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Die Psychotherapie (fm:Fetisch, 4840 Wörter)

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Veröffentlicht: Jun 10 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Eine junge Frau sucht sich therapeutische Hilfe, um ihre Hemmungen zu verlieren.Der perverse Therapeut gibt sich vertrauensselig, nutzt sie aber schamlos aus.


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Es war Freitagnachmittag, 16.00 Uhr. Ich saß am Schreibtisch in meinem Behandlungsraum und schaute auf den Monitor, um die Terminplanung zu öffnen. Nachdem meine langjährige Sprechstundenhilfe letztes Jahr in Rente gegangen war, betrieb ich meine Praxis für Psychotherapie vollkommen alleine. Es war einfach unmöglich eine adäquate Nachfolge für sie zu bekommen. Entweder waren die Bewerberinnen vollkommen ungeeignet, oder sie hatten utopische Gehalts- und Arbeitszeitvorstellungen. Ich hatte mich inzwischen mit der Situation abgefunden. Das eine Jahr bis zur Rente würde ich nun auch noch ohne Unterstützung schaffen. Zum Glück gab es inzwischen Online-Plattformen, die mir das Leben zumindest in Bezug auf die Terminvergabe erheblich erleichterten. Ich rief die Terminplanung über Doctolib auf. Ein letzter Termin um 16.30 Uhr. Ich klickte ihn an und war überrascht. Larissa Schmidtke. Ich kannte sie. Sie war vor rund drei Jahren einmal wegen eines Mobbingproblems in der Schule bei mir in Behandlung gewesen, da war sie 15 gewesen. Ihre Eltern hatten den Termin vereinbart und hatten sie beim ersten Gespräch begleitet. Mir war damals schnell klar geworden, was der Auslöser dafür war, dass sie gemobbt wurde. Ihre Eltern! Sie waren erzkonservativ und spießig. Allein die Klamotten, die ihre Tochter trug, hätten schon an jeder Schule in Deutschland für ein Mobbing ausgereicht.

Larissa musste inzwischen schon 18 sein und ging wahrscheinlich noch zur Schule, wenn sie denn überhaupt das Abitur anstrebte. Ich erinnerte mich, dass sie sehr spät eingeschult worden war und damals einen eher dümmlichen Eindruck auf mich gemacht hatte. Das konnte aber auch daran liegen, dass sie extrem naiv war. Ich schaute auf das Geburtsdatum und auf die Terminangaben. Das konnte doch nicht wahr sein. Sie hatte den Termin vor zwei Monaten gebucht, genau an ihrem 18. Geburtstag gebucht. Jetzt war ich baff. Das konnte nur bedeuten, dass sie abgewartet hatte, bis sie volljährig war und selbständig, ohne das Wissen ihrer Eltern, einen Termin vereinbaren konnte. Mein Interesse war geweckt. Was würde mich gleich erwarten?

Ich suchte mir ihre Akte raus und las sie mir noch einmal durch. Sie war eigentlich eine Bilderbuchpatientin gewesen. Sie hatte sehr schnell Vertrauen zu mir gefasst und sich sehr einfach therapieren lassen. Sie hatte nie etwas in Frage gestellt, was ich ihr gesagt hatte und alles angenommen, was ich ihr geraten hatte. Der Traum eines jeden Psychaters. Durch die strenge Erziehung und den von ihren Eltern auferlegten konservativen Kleidungsstil war sie natürlich unter ihren Mitschülern aufgefallen. Hinzu kam, dass sie nach 21.00 Uhr das Haus nicht mehr verlassen durfte und so zwangsläufig bei keiner einzigen Party dabei sein konnte. Ich baute ihr Selbsbewusstsein auf, gab ihr Woche für Woche neue Aufgaben für den Alltag und redete vor allem mit ihren Eltern. Diese waren zwar nicht sehr angetan von meinen Ratschlägen, aber ich konnte zumindest erreichen, dass sie am Wochenende bis 0.00 Uhr raus durfte und sich auch altersentsprechend anziehen durfte. Larissa hatte mir nach Beendigung der Behandlung damals noch eine E-Mail geschrieben und sich überschwänglich bei mir bedankt. Jetzt war ich gespannt, was mich nun erwarten würde.

Pünktlich um 16.30 Uhr klingelte es. Ich stand auf und ging zur Tür. „Larissa!“ begrüßte ich sie freundlich. „Lange nicht gesehen, komm rein. Ich darf doch noch du sagen?“ Ich sah sie fragend an. „Natürlich“ Sie lächelte. „Guten Tag Herr Dr. Meier“. Sie hatte sich verändert. Sie wirkte selbstsicherer, trug inzwischen eine Brille und hatte eine Oberweite bekommen, die sich selbst unter dem weiten Sweatshirt nicht mehr verstecken ließ. Von Schminke oder einer modernen Frisur schien sie jedoch nach wie vor nichts zu halten. Ihre dunkelbraunen Haare hingen glatt und langweilig herunter. Wir gingen in den Behandlungsraum und ich lud sie mit einer Geste ein, auf der Couch Platz zu nehmen. Ich setzte mich ihr gegenüber auf den Sessel.

„Erzähl, was kann ich für dich tun?“ fragte ich freundlich. Sie wurde ernst und die Tränen schossen ihr in die Augen. „Mein Freund hat mich verlassen“ sagte sie mit zitternder Stimme. Ich seufzte innerlich. Für Liebeskummer war ich nun wirklich nicht zuständig. „Hör zu, Larissa. Das ist schlimm und das tut auch mir auch total leid, aber für so etwas…“ Weiter kam ich nicht. „Nein, das ist ist nicht das Problem“ setzte sie eilig hinterher. Ich horchte auf. „Das Problem ist, dass ich total verklemmt bin. Deshalb hat er mich auch verlassen!“ platzte es aus ihr heraus. Sie sprudelte darauf los, erzählte mir, wie sich kennengelernt hatten, wie sich sich das erste Mal geküsst hatten und wie er dann irgendwann mehr wollte. Und das hatte sie nicht zulassen

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