An Sandras Seite (Teil 18): Verführung (fm:Cuckold, 5652 Wörter) [18/18] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: TrustYourWife | ||
| Veröffentlicht: Jul 27 2026 | Gesehen / Gelesen: 131 / 102 [78%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
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Dies ist die Fortsetzung der Geschichte: „An Sandras Seite (Teil 17): Ein Wellness-Samstag“
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Verführung
Als wir die Sauna verließen, sagte keiner von uns etwas. Wir tranken Wasser, standen nebeneinander, tauschten liebevolle Blicke voller gegenseitigem Einverständnis. Es fühlte sich leicht an. Unkompliziert. So, als hätte dieser Tag keine Richtung, sondern nur Stationen.
Der Ruheraum war kühl im Vergleich zur Hitze der Sauna. Gedämpftes Licht, gleichmäßiges Atmen irgendwo im Raum, das leise Rascheln von Handtüchern. Wir legten uns auf zwei nebeneinanderstehende Liegen. Sandra drehte sich leicht auf die Seite, zog den Bademantel über ihre Schultern. Ich schloss die Augen.
In mir war es endlich still. Angenehm still. Die Hitze hatte alles verlangsamt, selbst meine Gedanken. Ich spürte mein Herz, ruhig und gleichmäßig. Meine Haut kühlte langsam ab. Wenn überhaupt, dann war da nur ein sanftes Nachklingen der Nähe – nichts mehr, das sich formen wollte, nichts, das nach Bildern verlangte. Ruhe. Endlich Ruhe.
Ich weiß nicht, wie lange wir dort lagen. Zeit verlor im Ruheraum ihre Konturen. Irgendwann hörte ich, wie Sandra sich bewegte. Das leise Geräusch des Stoffes, als sie sich aufsetzte. Ich öffnete die Augen.
Sie saß aufrecht, den Blick irgendwohin gerichtet, auf nichts Konkretes. Ihr Gesicht war ruhig und gesammelt, bei sich. Sie griff nach ihrem Glas, trank einen Schluck, stellte es wieder ab. Dann sah sie zu mir herüber.
Der Blick dauerte nicht lange. Kein Lächeln. Keine Aufforderung. Aber auch keine Gleichgültigkeit. Etwas Prüfendes lag darin, ohne dass ich hätte sagen können, was geprüft wurde.
„Komm“, sagte sie schließlich leise.
Nur dieses eine Wort.
Ich richtete mich auf, noch ein wenig träge, und folgte ihr. Kein Teil von mir wusste, wohin genau. Ich nahm es einfach hin. So wie man in solchen Momenten Dinge hinnimmt, ohne sie zu hinterfragen.
Die dunkle Sauna lag still vor uns, als wir eintraten. Kein Stimmengewirr, kein Rascheln, nur dieses tiefe, ruhige Atmen des Raumes. Das Holz war fast schwarz, die Beleuchtung so gedämpft, dass alles weich wirkte, entgrenzt. Ein Ort, der Nähe nicht nur erlaubte, sondern verlangte.
Sandra blieb einen Moment stehen, ließ den Blick schweifen, als würde sie prüfen, ob der Raum geeignet war. Dann nickte sie leicht.
„Gut“, sagte sie leise. „Ganz für uns.“
Ich setzte mich auf die Bank. Die Dunkelheit und das Holzaroma hatten meinen Körper schwer gemacht, und zugleich eigentümlich gespannt. Sandra trat vor mich, sah mich an, lange genug, dass ich unter ihrem Blick beinahe nervös wurde. Dann drehte sie sich um und ließ sich langsam rücklings auf meinen Schoß sinken. Nicht stürmisch. Bewusst.
Ihre Bewegung und die Schwere in mir erzeugten einen fast rauschhaften Zustand, in dem ich fühlte, wie mein Körper instinktiv mehr wollte. Sie setzte sich so, dass sie mich spürte – aber mich nicht einließ. Zwischen ihren geöffneten Beinen nahm sie mich auf, ließ mich dort liegen, wo Nähe fühlbar war, ohne sich ganz zu geben. Ein Reiben, kein Verschmelzen. Ein Versprechen ohne Erfüllung.
Ich zog scharf die Luft ein.
Sie wusste es. Natürlich wusste sie es.
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