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Nackt auf dem Piratenfriedhof (fm:Dreier, 5874 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 05 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Ein Online arbeitender Professor zieht in eine Künstlergemeinde in einem kleinen Ort an der schottischen Nordseeküste um und genießt seine neuen Freiheiten, die ihm zwei Künstlerinnen und deren Kundin schenken.

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Die nackte Frau auf dem Piraten-Friedhof

© JoeMo1618 – Juni 2026 ff.

Mein alljährlicher Beitrag zur Nude Day 2026-Challenge. Der Autorenchallenge angemessen mit mehr Sex als in meinen normalen Geschichten, ohne eine Rein-Raus-Geschichte zu sein.

Eigentlich habe ich einen ziemlich normalen Beruf, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene: Ich bin Professor für Industriegeschichte, seit 2021 nur noch an der Open University in Großbritannien, der seit 1969 bestehenden Fernuniversität, deren Lehre und Ausbildung sich unter Nutzung des Internets nachhaltig verändert hat. Ich hatte diese Tätigkeit ursprünglich ergänzend zu meiner ganz normalen Universitätstätigkeit in Glasgow übernommen. Als die COVID-Pandemie mit ihren hysterischen Beschränkungen auch für längere Zeit den persönlichen Universitätsbetrieb unmöglich machte, baute die Open University ihre virenfreien Kapazitäten massiv aus und engagierte mich vollständig. Der riesige Vorteil für beide Seiten war die totale räumliche Unabhängigkeit, das Hochschulleben fand nahezu ausschließlich digital statt.

Nachdem ich sowohl für meinen beruflichen als auch für meinen privaten Alltag verstanden hatte, was diese räumliche Unabhängigkeit tatsächlich bedeuten würde, hatte ich mich nach meiner zweiten Scheidung vor drei Jahren entschieden, der Großstadt den Rücken zu kehren und mich an einem ganz speziellen Ort niederzulassen: Cromarty am äußersten Ende der Black Isle nördlich von Inverness. Die Liebe zu diesem Ort mit einer faszinierenden Geschichte war auf künstlerischem Weg entstanden. Ich zeichne und male seit vielen Jahren selbst die Illustrationen zu meinen wissenschaftlichen Büchern. Daraus hat sich eher per Zufall die künstlerische Spezialisierung auf die Marinemalerei ergeben, wobei mein Spezialthema die Kriegsschiffe der Royal Navy über mehrere Jahrhunderte geworden ist. Und dieses nebenberufliche Hobby hatte mich vor Jahren zum ersten Mal nach Cromarty geführt. Der Cromarty Firth, der vor dem Ort zwischen zwei kleinen Bergerhebungen direkt in die Nordsee mündet, war neben Scapa Flow auf den Orkney-Inseln der Kriegshafen der Royal Navy. Diese lang gezogene Meeresbucht konnte perfekt gegen feindliche Kriegsschiffe und U-Boote geschützt werden. Selbst im Zweiten Weltkrieg war die Zahl der Luftangriffe auf die vor Ort liegenden Schiffe aufgrund der installierten Luftabwehr und mehrerer umliegender Feldflughäfen für Jagdflugzeuge sehr gering.

In der zum Kulturzentrum umgebauten Alten Brauerei am Ostrand des alten Ortsteils fanden regelmäßig Kunstausstellungen und Messen statt, an denen ich zweimal neugierig teilgenommen und somit einen erstaunlich freundschaftlichen Zugang zu der blühenden Künstlergemeinschaft des Ortes gefunden hatte. Letztlich überzeugten mich einige meiner neu gewonnenen Künstlerfreunde, dass mein Umzug nach Cromarty ohne Risiko und ich sehr willkommen sei. Ich fand mitten im Winter 2023/24 ein vollständig renoviertes, 200 Jahre altes Cottage, welches für meine Zwecke geradezu ideal war. Es hatte auf der Gartenrückseite einen Anbau mit einer modernen Küche und einem großen kombinierten Ess- und Wohnzimmer, welches über die große Glastür auf den Garten und über diesen hinaus auf die Mündung des Cromarty Firth hinausschaute. Dort richtete ich mein Studio ein, während eines der beiden Erdgeschosszimmer mein professionelles Arbeitszimmer mit meiner Bibliothek wurde.

Drei Wochen nach meinem Einzug war alles ausgepackt und es war ein gemütliches Zuhause entstanden. Mit Hilfe von Eloise, meiner Bildhauernachbarin, die eine gewisse „Mitschuld“ an meiner Umzugsentscheidung hatte, und Inge, der Wirtin des örtlichen Pubs, hatte ich die örtliche Künstlergemeinschaft als auch meine unmittelbaren Nachbarn zur Housewarming-Party eingeladen.

„Gehe davon aus, dass alle kommen werden“, hatte Inge lachend vorhergesagt. „Erstens sind alle neugierig und zweitens ist die Aussicht auf kostenloses Trinken und Essen eine massiv anziehende Versuchung für Jedermann und Jederfrau.“ Ich war froh, ihre fachfraulichen Ratschläge für das leibliche Wohl befolgt zu haben. „Unbegrenzte Mengen an den drei Hauptsorten von Ale aus der lokalen Cromarty Brewery – Happy Chappy, Ghosttown und Red Rocker – auch ein Teil der Frauen trinkt Ale. Dazu gut gekühlten italienischen Weißwein und Mineralwasser. Wenn Dein Ale-Vorrat sich hinterher als zu groß

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