Mein neuer Chef - Teil 10 (fm:Dominanter Mann, 898 Wörter) [10/10] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Kathi92 | ||
| Veröffentlicht: Jun 01 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Der Morgen danach ... | ||
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Ich heiße Kathi, bin 36 Jahre alt, und als ich am Sonntagmorgen gegen halb zehn die Augen aufschlug, fühlte sich mein Körper an, als hätte er einen Krieg überlebt.
Jeder Muskel schmerzte. Zwischen meinen Beinen war es wund und klebrig. Ich lag nackt neben Sven, der noch tief schlief. Die Sonne fiel durch einen Spalt im Vorhang und beleuchtete die Spuren der letzten Nacht auf meiner Haut: leichte Abdrücke von Fingern an meinen Hüften, einen kleinen Knutschfleck über meiner linken Brust und die Reste von getrocknetem Sperma, das ich gestern Nacht nicht mehr ganz weggewaschen hatte.
Ich blieb einen Moment liegen und starrte an die Decke. Die Bilder der Party und vor allem des Arbeitszimmers kamen sofort zurück. Thomas, wie er mich hart über den Schreibtisch gefickt hatte. Elena, die auf Sven geritten war. Die Blicke, die wir uns zu viert zugeworfen hatten. Das Gefühl, vollkommen ausgeliefert und gleichzeitig unglaublich begehrt zu sein.
Mein Herz zog sich zusammen. Nicht nur vor Erregung. Auch vor Angst.
Ich stand leise auf, ging ins Bad und betrachtete mich im Spiegel. Meine Lippen waren noch leicht geschwollen, meine Augen etwas gerötet. Ich sah aus wie eine Frau, die in der Nacht zuvor gründlich durchgefickt worden war. Und das war ich ja auch.
Als ich zurück ins Schlafzimmer kam, war Sven wach. Er lag auf dem Rücken, einen Arm hinter dem Kopf, und sah mich an. Sein Blick war weich, aber auch forschend.
„Guten Morgen“, sagte er leise.
Ich kroch zu ihm ins Bett und kuschelte mich an seine Brust. Seine Hand strich sofort über meinen Rücken, dann tiefer, über meinen Po.
„Wie fühlst du dich?“, fragte er.
Ich atmete tief durch.
„Wund. Voll. Und… irgendwie durcheinander.“ Ich zögerte. „Es war unglaublich geil. Aber es war auch… viel. Sehr viel.“
Sven nickte. Er kannte mich gut genug, um zu wissen, dass ich Zeit brauchte. „Erzähl mir, was in deinem Kopf los ist“, sagte er sanft.
Ich sprach lange. Ich erzählte ihm, wie sehr es mich erregt hatte, als Thomas mich so dominant genommen hatte. Wie ich mich gleichzeitig schuldig gefühlt hatte, weil Sven zusah. Wie sehr es mich aber auch angemacht hatte, Sven mit Elena zu sehen. Die Mischung aus Eifersucht, Liebe, Scham und purer Lust hatte mich fast überfordert.
„Ich habe das Gefühl, dass ich mich verliere“, flüsterte ich irgendwann. „Als würde ich süchtig werden nach diesem Kick. Nach der Demütigung. Nach dem Verbotenen. Und ich habe Angst, dass ich irgendwann nicht mehr zurückfinde.“ Sven hörte aufmerksam zu. Dann küsste er meine Stirn.
„Ich habe ähnliche Gedanken“, gab er zu. „Als ich gesehen habe, wie Thomas dich gefickt hat… da war ein Teil von mir unglaublich geil. Aber ein anderer Teil hat sich gefragt, ob ich dich noch genug befriedigen kann. Ob ich noch reiche.“ Wir redeten fast zwei Stunden. Ehrlich. Offen. Manchmal mit Tränen, manchmal mit Lachen. Wir sprachen über Grenzen, über Regeln, über das, was wir beide brauchen – und was wir bereit waren, zu geben.
Am Ende lagen wir eng umschlungen da.
„Ich liebe dich“, sagte Sven leise. „Mehr als alles andere. Und genau deswegen will ich, dass du das hast, was du brauchst. Auch wenn es mit anderen ist.“
Ich küsste ihn lange und zärtlich.
„Ich liebe dich auch. Und ich will nicht aufhören. Aber ich will auch nicht, dass es uns kaputt macht.“
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