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Eine Ehe und das Ende (fm:Ehebruch, 3171 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jun 10 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen)
Der letzte Teil, viel Spass beim Lesen.

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Ich wollte mich für die vielen Feedbacks bedanken. Auch für die vielen tollen Bewertungen. Ich möchte mich aber auch bei dem Einen 5-Punkte Geber bedanken. Dir geht es nicht um meine Geschichte, sein Inhalt oder mein Schreibstil. Es geht Dir lediglich nur darum die Bewertung zu boykottieren. Warum Du die Bewertung schlecht machen möchtest, kann ich mir denken, aber ich überlasse es den Lesern dies zu beurteilen.

Kapitel 3: Der tiefe Fall und das bittere Ende

Der sterile Geruch von Desinfektionsmitteln und das monotone, rhythmische Piepen der Überwachungsmonitore bildeten die Kulisse für Peters schwerste Stunden. Der behandelnde Arzt war spät in der Nacht noch einmal zu ihm getreten, die Hände tief in den Taschen seines weißen Kittels.

„Herr S.“, hatte er mit gedämpfter Stimme gesagt, „Ihre Frau wurde medizinisch beruhigt. Ihr Zustand ist stabil, und sie steht unter lückenloser Beobachtung. Heute Nacht wird hier wohl nichts Weiteres mehr passieren. Wenn Sie möchten, können Sie nach Hause fahren und sich etwas ausruhen. Falls sich irgendetwas ändert, melden wir uns sofort telefonisch bei Ihnen. Aber nach unserer Erfahrung wird sie morgen Vormittag erst wieder zu sich kommen.“

Peter hatte den Arzt aus müden, brennenden Augen angesehen. In seinem Inneren stritten Schmerz und Erschöpfung, doch die Vorstellung, Claudia jetzt allein zu lassen, war unerträglich. „Ich werde mich nirgendwohin bewegen“, erwiderte er mit rauer, unnachgiebiger Stimme. „Nicht eher, bis ich mir absolut sicher bin, dass es ihr wieder gut geht.“ Der Arzt hatte nur stumm und respektvoll genickt und das Zimmer leise verlassen.

Claudia lag blass und zerbrechlich auf dem weißen Laken, umgeben von Schläuchen und Kabeln, die sie mit den lebenserhaltenden Apparaten verbanden. Peter zog sich einen harten Metallstuhl direkt neben ihr Krankenbett. Er setzte sich, stützte die Ellbogen auf die Bettkante und legte den Kopf auf seinen Arm, nur Zentimeter von ihrer Hand entfernt. In dieser Position übermannte ihn die aufgestaute Müdigkeit der letzten Stunden. Der Schock des Betrugs, die nackte Todesangst im Flur, die rasenden Gedanken – all der Stress und die lähmende Situation wurden ihm einfach zu viel. Seine Lider wurden schwer, und er fiel in einen tiefen, absolut traumlosen Schlaf der puren Erschöpfung.

Es war weit nach Mitternacht, als Claudia sich plötzlich unruhig im Bett zu wälzen begann. Ein leises, gequältes Stöhnen entwich ihren trockenen Lippen. Peter war augenblicklich hellwach. Der Instinkt des Ehemanns, der sie jahrelang beschützt hatte, siegte über die Müdigkeit.

Er richtete sich auf, ergriff vorsichtig ihre Hand und sprach mit sanfter, tiefer Stimme beruhigend auf sie ein: „Schsch, Claudia. Ich bin hier. Du bist im Krankenhaus, dir passiert nichts. Ganz ruhig, mein Schatz…“ Seine Worte wirkten wie ein Anker in ihrer Dunkelheit. Claudias Atemzüge wurden flacher, die Anspannung wich aus ihren Gesichtszügen, und sie sank zurück in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Peter blieb wach und starrte in das trübe Licht des Zimmers, während die Vorwürfe und die Liebe in seiner Brust einen unbarmherzigen Krieg führten.

Am nächsten Morgen war die Luft im Krankenhaus kühl und geschäftig. Peter hatte sich gerade einen Becher Kaffee in der Cafeterria geholt, um die bleierne Müdigkeit zu vertreiben, als die Visite das Zimmer betrat.

Das Team aus Ärzten und Schwestern trat an Claudias Bett. Sie überprüften die Daten auf den Monitoren, ein Arzt maß routiniert den Blutdruck, während ein anderer Claudia vorsichtig die Augenlider hochzog und mit einer kleinen Taschenlampe das Licht in ihre Pupillen fallen ließ.

Sie flüsterten kurz untereinander, machten einige präzise Notizen auf der Krankenakte und schickten sich an, das Zimmer wieder zu verlassen.

Peter fing den Arzt, der die Untersuchung durchgeführt hatte, im Flur ab. „Herr Doktor, bitte… wie ist der Zustand meiner Frau?“, fragte er mit zitterndem Unterton.

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Teil 3 von 3 Teilen.
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