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Afrikanischer Kaffee (fm:Ehebruch, 3681 Wörter)

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Veröffentlicht: Jun 28 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Wenn der Geburtstag meiner Frau etwas anders ausfällt als gedacht, sie aber im Endeffekt trotzdem sehr zufrieden ist.

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Meine Frau Kim und ich wohnten im Erdgeschoss eines kleinen Mehrfamilienhauses. Im ersten Obergeschoss lebte ein sehr nettes Rentnerpaar, mit dem wir uns immer sehr gut verstanden. Wir halfen ihnen sehr gerne im Alltag und unterstützten sie, wo wir nur konnten. Doch dann kam der Zeitpunkt, an dem sie sich dafür entschieden, uns nicht mehr zur Last zu fallen. Das Seniorenpaar zog in eine betreute Wohnanlage und hatte nur den einen Wunsch, dass wir endlich unser eigenes Leben leben. Der Abschied war zwar traurig, aber die älteren Leute hatten Recht und wir sollten uns jetzt nur auf uns konzentrieren. Ich bin jetzt dreißig Jahre alt und dies war der perfekte Zeitpunkt, an dem ich jetzt wieder mehr mit Kim unternahm. Wir gingen wieder sehr oft ins Restaurant, ins Kino, zu Musicals und auch jede nahegelegene Disco war vor uns nicht sicher. Vor allem meine Frau genoss es und holte endlich wieder ihre sexy Kleidung heraus, die jahrelang im Schrank verstaubte. Plötzlich trug sie wieder sehr kurze Röcke, bauchfreie Tops und liebte es, wieder im Mittelpunkt zu stehen. Die Blicke anderer Männer stärkten ihr Selbstwertgefühl und unser Liebesleben befand sich aktuell in seiner Hochphase.

Nach etwa einem Monat stand plötzlich ein Umzugsauto vor unserer Tür. Nach ein paar Tagen sahen wir dann unsere neuen Nachbarn auf dem Balkon stehen. Es handelte sich um eine afrikanische Familie mit zwei Söhnen.

In den nächsten Wochen merkten wir, dass die Eltern und der älteste Sohn kein Interesse an uns hatten. Sie schauten mit missbilligendem Blick auf den Kleidungsstil meiner Frau und auch sonst spürten wir in ihrer Gegenwart viel Kälte. Wir waren enttäuscht darüber, denn so etwas kannten wir nicht. Nur der jüngste Sohn war irgendwie anders. Er grüßte uns immer freundlich und wir kamen dann mal kurz ins Gespräch. So erfuhren wir, dass er Chaka hieß und gerade achtzehn Jahre alt war. Er war gerade dabei, eine Klassenstufe zu wiederholen, da er mit seinen Noten nicht zufrieden war.

In den Wochen danach bemerkte meine Frau jedoch, dass er anfing, sie sehr oft zu beobachten. Sie hatte überhaupt kein Problem damit, konnte aber absolut nicht verstehen, dass ein junger Mann auf eine ältere Frau abfährt.

Dann verging etwas Zeit und meine Frau teilte mir an einem romantischen Abend im Restaurant mit, dass Chaka sie jetzt mit Komplimenten überhäuft. Ich war verdutzt und fragte neugierig nach: „Was sagt er dann so zu dir?”

„Na ja, mal lobt er meine schmale Figur und mal meine langen blonden Haare. Er liebt einfach meine gesamte Erscheinung und ich soll so bleiben, wie ich bin. Stört es dich etwa?“

Ich dachte kurz nach und runzelte die Stirn: „Eigentlich bin ich ein eifersüchtiger Typ, aber Chaka gibt mir nicht das Gefühl. Mit achtzehn war ich auch nicht anders und habe auch die eine oder andere vergebene Frau angeschaut. Ich glaube, das ist ganz normal.“ Kim zuckte mit den Schultern und wir wechselten das Gesprächsthema.

Doch Chaka ließ in den nächsten Wochen einfach nicht locker und erhöhte das Tempo. Er machte ihr Komplimente, ohne zu zögern und das mittlerweile in meinem Beisein. Wir kamen gerade vom Einkaufen, als er vor der Haustür stand und sagte: „Herr Schneider, sie haben eine wunderschöne Frau!”, während Kim das Kompliment mit einem Lächeln aufnahm, aber vor mir einen nervösen Eindruck hinterließ.

Normalerweise würde ich bei einem anderen Mann schon längst die Faust ballen, aber er grinste mich komischerweise nur blöd an, wodurch meine Wut sofort verflog. „Sie weiß dein Kompliment zu schätzen, aber solltest du dich nicht mit Frauen in deinem Baujahr beschäftigen?”

Er grinste wieder und zeigte mir seine glänzenden weißen Zähne: „Ich finde, es ist egal. Eine Frau muss mir gefallen und dann ist doch alles möglich. Außerdem wollte ich fragen, ob ich ihre Frau zum afrikanischen Kaffee einladen darf. Er schmeckt wirklich lecker und am nächsten Wochenende passt es mir sehr gut, denn meine Eltern sind mit meinem Bruder zu einem Fußballturnier.“

Meine Frau musste erst einmal schlucken und dabei fielen ihr fast die Augen raus. Ich konnte nur den Kopf schütteln, aber ich liebte seine Gerissenheit. Er trug sein Herz auf der Zunge und ich konnte ihm

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