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Clair & Mareike 1/3 Schatten der Begierde (fm:Exhibitionismus, 3613 Wörter) [1/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jul 20 2026 Gesehen / Gelesen: 905 / 703 [78%] Bewertung Teil: 9.55 (11 Stimmen)
Eine Frau beobachtet heimlich, wie Claire und Mareike sich in Claires Haus intim näherkommen. Als Claire die Anwesenheit der Beobachterin bemerkt, zieht sie Mareike zum Fenster und fordert sie auf, sich zu zeigen. Die Situation eskaliert, als die Beobacht

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© Misttueck Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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Gesicht im Schatten der Hecke. Im Fenster bewegt sich nichts. Claire hat nichts gehört, oder sie ignoriert es, oder es interessiert sie nicht.

Claire geht zum Sofa, die Zigarette in der einen Hand, in der anderen ein Glas mit etwas Weißem, Wein oder Wasser, ich kann es nicht erkennen. Sie setzt sich neben Mareike, nicht gegenüber, sondern direkt daneben, so nah, dass ihre Oberschenkel sich berühren, der Leinenrock gegen die bloße Haut von Mareikes Bein. Sie sagt etwas, und Mareike lacht, ein kurzes, helles Lachen, das ich durch das Glas als dumpfen Klang wahrnehme, und dabei neigt sie den Kopf, und ihre graublauen Augen fixieren Claire mit einer Intensität, die über das hinausgeht, was eine normale Unterhaltung erfordert.

Ich beobachte die Distanz zwischen ihnen, den Raum, der sich verengt, wenn Claire sich vorbeugt, um etwas von ihrem Glas zu trinken, und ihre Schulter dabei Mareikes berührt. Wie Mareike nicht zurückschreckt, sondern stehen bleibt, wie ihre Finger sich auf ihrem eigenen Oberschenkel bewegen, ein unbewusstes Kreisen, das aufhört, sobald Claire sich wieder aufrichtet. Wie Claire die Zigarette zwischen den Lippen dreht, den Filter mit der Zungenspitze benetzt, und dabei Mareike ansieht, nicht ihr Gesicht, sondern ihren Hals, die Stelle, wo der Puls schlägt, wo die helle Haut mit dem leichten Bräunungston des letzten Sommers über dem Schlüsselbein dünn wird.

Meine Hand liegt auf meinem eigenen Oberschenkel, die Finger flach auf dem Stoff des Blumenkleides, und ich merke, wie mein Daumen langsam kreist, die gleiche Bewegung, die Mareikes Finger macht, ein Spiegeln, das ich nicht bewusst steuere. Die Nachtluft liegt kalt auf meinen bloßen Armen, aber die Wärme, die ich in meinem Bauch spüre, hat nichts mit der Temperatur zu tun.

Claire dreht sich zu Mareike, ihre Hand legt sich auf Mareikes Knie, eine einfache Geste, die so aussehen könnte wie eine tröstende Berührung zwischen Bekannten, wenn da nicht die Art wäre, wie ihre Finger sich in den Stoff des Rocks pressen, wie Mareikes Bein sich nicht wegzieht, sondern leicht nachgibt, sich öffnet, ein paar Zentimeter, kaum merklich, aber ich sehe es, weil ich genau hinschaue, weil ich immer genau hinschaue, weil das das Einzige ist, was mich in diesen Abend treibt, die Präzision meiner Beobachtung.

Claire sagt etwas, und Mareike nickt, und dann passiert es, der Moment, auf den ich gewartet habe, ohne zu wissen, dass ich darauf warte. Claire zieht die Zigarette aus ihrem Mund, beugt sich vor und presst ihre Lippen auf Mareikes, und Mareike öffnet sich, der Mund geht auf, und ich sehe, wie Claire den Rauch ausatmet, direkt in Mareikes Mund, ein weißer Strom, der zwischen ihnen verweht, der sich um ihre Lippen legt wie ein Schleier, und Mareike schluckt, hustet leicht, und Claire lacht, leise, ein tiefes Lachen, das ich durch die Scheibe als Vibration wahrnehme, und dann küsst sie sie wieder, diesmal ohne Rauch, nur Mund auf Mund, Zunge auf Zunge, eine Hand in Mareikes kurzen blonden Haaren, die andere auf ihrem Knie, die Finger jetzt unter dem Rand des Rocks, verschwindend in den Falten des weißen Baumwollstoffs.

Mein Atem geht schneller. Ich merke es an der Art, wie sich mein Brustkorb hebt, an der Kürze der Züge, an der Wärme, die sich in meinem Hals sammelt. Meine Finger auf meinem Oberschenkel haben sich zu einer Faust geballt, der Stoff des Kleides zwischen den Knöcheln, und ich zwinge mich, die Hand zu öffnen, mich zu entspannen, aber mein Körper gehorcht nicht so schnell, wie ich es will.

Im Zimmer zieht Claire Mareike näher, greift in ihre Haare, zieht den Kopf sanft nach hinten, und Mareikes Hals streckt sich, die Sommersprossen auf ihrer Nase im Licht, die graublauen Augen geschlossen, der Mund offen, und Claire küsst den Hals, die Kehle, die Stelle über dem Schlüsselbein, und ihre Hände schieben den Rock höher, über Mareikes Oberschenkel, und ich sehe die schlanke Statur, die helle Haut, die leichte Bräunung, die bis zum letzten Sommer reicht, und dann etwas Metall, das im Licht blitzt, ein Piercing, ein kleines Stück Schmuck über dem Schambein, das aufblitzt, wenn Claire den Rock ganz hochschiebt.

Mareike sagt etwas, eine Frage, eine Bitte, ich kann es nicht hören, aber ich sehe die Bewegung ihrer Lippen, das Zögern, und Claire antwortet, leise, mit dieser Stimme, die selbst durch das gedämpfte Glas wie ein Befehl klingt, und Mareike nickt, und ihre Hände gehen zu Claires Bademantel, schieben ihn von den Schultern, und er fällt auf das Sofa, ein dunkelgrüner Pool aus Frottee, und darunter ist Claire in ihrem dunkelblauen Badeanzug, die schlanke Figur, die weichen Hüften, die muskulösen Waden, und Mareike streicht über den Stoff des Badeanzugs, über Claires Bauch, über die Brüste, die sich unter dem engen Material abzeichnen, und Claire steht auf, zieht Mareike hoch, und sie stehen sich gegenüber, Claire einen Kopf größer, und Claire greift nach Mareikes Top und zieht es über den Kopf.

Mareikes Brust ist klein, proportioniert, ein 70B, schätze ich, die Brüste rund und fest, die Brustwarzen hart im kühlen Luftstrom, der durch ein geöffnetes Fenster kommt, das ich von hier aus nicht sehen kann, aber dessen Zugluft ich spüre, wenn er durch den Spalt der Hecke weht. Claire beugt sich vor, ihre Lippen um Mareikes linke Brustwarze, und Mareike wirft den Kopf zurück, die kurzen blonden Haare streifen ihren Nacken, und ihre Hände greifen in Claires dunkles Haar, ziehen den Zopf auf, und die schwarzen Strähnen fallen über ihre Schultern, über Mareikes Bauch, und ich sehe, wie Mareikes Bauchmuskeln sich anspannen, wie ihre Hüfte sich nach vorne drückt, wie ihr Körper sich gegen Claire presst.

Meine Hand ist wieder auf meinem Oberschenkel, und diesmal kreisen nicht nur die Finger, diesmal drücke ich die flache Hand gegen mich, spüre die Wärme unter dem Stoff des Kleides, und ich atme durch die Nase, langsam, kontrolliert, aber mein Puls hämmert in meinen Schläfen, und ich schließe die Augen für eine Sekunde, nur eine, und öffne sie wieder, weil ich nicht sehen will, was ich nicht sehe, weil ich nicht verpassen will, was als Nächstes passiert.

Claire hat Mareikes Rock heruntergeschoben, und er liegt auf den Dielen, ein weißer Stofffleck auf dem Holz, und Mareike steht nur noch in ihrem Slip, einer einfachen weißen Baumwolle, und dem Christina-Piercing, das über ihrem Schambein funkelt, eine kleine Metallkugel, die sich bewegt, wenn Mareike atmet. Claire kniet sich hin, ihre Hände auf Mareikes Hüften, und sie küsst das Piercing, ihre Lippen auf dem Metall, auf der Haut drumherum, und Mareikes Finger verkrampfen sich in Claires Haaren, und ich sehe, wie ihre Knie weich werden, wie sie leicht schwankt, und Claire hält sie fest, die Finger in ihre Hüften gegraben, und schiebt sie zurück, bis Mareike mit dem Rücken gegen die Wand steht, die Dielen kühl unter ihren bloßen Füßen.

Dann passiert etwas, das mich dazu bringt, die Luft anzuhalten. Claire schaut auf, von Mareikes Bauch, und ihr Blick geht zum Fenster, direkt zum Fenster, direkt zu mir, und ich weiß, dass sie mich nicht sehen kann, dass die Dunkelheit hinter der Hecke mich verbirgt, dass das Licht im Zimmer jede Wahrnehmung nach außen blockiert, aber ihr Blick ist so direkt, so fokussiert, so genau auf den Punkt gerichtet, an dem ich stehe, dass mein Körper erstarrt, meine Hand auf meinem Oberschenkel friert ein, mein Atem stockt, und ich bleibe stehen, reglos, im Schatten.

Aber Claire lächelt.

Es ist kein Zufall. Es ist kein flüchtiger Blick. Sie lächelt, und ihre Augen bleiben auf dem Fenster, und sie richtet sich langsam auf, ihre Hände gleiten von Mareikes Hüften zu ihren Schultern, und sie dreht Mareike um, sanft, aber bestimmt, so dass Mareike mit dem Rücken zu Claire steht, mit dem Gesicht zum Fenster, und ich sehe Mareikes Gesicht jetzt, die graublauen Augen, die Sommersprossen, die leichte Rötung auf den Wangen, die geschwollenen Lippen vom Küssen, und Claire beugt sich an ihrem Ohr vorbei und sagt etwas, und Mareike schaut zum Fenster, und ich sehe, wie ihre Augen sich weiten, wie sie die Lippen öffnet, wie eine Hand sich hebt, als wolle sie sich bedecken, und Claire hält sie fest, zieht die Hand weg, und sagt wieder etwas, und Mareike nickt, langsam, zögernd, und dann lässt sie die Hände fallen.

Ich weiß, dass sie mich sehen kann. Nicht meine Gestalt, nicht mein Gesicht, aber sie weiß, dass ich hier bin, weil Claire es ihr gesagt hat, und ich stehe hinter der Hecke, mein Herz schlägt so laut, dass ich glaube, sie müssten es hören, und ich bewege mich nicht, ich gehe nicht weg, ich bleibe stehen, weil mein Körper sich weigert, sich zu bewegen, weil meine Beine nicht gehorchen, weil die Neugier stärker ist als die Vorsicht, als das Wissen, dass ich gesehen werde, als alles.

Claire tritt einen Schritt zurück, und ihre Hände legen sich auf Mareikes Schultern, schieben sie nach vorne, zum Fenster, und Mareike geht, barfuß auf den Dielen, Schritt für Schritt, bis sie am Fenster steht, bis ich sie durch die Scheibe sehe wie ein Porträt, hell im Lampenlicht, die kurzen blonden Haare, die graublauen Augen, die auf mich gerichtet sind, oder auf die Dunkelheit, in der ich stehe. Claire steht hinter ihr, ihre Hände auf Mareikes Hüften, und sie sagt etwas, und ich kann es lesen, an ihren Lippen, an der Bewegung ihres Mundes, an der Art, wie die Worte geformt werden: Zeig dich.

Mareike zögert, und ich sehe, wie ihre Hände sich an ihren Oberschenkeln aufstützen, wie ihre Finger sich anspannen, und dann hebt sie die rechte Hand, langsam, und legt sie auf ihren Bauch, über das Piercing, über die kleine Metallkugel, und ihre Finger bewegen sich, kreisen, langsam, über die Haut, über das Metall, und sie schließt die Augen, öffnet sie wieder, und ihr Blick ist auf mich, durch die Scheibe, durch die Dunkelheit, und ich stehe hinter der Hecke und sehe zu, wie sie sich berührt.

Ihre Hand gleitet tiefer, über das Piercing, über den Rand des Slips, und ihre Finger verschwinden unter dem weißen Baumwollstoff, und ich sehe die Bewegung unter der Haut, wie ihre Hand sich senkt, wie ihre Finger sich zwischen ihren Schenkeln finden, und sie wirft den Kopf zurück, und Claire küsst ihren Nacken, ihre Hände auf Mareikes Brüsten, die Daumen über den Brustwarzen, und Mareike stöhnt, und ich höre es, durch das Glas, gedämpft, aber ich höre es, ein hohes, kurzes Geräusch, das sich in der Nachtluft verliert.

Meine eigene Hand bewegt sich, und ich merke es erst, als sie schon auf meinem Schambein liegt, die Finger auf dem Stoff des Kleides, und ich drücke zu, ein unkontrollierter Druck, der mir einen Schmerz durch den Unterleib schickt, der nicht unangenehm ist, der mich dazu bringt, die Luft durch die Zähne einzuatmen, ein Zischen, das in der Stille der Dünen zu laut ist, aber ich kann es nicht kontrollieren, nicht jetzt, nicht während ich zuschaue, wie Mareike ihre Finger in sich bewegt, wie ihre Hüfte sich gegen ihre eigene Hand drückt, wie Claire hinter ihr steht und ihr Flüstern ins Ohr atmet.

Claire sagt etwas, und Mareike zieht die Hand aus ihrem Slip, und ich sehe, wie ihre Finger glänzen, nass, und sie hebt die Hand, zeigt sie Claire, und Claire greift nach Mareikes Handgelenk und zieht die Finger in ihren Mund, lutscht sie ab, und Mareike beobachtet sie, und ich beobachte sie beide, und meine Hand unter meinem Kleid hat sich bewegt, hat den Stoff hochgeschoben, und meine Finger liegen auf meiner nackten Haut, auf meinem Oberschenkel, und ich streiche, langsam, die Fingerspitzen über die Innenseite, wo die Haut weich ist, wo die Kälte der Nachtluft auf die Wärme meiner Hand trifft.

Claire dreht Mareike wieder, stellt sie mit dem Rücken zum Fenster, und ich sehe Mareikes Rücken, die Wirbelsäule, die sich unter der Haut abzeichnet, das Christina-Piercing von hinten, die schmalen Hüften, und Claire greift in Mareikes Haare, zieht den Kopf nach hinten, und ihre andere Hand geht zwischen Mareikes Beine, und ich sehe, wie Mareikes Beine weiter auseinandergehen, wie Claire ihre Hand zwischen den Schenkeln platziert, und Mareike beugt sich vor, stützt sich gegen das Fensterbrett, und ihre Finger verkrampfen sich auf dem Holz, und Claire bewegt ihre Hand, und ich sehe die Bewegung, wie die Finger in Mareike eindringen, wie Mareikes Hüfte sich bewegt, wie sie sich gegen Claires Hand drückt.

Mareike schreit, und diesmal ist es nicht gedämpft, diesmal ist es laut, ein Schrei, der durch die Scheibe bricht, der durch die Nachtluft schneidet, der mich trifft wie eine Welle, und mein Körper reagiert, bevor mein Verstand es kann, meine Finger pressen sich in meinen eigenen Schoß, und ich keuche, ein kurzes, scharfes Geräusch, das ich sofort unterdrücke, die Hand über den Mund, aber es ist zu spät, der Laut ist draußen, in der Luft, zwischen uns, zwischen mir und dem Fenster.

Claire schaut hoch, über Mareikes Schulter, und ich sehe ihr Lächeln, und ich weiß, dass sie mich gehört hat, dass sie weiß, dass ich hier bin, dass ich zuschaue, dass ich mich berühre, und sie sagt etwas zu Mareike, und Mareike schaut zur Seite, über ihre Schulter, und ich sehe ihr Gesicht, die Tränen in den Augen, die geröteten Wangen, die offenen Lippen, und Claire bewegt ihre Hand schneller, und Mareike schreit wieder, und diesmal ist es ein Wimmern, ein hohes, langes Wimmern, das in der Nacht zittert, und ich halte mich an dem Zaun fest, meine Finger in das Holz gegraben, und meine andere Hand ist unter meinem Kleid, und ich streiche mich, drücke, reibe mich, und ich kann nicht aufhören, ich will nicht aufhören, nicht während Mareike so schreit, nicht während Claire sie so nimmt.

Claire hat Mareike gegen die Wand gedrückt, und ich sehe, wie sie etwas aus der Tasche ihres Bademantels holt, der auf dem Sofa liegt, etwas Schwarzes, Langes, und sie zieht es an, einen Riemen, einen Gurt, und sie positioniert sich hinter Mareike, und Mareike beugt sich weiter vor, die Hände an der Wand, die Beine gespreizt, und Claire greift nach Mareikes Hüfte, und sie drückt vor, langsam, und Mareike wirft den Kopf nach hinten, und ihre graublauen Augen sind weit offen, und sie schreit, ein Schrei, der vom Meer übertönt wird, der aber in meinem Kopf nachklingt, der in meinem Körper vibriert, der meine Hand schneller werden lässt, der meine Finger tiefer presst.

Claire nimmt Mareike von hinten, ihre Hüfte gegen Mareikes Po, jeder Stoß ein Druck, der Mareike gegen die Wand treibt, und Mareike stützt sich ab, die Finger gespreizt auf der kühlen Dielen, und sie schreit bei jedem Stoß, ein Rhythmus, der sich durch die Nacht pulst, der durch die Scheibe bricht, der durch die Hecke dringt, der mich trifft, der in meinen Unterleib sinkt, und ich bewege meine Hand im gleichen Rhythmus, meine Finger auf meiner Klitoris, und ich drücke und reibe und streiche, und mein Atem geht in kurzen, harten Stößen, und ich beiße die Luft an, und ich stoße kleine Laute aus, die ich nicht kontrollieren kann, die aus meiner Kehle kommen, die durch die Nachtluft dringen, die sich mit Mareikes Schreien vermischen.

Mareike sagt etwas, ein Wort, das ich durch die Scheibe nicht lesen kann, aber ich höre es, gedämpft, ein Wort das wie Bitte klingt, wie Mehr, wie Tiefer, und Claire antwortet, laut, deutlich, ihre Stimme klar und scharf: Nimm es, nimm alles, und Mareike schreit, und Claire greift in Mareikes Haare, zieht den Kopf nach hinten, und Mareikes Hals ist gestreckt, die Adern sichtbar unter der Haut, und Claire stößt zu, hart, und Mareike schreit, und ich schaue zu, wie Mareikes Beine zittern, wie ihre Hände an der Wand rutschen, wie Claire sie hält und weiter stößt, und ich merke, dass ich laut atme, dass ich keuche, dass meine Finger nass sind, dass ich mich berühre wie jemand, der nicht mehr anders kann, und ich weiß, dass sie mich hören können, dass meine Laute durch die Nacht zu ihnen dringen, und ich will nicht leise sein, nicht jetzt, nicht während ich zuschaue, wie Mareike genommen wird, wie Claire sie fickt, wie Mareike schreit und zittert und kommt.

Mareikes Körper spannt sich an, ein letztes Mal, und sie schreit, ein langer, gebrochener Schrei, der in einem Wimmern endet, und ihre Beine geben nach, und Claire hält sie fest, drückt sie an sich, und ihre Hände auf Mareikes Brüsten, und Mareike lehnt sich zurück, in Claire, und ich sehe, wie ihr Körper nachbebt, wie ihre Finger sich lösen, wie ihr Atem geht, und Claire küsst ihre Schulter, langsam, sanft, und ich stehe hinter der Hecke, meine Hand zwischen meinen Beinen, mein Atem rau, meine Finger nass, und ich bebe, und ich weiß, dass sie mich gesehen haben, dass sie mich gehört haben, dass ich nicht mehr die unsichtbare Beobachterin bin, dass ich Teil von etwas bin, das über das Fenster und die Hecke und die Nachtluft hinweggeht.

Claire schaut zum Fenster, direkt zu mir, und ich sehe, wie sie lächelt, und sie hebt die Hand, eine kurze Geste, ein Wink oder ein Gruß, und ich weiß nicht, ob ich zurückwinken soll, ob ich gehen soll, ob ich bleiben soll, und ich bleibe stehen, die Hand immer noch unter meinem Kleid, die Finger auf meiner Haut, und die Nachtluft liegt kalt auf meinem Gesicht, und irgendwo hinter mir knarrt eine Diele, und ich drehe mich nicht um, und ich gehe nicht weg, und ich bleibe, wo ich bin, im Schatten, im Geruch von Salz und trockenem Gras und meinem eigenen Schweiß, und ich atme, und die Nacht ist still, bis auf das Rauschen des Meeres und das leise, gedämpfte Lachen, das durch die Scheibe zu mir dringt.



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