Max und Elena, eine echte Liebe (fm:Romantisch, 4767 Wörter) | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jul 13 2026 | Gesehen / Gelesen: 100 / 71 [71%] | Bewertung Geschichte: 9.00 (1 Stimme) |
| Max verlor alles, er dachte, dass er am Ende war, bis er seine alte Liebe Elena wieder traf. | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Kapitel 1: Schein, Sein und schmutzige Hände
Früher gehörte mir diese Stadt. Als ich im maßgeschneiderten Brioni-Anzug über die Maximilianstraße schlenderte, spürte ich die Blicke. In der Münchner High Society war Geld die ultimative Währung, und Sex war die angenehmste Art, sie auszugeben.
Ich erinnere mich an Viktoria, eine kühle, bildschöne Immobilieninvestorin. Wir trafen uns nach einer erfolgreichen Auktion im Nobelhotel Bayerischer Hof. Es gab keine langen Reden, keine Romantik. Nur das Knistern von teurem Seidenstoff, das Geräusch, als ich ihr Kleid aufriss, und das kalte Leder des Sessels in der Hotelsuite, auf dem ich sie von hinten nahm, während sie den Blick über die Dächer von München genoss. Es war purer, animalischer Sex unter Gleichgesinnten. Macht paarte sich mit Macht. Danach tranken wir unseren Champagner aus, sie riefen sich ein Taxi, und ich ging zurück an den Schreibtisch. Keine Gefühle, keine Verpflichtungen. Genau so mochte ich es.
Doch wer hoch fliegt, stürzt tief. Ein paar monumentale Fehlentscheidungen an den internationalen Märkten, gepaart mit den „wertvollen Tipps“ sogenannter Freunde, die sich beim ersten Anzeichen von Gegenwind als Hyänen entpuppten, und mein Imperium brach zusammen. Privatinsolvenz.
Plötzlich war die Schickeria blind für mich. Schlimmer noch: Mein ehemals bester Kumpel Valentin, der es sich inzwischen in der sicheren Beamtenschaft der Agentur für Arbeit bequem gemacht hatte, drückte mir die ultimative Demütigung aufs Auge. Um eine saftige Strafe abzuwenden, hieß es für mich: achtzig Sozialstunden bei der Münchner Tafel.
Statt Champagner auf Eis gab es jetzt abgelaufenen Joghurt in Plastikkisten.
Es war ein brütend heißer Nachmittag in Sendling. Ich trug meinen letzten verbliebenen Maßanzug – das Hemd aufgeknöpft, die Ärmel hochgekrempelt –, während ich schwere Obstkisten von der Ladefläche eines Transporters wuchtete. Der Schweiß brannte in meinen Augen, meine Hände waren dreckig. Ich fluchte leise in mich hinein, als eine vertraute, unverschämt elegante Stimme hinter mir ertönte.
„Maximilian? Bist das wirklich du?“
Ich erstarrte. Jede Faser meines Körpers spannte sich an. Diese Stimme hätte ich unter Tausenden herausgehört. Ich drehte mich langsam um.
Vor mir stand Elena. Meine Elena. Oder besser gesagt: die Frau, die vor über zehn Jahren mein Herz in Trümmer gelegt hatte, bevor ich beschloss, Gefühle aus meinem Wortschatz zu streichen. Sie sah umwerfend aus. Ihr dunkles Haar fiel in perfekten Wellen auf die Schultern eines cremefarbenen Seidenblazers, der ihre Kurven atemberaubend betonte. Ihre Augen, dieses tiefe, wissende Dunkelbraun, musterten mich von oben bis unten.
Mein Stolz, das Einzige, was mir noch geblieben war, schoss wie Adrenalin durch meine Adern. Ich durfte mir nichts anmerken lassen. Auf keinen Fall.
„Elena“, sagte ich, zwang ein charmantes Lächeln auf meine Lippen und wischte mir die Hände flüchtig an einer Serviette ab, die ich in der Tasche hatte. Ich trat einen Schritt auf sie zu, atmete ihren Duft ein – ein teures, schweres Parfum, das sofort Erinnerungen in mir weckte. „Was für eine Überraschung. Was führt dich an einen Ort wie diesen?“
„Ich könnte dich dasselbe fragen“, erwiderte sie, und ein fast unmerkliches Lächeln umspielte ihre Lippen. „Der große Finanzgott Max von Anstetten beim Kistenschleppen?“
„Ein reines Ehrenamt“, log ich, ohne mit der Wimper zu zucken, und legte die Stirn in Falten, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. „Man muss der Gesellschaft ja etwas zurückgeben, nicht wahr? Ich unterstütze die Tafel seit Kurzem als… nun ja, als aktiver Gönner. Und Du?“
Elena sah mich einen Moment zu lange an. In ihren Augen blitzte etwas auf, das ich nicht ganz deuten konnte. Trauer? Amüsement? Dann seufzte
Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 543 Zeilen)
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
Ayse1985 hat 33 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Ayse1985, inkl. aller Geschichten Email: abacak799@gmail.com | |
|
Ihre Name: |
|