Meine Physiotherapie-Ausbildung #14 (fm:Das Erste Mal, 16298 Wörter) [14/14] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: LuckyPhysio | ||
| Veröffentlicht: Jun 10 2026 | Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Patrick lernt an Christine zwei gegensätzliche Facetten kennen und lieben. Unterdessen muss Svenja eine völlig überflüssige Unterrichtsstunde über sich ergehen lassen, ehe sie eine schockierende Nachricht mitten ins Herz trifft! | ||
![]() Rubber Empire. Das beste in Rubber und Latex fetish. |
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte
wedeln! Ich sehe jetzt schon die vielen mitlesenden Fans von Inzest-Geschichten, die in diesem Augenblick verständnislos den Kopf schütteln und gerade von einer solchen Geschichte liebend gern lesen würden. Sorry Jungs, aber den Gefallen werde ich euch nicht tun. Mir wäre es ja schon peinlich, meiner Mutter in Unterwäsche zu begegnen und da muss ich schon gar nicht mit dabei sein, wie sie sich ihre Pflaume bearbeitet oder mir auf den Schwanz starrt, während ich es mir selbst mache!
Scheiße, jetzt spukt mir doch tatsächlich meine Mama in Unterwäsche in meinem Kopf herum! Warum musste ich dieses Thema auch ansprechen? Mit aller Kraft versuchte ich, mir Bilder von Christine auf den Schirm zu holen, scheiterte aber daran, dass plötzlich Svenja wieder vor meinem inneren Auge auftauchte. Svenja, eingetaucht in rotes Umgebungslicht. Es dauerte einen Moment, bis es mir dämmerte, dass es meine Erinnerungen aus dem Kriechtunnel waren, die sich jetzt als gestochen scharfe Bilder in meinem Kopf aufbauten. Nur ein winziges Detail war anders, so winzig wie der Tanga, den Svenja eigentlich im Tunnel angehabt hatte, nun aber plötzlich nicht! Ohne dass ich etwas dagegen tun konnte, mutierte mein David innerhalb kürzester Zeit wieder zum Goliath. Bitte, bitte, lass jetzt nicht wieder die Zwillinge ins Zimmer stürmen!
Als ob ich mich hierdurch in irgendeiner Weise vor den neugierigen Zecken schützen könnte, klemmte ich mir meinen Schwanz zwischen die Beine und war innerhalb kürzester Zeit wieder eingeschlafen. Mit Bildern von Svenja im Kopf. Im Kriechtunnel. Nackt.
SVENJA:
Svenja spürte, wie Christine sie sanft an der Schulter packte um sie aufzuwecken. „Guten Morgen mein Schatz. Du musst langsam aufstehen, wenn du nicht zu spät zum Unterricht kommen möchtest.“
„Kann ich nicht wieder mit dem Auto zur Uni fahren, Mama? Dann könnte ich noch eine dreiviertel Stunde länger schlafen.“
„Ich wusste genau, dass du mich das fragen würdest und hab dich deswegen extra eine dreiviertel Stunde später geweckt. So, und jetzt raus aus den Federn!“
„Och menno! Warum kann es denn nicht schon Wochenende sein?“
„Nun komm schon! Ich hab dir schon dein Frühstück hingestellt. Anna und Lisa sind auch schon reisefertig. Ich musste sie eben schon daran hindern, Patrick aufzuwecken, weil sie schon wieder voller Tatendrang sind!“
„Oh Mann, diese Energie am Morgen möchte ich auch gern haben!“
„So, jetzt aber raus aus der Kiste, meine Liebe!“
Mit einem Ruck zog Christine ihrer Tochter die Bettdecke weg und gab ihr einen Klaps mit der flachen Hand auf den nackten Po, der bewirkte, dass Svenja tatsächlich in einem Satz aus dem Bett sprang. Lachend sah Christine ihre Tochter nach, die eilig im Bad verschwand.
Christine nutzte den Moment und legte sich nochmals auf ihr Bett. Aus dem Spiegel an der Decke lachte sie sich selbstbewusst entgegen, als sie ihren Morgenmantel öffnete und die beiden Stoffhälften auseinander klappte, um ihren nackten Körper über sich zu betrachten. „Das gehört gleich alles wieder dir, Patrick“, flüsterte sie, und streichelte sich gedankenverloren über beide Brüste, bis sie die Veränderung ihrer Nippel unter ihren Fingern spürte.
„Was machst du denn da, Mama? Dürfen wir auch mal?“, hörte sie plötzlich einen der beiden Zwillinge und ehe sie es sich versah, hüpften Anna und Lisa auch schon in ihr Bett und fingen an, sie überall zu kitzeln.
„Hey, ihr beiden Hexen, macht dass ihr wieder nach unten kommt!“, lachte Christine und versuchte sich der Attacken der kleinen Biester zu erwehren. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie die Oberhand über ihre Töchter gewann und mit Anna links und Lisa rechts unter dem Arm festen Boden unter die Füße bekam.
„Habt ihr euch denn überhaupt schon eure Zähne geputzt?“
„Och Mama, du bist echt gemein!“ echauffierte sich Lisa.
„Genau! Immer, wenn wir dich mal durchkitzeln möchten, lässt du uns nicht!“, pflichtete Anna ihr bei.
„Okay, ihr könnt mich jetzt gern noch weiter kitzeln, dann müsst ihr aber nach dem Zähneputzen selber zur Kita laufen, weil Svenja sicher nicht so lange auf euch warten kann.“
„Dann kannst du uns doch fahren, Mama!“
„Nein Anna, das geht leider nicht. Ich muss hier bleiben und auf Patrick aufpassen. Das habe ich Frau Doktor Pistorius hoch und heilig versprochen!“
„Wie hoch ist den hoch und heilig?“, wollte nun natürlich Anna unbedingt wissen.
„Das erkläre ich dir, wenn ihr euch die Zähne geputzt habt“, versuchte Christine, der Frage auszuweichen. Natürlich hoffte sie, dass Anna bis nach dem Zähneputzen längst vergessen hatte, was sie gefragt hatte. Manche Fragen beantwortete man am besten gar nicht, weil sie nur eine endlose Kaskade weiterer Fragen nach sich zogen.
„So und jetzt ab ins Bad mit euch beiden, sonst werde ich noch ungeduldig mit euch!“
Christine setzte die beiden Mädchen wieder ab und kniff ihnen spielerisch in den Po, was ihren Abmarsch in Richtung Badezimmer zum Glück deutlich, wenngleich unter lautem Gekicher und Gekreische beschleunigte.
Kurze Zeit später kam Svenja mit den beiden Zwillingen vor der Kita an. Der Tuareg von Frau Lehman-Mackenroth stand noch immer genauso da, wie am Tag des Unfalls. Ob die Mutter von Bernice wohl noch immer in Polizeigewahrsam war? Wünschen würde sie es ihr auf jeden Fall. Minuten später saß Svenja wieder hinter dem Lenkrad, nachdem sie die beiden Zwillinge in der Kita abgeliefert hatte. Gerade, als sie den Zündschlüssel umdrehen wollte, vermeldete ihr Handy den Eingang einer Whatsapp. Die Nachricht kam von Frau Kircher, bei der heute nicht nur die ersten beiden Stunden KG-Innere auf dem Plan standen, sondern anschließend auch noch eine weitere Stunde Berufslehre, ein Nebenfach, das ebenfalls von Frau Kircher unterrichtet wurde.
Die Nachricht, die auf dem Display zu lesen war, zauberte Svenja ein Lächeln ins Gesicht. „Fühle mich nicht gut, komme heute nicht!“, las Svenja laut. Sofort rechnete sie nach, wann dann heute der Unterricht beginnen würde. KG-Innere wäre von 8:30 bis 10:00 Uhr gegangen, Berufslehre von 10:15 bis 11:00 Uhr, ehe es um 11:05 bei ‚Steini‘, wie Frau Steinmeyer, allgemein genannt wurde, mit dem Fach Bewegungslehre weitergehen würde.
Svenja musste nicht lange nachdenken, was sie nun tun würde. Zwei Stunden nutzlos in der Ceféteria der orthopädischen Uniklinik abzuhängen, war auf jeden Fall keine Option. Genauso gut könnte sie die Zeit noch zu Hause verbringen, sich auf den Balkon legen und lesen. Vielleicht könnte sie sogar mit Patrick und ihrer Mama ausgiebig frühstücken, denn wegen der knappen Zeit hatte sie vorhin hierauf wieder einmal verzichtet. Das war doch wirklich ein guter Plan!
Wenig später schloss sich hinter Svenja auch schon wieder das automatische Gartentor. Den Golf stellte sie diesmal nicht wieder oben vor den Hauseingang, sondern parkte ihn unten vor der Garage, nachdem ihr die offenstehende Terrassentür aufgefallen ist. Sicher wäre ihre Mama wieder unten bei den Bienen, um nach dem neuen Volk zu schauen, dachte sie sich, entdeckte Christine dann aber, wie sie gerade Erdbeeren aus einem der Hochbeete erntete. Sie musste schmunzeln, als sie sah, dass sich Christine nur ein langes T-Shirt übergezogen hatte, unter dem sie ganz offensichtlich weiter nichts trug. Sicher hatte sie vor, sich mit den Erdbeeren wieder an Patricks Bettkante zu setzen und ihn zu füttern, ehe sie mit ihm die erste Nummer des noch jungen Tages schieben würde!
Christine hatte natürlich längst mitbekommen, dass ihre Tochter mit ihrem Golf wieder nach Hause zurück gekommen war. Tatsächlich hatte sie den Morgen in ähnlicher Weise geplant, wie es sich Svenja ausgemalt hatte. Nun aber musste sie wohl umdisponieren.
„Nanu, so früh schon zurück?“
„Ja, Peki ist wohl mal wieder vegetativ dysreguliert und deswegen fallen die ersten drei Stunden aus!“
„Peki?“
„Frau Kircher heißt mit Vornamen Petra und aus Petra Kircher wird dann eben Peki!“
„Ach so. Und was meinst du mit vegetativ dysreguliert?“
„Das ist Pekis Lieblingskrankheit oder von mir aus auch ihr Lieblingsgrund, kurzfristig nicht zum Unterricht zu erscheinen. Wahrscheinlich ist sie mal wieder bei einem Assistenzarzt auf der Inneren abgeblitzt und deswegen jetzt schlecht drauf!“
„Okay, das klingt jetzt für mich irgendwie nach einer etwas labilen Persönlichkeit, wenn du mich fragst.“
„Ja, absolut. Aber das haben uns schon die Azubis aus den höheren Semestern ganz am Anfang vorausgesagt. Mit 20% Ausfall rechnen bei Peki sowieso alle.“
„Und jetzt? Was hast du jetzt vor?“
„Also wenn ich mir die Erdbeeren in deinem Körbchen so anschaue, hätte ich ordentlich Lust, mit euch zu frühstücken. Oder wolltest du die gerade verwenden, um dir Patrick wieder gefügig zu machen?“
Christine musste genauso lachen wie Svenja. „Du hast mich durchschaut! Ich wollte tatsächlich gerade mit einem Frühstückstablett zu Patrick hoch und ihn anschließend als Nachtisch vernaschen. Aber das kann ich ja später immer noch, wenn du an der Uni bist.“
„Also auf mich brauchst du keine Rücksicht nehmen, wenn du gerade wieder wuschig bist. Ich kann mir auch selbst schnell ein Frühstück machen und mich diskret ins Wohnzimmer zurück ziehen, während ihr es in Patricks Zimmer treibt.“
„Kommt ja gar nicht in Frage. Wenn du schon einmal da bist, kannst du gern auch hochgehen und schauen, ob du Patrick wach bekommst. Als ich eben nach ihm geschaut habe, hat er noch geschlafen, wie ein Stein.“
„Und, hat er dabei wieder gesprochen und erotische Geheimnisse ausgeplaudert?“
Christine musste ob dieser Bemerkung grinsen. „Nein, leider nicht. Er lag friedlich schlafend im Bett, als könnte er keiner Fliege etwas antun.“
„Okay, dann gehe ich mal hoch und sehe nach, ob ich ihn wach bekomme. Soll ich mich dabei vielleicht auch nur in einem durchsichtigen Negligé zu ihm aufs Bett setzen? Immerhin hab ich ja jetzt von dir gelernt, wie man ihn rumkriegt!“, lachte Svenja.
„Na klar, mach das. Aber vielleicht sollten wir vielleicht doch erst den Termin bei Dr. Peters abwarten, damit sie dir die Pille verschreibt. Kondome hab ich nämlich keine im Haus!“
„War doch nur ein Scherz, Mama!“
„Ach nee, darauf wäre ich jetzt aber wirklich nicht gekommen!“, kommentierte Christine Svenjas Relativierung mit den Augen rollend. „Aber jetzt mach, dass du hoch kommst und ich decke solange schon mal den Tisch unten im Garten. Soll ich für dich auch noch einen Kaffee aufsetzen oder hattest du schon einen?“
„Nein, ich hatte meinen Kaffee vorhin schon. Aber einen Espresso würde ich gern noch nehmen.“
PATRICK:
Ich muss wohl wieder ziemlich tief eingeschlafen sein, als ich langsam anfing, meine Umgebung wieder wahrzunehmen. Die Reste eines geradezu irrwitzigen Traumes lösten sich gerade in meinem Kopf auf, als ich fühlte, wie mir eine Hand zärtlich über meinen Kopf streichelte. So langsam kam mir die Erinnerung wieder. Ich lag gar nicht in meinem eigenen Bett, sondern im Gästezimmer im Haus von Svenjas Familie! Schlagartig waren die vergangenen Tage mit diesen wundervollen Erlebnissen wieder präsent. Christine schien sich an meine Bettkante gesetzt zu haben, um mich auf so unheimlich zärtliche Weise zu wecken. Einer ersten Versuchung, meine Augen aufzuschlagen, in Christines wunderschöne Augen zu blicken und ihr einen guten Morgen zu wünschen, widerstand ich. Es war einfach zu schön, ihre zärtlichen Finger zu fühlen, wie sie über meinen Kopfverband streichelten, also stellte ich mich weiter schlafend, um ihre Berührungen noch eine Weile zu genießen. Nun streichelte mir die Hand über meine Wange. Es kostete mich einige Überwindung, der Versuchung zu widerstehen, mich in Richtung ihrer Finger zu drehen und diese zu küssen. Christine hingegen hielt sich in dieser Hinsicht nicht zurück, denn plötzlich fühlte ich, wie ihre sanften Lippen mir einen Kuss auf die Wange drückten, so sanft, dass ich mich schon fast fragte, ob ich mir dies vielleicht nur eingebildet habe. Auf jeden Fall bewirkte der Kuss, dass Christine mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte, so dass ich mich kaum weiter würde schlafend stellen können. Also schlug ich die Augen auf, was zur Folge hatte, dass ich schlagartig hellwach war.
„Svenja? Du?“
Svenja hatte sich über mich gebeugt und wich erschrocken zurück, als ich meine Augen aufschlug.
„Guten Morgen Patrick“, sagte Svenja leise, während sie meinem Blick verschämt auswich. Es schien, als fühlte sie sich von mir ertappt, weil sie wohl erwartet hatte, dass ich noch fest schlafen würde.
„Guten Morgen Svenja. Wie kommts, dass du nicht an der Uni bist? Solltest du jetzt nicht eigentlich bei Peki im Unterricht sitzen?“
„Peki feiert mal wieder krank. Das Übliche!“
„Lass mich raten: Vegetative Dysregulation?“
„Genau! Und deswegen fallen heute die ersten drei Stunden aus.“
„Sag mal, habe ich mir das eben nur eingebildet oder hast du mich gerade geküsst?“ Eigentlich waren ja spontane Errötungen eher mein Ding aber nun war es ganz eindeutig Svenja, deren Gesichtsfarbe schlagartig in ein tiefes Rot wechselte.
„Entschuldige, aber du hast einfach so süß und unschuldig ausgesehen, wie du da mit deinem Kopfverband geschlafen hast. Irgendwie fühle ich mich noch immer für deine Kopfverletzung schuldig, denn schließlich war es ja mein Freund, der dich niedergeschlagen hat. Ex-Freund wollte ich natürlich sagen. Interpretiere in den Kuss jetzt nur nicht zu viel hinein. Das war jetzt nur so eine Art Wiedergutmachung.“
„Ach Svenja, du brauchst dich bei mir für diesen blöden Kai überhaupt nicht zu entschuldigen. Schließlich kannst du doch nichts dafür, dass er ausgerastet ist.“
„Ja, schon gut. Eigentlich war der Kuss auch eine kleine Entschuldigung dafür, dass ich dir etwas in die Parade gefahren bin, was das morgendliche Aufwecken anbetrifft.“
„Wie soll ich denn das jetzt verstehen?“
„Na ja, als ich eben wieder zu Hause angekommen bin, war meine Mama gerade dabei, für dich eine Schale Erdbeeren zu pflücken, mit denen sie dich wecken wollte. Wenn ich bedenke, dass sie dabei nur ihr Schlafshirt anhatte, ansonsten aber nackt war, kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht beim unschuldigen Wecken geblieben wäre. Also sorry nochmals, dass du deswegen jetzt wohl noch etwas länger auf den Guten-Morgen-Sex warten musst.“
Svenja zwinkerte mir wissend zu, während sie beobachten konnte, dass es nun an mir war, rot anzulaufen. So, wie sie gerade auf meiner Bettkante saß, sah sie unglaublich süß aus. Einmal mehr fiel mir die unglaubliche Ähnlichkeit zwischen ihr und Christine auf. Ich weiß nicht, was auf einmal mit mir los war aber ich verspürte einen inneren Drang, ihren Kuss zu erwidern. Wahrscheinlich würde sie hierauf ziemlich sauer reagieren, weil ich ja schließlich mit ihrer Mutter zusammen war. Ich haderte deswegen eine Weile mit mir, nur war sie mir mit ihrem Gesicht gerade so nah, dass ich mich einfach nicht zurücknehmen konnte. Ehe sie eine Chance hatte, sich wieder von mir zurück zu ziehen, hatte ich mich bereits aufgerichtet und ihr ebenfalls einen Kuss aufgedrückt. Allerdings nicht auf den Mund, sondern nur auf ihre Wange. Zu meinem großen Glück reagierte Svenja nicht schroff abweisend, wie ich es befürchtet hatte. Für einen winzigen Moment glaubte ich sogar, ein freudiges Aufblitzen in ihrem Gesicht erkannt zu haben.
„Nanu, wofür war denn das jetzt?“
„Keine Ahnung. War mir irgendwie gerade ein Bedürfnis.“
„Echt jetzt?“ Svenja blickte mich etwas ungläubig an, lächelte aber, was mir in diesem Moment sehr viel bedeutete. Unter keinen Umständen wollte ich, dass zwischen uns irgendeine Missstimmung aufkam. Schließlich wohnte ich ja hier gerade auch unter ihrem Dach.
„Sag mal, möchtest du nicht langsam aufstehen? Mama hat inzwischen sicher schon den Frühstücktisch für uns gedeckt.“
„Okay, ich steh dann mal auf aber ich denke, ich lasse dich erst mal vorgehen.“
„Wieso? Wir können doch zusammen gehen, oder?“
„Ja, das könnten wir schon, nur würde das etwas komisch aussehen.“
„Wie soll ich das denn jetzt verstehen?“
„Na ja, ich hab doch nur ein Schlafshirt von deiner Mama an.“
„Und, wo ist das Problem? Meine Mama hat auch nur ein Schlafshirt an.“
„Ja, mag sein. Aber ihr reicht das Schlafshirt bis über die Oberschenkel, mir aber nur bis zum Bauchnabel.“
„Ach so, jetzt verstehe ich!“, lachte Svenja und stand von meiner Bettkante auf. Dann lasse ich dich und den kleinen Pax jetzt mal allein und gehe schon mal vor. Bleib noch einen Moment liegen, ich hole dir einen Bademantel von mir. Deine Klamotten hat Mama im Garten auf der Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt.“
Svenja verschwand kurz aus meinem Zimmer, ehe sie kurz darauf wieder zurück kam, um mir ihren Bademantel augenzwinkernd aufs Bett zu werfen. Kaum hatte sie dies getan, zog sie die Tür diskret hinter sich zu, damit ich mich anziehen konnte, ohne meinen ‚kleinen Pax‘ zur Schau stellen zu müssen. Obwohl, so klein war der gerade überhaupt nicht!
SVENJA:
„Sag mal Mama, willst du dir nicht lieber etwas anziehen? Patrick kommt gleich runter und du läufst hier fast nackt rum. Nicht, dass es mich etwa stören würde aber wenn Patrick die ganze Zeit über mit einer Erektion am Frühstückstisch sitzt, bekommt er vorn den Bademantel nicht zu, den ich ihm gerade geliehen habe.“
„Ach, du hast ihm deinen Bademantel geliehen? Und ich hab mich schon darauf gefreut, ihn zum Frühstück in meinem viel zu kurzen T-Shirt zu Gesicht zu bekommen.“
„Tut mir leid, dass ich dir schon wieder in die Parade gefahren bin, Mama. Soll ich ihn darum bitten, den Bademantel wieder auszuziehen?“
Christine musste schallend lachen. „Nein, ist schon gut, Liebes. Ich denke, ich werde ihn dann später selbst aus dem Bademantel auspacken, wenn du wieder zur Uni fährst.“
„Also wegen mir musst du dir keinen Zwang antun. Ich kann mir auch gern mein Frühstück mit auf mein Zimmer nehmen und dann kannst du gleich über ihn herfallen. Ach, ehe ich es vergesse, wollte ich dir nur sagen, dass Patrick und ich uns eben geküsst haben.“
„Mensch Svenja, das ist ja toll. Komm erzähl mal!“ Christine war ihre Freude über diese Nachricht richtig anzumerken. Schon wollte sie Svenja umarmen und zu der neuen Entwicklung beglückwünschen aber Svenja machte eine abwehrende Handbewegung, um sie daran zu hindern.
„Es war leider nicht so, wie du denkst. Ich konnte mich vorhin einfach nicht zurückhalten und hab ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben. Irgendwie fühle ich mich noch immer schuldig für seine Kopfverletzung.“
„Nun komm schon Svenja, du weißt ganz genau, dass dich hieran überhaupt keine Schuld trifft. Die Verantwortung hierfür trägt allein Kai und damit würde ich das Thema ‚Kai‘ auch gern zu den Akten legen. Aber erzähl doch mal, wie es dann weiterging. Hat Patrick dich dann etwa geküsst?“
„Ja, aber nur auf die Wange. Leider.“
„Na, aber das ist doch mal wenigstens ein Anfang, oder? Du wirst schon sehen, alles Weitere ergibt sich von selbst. Wenn er erst einmal dauerhaft bei uns wohnt, werden sich für euch immer wieder Gelegenheiten ergeben, euch näher zu kommen. Schon den nächsten Kuss wird er dir vielleicht nicht mehr auf die Wange…“
„Psst, Mama! Er kommt gerade die Treppe runter! Ich verschwinde mal kurz, um dir deinen Bademantel zu holen.“
PATRICK:
Als ich die Treppe runter kam, kam mir aus der Küche bereits der Duft frischer Brötchen entgegen. Was mir genauso entgegen kam, war Svenja, die mich kurz anlächelte, ehe sie sich an mir vorbeidrückte, um nochmals nach oben zu eilen.
„Bin gleich wieder da. Muss nur schnell noch etwas holen!“
Christine stand am Herd, von wo mir ein bekannter Geruch entgegen kam. Nein, nicht was Sie jetzt wieder denken, Sie Ferkel! Es war der Geruch des köstlichen Rühreis, das sie mir erst kürzlich ans Bett gebracht hatte. Als sie sich in Richtung des Gewürzbords nach der Salzmühle streckte, rutschte ihr Schlafshirt nach oben. Mein Gott, sie war unten drunter nackt! Noch schneller als mein Gehirn, schien dies mein Schwanz bemerkt zu haben, denn der hatte sich bereits, genau in dem Augenblick, als mich Christine bemerkte und nach mir umdrehte, nach vorn aus dem viel zu engen Bademantel gedrückt, ehe ich es verhindern konnte.
„Guten Morgen mein Schatz, hast du gut geschlafen?“, fragte sie mich, ehe sie mich umarmte und mir einen Kuss auf die Lippen drückte.
„Wie ein Stein.“, antwortete ich etwas kurzsilbig, da mir der Anblick ihres nackten Hinterns die Sprache verschlagen hatte.
Lachend fuhr Christine mit ihrer Hand unter meinen Bademantel und glitt an meinem Bauch herab, bis sie meinen Goliath zu fassen bekam. „Da freut sich aber jemand ganz besonders, mich zu sehen. Offensichtlich hat der kleine Pax nicht nur wie ein Stein geschlafen, sondern ist auch wie ein Stein aufgewacht!“
Ich konnte nicht anders, als in Christines Lachen einzufallen, drückte ihre Hand aber von mir weg. Der Peinlichkeit wollte ich mich nicht aussetzen, mit ihrer Hand an meinem Schwanz in der Küche zu stehen, wenn Svenja jeden Augenblick wieder herunter käme. Christine muss meine entschlossene Abwehr wohl verstanden haben, jedoch ließ sie nur von meinem Schwanz ab, nicht von mir. Kraftvoll zog sie mich zu sich heran und umarmte mich.
„Danke“, flüsterte sie mir ins Ohr und wuschelte mir durch mein Haar, zumindest durch den Teil, der nicht von meinem Kopfverband verhüllt war.
„Wofür denn?“
„Na dafür, dass du meiner süßen Tochter einen Kuss gegeben hast!“
„Aber das war doch nur ein Kuss auf die Wange?“
„Was ja immerhin schon mal ein Anfang ist. Du weißt gar nicht, wie glücklich du sie schon allein damit gemacht hast.“
Schon wollte ich hierauf etwas antworten, Christine ließ mir aber hierfür überhaupt nicht die Zeit, denn ihre Lippen hatten sich bereits auf die meinen gelegt und ihre Zunge sich meiner Rachenmandeln bemächtigt. Mit vollem Mund spricht es sich bekanntlich schlecht und darum ließ ich mich auf Christine ein und erwiderte ihren Kuss mit der gleichen Leidenschaft.
„Hey, ihr beiden Turteltäubchen, hebt euch das mal für später auf. Auf dem Herd verbrennt gerade das Rührei!“, meldete sich Svenja zu Wort, die plötzlich wieder in der Küche stand.
„Ach du lieber Gott!“, rief Christine, ließ von mir ab und wandte sich dem Herd zu, um gerade noch rechtzeitig die Pfanne von der Herdplatte zu ziehen. Mich traf diese Aktion allerdings völlig unvorbereitet, denn als Christine ihre Umarmung löste, klaffte mein Bademantel plötzlich vollständig auseinander, so dass mein voll aufgerichteter Goliath nun wie eine Kompassnadel auf Svenja zeigte, die völlig ungeniert auf ihn herab blickte.
„Oh, wie es scheint, ist da noch jemand bereits wach. Mama, ich glaube es wird Zeit, dass ich euch beide allein lasse!“
Neugierig warf Christine einen Blick über die Schulter und verstand sofort, worauf ihre Tochter anspielte. Vor Lachen fiel ihr beinahe die Pfanne aus der Hand aber sie schaffte es gerade noch, sie wieder auf den Herd zu stellen. Lachend streckte sie die Hand nach dem Bademantel aus, den Svenja ihr reichte, ohne dabei den Blick von meinem Schwanz abzuwenden.
„Ich glaube, den sollte ich jetzt tatsächlich anziehen, ehe Patrick über mich herfällt und mich vor deinen Augen auf dem Küchentisch vernascht!“
„Och, auf mich braucht ihr keine Rücksicht nehmen, Mama. Vielleicht sollte ich mir noch eine Tüte Chips und den gemütlichen Sessel aus dem Wohnzimmer holen, damit ich die Vorstellung richtig genießen kann!“
Svenja und Christine hielten sich beide den Bauch vor Lachen, während ich verzweifelt versuchte, meine Erektion zu bändigen und unter dem Frotteestoff von Svenjas Bademantel zu verbergen. Leider wollte mir dies überhaupt nicht gelingen, denn die Stoffbahnen überlappten auch so schon kaum und mit meinem Steifen dazwischen schon überhaupt nicht!
„Komm Patrick, setz dich einfach an den Tisch, damit der kleine Pax unseren Blicken entzogen ist und sich wieder beruhigen kann“, forderte mich Christine auf, ließ es sich aber nicht nehmen, flüchtig mit ihrer Hand über meine Erektion zu streicheln, so dass Svenja mit ansehen konnte, wie sich diese nochmals über die Horizontale hinaus erhob. „Entschuldigung, ich meinte natürlich den großen Pax“, setzte Christine nach, was sowohl bei Christine als auch Svenja einen weiteren Lachflash zur Folge hatte.
Mit hochrotem Kopf setzte ich mich an den Tisch und rutschte möglichst nahe an die Tischplatte heran, um meinen Schwanz endlich aus der Sichtlinie zu bringen. „Mit mir könnt ihrs ja machen!“
„Nicht böse sein Patrick, du hast uns einfach eine Steilvorlage geliefert. Komm Svenja, setz dich, damit wir endlich frühstücken können.“
„Sag mal Mama, eigentlich könnten wir uns doch auch an den Glastisch im Wohnzimmer setzten. Da gäbe es dann wenigstens etwas zu Sehen, fürs Geld“, feixte Svenja mit ihrem Blick ungeniert in die Richtung, in der ihr gerade die massive Tischplatte den Blick auf meine Erektion nahm.
„Nun komm schon Svenja, lass mal den Armen Jungen in Ruhe. Du siehst doch, wie er gerade leidet.“
Zwar schenkte mir Christine einen mitleidsvollen Blick, letztlich konnte sie sich ein abermaliges Grinsen aber doch nicht verkneifen. Ich tat darum einfach so, als ob mich das ganze Gerede der beiden nicht interessierte, was zum Glück die erhoffte Wirkung zeigte. Wenigstens kamen jetzt keine weiteren Bemerkungen der Beiden mehr.
Christine hatte sich wirklich große Mühe gegeben, ein opulentes Frühstück zu zaubern. Nachdem ich meine Portion Rührei intus hatte, die wirklich wieder vorzüglich schmeckte, wusste ich überhaupt nicht, wie ich mein Frühstück weiter fortsetzen sollte, da die Auswahl so groß war.
„Na Patrick, kannst du dich nicht entscheiden?“
„Ich weiß nicht, Christine. Normalerweise besteht das Frühstück bei mir immer nur aus einer Portion Fertigmüsli vom ALDI. Bei euch ist aber die Auswahl geradezu gigantisch.“
„Du solltest unbedingt den Wabenhonig probieren“, schlug mir Svenja vor und reichte mir ein großes Glas, in dem sich nicht nur Honig, sondern auch ein großes Stück einer Bienenwabe befand. Am besten schmierst du dir ein Brötchen mit dick Butter und machst da den Honig drauf.“
„Hört sich irgendwie nach einem guten Plan an.“
„Ist auch einer“, pflichtete mir Christine bei und reichte mir den Korb mit den frischen Brötchen, die sogar noch warm vom Aufbacken waren.
Nachdem ich mir mein Brötchen mit Butter bestrichen hatte, reichte mir Svenja das Honigglas, zusammen mit einem komisch aussehenden Holzgebilde, das aussah, wie eine Kugel am Stiel, in die lauter Kerben eingearbeitet waren.
„Was ist das denn für ein komisches Ding?“
„Das ist ein Honiglöffel. Du kannst ihn einfach in den Honig eintauchen, aber bitte vorsichtig, damit du die Wabe nicht aus Versehen kaputt drückst. Anschließend lässt du den Honig einfach vom Honiglöffel auf dein Brötchen laufen.“
„Und warum benutz man dafür einen so komisch geformten Löffel und keinen normalen Löffel?“
„Du kannst natürlich auch einen normalen Löffel verwenden. Der Holzlöffel hat aber den Vorteil, dass der Honig nicht sofort von ihm runter tropft, wenn du ihn aus dem Glas ziehst. Du musst dabei den Löffel nur immer leicht drehen“, erklärte mir Christine, während sie es mir demonstrierte. „Außerdem ist Holz für den Honig neutral und hat keinen schädlichen Einfluss auf die Inhaltsstoffe des Honigs, wie manche Löffel aus Metall. Wenn du aber dazu genaueres wissen möchtest, müsstest du einen Spezialisten fragen. So genau erklären kann ich dir das nämlich auch nicht.“
„Ist schon okay, ich glaube, deine Erklärung reicht mir. Ich sehe schon den Unterschied. Wenn ich mir sonst immer Honig mit dem Löffel aus dem Glas nehme, läuft sofort wieder die Hälfte runter und saut den halben Tisch ein, wenn ich nicht höllisch aufpasse.“
Nachdem ich in das Brötchen mit dem Honig gebissen hatte, kam mir sofort wieder eine Kindheitserinnerung hoch, die irgendwo tief in meinem Unterbewusstsein geschlummert haben muss.
„Hey Patrick, was schaust du denn so komisch?“
„Also ich habe da gerade ein Déjà-Vu, glaube ich. Ich muss gerade daran denken, wie ich als kleines Kind zum ersten Mal Honig gegessen habe. Ich dürfte so ungefähr drei oder höchstens vier Jahre alt gewesen sein, als mein Opa und meine Oma meine Schwester Hanne und mich für eine Woche ins Allgäu mitgenommen haben. Ich weiß noch genau, dass es die Sommerferien waren, bevor Hanne von der Grundschule aufs Gymnasium gewechselt ist. Wir waren damals eine ganze Woche auf einer Hochalm, mitten in der Natur, ohne Fernsehen, ohne Radio, vielleicht sogar ohne Strom aber daran erinnere ich mich nicht mehr so genau. Woran ich mich aber genau erinnere, ist das frisch gebackene Bauernbrot zum Frühstück mit dick Butter drauf und – Honig!“
„Das klingt wirklich nach einem wunderschönen Urlaub, den du mit deinen Großeltern erlebt hast“, sagte Svenja und bis ebenfalls in ihr Honigbrötchen.
„Du sag mal Svenja, mir fällt da gerade etwas ein. Wolltest du nicht Patrick noch etwas fragen?“
Svenja verschluckte sich fast an ihrem Brötchen und fing plötzlich so stark zu husten an, dass Christine ihr auf den Rücken klopfen musste. „Hier, trink mal einen Schluck von meinem Kaffee, dann geht es gleich wieder besser.“
Nachdem sich Svenja wieder unter Kontrolle hatte, war ich natürlich neugierig, was sie mich fragen wollte. An Svenjas Stelle antwortete mir allerdings Christine, die anscheinend fühlte, dass Svenja sich nicht so richtig traute, mir ihre Frage zu stellen.
„Svenja und ich hatten gestern ein längeres Gespräch und dabei hatte Svenja eine Idee, die ich eigentlich gar nicht so schlecht fand. Genau genommen fand ich sie sogar richtig gut.“
Christine machte eine kurze Pause und sah mich eindringlich an, ehe sie weiter sprach. „Patrick, mein Schatz, was würdest du davon halten, wenn du richtig bei uns einziehst und hier bei uns wohnst? Zumindest bis zum Ende eurer Ausbildung?“
Nun war es an mir, mich an meinem Brötchen zu verschlucken. Es dauerte einen Moment, bis ich die Sprache wieder fand. „Meinst du das im Ernst?“
„Aber ja! Svenja ist die Idee gekommen, als sie gestern gesehen hat, wie harmonisch du mit den kleinen Zecken gespielt hast. Sie hat gemeint, dass es tatsächlich so aussehen würde, als würdest du zur Familie gehören.“
„Genau!“, schaltete sich jetzt auch Svenja ein, nachdem sie offensichtlich nicht mehr mit ihrem Brötchen zu kämpfen hatte. „Anna und Lisa würden sich bestimmt riesig freuen, wenn du bei uns wohnen würdest.“
Zugegeben, fand ich die Aussicht, auch nach Abklingen meiner mutmaßlichen Gehirnerschütterung in Christines und Svenjas Nähe bleiben zu können, sehr verlockend. Irgendetwas störte mich allerdings an der Frage. Warum schoben die beiden Anna und Lisa als Grund vor, anstatt mir offen und ehrlich zu sagen, dass sie sich selbst darüber freuen würden, wenn ich bei ihnen wohnen würde? Eigentlich juckte es mich irgendwie, dies direkt anzusprechen aber ich verkniff mir die Frage in diesem Moment lieber. Sicher würde sich später noch eine Gelegenheit geben, Christine ganz offen mit dieser Frage zu konfrontieren. Bei Svenja war ich mir nicht so sicher, ob sie hierauf nicht vielleicht peinlich berührt reagieren würde.
„Aber ich kann euch doch nicht einfach die ganze Zeit auf der Tasche liegen. Das geht doch nicht!“, protestierte ich der Form halber, obwohl mir eigentlich eher danach war, auf den Esstisch zu springen und einen Freudentanz aufzuführen. Die Aussicht, vielleicht jede Nacht mit Christine in einem Bett zu schlafen, ließ mich innerlich regelrecht jubilieren.
Christine stand von ihrem Stuhl auf, stellte sich hinter mich und umarmte mich von hinten, das mir fast du Lauf weg blieb. „Du liegst uns überhaupt nicht auf der Tasche“, rief sie empört aus, „höchstens in meinem Bett!“ Leise fügte sie mir ins Ohr flüsternd hinzu „Und vielleicht bald auch in Svenjas.“
Svenja hatte natürlich Christines letzte Worte nicht mitbekommen, wohl aber sehen können, dass Christine reichlich ungeniert mit der Hand in meinen Bademantel geschlüpft ist. Was mir normalerweise gefallen hätte, war mir in Svenjas Anwesenheit doch etwas peinlich. Svenja schien dies eben so zu sehen, denn sie schnappte sich ihren Teller, auf dem sie noch ein halbes Brötchen liegen hatte, stand auf und verabschiedete sich von uns.
„Ich lass euch beide jetzt mal lieber allein, ehe das ganze hier noch jugendgefährdend wird. Habt schön Spaß miteinander, ich muss jetzt sowieso wieder an die Uni“, sagte sie lachend und schon war sie verschwunden. Wenige Momente später war auch schon das Aufheulen des GTI-Motors zu hören und wir waren allein.
Kaum war Svenja aus dem Haus, zog mich Christine mit meinen Stuhl vom Tisch weg, damit sie Platz hatte, sich auf meinen Schoß zu setzen. Ich legte meine Arme um sie und sah ihr in ihre wunderschönen Augen, mit denen sie mich irgendwie mütterlich fürsorglich anblickte.
„Was ist? Warum schaust du mich so merkwürdig an?“
„Ich glaube, wir können dir deinen Kopfverband eigentlich langsam abnehmen“, sagte sie und fing auch schon an, den Silkoplaststreifen ab zu fummeln, mit dem er seitlich fixiert war. Als sie ihn abgelöst hatte, wickelte sie die Bandage langsam ab und rollte sie dabei gleichzeitig auf, bis sie mich auch von der letzten Wicklung befreit hatte.
„So, jetzt siehst du nicht mehr wie ein Zombie aus. Deine Haare sollten wir dir aber unbedingt waschen, die sind teilweise ganz schön von deinem Blut verknastert. Die Platzwunde sieht aber soweit ganz gut aus.“ Zärtlich strich mir Christine eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Komm, lass uns nach oben ins Bad gehen, dann kümmere ich mich darum, dass du wieder wie ein echter Mensch aussiehst.“
SVENJA:
Der Nachteil des späten Unterrichtsbeginns war, dass Svenja in der Nähe der Orthopädischen Uniklinik keinen Parkplatz mehr fand. Schon wollte sie wieder fahren, um in größerer Entfernung ihr Glück zu versuchen, als sie sah, dass eine Frau in eines der parkenden Autos einstieg. Schnell fuhr sie zu dieser Stelle des Parkplatzes und setzte sicherheitshalber den Blinker, damit ihr niemand den Parkplatz streitig machen konnte.
Fünf Minuten später kam sie vor dem alten Turnsaal an, in dem Frau Steinmeyers Unterricht üblicherweise stattfand. Der Großteil ihres Semesters hatte sich bereits vor der Tür versammelt und war überwiegend damit beschäftigt, über den Grund von ‚Pekis“ neuerlicher Abwesenheit abzulästern.
„Die Frau gehört doch einfach nur mal wieder richtig durchgefickt“, gab Frederike ihren Senf hierzu ab.
„Genau“, pflichtete ihr Nora bei. „Vielleicht sollten wir alle zusammenlegen und einen Callboy für sie engagieren, der es ihr mal so richtig besorgt!“
„Der sollte dann aber unbedingt in einem Arztkittel bei ihr vor der Tür stehen, wenn sie ihm öffnet!“, merkte Tabea an, was ein allgemeines Gelächter zur Folge hatte.
Das Gelächter verstummte allerdings schlagartig, als Frau Steinmeyer plötzlich auftauchte, wie immer in einem blütenweißen T-Shirt und einer eng anliegenden Gymnastikhose gekleidet. Einerseits wirkte sie mit ihren mehr als 60 Jahren und ihrer gedrungenen Figur in diesem Aufzug irgendwie komisch, andererseits auch wieder authentisch, denn ‚Steini‘ stellte für jeden, der sie näher kannte, die personifizierte Gymnastik dar. Allerdings keine moderne Form der Gymnastik, wie sie schon längst in die Physiotherapie Einzug gehalten hat. Ihr Ding war eher die Gymnastik à la Turnvater Jahn, mit Übungen, wie man sie z.B. aus alten Wochenschauberichten kannte, in denen Tausende junger Frauen vom ‚Bund Deutscher Mädels‘ vor den Nazi-Bonzen auf dem Reichsparteitagsgelände in Reih und Glied vorturnten.
Steini trug noch stolz die alte Berufsbezeichnung ‚Krankengymnastin‘ auf ihrem Namensschild an der Brust, obgleich diese Berufsbezeichnung längst durch die international gebräuchliche Berufsbezeichnung ‚Physiotherapeutin‘ abgelöst wurde. Dabei hatte Steini überhaupt keine Ausbildung als Krankengymnastin absolviert, sondern lediglich eine Kurzausbildung als ‚Sport- und Gymnastiklehrerin‘, welches nicht einmal eine geschützte Berufsbezeichnung war. Im Zuge des allgemeinen Mangels an qualifiziert ausgebildeten Krankengymnastinnen wurde es jedoch in der Zeit des ‚Wirtschaftswunders‘ Sport- und Gymnastiklehrerinnen ermöglicht, die höherwertige Berufsbezeichnung ohne entsprechende Weiterbildung führen zu dürfen.
Die Erwartungshaltung des Semesters an den Inhalt der anstehenden Doppelstunde war ohnehin nicht besonders hoch. Zu oft war es bereits vorgekommen, dass in Steinis Unterricht Inhalte vermittelt wurden, von denen man dann im Unterricht anderer Fachlehrer hinter vorgehaltener Hand mitgeteilt bekam, dass sie nicht gerade dem entsprachen, was man sich unter zeitgemäßer Physiotherapie vorstellte. Der einzige Themenkomplex, bei dem niemand es gewagt hätte, Steini ihre Kompetenz abzusprechen, war die Anleitung von Gruppen. Niemand verstand es besser als Steini, Gruppen von mehreren Personen zu leiten, sie zum Mitmachen zu motivieren oder schlicht anzufeuern. In den höheren Semestern hatte man ihr daher den Spitznamen ‚Drill-Instructor‘ verpasst, eine Bezeichnung, die es wirklich auf den Punkt brachte.
Zur heutigen Unterrichtsstunde hatte Steini eine Kiste voller Seile, Umlenkrollen und kleinerer Hantelgewichte dabei, die sie vor dem Semester auspackte und auf dem Fußboden ausbreitete.
„Heute werden Sie von mir die Handhabung der Glisson-Schlinge erlernen“, begann Steini ihren Unterricht, nachdem sie zwei alte Holzhocker aus dem Geräteraum geholt hatte, an denen eine Senkrecht verlaufende Stange angebracht war, wo man normalerweise eine Rückenlehne vermuten würde. Am oberen Ende der Stangen waren waagerecht montierte Ausleger, die in ihrer Form an einen Galgen erinnerten.
Mit geübten Handgriffen montierte Steini an jeder der beiden Holzkonstruktionen eine Schnur, die über spezielle Rollen umgelenkt wurde, die sie zuvor an den beiden ‚Galgen‘ angebracht hatte. Am Ende der Schnüre befestigte sie mit Hilfe eines Karabinerhakens eine verchromte Stange, an deren äußeren Enden sich jeweils ein Haken befand. An diesen Haken befestigte sie wiederum eine merkwürdig aussehende Konstruktion aus Lederriemen und Schnallen, bis sie am Ende die gesamte Konstruktion für gut befand.
„So, meine Damen, tun Sie sich bitte paarweise zusammen. Und überhaupt, wo ist denn Herr Buschmüller?“
„Der ist gerade in der Pension Petersen untergebracht und lässt sichs gut gehen!“, feixte Frederike, nicht ahnend, dass Svenja schräg hinter ihr stand.
„Könnten Sie das bitte etwas näher erläutern, Frau Denneborg?“
„Pass jetzt bloß auf, was du sagst, sonst kannst du dir nämlich deine Tampons gleich in die Nasenlöcher schieben!“, zischte ihr Svenja ins Ohr.
„Äh“, stammelte Frederike sichtlich eingeschüchtert, „der ist die Woche krankgeschrieben.“
„Patrick ist von meinem Ex-Freund niedergeschlagen worden und hat dabei eine Gehirnerschütterung erlitten“, schaltete sich Svenja nun ein. „Weil er im Schwesternwohnheim allein wohnt, hätte er stationär aufgenommen werden müssen, weil er eine Woche unter Beobachtung sein sollte. Da im Krankenhaus kein Bett frei war, ist er jetzt bei mir zu Hause untergebracht, wo meine Mama ihn beaufsichtigt.
„Ach so, wenn das so ist, dann richten Sie ihm doch bitte meine Grüße aus und bestellen ihm meine besten Genesungswünsche.“
„Ja, Frau Steinmeyer, das mache ich natürlich gern“, erwiderte Svenja, ehe sie sich leise flüsternd wieder Frederike zuwandte. „Da hast du aber grad nochmal die Kurve gekriegt. Wenn das nächste Mal jemand nach Patrick fragt, hältst du am besten einfach die Fresse und lässt mich erklären, was mit ihm los ist!“
„Ist ja schon gut, nun hab dich doch nicht so.“
„Ich wollte nur die Fronten klären. Wär doch echt schade, wenn ich dir erst wieder eine runterhauen muss, damit du’s kapierst!“
PATRICK:
„Sollen wir nicht grad schnell noch die Küche wieder aufräumen?“, schlug ich Christine vor und deutete auf das Geschirr und die noch übrig gebliebenen Lebensmittel auf dem Tisch.
„Ja, eigentlich hast du recht. Geh du doch schon mal nach oben und lass das Badewasser in die Wanne ein, während ich hier klar Schiff mache.“
„Dabei kann ich dir doch helfen. Zu zweit geht es viel schneller und schließlich bin ich kein Pflegefall.“
Christine wollte schon protestieren aber ich schuf einfach Fakten, indem ich die Teller zusammenstellte und das Besteck einsammelte, um die Sachen in die Spülmaschine zu räumen, während sich Christine um die anderen Sachen auf dem Frühstückstisch kümmerte. So war die Küche schnell wieder aufgeräumt und Christine nahm mich an der Hand, um mich nach oben zum Badezimmer zu führen.
„Danke, mein Schatz“, hauchte sie mir ins Ohr und drückte mir einen Kuss auf die Schläfe.
„Aber wofür denn? Ist doch selbstverständlich!“
Im Bad angekommen, legte Christine zwei frische Handtücher auf den Klodeckel und wies mich an, Svenjas Bademantel abzulegen und mich darauf zu setzen, ehe sie das Wasser aufdrehte und eine angenehme Temperatur regulierte. Als sie sich zur Armatur bückte, bot sie mir eine Ansicht, bei der ich es nicht verhindern konnte, dass sich mein Blut wieder in Richtung meiner Körpermitte auf den Weg machte. Bis sie sich wieder aufrichtete, hatte ich wieder eine vollausgebildete Erektion, was mir aber nun, da wir unter uns waren, nicht mehr peinlich war. Christine musste schmunzeln, als sie mich so sah.
„Was denn? Was kann ich denn dafür, wenn du mir so einen erotischen Anblick bietest? Du hast dich doch bestimmt gerade absichtlich so über die Badewanne gebeugt, oder?“
„Touché!“, antwortete Christine und setzte sich breitbeinig auf meinen Schoß. „Komm, nimm mal die Arme hoch!“, forderte sie mich auf und zog mir mein Schlafshirt über den Kopf, bevor sie sich ihres eigenen Shirts entledigte. Das morgendliche Sonnenlicht fiel durch das Fenster auf ihren nackten Oberkörper, so dass ihre hervorgetretenen Nippel bizarre Schatten warfen. Der Anblick war einfach atemberaubend und dafür verantwortlich, dass mein Penis noch mehr anschwoll.
Vorsichtig drückte Christine meine Erektion nach oben und rutschte noch näher an mich heran, so dass sie nun senkrecht aufragte und zwischen uns eingeklemmt war. Ganz langsam näherte sich Christine mit ihren Lippen den meinen und forderte mit ihrer Zungenspitze Einlass, den ich ihr natürlich gern gewährte. Es entwickelte sich wieder einer dieser Küsse, von denen ich mir wünschte, dass sie niemals aufhören sollten. Diese sinnliche Vereinigung unserer Zungen stellte in meinen Augen einen Moment grenzenloser Intimität dar und war für mich in unserer noch so jungen Beziehung immer wieder atemberaubend!
„Komm, mein Schatz, lass uns in die Wanne gehen und deinen Kopf wieder einigermaßen ansehnlich herrichten.“
Ehe sie vor mir in die Wanne stieg, legte Christine eine kleine Plastikschüssel, einen Schwamm und eine Flasche Shampoo auf dem Wannenrand bereit. „So, jetzt lehnst du dich am besten mit deinem Rücken an mir an, damit ich deinen Kopf verarzten kann“, sagte sie zu mir, nachdem sie sich selbst in der Wanne zurück gelehnt und ihre Beine weit gespreizt hatte.
Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur, so dass ich mich nicht erst daran gewöhnen musste. Christine zog mich an meinen Schultern zurück, bis sie mich in der von ihr gewünschten Position hatte. Mit meinen Füßen fand ich am gegenüberliegenden Ende der Wanne halt, so dass ich mich sehr bequemen an Christine anlehnen und mich entspannt zurücksinken lassen konnte.
„So, jetzt mach mal die Augen zu und nimm den Kopf weit in den Nacken, damit dir kein Wasser reinläuft.“
Mit der Plastikschüssel schöpfte Christine etwas Wasser aus der Wanne und ließ es vorsichtig über meine Stirn laufen. Ich hätte meine Augen genauso gut geöffnet lassen könnte, denn Christine achtete darauf, dass mir das Wasser nicht in Richtung meiner Augen, sondern seitlich an meinen Ohren vorbei lief. Trotzdem fand ich es irgendwie angenehm, mit geschlossenen Augen einfach nur zu spüren, wie liebevoll mich Christine umsorgte. Nachdem sie mir einige Male Wasser über meine Stirn hat laufen lassen, nahm sie den Schwamm, tauchte ihn etwas ins Wasser und strich mir ganz behutsam an meiner Platzwunde vorbei, über meine Blutverschmierte Stirn. Immer wieder forderte sie mich auf, ihr mein Gesicht zuzuwenden, um sich vom Ergebnis ihrer sanften Bemühungen zu überzeugen, bis sie schließlich zufrieden war.
„So, jetzt wasche ich dir noch deine Haare. Die sind vorn an den Spitzen auch total blutverklebt. Komm, leg dich gegen mich zurück und nimm den Kopf wieder in den Nacken, damit dir kein Shampoo in die Augen läuft.“
Wieder schöpfte Christine Wasser mit der Plastikschüssel aus der Wanne und ließ mir dies ganz vorsichtig über den Kopf laufen, bis meine Haare ordentlich nass waren. Anschließend ließ sie sich etwas Shampoo aus der Flasche in die Hand laufen und verteilte es gleichmäßig in meinen Haaren, ehe sie anfing, es mir mit ihren Fingern in meine Haare einzumassieren. Ihre Fingerspitzen zu fühlen, wie sie mir mit kreisenden Bewegungen die Kopfhaut massierten, ließ Erinnerungen an meine Kindheit hochkommen. Genauso hat es sich angefühlt, als mir meine Mama die Haare gewaschen hat, bis ich dem Grundschulalter entwachsen war. Als ich älter wurde, hörten die gemeinsamen Vollbäder mit meiner Mama zu meinem großen Bedauern leider auf und sie wusch mir die Haare von dieser Zeit an immer über dem Waschbecken, bis ich irgendwann anfing, mir die Haare selbst zu waschen. Die Erinnerung an meine Kindheit und Christines weicher Körper, den ich an meinem Rücken fühlte, ließen ein unbeschreibliches Gefühl der Geborgenheit in mir entstehen. Verstärkt wurde dieses Gefühl durch die Aussicht, auch künftig unter Christines Dach wohnen zu können und mit ihr regelmäßig Tisch und Bett und natürlich auch die Badewanne zu teilen. Beim Gedanken hieran erinnerte ich mich wieder daran, wie mich Christine und Svenja am Frühstückstisch gefragt hatten, ob ich bei ihnen einziehen wollte.
„Sag mal Christine, darf ich dich mal was fragen?“
„Na klar, du kannst mich alles fragen, was du möchtest.“
„Als ihr mich vorhin gefragt habt, ob ich mir vorstellen könnte, bei euch einzuziehen, hatte ich irgendwie den Eindruck, dass der einzige Grund hierfür wäre, dass Anna und Lisa mich gern weiter um sich hätten. Ihr habt irgendwie gar nichts dazu gesagt, wie es für euch wäre, wenn ich weiter bei euch wohnen würde. Natürlich finde ich es schön, auch für Anna und Lisa da zu sein. Was für mich aber viel wichtiger ist, ist die Nähe zu dir.“
„Und wie sieht es mit Svenja aus?“
„Na ja, du weißt schon, dass ich mich auch in Svenja verliebt habe, oder?“
„Natürlich weiß ich das, mein Schatz. Ich hab mich nur gewundert, dass du sie nicht ebenfalls in der Liste der Personen aufgeführt hast, in deren Nähe du dich gern weiter aufhalten würdest.“
„Ach weißt du, nachdem mich Svenja zurückgewiesen hat, mache ich mir ehrlich gesagt keine so großen Hoffnungen, dass sich zwischen ihr und mir in nächster Zeit etwas entwickeln könnte. Außerdem bin ich doch mit dir zusammen und nicht mit Svenja.“
„Nun hör mir mal gut zu, Patrick“, sprach Christine mit sanfter Stimme auf mich ein, während sie mir weiter meine Kopfhaut massierte, „es war Svenjas Idee, dich zu fragen, ob du weiter bei uns bleiben möchtest. Sie hat zwar Anna und Lisa als Grund vorgeschoben, aber in Wirklichkeit ist es ihr eigener Herzenswunsch, dich bei uns zu haben, weil sie sich in dich verliebt hat und Angst hat, dass du vielleicht etwas mit einer anderen Frau anfangen könntest. Immerhin wohnst du im Schwesternwohnheim, wo du jeden Tag einsamen Frauen begegnen kannst, die sich nach einem Freund wie dir sehnen.“
„Das hat sie so echt gesagt?“
„Vielleicht nicht mit diesen Worten, aber als Mutter habe ich gute Antennen für meine Tochter und kann sehr wohl auch die Botschaft zwischen den Zeilen lesen, wenn sie mir etwas sagt. Dass sie sich in dich verliebt hat, hat sie mir allerdings nicht zwischen den Zeilen gesagt, sondern direkt.“
In einer ruckartigen Bewegung wollte ich mich zu Christine rumdrehen, aber sie hinderte mich daran und hielt mich fest.
„Nun halt mal still, du hast noch das ganze Shampoo im Haar!“ Christine nahm den Brauseschlauch, drehte das Wasser ganz leicht auf und ließ es mir vorsichtig über den Kopf laufen, um das Shampoo langsam auszuspülen. Sorgsam achtete sie darauf, dass mir nichts in die Augen lief. Ich wollte mich gern umdrehen, um ihr in die Augen zu sehen. Mit ihrer Aktion zwang sie mich allerdings, ruhig zu halten und abzuwarten, bis sie mir alles aus den Haaren gespült hätte.
„Was hat sie denn genau gesagt?“ Hat sie dir etwa gesagt, dass sie sich in mich verliebt hat?“
„Eigentlich habe ich dir schon viel zu viel erzählt. Ich konnte mal wieder meine Klappe nicht halten. Svenja sollte dir lieber selbst sagen, was sie für dich empfindet.“
„Och komm, Christine. Erzähl schon!“
„Kannst du dich noch daran erinnern, als Svenja gestern von der Uni zurück kam und du im Garten mit Anna und Lisa mit ihren Barbies gespielt hast?“
„Ja, wieso?“
„Svenja hat mir erzählt, dass sie von der Szene so gerührt war, dass ihr in dem Moment klargeworden ist, wie stark sie für dich empfindet und dass sie dich am liebsten geküsst hätte.“
„Bloß weil ich mit Anna und Lisa gespielt habe?“
„So wie du das sagst, klingt das wie etwas völlig Banales. Svenja hat aber in dem Augenblick erkannt, was für ein fürsorglicher und liebenswerter Mensch du bist. Es ist nicht der Umstand, DASS du mit ihnen gespielt hast, sondern WIE du es getan hast. Du bist völlig auf die beiden eingegangen und hast ihr Spiel ernst genommen, ohne dich über ihre Barbies lustig zu machen. Ich denke ja nicht, dass du in deiner eigenen Freizeit mit Barbies spielst, oder?“
„Nö, ganz sicher nicht!“
„Siehst du, genau das meine ich. Du hast mit deiner Art, mit der du mit Anna und Lisa gespielt hast, meinen beiden Hexen Respekt entgegen gebracht und dich dabei auf ihr Altersniveau begeben und hierbei deine eigenen Interessen völlig ausgeblendet. Du warst in diesem Moment zu einhundert Prozent für Anna und Lisa da, was ihr eigener Vater kein einziges Mal geschafft hat. Weißt du Patrick, wir Frauen sprechen manchmal bei Männern auf die unterschiedlichsten Signale an. Es gibt Frauen, die sich von oberflächlichen Dingen beeindrucken lassen, wie zum Beispiel einem teuren Auto dicken Muskelpaketen oder großem Vermögen. Solche oberflächlichen Dinge lösen aber in uns Frauen kein emotionales Gefühl aus, aus dem heraus echte Liebe entsteht, sondern allenfalls Besitzstreben. Zu solchen Frauen zählt meine Svenja absolut nicht. Mit einem muskelbepackten Body, einem teuren Auto oder irgendwelchen materiellen Werten würdest du bei ihr keinen Blumentopf gewinnen. Mit der Herzenswärme, die du gegenüber Anna und Lisa gezeigt hast, hast du Svenjas Herz dagegen im Sturm erobert. Und meines übrigens auch.“
Christine machte eine kurze Pause, während ich ihre Worte einfach auf mich wirken ließ und dem warmen Wasser nachspürte, das sie mir noch immer über den Kopf laufen ließ.
„Weißt du Patrick, du bist das genaue Gegenteil von Svenjas Vater. Das zeigt sich mir in so vielen Dingen. Du bist ein Mann, der sich kümmert, der zuhört, respektiert, mitdenkt, Gefühle zeigen kann und auf andere eingeht. Alles in Allem also eine sehr seltene Spezies. Einen Mann wie dich sollte man nicht mehr loslassen, wenn man ihn einmal gefunden hat. Svenja ist dies in dem Moment, in dem sie dich mit Anna und Lisa gesehen hat, auch klar geworden, genau genommen sogar schon in dem Augenblick, als du und auf dem Weg vom Krankenhaus nach Hause von dem Mädchen erzählt hast, das so tragisch ums Leben gekommen ist. In dem Moment, als du uns von den Blumen erzählt hast, die du immer an der Unfallstelle abgelegt hast, habe ich Svenja ansehen können, wie sich ihr Herz für dich geöffnet hat. Svenja ist ein sehr sensibler und emotionaler Mensch. Sie hat sehr feine Antennen Menschen mit Herzenswärme, die sie bei ihrem eigenen Vater so sehr vermisst hat.“
Christine drehte das Wasser ab, hängte den Brauseschlauch wieder in die Halterung und zog mich mit ihren Armen ganz fest an sich heran. Es hatte mir wirklich die Sprache verschlagen, nachdem ich soeben die schönste Liebeserklärung gehört habe, die ich mir hätte vorstellen können. In mir kämpften zweierlei Gefühle. Zum einen versuchte ich mir vorzustellen, das Svenja tatsächlich so für mich empfand, wie Christine es mir geschildert hat. Zum anderen war es Christine, die diese wundervollen Worte über mich gesagt hat, und nicht Svenja. War ich tatsächlich so etwas Besonderes im Vergleich zu anderen Männern? Christine ließ mir jedoch keine Zeit, weiter über diese Frage nachzudenken, denn sie drehte sich seitlich unter mir weg, schwang eines ihrer Beine über mich und lag plötzlich auf mir.
Schon wollte ich ansetzen, etwas zu sagen, Christine kam mir allerdings zuvor und legte mir ihren Finger auf die Lippen. „Sag jetzt bitte nichts, Patrick. Lasse einfach das, was ich dir gesagt habe, auf dich wirken. Ich bin mir sicher, dass du und Svenja bald zusammen kommen werdet. Eines Tages wird sich eine Gelegenheit ergeben, wo einer von euch beiden sich überwindet und dem anderen seine Liebe gesteht. Und von dem Augenblick, und da kannst du dir wirklich sicher sein, wird sich alles andere von selbst ergeben!“
„Aber ich…“
„Nein Patrick, sag jetzt bitte nichts. Halte mich lieber ganz fest und küss mich!“
SVENJA:
„So, meine Damen, haben Sie sich paarweise zusammen getan?“
Svenja blickte sich um und sah Katja, die zufällig in ihre Richtung blickte. Wortlos einander zunickend fanden sich beide zusammen. Svenja war heilfroh, nicht auch in Frau Steinmeyers Unterricht mit Frederike als Partnerin zusammen zu sein. Sie fand Steinis Unterricht schon so ätzend genug, dass sie sich in diesem nicht auch noch mit Frederike abgeben wollte.
„Gut, nachdem offenbar jede von Ihnen eine Partnerin gefunden hat, möchte ich Sie bitten, einen großen Kreis zu bilden, damit ich Ihnen die Anwendung der Glissonschlinge demonstrieren kann. Frau Wendeling, kommen Sie doch bitte mal nach vorn zu mir und setzen sich hier auf den Hocker!“
„Ich heiße nicht Wendeling, ich heiße Morhardt“, sagte Susanne, auf die Frau Steinmeyer mit ihrer Hand gedeutet hat. „Frau Wendeling werden Sie hier nicht mehr so schnell zu Gesicht bekommen. Die hat nämlich das Handtuch geschmissen und aufgehört.“
„Zum Glück für uns alle!“, warf Leonie lautstark ein. So schnell würde sie wohl nicht vergessen, wie Petra sie während Frau Gerbers Blinden-Parcours schikaniert hatte.
„Die wird hier niemand vermissen!“, setzte Angelika noch einen drauf.
Frau Steinmeyer schaute zunächst etwas irritiert, fuhr dann aber mit ihrem Unterricht fort, ohne sich nach dem Vorfall zu erkundigen. „Also gut, dann eben Frau Morhardt. Entschuldigen Sie bitte die Verwechslung.“
Susanne setzte sich auf einen der Hocker und schon fing Frau Steinmeyer an, an ihrem Kopf herum zu hantieren. Unter ihrem Kinn zog sie ihr eine Lederschlaufe durch, über die sie aus hygienischen Gründen ein Einmalhandtuch aus Papier gelegt hatte. Eine weitere Lederschlaufe führte sie Susanne durch den Nacken. Beide Schlaufen liefen über ihrem Kopf zusammen, wo sie von Frau Steinmeyer mit zwei Metallringen an den Ausläufern des verchromten Bügels fixiert wurden. Diesen zog sie nach oben, so dass die Lederschlaufen unter Zug gerieten, ehe sie den Bügel an dem von oben herab hängenden Seil befestigte. Susanne ließ das Ganze über sich ergehen, schaute aber dabei nicht besonders glücklich aus der Wäsche. Nachdem das Seil am Bügel fixiert war, nahm Frau Steinmeyer eine Gewichtsscheibe, auf der gut lesbar ‚2,5 kg‘ stand und befestigte diese am Ende des Seils, welches durch Seilrollen über die Galgenkonstruktion hinter Susannes Rücken herab geführt wurde.
„Tadaa!“, rief Frau Steinmeyer mit stolz geschwollener Brust aus. „Das war schon alles! Und? Wie fühlen Sie sich?“, wollte Frau Steinmeyer von Susanne wissen.
Susanne war am freien Sprechen dadurch gehindert, dass ihr der Lederriemen praktisch die Zähne aufeinander gepresst hatte, weswegen sie nur mühselig nuscheln konnte. Immerhin konnten wenigstens alle ihren Kommentar „Echt scheiße!“ verstehen, der absolut zu ihrem Gesichtsausdruck passte.
Frau Steinmeyer ließ sich hierdurch allerdings in keiner Weise beeindrucken. Voller Elan fing sie an, dem Semester die wundersame Wirkung der Glisson-Schlinge zu beschreiben, mit der man nach ihrer Überzeugung jederlei Nackenproblem in den Griff bekommen könnte. Angesichts von Susannes leidender Mine konnte sich allerdings niemand vorstellen, dass man mit dieser Methode wirklich einem Patienten mit Nackenbeschwerden etwas Gutes tun könnte.
Den Rest der Doppelstunde mussten alle nacheinander die Anlage der Glisson-Schlinge mit ihren Partnerinnen üben, bis am Ende jede von ihnen für mehrere Minuten dieses, wie ein mittelalterliches Folterinstrument anmutende Behandlungsgerät an sich hatte erdulden müssen. Es waren sich alle einig, dass Susannes Kommentar zur Wirkung der Glisson-Schlinge absolut zutreffend war. Einige hatten nach der Unterrichtseinheit sogar über längere Zeit Schwindelprobleme, wieder andere Kopfschmerzen. Svenja war sich auf jeden Fall sicher, dass sie diese Methode niemals bei einem Patienten anwenden würde.
PATRICK:
Es war einfach wieder ein unglaubliches Gefühl, Christines Zunge zu spüren, die auf so wundervoll verspielte Weise meine Lippen neckte, ehe sie sich wieder mit meiner Zunge vereinigte. Plötzlich waren alle anderen Gedanken ausgeblendet und es gab nur noch Christine für mich, deren Kuss mich sofort entflammte, so dass ich es nicht verhindern konnte, dass sich mein Penis wieder mit Blut füllte und in seiner eingeklemmten Position verzweifelt versuchte, sich aufzurichten.
Christine bekam dies natürlich mit und entfernte sich mit ihrem Becken etwas von mir, wodurch sich mein Penis nun in die Senkrechte aufrichten konnte, ohne dass Christine ihren Kuss dabei unterbrach. Die Badewanne war breiter, als das schmale Ding bei mir im Schwesternwohnheim, so dass Christine ohne Probleme ihre Knie neben mir abstützen konnte. Im ersten Moment war mir noch nicht ganz klar, wohin dies führen würde aber plötzlich war mein Goliath nicht mehr zwischen mir und Christine eingeklemmt, sondern steckte tief in ihr drin, umgeben von ihrem engen Kanal, an dessen Ende er gegen ihren Muttermund stieß.
Wow! Natürlich bin ich fest davon ausgegangen, bzw. hatte es sogar inständig gehofft, dass Christine wieder mit mir schlafen würde. Damit, dass es so unerwartet passieren würde, hatte ich allerdings nicht gerechnet. Und dennoch fühlte es sich wieder so unglaublich an, dass ich innerhalb eines Wimpernschlages voll bei der Sache war. Christine schien mich auch überhaupt nicht hinhalten zu wollen, sondern setzte unmittelbar mit einem sanften Ritt auf mir ein, der meinen Schwanz langsam in ihre Tiefe einfahren und aus ihr herausgleiten ließ, während das Badewasser um uns herum anfing, kleine Wellen zu schlagen.
Über mehrere Minuten hinweg blieb es bei den kleinen Wellen, bis Christine plötzlich die Zügel anzog und ihren Ritt zunehmend forcierte, was deutlich höhere Wellen produzierte. Während der ganzen Zeit hatten sich unsere Lippen nicht voneinander gelöst. Dennoch machte sich eine Veränderung bei Christine deutlich bemerkbar. Mit versiegelten Lippen konnte sie ihre Lust nicht frei heraus stöhnen, so wie ich es inzwischen nicht anders von ihr kannte. Dafür stöhnte sie nun umso heftiger in meinen Mund hinein, wodurch sie mir die Backen regelrecht aufblies.
Nur ganz am Rande bekam ich mit, wie immer mehr Wasser aus der Wanne über deren Rand schwappte und das Badezimmer langsam unter Wasser setzte. Fast hatte ich sogar den Eindruck, dass es Christine regelrecht darauf anzulegen schien, mit jedem ihrer inzwischen richtig harten Beckenstöße weitere Wassermassen über den Rand zu befördern. Je nachdem, wie lange wir dies gemeinsam durchhalten würden, sah ich uns bereits in der leeren Wanne sitzen, jedoch kam es hierzu nicht, denn kaum ging mir dieser Gedanke durch den Kopf, merkte ich bereits die Veränderung in Christines Bewegungen, die von ihrem unmittelbar bevorstehenden Orgasmus kündeten. Es war schon erstaunlich, wie ich in den wenigen Tagen, in denen ich bisher Sex mit Christine hatte, ihre Signale zu lesen gelernt hatte, denn ich sollte Recht behalten.
In einem allerletzten Stakkato schnell aufeinander folgender, kurzer Beckenstöße kam sie. Während sie mich noch fester mit ihren Armen packte und nun mit ihrer Zunge einen noch wilderen Tanz in meinem Rachen aufführte, zuckte sie am ganzen Körper. Erst nach einer ganzen Weile verlangsamte sie ihre Bewegungen, setzte nun aber wieder ihren melkenden Muskelschlauch um meinen noch immer in ihr hart arbeitenden Kolben ein, bis auch ich es nicht mehr zurückhalten konnte. Während ich mich in mehreren Schüben in ihr verströmte, hatte ich das Bild eines Feuerwehrmannes vor meinem inneren Auge, der mit seinem Schlauch versuchte, ein Feuer zu lösen. Mein Abspritzen schien allerdings das Gegenteil zu bewirken, denn ich hatte den Eindruck, dass es Christine zusätzlich anfeuerte, denn sie presste sich mir noch stärker entgegen, während ich in ihr kam.
Mein Herz raste derartig, dass ich meinen Puls in meinen Halsschlagadern fühlen konnte. Dies hing nicht nur mit der körperlichen Verausgabung zusammen, die letztlich in meinem Orgasmus gipfelte. Hinzu kam, dass es sich mit versiegelten Lippen beim Küssen auch nicht besonders leicht atmen ließ, zumal mir Christine ihr Gesicht so fest aufgedrückt hatte, dass hierdurch auch eines meiner Nasenlöcher verschlossen würde. Längst fühlte sich die Vereinigung unserer Zungen nicht mehr wie ein normaler Kuss an, sondern wie ein leidenschaftliches Bekenntnis unserer bedingungslosen Hingabe. Am Ende fühlte es sich für mich an, als stünde ich kurz vor dem alles erlösenden Erstickungstod, einem Tod, den es sich auf diese Weise sicher zu sterben lohnte. Dennoch ließ ich mich von meiner instinktiven Gier nach Sauerstoff überwältigen und löste mich von Christines Lippen, kurz bevor mir schwarz vor Augen geworden wäre.
Christine muss es ähnlich ergangen sein, wie mir. Schwer atmend lagen wir aufeinander, Nase an Nase, während wir mit aller Kraft versuchten, unsere Lungen mit lebensrettendem Sauerstoff zu füllen. Es dauerte mehrere Minuten, bis sich unser Atem wieder halbwegs beruhigt hatte und sich Christine wortlos mit ihrem Oberkörper von mir hochdrückte.
Nun bemerkte auch Christine die Überschwemmung, die sie im Bad anrichtet hatte. Angesichts der Wassermassen, die sich über den Fußboden verteilt hatten, konnte sie sich einfach nicht mehr zurückhalten und fing an, schallend zu lachen. Sie konnte natürlich nicht ahnen, was sie hierbei bei mir auslösen würde, denn ihr Lachen verursachte eine Erschütterung ihres Brustkorbes, deren Welle sich bis in ihr Becken fortsetzte. Die Blutgefäße meiner Schwellkörper, die nach meiner Ejakulation ihre Pumparbeit längst eingestellt hatten, nahmen ihre Arbeit unter dem Eindruck der unerwarteten Stimulation plötzlich wieder auf, so dass ich den feuchten Kanal, in dem ich noch immer steckte, wieder auf seinen vollen Durchmesser dehnte.
„Huiii wie schön, da ist ja jemand schon wieder voll einsatzbereit!“, freute sich Christine. „Warte mal einen Moment, ich glaube, meine Kniegelenke halten es in dieser Stellung nicht mehr länger auf dem Wannenboden aus.“
Ohne mich zu fragen, ließ Christine meinen Goliath aus ihrem feuchten Kanal heraus gleiten und richtete sich über mir auf. „Komm!“, forderte sie mich auf, während sie aus der Wanne stieg. Sie reichte mir die Hand und half mir auf die Beine. „Pass auf, dass du nicht auf dem nassen Fußboden ausrutschst“, warnte sie mich, während sich mich hinter sich herzog. Mit wippendem Schwanz folgte ich ihr auf den Balkon, feuchte Fußabdrücke auf den von der Vormittagssonne erwärmten Terracottafliesen hinterlassend.
Zielstrebig ging Christine auf die Glaswand zu, die den Balkon umgab und stützte sich mit den Händen an deren Oberkante ab. Geradezu provozierend spreizte Christine ihre Beine und blickte mich über ihre Schulter hinweg auffordernd an. „Komm Patrick, nimm mich. Nimm mich von hinten aber bitte richtig hart! Hier und jetzt!“
SVENJA:
Eine nach der anderen strömte nach der Mittagspause in den Unterrichtsraum, in dem bei Frau Hochheimer eine weitere Stunde KG-Ortho anstand.
„Nanu, Frau von der Eltz, Sie sind ja ganz blass! Ist Ihnen etwa nicht gut?“
Saskia schüttelte leicht den Kopf, wobei ihr dies bereits Schmerzen verursachte. „Mir ist irgendwie völlig schlecht, seitdem wir vorhin bei Steini mir der Glisson-Schlinge rumgemacht haben“, erklärte sie, wobei man ihr ansehen konnte, dass es ihr wirklich nicht gut ging.
„Wie bitte? Die Glisson-Schlinge? Frau Steinmeyer hat dieses alte Ding doch nicht etwa im Unterricht angewendet?“
„Und ob sie das hat! Die ganze Doppelstunde hat sie uns mit diesem Scheißding traktiert!“, bestätigte Maren, die sich seit diesem Unterricht auch nicht besonders wohl fühlte.
„Okay,“ sagte Frau Hochheimer, „setzen Sie sich bitte alle hin. Ich glaube, hier besteht Klärungsbedarf!“ Noch einmal fragte Frau Hochheimer die Anwesenden, ob Frau Steinmeyer sie tatsächlich während der ganzen Doppelstunde ausschließlich in der Handhabung der Glisson-Schlinge unterrichtet habe. Nachdem ihr dies bestätigt wurde, trat sie ans Fenster und blickte längere Zeit wortlos hinaus, ehe sie sich wieder dem Semester zuwandte.
„Ich möchte“, fuhr Frau Hochheimer fort, „das alles, was ich Ihnen jetzt sagen werde, zunächst einmal unter uns bleibt, ehe ich mit Frau Steinmeyer selbst gesprochen habe. Sind wir uns hierin soweit einig?“
Nachdem alle ihr dies durch ein Kopfnicken oder in anderer Weise versicherten, setzte sie sich auf das Lehrerpult und sah uns alle eindringlich an. „Ich möchte, dass Sie mir versprechen, dass Sie die Glisson-Schlinge NIEMALS bei einem Ihrer Patienten anwenden! Haben wir uns da verstanden?“
„Aber warum wird uns dann dieser Scheißdreck hier überhaupt beigebracht?“, fragte Maren zu recht entrüstet.
„Das, Frau Radeberger, ist genau der Punkt, über den ich mich mit Ihnen unterhalten möchte. Die Glisson-Schlinge ist ein uraltes Behandlungsinstrument, das noch bis hinein in die Siebziger in den Praxen alteingesessener Orthopäden zur Anwendung kam. Damals haben Orthopäden in ihren Praxen sogar Patienten mit lumbalen Bandscheibenvorfällen mit den Füßen senkrecht nach oben an der Decke aufgehängt. Es mussten erst eine ganze Menge Patienten in dieser Aufhängung tödlich verlaufende Schlaganfälle erleiden, ehe diese Art der orthopädischen Intervention von der Ärztekammer verboten wurde. Nicht viel anders unterhält es sich mit der Glisson-Schlinge. Auch hiermit ist es bereits zu Todesfällen gekommen. Ein schwerer Unfall ist aus einer Klinik ganz in der Nähe dokumentiert. Hierbei hatte eine in der Schlinge fixierte Patientin einen Niesanfall erlitten. Die ruckartige Kopfbewegung führte dazu, dass sich die Patientin dabei wegen des angehängten Traktionsgewichtes den zweiten Halswirbel gebrochen hat. Leider mit sofortiger Todesfolge.“
Ein Raunen und Tuscheln ging durch das Semester. Einigen, den es schon vorher durch die Glisson-Schlinge nicht gut ging, ging es auf einmal noch schlechter. Frau Hochheimer hob die Hände und brachte die angehenden Physiotherapeutinnen dazu, wieder Ruhe einkehren zu lassen.
„Wir haben nach diesem tragischen Unfall, und der liegt inzwischen bereits mehr als fünf Jahre zurück, in der Lehrerkonferenz beschlossen, dass die Anwendung der Glisson-Schlinge nicht mehr unterrichtet wird, zumal es für diesen Unsinn überhaupt keine Evidenz gibt.“
Nadine hob ihren Arm, um eine Zwischenfrage zu stellen. „Bitte Frau Gutermuth, was möchten Sie denn gern wissen?“
„Was heißt denn Evidenz?“
„Evidenz ist ein in der medizinischen Wissenschaft sehr häufig verwendeter und daher sehr wichtiger Terminus. Er bezeichnet etwas, das evident, also offensichtlich ist. Wir sprechen auch von der evidenzbasierten Medizin, also einer Medizin, die sich auf Maßnahmen und Medikamente beschränkt, für die es einen wissenschaftlich fundierten Wirknachweis gibt. Das Gegenteil ist beispielsweise die Homöopathie, für deren Anwendung es sogar wissenschaftlich bewiesen ist, dass sie keinerlei medizinische Wirkung besitzt. Hierbei möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass Homöopathie nicht mit Naturheilkunde zu verwechseln ist, denn dies sind grundverschiedene Dinge. Auf jeden Fall verhält es sich bei der Glisson-Schlinge so, dass sie sicher eine Wirkung hat, und wenn es eben der eine oder andere Todesfall ist. Regelmäßige unerwünschte Nebenwirkungen wie Schwindel, Erbrechen, Kopfschmerzen und vorübergehende Orientierungslosigkeit sprechen auf jeden Fall gegen die Anwendung der Glisson-Schlinge, während es keine Studienlage über signifikante positive Effekte zu dieser Methode gibt.“
„Aber unser Hausarzt wendet schon seit vielen Jahren Homöopathie an. Das steht bei ihm sogar ganz groß auf dem Praxisschild!“
„Ich möchte mit Ihnen jetzt keine ausufernden Diskussionen über das Für und Wider unseriöser und unwirksamer Behandlungsmethoden führen, Frau Enderle. Tatsache ist, dass deren Wirkungslosigkeit wissenschaftlich belegt ist. Da die Homöopathie auch keinerlei Nebenwirkungen hat, ist sie zumindest nicht verboten. Und da sich mit ihr, insbesondere bei leichtgläubigen Menschen, zumindest sehr leicht sehr viel Geld verdienen lässt, wird sie zumindest von einer gewissen Sorte Ärzte sehr gern und vor allem bei Selbstzahlern angewendet. Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit irgendwelchen Geschichten, dass Ihre Katze, ihr Hund oder Ihr Meerschweinchen gut auf Globulis anspricht!“
„Aber warum hat uns dann Frau Steinmeyer gerade zwei Stunden mit dieser scheiß Glisson-Schlinge gequält, ohne auf die vielen Nebenwirkungen hinzuweisen, die Sie uns gerade aufgezählt haben?“, wollte nun Svenja wissen. „In den beiden Stunden hätten wir doch wirklich etwas Sinnvolleres machen können und dann würden jetzt hier einige von uns nicht mit Schwindel oder Kopfschmerzen rumsitzen!“
Von den Anderen kamen zustimmende Zwischenrufe und weitere verärgerte Wortmeldungen, bis Frau Hochheimer wieder die Hände hob, um das Semester zu beschwichtigen.
„Genau das ist der Punkt, meine Damen. Es gibt zu diesem Punkt einen ganz eindeutigen Beschluss der Lehrerkonferenz, dem Frau Steinmeyer damals zwar energisch widersprochen hat, den sie aber letztlich zu befolgen hat, weil es mehrheitlich beschlossen und von der Schulleitung als eindeutige Handlungsanweisung vorgegeben wurde. Mit Frau Steinmeyer wurde seinerzeit vereinbart, dass sie die Glisson-Schlinge im Unterricht lediglich als ein altes Relikt der orthopädischen Geschichte zeigen, diese jedoch ausdrücklich nicht anwenden soll. Dies war eine ganz eindeutige Weisung der Schulleitung.“
„Und warum hat sie dann es doch gemacht?“, kam die nächste Frage von Svenja.
„Genau das werden Frau Gerber und ich mit Frau Steinmeyer nachher besprechen, Frau Petersen, Aus diesem Grund möchte ich Sie auch alle bitten, zu diesem Thema zunächst einmal mit niemandem außerhalb ihres Semesters zu reden. Zumindest kann ich Ihnen versichern, dass Frau Steinmeyer die Glisson-Schlinge nie wieder im Rahmen des Unterrichtes zeigen wird.“
„Woher wollen Sie das denn so genau wissen?“
„Nun Frau Denneborg, diese Frage kann ich Ihnen ganz genau beantworten, da Frau Steinmeyer, oder von mir aus auch ‚Steini‘, wie wir sie auch im Kollegium inoffiziell nennen, in drei Wochen pensioniert wird. Sie hatten deswegen heute ihre vorletzte Stunde bei Frau Steinmeyer.“
„Wieso die vorletzte? Ist sie denn die nächsten zwei Wochen nicht mehr da?“
„Doch Frau Denneborg, ist sie schon. Womit wir bei dem eigentlichen Thema wären, das ich mit Ihnen heute besprechen wollte. Wie Sie alle wissen, ist kurz vor ihrer Semester-Zwischenprüfung eine einwöchige Reise des Semesters in die Gegend von Kappeln an der Schlei geplant, die gewissermaßen als Teambuilding-Maßnahme vor der Herausforderung der Zwischenprüfung zu verstehen ist. Diese Reise sollte eigentlich erst in zwei Monaten, also im Herbst stattfinden. Nun hat es sich allerdings kurzfristig ergeben, dass in den Räumen der Physiotherapieschule umfangreichere Sanierungsarbeiten an der Elektrik vorgenommen werden sollen. Diese Arbeiten betreffen insbesondere die Aufenthaltsräume und Umkleiden des ersten Semesters und den alten Turnsaal. Den genauen Termin hierfür hat uns die Klinikleitung erst gestern mitgeteilt und ich muss gleich vorweg sagen, ehe hier von Ihnen irgendwelche Einwände kommen, dass es keine Möglichkeit gibt, diesen Termin zu verschieben.
„Und wann wird dieser Termin stattfinden und was hat er mit unserer Reise zu tun?“, fragte Tabea.
„Nun, Frau Lautenschläger, die Sanierungsarbeiten an der Hauselektrik beginnen am Montag in einer Woche und sind auf mindestens fünf Tage angesetzt. So lange werden Sie also auf Ihren Aufenthaltsraum und die Umkleiden verzichten müssen. Aus diesem Grund hat die Schulleitung beschlossen, die Semesterfahrt genau in diese Zeit zu legen, um die Beeinträchtigung für Sie so gering wie irgend möglich zu halten.“
Kaum hatte Frau Hochheimer ausgesprochen, dass die Semesterfahrt bereits in wenigen Tagen stattfinden soll, brach ein allgemeiner Tumult aus. Der überwiegende Teil des Semesters freute sich riesig, dass die Fahrt an die Ostseeküste bereits im Sommer und nicht erst im Herbst stattfinden würde. Sicher würde sich dann eher die Gelegenheit bieten, die ausgedehnten Strände der Region zu genießen. Einige sahen hierin allerdings ein Problem, da sich die Fahrt mit persönlichen Terminen überschneiden würde. Zum Glück stellte sich jedoch heraus, dass alle an der Semesterfahrt würden teilnehmen können, da keiner der privaten Termine von so großer Bedeutung war, dass er sich nicht aufschieben oder absagen ließ. Allein Babsi war traurig, da Sie Karten für das Stones-Konzert hatte, das ausgerechnet in dieser Zeit stattfinden sollte. Wenigstens würde ihr hieraus kein finanzieller Schaden entstehen, da sie für die Karten ein Vielfaches dessen bei eBay erzielen könnte, was sie selbst dafür hatte bezahlen müssen. Allerdings würde sie sich dann für ihren Freund etwas anderes einfallen lassen müssen, den sie mit den Karten hatte überraschen wollen.
Es dauerte eine ganze Weile, bis die Lautstärke des allgemeinen Stimmengewirrs wieder einigermaßen abgenommen hatte, so dass sich Frau Hochheimer wieder Gehör verschaffen konnte. Längst hatte sie eingesehen, dass es mit dem ursprünglich vorgesehenen Unterrichtsthema heute nichts mehr werden würde.
„Meine Damen, darf ich Sie nochmals daran erinnern, dass die Schulleitung von denjenigen unter Ihnen, die bei der Semesterfahrt das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben werden, eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern benötigt? Bislang sind im Sekretariat erst zwei Rückläufer eingegangen. Die noch fehlenden Formulare möchte ich die betreffenden Schülerinnen bitten, bis spätestens Dienstag abzugeben!“
Svenja warf einen klammheimlichen Blick in Richtung Frederike und wünschte sich von Herzen, dass deren Eltern ihr die Unterschrift unter die Einverständniserklärung verweigern würden. Der Gedanke, Frederike eine ganze Woche lang von Patrick fernhalten zu müssen, behagte ihr überhaupt nicht.
PATRICK:
Der Anblick, den mir Christine bot, war von einer derart umwerfenden Erotik, dass ihr in diesem Moment kein Mann hätte widerstehen können. Am allerwenigsten ich! Ihre langen Beine, die nahtlos in ihren wahnsinnig scharfen Arsch übergingen, erinnerten mich in ihrer vollendeten Form an die Werbung für Nylonstrumpfhosen, die mir schon in meiner Pubertät so manche Handarbeitsvorlage geliefert hatte. An Christine war aber nichts durch jegliches Nylongewebe verdeckt. Alles lag offen vor mir, wie auf dem Präsentierteller! Die Nahtstelle, an der Christines Schenkel auseinander klafften, bot mir den unverhüllten Blick auf ihre noch immer geschwollenen und deutlich hervorgetretenen Vulvalippen, unweit von ihrem Hinterstübchen, mit dem ich auch schon nähere Bekanntschaft machen durfte. Unter normalen Umständen hätte mich schon allein dieser Anblick zum Abspritzen gebracht. So aber war ich doch froh, meine erste Ladung des Tages bereits vor wenigen Minuten verschossen zu haben.
„Komm Patrick, ich will dich endlich in mir spüren!“ bettelte Christine ungeduldig.
Noch war ich allerdings nicht bereit, ihr diesen Wunsch zu erfüllen, denn ich wollte dieses Bild formvollendeter Schönheit einfach noch einen Moment auf mich wirken lassen. Andererseits war es auch nicht richtig, Christine länger warten zu lassen, wenn sie sich mir schon in dieser Weise darbot. Nur wenige Schritte und ich stand direkt hinter ihr, mit meiner aufgerichteten Lanze keine Handbreit von ihrem Ziel entfernt. Ich legte beide Hände an Christines Hüften und zog sie ein Stück auf mich zu, bis ich die feuchte Kontaktaufnahme unserer Körpermitten spüren konnte. Ohne, dass ich es direkt darauf angelegt hatte, traf meine Schwanzspitze ihr Ziel direkt, denn ich merkte, wie das weiche Gewebe unter meiner Berührung nachgab und mich einige Zentimeter eindringen ließ. Christine nahm mir die Entscheidung ab, wie ich weiter vorzugehen hatte. Ruckartig presste sie mir ihr Becken entgegen, so dass ich mit nur einer einzigen Bewegung bis zum Anschlag einlochte.
„Komm Patrick, übernimm bitte du die Führung. Bitte nimm mich richtig hart! Jaaaah, ooooh jaaaah. Soooo ist das guuu-ut! Ko-omm, fick mich fester!“, stöhnte sie, als ich anfing, meinen harten Schwanz erbarmungslos in sie hinein zu Hämmern, so dass sie Schwierigkeiten hatte, sich an der Glaswand des Balkons festzuhalten. Laut klatschte meine Leiste gegen Christines Arsch, mit jedem Stoß, den ich sie in ihre vor Nässe überlaufende Möse fickte. Bitte verzeihen Sie mir liebe Leserin und lieber Leser in diesem Fall meine etwas ordinäre Ausdrucksweise aber Christine hat mich mit ihrem Anblick und ihrer derben Aufforderung so geil gemacht, dass ich sie einfach nur noch wie ein wildgewordener Zuchtbulle in Grund und Boden ficken wollte.
Christine wandte sich halb zu mir herum, um meinen Blick einzufangen. Wahrscheinlich muss ich in diesem Moment völlig entstellte Gesichtszüge gehabt haben, denn ich gab wirklich alles, ihr das Hirn raus zu ficken, wie es Svenja an meinem ersten Abend in diesem Haus so schön formuliert hatte. Die Geräuschkulisse, die hierdurch entstand, hätte einem Hardcore-Porno alle Ehre gemacht, denn unsere aufeinander klatschenden Leiber, mein kehliges Röcheln und Christines hemmungsloses Stöhnen hallten in einer Lautstärke über die Balkonbrüstung hinaus, dass es sicher auch bei den Nachbarn in den Ohren geklingelt haben dürfte!
Es dauerte nur wenige Minuten, bis sich Christines Lippen zu einem allerletzten Aufschrei formten, ehe ihr Orgasmus wie ein Tsunami über sie herein brach. Für mich fühlte es sich an, als wolle sie mir mit ihrer Vaginalmuskulatur meinen Schwanz ausmelken und ihn gleichzeitig wie in einem fleischgewordenen Schraubstock zerquetschen. Diese wundervolle Tortur schickte sich bereits an, den Zündfunken an meine Lunte zu legen, hätte sich Christine nicht in einer ruckartigen Vorwärtsbewegung meiner weiteren Penetration entzogen und mir hierdurch meine Erlösung verwehrt. Ehe ich es mich versah, befand sich mein von ihren Säften benetzter Goliath plötzlich an der frischen Luft, noch ehe er seine eigene Meinung zu diesem wilden Fick hätte äußern können. Schon wollte ich protestieren, denn es fühlte sich für mich gar nicht gut an, so unmittelbar vor dem Kommen abgewürgt worden zu sein. Christine kam mir aber zuvor, noch ehe ich etwas sagen konnte.
„Komm Patrick, ich möchte dich jetzt wieder in meinem Hinterstübchen fühlen!“
„Wie jetzt?“, fragte ich etwas überrumpelt, da ich hierauf absolut nicht vorbereitet war. Im ersten Moment verstand ich überhaupt nicht, was sie überhaupt von mir wollte, da ich mich noch halb im Zustand einer geistig weggetretenen Fickmaschine befand. Wahrscheinlich habe ich in diesem Augenblick entsprechend blöde aus der Wäsche geschaut, als ob ich gedacht hätte, sie wolle mit mir in ein irgendwo hinten im Haus liegendes Zimmer wechseln, um dort zu vollenden, was sie gerade so abrupt unterbrochen hatte. Christine blickte nur in mein verdutztes Gesicht, als sie mich weiter über ihre Schulter hinweg anblickte.
„Na komm schon, Patrick! Lass mich deinen geilen Schwanz wieder in meinem Arsch fühlen!“
Okay, jetzt hat es auch bei mir ‚klick‘ gemacht, auch wenn es etwas länger gedauert hat. Ich stand wohl noch etwas unter dem Eindruck, kurz vor meinem eigenen Abgang vor die Tür gesetzt worden zu sein, so dass mein Hirn etwas länger benötigte, komplexe Informationen zu verarbeiten. Man kann es auch anders formulieren: Ich stand einfach auf dem Schlauch!
„Du meinst, ich soll dich wieder in deinen Arsch…?“
„Ja, genau dort hinein möchte ich jetzt von dir gefickt werden. Aber sei bitte wieder langsam und vorsichtig, wenn du in mich eindringst!"
Irgendetwas sträubte sich in mir, nun möglicherweise schon wieder unerwartet den Kampf mit einem anderen Höhlenbewohner aufnehmen zu müssen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir nicht unterbrechen müssen, denn ich hatte mich bereits auf die Ziellinie abbiegen gesehen und stand kurz vor dem Point-of-no-Return. Noch immer hatte es mein Schwanz nicht ganz verarbeitet, von Christine an die frische Luft gesetzt worden zu sein, nachdem er so kurz vor der Explosion stand. Dennoch tat ich, was Christine von mir verlangte und dirigierte meine feucht schimmernde Eichel auf den engen Schließmuskel zu, von dem Christine erwartete, dass ich ihn nun bereits zum zweiten Mal mit ihr überwand.
Als ich meine Schwanzspitze an ihrem Anus ansetzte, kam mir Christine langsam entgegen. Ich konnte fühlen, wie der kraftvolle Sphinkter etwas nachließ, so dass ihn meine Eichel ohne große Mühe überwinden konnte. Der Rest ging dann eigentlich ganz von allein. Oder sollte ich lieber sagen ‚wie geschmiert‘? Immerhin war ich durch die Benetzung mit Christines Vaginalsekreten derart gleitfähig, dass ich keinerlei Mühe hatte, geschmeidig einzudringen. Genauso wie vor wenigen Momenten, als ich sie noch über ihren anderen Eingang genommen hatte, dockte ich wieder an Christines Arschbacken an. Und doch fühlte es sich völlig anders an. Anders vor allem, als bei meinem ersten Mal, als ich Christines analen Zugang entjungfern durfte. Schon rechnete ich damit, erneut einem Widersacher zu begegnen, den ich mit meinem Schwanz wieder verdrängen dürfte. Mit eisernem Griff hielt mich Christines Ringmuskel an meiner Schwanzwurzel umschlossen. Weiter vorn, wo mein Schwanz am sensibelsten war, fühlte ich allerdings – gar nichts! Es war, als würde meine Eichel in einem luftleeren Raum stecken. Ich wusste noch nicht, wie ich dieses Gefühl einordnen sollte, war mir aber sicher, dass es sich in Christines Vagina irgendwie besser angefühlt hatte.
Und dennoch gab es jetzt kein Zurück mehr! Mit energischem Druck presste sich Christine mir entgegen, obwohl ich bereits bis zum Anschlag in ihr steckte. Kaum, dass sie mich dort hatte, wo sie mich hin gewollt hatte, bewegte sie sich auch schon wieder von mir weg, um mir zu zeigen, was sie nun von mir erwartete.
„Na los, Patrick! Fick mich in meinen Arsch!“, bat sie mich geradezu flehentlich. Also legte ich den Schalter wieder um und fing an, sie erst langsam, dann immer schneller und härter zu stoßen, bis das klatschende Geräusch von vorhin wieder zu hören war. Diesmal allerdings ohne Untermalung durch mein eigenes Röcheln, dafür aber genauso durch Christines lustverzerrtes Stöhnen.
Im Gegensatz zu Christine, die es genauso zu genießen zu schien, wie vaginal genommen zu werden, machte sich in mir irgendwie eine gewisse Enttäuschung breit. Einerseits fühlte es sich schon geil an, Christine über ihr Hinterstübchen zu beglücken, insbesondere mit dem Anblick, den mir ihr nackter Körper hierbei bot und der hierzu passenden Geräuschkulisse. Andererseits war allerdings die Beglückung über ihren Haupteingang von einer deutlich intensiveren Wahrnehmung begleitet, denn von dem glitschigen Reiben an meiner Eichel und meinem Schaft war in Christines Arsch überhaupt nicht zu fühlen. Wenigstens hatte dies den Vorteil, dass ich deutlich länger durchhalten konnte, als ich es selbst vermutet hätte, so dass Christine plötzlich für mich völlig unerwartet wieder zu ihrem Höhepunkt kam, während es sich für mich gerade nicht danach anfühlte, als würde mir dies bevorstehen. Ihren zuckenden Ringmuskel an meinem Schwanz zu fühlen, während sie sich heftigst stöhnend an der Glasumrandung des Balkons Halt zu schaffen versuchte, reichte dann aber doch als Reiz aus, um schließlich auch mich über die Klippe zu ziehen. Das Gefühl, mich endlich in ihr verströmen zu können, war unheimlich befreiend und ich spürte jeder einzelnen Salve nach, die ich in Christines Darm ejakulierte, ehe ich mich völlig erschöpft vornüber fallen ließ und auf ihrem Oberkörper zu liegen kam.
Keine Ahnung, wie lange wir in dieser Position ausharrten, bis sich unsere Atmung wieder beruhigt hatte. Noch immer steckte mein Penis in ihr, nun allerdings wieder in Gestalt des schlanken David, der in ihrem Enddarm verzweifelt nach Halt suchte, ehe er schließlich doch heraus glitt und blutleer zwischen meinen Beinen baumelte. Dies war auch für Christine das Signal, die Glasbrüstung loszulassen, und sich kraftlos zu Boden sinken zu lassen, mich mitnehmend. Eng umschlungen lagen wir auf den warmen Terracottafliesen und ließen die warme Sonne auf uns herab scheinen.
SVENJA:
Svenja war unheimlich froh, dass der Unterricht endlich zu Ende war. Sie brannte bereits darauf, Patrick von der nun unmittelbar bevorstehenden Reise an die Ostsee zu berichten, auch wenn es ihr keine Ruhe ließ, dass Frederike mit von der Partie sein würde. Sie saß bereits hinter dem Lenkrad des GTI und wollte gerade losfahren, als ihr plötzlich ein Gedanke siedend heiß durch den Kopf fuhr.
„Sascha!“ kam es ihr plötzlich über die Lippen. Hastig zog sie den Zündschlüssel wieder ab und sprang aus dem Auto. Unbedingt musste sie noch in Erfahrung bringen, wie es dem kleinen Jungen ging, den sie in ihr Herz geschlossen hatte. Es war ihr klar, dass sie in der Nähe der pädiatrischen Klinik um diese Zeit niemals einen Parkplatz finden würde, also ließ sie das Auto stehen, um den halben Kilometer zu Fuß zurück zu legen.
PATRICK:
Christine blickte mir Tief in die Augen, während sie mir mit der Hand zärtlich über die Wange strich. Beide lagen wir noch immer auf dem harten Fußboden, aber die mangelnde Bequemlichkeit machte uns in diesem Augenblick überhaupt nichts aus, zumindest mir nicht. Ich musste wohl erst noch lernen, mit den gegensätzlichen Gefühlen und Stimmungen umzugehen, denen ich beim Sex mit Christine ausgesetzt war. Irgendwie war es schon komisch, dass sie mich noch vor wenigen Augenblicken angefeuert hat, mich wie ein wildgewordenes Tier in ihrem Hintern auszutoben, während sie mich plötzlich so zärtlich und gefühlvoll streichelte. Diese Frau war wirklich ein brodelnder Vulkan und im nächsten Augenblick schon wieder die sanfte Geliebte. Ich kam nicht umhin, mir einzugestehen, dass ich beide Facetten an ihr mochte. Wer weiß, welche weiteren Seiten ich an ihr noch entdecken würde?
„Woran denkst du gerade?“
„Hmmm. Ich weiß jetzt nicht, wie ich es sagen soll.“
„Na komm schon“, setzte Christine mit sanfter Stimme nach. „Es gibt nichts, worüber du mit mir nicht reden könntest.“
„Also ich weiß nicht…“
„Nun hab dich mal nicht so, mein Schatz. Raus mit der Sprache!“
„Also weißt du, das mit eben gerade…“
„Ja? Ich bin ganz Ohr!“
„Na gut, du gibst ja eh keine Ruhe, bis du es aus mir raus hast. Also das eben, wie ich dich gerade in deinen…“
„Wie du mich in meinen Arsch gefickt hast?“
„Ja genau!“
„Und?“
„Na ja, irgendwie war das gerade nicht so mein Ding“, gab ich etwas kleinlaut zu.
„Oh? Hab ich dich da vielleicht etwas überrumpelt?“
„Ich weiß nicht, ob ‚überrumpelt‘ jetzt der richtige Begriff ist. Auf jeden Fall hast du mich dabei irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt.“
„Hmm, also ich hatte gerade das Gefühl, dass du ganz gut bei der Sache warst. War es denn etwa nicht schön für dich?“
„Doch. Schon. Irgendwie war es sogar richtig geil.“
„Aber?“
„Aber es war in dem Moment irgendwie nicht das, wonach mir selbst war.“
Christine zog mich etwas zu sich heran, gerade so weit, dass sie mir einen Kuss auf die Stirn geben konnte. „Wonach war dir denn in dem Moment?“
„Eigentlich hätte ich lieber dort weiter gemacht, wo wir am Anfang waren.“
„Was meinst du jetzt genau?“
„Ach, was soll ich jetzt um den heißen Brei herum reden“, fasste ich mir schließlich ein Herz. „Für mich war es irgendwie schöner, ehe ich die Löcher gewechselt habe.“
Jetzt musste Christine doch lachen. „Du meinst, in meiner Muschi hat es dem kleinen Pax besser gefallen, als in meinem Hintereingang?“
„Ja genau!“
„Also mir hat beides gefallen, wenn ich ehrlich bin. Immerhin hast du mich sowohl in meiner Muschi, wie von hinten in meinem Arsch zum Kommen gebracht. Dich in meiner Muschi zu fühlen, war für mich aber gefühlsmäßig auch intensiver, als wenn du hinten in mir drin steckst. Ich dachte aber immer, dass es für euch Männer das Höchste ist, wenn sich eine Frau von euch in den Arsch ficken lässt.“
„Vielleicht bin ich ja in dem Punkt anders veranlagt, als andere Männer. Geil fand ich es trotzdem, nur habe ich dabei relativ wenig gefühlt, im Gegensatz zu der Reibung, die ich immer gefühlt habe, wenn wir normal miteinander geschlafen haben. Ich war halt kurz davor, als wir unterbrochen haben und deswegen etwas enttäuscht, dass es sich nicht mehr so intensiv für mich angefühlt hat, nachdem ich von vorn nach hinten gewechselt habe.“
„Auf jeden Fall finde ich es unheimlich schön von dir, dass du offen ansprichst, was dir gefällt, und was nicht. Ich glaube, viele Paare tun sich eher schwer damit, miteinander offen über ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben zu sprechen. Aber wie es scheint, haben wir ja ähnliche Vorlieben.“
„Also wenn ich ehrlich bin, fänd ich es schon ganz cool, dich ab und an auch mal über den Hintereingang besuchen zu können, aber jeden Tag brauche ich das nicht unbedingt.“
„Okay, das werde ich mir auf jeden Fall hinter die Ohren schreiben. Übrigens finde ich es süß, wie du immer versuchst, die Dinge zu umschreiben. Dirty Talk scheint irgendwie nicht so dein Ding zu sein, oder?“
„Wie meinst du das denn jetzt?“
„Na ja, zum Beispiel mich auch mal über den Hintereingang zu besuchen, anstatt ganz einfach davon zu reden, mich in den Arsch zu ficken!“
„Ach so, das meinst du. Ich weiß jetzt auch nicht, wie ich das sagen soll, aber irgendwie bin ich da wohl in meiner Schulzeit geprägt worden.“
„Magst du mir davon erzählen?“
„Ja, das versuche ich ja gerade.“
„Ooops, entschuldige. Ich wollte dich nicht unterbrechen.“
„Kein Problem. Wir waren in der Oberstufe auf Klassenfahrt in Florenz. Abends haben da einige ganz schön gebechert und irgendwann angefangen, mit allen möglichen Sex-Erlebnissen zu prahlen, die sie angeblich mit ganz vielen Mädchen hatten. Da wurde immer vom Fotzen besamen und Arschficken oder Schwanzlutschen geredet und die Mädchen als Schlampen dargestellt, die am liebsten ständig von ihnen vergewaltigt werden wollten.“
„Oh ja, solche Sprücheklopfer hatte ich bei mir in der Schule auch. Große Klappe aber nichts dahinter!“
„Ja genau. Nur war das für mich damals eine sehr schwere Zeit, weil es noch nicht so lange her war, das das Mädchen tödlich verunglückt war, in das ich mich damals verliebt hatte. Ich stand damals noch ziemlich unter dem Eindruck dieses Unfalles und für mich war das Mädchen, Gabi hieß sie übrigens, wie ein unantastbarer Engel. Ich fand es deswegen unerträglich, wie abwertend meine Klassenkammeraden damals über Mädchen geredet haben. Was du ‚Dirty Talk‘ nennst, kann ja in der einen oder anderen Situation wirklich toll sein, wenn es beim Sex so richtig abgeht, wie eben gerade bei und beiden. Lieber würde ich dir gegenüber aber Begriffe verwenden, die dich nicht einfach wie ein fickbares Stück Fleisch erscheinen lassen.“
Während ich redete, bemerkte ich, dass Christine ganz feuchte Augen bekam, bis sich schließlich eine Träne löste, und über ihre Nase kullerte.
„Oh, das tut mir leid“, ich wollte dich jetzt nicht traurig machen, Christine.“
„Aber nein, das hast du überhaupt nicht. Du hast eben einige so wundervolle Dinge gesagt, dass mir richtig das Herz aufgegangen ist. Und als du dann eben so lieb von Gabi gesprochen hast, da sind mir dann ganz spontan die Tränen gekommen. Patrick, du glaubst gar nicht, was du für ein wundervoller Mann bist“, hauchte mir Christine ins Ohr.
„Nun übertreib mal nicht so, sonst werde ich wieder ganz rot.“
„Nein, ich übertreibe überhaupt nicht, im Gegenteil! Und überhaupt entdecke ich gerade schon wieder eine Gemeinsamkeit zwischen uns beiden. Ich hab dir doch von den erotischen Geschichten im Internet erzählt, weißt du noch?“
„Ja. Und?“
„Bei diesen Geschichten gibt es jede Menge, deren Autoren regelrecht schon im ersten Absatz mit kraftstrotzenden Sex-Vokabeln um sich schmeißen, dass sich beim Lesen überhaupt kein Spannungsbogen aufbaut und keinerlei Erotik rüber kommt. Frauen werden in diesen Geschichten oft als willenlose, jederzeit zum Ficken bereite Objekte dargestellt, die sofort feuchte Höschen bekommen, wenn sie einen Mann sehen. Und wenn man dann die Kommentare der Leser unter diesen Geschichten liest, merkt man oft, dass die sich mit dicken Eiern an den Computer gesetzt haben, um sich möglichst schnell einen runter zu holen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige Autorinnen und Autoren wirklich lesenswerter Geschichten, die es verstehen, ohne Verwendung derber Begriffe ein wirkliches Kopfkino entstehen zu lassen. Bei diesen Geschichten knistert die Erotik derartig, dass ich beim Lesen wirklich ein feuchtes Höschen bekomme. Auch wenn ich mir überhaupt nicht mit dieser Absicht eine solche Geschichte vorgenommen habe, muss ich dann oft das Lesen unterbrechen, um das Licht auszumachen und mit den Bildern in meinem Kopf zu masturbieren. Ich kann es deswegen total verstehen, dass du kein Dirty Talk benötigst, um Spaß am Sex zu haben.“
Ich wollte schon etwas sagen, aber Christine schnitt mir das Wort ab, indem sie mir einfach die Lippen mit ihren verschloss und mich so sanft und gefühlvoll küsste, wie noch nie zuvor. Selbst wenn ich gewollt hätte, konnte ich nicht anders, als mich von ihr mitreißen zu lassen und ihren Kuss in der gleichen Weise zu erwidern, bis sie nach mehreren Minuten wie in Zeitlupe von mir abließ.
„Du meine Güte Patrick, eines muss man dir wirklich lassen. Du küsst wie kein Zweiter. Komm, lass und doch lieber wieder ins Schlafzimmer wechseln, ehe wir noch einen Sonnenbrand bekommen. Weißt du übrigens, wo ich deine Zunge jetzt viel lieber fühlen würde?“
„Weißt du, dass du ganz schön unersättlich bist?“
„Ich glaube, mit dem Vorwurf kann ich leben“, flüsterte Christine ganz leise in mein Ohr, ehe sie mein Ohrläppchen mit ihren Zähnen einfing.
Ich musste wirklich lachen und drehte mein Ohr von ihrem Mund weg, bis es mir gelang, ihre Lippen wieder einzufangen, ehe sie mir mein Ohrläppchen noch abbeißen würde. Da war es doch viel schöner, sie mit meiner Zunge spielen zu lassen. Diesmal fiel der Kuss allerdings etwas kürzer aus, denn Christine hatte sich aus meiner Umarmung befreit um sich neben mir aufzurichten.
„Komm mein Schatz!“ Christine reichte sie mir die Hand, um mir auf die Füße zu helfen. „In meinem Bett ist es wirklich viel schöner, als hier auf dem harten Boden. Außerdem habe ich bei dir noch etwas gutzumachen. Von mir aus sogar mehrmals, aber der Tag ist ja zum Glück noch lang und die kleinen Hexen müssen heute nicht vor halb fünf aus der Kita abgeholt werden!“
SVENJA:
Als Svenja den ganzen Weg von der Kinderklinik zum Parkplatz der Orthopädie zurück rannte, klopfte ihr Herz wie wild. Ihr Hals war wie zugeschnürt und ihre Tränen raubten ihr fast die Sicht, so dass sie den Radfahrer überhaupt nicht kommen sah, der von links auf sie zugeschossen kam. Seine wütenden Rufe nahm sie nur unterbewusst wahr, nachdem er ihr nur knapp ausweichen konnte. Svenja war in diesem Moment alles egal. Sie wollte nur noch schnell zu ihrer Mama, wollte sich einfach nur in Christines Arme werfen und alles um sich herum vergessen!
Ende des 14. Teils!
~ ~ ~ ~ ~
Nur noch eine kleine Anmerkung zum Ende dieses Teils der Geschichte:
Ich kann mir schon denken, dass es viele von euch kaum erwarten können, dass Patrick und Svenja endlich zueinander finden und Svenja schließlich den Bruch ihres Gelübdes auch physisch gemeinsam mit Patrick erleben darf. Auch ich werde inzwischen langsam ungeduldig, da ich die Szene, in der dies passiert, bereits aufgeschrieben und deswegen den Ausflug des Semesters an die Ostsee absichtlich um einige Monate vorverlegt habe. Den genauen Ablauf dieses Ereignisses hatte ich plötzlich im Traum vor meinen Augen, so dass ich mitten in der Nacht aufstehen musste, um zumindest diese zentrale Episode der Geschichte in allen Einzelheiten aufzuschreiben, damit sie mir nicht verloren geht.
Ja, Patrick und Svenja werden definitiv zusammen kommen! Nun gilt es nur noch, die Zeit bis zur Vereinigung der Beiden mit weiteren erotischen Erlebnissen aber auch ganz normalen Alltagserlebnissen in Svenjas Familie zu gestalten und allen Freundinnen und Freunden der Geschichte ein möglichst sinnliches Lesevergnügen zu bereiten. Und ja, umso länger ich an der Geschichte schreibe, umso mehr finde ich selbst Spaß daran! Daran, dass es dabei nicht immer ganz so schnell voran geht, dürftet ihr euch inzwischen gewöhnt haben. Mir ist es wichtiger, mit dem Geschriebenen am Ende zufrieden sein zu können, als möglichst schnell einen nach dem anderen Teil rauszuhauen. Ich hoffe, ihr seht das genauso!
Wenn euch die Geschichte gefallen hat, würde ich mich wieder sehr über eine Bewertung freuen. Noch mehr als über Eure Bewertung freue ich mich natürlich über Kommentare von euch, sei es Lob oder auch Kritik. Eure konstruktive Kritik hat mir bereits viele wertvolle Hinweise geliefert, über die ich mich genauso freue, wie über lobende Worte.
Habt Dank für euren Support!
Lucky Physio
~ ~ ~ ~ ~
Die handelnden Personen der Geschichte in der Reihenfolge ihres Auftretens:
- Patrick Buschmüller - Physiotherapie-Schüler im 1. Semester
- Dr. med. habil. Rebecca Morgana - Dozentin für Anatomie, Chefärztin
- Frauke Hinrichs - Fachlehrerin für Massage an der Physiotherapie-Schule
- Beate Vollmer - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Claudia Müller - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Saskia von der Eltz - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Petra Wendeling - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Susanne Morhardt - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Svenja Petersen - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Maren Radeberger - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Katja Striebenow . Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Daniela Schickedanz - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Nora Weinheimer - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Frederike Denneborg - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Hedwig Gerber - Pädagogische Leiterin der Physiotherapieschule
- Nadine Gutermuth - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Leonie Enderle - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Melanie Steinfurth - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Barbara "Babsi" Hiebinger - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Gabi Henkel - Physiotherapeutin im 1. Semester
- Petra Kircher - Fachlehrerin für KG in der Inneren Medizin "KG Innere"
- Tabea Lautenschläger - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Inka Reinheimer - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Angelika Lenz - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Kai Dussmann, Svenjas Freund
- Dr. Rita Pistorius, diensthabende Ärztin der chirurgischen Ambulanz
- Christine Petersen, Svenjas Mutter
- Anna und Lisa Petersen, Svenjas vierjährige Zwillingsschwestern
- Hilde Kraulfesch, Fachlehrerin KG-Chirurgie, leitende Physiotherapeutin
- Claudia Korban, Kita-Erzieherin von Anna und Lisa
- Gabi Welschmann, Kita-Erzieherin von Anna und Lisa
- Cordula Lehmann-Mackenroth, Unfallverursacherin an der Kita
- Benjamin Preikler, Fachlehrer für KG in der Pädiatrie "KG Kinder"
- Gabriele Kubitza, Stationsschwester der Kinderklinik
- Melanie Deschner, Schülerpraktikantin an der Kinderklinik
- Jutta Hochheimer, Fachlehrerin für KG in der Orthopädie "KG Ortho"
- Bernice Mackenroth, Tochter von Cordula Lehmann-Mackenroth
- Petra Hilseberg, Kita-Erzieherin von Bernice
- Hildegard „Steini“ Steinmeyer, Fachlehrerin in Bewegungslehre
| Teil 14 von 14 Teilen. | ||
| vorheriger Teil | alle Teile anzeigen | |
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
LuckyPhysio hat 1 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für LuckyPhysio, inkl. aller Geschichten Email: 36michael@web.de | |
|
Ihre Name: |
|