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Annas Geldprobleme im Sportinternat (fm:Dreier, 8459 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 18 2026 Gesehen / Gelesen: 170 / 147 [86%] Bewertung Geschichte: 0.00 (0 Stimmen)
Eine 18jährige verletzte Athletin kommt in finanzielle Probleme und sieht ihren Ausweg nur in einem unmoralischen Angebot ihrer Mitschüler. Die Geschichte könnte auch in die Kategorie Schlampen.


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Die Nachricht des Arztes traf mich wie ein Schlag. Vier Wochen Trainingspause wegen eines Haarrisses im Oberschenkel. Es war bereits die zweite Verletzung in diesem Jahr, und die Teilnahme an den U20-Europameisterschaften war für mich nun endgültig gelaufen. Resigniert ging ich in mein Zimmer zurück und fing an zu weinen. Meine Mitbewohnerin kam tröstend zu mir rüber, doch sie erkannte schnell, dass es hoffnungslos war, und ließ mich mit meinen Gedanken allein.

Ich war 19, machte gerade mein Abitur und wohnte in einem Sportinternat. Mein ganzes Leben hatte sich in den letzten Jahren nur um den Sport gedreht, und ich war unfassbar dankbar, dass die Verbände und die Sporthilfe mir dieses Leben ermöglichten. Doch ich wusste genau, was die zweite Verletzung nun bedeuten würde: Ich müsste das Internat ab der nächsten Saison erst einmal selbst bezahlen, bis ich wieder Ergebnisse abgeliefert hätte – und das konnten weder ich noch meine Familie uns leisten. Hinzu kam, dass ich schon zwei Jahre meiner Abiturzeit hinter mir hatte. Wenn ich jetzt zurück zu meinen Eltern ziehen und das Bundesland wechseln würde, müsste ich noch einmal ganz von vorne anfangen.

Lena, meine Mitbewohnerin, kam schließlich kurz vor dem Abendessen in unser Zimmer. Sie ließ keine Widerworte zu und nötigte mich förmlich dazu, mit ihr hinunter in die Kantine zu gehen. „Du kannst dich hier nicht vergraben“, sagte sie bestimmt, doch ihr Blick verriet, dass sie mitleidete.

Die Nachricht von meinem Ausfall hatte sich bereits wie ein Lauffeuer auf dem Campus verbreitet. Als wir den Speisesaal betraten, legte sich eine fast greifbare Stille über die Tische, die kurz darauf in getuschtes Flüstern überging. Überall sah ich in Gesichter, die mal mehr, mal weniger aufrichtiges Mitleid widerspiegelten. Ich stocherte lustlos in meinem Essen herum, während das Klappern der Tabletts und das ferne Lachen der anderen wie ein Hintergrundrauschen an mir vorbeizog.

Nach dem Essen hielt ich es in der stickigen Enge der Kantine nicht mehr aus. Ich wollte allein sein und schlenderte ziellos über das weitläufige Gelände des Internats, wo die Schatten der Flutlichter lange Finger über die Tartanbahn warfen. Dabei lief ich zwei Schwimmern über den Weg, Leon und Jan, die einen Jahrgang über mir waren. Wir unterhielten uns eine Weile. Sie versuchten, mich mit den üblichen Floskeln aufzumuntern – „Kopf hoch“, „Das wird schon wieder“. Doch als ich ihnen verzweifelt meine finanzielle Lage erklärte und dass mein Verbleib am Internat auf dem Spiel stand, wich ihre gespielte Lockerheit einem wissenden Blick. „Irgendwie wird sich schon eine Lösung finden“, gab Jan schließlich nur mitleidig zurück.

Die nächsten Tage in der Schule waren ein einziger Albtraum. Ich saß im Unterricht wie in Trance, die Worte der Lehrer erreichten mich kaum. Auch die Gespräche mit meinen engsten Freunden drehten sich im Kreis; niemand hatte eine konstruktive Lösung für ein Problem, das letztlich nur an Geld scheiterte. Die Hoffnungslosigkeit legte sich wie ein schwerer Schleier über alles.

Als ich nach dem Abendessen am dritten Tag wieder allein spazieren ging, um der bedrückenden Enge meines Zimmers zu entkommen, traf ich erneut auf die beiden Schwimmer. Diesmal wirkte die Begegnung anders. Sie standen an einer schlecht beleuchteten Ecke hinter der Turnhalle. Ein seltsames Gefühl beschlich mich – war es Zufall, oder hatten sie genau darauf gewartet, mich hier abzufangen, fernab von neugierigen Blicken?

Leon ergriff das Wort, seine Stimme war ruhig, fast geschäftsmäßig: „Hör zu, wir wollen gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Wir wissen, dass du das Geld mehr als dringend gebrauchen könntest. Und wir wären bereit, dir auszuhelfen – gegen eine kleine Gegenleistung.“

Verdutzt starrte ich die beiden an. Mein Herz klopfte schneller, eine Mischung aus Misstrauen und einer dunklen Vorahnung stieg in mir auf. Ich versuchte, die Situation mit Sarkasmus zu überspielen: „Was soll das werden? Ist das jetzt das Intro aus einem schlechten Porno oder was darf ich darunter verstehen?“

Die beiden tauschten einen kurzen, vielsagenden Blick aus. Schließlich nickte Jan zustimmend. Sein Blick glitt langsam an mir herab und musterte meinen athletischen Körper mit einer Offenheit, die mir einen

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