unversehrten Hymen der Mädchen nicht erreicht, noch bewegten sie ihre Schwänze zurückhaltend, wollten dieMacht über die jungen Hexen auskosten. Aber sie hatten eine Aufgabe zu erfüllen, sie mussten einer Tradition folgen; also schoben sie ihre Hüften nach vorne und drangen tief in die jungfräulichen Schöße ein.

Aliyas Reaktion hörte sich an wie das Knurren, das Jaulen eines Hundewelpen, während Tauriel, von dem Angriff auf ihre Unberührtheit überrascht, einen spitzen Schrei von sich gab.

Bevor es den Mädchen bewusst war, dass sie nun zur Frau gemacht wurden, hatten die beiden Männer ihr Sperma in sie geschossen und sie mit Gemeinschaft verbunden.

Moran und Roderic verbeugten sich kurz vor den nun vollwertigen Hexen und machten einen Schritt zurück. Ihre Schwänze flutschten schleimig aus den beiden Frauenschößen.

Jasmina hatte Aliya keinen Augenblick aus den Augen gelassen, verfolgte mit Herzklopfen was mit ihr geschah. Ihre Magie hatte wieder begonnen in ihrem Körper hin und her zu geistern, wie entfesselt schoss sie gegen ihre Haut, wollte freigelassen werden, wollte sich austoben.

Es war ein erregendes Bild als Moran seinen Schwanz in sie hineinschob, so erregend, dass Jasmina ihren Finger tief in ihre triefende Spalte schob und sich dem Rhythmus von Morans Bewegungen anpasste. Ihr Verlangen nach Befriedigung stieg ins Unermessliche. Ihre Magie war kaum noch zu bremsen als etwas Merkwürdiges geschah. Sie sah ein grelles in roten Farben leuchtendes Band, eine andere ihr unbekannte Magie hatte von ihr Besitz ergriffen, umschlang ihre eigene Magie und schien mit ihr zu tanzen.

Ihr Finger bewegte sich noch immer in ihrer Muschi, trieb sie vorwärts. Ihr wurde plötzlich ganz heiß, sie spürte jemanden dicht hinter sich, spürte wie sich ein muskulöser Körper gegen sie lehnte, spürte eine harte Erektion, die gegen ihren Po stieß.

Sie hörte das Knurren, das Jaulen von Aliya, hörte aber auch eine leise dunkle Stimme, die bei ihr eine Gänsehaut verursachte,

„Gib mir deine freie Hand,“ forderte die Stimme sie auf, „mit der anderen mach weiter, was du begonnen hast!“

Ohne sich dagegen zu wehren reichte sie ihre rechte Hand nach hinten, der Stimme entgegen. Die Person hinter ihr stellte sich etwas seitlich, ergriff Jasminas Hand und schob sie unter ihre Kutte, wo ein harter Schwanz auf sie wartete.

„Nimm ihn in die Hand und sei gut zu ihm,“ hörte Jasmina die geflüsterte Aufforderung.

Während ihre eine Hand zwischen ihren Beinen war, begann sie mit der anderen den Schaft dieses Prügels zu massieren. Ihre Handfläche glitt über die geäderte Haut, fühlte wie der Schwanz zuckte, wenn sie fest zugriff und die Vorhaut nach hinten zog.

Jasmina war von einer Lust erfüllt, wie sie es schon lange nicht mehr erlebt hatte. Das ist magisch, das ist überwältigend, das ist so absolut geil raste es durch ihren Kopf. Sie atmete tief ein, nahm den Duft von Wald und Wildnis, von Wind und Wogen der von diesem Mann ausging intensiv wahr, er füllte ihre Nase.

Natürlich ahnte Jasmina,wer sich an sie herangeschlichen hatte, nein sie wusste,wessen Schwanz sie gerade wichste. Er gehörte Baren, der lustvoll in ihr Ohr schnaufte und gleichzeitig nach ihren Brüsten griff. Er zog ihre Kutte auseinander, legte seine warme Hand auf ihren Busen und massierte mal die eine, dann die andere Halbkugel, während seine andere Hand ihre Kutte hochraffte und ihre Pobacken zu kneten begann. Sein Griff hatte keine Spur von Zärtlichkeit, er war pure Gier und Wildheit. Seine Finger fuhren durch ihre Poritze weiter nach vorne, drückten auf die empfindliche Stelle zwischen Anus und ihrer nassen Fotze, massierten ihren Damm. Wäre da nicht das bisschen Gewebe und Haut zwischen ihren Fingern, hätten sie sich berühren können.

Die Magie in ihr wirbelte alles durcheinander, drehte und wandte sich um die andere, die wilde Magie, die in sie eingedrungen war und sie erobern wollte. Ihr magischer See erzeugte Welle um Welle und versuchte die fremde Magie abzuwehren.

„Lass das,“ flüsterte Baren, „ich bin stärker als du, hör auf dich zu wehren, lass es einfach zu!“

Jasmina schnaufte, sie spürte, wie ihre Magie dem Kampf nicht mehr länger standhalten konnte, eigentlich wollte sie es auch gar nicht mehr, sie wollte nur noch ihre Erlösung.

Als ein Jubeln aus den vielen Frauenkehlen aufbrauste, schaute Jasmina hoch und sah, wie hinter Aliya und Tauriel die Tücher mit dem eindeutigen Beweis der Vereinigung hochgehalten wurde. Die beiden Mädchen, jetzt Frauen, lagen sich glücklich in den Armen und schmiegten ihre nackten Körper aneinander, während die männlichen Hexen zum Podest gingen und sich ihre Kutten anzogen und ihre noch immer stattlichen Schwänze verdeckten.

Selina nickte ihnen zu, und reichte beiden verführerisch lächelnd ein Glas mit der Flüssigkeit, die sie zu Beginn der Zeremonie bereits getrunken hatten. Sie erhob sich von ihrem Thron, ordnete ihre Kutte und gab Moran ein Zeichen, ihr zu folgen. Sie verschwanden aus dem Blickwinkel von Jasmina in die Dunkelheit der hinteren Bereiche. Jasmina konnte sich lebhaft vorstellen, wie die beiden dort über sich herfallen werden. Schon diese Vorstellung heizte sie zusätzlich mächtig an und sie massierte den harten Schwanz in ihrer Hand noch schneller, noch fordernder.

„Warte,“ stöhnte Baren, „nicht hier, lass uns woanders hingehen, wo ich dich ficken kann, wo ich dich mit meinem Schwanz aufspießen und dich um den Verstand bringen kann.“

Die letzten Worte waren nur noch ein Knurren, ein tiefes animalisches Knurren, das Jasmina erzittern ließ.

Sie gab Baren Schwanz frei, drehte sich um und ergriff seine Hand, die gerade noch auf ihrem Arsch lag.

„Komm, es gibt da einen Raum, in dem wir ungestört sind!“

Barens Augen funkelten für einen Moment bernsteingelb, aber lange genug, dass Jasmina es erkennen konnte. Ihr Körper zitterte vor Erwartung und sie sah Bilder von dem, was Baren mit ihr alles machen könnte.

Sie eilten durch den Raum in den hinteren Bereich, vorbei an zwei nackten Frauen, die sich innig küssten und sich gegenseitig die Finger in ihre Mösen steckten. Vorbei an mehreren Hexen, die sich auf dem Boden liegend leckten und mit ihren Fingern alle Körperöffnungen erforschten. Und sie sahen ein paar Meter neben sich, wie Moran seinen wieder erhärteten Schwanz Selina von hinten tief in die triefen nasse Fotze schob. Selina hielt sich vorne über gebeugt an einem Stuhl fest und empfing jeden Stoß laut stöhnend.

Endlich erreichten sie die versteckte Kammer, Jasmina öffnete sie und sie huschten hinein. Wie erwartet war niemand im Raum, nur ein paar Gegenstände aus Vera Wintersteins Partykeller sollten dort verwahrt sein. Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatten, war es stockdunkel in der Kammer. Sie konnten einander kaum sehen, hörten nur ihren hechelnden Atem und fühlten ihre Hände auf den erhitzten Körper.

Baren zog Jasmina brutal an sich, presste seinen steinharten Schwanz gegen ihren Bauch und riss ihr die Kutte gleichzeitig vom Leib. Diese Heftigkeit schoss ihr dermaßen durch den Körper direkt zwischen ihre Beine, dass sie ganz weiche Knie bekam. Sie umklammerte den Körper von Baren und fühlte seine ausgeprägte Muskulatur, die breiten Schultern, die mächtigen Oberarme und den festen Bauch. Sie lehnte sich gegen ihn, bewegte ihre Hüfte hin und her undrieb sich an seiner Erektion.

„Schade, dass wir kein Licht haben,“ raunte sie ihm ins Ohr,“ zu gerne möchte ich deinen Schwanz sehen, bevor ich ihn in den Mund nehme.“

Keuchend hob Baren eine Hand, knurrte etwas Unverständliches und aus seinem Zeigefinger stieg eine kleine Flamme auf, die immer größer und heller wurde, und sich zu einer leuchtenden Kugel formte. Er gab der Feurigen Kugel einen leichten Stoß und sie flog hoch unter die Decke, dort schwebte sie über ihnen und gab so viel Licht ab, dass sie sich sehen konnten.

Was Jasmina sah, konnte nicht größer sein, sie starrte auf Barens riesigen steifen Schwanz, der etwas gebogen nach oben stand, die Vorhaut hatte sich zurückgezogen und eine dunkelrote Eichel freigelegt. Auf dem Schlitz in der Mitte zeigte sich ein kleiner Tropfen seiner Lust.

Jasmina griff nach seiner weit geöffneten Kutte, streifte sie über seine Schultern und schob sie langsam nach unten. Mit jedem Zentimeter den sich die Kutte dem Boden näherte, ging sie in die Knie, bis sie diesen herrlichen Schwanz genau vor sich hatte. Jasmina ergötzte sich an diesen harten Pfahl mit seinen ausgeprägten Adern, sie packte seinen festen Arsch und zog ihn zu sich ran. Mit der Zunge strich sie über seine Eichel, kostete von seiner leicht salzige Leidenschaft, was für ein Geschmack! Jasmina konnte und wollte sich nicht mehr beherrschen, sie öffnete ihren Mund und stülpte ihre Lippen über seine glühende Eichel, leckte über sie hinweg, über die Wulst, die sie umgab. Behutsam schob sie ihren Kopf nach vorne und nahm so viel von diesem Prachtstück in sich auf wie sie konnte, er stieß gegen ihren Rachen und Jasmina musste ein Würgen unterdrücken.

Nun bewegte Jasmina ihren Oberkörper vor und zurück, saugte kräftig an seinem Schwanz, umschloss ihn fest mit ihren Lippen und ließ sich in den Mund ficken.

Jasmina hatte das Gefühl auslaufen zu müssen, ihre Möse war klitschnass und weit geöffnet. Sie schob eine Hand zwischen ihre Schenkel, rieb ihre dicken Schamlippen und zog leicht an den inneren Labien bevor zwei Finger in ihre Scheide eintauchten. Sie fing an, sich selbst zu ficken, während sie an Barens Schwanz saugte.

Verwundert schaute sie hoch zu Baren, als er sich unvermittelt aus ihrem Mund zurückzog. Sein Schwanz, hart und nass von ihrem Speichel, ragte vor ihren Augen auf.

„Ich werde dich jetzt nehmen, Cousine, ich werde in dich eindringen und mich in dir ergießen!“ Baren nahm von einem an derWand stehenden Sessel zwei große Kissen und warf sie auf den Boden.

„Leg dich hin und spreize deine Schenkel, es ist soweit meine liebe Cousine!“

„Warum betonst du das,liebe Cousine, so sehr? Ist das nicht so?“

„Oh ja, das ist genau so, wie es sein soll! In unserer Familie gehen wir alle sehr innig miteinander um! Und wenn uns gerade danach ist, bumsen wir auch untereinander oder machen andere Dinge. Und jetzt bumse ich dich, mach die Augen zu und genieße.“

Was für eine versaute Familie dachte Jasmina, ob das alles wirklich so sein sollte? Die Antwort darauf ersparte sich Jasmina als Baren seinen harten Schwanz in sie hineinstieß. Sie wollte nichts anderes als genau das, Familie hin oder her.

Noch nie ist sie so ausgefüllt worden, noch nie ist sie so hart gefickt zu worden wie in diesem Moment. Sie schloss ihre Augen und gab sich hin.

Es war pure Leidenschaft und endlose Lust, die sie beide antrieb. Harte Stöße, lautes Stöhnen und hohe Wellen die sich urplötzlich bildeten und durch ihren Körper rollten. Sie spürte sie in der Brust, im krampfenden Bauch und ganz gewaltig in ihrer heißen Möse, ihr Orgasmus war übermenschlich, Jasmina wurde fast zerrissen als sie gleichzeitig mit Baren kam. Er entlud sich mit einer gigantischen Flut an Sperma in ihr, seine Schwanz zuckte so oft wie es nur ging, um alles in ihr zu lassen. Ihr Muschisaft und sein Sperma verbanden sich zu einem einzigen Fluss, der direkt in ihren magischen See floss.

Jasmina spürte, dass sich in ihr, dass sich mit ihr etwas verändert hatte, sie fühlte ihre Magie so intensiv wie noch nie zuvor. Ihre Magie und die von Baren hatten sich vereinigt! Sie hatten sich gegenseitig stärker gemacht, ein Bund geschlossen, dessen Band sie aneinander kettete. So kam es ihr zumindest vor.

Jasmina lag noch immer mit geschlossenen Augen auf den Kissen, als sich Baren über sie beugte und in ihr Ohr flüsterte,

„Ich werde dich jetzt lecken, dich von deinem Saft und meinem Samen reinigen. Bleib so und erschrick nicht!“

Warum sollte ich mich erschrecken, dachte Jasmina, es wäre nicht das erste Mal, dass meine Muschi geleckt wird.

Sie lehnte sich zurück und wartete. Noch geschah nichts, sie hörte nur ein unterdrücktes Knurren, ein Kratzen auf dem Boden und einen kurzen Lichtblitz, der vermutlich von der Feuerkugel herrührte. Die Reihenfolge könnte aber auch anders gewesen sein.

Also doch noch, Jasmina spürte die Zunge an ihrem Eingang, sie war erstaunlich rau und flink. Sie schleckte überall hin, über ihre Schenkel, ihre Schamlippen und auch besonders erregend über ihre Klitoris. Ohne es steuern zu können reagierte ihre Clit und wurde steif, noch empfänglicher für die geschickte Zunge. Sie spürte den warmen Atem auf ihrer Haut, ein angenehmes Gefühl! Dann suchte sich die Zunge den Zugang zu ihrem Inneren, schob sich zwischen die Schamlippen und schleckte ihre Muschi von innen aus. Was für eine lange Zunge dachte Jasmina und wurde sofort an den langen Schwanz erinnert, der kurz zuvor an gleicher Stelle war.

Jasmina rutschte unruhig hin und her, sie spürte wieder die so schöne erregende Lust, die langsam aber stetig in ihr aufstieg. Überwältigt von ihren Gefühlen legte sie die Hände auf ihre Brüste und presste sie zusammen, knetete sie heftig und spielte mit ihren harten Brustwarzen. Sie kniff sich bis zur Schmerzgrenze und genoss den abklingenden Schmerz, der durch das Lecken ihrer Pussy versüßt wurde. Als sie spürte, dass sich die geschickte Zunge aus ihr zurückzog, griff sie nach unten, um seinen Kopf wieder gegen ihre pulsierende Möse zu drücken.

Jasmina war irritiert, als sie was Weiches berührte, es fühlte sich an wie dichtes Haar, nein eher wie ein dichtes Fell. Als sie die Ohren erreichte zuckte sie zurück, sie waren lang und spitz. Entsetzt riss sie ihre Augen auf und starrte zwischen ihre Beine. Was sie dort sah brachte sie fast um den Verstand, ihr Herz schlug gewaltig in ihrer Brust und drohte zu platzen. Zwischen ihre gespreizten Schenkel stand ein Tier, ein schwarzer Wolf, der sie aus seinen bernsteinfarbenen etwas schräg stehenden Augen anstarrte. Aus seinem geöffneten Maul hing eine rosafarbene Zunge, seine lange Zunge, die eben noch…..

Vor lauter Schreck entleerte sich ihre Blase und der kräftige Urinstrahl traf das Maul des Wolfes, der schnell zurückwich, sich aber wieder näherte, sein Maul öffnete und den Strahl auffing. Gierig schluckte er ihre Pisse und leckte sich zufrieden seine Lefzen. Als ihre Quelle versiegte, leckte der Wolf über ihre nassen Schenkel, über ihre feuchte Spalte und nahm die letzten Tropfen auf. Mit einem zufriedenen Knurren setzte sich der Wolf auf seine Hinterläufe und sah Jasmina an. Es schien ihr als würde er grinsen.

Aus einer Hautfalte am Bauch tauchte ein Penis auf, der durch einen Penisknochen aufrecht stand, so als wolle er kopulieren.

Jasmina kroch zitternd vor Angst zurück bis zur Wand und starrte den Wolf mit weit aufgerissenen Augen an. Als dieser sich aufrichtete, glaubte sie gleich angefallen zu werden, was Gott sei Dank nicht geschah.

Der Wolf schüttelte seinen Kopf, seinen ganzen Körper und wurde plötzlich von einem grellen Licht umfangen. Jasmina schloss geblendet ihre Augen. Als sie sie wieder öffnete war der Wolf verschwunden und vor ihr stand der nackte Baren.

„Was zum Teufel soll diese Scheiße,“ schrie Jasmina ihn an, „willst du mich umbringen? Wieso hast du dich gewandelt?“ Immer noch vor Aufregung zitternd lehnte sie sich mit dem Rücken an die Wand und starrte Baren wütend an.

„Das ist mir noch nie passiert, es tut mir leid!“ Jasmina schüttelt den Kopf und schaut ihn misstrauisch an. „Wirklich, es tut mir leid, ich wollte das nicht! Es geschah ohne mein Dazutun, einfach so. Ich würde dir doch nichts antun wollen, jetzt, wo du doch irgendwie zur Familie gehörst, aber vielleicht ist es ja gerade das, die Familie,“ überlegte Baren und schaute Jasmina an. Er beugte sich runter und strich ihr das lange Haar hinter die Ohren.

„Hast du vorhin, während wir gefickt haben, außer großer Lust noch etwas gespürt, etwas ganz Ungewöhnliches vielleicht?“

Jasmina nickte und erinnerte sich, wie sich ihre Magie mit der von Baren verbunden hatte und dadurch viel stärker wurde, und sie fühlte diese Band der Verbundenheit.

„Ja, meine Magie wurde von deiner aufgenommen, sie wurden Eins. Es war, als wenn sich ein starkes Band zwischen uns entwickelt hätte. Ich fühle mich vollkommen anders, stärker.“

„Ähnliches habe ich auch gefühlt, ich sah uns beide in einen, in deinen See eintauchen, es war ziemlich seltsam aber auch irgendwie verzaubernd. Unsere Vereinigung hat nicht nur Spaß gemacht, sondern hat wahrscheinlich auch dazu geführt, dass du dich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich verändert hast, du bist zu einer Fey geworden!“

Jasmina fühlte sich wie vom Blitz getroffen, unfähig sich zu rühren oder etwas zu sagen, wie paralysiert beobachtete sie Baren, der im hinteren Bereich der Kammer Tücher von den alten Sachen nahm und mit einem Wandspiegel in der Hand wieder zu ihr kam. Er lehnte den Spiegel gegen die Wand und forderte Jasmina auf hineinzuschauen.

Jasmina stellte sich vor den Spiegel und konnte keine Veränderung feststellen, nur dass ihre Muschi noch immer leicht geschwollen war und feucht glänzte. Dann wanderte ihr Blick über ihren Bauch, über die Brüste hoch zu ihrem Kopf. Auch da war außer ihren verstrubbelten Haaren nichts Außergewöhnliches zu erkennen.

„Was meinst du mit,hat sich was verändert,ich kann nichts feststellen.“

„Dann leg mal das Haar hinter deine Ohren und schau nochmal genauer hin,“ forderte Baren sie auf.

Jasmina fuhr sich durch die Haare und schob sie nach hinten, was sie nun sah, ließ sie erstarren,

„Ach du große Scheiße, was ist mit meinen Ohren geschehen, warum sind die plötzlich so spitz?“ Jasmina war vollkommen verwirrt.

„Du hast dich gewandelt, nicht so wie ich, aber jetzt sieht man deine wahre Natur. Du bist eine Fey, die spitzen Ohren ist die natürliche Form unserer Ohren. Du gehörst zu uns, zu unserer Familie! Du gehörst nach Feyrinor, an unseren Hof!“ Baren war so begeistert von dieser Vorstellung, dass er Jasmina in die Arme nahm und sie fest an sich drückte.

„Das kann nicht sein,“ schluchzte Jasmina, „ich gehöre doch nicht plötzlich nach Feyrinor, ich gehöre in meine bisherige Welt. Hier lebe und hier arbeite ich! Das muss ein großer Irrtum sein. Wir müssen alles Rückgängig machen!“

Baren hielt sie weiter fest umschlungen, strich ihr über den Rücken und versuchte sie zu beruhigen.

„Das wird nicht funktionieren, du kannst nicht gegen die Natur ankämpfen. Deine Magie die in dir schlummerte ist erwacht und hat dich zu einer ganz besonderen Frau gemacht, ich vermute zu einer ziemlich mächtigen. Ein Teil von dir ist eine Hexe, aber der stärkere Teil macht dich zu einer Fey! Das ist außergewöhnlich und bisher noch nie vorgekommen!“

Jasmina löste sich aus Barens Umarmung und trat einen Schritt zurück. Sie schaute ihn mit Tränen in den Augen an und fragte sich, wie er in dieser unwirklichen Situation eine Erektion bekommen konnte.

Baren folgte ihrem Blick und bemerkte erst dann, dass sein Schwanz hart und aufrecht von ihm abstand.

„Oh, das macht wohl die Aufregung,“ brummelte er verlegen. „Und dein Aussehen,“ fügte er leise hinzu.

Jasmina blinzelte die Tränen weg und versuchte zu lächeln,

„Was machen wir jetzt,“ fragte sie und deutete auf seinen steifen Schwanz, „so können wir die Kammer wohl kaum verlassen!“

„Was schlägst du vor“ entgegnete er anzüglich grinsend.

„Wir ziehen unsere Kutten über, warten bis du dich wieder beruhigt hast und verlassen dann diesen Raum. Wir müssen uns ja mal wieder blicken lassen und uns unter die anderen mischen.“

„Gut, ich folge dir, wohin auch immer! Mal abwarten, was uns die Zukunft beschert.“

Hier endet vorläufig die Geschichte von Jasmina, der Schwesternschaft und der Feynwelt. Ob und wie es weiter geht, weiter gehen könnte, weiß ich noch nicht. Ich würde schon ganz gerne, aber aktuell fehlt es an Zeit und Inspiration. Ich bedanke mich bei all denen, die Jasmina bis hierhin begleitet haben, vielen Dank!!



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