Nachhilfe - Duftorgien (fm:Verführung, 1203 Wörter) | ||
| Autor: Caligula1964 | ||
| Veröffentlicht: Aug 14 2026 | Gesehen / Gelesen: 177 / 141 [80%] | Bewertung Geschichte: 8.00 (3 Stimmen) |
| Die 20jährige Lena benötigt Nachhilfe für ihr Abitur. Der verheiratete Thomas tut sein Bestes. | ||
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Thomas saß an diesem milden Sommerabend auf der Terrasse seines Reihenhauses und ließ den Blick über den kleinen Garten schweifen. Mit fünfundfünfzig hatte er sich an den leichten Bauch gewöhnt, der sich unter dem lockeren Poloshirt abzeichnete, und an den grauen Haarkranz, der nur noch einen schmalen, kurz geschorenen Ring um den kahlen Scheitel bildete. Er war Deutschlehrer am örtlichen Gymnasium, ein Beruf, den er noch immer mit einer gewissen Ruhe ausübte, auch wenn die Begeisterung der frühen Jahre längst einer soliden Routine gewichen war.
Hinter ihm, in der Küche, hörte er Kathrin Geschirr klappern. Ihre Ehe war harmonisch. Sie stritten selten, teilten den Alltag, die gemeinsamen Freunde und die Nachbarschaft, in der sie seit Jahren lebten. Doch die erotische Spannung, die sie früher einmal verbunden hatte, war irgendwann still versickert. Thomas vermisste sie nicht laut, aber er merkte, wie sein Blick in den letzten Jahren immer häufiger an anderen Frauen hängen blieb. Besonders im Sommer, wenn die Straßen und Gärten von knappen Outfits und nackter Haut erfüllt waren. Er genoß den Anblick, ohne je weiterzugehen. Es war ein stilles, privates Vergnügen.
Das Nachbargrundstück gehörte Tina und ihrem Mann. Ihre Tochter Lena war zwanzig und stand mitten im Abitur. Thomas kannte sie seit ihrer Kindheit. In den letzten Jahren hatte sie sich zu einer schlanken, fast zierlichen jungen Frau entwickelt, mit kleinen, festen Brüsten und einem knackigen Po, den sie gerne in engen Leggings zeigte. Bauchfreie Tops gehörten im Sommer zu ihrem Standard, und die mittelblonden, über die Schultern fallenden Haare umrahmten ein hübsches Gesicht. Thomas hatte sie mehr als einmal beobachtet, wenn sie den Weg zur Bushaltestelle hinunterging oder im Garten der Eltern lag. Er wusste, dass sie mit dem Fach Deutsch Schwierigkeiten hatte. Tina hatte es ihm schon einmal nebenbei erwähnt.
An diesem Abend klingelte es an der Gartentür. Tina stand da, in einer leichten Sommerbluse, und wirkte besorgt.
„Thomas, hast du einen Moment?“
Er nickte und bat sie herein. Kathrin kam kurz heraus, begrüßte die Nachbarin freundlich und zog sich dann wieder zurück. Tina setzte sich auf den Stuhl neben ihm.
„Es geht um Lena“, sagte sie ohne Umschweife. „Sie hat echte Probleme mit Deutsch. Die schriftliche Prüfung steht bevor, und sie panikt. Die mündliche ebenfalls. Ich weiß nicht, wie ich ihr helfen soll. Du bist doch der Fachmann …“
Thomas hörte zu. Er kannte die Anforderungen des Abiturs genau. Und er kannte Lena gut genug, um zu wissen, dass sie intelligent war, aber unkonzentriert und unsicher, sobald es um literarische Texte und Analyse ging.
„Ich kann mir anschauen, wo sie steht“, sagte er. „Wenn sie will.“
Tina atmete erleichtert auf. „Würdest du das machen? Wirklich?“
„Gerne. Lass sie morgen Abend zu mir kommen. Dann kann sie mir genau erklären, mit welchen Themen und Texten sie rechnet. Wir schauen uns das in Ruhe an.“
Tina lächelte erleichtert. „Das wäre eine echte Erleichterung. Ich sag’s ihr sofort. Morgen Abend also?“
„Ja. So gegen sieben. Dann hat sie Zeit, und ich auch.“
Sie blieben noch ein paar Minuten sitzen, sprachen über die Nachbarschaft und den heißen Sommer, dann verabschiedete sich Tina. Thomas blieb allein auf der Terrasse zurück. Der Abend war noch warm. Irgendwo in der Ferne lachte jemand. Er dachte an Lena, an ihre schlanke Gestalt in den engen Leggings und dem bauchfreien Top, und daran, dass sie am nächsten Abend bei ihm sitzen würde.
Lena klingelte pünktlich um sieben an der Haustür. Thomas öffnete und ließ sie eintreten. Sie trug, wie so oft im Sommer, enge schwarze Leggings, die ihre schlanke, fast zierliche Figur und den knackigen Po
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