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Brave Ehefrau auf Abwegen (fm:Ehebruch, 7874 Wörter)

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Veröffentlicht: Jul 27 2026 Gesehen / Gelesen: 530 / 457 [86%] Bewertung Geschichte: 9.50 (2 Stimmen)
Kathrin, brave und frustrierte Ehefrau, wird durch den neuen Kassenwart verführt und hat den Sex Ihres Lebens

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Kathrin bemerkte, dass er aufmerksam war. Nicht aufdringlich. Er bestellte keinen zweiten Kaffee, bevor er sie gefragt hatte, ob sie noch etwas wollte. Als sie erwähnte, dass sie Kaffee lieber schwarz trank, bestellte er beim nächsten Treffen automatisch denselben für sie. Kleine Dinge. Dinge, die zu Hause längst niemand mehr tat.

Sie trafen sich in den folgenden Wochen mehrmals. Immer auf neutralem Boden. Einmal im Café, einmal in der Stadtbibliothek im ruhigen Arbeitsbereich, einmal kurz in einem italienischen Restaurant in der Nähe des Parks, weil beide ohnehin in der Gegend waren. Die Gespräche blieben sachlich. Fördergelder, Sponsoren, die Frage, ob man für das Sommerfest wieder denselben Caterer nehmen sollte. Zwischendurch gab es Pausen, in denen sie einfach nur saßen und auf die Papiere schauten. Manchmal lächelte er über eine trockene Bemerkung von ihr. Sein Lachen war leise und warm. Die langen blonden Haare fielen ihm dabei ein Stück ins Gesicht, und er strich sie mit einer unwillkürlichen Bewegung zurück.

Irgendwann in diesen Wochen waren sie zum Du übergegangen. Es war beiläufig passiert, ohne große Absprache. Einfach so.

Kathrin fing an, diese Termine anders wahrzunehmen als die üblichen Verpflichtungen. Sie achtete darauf, pünktlich zu sein. Und sie merkte, dass sie nach den Treffen länger brauchte, um wieder in den Alltag zurückzufinden.

Zu Hause blieb alles wie immer. Der Mann kam spät, aß, setzte sich kurz aufs Sofa, schlief ein. Die Kinder waren in ihren Zimmern. Kathrin räumte die Küche auf, faltete Wäsche, beantwortete Nachrichten in der Eltern-WhatsApp-Gruppe. Abends lag sie neben ihrem Mann und starrte an die Decke. Manchmal dachte sie an Markus’ Stimme, an die Art, wie er die Unterlagen ordnete, an den kurzen Moment, in dem sein Ärmel ihren berührt hatte, als sie nebeneinander in der Bibliothek saßen. Nichts weiter. Nur ein Streifen Stoff. Trotzdem blieb der Gedanke hängen.

Sie sagte sich, dass es nichts bedeutete. Dass sie einfach nur jemanden getroffen hatte, der freundlich und aufmerksam war. Dass die Langeweile sie empfindlicher gemacht hatte. Dass das hier rein dienstlich blieb.

Und doch schaute sie im Kalender schon nach dem nächsten möglichen Termin.

Das nächste Treffen schlug sie selbst vor.

Es war Mitte Juli, die Luft stand schon am Vormittag schwer und heiß über der Stadt. Die Schule war leer, die meisten Familien im Urlaub oder zumindest außer Haus. Kathrin schrieb Markus eine kurze Nachricht: Ob sie diesmal bei ihr treffen könnten. Der Konferenzraum sei ohnehin geschlossen, und zu Hause habe sie alles ruhig. Ihr Mann arbeite den ganzen Tag – er war unterwegs, Termine, Besprechungen, wie so oft. Die Kinder waren bei Freunden. Es sei also ungestört.

Markus antwortete nach einer Weile: „Wenn es für dich passt – gerne. Ich kann gegen zwei da sein.“

Sie wusste nicht genau, warum sie an diesem Morgen den Bikini anzog.

Sie hatten einen Pool, ja. Aber es war ein Arbeitstreffen. Trotzdem griff sie in die Schublade, nahm den schlichten dunklen Bikini heraus, den sie seit dem Frühjahr kaum getragen hatte, und zog ihn an. Darüber ein leichtes Sommerkleid. Nichts Auffälliges. Nur der Stoff lag dünner auf der Haut als sonst. Danach stellte sie eine Bowle an – Weißwein, etwas Sekt, Pfirsiche, Minze. Sie stellte die Schüssel in den Kühlschrank und sagte sich, es sei wegen der Hitze. Mehr nicht.

Als es klingelte, war sie für einen Moment unruhig.

Sie öffnete die Tür. Markus stand da in einem hellen Hemd, die langen blonden Haare wieder zum Zopf gebunden, eine schmale Tasche über der Schulter. Er lächelte höflich.

„Hallo, Kathrin.“

„Hallo. Komm rein.“

Er trat ein, blieb einen Moment im Flur stehen und schaute sich um. „Schönes Haus“, sagte er einfach. Nicht übertrieben, nur sachlich anerkennend. Sie führte ihn durch den Wohnbereich auf die Terrasse. Die Sonnenschirme waren aufgespannt, der Pool lag still und blau in der Nachmittagshitze.

Markus blieb am Geländer stehen. „Toller Pool“, sagte er. „Bei dem Wetter fast eine Sünde, ihn nicht zu benutzen.“

Sie lächelte knapp. „Ja. Kommt selten vor, dass er so leer ist.“

Dann setzten sie sich an den Gartentisch im Schatten. Die Unterlagen kamen raus, der Laptop, die Ordner. Zwei Stunden lang sprachen sie über Zahlen, über ausstehende Förderanträge, über die Frage, ob man für das nächste Schuljahr eine neue Website brauchte. Die Hitze lag schwer über allem. Ab und zu trank Markus Wasser aus der Flasche, die er mitgebracht hatte. Kathrin spürte den Bikini unter dem Kleid, jedes Mal wenn sie sich bewegte. Sie sagte nichts dazu.

Nach etwa zwei Stunden lehnte sie sich zurück.

„Sollen wir eine Pause machen?“

Markus nickte. „Gerne. Die Konzentration lässt nach bei der Wärme.“

Er schaute zum Pool hinüber, dann zu ihr. Seine Stimme blieb ruhig, fast beiläufig:

„Wir können uns ja kurz im Pool erfrischen. Du hast ja schon den Bikini an.“

Kathrin spürte, wie etwas in ihr stockte.

Sie war einen Moment perplex – obwohl sie es irgendwie vorausgesehen hatte. Natürlich hatte sie es vorausgesehen. Sonst hätte sie den Bikini nicht angezogen. Trotzdem traf der Satz sie unvorbereitet, als hätte er etwas ausgesprochen, das sie selbst noch nicht ganz zugeben wollte.

Sie stand auf, etwas zu schnell.

„Ich hole uns was zu trinken“, sagte sie. „Und… ich kann dir gerne eine Badehose von meinem Mann holen, falls du magst.“

Markus schaute sie an. Sein Ausdruck war nicht lesbar. Nur aufmerksam.

Sie ging schon Richtung Haus, bevor er antworten konnte.

Als sie mit der Bowle und der Badehose zurückkam, war Markus bereits im Pool.

Er stand etwa hüfttief im Wasser, die langen blonden Haare waren feucht und hingen ihm offen über die Schultern. Er war nackt. Komplett. Das Wasser glänzte auf seiner Haut, und er drehte sich halb zu ihr um, als er sie kommen hörte. Ganz locker, als wäre das die normalste Sache der Welt.

Kathrin blieb einen Moment stehen.

Sie spürte, wie ihr das Blut ins Gesicht stieg. Rot. Deutlich. Gleichzeitig prickelte es irgendwo tief in ihr, ein feines, unruhiges Ziehen, das sie nicht einordnen wollte. Sie ging zum Tisch, stellte die Bowle ab und schenkte erst einmal geschäftig zwei Gläser ein. Die Bewegung gab ihr etwas Halt.

„Hier“, sagte sie und stellte eines der Gläser an den Beckenrand. Dann hielt sie die Badehose hoch. „Ich hab dir eine mitgebracht.“

Markus schaute kurz darauf, dann zu ihr.

„Brauch ich nicht“, sagte er ruhig. „Sind alle erwachsen.“

Er nahm das Glas, trank einen Schluck und schaute sie weiter an.

„Komm doch rein.“

Kathrin schüttelte den Kopf, aber nicht sehr überzeugt.

„Hoffentlich haben dich die Nachbarn nicht gesehen.“

Er zuckte nur leicht mit den Schultern und lächelte. Nichts Unverschämtes. Eher ruhig, fast amüsiert.

Sie zögerte noch einen Moment. Dann zog sie das Sommerkleid über den Kopf und legte es über einen der Stühle. Darunter der dunkle Bikini. Sie nahm ihr Glas und die Bowle mit, stieg die flachen Stufen hinunter ins Wasser. Die Hitze des Tages wich der kühlen Nässe. Sie stellte die Bowle auf die eingelassene Ablage am Rand und blieb ihm gegenüber stehen, das Wasser reichte ihr bis zur Brust.

Die Bowle war sehr stark geraten.

Sie merkte es beim zweiten Schluck. Der Wein und der Sekt legten sich warm in den Magen, und die Hitze des Nachmittags tat ein Übriges. Ihr Kopf wurde ein Stück leichter.

Das Gespräch wurde lockerer.

Markus blieb nackt, machte keine Anstalten, sich die Badehose anzuziehen. Er lehnte mit dem Rücken an der Beckenwand, die Arme auf dem Rand, und redete über dies und das – den Förderverein, eine dumme Geschichte mit einem Sponsorenvertrag, das Wetter. Zwischendurch lachte er leise über etwas, das sie gesagt hatte. Die langen nassen Haare klebten ihm an den Schultern und am Nacken.

Nach einer Weile hob er sein leeres Glas.

„Noch was von der Bowle?“

Er setzte schon an, aus dem Wasser zu steigen.

„Ich hol schnell nach.“

Kathrin schüttelte heftig den Kopf.

„Oh Gott, nein. Die Nachbarn.“

Sie griff selbst nach der Schüssel, schenkte nach und reichte ihm das Glas hinüber. Dabei achtete sie darauf, den Blick nicht zu tief sinken zu lassen. Das Prickeln in ihr war stärker geworden. Die Bowle tat das Ihre.

Sie blieb im Wasser, ihm gegenüber, und trank.

Die Bowle tat ihre Wirkung.

Nach dem dritten Glas war Kathrin leicht angetrunken. Nicht betrunken, nur weicher in den Bewegungen, die Gedanken etwas langsamer und gleichzeitig unruhiger. Das Wasser war angenehm kühl, die Nachmittagssonne lag noch warm auf den Schultern. Irgendwann hatten sie sich ein Stück näher zusammengerückt. Nicht absichtlich, es war einfach passiert. Die Unterhaltung floss leichter, mit längeren Pausen, in denen sie sich nur ansahen.

Markus lehnte immer noch nackt an der Beckenwand, die nassen blonden Haare klebten ihm am Nacken. Plötzlich sagte er, halb nachdenklich, halb amüsiert:

„Ist schon komisch. Ich nackt, du nicht.“

Kathrin spürte wieder dieses Prickeln, stärker jetzt.

„Dann zieh doch die Badehose an“, erwiderte sie und deutete mit dem Kinn zu dem Bündel Stoff, das immer noch unberührt auf dem Tisch lag.

Er lachte leise.

„Oder du ziehst den Bikini aus.“

Rumms.

Der Satz traf sie mitten im Körper. Nach außen zeigte sie Empörung – ein kurzes Hochziehen der Augenbrauen, ein „Markus…“ in einem Ton, der tadelnd klingen sollte. Innen arbeitete es. Ein heißes, unruhiges Ziehen, das sich von irgendwo tief unten ausbreitete. Sie hätte es gerne getan. In diesem Moment, mit dem Alkohol im Blut und dem nackten Mann vor sich, hätte sie den Bikini am liebsten einfach abgestreift und das Wasser über ihre bloße Haut laufen lassen. Aber sie tat es nicht.

Stattdessen griff sie nach der inzwischen halb leeren Bowle-Schüssel.

„Ich hol noch was.“

Sie stieg aus dem Pool, das Wasser tropfte von ihr, und ging Richtung Haus, ohne sich umzudrehen. Das Prickeln ging mit ihr mit.

Als sie mit der nachgefüllten Bowle zurückkam und die Stufen hinunterstieg, schaute Markus sie länger als nötig an, den Blick offen und ruhig. Als sie die Bowle abgestellt hatte und sich ihm wieder zugewandt hatte, sagte er nichts sofort. Er trank erst einen Schluck, setzte das Glas ab und schaute sie weiter an.

„Weißt du“, begann er dann langsam, „ich würde dich unheimlich gerne ohne den Bikini sehen.“

Kathrin spürte, wie etwas in ihr zuckte.

Sie lachte kurz, unsicher. „Markus…“

„Ernsthaft“, sagte er. Seine Stimme blieb leise, ohne Druck. „Du bist so sexy. Das meine ich ernst.“

Der Satz setzte sich in ihr fest.

Sofort meldete sich die alte Stimme: zu fett, trotz der abgenommenen Kilos, trotz 74 bei 1,77. Der Körper, den sie seit Jahren vor allem als funktionierend und irgendwie ausreichend betrachtet hatte, aber nicht als etwas, das jemand so anschauen würde. Gleichzeitig schmeichelte es ihr. Deutlich. Es war lange her, dass jemand so etwas gesagt hatte – und noch länger her, dass es sie wirklich erreichte.

Sie schüttelte den Kopf, aber lächelte dabei.

„Du bist betrunken.“

„Nur ein bisschen“, gab er zu. „Und du auch. Aber das ändert nichts daran, dass ich’s ernst meine.“

Er rutschte ein Stück näher, immer noch nackt, das Wasser glänzte auf seiner Haut. Die langen blonden Haare klebten ihm nass am Nacken.

„Du hast den Bikini extra angezogen heute. Das war kein Zufall.“

Kathrin spürte, wie ihr das Gesicht warm wurde.

„Das war wegen der Hitze.“

„Mhm.“ Er lächelte nur. „Und trotzdem stehst du jetzt hier und überlegst.“

Sie griff nach ihrem Glas, trank einen großen Schluck, nur um etwas mit den Händen zu tun. Das Prickeln in ihr war stärker geworden. Sie hätte am liebsten einfach ja gesagt. Gleichzeitig hielt sie sich zurück, aus Gewohnheit, aus dem Gefühl heraus, dass das hier eine Grenze war, die man nicht so einfach überschritt.

„Zieh du erst mal die Badehose an“, versuchte sie es noch einmal.

Er schüttelte den Kopf.

„Nein. Ich bleib so. Und du kannst den Bikini anbehalten, wenn du willst. Ich zwing dich zu nichts.“

Er machte eine kleine Pause. „Aber ich würde dich wirklich gerne sehen. Ohne.“

Sie schwieg eine ganze Weile.

Das Wasser plätscherte leise, irgendwo in der Nachbarschaft lachte jemand, weit weg. Kathrin spürte den Alkohol, die Hitze, seinen Blick. Alles zusammen. Schließlich sagte sie, leiser als vorher:

„Okay. Aber nur das Oberteil.“

Sie griff hinter den Rücken, löste den Verschluss, streifte die Träger von den Schultern und zog das Bikini-Oberteil unter Wasser aus. Das nasse Stück Stoff legte sie an den Beckenrand. Sie blieb tief im Wasser, die Arme vor der Brust verschränkt, sodass er nichts sehen konnte. Nur die nackten Schultern und den Ansatz des Schlüsselbeins ragten heraus.

Markus lächelte. Nicht triumphierend. Eher ruhig, fast zärtlich.

Dann begann er, sie nasszuspritzen. Erst vorsichtig, mit der flachen Hand, dann gezielter. Das Wasser spritzte ihr ins Gesicht. Sie wehrte sich lachend – und musste dafür die Arme von der Brust nehmen. In dem Moment, als sie zurückspritzte, war sie für einen Augenblick ungeschützt. Er sah sie. Kurz nur, bevor sie die Arme wieder hob, aber er sah sie.

Er kam näher, immer noch nackt. Es wurde albern. Plötzlich richtig albern. Zwei Erwachsene im Pool, die sich gegenseitig nass machten wie Teenager, während die Bowle am Rand stand und die Nachmittagssonne immer tiefer sank.

Kathrin lachte, schob nasse Strähnen aus dem Gesicht und spürte gleichzeitig, wie das Prickeln in ihr nicht nachließ. Im Gegenteil. Und sie wusste, dass er gesehen hatte.

Er kam noch näher.

Direkt vor ihr. So nah, dass sie seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte. Das Wasser bewegte sich nur noch ganz leicht zwischen ihnen. Markus schaute sie an, die nassen blonden Haare fielen ihm ins Gesicht, und sagte leise, fast nur für sie:

„Bitte. Zieh das Höschen aus.“

Kathrin wurde rot.

Nicht nur im Gesicht – es stieg ihr heiß den ganzen Körper hoch. Ein plötzliches, intensives Gefühl, das sich mit dem Prickeln vermischte, das schon die ganze Zeit in ihr gearbeitet hatte. Gleichzeitig schoss der Gedanke durch ihren Kopf: Das kann sie doch nicht. Nicht als Ehefrau. Nicht hier, nicht mit ihm, nicht so.

Er hielt ihren Blick.

„Du bist so sexy“, sagte er nur.

Sie schaute verstohlen nach unten.

Nur kurz. Sah ihn nackt vor sich, im Wasser, nah. Dann wieder hoch, zu seinem Gesicht. Ihr Herz pochte so laut, dass sie Angst hatte, er könnte es hören.

„Mach es“, murmelte er. „Du willst doch.“

Er nahm ihre Hand. Nicht grob, nur fest genug, dass sie spürte, er meinte es ernst. Seine Finger waren warm, trotz des Wassers. Einen Moment lang hielt er sie einfach nur. Dann ließ er los.

Kathrin atmete einmal tief durch.

Die Bowle, die Hitze, sein Blick, die Tatsache, dass er sie schon gesehen hatte – alles drängte zusammen. Mit zitternden Fingern griff sie unter Wasser an die Seiten des Bikini-Höschens, schob es über die Hüften und streifte es an den Beinen hinunter. Sie angelte es mit dem Fuß hoch, legte das nasse Stück Stoff neben das Oberteil an den Rand.

Jetzt standen sie beide nackt im Pool.

Für einen Moment war da nur das leise Plätschern des Wassers und ihr eigener Atem. Dann kamen die Gedanken an die Nachbarn zurück. Scharf und plötzlich. Ob jemand über den Zaun schauen konnte. Ob jemand etwas gesehen hatte. Ob die nassen Bikini-Teile am Rand auffielen.

Sie blieb trotzdem stehen.

Ihm gegenüber. Nackt. Das Wasser reichte ihr bis zur Brust, aber sie wusste, dass es nicht viel verdeckte, wenn sie sich bewegte.

Er nahm ihre Hände.

Langsam, aber bestimmt. Seine Finger schlossen sich um ihre, zogen sie näher, bis kaum noch Wasser zwischen ihren Körpern war. Kathrin spürte ihn sofort – den warmen, schon halb harten Schwanz, der gegen ihren Unterbauch drückte. Ein klarer, unmissverständlicher Kontakt. Markus schob sie behutsam rückwärts, Schritt für Schritt, bis ihr Rücken gegen den kühlen Beckenrand stieß. Das Wasser schwappte leise gegen die Fliesen. Er ließ ihre Hände los, legte stattdessen seine eigenen an ihre Hüften, umfasste sie fest, die Daumen strichen langsam über die nasse Haut, kreisten, streichelten, als würde er sie erst jetzt richtig spüren wollen.

Kathrin atmete flach.

In ihrem Kopf raste es.

Das darfst du nicht. Du bist verheiratet. Du hast zwei Kinder. Das hier ist der Kassenwart vom Förderverein, kein Fremder aus einer anderen Stadt, sondern jemand, den du nächste Woche wiedersehen wirst. Die Nachbarn könnten…

Aber gleichzeitig war da dieses andere Gefühl, das seit Stunden unter der Oberfläche gearbeitet hatte und jetzt mit voller Kraft nach oben drängte. Das Prickeln, das Ziehen, die Tatsache, dass sie nackt vor ihm stand und er sie ansah, als wäre sie etwas Begehrenswertes.

Dann küsste er sie.

Der erste Kontakt seiner Lippen war noch relativ beherrscht – warm, fest, fragend. Aber in dem Moment, in dem sie nicht zurückwich, sondern den Mund öffnete, kippte alles.

Bang.

Etwas in ihr gab nach. Nicht langsam, nicht Stück für Stück, sondern auf einmal. Die letzten Reste von Widerstand, die Stimme, die „Ehefrau“ und „verboten“ und „was, wenn…“ flüsterte, wurden von einer Welle aus Verlangen einfach weggespült. Sie erwiderte den Kuss heftig, fast gierig, ihre Hände fuhren in seine nassen blonden Haare, krallten sich hinein, zogen ihn näher. Ihre Zungen trafen sich, der Kuss wurde tiefer, nasser, drängender. Sie hörte sich selbst leise stöhnen, mitten in den Kuss hinein, und hasste sich einen Moment lang dafür – und wollte gleichzeitig, dass er nie aufhörte.

Sie spürte, wie er gegen sie härter wurde.

Sein Schwanz richtete sich vollständig auf, drückte fest und warm gegen ihren Bauch, glitt bei jeder kleinen Bewegung an ihrer Haut entlang. Das Wasser machte alles gleitender, direkter. Wenn sie nicht im Pool gewesen wäre, wäre sie längst tropfnass gewesen vor Erregung. So spürte sie nur das kühle Wasser und darunter dieses heiße, pochende Verlangen, das sich zwischen ihren Beinen zusammenzog und mit jedem Kuss stärker wurde.

Die Nachbarn.

Der Gedanke blitzte noch einmal auf – scharf, schuldbewusst – und verpuffte dann. Egal. In diesem Moment war alles egal. Nur er, nur der Kuss, nur der harte Schwanz, der gegen sie drückte, und die Tatsache, dass sie sich zum ersten Mal seit Jahren wieder wirklich begehrt fühlte.

All die Frustration der letzten Jahre fiel von ihr ab.

Die kurzen, einseitigen Nummern im Dunkeln. Das Nicht-Kommen. Die Langeweile. Die ständige, dumpfe Leere. Es war weg, zumindest in diesem Augenblick. Sie wollte. Sie war bereit. Der Körper hatte längst entschieden.

Markus löste den Kuss nur knapp, seine Lippen wanderten über ihren Kiefer, den Hals hinauf, bis zu ihrem Ohr. Sein Atem war heiß, unregelmäßig, als er ganz nah flüsterte:

„Ich will dich jetzt.“

Einen Moment lang sagte sie nichts.

Dann kam noch einmal ein Funke Verstand durch. Schwach, aber da. Sie atmete zittrig aus und flüsterte zurück, die Stirn gegen seine gelehnt:

„Nicht hier draußen.“

Sie nahm seine Hand.

Fest, entschlossen. Gemeinsam stiegen sie nackt aus dem Pool. Das Wasser tropfte von ihren Körpern auf die warmen Fliesen. Kathrin griff nach einem der Handtücher, die über den Liegestühlen lagen, und trocknete sich hastig ab – Schultern, Brust, Bauch, zwischen den Beinen. Markus tat dasselbe, die langen blonden Haare klebten ihm nass am Rücken. Kein Wort. Nur Blicke und der Geräusch des Stoffs auf nasser Haut.

Dann gingen sie ins Haus.

Kaum war die Terrassentür hinter ihnen geschlossen, übernahm er die Initiative. Er zog sie an sich, küsste sie weiter – tiefer, fordernder als draußen. Seine Hände streichelten ihren Rücken hinunter, über den Po, die Seiten ihrer Brüste, den Bauch. Kathrin erwiderte jeden Kuss, ihre Finger fuhren über seine nackte Brust, die Schultern, in die nassen Haare. Er führte sie rückwärts durch den Wohnbereich, ohne den Mund von ihr zu lassen, bis sie am großen Esstisch ankamen.

Dem Tisch, an dem sie morgens und abends gemeinsam aßen.

Mit dem Mann. Mit den Kindern.

Markus löste den Kuss nur kurz, legte die Hände an ihre Hüften und hob sie leicht an. Sie setzte sich auf die Tischkante. Er schob sie weiter nach hinten, bis sie mit dem Rücken flach auf der Holzplatte lag. Die kühle Oberfläche unter ihrer nackten Haut. Sowas hatte sie zuletzt gemacht, bevor die Kinder da waren. Vor fünfzehn, sechzehn Jahren. Jetzt lag sie nackt auf genau diesem Tisch, die Beine noch halb über die Kante hängend, und sah zu, wie Markus sich zwischen sie stellte.

Er kniete sich hin.

Ohne Eile. Seine Hände legten sich auf ihre Oberschenkel, strichen langsam die Innenseiten hinauf, drückten sie behutsam auseinander. Kathrin atmete zitternd aus. Sie spürte seinen warmen Atem zuerst – direkt an ihrer Scham, an den feuchten Schamlippen, die sich schon leicht geöffnet hatten. Dann kam seine Zunge.

Er begann ganz außen.

Langsame, breite Bahnen von unten nach oben, die ganze Spalte entlang, ohne sofort den Kitzler zu berühren. Einmal, zweimal, dreimal. Kathrin zuckte bei jeder Berührung. Die Zunge war heiß, nass, geschickt. Er leckte die äußeren Lippen, saugte sanft an ihnen, ließ die Zunge zwischen sie gleiten und tiefer in die feuchte Spalte. Sie war nasser, als sie gedacht hatte – die Erregung der letzten Stunden hatte sich gestaut, und jetzt, da er sie berührte, floss es.

Markus stöhnte leise, als er ihren Geschmack wahrnahm.

Das Geräusch ging ihr durch Mark und Bein. Er wurde gründlicher. Die Zunge kreiste jetzt enger, näherte sich dem Kitzler, streifte ihn einmal nur leicht – Kathrin keuchte auf – und wich wieder aus. Er leckte tiefer, schob die Spitze der Zunge in sie hinein, so weit er konnte, stieß leicht vor und zurück, während seine Hände ihre Oberschenkel festhielten und weiter auseinanderspreizten.

Dann konzentrierte er sich auf den Kitzler.

Zuerst nur mit der Spitze der Zunge – kurze, schnelle Kreise, dann flache, langsame Bahnen darüber. Er saugte ihn zwischen die Lippen, ließ ihn wieder los, leckte von unten nach oben, drückte fest und gleichmäßig. Kathrin griff nach hinten, suchte Halt an der Tischkante, die Finger krallten sich ins Holz. Ihre Hüften begannen sich zu bewegen, unwillkürlich, sie drückte sich ihm entgegen. Er reagierte sofort, legte eine Hand flach auf ihren Unterbauch, hielt sie sanft fest, während die andere unter ihren Po griff und sie noch ein Stück näher an seinen Mund zog.

Er variierte das Tempo.

Mal langsam und druckvoll, mal schnell und flatternd. Zwischendurch schob er einen Finger in sie – nur einen, tief, und krümmte ihn nach oben, während die Zunge weiter am Kitzler arbeitete. Kathrin stöhnte laut auf. Der Finger fand den Punkt in ihr, rieb ihn in kurzen, gezielten Bewegungen, und die Zunge saugte gleichzeitig rhythmisch. Es war zu viel und genau richtig zugleich.

Sie war erregt wie seit Ewigkeiten nicht.

Nicht einmal in den ersten Jahren der Ehe war es so intensiv gewesen. Die Frustration der letzten Jahre – die kurzen Nummern, das Nicht-Kommen, das Gefühl, nur Funktion zu sein – fiel mit jedem Strich seiner Zunge weiter von ihr ab. Ihr ganzer Körper war auf diesen einen Punkt konzentriert. Die Oberschenkel zitterten, der Bauch spannte sich, sie hörte sich selbst stöhnen und keuchen, ohne es kontrollieren zu können.

Markus ließ nicht nach.

Er leckte, saugte, stieß mit dem Finger, nahm den zweiten dazu, dehnte sie leicht, während die Zunge unermüdlich über den geschwollenen Kitzler glitt. Kathrin spürte, wie sich die Erregung zusammenzog, heiß und drängend, tiefer und tiefer. Die Wellen kamen näher. Sie presste die Fersen gegen die Tischkante, den Kopf in den Nacken, die Augen geschlossen.

Er merkte es.

Seine Bewegungen wurden gezielter, fester, schneller. Die Zunge flatterte jetzt direkt über dem empfindlichsten Punkt, die Finger stießen in demselben Rhythmus in sie hinein und krümmten sich. Kathrin kam.

Der Orgasmus riss sie mit einer Heftigkeit, die sie nicht erwartet hatte. Ihr ganzer Körper spannte sich an, die Innenseiten zuckten um seine Finger, sie stöhnte laut und ungehemmt, während die Wellen sich durch sie hindurchzogen – eine nach der anderen, länger und intensiver als alles, was sie seit Jahren gespürt hatte. Markus leckte sie weiter, weicher jetzt, aber ohne aufzuhören, bis die letzten Zuckungen abgeklungen waren und sie zitternd und atemlos auf dem Tisch lag.

Er küsste die Innenseite ihres Oberschenkels, dann den anderen, und schaute zu ihr hoch. Die langen blonden Haare fielen ihm nass ins Gesicht, sein Mund glänzte feucht von ihr.

Kathrin atmete schwer.

Der Esstisch unter ihrem nackten Rücken. Der Mann, der gleich zwischen ihren Beinen kniete. Und das absolute, überwältigende Gefühl, zum ersten Mal seit ewiger Zeit richtig und vollständig gekommen zu sein.

Sie richtete sich langsam auf dem Tisch auf.

Die Beine zitterten noch, der Orgasmus klang in Wellen nach. Markus kniete immer noch zwischen ihnen, die Lippen feucht von ihr, und schaute sie an. Sie griff nach seinen Schultern, zog ihn hoch, küsste ihn und schmeckte sich selbst auf seiner Zunge. Der Kuss war gierig, dankbar, und gleichzeitig fordernd.

„Jetzt du“, flüsterte sie gegen seinen Mund.

Sie stand auf, nahm seine Hand und führte ihn vom Esstisch weg, durch den Wohnbereich, direkt zu dem großen, dunklen Sessel.

Dem Sessel, in dem ihr Mann abends immer saß. Fernseher, Zeitung, manchmal ein Glas Wein. Der Platz, der seit Jahren nur ihm gehörte.

Kathrin drehte Markus, bis er vor dem Sessel stand, und drückte ihn leicht nach hinten. Er setzte sich. Nackt, der Schwanz steif und glänzend vor ihr. Sie kniete sich zwischen seine Beine auf den Teppich.

Seit den Kindern hatte sie das nicht mehr gemacht.

Eigentlich schon länger. Irgendwann war es eingeschlafen, und sie hatte es nie wieder angefangen. Es war ihre Schuld gewesen – die Müdigkeit, die fehlende Lust, das Gefühl, dass es ohnehin nur um ihn ging. Jetzt kniete sie hier, vor einem anderen Mann, in genau diesem Sessel, und spürte, wie die alte Sicherheit langsam zurückkam.

Sie fasste ihn an.

Die Hand schloss sich um den Schaft, warm, hart, die Haut seidig über der festen Erektion. Sie strich einmal langsam von der Wurzel bis zur Eichel, spürte, wie er zuckte. Dann beugte sie sich vor und legte die Lippen an die Spitze.

Der erste Kontakt war vorsichtig.

Sie küsste die Eichel, ließ die Zunge darüber kreisen, schmeckte den leichten, salzigen Tropfen, der schon austrat. Markus stöhnte leise, die Hände legten sich in ihre Haare, ohne zu drücken. Kathrin öffnete den Mund weiter und nahm ihn auf – nur die Spitze zuerst, saugte sanft, ließ die Zunge darunter spielen. Dann tiefer. Zentimeter für Zentimeter schob sie ihn zwischen die Lippen, bis er gegen den Gaumen stieß.

Ihre Gedanken rasten und wurden gleichzeitig ruhiger.

Das ist der Sessel von meinem Mann. Ich knie hier nackt und habe einen anderen Schwanz im Mund. Und es fühlt sich richtig an. Besser als richtig. Es fühlt sich an, als hätte ich das jahrelang vermisst, ohne es zu merken.

Sie wurde sicherer.

Der Rhythmus kam zurück, als hätte ihr Körper ihn nie vergessen. Sie nahm ihn tiefer, ließ ihn fast bis zum Anschlag gleiten, zog sich zurück, saugte an der Eichel, leckte den Schaft entlang, von unten nach oben, und nahm ihn wieder in den Mund. Speichel lief ihr über die Lippen und tropfte auf seine Hoden. Sie fasste ihn mit der freien Hand an der Basis, strich im gleichen Takt, während der Mund unermüdlich arbeitete.

Markus stöhnte tiefer.

Die Finger in ihren Haaren spannten sich an, aber er drückte nicht. Er ließ sie machen. Kathrin spürte, wie er noch härter wurde, die Adern unter der Haut deutlicher. Sie nahm ihn so tief sie konnte, schluckte um die Eichel herum, spürte den Würgereiz und überwand ihn, blieb einen Moment ganz unten, bevor sie sich wieder hob und heftig an der Spitze saugte.

Ihre eigene Erregung kehrte zurück.

Zwischen den Beinen pochte es wieder, feucht und drängend, obwohl sie gerade erst gekommen war. Sie leckte seine Hoden, saugte einen nach dem anderen vorsichtig in den Mund, während die Hand weiter den Schaft wichste. Dann zurück zum Schwanz, tiefer, schneller, speichelnd, schmatzend. Die Geräusche waren laut im stillen Wohnzimmer. Sie hörte sich selbst – und es erregte sie noch mehr.

Markus atmete schwer.

Seine Hüften zuckten unkontrolliert nach oben, einmal, zweimal. Kathrin spürte, dass er nah war. Die Eichel schwoll in ihrem Mund, der Geschmack wurde intensiver. Sie verlangsamte absichtlich, saugte nur noch sanft, strich mit der Zunge lange Bahnen über die Unterseite, hielt ihn genau an dem Punkt, an dem er kurz davor war, aber nicht darüber.

Er stöhnte ihren Namen.

Die Hand in ihren Haaren zitterte.

Kathrin ließ ihn aus dem Mund gleiten, einen dünnen Faden Speichel verband noch ihre Unterlippe mit der glänzenden Eichel. Sie schaute zu ihm hoch, die Lippen geschwollen und nass, und sagte heiser:

„Noch nicht.“

Sie wusste, dass er mehr vorhatte.

Und sie wollte alles davon.

Markus zog sie hoch.

Seine Hände unter ihren Achseln, fest, ungeduldig. Kathrin kam auf die Beine, die Lippen noch feucht von ihm, die Beine unsicher. Er küsste sie kurz und hart, dann drehte er sie und führte sie die wenigen Schritte in die offene Küche. Die Arbeitsplatte war leer, kühl, glatt. Er drückte sie sanft nach vorne, bis ihr Bauch und ihre Brüste auf der kalten Oberfläche lagen. Die Wangen an dem Stein, die Arme nach vorne gestreckt, die Finger suchten Halt an der Kante.

Er stellte sich hinter sie.

Kathrin spürte seine Hände an ihren Hüften, wie er sie etwas höher zog, bis sie auf den Zehenspitzen stand und ihr Po ihm entgegengestreckt war. Sein harter Schwanz glitt einmal zwischen ihre Schamlippen, vor und zurück, sich mit ihrer Nässe benetzend. Kein Kondom. Bei keinem von beiden war eines. Die Lust war größer. Viel größer. Der Gedanke blitzte kurz auf – riskant, dumm, verheiratet – und wurde sofort von dem reinen, drängenden Verlangen überdeckt.

Er setzte an.

Die Eichel drückte gegen ihren Eingang, dehnte ihn langsam. Kathrin keuchte, als er sich Zentimeter für Zentimeter in sie schob. Tief. Bis er ganz in ihr versunken war und seine Hüften an ihrem Po anlagen. Sie spürte jeden Zentimeter von ihm – die Härte, die Wärme, die leichte Krümmung nach oben, die genau den richtigen Punkt streifte. So voll. So anders als die kurzen, hastigen Nummern der letzten Jahre.

Er blieb einen Moment ruhig in ihr.

Nur atmen. Seine Hände strichen über ihren Rücken, den Po, die Seiten ihrer Brüste, die auf der kalten Platte zusammengedrückt wurden. Dann begann er sich zu bewegen.

Langsam zuerst.

Herausziehen, fast ganz, bis nur noch die Eichel in ihr war – und dann wieder tief hineinstoßen. Das nasse Geräusch, wenn er in sie glitt, war laut in der stillen Küche. Kathrin stöhnte gegen die Arbeitsplatte. Jeder Stoß schob sie ein Stück nach vorne, ihre Nippel rieben über den kühlen Stein. Er fasste fester zu an ihren Hüften und steigerte das Tempo.

Rein.

Raus.

Rein.

Tiefer jetzt, fester. Die Schläge seiner Hüften gegen ihren Po wurden hörbar. Klatschend, rhythmisch. Sein Schwanz glitt mühelos in ihrer Nässe, stieß jedes Mal bis zum Anschlag, dehnte sie, füllte sie aus. Kathrin spürte, wie ihre Schamlippen sich um ihn schlossen, wenn er herauszog, und wie er sie wieder auseinanderdrückte, wenn er eindrang. Der Kitzler, der gegen die Kante der Arbeitsplatte gerieben wurde, schickte zusätzliche Blitze durch sie.

Ihre Gedanken.

Das ist die Küchenplatte, auf der ich morgens das Frühstück mache. Hier schneide ich das Brot. Hier stehen die Kinder und erzählen von der Schule. Und jetzt liege ich nackt darauf und werde von hinten gefickt. Von Markus. Ohne Gummi. Sein Schwanz ist so tief in mir, und ich will, dass er noch tiefer geht. Ich will, dass er mich richtig nimmt. All die Jahre, in denen ich nichts gefühlt habe – und jetzt spüre ich jeden einzelnen Stoß bis in den Bauch.

Er beugte sich über sie.

Die Brust an ihrem Rücken, die langen blonden Haare fielen ihr über die Schulter. Eine Hand griff nach vorne, fand ihren Kitzler und rieb ihn in engen Kreisen, während er weiter in sie stieß – jetzt schneller, härter, unkontrollierter. Kathrin stöhnte laut, der Mund offen gegen die Platte. Sie drückte den Po ihm entgegen, nahm jeden Stoß begierig auf.

„Du bist so eng“, keuchte er an ihrem Ohr. „So nass…“

Sie konnte nur noch stöhnen.

Die Erregung baute sich erneut auf, tiefer diesmal, von innen heraus. Jeder Stoß seines Schwanzes, jede Reibung seiner Finger am Kitzler trieb sie näher. Die Arbeitsplatte unter ihr war nicht mehr kalt – sie spürte nur noch ihn, die Härte in ihr, das feuchte Geräusch, das Klatschen der Körper, den Geruch von Sex und dem leichten Chlor vom Pool, der noch an ihrer Haut hing.

Markus wurde schneller.

Die Stöße kürzer, tiefer, die Hüften schlugen fest gegen ihren Po. Kathrin spürte, wie sich die Welle zusammenzog, heiß und unausweichlich. Sie kam ein zweites Mal – diesmal um seinen Schwanz herum, die inneren Muskeln zuckten und krampften sich um ihn, während sie laut und ungehemmt aufstöhnte. Die Wellen rissen sie mit, einer nach dem anderen, und sie spürte, wie er durchhielt, weiterstieß, sie durch den Orgasmus hindurch fickte, bis sie zitternd und weich unter ihm lag.

Er blieb tief in ihr.

Hart. Pulsierend. Noch nicht gekommen.

Kathrin atmete schwer gegen die Arbeitsplatte, den nackten Körper von Schweiß und Erregung überzogen, und wusste, dass er noch nicht fertig war.

Markus zog sich langsam aus ihr zurück.

Kathrin spürte, wie leer sie plötzlich war, als sein Schwanz sie verließ. Er half ihr hoch, drehte sie zu sich und küsste sie – tief, langsam, während seine Hände über ihren verschwitzten Rücken und den Po strichen. Gegen ihren Mund murmelte er:

„Du bist so unglaublich sexy. Weißt du das? Und dass wir das hier machen… dass du dich so fallen lässt…“

Die Worte trafen sie.

Geschmeichelt. Tief. Jemand sagte ihr das. Jemand meinte es. Nicht aus Höflichkeit, nicht aus Routine. Sie spürte, wie sich etwas Warmes in ihrer Brust ausbreitete, gemischt mit der noch immer pochenden Erregung zwischen den Beinen.

Er wollte mehr.

Ohne viele Worte führte er sie zurück zum Esstisch. Diesmal hob er sie darauf, legte sie wieder auf den Rücken. Dann nahm er ihre Beine und legte sie an seine Schultern – weit gespreizt, die Knie gebeugt, ihr Po leicht angehoben. Kathrin lag offen vor ihm, verletzlich und gleichzeitig so erregt, dass sie kaum klar denken konnte.

Er beugte sich hinunter.

Zuerst küsste er die Innenseiten ihrer Oberschenkel, dann tiefer, leckte noch einmal über ihre nasse Spalte. Aber er hörte nicht dort auf. Die Zunge glitt weiter nach hinten, über den Damm, bis sie die enge Rosette erreichte.

Kathrin zuckte zusammen.

„Nein… das hab ich noch nie gemacht.“

Markus hob den Kopf nur kurz, die Lippen glänzend.

„Vertrau mir. Du wirst es lieben.“

Sie zögerte.

Ein letzter Rest von Scham und Unsicherheit meldete sich. Anal war etwas, das in ihrer Ehe nie Thema gewesen war. Nie. Aber sein Blick, seine Stimme, die Art, wie er sie die ganze Zeit angefasst hatte – sie ließ ihn.

Er senkte den Kopf wieder.

Die Zunge kreiste langsam um die eng zusammengezogene Öffnung. Sanft, nass, geduldig. Kathrin atmete zitternd aus. Das Gefühl war fremd und gleichzeitig intensiver, als sie erwartet hatte. Er leckte flach darüber, drückte die Spitze leicht gegen die Mitte, kreiste wieder. Mit den Händen hielt er ihre Beine fest an seinen Schultern, spreizte sie noch ein Stück weiter. Die Zunge wurde mutiger, stieß vorsichtig gegen den Widerstand, bis die Spitze gerade eben eindrang. Kathrin stöhnte – überrascht, erregt, verwirrt.

Nach einer Weile richtete er sich auf.

Auf dem Esstisch stand noch die Flasche Olivenöl von gestern Abend. Er griff danach, öffnete sie und goss sich etwas über die Finger. Der Geruch von Öl mischte sich mit dem Geruch von Sex. Kathrin sah zu, wie er den Zeigefinger gründlich benetzte, dann den Mittelfinger.

„Entspann dich“, sagte er leise.

Der erste Finger setzte an ihrer Rosette an.

Ölig, warm, drückte langsam und gleichmäßig. Kathrin spürte, wie sich der Ring dehnte, nachgab. Ein fremdes, intensives Brennen, das schnell in ein dumpfes, volles Gefühl überging. Er schob den Finger tiefer, bis er ganz in ihr war, und blieb einen Moment ruhig. Dann bewegte er ihn – langsam heraus, wieder hinein, in kurzen, sanften Stößen. Gleichzeitig legte er den Daumen an ihren Kitzler und strich darüber.

Kathrin keuchte.

Das Doppelgefühl war überwältigend. Der Finger in ihrem Arsch, der Druck, die Dehnung, und gleichzeitig die direkte Reizung am Kitzler. Sie spürte, wie ihre Schamlippen sich von selbst öffneten, wie sie wieder nass wurde.

Er fügte den zweiten Finger hinzu.

Mehr Öl, mehr Druck. Die Rosette dehnte sich weiter, das Brennen war stärker, aber er ging langsam, gab ihr Zeit. Als beide Finger in ihr waren, spreizte er sie vorsichtig, drehte sie, stieß tiefer. Kathrin griff nach den Kanten des Tisches, die Knöchel weiß. Die Empfindung war so intensiv, so neu, dass sie kaum noch klar denken konnte. Jeder Stoß seiner Finger schickte Wellen durch ihren ganzen Unterkörper. Sie hörte sich stöhnen – laut, ungehemmt, fast flehend.

Markus arbeitete geduldig.

Die Finger glitten ölig in sie hinein und heraus, spreizten, krümmten sich, während der Daumen weiter über den Kitzler rieb. Kathrin spürte, wie sich erneut eine Erregung aufbaute, anders als vorher – tiefer, dumpfer, von hinten her. Ihr Arsch fühlte sich voll und sensitiv an, jeder Millimeter Bewegung war spürbar.

Sie lag nackt auf dem Esstisch, die Beine weit gespreizt an seinen Schultern, und ließ zu, dass er zwei Finger in ihrem Arsch bewegte.

Und es fühlte sich verdammt gut an.

Und mitten in der intensiven, fremden Empfindung kam der Gedanke zurück – scharf und klar:

Das ist der Familienesstisch.

Hier sitzen morgens die Kinder und streiten sich um die letzte Scheibe Toast. Hier isst ihr Mann abends seine Spaghetti, während sie über die nächste Klassenarbeit spricht. Hier werden Geburtstage gefeiert, Hausaufgaben gemacht, Alltagsgespräche geführt. Und jetzt liegt sie nackt darauf, die Beine hoch, und lässt sich den Arsch fingern von einem Mann, der nicht ihr Ehemann ist. Der Gedanke hätte sie stoppen müssen. Stattdessen machte er alles nur noch intensiver. Verbotener. Geiler.

Markus zog die Finger langsam heraus.

Kathrin spürte die plötzliche Leere, das leichte Pulsieren der gedehnten Öffnung. Er goss sich noch mehr Olivenöl über den Schwanz, verteilte es mit der Hand, bis er glänzte und tropfte. Dann setzte er die Eichel an ihre Rosette.

„Langsam“, flüsterte er.

Er drückte vor.

Die Spitze dehnte sie, das Brennen war deutlicher als bei den Fingern. Kathrin atmete tief ein, zwang sich zu entspannen, und spürte, wie die enge Ringmuskulatur nachgab. Zentimeter für Zentimeter schob er sich in sie. Das Gefühl war überwältigend – voll, fremd, intensiv. Als er ganz in ihr versunken war, blieb er ruhig, ließ sie sich an die Dehnung gewöhnen. Seine Hände strichen beruhigend über ihre Oberschenkel.

Dann begann er sich zu bewegen.

Ganz langsam. Zärtlich.

Nur kleine, behutsame Bewegungen – ein Stück heraus, wieder hinein, kaum mehr als ein paar Zentimeter. Das Öl machte alles gleitend, das Brennen legte sich allmählich und wurde zu einem dumpfen, intensiven Druckgefühl. Kathrin stöhnte leise. Jeder Millimeter war spürbar. Sie spürte die Adern seines Schwanzes, die leichte Krümmung, wie er ihre Innenseiten dehnte.

Er steigerte das Tempo vorsichtig.

Die Stöße wurden länger, tiefer. Immer noch kontrolliert, aber fordernder. Das nasse, ölige Geräusch, wenn er in ihren Arsch glitt, war unanständig laut. Kathrin griff nach den Tischkanten, die Finger krallten sich ins Holz. Die Empfindung war so direkt, so anders als alles, was sie kannte. Jeder Stoß schickte Wellen durch ihren ganzen Unterkörper.

„Härter“, hörte sie sich plötzlich sagen.

Heiser, drängend. „Bitte… härter.“

Markus gehorchte.

Die Stöße wurden fester, tiefer, der Rhythmus schneller. Seine Hüften schlugen jetzt hörbar gegen ihren Po. Kathrin spürte, wie er sie ausfüllte, wie die Dehnung bei jedem harten Stoß neu kam und wieder nachließ. Sie war so eng um ihn, dass sie jeden Puls spürte. Die Scham war weg. Nur noch das pure, gierige Verlangen.

Sie schob eine Hand zwischen ihre Beine.

Die Finger fanden den Kitzler – geschwollen, nass – und begannen, in engen, schnellen Kreisen darüber zu reiben. Gleichzeitig fickte er ihren Arsch, fest und rhythmisch. Das Doppelgefühl war zu viel und genau richtig. Der Druck von innen, die direkte Reizung außen. Ihre Stöhne wurden lauter, ungehemmt, echoend in dem Raum, in dem normalerweise Familienleben stattfand.

Markus beugte sich weiter über sie, die Beine noch fester an seine Schultern gedrückt, und stieß jetzt richtig zu. Tief, hart, unaufhörlich. Kathrin rieb sich schneller, die Finger glitten über den nassen Kitzler, während sein Schwanz ihren Arsch dehnte und füllte. Die Erregung baute sich rasant auf – heiß, drängend, von beiden Seiten zugleich.

„Ich komme…“, keuchte sie.

„Ich auch“, antwortete er heiser.

Die Wellen rissen sie gleichzeitig mit.

Kathrin kam heftig, die inneren Muskeln krampften sich um seinen Schwanz in ihrem Arsch, zuckten und pulsieren, während sie laut aufstöhnte und sich weiter rieb. Markus stieß noch ein letztes Mal tief zu und entlud sich in ihr – heiße, rhythmische Schübe, die sie deutlich spürte, während er ihren Namen stöhnte. Sie fühlten beide den Orgasmus des anderen, die gemeinsamen Zuckungen, das gemeinsame Loslassen.

Für einen langen Moment blieben sie so.

Er tief in ihrem Arsch, sie zitternd auf dem Familienesstisch, die Beine immer noch an seinen Schultern, die Finger noch zwischen ihren Beinen. Nur ihr gemeinsames, schweres Atmen füllte den Raum.

Lange blieben sie so liegen.

Markus zog sich vorsichtig aus ihr zurück. Kathrin spürte die plötzliche Leere und das warme Nachlaufen seiner Feuchtigkeit. Er half ihr vom Tisch, zog sie an sich und führte sie zum Sofa. Dort sanken sie gemeinsam hin, nackt, verschwitzt, die Haut noch feucht vom Pool und vom Sex. Er legte sich hinter sie, schlang einen Arm um ihren Bauch, die andere Hand strich langsam über ihren Arm, ihre Schulter, die Seite ihrer Brust. Die langen blonden Haare lagen feucht über ihrem Nacken.

Sie kuschelten.

Kein hektisches Reden. Nur Atmen. Sein warmer Körper an ihrem Rücken, der ruhige Schlag seines Herzens. Kathrin schloss die Augen. Zum ersten Mal seit sie denken konnte, fühlte sie sich vollständig leer und gleichzeitig vollkommen voll. Nicht die oberflächliche Zufriedenheit nach einem flüchtigen Höhepunkt. Sondern etwas Tiefes. Durchdringendes. Als hätte jemand eine Spannung gelöst, die jahrelang in ihr gelegen hatte.

Noch nie war sie so befriedigt gewesen.

Nicht in den ersten Jahren der Ehe. Nicht in den seltenen, guten Momenten dazwischen. Nie. Ihr Körper fühlte sich schwer und leicht zugleich an, die Muskeln weich, der Kopf klar und gleichzeitig benebelt. Zwischen den Beinen pochte es noch leicht, angenehm wund, und sie spürte jede Spur von dem, was sie gerade getan hatten.

Irgendwann murmelte er an ihrem Ohr:

„Alles in Ordnung?“

Sie nickte.

„Mehr als das.“

Sie lagen noch eine Weile.

Dann wurde die Realität langsam wieder greifbar. Die Uhr an der Wand. Die Tatsache, dass der Mann irgendwann nach Hause kommen würde. Die Kinder. Das Leben, das draußen weiterlief.

Kathrin setzte sich langsam auf.

Markus ebenfalls. Sie sahen sich an. Kein peinliches Schweigen, aber auch keine großen Worte. Er strich ihr eine feuchte Strähne aus dem Gesicht und küsste sie noch einmal – diesmal weich, langsam, ohne das drängende Verlangen von vorhin.

„Ich sollte gehen“, sagte er leise.

Sie nickte.

Gemeinsam standen sie auf. Sie halfen sich gegenseitig, die nassen Bikini-Teile und seine Kleidung vom Pool zu holen. Während er sich anzog, verschwand sie kurz im Bad, wusch sich hastig, zog das Sommerkleid wieder über. Als sie zurückkam, stand er fertig angezogen im Flur, die Tasche über der Schulter, die langen Haare wieder notdürftig zusammengebunden.

An der Tür blieb er stehen.

„Kathrin…“

Sie schaute ihn an.

Er lächelte schief.

„Das hier… war nicht nur heute.“

Sie spürte, wie sich etwas in ihrer Brust zusammenzog. Nicht Schuld. Etwas anderes. Etwas, das nach mehr verlangte.

„Ich weiß“, antwortete sie nur.

Er nickte, küsste sie ein letztes Mal flüchtig auf den Mund und ging.

Die Tür fiel leise ins Schloss.

Kathrin blieb noch einen Moment im Flur stehen.

Dann ging sie zurück in den Wohnbereich. Der Esstisch. Der Sessel. Die Küchenplatte. Überall lagen unsichtbare Spuren von dem, was passiert war. Sie räumte die Bowle-Gläser weg, wischte die Arbeitsplatte ab, legte die Handtücher in die Wäsche. Äußerlich konnte niemand etwas sehen.

Aber in ihr war alles anders.

Sie setzte sich an den Esstisch, genau an die Stelle, an der sie vorhin gelegen hatte, und legte die Hände flach auf die Holzplatte. Noch nie war sie so befriedigt, so ausgeglichen, so lebendig gewesen. Der Körper summte noch leise. Die Gedanken an Markus – seine Hände, seinen Mund, seinen Schwanz, die Art, wie er sie angesehen hatte – waren klar und warm.

Und irgendwo ganz hinten, leise und bestimmt, regte sich schon der Gedanke:

Wann wieder?



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