Definition einer Freundschaft (fm:Sonstige, 7727 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jun 25 2026 | Gesehen / Gelesen: 50 / 29 [58%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
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Der Wind an der Ostseeküste besaß eine schneidende Schärfe, selbst im Hochsommer. Er trug das Salz des Meeres mit sich und peitschte die Wellen gegen die hölzernen Buhnen, während der feine Sand unter den Füßen der Urlauber knirschte. Für Manfred, Monika, Siegfried und Sabine war dieser gemeinsame Urlaub eigentlich als der Höhepunkt des Jahres geplant gewesen. Vier Menschen, die seit Jahren eine scheinbar unerschütterliche Freundschaft verband, eng verwoben durch unzählige Grillabendtage, gemeinsame Wochenenden und das blinde Verständnis, das nur durch lange Vertrautheit entsteht. Doch unter der Oberfläche dieser bürgerlichen Idylle hatten sich längst Risse gebildet, unsichtbare Spalten im Fundament, die durch ein einziges, scheinbar banales Thema am Strand von Zinnowitz zu einem unaufhaltsamen Beben führen sollten.
Siegfried, den alle nur Siggi nannten, hatte an jenem drückend heißen Dienstag mit einer fast schon manischen Vehemenz darauf bestanden, den FKK-Strandabschnitt aufzusuchen. Siggi war eine imposante, wenn auch eigentümliche Erscheinung: 1,92 Meter groß, schlacksig in seinen Bewegungen, mit dunkelblonden Haaren, die sich bereits zu einer unaufhaltsamen Halbglatze zurückgezogen hatten. Er war erfolgreicher Rechtsanwalt und besaß eine eigene Kanzlei – eine Position, die er mit einer raumgreifenden Dominanz und einer lauten Jovialität ausfüllte. Manfred hatte diesen FKK-Vorschlag kategorisch, fast schon instinktiv abgelehnt. Seine Ablehnung war keine bloße Prüderie gewesen; es war ein tiefes, im Unterbewusstsein verankertes Unbehagen gegen die Art und Weise, wie Siggi sich im Raum bewegte, wie er jede Situation für sich beanspruchte.
Während Manfred am Strand mit verschränkten Armen seine feste Position verteidigte, hatte er jedoch genau bemerkt, dass seine Frau Monika nicht zu 100% hinter ihm stand. Sie hatte geschwiegen, die Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille verborgen, doch ihre Körperhaltung – das nervöse Spielen mit dem Saum ihres Strandkleides – verriet Manfred, dass sie sich innerlich von Siggis lockerer, provokanter Art hatte anstecken lassen. Sie hielt sich nur zurück, weil sie den offenen Konflikt scheute, doch das Schweigen hatte schwer zwischen ihnen gelegen, schwerer als der feuchte Küstensand.
Jetzt, Wochen nach der Rückkehr, saßen Manfred und Monika in ihrem gemütlich eingerichteten Wohnzimmer in Hamburg. Draußen trommelte ein typischer Hamburger Regen gegen die Fensterscheiben, und das gedimmte Licht der Stehlampe warf lange, unruhige Schatten an die Wand. Das Thema FKK, das im Urlaub wie eine unausgesprochene Drohung im Raum gestanden hatte, kam wieder an die Oberfläche.
Monika saß auf dem Sofa, die Beine an den Körper gezogen. Mit ihren 1,67 Metern Größe, den langen, dichten braunen Haaren, die ihr weich über die Schultern fielen, und ihrer zutiefst fraulichen, kurvigen Figur war sie eine Erscheinung, die Blicke magisch anzog. Ihre Kurven waren üppig und harmonisch zugleich, gekrönt von einer stolzen, vollen Brust der Größe 80C+, die jede ihrer Bewegungen sanft betonte, und einem satten, runden, vollkommenen Hintern, der Weiblichkeit in ihrer reinsten Form ausstrahlte. Sie sah Manfred an, der am Fenster stand und in die Dunkelheit hinausblickte.
„Warum warst du an der Ostsee eigentlich so extrem dagegen, Manfred?“, fragte sie leise, und in ihrer Stimme lag ein vorsichtiges Vortasten. „Es wäre doch im Grunde nicht so schlecht gewesen… warum hast du so rigoros abgelehnt?“
Manfred drehte sich langsam um. Er war ein stattlicher Mann, 1,85 Meter groß, mit kurzen blonden Haaren. Da er neben dem Fußball seit Jahren intensiv Kampfsport betrieb, war sein Körper extrem definiert – jede Muskelpartie war gestrafft, sehnig und zeugte von Disziplin. Auch anatomisch brauchte er sich keineswegs zu verstecken; sein Penis lag mit 15 Zentimetern Länge und einem stattlichen Durchmesser von 4 Zentimetern im erigierten Zustand deutlich über dem gesellschaftlichen Durchschnitt. Doch Manfred definierte sich nicht über diese Äußerlichkeiten. Da sich Manfred und Monika in ihrer Ehe immer die nackte Wahrheit sagten, beschloss er, das Visier hochzuklappen.
„Weil ich Siggi nicht traue, Monika“, sagte er mit fester, tiefer Stimme. Er trat an das Sofa heran. „Ich mag die Freundschaft mit den beiden, wirklich. Sabine ist eine tolle Frau. Aber Siggi ist ein skrupelloser Egoist, wenn es um Frauen geht. Du weißt das vielleicht nicht, aber er hat damals einem anderen Mannschaftskameraden eiskalt
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