Es lebe das Leben (fm:Romantisch, 9582 Wörter) | ||
| Autor: RalfB | ||
| Veröffentlicht: Jun 02 2026 | Gesehen / Gelesen: 564 / 474 [84%] | Bewertung Geschichte: 9.67 (21 Stimmen) |
| Eine romantische Geschichte, mit nicht so viel Sex. Viel Spaß beim Lesen | ||
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noch nie eine feste Beziehung. Aber er lebte, hatte seinen Spaß und machte sein Ding. Er war trotzdem zufrieden und einer der Jungs, der sich bei Hanna und Steffi feste austobte. Er spielte Schlagzeug, auch auf der Bühne und ist bis heute einer der wichtigsten Mitorganisatoren für unsere Events.
In seinem privaten Umfeld war er meistens beliebt. Die Masse mochte ihn sehr. Wenn einer ein Problem mit ihm hatte, dann hatte er ehrlichgesagt auch ein Problem, denn Peter war mal Schwergewichtsboxer und machte Kampfsport. Wie ein Grizzly war er lange ruhig und lieb. Wenn der explodierte war Schluss mit lustig und das muss sich echt übel angefühlt haben.
Nebenbei ist Peter aber ein echt Guter… Ohne Scheiß. Er wurde von seiner alleinerziehenden Mama aufgezogen und gut behütet. Anette hatte nie sehr viel und kam immer gerade so über die Runden. Jede alleinerziehende Mama weiß, was man so alles opfern muss, um seinen eigenen Nachwuchs vernünftig groß zu kriegen. Meistens ist es aber dann doch so, dass die Kinder nachher aus dem Haus sind und du bist plötzlich alleine und hast nichts weiter erreicht. Sind wir ehrlich, Sch… Welt!
Bei Peter war das anders. Er musste sich ein älteres Haus kaufen und brachte dieses in die Reihe, weil er Platz für die Firma brauchte. Das Wohnhaus teilte er in der Mitte und sanierte beide Teile unabhängig. In dem einen lebt nun er und hat dort auch sein Büro. Im anderen Teil lebt seine Mama und das Mietfrei. Jetzt konnten die sich beide mal was leisten und das nenn ich mal „Klasse“.
Ich glaube, so richtig ging alles erst rund, als er im Tierheim, in Rüsselsheim einen Wintergarten aufbaute. Nicht dass er im Tierheim eine Frau gefunden hätte, aber er hatte dort über zwei Wochen zu tun und war immer in der gleichen Ecke zu Gange. Es war schönes Wetter, Urlaubszeit und er hatte keinen Stress, sondern konnte sich Zeit lassen. Zudem gefiel ihm das Klima hier ganz gut, wobei das ständige Gebelle ihn schon etwas nervte. Der Wintergarten war übrigens für zwei Löwen gedacht, die von einem Zirkus beschlagnahmt wurden. Entsprechend musste das Ganze auch deutlich stabiler werden, als sicher normal.
Was ihm aber schon am ersten Tag seiner Arbeit aufgefallen war? Er musste Altbestände abbauen und entsorgen. Alles sauber machen und vorbereiten, bevor er endlich mit seiner eigentlichen Arbeit anfangen konnte. Alles das Übliche, nur nicht sein Zuschauer. Ein Zuschauer, der in egal welcher Position die ganze Zeit ganz still war und ihn mit riesigen dunkelbraunen Augen einfach nur beobachtete. Riesige Augen, die in einem richtig dicken Kopf steckten und von einem beeindruckenden massigen Körper getragen wurden.
Nein, das war keiner der Löwen, aber ein Brocken von einem Rottweiler Rüden, der zwar Eindruck machte, sicher auch Angst, aber dessen große Augen Ruhe und Traurigkeit ausstrahlten, die einfach ans Herz gingen. Peter war nie ein besonderer Tierfreund gewesen. Wobei. Spielen und Streicheln, Gucken und Erleben waren okay, nur wollte er eben noch nie ein eigenes Tier haben. Hier und zu dieser Zeit war es, ohne dass er es gemerkt hatte, etwas Besonderes.
Peter machte mit seinen Jungs seine Arbeit. Nun kam er aber immer etwas früher, ging etwas später und verbrachte seine Pausen vor diesem Zwinger und merkte gar nicht, dass er mit diesem schwarzen Brocken zu erzählen begann. Was der machte? Er drehte Ohren, Hechelte, oder ließ es sein. Er legte sich auf der anderen Seite des Gitters zu ihm und beobachtete ihn mit offenen und aufmerksamen Augen und immer wieder kommentierte er Peters Sätze mit verschiedenen Geräuschen.
Nach ein paar Tagen reagierten angestellte des Tierheims und so kam es eben auch mal zu verschiedenen Gesprächen über diesen Burschen. Eine Pflegerin sagte:
„Der soll seinen ehemaligen Besitzer gebissen haben. Wir müssen das angeben und so wird den wohl nie einer aufnehmen!“
Peter stutzte und wunderte sich sehr. Somit fragte er immer wieder mal nach. Wie beispielsweise:
„Der hat gebissen? Wie und warum? Ist das überhaupt glaubwürdig? Ist der anders, wenn er mal draußen ist?“
Nein, die Heimleitung glaubte kein Wort von dieser Vorgeschichte. Selbst im gemeinsamen Auslauf hatte der Bursche, den sie Bomber nannten, keine noch so kleinen Auffälligkeiten gezeigt. Ganz im Gegenteil. Als der Stärkste und Größte hier, hatte er immer ein Gemüt wie ein Berg und selbst Angriffe andere Hunde wiegelte er immer souverän ab. Tja. Das war blöd, denn Peter konnte nicht anders. Diesen Brocken musste man einfach in sein Herz schließen und so begann er nach ein paar Tagen täglich mit Bomber spazieren zu gehen.
Auch das war wieder ein Wiederspruch zu seiner angeblichen Vergangenheit. Hier passte nichts zusammen. Bomber zog nicht und war nicht kompliziert. Er hörte zu, wenn Peter erzählte. Andere Hunde kläfften ja vielleicht, nur eben Bomber nicht. Dummes Rumbellen war ihm zu blöd und unter seinem Niveau. Es war schon kein Wunder mehr, dass Peter ihn in den letzten Tagen einfach aus dem Zwinger holte und ihn an der Rollleine auf der Baustelle dabei sein ließ. Selbst seine Leute freundeten sich mit ihm an und jeder schmuste ihn mal, oder steckte ihm etwas zu.
Die Heimleitung und Pfleger lachten nur und sahen das mit der größten Freude. Spannend wurde es dann, als der Tag der Abnahme kam. Ein Mensch vom Amt war anwesend, der die Sicherheit, wegen der Löwen bewerten sollte, ein Architekt und die Heimleitung. Peter hatte Bomber an seiner Seite und machte den Besuchern sichtlich Angst. Der Architekt fragte sogar:
„He Peter, hast du vor den Burschen auf uns zu hetzen, wenn die Abnahme schlecht läuft?“
Peter lachte und Bomber guckte blöd, als der antwortete:
„Oh Rainer, ich glaube es gibt keinen Befehl, der den aus der Ruhe bringen könnte. Der sabbert, oder schmust dich höchstens zu Tode!“
Die Heimleiterin grinste und hörte das mit richtiger Freude, als sie fragte:
„Na dann Peter. Dann sollten wir wohl besser mal die Papiere fertig machen, oder? Ich nehme mal an, ihr wollt dann gleich zusammenfahren, oder?“
Unter sehr viel Gelächter und Sprüchen war das damit geregelt und Peter hatte einen Hund. Und was für einen. Selbst seine Jungs hatten sich schon sehr gut an Bomber gewöhnt. Der hatte überall seinen Eindruck hinterlassen und brachte so manches Mal Peters Herz zum Hüpfen. Ob Peter sich das damals richtig überlegt hatte weiß ich gar nicht, jedoch war er direkt nach Feierabend mit seinem Jeep Wrangler bei einem Tiergeschäft vorgefahren.
Hast du schon mal einen großen Hund in einem offenen Auto sitzen sehen? Hast du schon mal gesehen, wenn Lefzen und Ohren im Wind flattern? Sogar die Polizei hatte sich nicht mehr eingekriegt vor Lachen, wenn sie das gesehen haben. Peter jedenfalls war mit fliegendem Herzen unterwegs und kaufte erst mal kräftig ein. Sie brauchten ein gescheites Bett, dass Bomber selten nutzte, da er seinen eigenen Sessel bekam. Sie kauften Näpfe, Futter und Spielzeug. Eben alles, was man so braucht. Aber auch hier merkte Peter schon schnell, dass man sich wohl an Bomber erst gewöhnen musste.
Jeder sah den riesigen Rottweiler. Diese riesigen Muskeln und Zähne. Auf dem ersten Blick sah aber kaum einer die sanften und treuen Augen. Dieses unglaubliche Gemüt. Ach egal. Sie würden das schon machen und sie machten. Hier im Geschäft zickte er die Verkäuferin an, die sich nicht traute, die beiden zu beraten, als er sagte:
„Mädel, bist du sicher, dass du deinen Job nicht mal so richtig verfehlt hast? Wie verkaufst du denn sonst Halsbänder, wenn man sie nicht anprobieren darf?“
Dies war nur die erste, von vielen negativen Begegnungen, aber Bomber und Peter blieben ab jetzt ein unglaubliches Team. Sie kamen in Bombers neuem Zuhause an und begannen ihre neue Partnerschaft. Das neu gekaufte Hundebett endete neben Peters Bett und der Sessel bekam eine Decke. Ein echter Männerhaushalt eben und langsam gewöhnte sich das Umfeld daran. Sogar daran, dass die Zwei nur selten eine Leine nutzten, da Bomber nicht im Ansatz Probleme machte. Der war ruhiger und sanfter als sein Herrchen. Das aber mal sicher.
Als ich den Bomber damals kennen lernte, kam ich gerade bei Peter zuhause an und wurde direkt am Zaun und hinter dem Tor von diesem Brocken empfangen. Von Peter nichts zu sehen und ich weiß noch ganz genau was ich zu aller erst dachte:
„Ach ja Alter, dass hättest du jetzt auch nicht gedacht aber jetzt ist es wohl rum für dich!“
Nö. Es war nicht rum, wie man an diesem Text wohl merken sollte und Bomber war auch in meinem Herz sehr schnell willkommen. Peter fand ich dann, weil Bomber mich zu ihm in die Werkstatt führte, in der er damals eine Hundehütte baute. Ich musste lachen und konnte es einfach nicht fassen. Peter war auf den Hund gekommen und ich fragte ihn:
„Junge, hast du da jetzt nicht was falsch verstanden? Nicht Hund. Frau war gerade angesagt!“
Peters Antwort war nicht weniger wert:
„Frauen machen mehr Arbeit, Dreck, Ärger und sind zu teuer. Bomber passt besser zu mir!“
Wir lachten viel, aber ich konnte mir den Schlag vor die Stirn nicht verkneifen. Der Bursche hatte echt die Batterie falschrum angeklemmt. Zu Lachen gab es trotzdem genug und ich brauchte nachher dringend neue Klamotten. Was hatte der Bomber mich zugerichtet. Aber die Hundehütte, die hättet ihr mal sehen müssen. Peter hatte einfach gesagt einen echten Schlag weg.
So wurde es natürlich schnell ganz normal, dass Bomber jetzt zur Clique gehörte. Peter schränkte das Moped fahren deutlich ein und hatte ihn eigentlich immer und überall dabei. Alles andere wäre auch Quatsch gewesen, nur kamen die Dämpfer natürlich auch immer wieder. Wenn Peter neue Fenster geliefert bekam, dann stand vorne das Tor offen. Peter lud mit seinem Gabelstapler die Fenster vom LKW ab und Bomber war dann eben frei. Na und? So schnüffelte er mal am Zaun entlang, oder ging nebenan die Hühner besuchen. Keiner hatte ein Problem damit. Nicht mal die Fahrer der Lieferanten, die sich an ihn gewöhnt hatten. Aber Menschen, die ihn nicht kannten, bekamen alle einen Schock.
Es vergingen so einige Monate und keiner wusste mehr, dass es auch mal ein Leben vor Bomber gegeben hatte. Peter war einkaufen, bei einem Supermarkt und Bomber wartete in ihrem offenen Wrangler, der im Sommer immer nur ein Bikini Top aufgespannt hatte. Ein Hardtop kam nur im Winter drauf und so konnte man es aushalten. Das Blöde kam, als neben ihnen ein Auto beladen wurde und dessen Insassen am Streiten waren, als sie vom Einkauf zurück waren.
Bomber schlief wieder auf der Rückbank des Wranglers und wurde von diesem Gezicke natürlich wach. Er sah dem Ganzen zu und reagierte schnell, als der Mann seine Hand hob und seine Frau schlug. Der erste Schlag war gelandet und die Dame knallte gegen deren Auto, als Bomber von seiner Liegefläche Sprang und das erste Mal, seit seiner Ankunft bei Peter bellte. Ein Ton und ein anschließendes Knurren, dass den gerade zurückkommenden Peter in Panik geraten ließ. Der Mann drückte sich ebenfalls in Panik, mit seinem Rücken an dessen Auto, aber auch die Frau war in offensichtlicher Angst.
Peter dachte, dass es das jetzt gewesen wäre und bekam einen riesigen Schrecken, jedoch sah er beim Ankommen auch gleich, was passiert war. Bomber hatte eben nicht gebissen, oder ähnliches. Er hatte die Frau beschützt, die sicher auch Angst hatte, aber froh sein konnte, dass Bomber da war. Der Mann sah Peter entsetzt in dessen Augen und schrie schon fast hysterisch:
„Verdammt, nehmen sie gefälligst diesen Köter hier weg! Ich zeige sie an. So ein Vieh darf man doch nicht frei hier rumlaufen lassen!“
Es wurde ein riesiger Tumult, zu dem dann tatsächlich auch die Polizei erschien. Lustig wurde, dass es so einige Zeugen gab, die einheitlich aussagten, dass die Dame richtig Glück gehabt hätte, dass Bomber eben da gewesen wäre. Es wurde für beide Seiten blöd. Peter bekam eine Verwarnung, da man einen so großen Hund eben nicht so frei hier rumlaufen lassen durfte. Der Mann bekam eine Anzeige an die Backe, wegen Tätigkeit gegen seine Frau.
Logisch war die anfängliche Euphorie jetzt erst mal verflogen, aber die Peter-Bomber Gemeinschaft wuchs immer fester zusammen. Wir alle konnten nur erkennen, dass dieser Hund eine echte Persönlichkeit war. Ein Fels in der Brandung und ein echter Kumpel.
So verging die Zeit und alles wurde normaler. Peter ließ den Dicken zuhause, wenn er auf Arbeit war oder mit seinem Moped unterwegs war. Dort gab es dann immer fleißig Streit, weil Mama Anette diese Zeiten fleißig ausnutzte. Sie verwöhnte den Dicken und umsorgte ihn wie eine Mama und der Dicke wurde immer dicker. Junge, was hatte Peter da schon gemeckert. Wenn auch nicht ganz ernsthaft und mit einigem Grinsen. Mama liebte den Kerl und Peter sagte dazu nur zu ihm:
„Du mieser oller Sack… Gewöhn dir gefälligst diesen fürchterlichen Leidensblick ab, sonst nehm ich dir diese Mama weg!“
Es war eine tolle Zeit. Keine Frage. Das änderte sich auch nicht an diesem Dienstagabend, als Peter wie gewohnt von der Arbeit kam. Er war heute etwas früher, die Baustelle war fertig und abgenommen und er wirklich zufrieden. Er freute sich jetzt auf die blöden Wortgefechte mit seiner Mama und auf seine olle Sabberbacke, die sicher wieder hoffnungslos verwöhnt worden war.
Verwöhnt wurde der auch beim Ankommen wieder, nur eben nicht von Mama. Die war im Garten zu Gange, Bomber lag vor seiner Hütte und ließ sich entspannt von einer Frau verwöhnen. Die Frau war leicht zu erkennen und auch nicht fremd. Es war Sophie, die Tochter des nicht so sehr geliebten Nachbarn. Peter wusste nicht mal, dass sie auf sein Grundstück gehen würde und erst recht nicht, dass sie mit Bomber einen Vertrag hatte. Ihre Familie, besonders ihr Vater war nämlich hier so ziemlich der Einzige, der etwas gegen Bomber sagte. Immer gab es was zu zicken. Irgendwas war immer falsch. Aber egal. Diesen Nachbarn konnte hier nämlich keiner leiden. Bomber mochten sie aber schon.
Als Sophie den Peter nun sah, war das für beide eine entsprechend blöde Situation. Durfte sie hier sein? Würde er meckern? War es okay?
Peter war damals neunundzwanzig Jahre alt. Sophie war genau zehn Jahre jünger und in Peters Augen noch ein Kind. Sie war leicht rundlich. Hatte ein süßes Mondgesicht mit Grübchen und kleiner Nase. Die dicken Lippen hatten von Natur aus ein ständiges leichtes Lächeln aufgelegt. Sie war sanft, süß und furchtbar schüchtern, was im Wesentlichen von ihrer Figur kam, für die sie viel gemobbt wurde. Brüste zu klein, wenn auch schön geformt. Körper zu breit und rund, wenn auch mit unglaublichem Arsch. Haarfarbe braun und unauffällig, dafür schulterlang und wild gelockt. Ein Mauerblümchen eben und schon nervend zurückhaltend.
Peter überlegte noch und Sophie stand schüchtern und schuldbewusst auf, als das elektrische Tor aufschwang und er langsam rückwärts in seinen Hof fuhr. Das Tor schloss sich wieder und Peter kam zu ihr wobei er auch gleich wieder ihre nervende Schüchternheit registrierte. Freundlich und lächelnd sagte er nur:
„Hallo Sophie! Ich wusste ja gar nicht, dass du auch so ein Bomber Opfer bist. Ich glaub der hat so ziemlich alle eingewickelt. Wie geht es dir? Alles gut?“
Erst jetzt, wo er endlich vor ihr stand, sah er, dass sie rote und tränende Augen hatte und im Ganzen nicht so gut aussah. Sie sah ihn schon fast flehend an und er bekam direkt einen Klos im Hals. Scheiße. Was war denn jetzt hier los? Sie stand hier vor ihm, hatte die Hände im Schoß verschränkt und sah nun weinend nach unten auf ihre Füße. Sie konnte seinen Blick nicht halten und Bomber erzeugte ein leises Fiepsen.
Nichts was Peter gut verarbeiten konnte und so nahm er die Maus einfach in seine Arme und hielt sie fest. Er streichelte sie, tröstete sie und ließ sie einfach weinen. Eine Maus, die ihm nur bis zu den Schultern ging. Über sie hinweg sah er in die aufmerksam gewordenen Augen seiner Mutter, die aus dem Garten zu ihnen rüber sah und beide gaben sich nur ein ratloses Zeichen. Sie wischte sich schließlich ihre Hände ab und kam langsam zu den beiden rüber um zu sagen:
„Ich schmecke noch mal schnell den Salat ab. Nimm sie mit nach hinten, auf die Terrasse. Die bleibt heut sicher mal zum Essen! Mach den Grill an. Ich bring alles raus!“
Mamas sind so und Peter nahm sie bei der Hand und zog sie einfach hinter sich her. Auf der Terrasse bekam sie ein Tempo und ein Glas Cola, Bomber endlich eine schnelle Begrüßung und so wurde um sie herum erst mal der Tisch gedeckt. Das war jetzt eigentlich so gar nichts für Peter. Mit übermäßig Gefühlsdusel konnte er noch nie gut umgehen. Nur gab er sich Mühe und ließ sie erst mal in Ruhe.
Sophie sah traurig über den Garten hinaus und Anette und Peter beobachteten sie, bis Anette endlich sprach:
„Lass mich raten. Du hast wieder Ärger mit deinen Eltern?“
Sie sah schüchtern in beide Gesichter, bis sie endlich antwortete:
„Tut mir leid ihr Zwei. Das war so nicht beabsichtigt. Ich wollte nur mit Bomber schmusen, etwas Abstand und nachdenken. Der hat schon super zugehört. Aber naja. Mein Papa hat heute Mittag nur noch einen draufgegeben. Ich hatte gestern gedacht, ein gutes Date gehabt zu haben, aber heute Morgen habe ich eine SMS bekommen, dass ich zu fett wäre. Heute Mittag hat mein Papa gesagt, ich wäre erwachsen und verdiene mein eigenes Geld und muss jetzt ausziehen und die Post hat heute geschrieben, dass sie die Filiale hier zu macht und ich meinen Job verliere. Ja, was soll ich sagen? Für mich hat es heute gereicht. Sorry, dass ich euch damit belästige!“
Das sorgte bei beiden Zuhörern für dicke Backe und Luft auspusten, als Mutter und Sohn gleichzeitig sagten:
„Ach du Scheiße!“
Was wenigstens für leichte Aufmunterung sorgte. Die zweite und sehr überraschende Aufmunterung kam von Peter, als er sagte:
„Du bist etwas runder, aber mal sicher nicht dick. Mit was für Idioten gehst du denn da aus?“
Auch Anette schüttelte nur den Kopf und sagte:
„Mein Mann hat immer gesagt, dass an einer echten Frau auch was zum Festhalten sein muss. Sonst macht das keinen Spaß. Der war auch immer der Meinung, dass zu schlanke Frauen viel weniger Spaß und Temperament hätten. Guck mich an. Also mich hat er immer gerne vernascht!“
Tatsächlich waren die beiden Mädels sich schon ziemlich ähnlich und diese Ansage brachte die Drei schon wieder zum Grinsen. Erst recht als Peter grinsend sagte:
„Weiber denken immer nur an das Eine!“
Damit erzählten sie jetzt aber mal und erfuhren eben auch etwas mehr. Als Peter nach Details gefragt hatte, sagte Sophie:
„Meine Eltern kriegen jetzt kein Kindergeld mehr für mich. Papa hat gesagt, dass ich nur Ärger und Arbeit mache. Ich weiß auch nicht was bei denen gerade los ist. Da ist unglaublich dicke Luft und ich habe das Gefühl, dass Mama einen anderen Kerl hat. Ach es ist einfach nicht toll gerade!“
Peter fragte:
„Wann musst du dann jetzt zuhause raus? Hast du einen Plan?“
„Nein. Ich weiß es nicht und bei der Stimmung zuhause muss ich eben etwas Gas geben. Ich hatte heute einfach keine Lust mehr, werde es aber schon schaffen!“
Als Peter jetzt antwortete war er sicher selbst noch am meisten überrascht:
„Ach Süße, wenn es gar nicht geht, dann schlaf ein paar Tage in meinem Gästezimmer. Du wirst das schon hinbekommen!“
Ein leichtfertig ausgesprochenes Angebot, dass aber schon am gleichen Abend angenommen werden musste. Sophie war noch gar nicht lange weg und zuhause, als sie schon wieder zurückkam und auf der Terrasse auftauchte, wo sich Mutter und Sohn in der Dämmerung noch locker unterhielten. Hier kam sie schon wieder weinend an und Peter sagte dazu nur:
„Setz dich einfach nochmal dazu und dann gehen wir rüber!“
Sophie sagte nicht viel, fast gar nichts, aber trank noch etwas und hörte einfach zu. Es gibt eben auch diese Menschen, die nicht ganz so viel Glück haben. Dagegen war die Harmonie und Verbundenheit von Peter und seiner Mutter natürlich etwas ganz anderes. Für Sophie war das stille Zuhören und Entspannen jetzt nur wieder gut, denn so kam sie wieder zur Ruhe. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie dann ihr Zimmer zugewiesen bekam und eingerichtet wurde. Diese Selbstverständlichkeit, mit der er ihr das Gästebett bezog und zusah, dass sie auch alles hatte. All das ließ sie ganz schnell wieder zur Ruhe kommen.
So kam sie bei Peter an und fühlte sich anfangs sichtlich unwohl. Sie versuchte nicht zur Last zu fallen und möglichst keine Geräusche zu machen. Sie ging ihm aus dem Weg und war so unauffällig, wie sie konnte. So sehr, dass sie schon nach ein paar Tagen zur Lachnummer im Haus wurde. Mutter und Sohn machten da keinen Unterschied. Die Zwei nahmen die Kleine quer und zerrten sie einfach mit. Sie wurde eingebunden und musste mit machen. Sie musste helfen und ihren Job mit machen. Sie setzte sich dazu, wenn Bomber jeden Abend gebürstet wurde, was sie zur Frage brachte:
„Warum bürstest du ihn jeden Abend? Der hat doch kurze Haare?“
Grinsend antwortete Peter, während Bomber brummte:
„Na weil er das so will und gut abkann!“
Grinsen auf allen Seiten und Bomber sabberte Sophie die knuddelnden Hände voll. Vom Nachbargrundstück gab es bei solchen Anlässen zwar immer wieder böse Reaktionen, aber für Sprüche gab es keine Gelegenheit. Anette und Peter hatten die Nachbarn längst ausgeblendet, waren höflich sonst nichts. Jetzt lernte auch Sophie, dass diese Art das Leben viel ruhiger machte. Ein Leben, dass sich so langsam wieder einspielte. Sophie war nun genau so aufgenommen worden, wie Bomber. Anette brachte dazu lachend den Spruch:
„Junge, du nimmst aber jetzt nicht jeden Stromer bei uns zuhause auf, oder?“
Seine Antwort:
„Ach lass mich doch. Ist doch lustig!“
Sehr lustig und noch viel lustiger, als schließlich ein Unfall in Peters Bad passierte. Peter war im Gedanken nicht ganz da, oder achtete einfach nicht ganz darauf, als er in sein Bad ging, um sich für die Nacht fertig zu machen. Die Türe war nur angelehnt und er dachte entsprechend an alles, nur nicht an Sophie. Als er sie aber nun sah, dachte er spontan ganz genau an sie und aktuell nur an sie.
Sophie saß auf dem Rand der Badewanne, genau ihm zugewandt und richtete sich mit dem Brausekopf einen Wasserstrahl auf ihre Perle, während sie sich mit geschlossenen Augen die Brüste massierte. Sie hatte sich soweit möglich zurückgelehnt und genoss sichtlich ihre Selbstbefriedigung. Peter aber war so gefesselt und schockiert, dass er einfach erstarrt war und diesem Schauspiel mit offenstehendem Mund zusah.
Eine Situation, die umso kurioser wurde, als Sophie ihre Augen öffnete und vollkommen entsetzt in das absolut faszinierte Gesicht ihres Vermieters sah. Was wäre jetzt normal gewesen? Schreien? Alles wegwerfen und sich bedecken? Schnellstens das Zimmer verlassen? Sicher wäre wohl alles irgendwie normal gewesen. Nur ließ Sophie geschockt den Wasserstrahl sinken. Die Hand lag still auf ihrer Brust und die Augen weit aufgerissen auf Peter. Einem Peter, der sagte:
„Scheiße. Sorry, die Türe war nur angelehnt. Ich habe dich nicht bemerkt!“
Eine Sophie die nichts sagte und sich nicht bewegte. Eine Sophie, die nun zusah, wie er vorsichtig auf sie zukam und sich neben die Wanne kniete. Den Brausekopf aus ihrer Hand nahm und diesen nun vorsichtig wieder auf ihre Muschi richtete. Zwei Verrückte, die sich ungläubig beobachteten, wie er begann sie zu stimulieren und mit seiner Hand parallel ihren Unterleib streichelte, bis er mit seinen Fingern ihre Pussi fand. Alles nur, damit Sophie wieder an ihren Warzen spielte und ihre Brüste massierte.
Junge was bekam die Süße einen unglaublichen Orgasmus, während sie runter in die Wanne rutschte. Hier nahm er sie, hielt sie fest, mit einem zufriedenen Grinsen und genoss diesen unglaublichen Anblick. Ein Anblick, der ihn einfach staunen ließ. Hier lag eine sichtlich weggetretene junge Frau, die zuckte und eine süße rosige Hautfarbe hatte. Ihre so schönen braunen Augen waren geschlossen und ihr zufriedenes Grinsen machte sprachlos. Er bewunderte frech diesen Körper und bestätigte seine Meinung. Junge, was war das ein süßer Happen. Anständig was dran, aber sicher nicht dick. Im Gegenteil. Er genoss es sehr, sie zu berühren und der Duft, der von ihr ausging machte ihn einfach wuschig.
Als sie die Augen öffnete, war ihr Blick anfangs noch unsicher. Als sie aber seine Augen sah, sagte sie nur leise:
„Du kannst mich gerne nehmen, wenn du willst!“
Peter lächelte sie nur an und sagte nichts. Er half ihr beim Aufstehen und schnappte sich ein riesiges Handtuch. Damit trocknete er die einfach nur still dastehende Sophie nun ganz sanft ab. Eigentlich war es mehr ein Streicheln und Erkunden. Er war fasziniert von dieser jungen süßen Frau. Klar, wer auch nicht, aber er nutzte nun die Chance, die sich ihm bot.
Sophie hatte die Augen geschlossen und genoss sichtlich die sehr sanften Berührungen. Peter ließ sich Zeit und genoss diesen außergewöhnlichen Augenblick. Immer noch mit geschlossenen Augen, komplett entspannt, aber wieder etwas schüchtern fragte sie:
„Ich bin dir nicht zu dick?“
Peter grinste, hob sie in seine Arme um sie nun in sein Bett zu bringen, als er antwortete:
„Nö!“
Im Schlafzimmer legte er sie ins Bett und grinste den interessiert guckenden Bomber an. Peter ließ kurz von ihr ab um sich selbst auszuziehen und vergeudete keine Minute um sich nun über die Maus zu legen. Hier begann er seinen ganzen Körper an dem ihren zu reiben und begann sie küssend vom Mund nach unten zu bearbeiten, Er ließ auf seinem Weg ihrer Pussi auch nur die gleiche Aufmerksamkeit zukommen, wie dem Rest ihrer Oberfläche. Auch die Brüste wurden so behandelt. Erst bei den Füßen stoppte er, um nun diese zu verwöhnen. Sie war kitzlig an den Sohlen, doch er machte es so gut, dass sie nur einen warmen Schauer erlebte.
Als er dann begann, sich wieder nach oben zu arbeiten wusste er alles über sie.
Sie war jung, süß, weich, aber straff. Sie roch wie eine Blume und war heiß wie die Glut. Sie traute sich nicht, wusste noch nicht, was sie machen sollte und so lag sie nur still da. Als er aber wieder an ihrer Pussi war und hier ihr Töpfchen ausleckte, war sie hell wach. Sophie stöhnte und jammerte. Sie zuckte und rollte ihr Becken. Ja. Der machte das richtig gut und so war ihr Orgasmus auch nicht mehr zu vermeiden.
Sie war noch am Fliegen, als er sich aufrichtete und sanft in sie eindrang. Eine erste Nummer, die sanft und langsam, ja liebevoll ablief und sie ganz genau davon überzeugte, dass sie eben nicht zu dick wäre. Sie strahlte und begann sich ihm entgegen zu stemmen. Nicht viele Experimente. Nur viele Gefühle, bis sie schließlich nach ihrer abschließenden Explosion eng umschlungen einschliefen.
Bomber war immer noch nicht überzeugt, dass die das gut gemacht hatten, ließ sie aber in Ruhe. Mit einem leisen Knurrmeckern legte er seinen Kopf ab und auch er begann zu schlafen. Für Sophie war es eine Nacht, die sie so noch nie erlebt hatte. Sie war bestens erholt und entspannt, als sie am nächsten Morgen durch sein Streicheln erwachte und direkt nicht Peter, sondern Bomber ins Gesicht sah. Der hatte seinen Kopf auf ihrer Seite auf die Matratze gelegt und sah sie mit seinen riesigen braunen Augen nur still an. So sagte sie zu ihm:
„Junge, du schnarchst wie die Hölle. So wird das aber nichts mit den Mädels!“
Peter lachte. Gab ihr einen Kuss hinter das Ohr und einen Klaps auf den Hintern, als er sich auch schon lässig aus dem Bett schälte und sagte:
„Los. Aufstehen. Du musst auch zur Arbeit!“
Sophie grinste und meckerte zwar:
„Ich bin krank. Hast mich krank gevögelt!“
Aber stand dann doch grinsend auf. Es kam der erste gemeinsame Morgen, der kein Wort über den gestrigen Abend übrighatte. Beide machten sich fertig, aßen noch schnell etwas auf die Faust und mussten dann auch schon los. Peter sattelte seinen LKW und Sophie mit einem Kuss ihr Fahrrad. Es war nicht schlecht und konnte man gerne so lassen. Sophie war inzwischen nicht mehr bei der Post angestellt, sondern beim Buchladen im kleinen Städtchen. Dieser hatte jetzt die neue Postannahmestelle aufgenommen und so hatte sie noch mal Glück gehabt. Sie wusste es noch nicht so genau, aber jetzt hatte sie auch endlich mal guten Sex gehabt. Ob eine Beziehung daraus werden würde?
Auch Peter war auffallend gut drauf. Seine Leute hatten seine verbesserte Laune schon seit Bomber registriert und wunderten sich nur mäßig. Jedoch waren sich alle einig, dass er jetzt wohl die kleine Sophie vernascht hatte. Für diesen Tag bot das absolut ausreichenden Stoff für endlos dumme Sprüche. Was Peter nur an sich selbst wunderte? Er grinste, machte mit, aber fand den Gedanken gar nicht schlecht. Gut. Sie war ihm eigentlich viel zu jung und nicht erwachsen genug, aber optisch? Gefühlsmäßig? Nein. In ihm fühlte es sich richtig gut an und der Tag ging ihm entsprechend leicht und locker von der Hand. Natürlich freute er sich, als er endlich zuhause ankam und von allen recht gut gelaunt empfangen wurde.
Heute hatte seine Mama eine Lasagne in der Röhre und verkündete ihm statt einem Hallo, dass es noch so vierzig Minuten dauern würde. Immerhin bekam er seinen Kuss. Den bekam er auch von Sophie, die lächelnd mit ihm mit kam um Bomber seine Runde machen zu lassen. Immer noch war sie vorsichtig und wie gewohnt verunsichert. Beide sprachen erst gar nicht, aber er nahm sie bei der Hand um diese nicht nur zu halten, sondern auch noch mit dem Daumen zu streicheln. So begannen sie erst ein paar Minuten später zu reden und Sophie hielt es auch nicht mehr aus:
„Was denkst du wegen gestern?“
Peter sah sie an und fragte zurück:
„Was soll ich denken? Geil wars! Machen wir heut grad wieder!“
Sie lachte nur hell auf, als sie antwortete:
„Kannst du haben, aber bin ich nicht zu dick? Denkst du jetzt schlecht von mir?“
Peter wusste es schon, dass das wieder kommen würde und so sagte er nur:
„Also. Du bist ein echt geiles Luder. Ein echt wildes Ding und hast die Pfunde genauso, wie ein Mann das mag. Mach dir mal keine Sorgen. Sicher wirst du ein paar Kilos verlieren. Bleibt dir ja nichts anderes übrig, aber wegen mir darf das gerne so bleiben!“
Sophie strahlte und war sichtlich glücklich. Er bekam einen dicken Kuss aus ihrem Knall roten Gesicht, als sie nun sagte:
„Du hast mich gestern entjungfert. Nur so am Rande und es war unglaublich schön!“
Sie strahlten sich an und waren sichtlich zufrieden, als sie an ihrem Elternhaus vorbei gingen und ihr Vater aus der Haustüre brüllte:
„Na du Schlampe? Arbeitest du deine Miete jetzt in Nachbars Bett ab?“
Sophie war es peinlich und war schon wieder auf dem Weg in ihr Schneckenhaus, aber Peter antwortete gelassen:
„Ja und sie ist eine echte Rakete. Kann ich nur empfehlen!“
Der Nachbar sauer und am Fluchen, Sophie mit rotem Gesicht und schämend, ein Bomber, der diesen Nachbarn nur böse und still ansah und Peter der dachte:
„Wenn du wüsstest du Idiot!“
Für schlechte Stimmung und Laune war spätestens bei ankommen bei ihnen zuhause dann auch kein Platz mehr, denn Anette hatte das Essen auf dem Tisch und den Braten längst gerochen, als sie sagte:
„Na dann setzt euch mal und langt kräftig zu, damit ihr für gleich genug Kraft habt!“
Zwar sorgte dieser Spruch aktuell für einigen Humor, aber die Stimmung war an diesem Abend merklich verspannt. Sophie war wieder schüchtern und unsicher, Peter war geil und Anette machte ihre Witze über die Zwei. So wunderte Anette sich auch nicht, als Peter nach dem Essen aufsprang, sich Sophies Hand schnappte und diese eiligst hinter sich herzog. Diese quietschte kurz auf, folgte dann aber mit einem Lachen und landete nicht sehr überraschend mit ihrem Rücken auf Peters Bett.
Eine Landung, die zwar auch erst mal dieses Quietschen auslöste, dann aber sehr schnell in ein zufriedenes Brummen und Lachen wechselte. Hier und jetzt zeigte Peter ihr gerade, wie dick und unansehnlich sie doch wäre, als er augenblicklich begann, diese süße Blume auszupacken. Sie half ihm gerne und war doch so nervös. Noch nicht sehr erfahren war sie aber eben doch eine Frau und wusste schon recht genau was sie wollte und mochte. Dass er gerade so sichtlich aufgeregt und begierig an ihren Sachen arbeitete, sie überall küsste, streichelte und schmuste, dass mochte sie auf jeden Fall.
Er knetete ihre Brüste mit sichtlicher Faszination. Streichelte und strich nachdrücklich über ihren ganzen Körper, um dann schließlich zwischen ihren Beinen zu landen, wo er ihr nicht nur sehr besinnlich ihre Pussi streichelte, sondern auch recht schnell mit seinem Mund genau diese zu bearbeiten begann. Ja. Der musste schon ziemlich begeistert sein. Sie merkte das an jeder Zelle ihrer Haut. Jetzt gerade an ihrer Pussi war sie begeistert. Was er hier mit ihr machte öffnete all ihre Schleusen und hinterließ ihr tiefstes und brummendes Aufstöhnen.
War Sophie auch nicht gerade die selbstbewussteste Maus, so war sie aber auf jeden Fall mal eine ganz sinnliche. Eine, die sehr genau fühlte was er machte und direkt zeigte, was sie mochte. So lieferte sie ihm einen hervorragenden Wegweiser über das Sophie-Land und blieb trotzdem nie still liegen. Schon bald begann sie, an ihm und seinen Klamotten zu zerren und zu hantieren. Sie wollte ihn nackt haben. Sie wollte ihn komplett haben und sie wollte ihn jetzt haben.
Klar, dass sie extrem begeistert war, als er endlich wieder zu ihr hochkam und sie seinen Degen in die Finger bekam. Sie küssten sich sehr wild und gierig, als sie ihn endlich mal massieren konnte. Als sie ihn damit auch zielstrebig an das gewünschte Ziel dirigierte und mit seiner Eichel durch ihre Spalte massierte, waren beide absolut begeistert. Erst als sie ihn ansetzte und sachte nach unten zog, vertieften sie nun dieses Gespräch und beiden entwich ein tiefes Seufzen, als er nun endlich in sie einfuhr.
Das jetzt war absolut nicht zärtlich und süß. Hier und jetzt mussten die Triebe gehen. Dir Gier musste befriedigt werden und beide wollten es jetzt böse. Böse und animalisch. Er begann so auch schnell, sie nachdrücklich zu stoßen. Sie fühlte genau, wie er zitterte und am liebsten komplett in sie gekrochen wäre. Ganz genau spürte sie, wie er versuchte, den aller letzten Millimeter seiner Möglichkeiten in sie hinein zu schieben und doch begann er schon bald, ihr über Gesicht, ihren Mund und ihren Hals zu ihren Brüsten zu streicheln. Eigentlich schon teilweise eher ein massieren, zeigte er ihr ganz genau, wie gierig er auf sie war. Eine Gier, die auch nicht nachließ, als sie beide endlich gekommen waren.
Selbst dann, unter all diesen Küssen und Streicheln lag er auf ihr. Er schnüffelte an ihrer Haut und küsste sie, nur um immer noch weiter zu versuchen, was er noch in sie hineinschieben könnte. Mit einem riesigen Abrissbagger wurde ihr somit die Kugel der Erkenntnis in das Bewusstsein geschlagen. Sie war eine richtige Frau. Eine richtige Sex Gespielin und er war nicht nur geil und gierig auf sie, sondern ganz offensichtlich liebte er sie und das was sie hier zusammengetan hatten.
Eine Erkenntnis, die sich in der nächsten Zeit immer mehr festigte und ihrem Selbstbewusstsein den längst fälligen Schub gab. Sophie kam an. Mit riesigen Schritten. Sie liebte das hier und bekam von jeder Seite diese eindeutigen Signale, dass sie hier willkommen war.
Anette zeigte ihr ganz klar, wie sehr sie sich über eine zweite Frau freute. Eine Frau, die mit ihr so viel Zeit verbrachte, mit ihr im Garten und Küche arbeitete und die so unglaublich viel mit ihr zusammen lachte. Die Zwei waren nicht die Einzigen, die diese Signale sendeten, denn gerade auch Bomber machte kein Geheimnis daraus, dass er diesen zusätzlichen Spiel- und Schmusekameraden zu tiefst genoss. Wenn Peter nun nach Hause kam, war Bomber meistens schon gebürstet. Mama war glücklich und die Stimmung bombig. Somit war es eigentlich kein Wunder, dass alle dachten, dass sie das so jetzt auch fix machen würden.
Auch wenn der liebe Nachbar immer noch sein Gift versprühte, war es für alle offensichtlich, was sich hier geändert hatte.
Sie überraschten sich dann auch in einem gemeinsamen Gespräch beim Abendessen, als alle vier auf die Idee kamen, dass ein Urlaub nun richtig gut käme. Anfangs war es noch ein dummer Witz, als Peter sagte:
„Unser Bett braucht mal eine Pause. Wir sollten mal Urlaub machen und ein fremdes Bett zerstören!“
Anette reagierte nur frech:
„Dann will ich aber auch ein Spielzeug haben, oder wollt ihr alleine fahren?“
Peter reagierte hierauf klar:
„Mama, wenn ich dich alleine hierlasse, machst du nur wieder irgendeinen Blödsinn. Logisch kommst du mit und sicher finden wir auch für dich was Leckeres für die Nacht!“
Wenn es auch anfangs noch ein Witz gewesen war, endete dieser aber schnell in konkreten Plänen. Pläne, die bald ein Ziel finalisierten und die Truppe nach Holland an die Nordseeküste bringen sollten. Sie entschieden sich für ein schönes Strandhaus direkt in die Dünen gebaut und hier auf den Sand. Hier hatte man eine direkte Sicht auf die See und eben auch für Bomber etwas entspanntere Gastgeber. Bei konkreterer Suche machte genau dieser Bursche nämlich sehr schnell klar, dass sie nicht überall willkommen sein würden.
Das interessierte hier keinen mehr, als Bomber das erste Mal in die Wellen rannte und hier wie ein kleiner Welpe das viele Wasser jagte. Ihn davon abzubringen, dieses Salzwasser zu fressen war anfangs noch hoffnungslos, bis er selbst merkte, dass die Brühe ganz furchtbar schmeckte. Mit dieser Erkenntnis waren dann aber auch seine Menschen endlich im Wasser gelandet und jetzt hatte der Urlaub begonnen. Tagsüber waren sie am Strand, gingen mal spazieren und sahen sich verschiedene schöne Fleckchen an. Abends ging man lecker was essen und genoss die Zeit.
Hier, in Holland war Bomber zwar auch gefürchtet, aber zumindest wurde er akzeptiert. Nachbarn und erste Bekannte änderten diese anfänglichen Sorgen zudem schneller als man gucken konnte. Dieser Brocken, dieser Rottweiler machte Angst. Logisch! Diesen Brocken spielen und toben zu sehen, zu sehen, wie er mit anderen Hunden völlig entspannt kontakt aufnahm, um dann mit den verschiedensten Rassen rennen und planschen zu gehen, machte nur noch Spaß. Ihm dann Hallo zu sagen, als er Freude und Lebenslust verströmend auch den Menschen Hallo sagte und sogar von ganz kleinen Menschen lachend gestreichelt wurde machte die Angst schnell weg. Bomber! Bissig! Ja klar!
Sie hatten eine richtig gute Zeit und Peter ertappte sich sehr schnell dabei, seine Mädels mit immer dem gleichen Spanier, im dortigen Yachthafen zu nerven. Hier waren sie nun schon einige Male gewesen um eben lecker zu essen. Man konnte hier auf einer großzügigen Terrasse sitzen, Bomber wurde nicht schräg angeguckt, sondern bekam schon am ersten Abend immer seine Schüssel mit frischem Wasser gebracht. Schon beim zweiten Besuch bekam er einen extra Schmus von der Bedienung und so war dieses Restaurant eben nur logisch.
Sie saßen wieder gemütlich beisammen, Bomber lag unter dem Tisch, als Peter sagte:
„Mädels, was denkt ihr? Das muss doch erst der echte Hammer sein, dieses viele Wasser von so einem Boot aus zu sehen und zu spüren, oder nicht?“
Sophie stimmte mit einem Küsschen grinsend zu, aber Anette erwiderte:
„Sag mal Kleiner, willst du eventuell jemanden da draußen entsorgen? Ich glaube, mir würde auf so einem Boot nur schlecht werden!“
So machten die Drei so ihre Späße zu diesem Thema, als vom Nachbartisch kam:
„Also ich bin alleine hier und wenn Sie wollen, können sie ja Morgen mal mit rauskommen. Dann werden sie es wohl gleich beurteilen können!“
Logisch gab es dazu erst mal überraschte und verstörte Reaktionen von den Dreien, aber als von dem Fremden kam:
„Hallo, ich bin der Aart und wollte nicht unhöflich sein. Ich kam nur nicht umhin, ihrem Gespräch zu lauschen und fand es ehrlich gesagt sehr lustig. Ich bin seit ein paar Jahren alleine hier. Meine Frau ist leider verstorben und alleine ist das Segeln nur bedingt lustig. Also würden sie mir sogar einen Gefallen tun. Also bitte nicht sauer sein!“
Peter löste das Problem, wie zuhause auf dem Bau und antwortete:
„Hallo Aart. Wenn du alleine hier bist, dann setzt dich hier zu uns. Das ist doch gleich viel lustiger!“
Ja und so wurde es sogar sehr viel lustiger. Sehr viel lustiger für alle vier denn die blöden Spräche änderten nicht nur die Anrede auf das Du, sondern machten auch sehr schnell den Plan für den nächsten Tag fix. Art sagte nur noch:
„Also Peter. Wir haben da ein paar Sachen zu klären! Erstens, du musst wohl im Boot überall den Kopf einziehen, denn du bist ja nicht gerade das zarteste Pflänzchen hier. Zweitens, du kümmerst dich um deine Perle und lässt mich nach deiner zweiten jagen, denn die ist schon verdammt lecker. Drittens, schlage ich euch mal eine Tour zum Kennenlernen vor. Wenn ihr wollt, dann machen wir eine lustige Runde über das Versemeer und dann einen Abstecher nach Middelburg.
Dafür müssen wir durch eine Schleuse auf einen Süßwasserkanal und können dort im Stadthafen anlegen. Lecker was essen, einen kleinen Stadtbummel mit den Mädels und haben mit Wellen und Seegang fast nichts zu tun. Was denkt ihr?“
Peter machte es wie immer, als er sagte:
„Also für so einen Käsekopf hast du echt coole Ideen! Von mir aus klingt das wie ein traumhaftes Programm, für alle Launen. Oder was meinen die Mädels?“
Die Mädels lachten und hatten Spaß, wobei sie wenigstens mal nickten und Aart antwortete nicht weniger belustigt:
„Ladys, wenn ihr hier nicht so ein beeindruckendes Riesenbaby mitgebracht hättet, würde ich dieser Kartoffelbirne jetzt mal eine passende Antwort geben. Ich schreib meine Antwort auf die Liste, für später!“
Lustigerweise war der Abend mit diesem Restaurantbesuch noch nicht vorbei, denn Aart kam einfach noch mal mit, einen Verdauungsspaziergang und Gassi Runde am Strand zu machen. Hier war es schon erkennbar, was kommen würde, denn als Peter seine Sophie wieder an seine Hand nahm, ließ sich auch Aart nicht lange bitten, sondern ergriff frech und ungefragt die Hand der sichtlich erfreuten Anette. Es machte Spaß. Es gab zu Lachen und für Anette gab es einen zarten Abschiedskuss mit sanftem Streicheln über Arm und Schulter. Zurück im Quartier war Sophie nicht schüchtern, als sie Anette sagte:
„Na Mädel, dass nenn ich aber mal eine schicke Urlaubs Eroberung. Der ist doch mal lecker, oder was meinst du?“
„Oh Süße, ich fürchte, ich geh noch mal schnell kalt duschen, bevor ich ins Bett gehe. Seit heute mal bloß nicht so laut, wie sonst. Ich bin echt ein bisschen wuschig…“
Anette verschwand mit knall roten Wangen und verkniffenem Grinsen und Anette zerrte ihren Peter hinter sich her in deren Schlafzimmer. Logisch war der hier fällig und schleunigst nackt, wie auch sie. Logisch reichten ein paar Hübe mit ihrer Hand und schon war er drin. Sie küsste ihn grinsend, klammerte ihn mit ihren Beinen um dann ihre Arme um seinen Hals zu schlingen. Sehr begeistert sagte sie nur:
„Na mach schon du faule Socke. Gibs mir endlich!“
Was soll man schreiben? Er gab es ihr und sie war eben wie üblich wieder gar nicht leise. Wie immer tobte sie ihm entgegen und feuerte ihn an. Er rammte sie in tiefen Hüben und erwiderte ihr böses Grinsen. Den Beiden ging es gut und sie ignorierten total, dass Bomber es nicht ertragen wollte und raus, auf die Terrasse ging um lieber draußen zu schlafen. Anette indes lehnte an der Wand in der Dusche und hatte ein Bein auf eine Ablage gestellt. Sie rubbelte sich ihre Perle und hielt mit der anderen Hand den Wasserstrahl auf eben welche. Sie hörte die zwei Wilden und dachte an diesen Holländer. Sie war geil, wie schon lange nicht mehr und kam mit einem tiefen Grollen aus dem Hals.
Immerhin, wenn man jetzt noch wusste, dass es Aart auf seinem Boot auch nicht besser ging, immerhin auch er sich endlich mal wieder erleichtern musste, dann war es wohl für alle Vier eine recht lustige Nacht. Eine Nacht, die so nicht so mürrisch schon früh am nächsten Morgen beendet wurde. Sie waren alle richtig gut drauf und heute mal echt gespannt, wie diese Bootstour denn wohl dann werden würde. Sie fuhren auf den üblichen Parkplatz und wurden wie vereinbart vor dem Spanier von Aart empfangen. Der begrüßte alle, Bomber bekam ein Streicheln, aber Anette bekam einen Kuss. Einen Kuss, der echt normalerweise zu viel hätte sein können, aber Aart ein freches Grinsen entlockte und Anette fast benebelt zurückließ. Sie konnte es sich dann auch nicht verkneifen, als sie grinsend fragte:
„Hätte ich besser meinen Anwalt mitbringen sollen, oder was soll mir dieser Kuss jetzt gesagt haben?“
Als Aart jetzt ihre Tasche nahm und antwortete:
„Ein Anwalt würde dir jetzt auch nicht mehr helfen!“
Fing dieser Tag schon wieder mit Lachen und Sprüchen recht ordentlich an. Aart führte seine Gäste in den Hafen und dort auf einen recht großen Steeg. Hier lagen Boote aller Art und Größen, wobei schon auffiel, dass gerade hier wohl ziemlich die Brocken lagen. Vor dem Boot, vor dem er hielt und eine einladende Geste machte, waren die Gäste aber erst mal wieder ruhig. Blöde Sprüche waren gerade im Entwicklungsstadium, als Peter sagte:
„Also ein Boot hatte ich mir anders vorgestellt. Junge, dass nenn ich mal richtig Eindruck gemacht. Hast du dir das Ding schnell ausgeliehen, um bei meiner Mama Eindruck zu machen, oder was?“
Naja, ein Holländer bracht für Sprüche keine Anleitung und so sagte der:
„Tja du Riesenbaby. Du hast die riesigen Muskeln, ich eben ein großes Boot. So sind wir schon mal quitt!“
Als nun die Mädels an Bord gingen, Peter noch dem Boomer half, sagte Anette nur:
„Jungs und ihre Spielsachen. Das ist doch nicht zu glauben und dann nennen die das Boot. Die haben doch echt einen zu viel von der Evolution abbekommen. Das Ding ist ja groß wie die Titanic!“
Nein. So groß wie die Titanic war der Kahn nun sicher nicht, aber eben auch wirklich nicht unbedingt ein Boot. Aart hatte hier eine Ketch, aus schwedischer Herstellung. Das ist ein Segelboot mit zwei Masten und guten siebzehn Meter Länge, dass seiner Familie schon ewig gehörte. Aart hatte hier schon den Großteil seiner Kindheit verbracht und logisch war er stolz auf diese Kiste. Nur war der Kahn eben verdammt groß und unhandlich und seit dem Tot seiner Frau war an raus fahren nicht mehr zu denken. Seine eigene Tochter hatte selbst Familie und die wollten nur selten mit und er brauchte eben immer mindestens eine Hilfe. So war es jetzt für Alle sehr schön und ein super Deal.
Wie sehr Aart begeistert war, als die zwei Süßen schon schnell in ihren Bikinis bereitstanden und selbst sie mit anpackten, kann man sich denken. Er zeigte ihnen, was zu machen war und ließ einen eindrucksvollen Diesel warmlaufen. Leinen wurden hereingeholt. Anette stand am Steuer. Sie wurde von Aart umschlungen und mit ihr, vor sich, bediente er Ruder Rad, Gas und Bugstrahlruder. Dieses eindrucksvolle Schiff drehte auf die See hinaus und Peter verstaute die Fender. Er war heute Matrose und bekam Befehle vom Kapitän. Mit sichtlicher Begeisterung ließ er sich erklären und zeigen, um nur wenig später die Segel in den Wind zu hissen.
Diese Fahrt wurde bei schönstem Sonnenschein ein echtes Erlebnis. Aart war ein wunderbarer Gastgeber. Die Mädels gut drauf und halfen trotzdem mit. Peter aber war hier wie ein kleiner Junge. Der war komplett von der Rolle, wobei sogar Bomber nur mitleidige Blicke überhatte. Ein Urlauber am Meer, der solch eine Chance nicht nutzte, war selber schuld. Als sie so nun in mittlerer Briese ihre Runde machten, bei nur mäßigem Wellengang die Welt genossen, war es ein Urlaub, den sie nicht mehr vergessen würden. Aart hatte allen etwas zu Trinken gebracht, wobei die Mädels fleißig halfen. Peter stand begeistert am Steuer und grinste nur wissend, wenn auch gönnend als er beobachtete, wie Peter die liebe Anette um deren Bauch packte.
Sie war gerade auf dem Niedergang, um wieder an Deck zu steigen, als Peter von hinten an sie herankam. Er hob sie von diesen Stufen und mit schüchternem Lachen ließ Anette sich zurück heben. Hier, in der etwas privateren Atmosphäre stellte er sie vor sich ab und begann sie nicht nur zu streicheln, sondern gleichzeitig ihren Hals zu küssen. Sie war überrascht und sichtlich unsicher. Als er aber fragte:
„Wir haben jetzt eine gute halbe Stunde. Ich weiß, du wirst das frech finden, aber ich habe so unglaubliche Lust auf dich!“
Sie antwortete nicht auf diese Frechheit. Sie drehte sich in seinen Armen und gab ihm einen Zungenkuss, der diesem bösen Holländer die Sprache verschlug. Sie erwiderte seine Schmuseeinheiten und in nur kürzester Zeit waren sie nackt. An Deck blieb nur Grinsen, wobei auch Peter seinen Schmus und Küsse bekam. Bomber war am Schlafen und Aart nur Augenblicke später in dieser Deutschen versunken. Die Zwei zeigten, dass sie dieses Spiel schon beide konnten und so war es eine sinnliche und extrem befriedigende Nummer. Anette strahlte und stöhnte völlig ungehemmt. Aart stieß sie mit Leidenschaft und reichlich Gier, wobei er seine Hände keine Sekunde ruhig halten konnte. Ihr erster Fick war so auch nicht so sehr sinnlich und lange. Aart fickte diese süße Mutti auf der Arbeitsplatte seiner Kombüse.
Als sie sich küssend ineinander erleichtert hatten, hatten sie auch nur noch wenig Zeit und mit Rückkehr an Deck hatte Aart ein sichtlich schlechtes Gewissen, als er Peter in die Augen sah. Er wusste nicht, was er sagen sollte, hoffte nur, dass Peter nicht sauer war, aber der klärte das mit lockerem Spruch:
„Ihr passt gut zusammen. Du hast mich mit deinem Einsatz aber ganz schön heiß gemacht. Sophie wird dir dafür sicher einen Kuchen backen und Küsschen verteilen!“
So war das geklärt und die Stimmung wieder auf einem Höhepunkt.
Aart war jetzt bereits seit drei Jahren alleine und genau betrachtet ein einsamer Mann. Mit seinen Ende Fünfzig Jahren hatte er schon an das Ende des Abenteuers gedacht und war sichtlich betrübt. Was sollte schon noch kommen? Wofür morgens schon noch aufstehen? So war es eigentlich auch nur eine Schnapsidee gewesen, als er am Vorabend diese Deutschen angesprochen hatte. Mit dieser Reaktion und diesem aktuellen Ergebnis hatte er auch im Leben nie gerechnet, nur war er gerade sichtlich glücklich. Er hatte seine alte Firma bereits gut verkauft und war nun einfach noch Privatier. Eigentlich lebte er den größten Teil des Jahres auf diesem Schiff.
Auch Anette sah ihr Leben bisher nicht viel anders. Dieser „Käskopp“ war jedoch ein Hammer und was noch viel wichtiger war… Er war weiß Gott kein Mädchen und hatte sie einfach mitgerissen. So hatte sie nicht wirklich Zeit darüber nachzudenken, sondern ritt einfach auf dieser Welle und jetzt gerade fühlte sie sich wie ein junges Mädchen. Sexy, begehrt, geschätzt und sehr lebendig.
Das Peter diesen Aart richtig mochte war schon am Vorabend klar. Er mochte nicht nur dieses neue und aufregende Abenteuer, sondern ganz besonders, was der mit seiner Mama machte. Denn Mama war nun endlich mal wieder wach. Richtig wach! Mama strahlte, lachte und war frisch drauf, wie ein Teenager. Auch der schuldbewusste Blick, mit dem sie ihren Sohn gerade ansah war einfach zu süß. Mama hoffte auf seine Zustimmung und hatte sichtlich Angst vor einem Anschiss. Als Mama von ihm geküsst, gestreichelt und geschmust wurde, er ihr sagte:
„Mach das, was dir guttut und dir richtig Spaß macht!“
Damit war auch Sophie einig, die mit Bombers Kopf auf ihrem Schoß dem ganzen nur streichelnd zugesehen hatte. Für sie war Harmonie, Lachen und Spaß haben ja seit ihrer Ankunft im Nachbarhaus nicht mehr fremd, aber das hier war genau das, was sie sich als richtig geiles Leben so dachte. Wenn Mama jetzt vielleicht sogar einen Mann für mehr erwischt hätte, dann war das Leben wohl kaum noch zu toppen. Naja… Sie stellte sich zu dieser Zeit im Geheimen immer öfter Kinder vor.
So war nun klar, dass keiner ein Problem hatte. Im Gegenteil. Sie waren glücklich unud hatten die Schleuse gemeistert, waren im Hafen von Middelburg angekommen und hatten dort sogar ein schönes Plätzchen bekommen. Diese Stadt mit dem Auto zu besuchen war eine echte Hölle. Verkehr zum kotzen und Parkplatzsuche für beste Nerven. Eine wirklich liebe Hafenmeisterin, lächerliche Gebühren, für einen Tag und die nun zu erobernde Altstadt machten ihren Teil der guten Laune aus. Zwei Paare, die sich hier lachend und vertraut ergänzten. Ein Hund der sich super benahm und ein wunderbares Essen in einem Restaurant am Marktplatz krönten diese Tour.
Eine Tour, die den ganzen Urlaub änderte. Mit jedem Meter, den sie zurück legten wurden die Handgriffe sicherer und die Fahrt immer leichter. Peter lernte schnell und die Mädels fanden sich immer besser auch unter Deck zurecht. Die Süßen schnatterten viel und die Jungs tauschten sich begeistert über das Segeln aus. Wieder zuhause, im Hafen war dann alles Weitere fast schon entschieden. Aart kam noch mit in das wirklich schöne Ferienhaus. Während Anette packte, ging er schnell duschen. Danach waren die Zwei aber auch schon weg und auf dem Weg zurück zu diesem tollen Boot. Sophie lachte, als sie sagte:
„Na dann komm mal mein stolzer Hengst. Dann muss ich ja jetzt nicht mehr leise sein. Ich hoffe, du strengst dich ordentlich an!“
Peter gab sein Bestes und so war nicht klar, ob es diese Nacht war, jedoch war es in diesem Urlaub dann passiert. In dieser Nacht gestand Sophie lediglich ihren Kinderwunsch. Seine begeisterte Reaktion machte den Deckel auf diesem Plan und so gingen sie auch gleich in Produktion. Anette war nicht nur begeistert, als sie Oma wurde, sondern erst recht, dass sie nun wieder einen wirklich ganz besonders tollen Mann ergattern konnte.
Einen Mann, den alle nur noch Opa nannten, als die kleine Sarah endlich angekommen war. Bomber war aus einer der noch vielen Nächte nicht mehr aufgewacht und einfach zufrieden eingeschlafen. Er bekam ein schönes Grab in einer schönen Ecke des Gartens. So erlebte er nicht mehr mit, wie die Bekloppten ihre Norwegen Tour zusammen machten. Sarah war schon in einer Größe, wo man sie unter Aufsicht laufen lassen konnte. Aart und Peter entwickelten eine beängstigend dicke Freundschaft, die mit dem gemeinsamen Hobby immer enger wurde und die Mädels konnten das viele Lachen, über ihre albernen Jungs bis heute nicht lassen.
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RalfB hat 20 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für RalfB, inkl. aller Geschichten Email: RalfB1967@gmx.de | |
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