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Vorsicht bissig (fm:Sex mit Toys, 7817 Wörter)

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Veröffentlicht: May 15 2026 Gesehen / Gelesen: 1275 / 1078 [85%] Bewertung Geschichte: 9.40 (15 Stimmen)
Tom, auf der Suche nach einem entspannten Nebenverdienst, unterschreibt einen Probandenvertrag am Lehrstuhl für Andrologie. Zweimal pro Woche steht er für eine Studie zur Verfügung, gesteuert von der ebenso strengen wie faszinieren Frau Magister Asmussen.

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war nicht auffällig geschminkt, ihre Wangen wurden aber von großen metallisch funkelnden Ohrringen eingerahmt, passend zum Platinlook ihres Halsschmucks. Es war ihre Art, die präzise Gelassenheit, die Tom beeindruckte.

Das Fenster rastete in die Kippstellung und ein Luftzug strich herein durch den Raum über Toms nackte Oberschenkel, er spürte ihn an seinem besten Stück, das ebenfalls unbedeckt war und sich an die Freiheit, das es im Labor gewonnen hatte, langsam gewöhnen musste.

„Hallo Tom, schön, dass Du da bist, setz dich bitte“, sagte Asmussen. Ihre Anweisungen klangen stets sachlich nüchtern.

Tom murmelte ebenfalls ein Hallo und erklomm mit einem kleinen Hopser die Pritsche, die zentral im Labor stand – ein schmales, mit Leder bezogenes Gestell, das eher an eine Untersuchungsliege erinnerte als an ein bequemes Möbel. Die Oberfläche war kühl, er berührte sie mit seinem nackten Hintern. Er packte den Rand der Liege und ließ die Beine baumeln.

Asmussen öffnete die Schublade des Edelstahlschranks. Das metallische Klicken des Verschlusses, das leise Rollen der Schiene, eine Prozedur, die sich Woche für Woche wiederholte. Sie entnahm routiniert ein Paar Latexhandschuhe. Mit einem schmatzenden Geräusch zog sie sie an, die dünnen Handschuhe spannten über ihren Fingern, die Knöchel ihrer schlanken Hände zeichneten sich deutlich ab. Dann griff sie nach dem Vaselinetöpfchen, das auf der Ablage stand. Es war ein weißes Gefäß mit blauer Beschriftung, wie aus einer Drogerie. Sie schraubte den Deckel ab.

Ihre Finger tauchten ein. Die Fettcreme sollte die Reibung zwischen Versuchsgegenstand und der Ansatzfläche auf seiner Haut minimieren. Mit Zeige- und Mittelfinger nahm sie eine großzügige Portion der weißen, glänzenden Masse und beugte sich ihm zu, ihr Kittel fiel nach vorn und Tom blickte auf die weichen Rundungen, die sich unter dem dünnen Stoff ihres Oberteils abzeichneten. Darunter trug sie nichts, der Hitze geschuldet, dachte Tom. Ihre Nippel erzeugten stabile Berggipfelchen in einer reizenden Hügellandschaft.

Ihre Finger berührten ihn. Die Vaseline war kühl, ein kleiner Schockmoment, der sich sofort in ein Wohlgefühl verwandelte, als sie die Creme mit einer sanften, kreisenden Bewegung rund um seine Schwanzwurzel verteilte. Ihr Blick ruhte fachmännisch auf ihrer Handarbeit. Tom sah die feinen Lachfältchen um ihre Mund- und Augenwinkel, den konzentrierten Ausdruck, mit dem sie ihre Arbeit verrichtete. Es war diese Mischung aus Distanz und Nähe, die ihm keine Ruhe ließ.

Sein Riemen wurde steif. Richtig hart. Es war eine Reaktion, die sich nicht kontrollieren ließ, ein mechanisches Echo auf ihre Berührung.

Asmussen hielt inne. Ihre Hand verharrte. Sie hob den Blick und sah ihn an – nicht streng, aber mit einer lehrerinnenhaften Note, die sich in ihren dunkelgrünen Augen spiegelte. Es war ein Blick, der ihm sagen sollte: Du bist wieder ziemlich vorwitzig. Die Sitzung hat noch gar nicht begonnen. Das ist nur die Vorbereitung.

Und Tom saß da, auf der kühlen Pritsche, mit pochendem Puls und einem Körper, der seine eigenen Wege ging, und fragte sich, wie er anders reagieren sollte, zumal ihre Hand seinen Riemen zu umfassen drohte. Dazu der offene Kittel, ihr Blick, leicht von oben herab.

Asmussen griff nach dem RealFeel Stroker. Sie betätigte kurz den Startbutton, er surrte und signalisierte, dass er bereit war. Tom schluckte. Er spürte das leichte Zittern in seinen Oberschenkeln, das er ebenfalls nicht unterdrücken konnte. Es war die Spannung zwischen technischer Präzision und unmittelbarer körperlichen Nähe, zwischen dem sterilen Labor und der unbestreitbaren Hitze, die sich hier gleich ausbreiten würde.

Asmussen legte den Stroker aus der Hand, griff nach einem frischen Tuch und wischte sich die Latexfinger sauber. „Kann es losgehen?“, fragte sie. Ihre Stimme klang kühl und sachlich.

Tom nickte, unfähig, ein Wort hervorzubringen. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals. Es war seine zwölfte Sitzung, aber Gewöhnung wollte sich keine einstellen. Diese seltsame Mischung aus Vorfreude und Beklemmung überkam ihn. Sie stand vor ihm, in ihren Augen lag ein Ausdruck, der so viel bedeutete wie: Ich habe dich für die Studie ausgewählt, Du hast dich verpflichtet und jetzt erwarte ich dein volles Engagement.

Asmussen ergriff den RealFeel Stroker. Mit einer geübten Handbewegung setzte sie einen frischen, steril verpackten Auffangbecher ein – ein kleines, gummiartiges Hütchen, das sich nahtlos in die Mechanik einfügte. Die feinen Reizrillen und die gröberen Noppen wurden deutlich sichtbar. Tom beobachtete ihre Finger, diese langen, schlanken Finger, die ihn eingecremt hatten, bedienten jetzt mit konzentrierter Genauigkeit den Mechanismus. Der Einsatz sollte auffangen, was er zum Höhepunkt der Sitzung geben würde. Sie wog es am Ende, wollte so viele Daten wie möglich sammeln.

Tom entging nicht, wie ihr Blick auf dem mattschwarzen Zylinder haften blieb, wie sie lächelte. Es schien wie Vorfreude auf das, was jetzt folgen würde. Er ließ sich zurück auf die Pritsche sinken. Das Leder knarrte unter seinem Gewicht, ein vertrautes Geräusch. Er legte seine Handgelenke in die seitlichen Schlaufen, die sicherstellten, dass er nicht versuchen konnte, einzugreifen, den Ablauf zu manipulieren oder gar zu beschleunigen, wonach ihm meist war. Seine Finger umklammerten die ledernen Schlingen locker. Seine Beine versuchte er entspannt hängen zu lassen.

„So“, sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sanft, aber mit einem Unterton, der Tom den Rücken hinunter kribbelte. „Jetzt starten wir durch.“

Sie beugte sich zu ihm herab, ihr Haar fiel nach vorn. Sie stülpte den RealFeel Stroker vorsichtig über seine knüppelharte Latte. Der Silikon-Zylinder war innen mit einer dünnen Schicht Gleitgel ausgestattet, und das Gerät erzeugte einen leichten Unterdruck, der sein bestes Stück sanft, aber unaufhaltsam hineinsog. Tom hörte das leise Zischen der Luft, die entwich, spürte, wie sich das weiche Material um seinen Schaft legte, wie es sich Millimeter für Millimeter über seine gesamte Länge schob, bis es leicht federnd an seinem gefetteten Ansatz zu stehen kam. Es war, als ob ein Pfläumchen, nicht von dieser Welt, ihn umschloss. Es sollte aber dem Willen der Frau unterstehen, die sich nun einen Latexhandschuh schnalzend von der Hand zog und ihr Smartphone aus der Oberarmhalterung holte.

Tom konnte liegend, im flachen Winkel das Display nicht erkennen, aber er kannte die LoveSense-App inzwischen gut genug. Er wusste, dass sie ein Interface bot, das aussah wie ein Mischpult: Regler für Intensität, Frequenz, Rhythmus, eine Zeitleiste, auf der man Programme speichern und abrufen konnte. Ihre Finger bewegten sich über das Display, und Tom fühlte sich an eine Dirigentin erinnert, die den Taktstock vor dem ersten Einsatz hob.

„Bereit?“

Es war keine echte Frage. Und es war die dritte Ankündigung, dass die Sitzung endlich beginnen sollte, sie zögerte es hinaus, sie wollte seine Anspannung maximieren. Sie schien es zu lieben, über die App die Kontrolle zu behalten, jeden Impuls, jede Vibration, jede Kontraktion nach ihrem eigenen Gutdünken zu steuern. Sie wollte alle Nuancen ausloten, sie berief sich dabei auf die Wissenschaft, aber sie hatte ihr Hobby zum Beruf gemacht. Tom gönnte ihr den Spaß, sich selbst ebenso. Sie würde seine ganze Manneskraft einfordern und er würde am Ende abspritzen, wie jedes Mal.

Sie tippte auf den Startbutton und ihr Blick wanderte vom Smartphone auf Tom, um seine Reaktionen zu studieren.

Ein leises, hohes Sirren setzte ein, das sich innerhalb von Sekunden zu einem tiefen, rhythmischen Pulsieren verdichtete. Die Ringe im Inneren des Strokers begannen ihre Arbeit, erst langsam, ein sanftes Massieren, das sich wellenförmig von der Basis bis zur Spitze fortbewegte. Tom spürte, wie seine Atmung in den gleichen Takt fiel. Seine Pobacken spannten sich, die Hände hielten die Schlaufen auf Zug.

Asmussen beobachtete ihn aufmerksam. Sie stand so nah, dass ihre Wärme ihn zusätzlich anspornte. Ihr Blick wanderte zwischen Display und seinem Körper hin und her. Mit einer winzigen Bewegung ihres Daumens erhöhte sie die Frequenz. Das Sirren wurde intensiver, die Kontraktionen fester, und Tom stieß einen gepressten Laut aus, der irgendwo zwischen Überraschung und Erleichterung lag.

„Interessant“, murmelte sie. „Du reagierst heute schneller als üblich. Ist es die Hitze? Hast Du deine Ernährung geändert?“

Sie reihte die Fragen aneinander ohne ihm Zeit für eine Antwort zuzugestehen. Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber in diesem Moment wählte sie einen neuen Modus, eine Serie kurzer, stoßartiger Melkbewegungen, die ihm den Atem zum Sprechen raubten.

Wieder ihr zufriedenes Lächeln. Sie testete Varianten, lotete die Grenzen des Geräts und seiner Erregbarkeit aus. Mal ließ sie sanfte, gleichmäßige Vibrationen auf ihn einwirken, die sein gesamtes Becken zum Summen brachten. Mal schaltete sie auf langgezogene Bewegungen, die ihn bis zur Hüfte anheben ließen. Dann wieder ein hochfrequentes Sirren, das sich in seinen Nervenbahnen ausbreitete wie flüssiges Feuer, gefolgt von einem plötzlichen Stillstand, der ihn in eine Leere stieß, die kaum erträglich schien.

„Geduld“, sagte sie, als er die Hüfte hob, um selbst einen Reiz zu erzeugen und der Unterbrechung zu entkommen. „Sei nicht so ungeduldig.“

Ihre Stimme war ruhig, aber ihre Finger auf dem Smartphone zitterten leicht. Tom bemerkte es, weil er nichts anderes mehr wahrnehmen konnte als sie – ihre Gestalt, ihre Hände, ihre absolute Kontrolle über jeden Nerv in seinem Körper. Sein Funktionsshirt war durchgeschwitzt und das Leder knarzte unter seinen Bewegungen. Schweißtropfen bildeten sich auf seiner Stirn.

Asmussen hatte in den vergangenen Wochen seinen Körper studiert. Sie kannte seinen Gesichtsausdruck, wenn er kurz vor dem Höhepunkt stand. Sie wusste, wie sich seine Hoden hoben, wenn der Moment nahte, wie der Muskel in seinem Oberschenkel zu zucken begann, wenn er die Kontrolle verlor. Und sie nutzte dieses Wissen mit einer Konsequenz, die Tom gleichermaßen faszinierte und verzweifeln ließ. Sie hielt ihn am Rand, immer wieder. Sie ließ ihn aufsteigen bis zur Schwelle, um dann mit einer einzigen Fingergeste die Intensität zu reduzieren, das Programm zu wechseln, ihn zurückzuwerfen in ein Tal der Unerfülltheit, aus dem er sich mühsam wieder emporrappeln musste.

Es war eine Hassliebe, die Tom für seine Studienleiterin empfand. Hass, weil Asmussen ihn beherrschte, weil sie ihn mit technischer Finesse und wissenschaftlicher Kühle an den Rand des Wahnsinns trieb. Liebe oder zumindest etwas, das dieser gefährlich nahekam, weil niemand zuvor seinen Körper so genau verstanden hatte. Und weil sie, das wusste er, denn es gab Anzeichen wie unruhige Finger, selbst nicht unberührt blieb von dem, was sie verantwortete. Und weil sie ihn am Ende immer lobte, so wie der Professor seinen Studenten lobt, der die Aufgabe mit Bravour gelöst hat.

In der Tat hatte Asmussen, die strenge Forscherin, die souveräne Versuchsleiterin, am Ende stets selbst ein verdammt feuchtes Höschen. Sie spürte seine Wärme, die sich bis zwischen ihren Beinen ausbreitete. Ihr Atem ging schneller, obwohl sie sich bemühte, ihn gleichmäßig zu halten. Sie presste die Oberschenkel zusammen, während sie mit dem Daumen über das Display fuhr und ein weiteres Programm anwählte.

Es gab etwas an diesem jungen Mann, das sie faszinierte. Seine jünglingshafte Erscheinung, die langen blonden Haare. Seine mädchenhaften Züge, die so täuschten, denn um seine Potenz war es exzellent bestellt, die Versuchsreihen hatten es auf beeindruckende Weise bestätigt. Sie konnte sich nicht erinnern, einen Probanden unter Vertrag gehabt zu haben, der eine solch steile Latte in so kurzer Zeit emporrecken und auch halten konnte.

Sie beobachtete, wie sein Brustkorb sich hob und senkte, wie seine Hände an den Schlaufen zogen, als suche er einen Ausweg aus der süßen Qual.

„Gleich“, sagte sie leise, und ob sie sich selbst oder ihn meinte, blieb offen.

Sie schwenkte in das finale Programm. Der Rhythmus wurde beschleunigt, Tom steuerte unerbittlich auf das gesetzte Ziel. Er spürte, wie sich in seinem Unterleib alles zusammenzog, wie eine Welle sich aufbaute, die er nicht mehr aufhalten konnte. Sein Atem ging in kurzen, stoßartigen Lauten aus ihm heraus, sein Becken hob sich von der Liege, sein gesamter Körper spannte sich.

Asmussen beugte sich vor. In der einen Hand hielt sie den Stroker, mit der anderen, vom Latex Handschuh befreit, überprüfte sie den Sitz des Geräts, und dann, fast beiläufig, eigentlich außerhalb des Protokolls, das auf die Ermittlung der Wirkung der Toys zielte, ließ sie ihre Finger über seinen straffen Hodensack gleiten. Eine ganz leichte Berührung, aber die Wärme ihrer Hand, die plötzliche, unvermittelte Nähe inmitten der maschinellen Gründlichkeit.

Tom wusste nicht, ob es das letzte App-Kommando war oder der Reiz ihrer feingliedrigen Finger. Sein Verstand war längst ausgeschaltet, überflutet von einer Welle der Empfindungen, die keine Unterscheidung mehr zuließ.

Es kam ihm mit einer Heftigkeit, die ihn selbst überraschte. Sein Körper bog sich durch, die Schlaufen hielten seine Hände fest, während ein Laut aus ihm herausbrach, der an einen kopulierenden Esel erinnerte. Er schoss den ersten, heißen Schwall ins Reservoir. Es folgte ein zweiter, ein dritter, wie jeder weitere Schub begleitet von einem Zucken seines Unterleibs, einem Zittern, das seinen gesamten Körper erfasste. Asmussen hielt das Hütchen mit ruhiger Hand, wartete, bis er die letzten Tropfen herausgeschleudert hatte, bis Toms Anspannung sich allmählich beruhigte, bis seine Finger sich aus den Schlaufen lösten und schlaff neben der Liege hingen.

Asmussen zog den Stroker behutsam ab. Er löste sich mit einem leisen, saugenden Geräusch, und Tom spürte die kühle Luft auf seiner feuchten, strapazierten Haut. Sie stand auf, das gefüllte Hütchen in der Hand, und drehte es prüfend vor ihrem Gesicht.

„Eine Ejakulation mit der wir mehr als zufrieden sein können“, stellte sie sachlich fest.

Tom lag ausgepumpt auf der Pritsche, Arme und Beine ausgebreitet. Seine Brust hob und senkte sich in langsamen, tiefen Atemzügen. Aus dem Augenwinkel sah er, wie Asmussen zur digitalen Präzisionswaage trat, das Hütchen einlegte, das Gewicht ablas und alles in ihr Projekthandbuch notierte.

„Dusche ist frei“, sagte sie nüchtern. „Nächster Termin am Freitag. Gleiche Zeit.“

„Kein Alkohol, keine Zigaretten und auf cholesterinarme und eiweißreiche Ernährung achten“, setzte sie hinzu.

Tom nickte. Er wusste, dass er jetzt aufstehen, zur Umkleide gehen, sich abduschen und anziehen sollte. Aber seine Beine fühlten sich an wie Gummi, sein Geist war gefangen zwischen steriler Planung und fertiler Spontanität.

Asmussen war in ihr Notizbuch versenkt. Ihr Laborkittel saß wieder geschlossen.

„Bis Freitag“, sagte sie nochmal, ohne aufzuschauen.

Tom ließ die Beine über den Rand der Pritsche gleiten „Bis Freitag, Frau Magister.“

Er wusste, dass er in drei Tagen wiederkommen würde. Und er würde sich wieder an den Rand des Wahnsinns treiben lassen.

***

Die Tür fiel ins Schloss, Toms Schritte verhallten auf dem Laminat des Flures, und Asmussen stand allein im Zimmer, umgeben vom Nachhall eines Orgasmus, der nicht ihrer gewesen war. Sie nahm ein Mikrofasertuch und wischte Toms Schweiß von der Pritsche. Dann griff sie nach dem Hütchen, reinigte den Rand, bevor sie es zu den anderen in den Kühlschrank stellte.

Sie atmete tief, um ihre innere Mitte zu finden. Dann wandte sich dem Regal zu und griff nach den Toys für die Damenwelt. Ihre Finger wanderten über die Silikonoberflächen der Dildos.

Sie suchte nach dem Rabbitvibrator. Ein Modell der letzten Generation mit drehbarem Perlenstrang. Sie zog ihn hervor. Er war aus Platinsilikon, einem Material, das sich auf den ersten Blick kühl und hart anfühlte, aber unter der Berührung schnell Körperwärme annahm und dann geschmeidig wurde wie echte Haut. Seine Oberfläche war samtig seidig, ohne Adern, ohne Noppen, ohne Strukturen. Glatt wie ein Spargel aus der ersten Ernte im Frühjahr, knackig und appetitlich, ja, sie musste sofort an Toms wohlgeformtes bestes Stück denken.

Das war aber nur ein Grund, warum sie sich für dieses Modell entschieden hatte. Der Rabbit konnte über Bluetooth mit der LoveSense-App koppeln und die Steuerdatei des RealFeel Strokers zu Referenzzwecken aufgreifen. Sie angelte nach ihrem Smartphone, das auf dem Schreibtisch lag. Ihre Finger flogen über das Display. Datei laden – Sitzung 12 – RealFeel Stroker – Tom. Die Datenübertragung auf das süße Häschen, das gleich in ihren Schoß hoppeln sollte, erfolgte binnen Sekunden, ein kleines grünes Lämpchen am Griff blinkte kurz auf und leuchtete dann gleichmäßig.

Das Programm ließ sich nicht eins zu eins ausführen. Ein Stoßen ließ sich nicht direkt in ein Vibrieren übersetzen, aber die App interpolierte die Daten so, dass der zeitliche Verlauf der Stimulation erhalten blieb. Das bedeutete beispielsweise: Jede Steigerung der Melkfrequenz bei Tom wurde zu einer Steigerung der Perlenketten-Rotation beim Rabbit. Jedes kurze, stoßartige Sirren wurde zu einer kurzen, intensiven Vibration der Hasenohren. Jeder Moment des Verharrens, des Spannungsaufbaus und der Kulmination – all das war in der Datei codiert.

Sie nahm den Rabbit wieder in die Hand. Das Silikon hatte sich bereits ein wenig erwärmt, fühlte sich weich und lebendig an. Sie drückte auf den kleinen Einschaltknopf am Griff. Auf dem Display ihres Smartphones sah sie, wie die App das Gerät erkannte und eine Zeitleiste anzeigte: eine Wellenlinie, die den Verlauf der Intensität über die Dauer der Sitzung darstellte – etwa vierzehn Minuten, mit einigen Spitzen und einem steilen, fast senkrechten Anstieg am Ende.

Asmussen atmete tief ein, die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln hatte nicht nachgelassen, im Gegenteil. Sie nahm das Mikrofasertuch von der Ablage, um den Rabbit auf seinen Einsatz vorzubereiten, ihn zu polieren, zu wichsen, wie sie es für sich nannte.

Die Ausdünstung, die nach intensiver, reibender Bewegung vom Tuch aufstieg, war mild, leicht salzig, mit einer süßlichen Note. Ein Geruch, der sie an nichts Bestimmtes erinnerte und doch alles in ihr wachrief. Es war das Aroma von Toms Körpersäften. Der Geruch seines Schweißes vermischt mit dem seines Spermas. Sie vergrub ihre Nase im Gewebe und atmete tief ein, um die Mischung zu inhalieren. Sie tat dies mehrmals, intensiv, dann legte sie das Tuch beiseite, wollte es später in einen Plastikbeutel packen und sehen, wie lange es seine Wirkung entfalten könnte.

Leich schwindelig setzte sie sich auf den Bürostuhl. Die Rollen quietschten kurz, als sie sich zurechtrückte. Ihr Blick fiel auf die Uhr an der Wand, sie tickte gleichmäßig, unbeteiligt von dem, was in ihrem Labor geschah. Sie schob mit einer Hand ihr Höschen nach unten, der Stoff war feucht, klebte an ihrer heißen Haut. Dann nahm sie das Häschen.

Es flutschte in die Höhle. Mühelos, fast wie von selbst, als ob es nur darauf gewartet hätte, endlich ein behagliches Plätzchen zu finden. Asmussen stöhnte leise, weniger vor Lust, sondern vor der Befriedigung eines Bedürfnisses, das sie während der gesamten Sitzung mit Tom hatte unterdrücken müssen. Ihre Beine stemmten sich gegen die Schreibtischkante, die Muskeln spannten sich an, um Widerstand zu bieten, um den Vibrator in der richtigen Tiefe zu halten, um das Gefühl der Fülle zu intensivieren.

Asmussen spürte, wie sich ihre Muskeln um das Silikon zusammenzogen, wie die Vibration durch ihr Inneres strömte, sich in ihrem Becken ausbreitete. Sie hielt die Beine angespannt, die Füße fest gegen die Schreibtischkante gestemmt. Das Programm startete durch.

Die erste Minute dominierte eine sanfte, gleichmäßige Stimulation, die Phase, in der Tom sich entspannt hatte, während die Ringe des Strokers ihn massierten. Asmussen spürte, wie der Hauptvibrator des Rabbit in einer tiefen Frequenz zu summen begann, begleitet von einem leisen Rotieren der Perlenkette in der Spitze. Die Hasenohren wackelten kaum merklich, ein Hauch, der sich angenehm anfühlte und nicht forderte. Sie ließ den Schaft langsam in sich gleiten, spürte, wie das Silikon sich ihrer Anatomie anpasste, wie die Perlen sanft über ihre Innenwände wanderten.

Drei Minuten hatte der Zeiger der alten Laboruhr überstrichen, die sie von ihrer Vorgängerin übernommen hatte. Asmussen erinnerte sich an ihre Worte: „Die Zeit ist eine Gefährtin, die dich auf deiner Reise begleitet. Genieße jeden Moment, denn er wird nicht wiederkommen.“ Sie hatte es sich zum Motto auserkoren.

Die Vibration der Hasenohren verwandelten sich in ein pulsierendes, unregelmäßiges Muster, das ihren Kitzler direkt umschloss. Asmussen schnappte nach Luft. Ihre Hüfte zuckte. Das war genau der Punkt, an dem auch Tom gestöhnt hatte – sie erinnerte sich an sein Gesicht, den halb geöffneten Mund, die geschlossenen Augen.

Die App spulte die Datei weiter ab. Minute sieben, die Phase, in der sie Tom am Rand der Explosion gehalten hatte, mit reduzierter Intensität, nur einem leisen, gleichmäßigen Sirren. Auf dem Rabbit bedeutete das eine sanfte, kaum wahrnehmbare Vibration des Hauptmotors, die Perlenkette stand fast still und die Ohren arbeiteten mit einem flirrenden, hohen Ton. Asmussen lag da, das Gerät tief in sich. Ihre Erregung steigerte sich nicht, sondern verharrte auf einem Plateau – genau wie bei Tom. Sie hatte ihn dort gehalten, und nun hielt die gespeicherte Stimulation sie.

Minute zwölf. Der finale Anstieg. Asmussen hatte Tom mit einem ununterbrochenen, intensiven Melkrhythmus zum Höhepunkt getrieben. Auf dem Rabbit sprang der Hauptvibrator auf maximale Stärke, ein tiefes, dröhnendes Summen, das ihren gesamten Unterleib zum Beben brachte. Die Perlenkette rotierte mit hoher, gleichmäßiger Geschwindigkeit, ein beständiges, kreisendes Massieren. Und die Hasenohren vibrierten in einem schnellen, pulsierenden Rhythmus, gefährlich nah an ihrer empfindlichsten Stelle.

Sie näherte sich dem Zenit. Das war der Moment, in dem Tom die Kontrolle verlor, laut ausatmete, mit einer animalischen Befriedigung im Grundton, die ihr jedes Mal aufs Neue Schauer über den Rücken bescherte. Ein Bild entstand vor ihrem inneren Auge. Tom lag auf der Pritsche, die Hände in den Schlaufen, Schweißperlen auf der Stirn vor Anstrengung und Lust. Und dann seine Ejakulation.

Die Anspannung in ihrem Unterleib wuchs, wurde zu einem Druck, der sich nicht mehr aufhalten ließ. Ihre Beine zitterten, ihre Fersen stemmten sich fester gegen die Schreibtischkante, ihre freie Hand packte die Armlehne des Stuhls. Der Dildo vibrierte und pulsierte, genau im Takt von Toms Erregung, und es war, als ob sein Körper sich in ihrem spiegelte.

Asmussen warf den Kopf zurück. Ihre Hand krallte sich in die Armlehne. Alles zog sich in ihr zusammen, die Welle stieg höher und höher. Die letzten Sekunden der Datei übersetzten sich auf dem Rabbit in eine explosive Intensitätsspitze.

Eine erste Welle rollte durch ihren Bauch. Die zweite, verstärkt durch den doppelten Halbstundenschlag der alten Laboruhr, die ihre Muskeln kontrahieren ließ. „Wenn die Zeit kommt, in der man kann“, ging ihr durch den Kopf, bevor eine dritte sie fast kippen, ihren Oberkörper nach vorne rutschen und ihre Hand nach dem Schreibtisch greifen ließ. Sie war sich nun sicher, sich in Tom hineinversetzen zu können, zu begreifen, was er erlebte, wenn seine Unterleibskontraktionen den Samen in Schüben aus seinem Körper herausschleuderten.

Ein Orgasmus durchflutete sie, ihre Schenkel pressten sich zusammen, ihre Zehen krallten sich in die Luft. Die Datei erreichte ihr Ende und die Motoren liefen langsam aus, ein sanftes, verklingendes Summen, dann Stille.

Sie lag da, die Augen geschlossen, das Smartphone vor sich auf dem Schreibtisch. Der Rabbit war noch immer in ihr, warm und schwer. Sie zog ihn langsam heraus, das Silikon glitt mühelos, glänzend feucht.

Asmussen atmete aus. Sie fühlte sich leer, aber befriedigt. Die Kopplung hatte funktioniert, besser als erwartet. Sie hatte nicht nur die Stimulation nachvollzogen, sondern auch den zeitlichen Verlauf, den Aufbau, die Pausen, den finalen Druck. Sie konnte sich in ihren Probanden hineinversetzen. Das war ein echter Gewinn für die Studie.

Sie setzte sich auf, strich sich das Haar aus dem Gesicht, knöpfte den Laborkittel wieder zu. Das grüne Lämpchen am Rabbit erlosch. Sie würde das Gerät reinigen, abtrocknen und zurück ins Regal stellen. Die Datei würde sie archivieren, vielleicht um die Sitzung zu wiederholen, oder für eine andere Analyse. Sie ging zum Laborbecken und wusch sich die Hände und das Gesicht mit kaltem, klaren Wasser.

Dann ergänzte sie das Protokoll. Gerätegestützte Stimulation. 12 von 12 Sitzungen erfolgreich. Ergebnis: Die objektiven Messwerte (Ejakulatmenge, Erektionsdauer, Kontraktionsstärke) liegen im oberen Perzentil. Erstmals mit Kopplung RealFeel Stroker - Rabbitvibrator. Das Resultat übertraf alle Erwartungen. Sie nickte zufrieden und fügte hinzu: Ausgezeichnet geeignet, den sexuellen Höhepunkt auf äußerst lustvolle Art und Weise zu erreichen. Wird den Sponsor freuen zu lesen, dachte sie bei sich.

Als Nächstes stand die Zwischenevaluierung an. Ein wichtiger Punkt ihrer Forschung war die Klärung der Frage, ob hochwertige Sexspielzeuge zu einer Ermüdung des Verlangens nach einem menschlichen Partner führen. Etwa, weil die Befriedigung so außerordentlich ist, dass sie die mit einem Partner übersteigt. Oder weil eine gewisse Bequemlichkeit oder Scheu, sich auf ein Gegenüber einzulassen, überwiegt. Oder wecken sie im Gegenteil Neugier und Lust nach sexueller Interaktion?

Tom hatte sich inzwischen an die Abläufe gewöhnt, zu sehr vielleicht. Genau das galt es zu prüfen: War die hohe Qualität der Toys dazu angetan, ihn für menschliche Nähe abzustumpfen? Würde er irgendwann lieber allein zu Hause sitzen und den Stroker bedienen, als sich einer echten Partnerin zuzuwenden?

Asmussen war für die Nagelprobe bereit. Sie glaubte nicht an das Klischee der alten Jungfer, die sich mit einem Dildo begnügt, während draußen das Leben pulsiert. Ebenso wenig konnte sie sich vorstellen, dass Männer wie Tom an eine Apparatur verloren gehen würden. Aber sie war Wissenschaftlerin genug, um ihre eigene Überzeugung nicht als Ergebnis vorwegzunehmen. Deshalb gab es eine Evaluierung. Sie ist fester Bestandteil jeder Studie.

Asmussen saß an ihrem Schreibtisch. Vor ihr lag der stattliche Ordner mit der Aufschrift „Proband 004 – Tom S.“, darin der Vertrag, den sie mit ihm vor nunmehr sechs Wochen unterschrieben hatte. Die Hälfte der Studiendauer war erreicht. Zeit für eine erste Zwischenbewertung – nicht nur der Geräte, sondern vor allem der psychosozialen Wechselwirkungen zwischen maschineller und menschlicher Stimulation.

Sie blätterte zu §5. „Die Evaluierung umfasst Techniken und Praktiken, die auf den gewonnenen Erkenntnissen über die individuellen Stimulationspräferenzen des Probanden basieren. Beide Parteien sind sich darüber einig, dass sexuelle Handlungen im Rahmen der Studie auch über die Applikation der Toys hinaus, ausschließlich dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn dienen. Private Anliegen bleiben unberührt.“ Eine elegante Formulierung, die ihr der Universitätsjurist nach dreimaligem Überarbeiten endlich abgesegnet hatte. Sie lächelte, als sie an Toms Reaktion damals dachte. Beim Durchlesen hatte er kurz innegehalten, dann aber genickt und ohne eine Frage zu stellen unterschrieben.

Asmussen arbeitete gern mit Tom. Er fügte sich und doch war da dieser Funke in seinen Augen, der jedes Mal übersprang, wenn sie sich über ihn beugte.

Sie erinnerte sich an den ersten Tag, als er in ihr Labor gekommen war. Er musterte das Inventar, seine langen, blonden Haare fielen ihm ins Gesicht, die geschwungenen Wimpern ließen ihn jünger wirken. Ein wenig verlegen hatte er sich mit leiser Stimme vorgestellt. „Tom. Mechatroniker, viertes Semester.“

Aber dann hatte er die Toys gesehen. Seine Augen glitten über die mattschwarzen Zylinder. Den RealFeel Stroker nahm er vorsichtig aus der Halterung. „Bemerkenswerte Konstruktion“, hatte er gemurmelt, „der Aktor erinnert an einen bürstenlosen Gleichstrommotor mit exzentrischer Masse. Aber die Dämpfung ist anders gelagert.“

***

Freitag: Tom kam wie immer mit T-Shirt, Sportsocken und Sneakers aus der Kabine. Sein Hemd war knapp und endete auf Bauchnabelhöhe. Asmussen hatte es ihm in die Kabine gelegt. Das T-Shirt war bedruckt mit einer spritzigen Aperol-Spritz Werbung. Asmussen stand auf den Drink und fand es anregend, dieses T-Shirt für Tom, sozusagen als Dienstbekleidung, ausgesucht zu haben.

„Hallo Tom“, sagte sie, ging auf ihn zu und legte ihre Hände auf seine Schultern. Sie sahen sich in die Augen. Es war ein längerer Blick als sonst. Sie waren auf Augenhöhe, ihre Körpergröße war etwa gleich.

Asmussen zog sich an ihn heran, bis sie sein bestes Stück durch den dünnen Stoff ihres Kittels spürte. Er reagierte sofort. Ein leichtes Anspannen seiner Schwellkörper, das sich unter dem Druck ihrer Annäherung verstärkte.

Statt ihres weißen Alltagskittels trug sie einen zart roten aus ihren Studentinnentagen. Er war etwas kürzer und auch über ihrem Hintern wesentlich knapper. In ihre Haare hatte sie mit einem Lockenstab eine leichte Welle geformt. Ein Hauch von Make-up, Wimperntusche, ein zarter Lippenstift in Beerentönen, ein wenig Rouge auf den Wangen.

Asmussen spürte Toms Verwunderung und fügte erklärend hinzu: „Casual Friday, Evaluation Day.“ Sie öffnete einen weiteren Knopf, damit ihr Dekolletee nicht so spannte. Da ihre Bekleidung nur in der Mitte gehalten wurde, blitzte ihr rotes Höschen, das sie zum Rosa des Kittels gewählt hatte, durch die Knopfreihen. Tom spürte ihren warmen Atem, roch das zarte Parfüm, das sie trug – etwas Blumiges, ein Duft, der sich von der sterilen Laborluft abhob.

Sie lächelte und erwiderte seinen Blick. Es war das Lächeln einer Frau, die sich der Wirkung auf ihren Betrachter bewusst ist.

„Setz dich“, sagte sie, und ihre Stimme war wieder geschäftiger, aber nicht ungeduldig. Es war eine Anweisung, wie er sie aus den vorangegangenen Terminen kannte.

Tom gehorchte. Er ließ sich auf die Pritsche fallen, die Hände neben sich aufgestützt, die Beine leicht gespreizt. Das kühle Leder unter seinen Handflächen, das vertraute Knarren des Gestells. Sein bestes Stück stand voll freudiger Erwartung und nach Kontakt mit Asmussens Oberschenkel längst stramm.

Asmussen wandte sich dem Regal mit den Toys zu, das an der Wand gegenüber der Pritsche stand. Ihre schlanken Finger griffen nach dem Rabbitvibrator.

Sie hielt ihn direkt neben seinen Ständer, den sie mit der anderen Hand umfasste. Ihre Finger waren warm und trocken, auf einen Latexhandschuh hatte sie verzichtet. Mehr Blut pumpte in die Schwellkörper.

„Stramm und fest, die Oberfläche glatt und samtig. Passt gut“, sagte sie. Die Ähnlichkeit war unverkennbar – in der Länge, im Durchmesser, selbst in der leichten Krümmung, aber Tom wusste nicht, worauf sie hinauswollte, und sein Schulterzucken war ehrlich gemeint. Asmussen ließ den Dildo sinken, und löste ihre Hand von Toms extrem strammen kleinen Freund.

„Die Dildos sind die Gegenstücke zu den Strokern“, fuhr sie fort mit einem belehrenden Tonfall, der ihm bekannt vorkam. „Für die Dildos habe ich keine Probandinnen, aus Kostengründen bestreite ich diesen Studienteil im Eigenversuch.“

Tom horchte auf.

„Die Gefahr ist nur, wiederholte Nutzung der Toys kann zu einer Gewöhnung führen. Der Körper reagiert dann nicht mehr so stark, oder er benötigt intensivere Reize. Im Rahmen einer Evaluierung will ich nun klären, ob eine solche Habituation bereits eingetreten ist. Der Studienplan sieht vor, nach einer festgelegten Zahl, eine Sitzung gänzlich ohne Geräte durchzuführen. Es muss geklärt werden: Kannst Du nach mehrwöchiger Toy-Stimulation auch ohne den Höhepunkt erreichen? Oder zeigt sich eine technische Abhängigkeit? Das wollen wir jetzt feststellen. Evaluierung, Du erinnerst dich, wir hatten zu Beginn der Studie darüber gesprochen.“

Tom nickte langsam. Ja, er erinnerte sich vage. Einer der Paragraphen des Vertrages hatte etwas damit zu tun.

„Deshalb brauchen wir eine Kontrollsitzung“, sagte sie, „ohne Geräte, ohne App, ohne Programm, eine Baseline. Bist Du bereit?“

Eine Frage, die er nur zu gut kannte, er war bereit.

Sie öffnete die letzten beiden Knöpfe ihres Kittels – jene am unteren Saum, die ihre Hüften umschlossen – und ließ den Stoff an ihren Schultern zu Boden gleiten. Das rosa Kleidungsstück fiel hinter ihr auf die Fliesen. Ihre nackten Brüste wippten von der Spannung des Stoffs befreit ein wenig nach, voll, natürlich, mit aufgerichteten Brustwarzen. Die Höfe waren von einem zarten Rosa, das perfekt zu ihrer blassen Haut passte. Dass sie auf Bluse und Halsschmuck verzichtet hatte, fiel ihm erst jetzt auf.

Sie trat auf ihn zu, so nah es die Pritsche zuließ. Seine Beine lagen leicht gespreizt an ihren Oberschenkeln. Sein Riemen stand stramm. Sie stimulierte ihn mit ihren bloßen Händen. Kein Latex, keine Vaseline und kein Stroker. Tom hielt sich an ihren Hüften fest, direkt auf der Spitze ihres Höschens, die sich unter seinen Fingerkuppen samtig anfühlte. Das Material war dünn und ließ ihre Haut durchschimmern. Sie war warm, fast heiß, und er spürte, wie ihre Muskeln unter seiner Berührung reagierten.

„Streif es ab“, dirigierte sie ihn kurz und bündig. Keine Bitte, keine Einladung – eine Aufforderung. Ihr Atem war warm und leicht mit einer Note Kaffee.

Tom gehorchte wie immer. Seine Finger fanden den Bund ihres Höschens, schoben sich unter das elastische Band. Er streifte das delikate Kleidungsstück mit einer gleichmäßigen Bewegung über ihre Hüften, über ihre schlanken Beine. Sie half mit einem leichten Anheben der Füße und es landete auf dem Kittel. Ein kleiner, roter Stoffhaufen, der aussah wie eine exotische Blüte.

„Für die Evaluierung brauchen wir eine andere Umgebung“, sagte sie, und ihre Stimme klang nun wieder sachlicher, wie eine Dozentin, die eine Lehrveranstaltung leitet. „Weniger steril. Weniger assoziiert mit den bisherigen Prozeduren. Das verhindert konditionierte Placeboeffekte.“

Asmussen drehte sich zur Sitzecke, die im hinteren Teil des Labors stand. Ein kleines, zweisitziges Sofa aus dunkelgrauem Stoff, davor ein niedriger Glastisch, auf dem ihr Notizbuch und ein Kugelschreiber lagen.

Ihre Bewegungen waren geschmeidig, anmutig. Ihre entblößten Hüften schwangen bei jedem Schritt, der runde, feste Po spannte sich beim Gehen. Ihre Haut war blass, kein Sonnenfleck, keine Unregelmäßigkeit.

Sie setzte sich aufs Sofa. Ihr Blick traf Toms Augen, und sie lächelte – ein ermunterndes Lächeln.

„Komm“, sagte sie. „Auf was wartest Du? Zeig mir, was Du ohne Stroker kannst!“

Tom schluckte. Seine Erektion führte ihn wie ein Kompass. Er setzte sich neben sie auf das Sofa. Das Polster gab nach. Sie drehte sich zu ihm, öffnete ihre Schenkel einen Spalt, eine stumme Aufforderung.

Tom stützte sich neben ihren Schultern auf der Lehne des Sofas ab. Seine Knie fanden zwischen ihren Schenkeln Platz, zwängten sich sanft in den schmalen Raum, bis ihre Beine sich um seine Hüften schlossen und ihn näher zogen. Er spürte ihre Wärme, ihre Feuchtigkeit – diese schwüle Hitze, die von ihr ausströmte wie von einem vorgeheizten Brutschrank. Ihre Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug, die aufgerichteten Brustwarzen zeigten spitz gegen die Zimmerdecke, zwei kleine, rosige Erhebungen, die im Rhythmus ihres Pulses zitterten.

Seine Hände fanden ihre Pobacken – fest, kühl im ersten Moment, dann erwärmend unter seinen Handflächen. Er umklammerte sie, spürte die Muskulatur darunter, die sich bei jeder kleinsten Bewegung anspannte. Sie hob ihr Becken, ein stummes Dirigieren des Ablaufs. Ihr Blick hing an seinen Augen, forschend, als ob sie von ihm ablesen wollte, was er zu tun gedenkt.

Und dann, halb von ihr geschoben, halb von sich selbst getrieben fand er den Weg. Sein Riemen glitt in die Tiefen ihrer Weiblichkeit. Tom fühlte, wie er Zentimeter für Zentimeter von ihr aufgenommen wurde. Die Muskeln ihrer Vagina umschlossen ihn mit einer unwiderstehlichen Kraft, die ihn tiefer sog, ihn festhielt, ihn nicht mehr loslassen wollte.

Ein leiser Seufzer entwich ihren Lippen, als er den Anschlag fand. Ihre Augen flatterten kurz zu, dann öffnete sie sie wieder. Dunkel, glänzend, mit einem Ausdruck, der neu für Tom war.

Seine wildesten Fantasien, die ihn nicht mehr losgelassen hatten, jene schlaflosen Nächte, in denen er sich vorstellte, wie es wäre, nicht auf der Pritsche zu liegen, sondern derjenige, der den Takt vorgab, das wurde nun Wirklichkeit. Nicht der Stroker drängte ihn in einem unerbittlichen Rhythmus zum Höhepunkt, nicht die App. Er bestimmte, wann er stieß und wann er verharrte, wann er sich zurückzog und wann er wieder eindrang. Seine Hände umklammerten ihre Hüften, zogen sie bei jedem Stoß entgegen.

Er war sich nicht sicher, bis zu welchem Grad er sich vertraglich festgelegt hatte, aber der Studienverlauf gefiel ihm außerordentlich. Mit Schmackes nagelte er das Magisterdöschen. All das Begehren, das sich in sechs Wochen maschineller Stimulation aufgebaut hatte, musste nun raus.

Seine Stöße waren tief und hart. Er spürte, wie ihre Vaginalmuskulatur sich um ihn zusammenzogen, wie sie bei jedem Eindringen leise aufseufzte – ein Laut, der mehr Bestätigung war als jedes Wort. Ihre Beine umklammerten seine Hüften fester, zogen ihn tiefer, als ob sie ihn verschlingen wollte.

„Läuft gut“, hörte er sie flüstern.

Er veränderte den Rhythmus, wurde langsamer, tiefer, ließ jeden Stoß bewusst auskosten. Ihre Augen weiteten sich, ihr Mund öffnete sich zu einem stummen Schrei. Sie war nah – er spürte es an der Art, wie ihr Körper zitterte, wie ihre Muskeln sich um ihn verkrampften.

Gerne würde er ihr Protokoll lesen, aber sie sollte mindestens für eine Viertelstunde, nachdem er fertig war, keinen Stift ruhig halten können. Ihre Finger zuckten bereits jetzt, krallten sich in seine Schultern, als ob sie Halt suchten in einem tobenden Meer.

Er beugte sich vor, seine Lippen nah an ihrem Ohr konnte er sich die Frage nicht verkneifen: „Und wie kommt die Baseline, Frau Magister?“

Sie lachte, ein leises, ersticktes Lachen, das sich in einem Stöhnen verlor. Endlich hatte Asmussen wieder einen Probanden gefunden, der in der Evaluation ihren Erkenntnisdrang so richtig befriedigte.

Jeder seiner Stöße ließ ihre Brüste in einer wellenartigen Bewegung auf und ab tanzen, sanft und doch kraftvoll, wie zwei lebendige Wesen, die ihre eigenen Wege gingen. Tom konnte den Blick nicht abwenden. Er sah, wie sie sich hoben und senkten, wie die Brustwarzen im Takt seiner Lendenstöße zitterten, wie die Haut über ihren Rippen sich spannte und wieder entspannte. Er liebte es, ihr zuzuschauen.

Er bestimmte den Rhythmus. Mal schnellte seine Hüfte nach vorn in kurzen, heftigen Stößen, die ihre Brüste wild aufspringen ließen. Mal verlangsamte er das Tempo, glitt in langen, tiefen Bewegungen in sie hinein und ihre Brüste schwangen in sanften, trägen Wellen. Dann wurde er härter, packte ihre Hüften, zog sie sich entgegen, bis ihre Körper mit einem feuchten, schmatzenden Geräusch aufeinandertrafen. Mal wurde er behutsamer, beinahe zärtlich, und ließ die Spannung zwischen ihnen ansteigen.

Die Evaluierung war intensiv und gründlich. Asmussen freut sich über ihren willigen Probanden und gelehrigen Schüler, die Studienwochen hatten sich gelohnt. Sie streckte die Arme über den Kopf und packte das Kopfteil des Sofas. Tom nahm eines ihrer Beine und legte ihre Wade auf seine Schulter. Er drang tiefer in sie ein, als es ihm vorher gelungen war. Asmussen stöhnte laut auf. Mit seiner freien Hand hielt er ihre Pobacke. Sie lag satt in seiner Handfläche, fest und doch weich, die Haut glatt und warm. Er zog sie an sich heran, während er gleichzeitig in sie stieß, sein Rhythmus wurde unregelmäßiger und wilder.

Der zarte Jüngling schoss Asmussen durch den Kopf, von der Welle der Ekstase getragen. Sie hatte es gehofft, dass er durchhalten würde, aber wie beflissen er bei der Sache war, das hat sie nicht geahnt.

Sie hatte sich vorgenommen, die Evaluierung objektiv durchzuziehen. Schließlich war dies nichts weiter als ein Teil der Experimentreihe, ein standardisierter Test zur Ermittlung der Frage, ob maschinelle Stimulation zu einer Abhängigkeit oder Gewohnheitsverhalten führt. Das Protokoll war klar: Menschliche Anregung, Dokumentation von Erektionsstärke, Ejakulationslatenz, subjektiver Befriedigungsskala.

Aber ihre Beckenbodenmuskeln kontrahierten. Nicht die willentliche, dosierte Anspannung, mit der sie ihre Orgasmen steuerte, wenn sie allein war. Es war eine heftige, unwillkürliche, alles verschlingende Welle, die sie völlig überrumpelte. Ein Schrei entwich ihren Lippen, der nicht mehr zu unterdrücken war, nicht gedämpft, unwissenschaftlich.

„Ah – Tom!“

Gellend, schrill, er halle von den Wänden des Labors wider. Tom erschrak, aber er bewegte sich weiter in dem gleichmäßigen, tiefen Rhythmus, den er gewählt hatte. Asmussens Körper zog sich in einer einzigen, alles umfassenden Kontraktion zusammen. Aus Angst, die Kollegen aus dem angrenzenden Trakt des Instituts könnten sie hören, biss sie kurzerhand in Toms Schulter, um den Schrei zu ersticken. Niemand sollte glauben, dass die Fachbereichsleiterin, sich zum reinen Vergnügen von einem Studenten durchnehmen ließ.

Ihre Zähne gruben sich in seine Haut, nicht tief, aber doch deutlich spürbar. Ihr Schrei erstickte in einem dumpfen Laut, während ihre Lungen die überschüssige Luft herauspressten. Sie schmeckte seinen salzigen Schweiß auf ihrer Zunge, die Wärme seiner Haut.

Tom war auf diese Attacke nicht vorbereitet. Eben noch ihre spitzen Schreie, die ihm durch Mark und Bein gingen und nun dieser süße Schmerz an seiner Schulter. Ihre Zähne in seiner Muskulatur. Er stöhnte auf, aber mehr aus Überraschung. Er merkte, wie ihre Zunge über die Stelle fuhr, fast zärtlich, als ob sie den Schmerz weg lecken wollte. Er spürte ihren Speichel, der seine Haut benetzte, flüssig und warm, und in dicken Tropfen langsam an seinem Oberarm hinunterlief.

Jetzt war Tom so weit. Seine Ladung verließ ihn in Schüben, wie er es aus unzähligen Terminen mit dem Stroker und dem Milker gewohnt war. Aber diesmal versenkte er sich nicht in ein kühles Silikonhütchen, sondern er schoss sein Sperma tief in das heiße Döschen der Laborleiterin. In die Frau, die an seinem Oberarm sabberte und deren Unterleibsmuskulatur um ihn zusammenkrampfte.

Gabriele spürte jede einzelne seiner Bewegungen bis ins Mark. Die Art, wie seine Muskulatur sich anspannte. Zuerst die Oberschenkel, dann der Unterleib, dann der gesamte Rumpf. Wie er sich in einem letzten, tiefen Stoß in ihr vergrub und sich dann entleerte, heiße pulsierende Strahlen, die sie von innen ausfüllte. Ihr Beckenboden zog sich zusammen, umklammerte ihn, sog ihn tiefer hinein, als ob sie keinen Tropfen verschwenden wollte. Aber sein Sperma quoll über – warm, glitschig – und mit schmatzenden Geräuschen im Takt seiner letzten, flacheren Stöße, landeten vereinzelte Spritzer auf der gepolsterten Garnitur des Sofas.

Aus den Augenwinkeln sah Gabriele die weißen Tropfen direkt neben ihrem Oberschenkel, wie sie auf dem grauen Stoff perlten. Intuitiv wischte sie mit zwei Fingern die Spritzer von der Sitzfläche. Das Sperma war noch warm, glatt wie Öl und durchzogen von einer herben, muskulösen Note.

Sie steckte Mittelfinger und Ringfinger in den Mund. An beiden haftete, was Tom ihr stets bereitwillig gespendet hatte. Auf ihrer Zunge mischte sich der Geschmack mit dem salzigen Echo seiner Haut. Sie schmeckte erst vorsichtig, schluckte dann den Rest. Da war es wieder, das Aroma, das sie aus dem Wischtüchlein mit ihrer Nase wahrgenommen hatte. Sie ließ es auf ihrer Zunge zergehen.

Ihr Kopf war wie im Nebel, sie zwang sich klar zu denken. Sie musste sich für die Aufzeichnungen an alle Details erinnern – die Dauer, die Intensität, die Reihenfolge der Empfindungen.

In die Stille kündigte die Wanduhr aus dem vergangenen Jahrhundert die volle Stunde mit vier Schlägen an. Ein unbeeindrucktes metallisches Läuten, das die plötzliche Leere nach den beiden Orgasmen füllte. Gabriele schloss die Augen und atmete tief durch.

Es roch nach Anstrengung, nach Körperflüssigkeiten und dem leichten Duft von Desinfektionsmittel, der alles durchdrang.

Sie würde gleich aufstehen, Notizen machen. Aber für diesen einen, winzigen Moment blieb sie liegen, genoss den Nachhall der Kontraktionen in ihrem Becken, spürte die Wärme, die sich zwischen ihren Schenkeln ausbreitete. Und sie war sich sicher: Diese Sitzung würde sie unter „Evaluierung – besonders signifikant“ in ihr Notizbuch eintragen.

Tom fiel der Aufkleber auf dem Laborschild wieder ein. „Vorsicht bissig“. Er hatte sich keinen Reim darauf machen können, er hatte ihn für einen schlechten Scherz gehalten, für einen derben Gag der Kollegen aus dem OR-Trakt. Aber jetzt, mit dem Abdruck ihrer Zähne auf seiner Schulter, die langsam zu pochen begann, passte alles zusammen.

Er war nicht der Erste.

Die Erkenntnis kam mit einem Schlag. Probanden vor ihm hatten Ähnliches erlebt. Sie waren in dieses Labor gekommen, hatten sich Asmussens Gerätschaften und Anweisungen ausgesetzt und waren dann in ihrem Bann gefangen worden. Tom wusste nicht, ob ihn dieser Gedanke beunruhigen oder erregen sollte.

„Das wird schon wieder“, sagte Asmussen und strich ihm mit den Fingerspitzen über die Schulter. Ihre Berührung war sanft. Der Abdruck ihrer Zähne war nicht tief – mehr eine Rötung als eine Verletzung, ein paar halbmondförmige Vertiefungen, die sich schon in wenigen Stunden zurückbilden würden. Sie hatte sich beherrscht, trotz aller Ekstase.

Asmussen gab ihm ein Küsschen rechts und links auf die Wange und eines auf den Mund, es wurde ein langer Kuss und ihre Zungen fanden sich, umwanden sich und ließen sich nur ungern wieder los. Ein neues, inniges Arbeitsverhältnis sollte die beiden von nun an begleiten.

„Danke schön. Ich arbeite gern für dich“, meinte Tom und rieb sich die Stelle mit den Zahnspuren der Studienleiterin.

Gabriele lachte – ein helles, unbeschwertes Lachen, das Tom noch nie von ihr gehört hatte, dann fügte sie hinzu: „Die Studie läuft weitere anderthalb Monate. Ich denke, nächste Woche starten wir den zweiten Testzyklus, den wir dann in kürzeren Abständen evaluieren“, antwortete Asmussen. „Aber für heute sind wir durch.“

Als Tom das Labor verließ, seufzte sie tief, ging sie zu ihrem Schreibtisch, nahm den Stift in die Hand. An ein Notieren der Details aus dem Experiment war nicht zu denken. Ihre Hände bebten. Erst der beruhigende Viertelstundenschlag erlaubte ihr Aufzeichnungen mit fahriger Handschrift:

Freitag, 18.30 Uhr. Proband Tom. Versuchsreihe 12 Evaluierung: Keine Anzeichen von Gewöhnung oder Abhängigkeit von Toys, im Gegenteil nachhaltige libidinöse Aktivität und Agilität gegenüber humanem Counterpart. Orgasmuslatenz: Ohne Aufzeichnung – Stoppuhr vergessen. Subjektive Befriedigungsskala: hoch. Ergebnis: Menschliche Erregung führt zu signifikant höherer emotionaler und körperlicher Involviertheit als geräteseitige Belebung. Empfehlung: Weitere Sitzungen unter identischen Bedingungen, um die Reproduzierbarkeit zu überprüfen. Anmerkung: Sponsor auf Gelder für zusätzliche Forschung ansprechen. Es gilt, der Vermutung auf den Grund zu gehen, dass die Motivation für Toys nicht in der bloßen Stimulation begründet liegen, sondern im Begehren nach der Wiederholung eines Moments, der nie ganz abgeschlossen ist.

Sie legte den Stift weg, lehnte sich zurück und lächelte. Wissenschaft und Begierde waren keine Gegensätze. Sie waren zwei Strömungen derselben Flut, die sie mit sich riss.



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