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Das Erbe (fm:Schlampen, 2170 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 05 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Ein unerwartetes Erbe verändert alles. Silke und Thomas entdecken die verborgenen sexuellen Geheimnisse ihres verstorbenen Onkels – und stürzen sich kopfüber in eine Welt aus Lust, Tabus und grenzenloser Geilheit.

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Das Erbe

Kapitel 1

Ich öffnete unseren Briefkasten an diesem sonnigen Samstagmorgen, ohne die leiseste Ahnung, dass dieser eine Brief unser ganzes Leben auf den Kopf stellen würde. Meine Finger strichen über den dicken, edlen Umschlag, und ein leises Kribbeln lief mir über den Rücken – als würde mein Körper bereits spüren, dass etwas Großes bevorstand.

Ich heiße Silke, bin 58 Jahre alt, seit 27 Jahren glücklich mit Thomas verheiratet. Ich arbeite als Servicekraft bei der Stadtverwaltung, Thomas ist Chemikant. Finanziell geht es uns gut, wir streiten selten, und wenn doch, versöhnen wir uns immer noch am selben Abend. Weil man nie weiß, ob es das letzte Mal sein könnte. Unser Sexleben… ja, wie soll ich es sagen? Es ist eingeschlafen. Gemütlich, vertraut, aber leidenschaftslos. Nur im Urlaub, wenn der Alltag weit weg ist, finden wir manchmal wieder zueinander. Ansonsten schlafen wir nebeneinander ein, ohne dass die Luft zwischen uns knistert.

Ich hielt den Brief in den Händen, adressiert an meinen Mann. Absender: Notar Dr. von Schlieren aus Bayern. Am liebsten hätte ich ihn sofort aufgerissen. Stattdessen ging ich hoch in die Küche, wo Thomas am Tisch saß und seinen Kaffee trank. Sein leicht korpulenter Körper sah in dem alten T-Shirt so vertraut aus – die weichen Rundungen an Bauch und Hüften, die ich früher so gerne gestreichelt hatte.

„Sag mal, hast du rein zufällig eine Erbtante in Amerika?“, fragte ich und hielt ihm den Umschlag hin.

Er schaute auf, seine buschigen Augenbrauen zogen sich zusammen. „Äh nein, nur ein Onkel, das schwarze Schaf der Familie.“

Ich reichte ihm den Brief. Genau wie ich drehte er ihn mehrmals hin und her, als könnte er so den Inhalt erraten. „Boah, mach ihn endlich auf“, drängte ich ungeduldig.

Thomas nahm das Küchenmesser und schlitzte den Umschlag sorgfältig auf. Das Papier war tatsächlich edel – schweres Büttenpapier, das leise raschelte. Er begann zu lesen. Plötzlich weiteten sich seine Augen. Seine Arme sanken langsam herab, und er starrte mich mit einem Blick an, den ich seit Jahren nicht mehr bei ihm gesehen hatte – eine Mischung aus Schock und aufkeimender Erregung.

„Nun sag schon!“, platzte es aus mir heraus.

„Ja… es geht um meinen Onkel Wilhelm. Er und seine Frau sind bei einem Verkehrsunfall gestorben. Ich bin der einzige Verwandte und somit Alleinerbe. Ich soll mich mit dem Notar in Verbindung setzen.“

Mir wurde schwindelig. Ich musste mich setzen. Meine pummelige Figur drückte sich in den Stuhl, meine schweren Brüste hoben und senkten sich schneller unter der Bluse. „War er reich?“

„Keine Ahnung. Über ihn wurde nie gesprochen.“

Thomas reichte mir das Schreiben. Meine Hände zitterten leicht, als ich es las. Da stand tatsächlich eine Telefonnummer.

„Ruf da mal an“, sagte ich.

„Heute ist Samstag, da wird keiner sein.“

„Versuch’s doch einfach.“

Er nahm sein Handy. Ich hörte nur seine Seite des Gesprächs: „Ähm ja, mein Name ist Witzleben, ich habe heute Post von Ihnen bekommen… ja danke, aber ich hatte überhaupt keinen Kontakt zu meinem Onkel… ja das würde gehen… ok dann bis gleich.“

Er legte auf. Sein Gesicht war gerötet.

„Was ist denn jetzt?“

„Er ist um 13 Uhr in der Kanzlei in Köln. Ich soll meinen Ausweis und

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