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Freundschaft (fm:Sonstige, 1524 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jun 18 2026 Gesehen / Gelesen: 486 / 446 [92%] Bewertung Teil: 9.67 (36 Stimmen)
Manfred sieht sich kurz vor seiner ersten Etappe er denkt sich schon verschiedene sexuelle Dinge aus, die er unbedingt mit seiner Traumfrau Marlies machen möchte ...

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In eigener Sache: Mein 5 Punkte Geber ist wieder da, er hat mir für meine humorvolle Geschichte 5 Punkte gegeben, weil es kein Ende hatte, er wüsste nicht, ob sie es ihrem Mann beichtet oder nicht. Er hat die ganze Geschichte nicht verstanden, Humor ist nicht so sein Ding. Tu mir ein Gefallen, da Du es scheinbar brauchst, gebe mir die 5 Punkte, aber schreibe keinen Stuß. Welchen Grund Du wirklich hast, weiss ich nicht, interessiert mich auch nicht, aber versuch doch wenigstens Ehrlich zu bleiben, da Du weder Deinen Namen noch Deine Mailadresse nennst, brauchst Du keine Angst haben, die Wahrheit zu schreiben. Das ist das letzte Mal, dass ich Dich hier erwähne.

Darüber hinaus freue ich mich über jeden Kommentar, vielen Dank dafür an alle, die sich dafür Zeit genommen haben.

So jetzt geht es mit der Geschichte weiter ...

Die zwei Tage nach dem Aufeinandertreffen in der Mittagspause waren für Manfred eine einzige, quälende Ewigkeit. Sein Verstand lief im roten Bereich. In seinem Kopf sponn er die wildesten, erotischsten Szenarien zusammen; er sah Marlies bereits vor sich, wie sie sich ihm wehrlos und zitternd hingeben musste. Am zweiten Tag, am späten Nachmittag, vibrierte endlich sein Handy.

Als er den Anruf entgegennahm, schlug ihm eine eiskalte, absolut abweisende Stimme entgegen. Marlies klang wie eine Maschine, völlig frei von Emotionen. Sie hielt sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf. „Wir treffen uns in einem kleinen Hotel in Stapelfeld nahe Rahlstedt“, sagte sie kurz und knapp. „Es heißt Hotel Zur Windmühle. Ich werde dir eine Nacht gehören. Das ist die Bedingung. Danach löschst du auf der Stelle alle Bilder und Videos vor meinen Augen. Das ist unsere Abmachung.“

Manfreds Herz hämmerte gegen die Rippen. In seiner grenzenlosen Arroganz und Selbstüberschätzung blendete er die Kälte in ihrer Stimme vollkommen aus. Er war felsenfest davon überzeugt, dass sie die Distanz nur schauspielerte, um ihr Gesicht zu wahren. Wenn sie erst einmal eine Nacht mit mir im Bett verbracht hat, dachte er voller Triumph, wird sie gar nicht mehr zu Peter zurückwollen. Sie wird mich immer wieder haben wollen.

„Ich bin einverstanden“, sagte er hastig, ein dreckiges Grinsen im Gesicht. Marlies fuhr im selben, monotonen Ton fort. Sie erklärte, dass sie erst genau planen müsse, wann sie eine ganze Nacht freibekommen könne, da sie Peter schließlich eine plausible Lüge auftischen musste. Manfred lachte leise. Er hatte vollstes Verständnis dafür; für ihn war das alles Teil des prickelnden Nervenkittels. „Ich schicke dir das Datum und die Zimmernummer per WhatsApp“, schloss sie das Gespräch ab. Manfred forderte sie noch auf, sich bloß nicht zu lange Zeit zu lassen, dann legte sie auf.

Drei Tage später kam die ersehnte Nachricht. Ein Samstag, zwei Wochen später. Hotel Zur Windmühle in Stapelfeld. Zimmer 216. Ab 20:00 Uhr.

Manfred war außer sich vor Freude. Er war so berauscht von seinem vermeintlichen Erfolg, dass er in diesem Moment völlig vergaß – oder es ihm schlichtweg egal war –, dass seine Mannschaft am nächsten Morgen um 11:00 Uhr ein wichtiges Punktspiel bestreiten musste. Der Fußball, die Mannschaft, sein bester Freund Peter – all das war für ihn in diesem Augenblick absolut wertlos geworden.

Die Vorbereitungen auf diese eine Nacht betrieb Manfred mit einer fast schon manischen Akribie. Er nahm sich die zwei Tage vor dem besagten Samstag extra frei, um nichts dem Zufall zu überlassen. Er ging zum Friseur, pflegte sich ausgiebig und rasierte seinen Intimbereich im Badezimmer mit größter Gründlichkeit. Um sicherzugehen, dass er Marlies die Nacht ihres Lebens bieten und sie vollkommen sexuell an sich binden würde, besorgte er sich in der Apotheke sogar eine Schachtel Sildenafil. Er wollte eine unbarmherzige, perfekte Performance abliefern.

Am Samstagabend war es endlich so weit. Die Dämmerung hatte sich bereits über Stapelfeld gelegt, als Manfred seinen Wagen auf dem diskreten Parkplatz des Hotels Zur Windmühle abstellte. Seine Hände zitterten leicht vor Erregung, als er den Motor ausschaltete. Er ging durch die ruhige Lobby, nahm den Fahrstuhl in den zweiten Stock und steuerte

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