Verbotene Blicke, verführerische Spiele (fm:Ehebruch, 21014 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr.big | ||
| Veröffentlicht: Jul 25 2026 | Gesehen / Gelesen: 312 / 280 [90%] | Bewertung Teil: 9.33 (3 Stimmen) |
| Tina nutzt ihre verführerische Kleidung, um Tims Aufmerksamkeit zu erregen, während sie ihre eigenen Fantasien über John und Tim auslebt. Max bemerkt ihre Absichten, aber sie bleibt unbeeindruckt. | ||
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Der Wecker durchbricht die Stille des Schlafzimmers mit einem schrillen, elektronischen Piepen. Max streckt die Hand aus, tastet über den Nachttisch, findet den kleinen schwarzen Knopf und drückt ihn nach unten. Das Geräusch verstummt abrupt. Das Zimmer liegt noch im Halbdunkel, die Vorhänge lassen nur schmale Streifen des frühen Morgenlichts herein.
Tina dreht sich unter der Decke, streckt die Arme über den Kopf, spürt, wie sich ihre Wirbelsäule langsam entrollt. Ihre Finger berühren die Kopfleiste, die kühle Wand. Sie lässt die Arme wieder sinken, rollt sich auf die Seite, öffnet die Augen. Max liegt neben ihr, den Kopf noch im Kissen vergraben, die Augen noch geschlossen. Sie schiebt sich näher, ihre nackte Haut berührt seine Schulter, ihre Lippen finden seinen Mund. Der Kuss ist lang, innig, mit einem leichten Zug ihrer Zähne an seiner Unterlippe. Max murmelt etwas Unverständliches, öffnet die Augen, lächelt sie an.
„Morgen“, sagt er, die Stimme noch rau vom Schlaf.
Tina antwortet nicht, küsst ihn stattdessen noch einmal, tiefer diesmal, ihre Hand gleitet über seine Brust, spürt den Herzschlag unter den Rippen. Dann zieht sie sich zurück, lässt ihn los, sieht ihm nach, wie er sich aufrichtet, die Beine über die Bettkante schwingt, aufsteht. Sein Körper bewegt sich mit der selbstverständlichen Anmut, den sie seit acht Jahren kennt, seit drei Jahren als seine Frau beobachtet. Der Blick bleibt an seiner Rückenmuskulatur hängen, wie sie sich unter der Haut spannt, als er sich streckt.
Max verschwindet im Bad. Die Tür fällt ins Schloss. Tina bleibt allein im Bett, die Decke bis zur Hüfte gezogen, die Luft kühl auf ihrer nackten Haut. Sie starrt an die Decke, sieht das schwache Muster der Raufasertapete, das sie schon tausend Mal betrachtet hat. Ihre Gedanken gleiten davon, treiben zu dem Ort, den sie heute wiedersehen wird. Das Massagestudio. John. Tim.
Ihre Hand bewegt sich unter der Decke, findet ihre Brust, umschließt sie. Die Haut ist warm, weich, die Schwere vertraut. Ihre Finger kneten sanft, drücken zu, lassen los, wiederholen die Bewegung. Die Brustwarze reagiert, wird hart, empfindlich. Sie denkt an Johns Hände, wie sie sich angefühlt haben, professionell und doch nicht professionell, die Finger, die über ihre Wirbelsäule gezeichnet sind, die Handflächen, die zu viel wussten. Sie denkt an Tim, der daneben stand, der gelernt hat, der sie beobachtet hat mit diesen blauen Augen, diesem selbstbewussten Lächeln, das zu jung ist für sein Gesicht.
Das Wasser im Bad läuft. Max duscht. Tina hört die veränderte Akustik, als er die Duschkabine betritt, das Prasseln des Wassers, das gegen die Fliesen schlägt. Ihre Hand bewegt sich schneller, knetet fester, die andere Hand gleitet zur anderen Brust, beide nun im Rhythmus. Sie stellt sich vor, wie Tim sie berührt, seine jungen Hände, unerfahren und doch begierig, lernend, hungrig. Der Gedanke sendet einen Schauer durch ihren Körper, der nichts mit der Temperatur zu tun hat.
Das Wasser verstummt. Die Duschkabine öffnet sich. Tina zieht ihre Hände zurück, lässt sie auf dem Bauch ruhen, atmet tief. Sie hört Max sich abtrocknen, die Schritte auf dem Fliesenboden, die Tür, die sich öffnet. Er kommt ins Schlafzimmer, ein Handtuch um die Hüften, das Haar noch feucht, kleine Wassertropfen auf den Schultern.
„Ich bin fertig“, sagt er. „Die Dusche ist frei.“
Tina nickt, bleibt noch einen Moment liegen, sieht ihm nach, wie er sich anzieht, vor dem Spiegel steht, sich rasiert. Dann steht sie auf, nimmt das Handtuch, das er für sie bereitgelegt hat, und geht ins Bad. Aber sie bleibt nicht bei dem Handtuch stehen. Ihre Hand gleitet zur Schublade von Max’ Nachttisch, öffnet sie, findet das, wonach sie sucht. Der Big King Vibrator, schwer und realistisch in ihrer Hand. Der Womanizer, kompakt, technisch, effizient. Sie nimmt beide, versteckt sie unter dem Handtuch, trägt sie ins Bad.
Die Tür fällt hinter ihr ins Schloss. Sie legt die Sexspielzeuge auf die Waschbeckenablage, geht zuerst zur Toilette, setzt sich, lässt den Morgenurin aus ihrem Körper fließen. Dann steht sie auf, spült, geht zur Dusche, öffnet die Glastür, stellt das Wasser an. Es wird warm, heiß, fast zu heiß. Sie steht darunter, lässt es über ihren Kopf
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