Der Sanierer und der Pornostar (fm:Romantisch, 10956 Wörter) | ||
| Autor: JoeMo619 | ||
| Veröffentlicht: May 15 2026 | Gesehen / Gelesen: 990 / 873 [88%] | Bewertung Geschichte: 9.73 (45 Stimmen) |
| Ein Sanierungsspezialist bekommt den Auftrag, ein Erotik- und Pornounternehmen zu untersuchen und zu sanieren und lernt dabei einen der Stars des Unternehmens kennen und letztendlich lieben. | ||
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Der Sanierer und der Porno-Star
© JoeMo1619 – Mai 2926 ff.
Die ersten dreißig Jahre meines Lebens waren absolut gradlinig. Nach meinem Abitur an der Oberschule zum Dom in Lübeck studierte ich – Reinhard Karff - Wirtschaftsingenieurswesen an der TU Berlin, heiratete kurz vor dem Examen eine Kommilitonin des gleichen Semesters und landete durch die Vermittlung meines Onkels bei einem Beratungsunternehmen in Dortmund, welches sich auf die Sanierung und Restrukturierung von in wirtschaftlichen Nöten befindlichen Unternehmen spezialisiert hatte. Mein Berufs- wie mein Privatleben waren voll ausgefüllt. Meine Ehefrau hatte denselben Spaß am Sex wie ich, und nach ein paar Jahren schauten wir gemeinsam auch ‚nach rechts und links‘ und hatten ein paar spannende Beziehungen, ohne dabei richtige Swinger zu sein.
Dann, eine Woche nach meinem 32. Geburtstag, traf mich der Hammer, der mein ganzes Leben auf den Kopf stellen sollte. Ich hatte schon seit einem halben Jahr ein merkwürdig dumpfes Gefühl, wenn ich nach dem Sex mit meiner Frau unter der Dusche stand und dabei auch meinen Genitalbereich einseifte und säuberte. Ein Hoden wurde langsam, aber sicher immer größer, ohne dass diese Entwicklung irgendwie schmerzhaft war. Irgendwann raffte ich mich auf, zu meinem mir weitgehend unbekannten Hausarzt zu gehen, der mich sofort in eine urologische Fachpraxis überwies. Die Diagnose kam schnell und präzise: Hodenkrebs.
Ich folgte der Empfehlung meines Urologen, den erkrankten Hoden chirurgisch zu entfernen, und war erstaunt, wie relativ einfach diese OP vonstatten ging. Von einer nachfolgenden Strahlenbehandlung oder gar Chemotherapie konnte ich Abstand nehmen, da sich noch keine Metastasen in anderen Körperorganen gebildet hatten. So weit, so gut.
Körperlich hatte ich durch diese Erkrankung und ihre erfolgreiche Behandlung praktisch keinen Schaden genommen, aber psychologisch und seelisch setzte eine langsam schleichende Entwicklung ein, die zunächst mein eheliches Sexleben mehr und mehr belastete und letztendlich zum Erliegen brachte. Meine Ehefrau wurde von Jahr zu Jahr unzufriedener, was – fast unvermeidlich – nach drei weiteren Jahren in der Scheidung endete. Da wir keine Kinder hatten und beide voll im Berufsleben standen, war die Scheidung materiell kein großes Problem und wir gingen vergleichsweise freundschaftlich auseinander.
Beruflich hatte ich mich in unserer Firma, in der ich mittlerweile Mitgesellschafter und Geschäftsführer geworden war, mehr und mehr auf die Medienwelt spezialisiert. Die Kundenliste unserer Sanierungsprojekte umfasste Fernseh- und Filmproduktionsgesellschaften aller Art, aber auch Technologieunternehmen, die sich auf die Postproduktion oder den Handel mit Produktionsequipment spezialisiert hatten. Dieses Spezialgebiet hatte zudem den Vorteil, dass man sich bei der Firmensanierung auch mit den kreativen Tätigkeiten und der Herstellung von Produktionen beschäftigen musste, ohne dass ich dafür eine spezielle Ausbildung besaß. Ich war auf dem Niveau des interessierten Laien, konnte aber mit meinem kaufmännisch-technischen Hintergrund meist die richtigen Fragen stellen und rettete im Verlauf der nächsten Jahre eine ganze Reihe von Produktionen und Firmen.
Einer unserer Hauptauftraggeber war eine in Köln ansässige Spezialfinanzierungsgesellschaft, die sowohl die gesamte Palette von technischem Equipment als auch mit einer Schwestergesellschaft als Co-Produzent ganze Produktionen finanzierte. So saß ich an einem schönen Herbsttag wieder einmal im Besprechungszimmer mit Siegfried Blank, dem mir wohl vertrauten Geschäftsführer dieser Firma zusammen, um mögliche neue Aufträge zu diskutieren.
„Hast Du in Deiner langen Beratungs- und Sanierungstätigkeit schon mal je mit Firmen im Erotikbereich zu tun gehabt?“ fragte mich Siegfried plötzlich mitten im Gespräch, nachdem ich meinen Abschlussbericht zu einem etwas komplizierten Sanierungsfall vorgestellt und seine Finanzierungsgesellschaft vor einem heftigen Forderungsausfall bewahrt hatte.
Ich schaute ihn etwas überrascht an und schüttelte meinen Kopf. „Nein. Ist nicht so ganz meine Branche.“
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