Aufregung im Verein! (fm:Partnertausch, 6264 Wörter) | ||
| Autor: Seewolf | ||
| Veröffentlicht: May 20 2026 | Gesehen / Gelesen: 352 / 208 [59%] | Bewertung Geschichte: 9.75 (4 Stimmen) |
| In unserem Handball-Verein spielen die Frauen verrückt! Die Trikots werden enger, vor dem Sport schminken sie sich und alle drängeln sich auf die Spielfläche! | ||
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Obwohl es rechnerisch möglich wäre, schaffen wir es fast nie, zwei gleichgeschlechtliche Männer- oder Frauenmannschaften innerhalb des Vereins gegeneinander spielen zu lassen, auch nicht, wenn wir nur mit halben Mannschaften spielen. Daher spielen meistens Männer und Frauen gegeneinander oder miteinander, je nachdem, wie man das sieht.
Oft kommt es vor, dass mehr Frauen oder mehr Männer mitspielen wollen. Das Problem lösen wir dann ganz pragmatisch, indem Männer bei den Frauen oder Frauen bei den Männern mitspielen. Gemeinerweise bekommen die Frauen dann meistens die kleinsten und dicksten als Austauschspieler, und die schicken den Männern Saboteure, die heimlich für ihr eigenes Geschlecht spielen und daher für die meisten „Eigentore“ verantwortlich sind.
Womit wir beim Thema Spielregeln wären. Eigentlich gibt es nur eine Regel: Jede Mannschaft versucht, den Ball in das Tor des Gegners zu werfen. Das Wörtchen „versucht“ verdeutlicht, dass die andere Mannschaft das verhindern darf. Wie sie das macht, ist nicht so genau geregelt. Bedingt durch die gemischten Geschlechter auf dem Spielfeld sind körperliche Rangeleien mit ganz speziellen Fouls eher die Regel, als Zufall, und werden nicht abgepfiffen. Ausnahme: die Trikots werden zerrissen, was schon mal in der Hitze des Gefechts vorkommt.
Das wäre ja halb so schlimm, wenn die Frauen darunter BHs tragen würden, aber das lehnen viele ab. Es geht das Gerücht, das sei Teil ihrer psychologischen Ablenkungstaktik. Aber auch so manche Männerhose ist schon mal runtergerutscht oder sogar zerrissen, wenn ein Stürmer daran festgehalten wurde, um ihn zu stoppen.
Bestraft wird sowas nicht, aber es gibt die Möglichkeit, sich in einer Pause ein neues Trikot zu holen. Besteht der Verdacht, dass es Absicht war, muss der oder die „Schuldige“ das Trikot bezahlen. Aber das ist uns der Spaß wert. Eigentümlicherweise ist sowas aber noch nie bei öffentlichen Spielen vorgekommen, nur im Training, wenn wir unter uns sind.
Überhaupt ist der Umgang der Geschlechter miteinander sehr fair und ungezwungen, aber die MeToo-Community trotzdem groß. Die Frauen dürfen die Männer jederzeit küssen, nur nicht während der Spiele, und wir dürfen ihnen an den Hintern greifen, wenn wir sie zum Küssen hochheben. Belobigende Klapse auf den Po oder Umarmungen sind beiden Geschlechtern erlaubt, solange niemand dabei vernachlässigt wird. Dann protestiert die MeToo-Gemeinde, die wir unter uns daher „MeToo-please!“ nennen.
Unsere Sporthalle ist leider sehr alt und Teil einer ehemaligen Soldatenkaserne. Daher gibt es nur einen Umkleide- und einen Duschraum mit einem gemeinsamen Eingang. Einige Außenstehende sehen darin ein Problem, da es keine wirkliche Trennung der Geschlechter gibt. Wir sind aber fast ausnahmslos der Meinung, dass wir das Problem prima gelöst haben, denn die Räume sind durch Vorhänge unterteilt.
Diese Vorhänge sind zugegebenermaßen in die Jahre gekommen und haben daher Löcher, die schon oft vergeblich geflickt wurden. Die Flicken halten in der feucht-warmen Luft aber selten länger als einen Tag, und wenn die Vorhänge einmal aus der Führung rutschen und nur noch rudimentär ihren Zweck erfüllen, fühlt sich auch niemand genötigt, das sofort zu reparieren. Man kann ja fairer Weise von beiden Seiten durch die Löcher sehen, und wenn sich zwei Augen diesseits und jenseits eines solchen Lochs treffen, gibt’s sogar Lacher statt Protest.
Ein weiteres, angebliches, Problem besteht darin, dass die Frauen bisher immer durch unsere Umkleide müssen, wenn sie in ihre gehen wollen. Das gibt dann schon mal ein unterdrücktes Kichern, wenn sie uns im falschen Moment erwischen. Und das kommt natürlich regelmäßig vor, da wir das Spielfeld ja gleichzeitig verlassen. Und verhindern können wir das auch nicht, da sie ja in ihre Hälfte kommen müssen.
In der Dusche ist es ähnlich. Das sind keine Einzelduschen, sondern nur eine durchgehende Reihe von Brauseköpfen an der Wand. Da die Frauen darauf bestehen, im hinteren Teil der Dusche zu duschen, müssen sie an uns vorbei, wenn sie hinter den Vorhang wollen. Als einige Frauen einmal sagten, es sei ihnen peinlich, an uns nackten Männern vorbei zu gehen, hatten wir vorgeschlagen, die Duschräume zu tauschen, denn uns wäre das umgekehrt nicht peinlich, aber das wollten sie auch nicht. Es ihnen recht zu machen, war also schwer.
Immer mehr Sportler sind daher der Meinung, wir sollten die Vorhänge ganz weg lassen. Schließlich seien sie alt, verschmutzt und unhygienisch. Außerdem kommen die Frauen ja oft genug zu uns unter die Brause, wenn bei ihnen das Wasser angeblich nicht richtig warm wird, obwohl es aus der gleichen Leitung kommt, oder wir tauschen mit ihnen unser Duschgel, weil jemand seines ‚vergessen‘ hat. Und wenn sie schon mal da sind, bleiben sie auch meistens und wir helfen uns gegenseitig beim Rückenwaschen.
Ach ja, der Name. Offiziell heißt der Verein ‚SC-plus Ortsname‘ wie ‚SC-Magdeburg‘. Der Name klingt wie ‚Sport-Club-XY’, hat aber eine andere Geschichte. Ursprünglich war es, wie gesagt, ein reiner Frauenverein, der sich mit Stricken und anderen Handarbeiten beschäftigte. Daher das ‚S‘. Später kam der Name SC-XY auf, das hatte aber rein finanzielle Gründe. Das klingt nämlich richtig nach ‚Sport-Club‘ und ist daher steuerbegünstigt.
Heute weiß niemand mehr um die ursprüngliche Bedeutung des ‚S’, und seitdem sich die Geschehnisse auf unserer Frankreichreise und im DarkRoom rumgesprochen haben, kursieren die wildesten Spekulationen und Lästereien für die Abkürzung, die sich vor allem um das ‚S‘ im Namen drehen. Aber das tut dem Zulauf an neuen, insbesondere jüngeren Mitgliedern beiderlei Geschlechts, keinen Abbruch. Im Gegenteil.
Soweit die Vorstellung des Vereins und der Umgebung, in der sich die folgenden Geschehnisse abspielten:
Durch diese fröhliche, gemütliche, unbeschwerte Ruhe des Vereins brauste plötzlich ein Sturm, der alles veränderte. Den Beginn konnten wir auf den Tag genau bestimmen!
Lippenstift und Make-up vor dem Sport galten bis dahin als unsportlich, aber jetzt brezelten sich die Frauen vor dem Sport richtig auf! Sie kauften sich neue, hautenge Trikots, und statt der bisher weiten Sporthosen trugen sie jetzt Leggings, die jede Falte abbildeten. Auch die weniger schönen. Als ich verwundert nachfragte, bekam ich von Lissy nur einen verklärten Blick und sie lief rosa an. Nino hatte auch keine Erklärung dafür. „Die Weiber ticken nicht richtig!“ maulte er nur.
Obwohl die Frauen fleißig wie nie trainierten, benötigten sie ständig Hilfe für jede Wurftechnik. Sie ließen sich den Wurfarm führen und die Beinstellung korrigieren, was bisher nie nötig war, und einige baten sogar um Einzelunterricht beim Trainer.
Und noch etwas änderte sich. Nach einem Gespräch mit Lissy kam auch Ute zu einem Trainingsspiel mit und zeigte danach urplötzlich starkes Interesse am Handball. Sie fing sogar an, aktiv zu spielen! Nino fiel dabei ihre Hilflosigkeit beim Training auf. „Ich glaube, sie stellt sich absichtlich so blöd an!“ knurrte er. Aber das konnte ihr niemand beweisen, schließlich war dieser Sport wirklich neu für sie.
Ute ging auch lieber zum Handballtraining, statt zu unseren üblichen Treffen mit Mary und mir zu kommen, bei denen sie sich bisher ihre Streicheleinheiten holte. Trotzdem war sie lustig und vergnügt und hatte immer irgendetwas vor. Neue Klamotten, neue Frisur, neue Haarfarbe, neues Make-up, sie hatte sich völlig verändert!
Das veränderte Verhalten der Frauen löste nicht nur bei mir eine gewisse Unsicherheit aus, sondern bei fast allen Männern. Ich fragte mal die anderen Spieler und erfuhr von denen: „Wir haben einen neuen Trainer.“ Er sehe recht gut aus und sei ein erfahrener Spieler in der Liga gewesen. Letzteres war aber nur den Männern wichtig. Er sei der Schwarm aller Frauen, und entsprechend schlecht waren die Männer auf ihn zu sprechen.
Ob es bisher schon eine Frau geschafft hatte, ihm näher zu kommen, wusste aber keiner, denn außer in Halle war er nie da! Er verschwand gleich nach dem Training und nutzte weder die Umkleide- noch die Duschräume. Im MeToo-Chat gingen schon die enttäuschten Gerüchte um, er sei schwul. Als ich davon hörte, wurde mir die Sache endgültig klar:
Ute und alle anderen Mädels waren total in den neuen Trainer verknallt!
Ich begann, Mary zu beobachten, ob sich ihr Verhalten geändert habe, aber ich konnte nichts wirklich Verdächtiges entdecken. Sie war schmusig und anhänglich wie immer, und wir hatten regelmäßig schönen Sex, aber nur noch selten mit Ute. Daher hatte ich eigentlich keinen Grund, mir Gedanken zu machen, aber man weiß ja nie.
Bislang hatte Mary kein Interesse an ihm gezeigt, aber so ganz sicher war ich mir da eben nicht, denn getroffen hatte sie ihn angeblich noch nicht. (Zumindest soweit ich wusste!). Wir trafen ihn erstmalig, angeblich zufällig, in unserer Stammkneipe. Er saß alleine an der Bar und stierte in sein Bier. „Das muss der neue Trainer sein.“ flüsterte Mary mir ins Ohr. „Die Beschreibung passt! Sollen wir uns zu ihm setzen?“
Es ist besser, die mögliche Konkurrenz zu kennen, dachte ich mir und stimmte zu. „Von mir aus gerne.“ - „Sie müssen der neue Trainer der Handballmannschaften sein.“ ging Mary lächelnd auf ihn zu und reichte ihm die Hand. „Wir sind die beiden Betreuer, die die Mannschaften auf der Frankreichreise begleitet haben.“ „Ach, sie sind das! Ich habe schon viel von ihnen gehört!“
Wenn er von der Reise gehört hatte, hatte er sicher auch von der DarkRoom-Party gehört und wusste jetzt nicht nur, wer wir sind, sondern hätte auch schon mal eine grobe Vorstellung von uns und unserer Art zu leben. Ich hätte mir den Hinweis auf diese Reise lieber verkniffen, aber Mary schien klare Fronten schaffen zu wollen. Oder war es ein verstecktes Angebot?
Wir suchten uns einen ruhigen Tisch zu dritt, und Mary fragte ihn nach Strich und Faden aus. Und wenn jemand neugierig ist und andere ausfragen kann, dann Mary. Ein freundliches Lächeln hier und da, schon taute er langsam auf. Das Gespräch verlief fast nur zwischen den beiden hin und her, aber zu meiner Beruhigung, lehnte sich Mary immer mal wieder in meinen Arm. Mir kam das aber seltener vor, wie sonst.
Er war in unserem Alter, also etwas älter als seine Mannschaften, und hatte tatsächlich früher in der 3. Liga gespielt. Nach seiner aktiven Zeit hatte er sich zum Trainer ausbilden lassen. Nebenher hatte er Sport studiert und war ins Lehramt gewechselt. Jetzt war er Sportlehrer und nebenher Trainer für Handball, und hatte die Jugendmannschaften in seinem Heimatort recht erfolgreich trainiert. Dann habe es aber Ärger gegeben, über den er lieber nicht reden wollte. Daher sei er umgezogen und wolle hier neu anfangen.
Am Ende des netten Abends, nachdem sie ihm deutlich gemacht hatte, dass wir in Bezug auf Verein und Mannschaften Außenstehende seien, lud Mary ihn zu uns ein, denn ihre Neugier war bei weitem noch nicht gestillt.
„Ich finde ihn sehr nett.“ sagte Mary auf dem Heimweg. „Wäre doch schade, wenn er sich bei uns nicht wohlfühlen würde.“ - Na, mal sehen, was sie mit ‚Wohlfühlen‘ meinte. Der Begriff hatte bei uns nämlich eine ganz bestimmte Bedeutung.
Als er uns besuchte, wurde es ein wirklich netter Nachmittag. Natürlich ungewohnt konservativ gekleidet, wenn auch nicht mit Schlips und Kragen. Er brachte Mary Blumen mit, bedankte sich herzlich für die Einladung und sie bot ihm gleich das DU an, denn das sei bei uns so üblich. Er hieß Johann, wollte aber lieber Jo genannt werden, und Mary stellte uns vor. „Ich bin Maria, aber alle nennen mich Mary, und Wolf heißt auch nicht Wolf.“ lachte sie, „Aber Wolfgang ist zu lang und zu unpersönlich.“ Dann saßen wir im Wohnzimmer zusammen und quatschen über Gott und die Welt.
Er war ein unterhaltsamer Gast, der schon viel erlebt hatte und darüber lustig erzählen konnte. Aber wenn es um seinen Trainerjob an der alten Schule ging, wurde er vorsichtig, was er erzählte. „Wie fühlst du dich denn jetzt an der neuen Schule und mit den neuen Mannschaften?“ wollte Mary wissen, aber er schwieg zunächst. Nach einer Pause erzählte er:
„Das muss aber unbedingt unter uns bleiben! - Ich habe Angst!“ „Wieso?“ fragten wir erschrocken. Dann erzählte er, dass die Mädchen in der alten Schule ihn gemobbt hätten. „Sie hatten genauso eine MeToo-Gruppe wie ihr!“ In dieser Gruppe hätten sie immer neue Anschuldigungen gegen ihn vorgebracht, die frei erfunden gewesen wären. Sie hätten seiner Meinung nach lediglich dazu gedient, gegenüber den anderen Mädchen mit angeblichen sexuellen Abenteuern zu prahlen.
„Laut Chat war ich ein Sex-Monster, das jedes Mädchen anbaggerte und unsittlich berührte. Ich bekam daher eine Abmahnung der Schule, und die drohten mir, mich anzuzeigen. Daher mache ich mich jetzt unnahbar und halte maximale Distanz, auch wenn der neue Verein nichts mit der Schule zu tun hat, und die Frauen hier alle volljährig sind.“
Wir waren regelrecht geschockt, als wir das hörten. Mußte er wirklich Angst haben, bei uns in dieser Form gemobbt zu werden? „Hast du mal in unserem Chat der MeToo-Gruppe gesehen?“ fragte Mary. „Nein. Das will ich gar nicht wissen!“ „Solltest du aber! Da steht nichts Negatives über dich drin!“ „Bist du im Chat auch dabei?“ „Ja, der ist harmlos und mobbt niemanden. Ich zeige es dir.“ Mit dem Handy in der Hand lehnte sie sich an ihn und zeigte ihm die Einträge. „Bei uns beschwert man sich nur, wenn man NICHT geküsst oder angefasst wird.“ lachte sie. „Wir sind da für Gleichbehandlung. Und wenn jemand kritisiert wird, dann nur, weil sie sich zu sehr vordrängelt.“ Sie zeigte ihm mehrere lustige Einträge, die ihn lobten und gleichzeitig seine Zurückhaltung bedauerten:
>> „Ich schlage vor, wir fallen mal über ihn her und küssen ihn alle!“ schlug eine vor. „Aber alle gleich lange!“ verlangte eine andere. „Mit Zunge?“ fragte wieder eine andere. „Natürlich!“ „Wenn er schwul ist, müssen wir ihn unbedingt umpolen. Wäre doch ein riesiger Verlust für uns!“ „Der ist nie im Leben schwul! Der ist einfach nur zu schüchtern!“ << stand im Chat.
„Wie du siehst, du bist ein vielbegehrter Mann! Aber niemand unterstellt dir irgendwelche schlechten Absichten oder ein Fehlverhalten! Es sei denn, man sähe in deiner Zurückhaltung ein Fehlverhalten!“ Als er das las, konnte er schon wieder lachen. „Ja, das klingt ganz anders, als damals an der Schule.“ „Und ich versichere dir,“ betonte Mary, „wenn ich irgendwann hier etwas wie Mobbing lesen sollte, bist du der Erste, der davon erfährt. Außerdem wüsste ich mindestens vier total in dich verknallte Frauen, die deine Unschuld bezeugen würden. - Es sei denn, du würdest dich weigern, sie zum Dank zu küssen!“ lachte Mary und nahm ihn in den Arm. - Ich fragte mich unwillkürlich, ob sie auch zu den vier verknallten Frauen gehörte.
Jo wirkte richtig erleichtert, als er das hörte und fragte Mary, ob er sie zum Dank küssen dürfe. „Tu’s einfach, ich beiße nicht!“ lachte sie zurück und küßte ihn auf den Mund. „Sorry!“ meinte er zu mir. „Ich hoffe, das war dir recht?“ „Bei uns entscheidet jeder selber, wen er küßt. Und wenn Mary dich küssen möchte, ist das für mich OK!“ versuchte ich zu lächeln und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Ihr habt mir eine große Sorge abgenommen!“ betonte Jo. „Wie kann ich euch dafür nur danken?“ „Du spinnt! Dafür brauchst du dich nicht zu bedanken! Das ist doch wohl das Mindeste, was wir für dich, uns und den Club tun können!“ - >Für den Club?< Vielleicht tut sie es ja auch für sich, ging mir durch den Kopf.
Er war endgültig beruhigt, ich nicht. Wir setzten das Gespräch noch eine Weile fort. „Darf ich euch noch eine letzte, etwas peinliche Frage stellen?“ „Wenn sie uns zu peinlich ist, bekommst du keine Antwort!“ lachte Mary. „Raus damit!“
„Es betrifft eure Räumlichkeiten in der Halle. Als ich das erste Mal da war, kam eine Frau, nur mit winzigem Slip bekleidet, durch den halb offenen Vorhang, holte sich aus einer Tasche in der Männerumkleide neue Unterwäsche, und als sie mich sah, kam sie zu mir, umarmte mich und küßte mich spontan. Dann bedankte sie sich noch für das gute Training. Ich bin dann lieber gegangen. Ist das so üblich, oder habe ich etwas falsch gemacht?“
Mary lachte. „Du hast absolut nichts falsch gemacht! Sie wollte dich eben mal sehen! Und das möglichst ohne Sportdress. Das ist bei uns völlig normal. Dein einziger Fehler war, dass du gegangen bist. Sie hätte sich sicher auch noch gerne mit dir unterhalten. - Warst du auch in der Dusche?“
„Ja, das war noch schlimmer! Als ich da reinsah, waren alle Männerduschen besetzt, eine sogar mit einer Frau, und der Vorhang war halb runtergerissen. Eine andere Frau, die gerade nebenan duschte, sah, dass ich warten musste und rief mir zu, neben ihr seien noch zwei Duschen frei, ich solle doch zu ihr in die Frauendusche rüberkommen. Ich dachte, ich wäre im falschen Film! Ich habe mich tausendmal entschuldigt und bin blitzartig wieder gegangen. Jetzt dusche ich nur noch zu Hause und ziehe mich da auch um.“
„Du warst da schon völlig richtig. Der Vorhang ist schon seit Wochen kaputt. Und wenn die Duschen auf einer Seite alle besetzt sind, gehen wir auf die andere Seite des Vorhangs. Das ist völlig normal. - Also, ich erkläre dir das mal.“ Mary legte ihm einen Arm um den Nacken, erklärte ihm die lockeren Zustände bei uns, und ich biss die Zähne zusammen.
„Und das gibt keinen Ärger?“ „Warum denn? Wie ein nackter Mann bzw. eine nackte Frau aussieht, weiß doch jeder. Und sich gegenseitig ein wenig zu provozieren, macht doch Spaß!“ „Oh Gott, wo bin ich bei euch bloß gelandet!“ lachte er. „Und ich dachte schon, ich sei von einem Fettnapf in den nächsten gestolpert!“
Lachend und endgültig beruhigt verließ er uns, nachdem er Mary noch mehrmals dankbar geküsst hatte. Nach dem Abend war ich aber auch etwas entspannter, denn ich fand keine verdächtigen Anzeichen dafür, dass Mary ebenso unsterblich in ihn verliebt war, wie die anderen Frauen im Verein. Ihr Verhalten ihm gegenüber war so wie bei jedem Mann, der ihr sympathisch war.
„Wie hast du das denn geschafft?“ Mary war der Star der neidischen Club-Frauen, als sich rumsprach, dass sie Jo als erste und einzige zu einem angeblichen Date überredet hatte. Und sie machte eine richtige Show aus ihrer angeblichen Eroberung. „Und was sagt Wolf dazu?“ „Der findet das völlig OK.“ „Unglaublich! Du mit so einem geilen Kerl, und er hat nichts dagegen?“ „Na ja, so ein toller Hecht ist er auch nicht!“ wiegelte Mary ab. „Er ist sehr nett, aber sehr schüchtern.“ Dann spann sie eine frei erfundene Geschichte um den Abend, die die Frauen noch neidischer machte. „Er ist ein Mann, der genau weiß, was er will. Aber wenn er sich bedrängt fühlt, zieht er sich zurück. Als ich das begriffen hatte, wurde es richtig nett. - Er kann sogar gut küssen!“ Dass ich beim Treffen dabei war, sagte sie nicht.
Mit ihrer Geschichte über das angebliche Date mit Jo zog sie den ganzen Neid der Frauen auf sich, und die Situation im Verein entspannte sich. Die Männer waren beruhigt, und die Frauen trugen wieder ihre alten, weiten Trikots und die viel bequemeren weiten Sporthosen. Styling vor dem Sport ließen sie wieder weg, und das Chicken-Race in der Umkleide und der Dusche hatte ein Ende. Die MeToo Community bedauerte nur, dass Jo jetzt vergeben sei, und beneidete Mary um ihren Erfolg. Ute kam wieder zum Kuscheln und wurde beim Handball nur noch selten gesehen, und Lissy verdrehte nicht mehr ihre Augen, wenn sein Name fiel. Es war wieder Frieden im Club.
„Hast du denen irgendetwas gesagt?“ fragte Jo Mary, als er mal wieder bei uns zum Kaffee saß. „Die Frauen sind plötzlich richtig nett und völlig normal im Umgang mit mir. Keine provoziert mich noch bei den Übungen, keine baggert mich an, es ist richtig schön, mit ihnen zu trainieren.“ „Nein.“ schwindelte Mary. „Ich habe gar nichts gesagt. Ich habe nur erzählt, dass du hier zum Kaffeetrinken warst.“ „Ahne ich was? Glauben sie, du hättest das Rennen für dich entschieden?“ „Kann schon sein.“ schmunzelte Mary. „Die müssen ja nicht alles wissen.“ Dann bekam erst Jo einen Kuß, danach kuschelte sie sich in meinen Arm und war stolz auf ihre Idee. - Ich übrigens auch.
Die Einzige, die ein wenig traurig war und daher wieder öfter unseren Trost brauchte, war Ute. Sie sagte es zwar nicht direkt, aber sie hätte gerne das Rennen bei Jo gemacht, und wir hätten es ihr gegönnt. Nach der unglücklichen Geschichte mit Carlo war sie lange genug alleine gewesen, und darüber machte sich Mary Gedanken.
„Was hältst du von der Idee, Jo und Ute mal gemeinsam einzuladen? Er hat mich neulich über sie ausgehorcht und bedauert, dass sie nicht mehr zum Training kommt. Er scheint sie zu mögen. Daher habe ich ihm schon mal erzählt, dass sie Single sei. Und so wie ich ihn einschätze, ist er kein zweiter Carlo.“ „Nein, das ist er sicher nicht.“ bestätigte ich. „Er ist eher zu schüchtern für sie. Du weißt ja, wie stürmisch sie sein kann.“ „Man weiß nie! Stille Wasser sind tief!“ schmunzelte Mary, nahm sich das Telefon und rief Ute an.
„Störe ich euch drei nicht?“ fragte Ute besorgt. „Warum solltest du? Jo ist ein netter Freund für uns, mehr nicht.“ „Ich dachte, er wäre der Neue in eurer Runde?“ „Ja, das sollen alle denken, aber das stimmt gar nicht. Er ist viel mehr an dir interessiert. Neulich hat er mich regelrecht nach dir ausgefragt. Und als du nicht mehr zum Training kamst, war er sehr enttäuscht.“
„Wirklich, oder nimmst du mich auf den Arm?“ „Probier es doch aus! Dann weißt du, ob es passt!“ „Na passen wird er schon!“ blödelte Ute. „Ich hoffe nur, er ist kein zweiter Carlo!“ „Wir sind uns sicher, dass er nicht so ein Mistkerl ist. Er ist eher zu schüchtern für dich. Sei also ein wenig vorsichtig mit ihm und gehe ihm nicht gleich an die Hose!“ empfahl Mary und bekam dafür die passende Antwort. „Blöde Kuh!“
„Wenn sie mich blöde Kuh nennt, ist sie interessiert und kommt sicher!“ lachte Mary nach dem Telefonat. Und so war es. Mary hatte Jo gefragt, ob er einverstanden sei, dass ihre beste Freundin auch zum Kaffee kommen würde, und als er erfuhr, wer das sei, schien er mehr als nur einverstanden und freute sich. „Die ist wirklich nett! Ich wusste gar nicht, dass Ute mit dir befreundet ist.“ meinte er. „Nett ja, aber sie kann auch ganz schön angriffslustig werden, wenn sie jemanden mag.“ warnte Mary ihn vor und lächelte ihn an.
Über das Treffen der beiden gibt es eigentlich nichts Unerwartetes zu berichten. Sie sahen sich, und ab da waren wir für sie nicht mehr existent. Der Kaffee wurde kalt, Hunger hatte keiner der beiden, die Funken sprühten, die Augen glänzten, die Hände zuckten in Richtung des anderen, ‚zufällige‘ Körperkontakte wurden immer häufiger, und hätte Mary nicht davor gewarnt, wären sie wohl nach wenigen Minuten übereinander hergefallen. So trauten sie sich nicht einmal, sich zu küssen.
„Wolf, hilfst du mir mal? Wir müssen die Terrasse noch aufräumen. Es regnet gleich.“ Wie Mary bei strahlendem Sonnenschein auf diese Schnapsidee kam, war mir zwar ein Rätsel, aber ihr Augenzwinkern hatte ich verstanden. „Gerne!“ Wir standen auf und ließen die beiden alleine.
Aus dem Fernsehen kennt ihr sicher diese kleinen Fische, die sich z.B. an Haien festsaugen und sich so durch’s Meer tragen lassen. So ähnlich sah es im nächsten Moment auf unserem Sofa aus. Nachdem wir die Glastür hinter uns angelehnt hatten, waren Mary’s Hinweise Geschichte. Erst saugten sie sich regelrecht aneinander fest, dann fielen die letzten Hemmungen und zum Schluss ihre Kleidung.
Für Ute war es ja nicht neu, sich bei uns auszuziehen und sich auf unserem Sofa zu räkeln, aber dass sie Jo so schnell davon überzeugen konnte, es ihr nachzumachen, war schon eine reife Leistung! Sie ließ ihn völlig vergessen, wo er war, und er bekam auch nicht mit, dass wir ihnen durch die Tür zusahen. Ich glaube, ‚schwanzgesteuert‘ nennt man so einen Zustand. Ute bekam zumindest ansatzweise mit, dass wir noch an der Tür standen, aber auch das kannte sie und hielt sie nicht davon ab, Jo’s Kronjuwelen ausgiebig zu erkunden, bis er wackelige Beine bekam und sich an ihrem Busen festhalten musste.
„Der Junge ist richtig gut gebaut!“ bemerkte Mary, griff in meine Hose und hielt sich da fest.
Jo stand unterdessen schon so unsicher, dass es Ute ein Leichtes war, ihn auf den Rücken zu werfen. Mit seinem Kopf in unsere Richtung konnte er uns nicht sehen, und sie konnte uns zeigen, wie sie ihn bestieg und zufrieden ritt. Ihr Lächeln wurde noch stärker, als sie sah, dass ich meine Hände unter Mary’s Kleid geschoben hatte, und sie meine Hose geöffnet hatte, um sich besser an mir festhalten zu können.
Wir lächelten zurück, und ich zog Mary das Kleid aus, unter dem sie nichts mehr an hatte. „Zieh dich selber aus!“ bat sie, „Ich will den beiden zusehen.“ Ich zog mir T-Shirt und Hose aus und zog einen Hocker vor die Glastür. Was ich damit bezweckte, wusste Mary sofort und kniete sich darauf, natürlich ohne den Blick von Ute und Jo abzuwenden, die langsam schneller und lauter wurden.
Bei einem gemächlichen Doggy-Fick hatten wir das Geschehen auf dem Sofa bestens im Blick. Utes Möse schäumte, und Jo stützte sie, indem er ihre Titten festhielt und knetete. Beide stöhnten um die Wette und stachelten sich gegenseitig mit Dirty Talk an. „Übst du mit meinen Titten für das nächste Handball-Turnier?“ fragte Ute und ging kurz in den Galopp über. „Die Grifftechnik ist fast die gleiche. Das sollten wir ins Trainingsprogramm aufnehmen.“ konterte er und zwirbelte ihre Nippel, bis sie jauchzte. Wir hingegen versuchten leise zu sein, um ihn nicht auf uns, als heimliche Zuschauer, aufmerksam zu machen.
Das mit ‚heimlich‘ war allerdings fraglich. Ute wusste schließlich genau, dass wir ihnen zusahen, und wenn er ihren Blicken gefolgt wäre, müsste er uns eigentlich längst bemerkt haben. Aber zumindest tat er so, als wüsste er von nichts, und rammte sich zunehmend lautstark in Ute hinein.
In der kühlen, windigen Abendluft bekam ich trotz der heißen Aktion langsam einen kalten Hintern. Es war eben kein warmer Sommerabend mehr. Ich flüsterte Mary zu: „Gehen wir rein?“ Sie nickte, entließ mich schmatzend aus ihrer Möse und schob den Hocker zur Seite. Die Terrassentür quietschte zwar etwas, aber Ute lenkte Jo so geschickt mit einem Kuß und einem Zwischenspurt ab, dass er nicht reagierte, als wir ins Wohnzimmer gingen.
Außerhalb seines Blickfeldes schlichen wir hinter die Rückenlehne des Sofas neben Ute, dann beugte sich Mary darüber, reckte mir ihren geilen Arsch entgegen und ließ ihre Möpse über seinem Gesicht baumeln. Die Sofalehne hatte erfahrungsgemäß die ideale Höhe für mich, und ich lochte wieder ein.
Wenn wir befürchtet hatten, wir würden Jo möglicherweise irritieren, hatten wir uns geirrt. Lächelnd griff er Mary an die Schmusekissen, hob den Kopf und küßte ihre Nippel.
Der Schuft hatte längst mitbekommen, was da ablief!
Er warf Ute zur Seite, beugte sie zum Doggy-Fick nach vorne und stieß direkt vor uns zu. Wir vier lächelten uns an und ließen uns von nichts mehr stören. Heimlichkeiten gab es nicht mehr, im Gegenteil, es machte geil, die anderen an unseren Spielen zusehen zu lassen.
„Kommt mit ins Schlafzimmer, bevor wir hier alles einsauen.“ schlug Mary vor und unterbrach mich schon zum zweiten Mal an diesem Abend. Artig folgten wir ihr in unsere Lotterhöhle mit dem riesigen Rundbett und den Spiegeln an Wand und Decke. Als sich die beiden Frauen mit gespreizten Beinen lockend nebeneinander auf das Bett warfen, sah man überall in den Spiegeln nackte Mösen und steife Schwänze, egal in welche Richtung man sah.
Wir knieten uns vor die beiden und wussten, was sie von uns erwarteten. Und welcher Mann erfüllt einer Frau solche Wünsche nicht gerne! Bald waren unsere Gesichter schleimig verziert und die Frauen jubelten ihre ersten Orgasmen in den Raum. Dann revanchierten sie sich mit einem Blaskonzert, bei dem wir nebeneinander lagen, und die beiden sich wetteifernd um uns bemühten. Ute zeigte Jo, was sie konnte und liebte, und er kämpfte lange mit seiner Selbstbeherrschung, bis er es nicht mehr aushielt und Ute in den Mund spritzte.
Zu seinem und Utes Glück griff Mary ein und verhinderte mit geschicktem Griff an seine Schwanzwurzel in Zusammenarbeit mit Utes geschickter, unermüdlicher Zunge ein vorschnelles Abschlaffen. Was das anging, waren sie ein eingespieltes, meist erfolgreiches Team, von dem jetzt nicht nur Jo profitierte.
Kaum war er wieder voll einsatzbereit, holte sich Ute, was sie so lange vermißt hatte, und er vermutlich auch. Es ging wild durchs Bett! In den verschiedensten Stellungen holten wir uns, was wir wollten, oder die beiden zeigten uns, was sie gerade von uns wollten. Mary kraulte Jo’s Schwanz, als er Ute fickte und sie meinen, wenn ich Mary fickte. Aber die Partner wirklich tauschen, wollten wir uns für später aufheben. Beim ersten Mal ließen wir das neue Pärchen lieber für sich. Das war schon aufregend genug!
Als die beiden Frauen wieder einmal gegenläufig nebeneinander knieten, und wir sie von hinten vögelten, griff Ute nach meinem Sack und knetete ihn mit dem Kopf auf Mary’s Hintern. „Fick mich in den Mund!“ forderte sie mich auf, und ich sah zu Jo, ob er etwas dagegen haben könnte. Aber er sagte nichts und sah nur hoch erregt zu, wie ich Ute’s Mund und Mary’s Möse abwechselnd vögelte.
Um jeden Widerspruch im Keim zu ersticken, machte Mary es mit ihm genauso. Sie zog seinen Schwanz aus Ute’s Fotze und schob ihn sich in den Mund. Danach ging’s für ihn zurück in Ute’s lockendes Heiligtum. Dieses Spiel spielten beide mehrmals mit uns und genossen es, oben und unten ausgefüllt zu sein.
Da Jo seinen ersten Abspritzer schon hinter sich hatte, hielt er länger durch als ich. Daher wurde er Zeuge, wie ich mich in Mary austobte, bis ich auch kam, und Ute meinen Schwanz sauber leckte. Diese herrlich geile Schweinerei brachte ihn dann auch zum Finale, und er füllte Ute ab. Mary massierte auch noch seine letzten Tropfen in Ute’s gieriges Loch, dann leckte sie die gemischten Spuren von seinem Schwanz und aus Ute’s tropfender Spalte. An den anschließenden Kuß, den er von Mary mit verschmierter Schnute bekam, musste er sich erst einmal gewöhnen. Aber nach kurzem Zögern tobten ihre Zungen miteinander.
„Nach dieser schönen Premiere spendiere ich eine Flasche Sekt!“ schlug ich vor. „Aber erstmal unter die Dusche!“ erinnerte Mary uns an unsere verklebten und verschwitzten Körper.
„Jo, du bist ein Ferkel!“ lächelte Ute ihn an, als sie sich die Muschi wusch. „Wo du überall deine Spuren hinterlassen hast!“ „Ich dachte, ich hätte sie dir schon alle abgeleckt?“ grinste Mary. „Du warst aber auch nicht wirklich gründlich! Ich laufe auch noch aus. - Jo, habe ich dich denn jedenfalls schon halbwegs sauber geleckt?“ So ganz sicher war er sich nicht, was er darauf antworten sollte. Überhaupt schien er etwas verunsichert bei solchen Tönen, die allerdings bewusst provokativ waren. Als Mary ihn aber in den Arm nahm und küßte, lächelte er schon wieder.
„Kneif mich mal!“ sagte er zu ihr. „Ich glaube, ich träume.“ „Wieso?“ tat Mary ganz unschuldig. „Erst ermahnst du mich, bei Ute nicht zu stürmisch zu sein, sodass ich mich nicht einmal getraut habe, sie zu küssen, und jetzt stehe ich hier mit zwei nackten Frauen nach wildem Sex unter der Dusche.“ „Und mit einem Mann!“ unterbrach ich ihn und legte ihm lachend einen Arm auf die Schulter. „Huch! Ja, stimmt!“ tat er erschrocken. „Erst mit ihm im Bett und dann noch zusammen duschen! Dann doch lieber mit zwei Frauen.“ Er konnte schon wieder Witze machen und nahm Ute und Mary demonstrativ in den Arm.
„Und wir haben zwei nackte Männer im Arm!“ meinte Ute zufrieden lächelnd und zog mich zu einem Quartett an sich. „Genieße den Abend, Jo! Die meiste Zeit wirst du dich zukünftig mit mir alleine begnügen müssen!“ „Sei bitte nicht zu egoistisch!“ warnte Mary. „Seit Monaten teile ich Wolf mit dir. Da wäre es unfair, wenn du Jo jetzt ganz für dich alleine haben möchtest!“ „So war das ja auch nicht gemeint! Ich sagte ja: ‚die meiste Zeit‘. In der übrigen Zeit leihe ich ihn dir gerne mal aus, wenn ich dafür Wolf bekomme.“ „Wie du siehst, Jo, wir bekommen unsere Geliebten zugeteilt!“ lachte ich ihn an und zog Mary an mich.
Im Bett lagen wir dann mit unseren Partnerinnen im Arm einander gegenüber, und Jo hatte so manche Frage. „Geht ihr immer so locker miteinander um?“ „Tun wir das, Ute?“ fragte Mary sie. „Nur mit Freunden, die wir wirklich mögen und die uns wichtig sind.“ erklärte Ute, und wir erklärten ihm, warum gemeinschaftlicher Sex für uns kein Problem ist.
„Wolf gehört zu mir, und ich zu ihm. Genauso könnte Ute zu dir, und du zu ihr gehören. Ich sage bewusst: ‚ZU mir‘ und nicht ‚mir‘, denn wir sind nicht ‚Eigentum‘ des anderen. ‚Zu mir‘ ist unser GEFÜHL füreinander, nicht unser ANSPRUCH an den anderen. Deshalb möchte ich jetzt auch in Wolf’s Armen liegen und nicht in deinen, auch wenn das sicher schön wäre.“ „Aber wenn Mary jetzt in deinen Armen liegen würde, wäre ein Blick oder ein Augenzwinkern genug, um uns gegenseitig dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit zu bestätigen.“ ergänzte ich.
Jo sah Ute fragend an. „Meinst du, dass das bei uns auch so sein könnte?“ „Ich fühle mich in deinen Armen richtig wohl, obwohl wir uns ja bisher kaum kennen. Und ich habe das Gefühl, dass ich immer wieder zu dir zurückkommen würde, wenn du mir meine Freiheit läßt, so wie ich dir deine.“
„Im Grunde habt ihr euch doch schon gezeigt, dass ihr das könnt.“ meinte Mary. „Ute hat dir gezeigt, dass sie nichts dagegen hat, wenn ich mit dir schmuse, und du hast dich nicht daran gestört, dass sie ihren Spaß mit Wolf hatte. Jetzt liegt ihr einträchtig nebeneinander, und ich habe den Eindruck, dass es für euch beide ein schönes gemeinsames Erlebnis war, das euch nicht trennt, eher im Gegenteil. Oder irre ich mich da?“ Ute nickte nur zustimmend und sah Jo an. „Nein, du irrst dich nicht. Ich habe sowas zwar noch nicht erlebt, aber es war schön. Und ich bin Ute dabei nicht nur körperlich sehr viel näher gekommen!“ lachte er, griff nach ihrem Busen und küßte sie.
„Wenn es jetzt keine wichtigen Fragen mehr gibt, würde ich nach diesem schönen, erlebnisreichen Abend gerne mit euch drei in meinem Bett einschlafen. Morgen ist auch noch ein Tag. Mal sehen, was er uns bringt.“ meinte Mary, beugte sich für den Gute-Nacht-Kuss zu Jo und Ute und kuschelte sich noch einmal in meine Arme.
Fortsetzung folgt!
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