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Der Junggeselle (fm:Ehebruch, 2931 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 05 2026 Gesehen / Gelesen: 0 / 0 [0%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Der Chef bestimmt die Regeln, aber der Junggeselle spielt sein eigenes Spiel.

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© Waldameise Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Mein Mann Tim ist Inhaber einer Malerfirma, in der ich seit zehn Jahren als Sekretärin tätig bin. Genau vor drei Jahren stellte er einen Azubi ein, der mich vor seiner Schicht immer sehr intensiv angaffte. Für mich war es immer nur ein respektvoller Blick seinerseits und mehr nicht.

Doch genau vor zwei Wochen, nach seiner bestandenen Gesellenprüfung, wurde mein Mann verrückt und behauptete plötzlich, dass Ron mehr für mich empfindet.

Er begründete dies mit seinem gierigem Blick und meinte, dass er mich bestimmt gerne ficken möchte, wenn er könnte. Ich reagierte auf dieses Thema mit voller Abneigung und nahm unseren ehemaligen Lehrling in Schutz. Ich konnte mir diese Gedankengänge bei ihm niemals vorstellen, denn er hatte seit längerer Zeit eine Freundin und führte mit ihr eine sehr glückliche Beziehung. Mein Mann wollte aber Recht behalten und schlug mir vor, mir das Ganze zu beweisen. „Ich bin am kommenden Wochenende im Außendienst tätig. Daher werde ich unserem Junggesellen aus Spaß einen Freibrief erteilen. Er wird mich ersetzen und mit dir nachts das Bett teilen. Dann wirst du es spüren. Aber bitte gehe nicht auf seine Avancen ein.“

„Du spinnst!”, schrie ich Tim an und schubste ihn weg.

„Nein, ich spinne nicht. Wir werden sehen, wer Recht hat. Übrigens habe ich Ron bereits eine Nachricht geschickt. Das Experiment startet am Freitag um 16 Uhr und endet am Sonntag um 16 Uhr. Ich möchte, dass ihr etwas Schönes unternehmt und das Wochenende genießt.“

„Aber Tim ...“, fuhr ich fort, während mein Mann mir ganz spontan einen Gutschein für ein Hotel in die Hand drückte und verschwand. Sofort sah ich noch einen kleinen beiliegenden Zettel mit einer angehefteten Notiz: „Du wirst dich für ihn in Schale werfen und es ihm so schwer wie möglich machen. Am Sonntagabend werten wir das Ganze dann aus. I love you.“ Ich wusste jetzt, dass mein Mann seinen Verstand komplett verloren hatte, aber ich war bereit, ihm zu beweisen, dass er nichts für mich empfindet.

Am Freitag machten wir uns dann auf den Weg zum Hotel. Im Auto wirkte Ron anders als sonst. Er war diesmal sehr zurückhaltend und erzählte nur das Nötigste. Ich bemerkte, wie er mich während der gesamten Fahrt öfter anschaute und ihm wohl viel durch den Kopf ging. Auch ich traute mich in diesem Moment nicht, über seinen Freibrief zu sprechen und war sehr froh darüber, als er dann kurz vor der Ankunft seine Hand auf meinen Schenkel legte und mir zunickte. Diese Situation gab mir Kraft und ich wusste, dass wir es zusammen schaffen werden.

Am Abend stand ich im Bad und machte mich gerade bettfertig, als Ron hinter mir stand. „Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich werde dich nicht ficken“, flüsterte er mit ruhiger Stimme, während seine Finger die Träger meines Negligés von meinen Schultern streiften. Dadurch verlor das Negligé langsam die Stabilität und meine großen Brüste fielen etwas hinab. Ich war perplex und enttäuscht von ihm. Dabei spürte ich sein steifes Glied an meinem Hinterteil.

Er bemerkte dann sofort im Spiegel, dass etwas mit mir nicht stimmte und entschuldigte sich mehrmals. Dann verließ er gleich das Bad und ließ mich wie ein begossener Pudel im Regen stehen. Plötzlich tat er mir leid, denn er hatte einen Freibrief von seinem Chef erhalten und ich hatte ihn irgendwie enttäuscht. Ich stand neben mir, zog mein Negligé aus und warf es vor Wut in eine Ecke. Schuld an allem ist mein Ehemann und Ron ist verdammt noch mal nicht in der Lage, sich zu beherrschen. Hat Tim recht und empfindet er wirklich mehr für mich, oder ist er in seinen jungen Jahren einfach nur triebgesteuert? Sollte ich aufhören, mich sexy zu kleiden?

Ich griff nun zu meiner schwarzen Bluse und zog sie mir an. So konnte ich ihn nicht mehr erregen und das hielt ich erst einmal für die beste Lösung. Ich atmete noch einmal tief durch und ging dann zu ihm.

Dann legte ich mich auf meine Seite des Betts und hörte, wie er leise schluchzte. Ron tat mir leid, denn er sollte seinem Chef irgendwas beweisen, war dazu aber überhaupt nicht in der Lage. Ich schaltete das Nachtlicht ein, streichelte sein Haar und sprach mit ruhiger Stimme auf ihn ein: „Es ist alles gut, Ron. Lass uns bitte jetzt nicht streiten.“

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